Pentacon Praktica DCZ 2.2
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Pentacon Praktica DCZ 2.2
Pentacon Praktica DCZ 2.2
Pentacon Praktica DCZ 2.2

Pentacon Praktica DCZ 2.2

 Digitalkamera
Platz 731 in der Kategorie "Digitalkameras". Video-Out: vorhanden / Gewicht: 310 Gramm / Digitaler Zoom (x-fach): 2-fach / Bildschirm: TFT-LCD-Display / USB-Anschluss: vorhanden / Bilddiagonale: 1.6 ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)

Pentacon Praktica DCZ 2.2 gebraucht & neu

Pentacon Praktica DCZ 2.2 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)
von 69% aller Autoren empfohlen (9/13).
Bewertungsverteilung:
Akkulaufzeit:  mittelmäßig
Zuverlässigkeit:  gut
Verarbeitung:  gut
Ausstattung:  mittelmäßig
Bildqualität:  mittelmäßig
Bedienkomfort:  gut
Tragekomfort: gut
Installation: kinderleicht
Service: gut
Vorteile
  • klein, preiswert, aber...
  • Preis, lange Akkulaufzeit, Größe
  • super Bilder, leichte Handhabung
  • klein und handlich
  • klein und leicht
Nachteile/Kritik
  • sehr schlechte Bildqualitaet
  • Blitzlichtfunktion,
  • keins
  • Genug,zu viele.Siehe Text.
  • Nahbilder meist unscharf
Sortiert nach 
huber19

Praktische Praktika für den kleinen Geldbeutel

ein Testbericht von 2002-11-07 22:52:48 vom 07.11.2002
Empfehlung: ja
Obwohl ich für Fotos nach wie vor die Spiegelreflex-Kameras weit vorne sehe, habe ich mir nun auch schon meine zweite Digicam zugelegt (meine erste habe ich vor lauter Zorn in den Sondermüll gegeben :-)) (Bericht KINEL)).

Da ich lediglich eine Kamera benötigte, mit der ich mal ein Portrait, Artikel für Internetauktionen udgl. aufnehmen kann, habe ich natürlich nur im unteren Preisniveau gesucht und bin auch fündig geworden.

Die Praktica DCZ 2.1 hat die Wahl gewonnen. Natürlich hat ihr der Preis von Euro 189,-- dabei sehr geholfen. Ich verwende diese DigiCam nun zwei Wochen - und sie gefällt mir immer mehr.

Zuerst einmal die "trockenen" technischen Daten:

Es handelt sich um eine 2.1 MegaPixel-Kamera
Auflösung max. 1600x1200 oder 800x600 mit 24bit Farbtiere (16,7 Mio
Farben), wobei bei jeder Auflösung die Qualität der Bilder in drei Stufen eingestellt
werden kann
Speicherformat JPEG
1,6" TFT-LCD-Display (280x220 Pixel Auflösung)
AutoFocus (Makro (20 cm) - unendlich)
Blende 2,8 - 4,0 - 7,18
Interner Speicher 8MB - Slot für CM-Karte (Typ 1)
Eingebauter Blitz (Einstellungen: Auto, Rote Augen, Aufhellen, permanent, aus)
Selbstauslöser (10 Sekunden - LED-Anzeige)
Belichtung -1,8 bis + 1,8 EV
Weißabgleich: Auto, Schatten, Tageslicht, Fluoriszierend (Schnee), Lampe
Anschlüsse: USB, Video-Out (NTSC oder PAL), Netzgerät
Gewicht: Ca. 18 g (Leer)
Abmessungen: 106x70x52 mm
Batterien: 4xAA-Batterien

Lieferumfang:
+ die Cam selbst
+ 4 Batterien
+ USB-Kabel
+ Video-Kabel (Cinch)
+ Trageschlaufe
+ Tragetasche
+ Handbuch (Mehrsprachig - Funktionen ausreichend beschrieben)
+ Software: MGI Photosuite II SE und PhotoVista

Und nun zur Praxis:

Die Installation der Treiber von der mitgelieferten CD ist sehr einfach. Nach einem Neustart muss die Kamera am USB-Port angeschlossen werden, das Stellrad auf PC gedreht werden und erst danach die Cam einschalten. Dann wird sie als "Wechsellaufwerk" erkannt und man kann die gespeicherten Bilder mit dem Explorer auf den PC "ziehen". Das Löschen ist ebenso möglich.

Die mitgelieferte Software: Photosuite ist eine Standardbildbearbeitung, ohne grobe Schwächen aber auch ohne besondere Highlights. Für Einsteiger/Anfänger jedoch ausreichend. Photovista ist ein Programm, mit dem Panoramabilder gemacht werden können. Hiebei werden aus mehreren Fotos ein Foto "zusammengeschweißt", wobei das Programm selbständig die Übeschneidungen bestimmt. Funktioniert meist recht gut, das Ergebnis ist zufriedenstellen.

Die Handhabung der Kamera ist relativ simpel.

An der Oberseite befindet sich ein Rad, mit fünf Stellungen:
+ Aufnahme (erklärt sich selbst)
+ Wiedergabe (am TFT-Monitor oder TV via Video-Out, mit der Möglichkeit einer "Diashow",
bei der die sichtbare Zeit der Bilder eingestellt werden kann, die Überblendung kann nicht
geändert werden)
+ Setup (Einstellung von Datum, Uhrzeit, Helligkeit des Monitors, Sprache)
+ Papierkorb (zum Löschen einzelner oder aller Bilder)
+ PC (zum Überspielen der Bilder auf den PC - Kamera wird als Wechsellaufwerk erkannt)
Verbindung mit USB-Kabel

Weiters sind auf der Oberseite 5 Knöfe angebracht:
+ Blitz (Stellung Auto/Rote Augen/Permanent/Aus)
+ Auflösung (1600*1200 oder 800*600 jeweils superfein, fein, normal)
+ Taste für ein weiteres Menü (Focuseinstellung, LCD-Helligkeit, Schnellansicht, Weißab-
gleich, EV-Kompensation)
+ Ein- und Ausschalter der Kamera
+ Und dann natürlich noch der Auslöser (leicht Drücken für Scharfstellung, stärker
drücken für Auslösung)

Rückseite:
+ Der Monitor
+ Auf- und Abtaste zum Navigieren in Menüs
+ OK Taste (für Menüs) bzw. Zoom-Taste (Aufnahme und Wiedergabe am Monitor)
+ Monitor ein und aus
+ Sucher

Seite:
An der linken Seite sind die Anschlüsse für Video-Out, USB und Stromversorgung (Netzteil) untergebracht. Diese sind mit einem Plastikverschluß gegen Verschmutzung gesichert.

Das Gehäuse der Cam macht einen stabilen Eindruck - nichts wackelt oder klappert. Die Kamera liegt auch aufgrund ihrer geringen Größe und ihres geringen Gewichtes sehr gut in der Hand.

Das Fotografieren gestaltet sich sehr einfach: Auslöser drücken und fertig. Da die Standardeinstellungen normalerweise ausreichen (fast alles auf Automatic), ist es nicht notwendig, sich vorher durch die Menüs zu kämpfen (wenn da die Neugier nicht wäre:-)).

Die Qualität der Bilder in der höchsten Auflösung mit der Einstellung superfein (Standardvorgabe) ist sehr gut und Detailgetreu. Auch die Farbübergänge werden zufriedenstellend dargestellt. Lediglich bei "schafen" Farbwechseln (z.B. Knallrot zu Knallgelb) ist eine leichte "Verfransung" sichtbar. In dieser Auflösung passen 10 Bilder in den internen Speicher von 8 MB. In der Auflösung 800x600 in der Stellung normal passen 83 Bilder in den Speicher, die Bilder werden aber sehr grobkörnig.

Leider gibt es keinen Modus "Schnappschuß". Die Kamera stellt ihr Objektiv immer erst scharf und nimmt dann erst das Bild auf (Dauer ca. 1-2 Sek.). Damit ist diese Cam für Sportaufnahmen nur sehr bedingt geeignet. Zwischen den einzelnen Bildern entsteht eine Wartezeit von 5-6 Sek., bis die Cam wieder Aufnahmebereit ist (in der höchsten Auflösung).

Jetzt zum Thema Stromverbrauch: Die mitgelieferten Batterien waren nach ca. 1,5 Stunden leer, da habe ich aber permanent mit dem TFT-Monitor gearbeitet, der auch als Sucherersatz fungieren kann. Dies ist jedoch wegen des hohen Stromverbrauches nur in Ausnahmefällen zu empfehlen. Empfehlung: Wiederaufladbare Akkus. Ohne Monitor kann man damit ca. 2,5 Stunden durchgehend fotografieren. Wenn die Kamera am USB-Port des PC angeschlossen ist, wird sie durch das USB-Kabel mit Strom versorgt.

Grundsätzlich kann diese Kamera ohne Gewissensbisse weiterempfohlen werden, soferne man kein Profifotograf ist oder Sportaufnahmen machen will.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Rym2210
Rym2210, 04.05.2006
sh
morla
morla, 23.04.2006
sehr hilfreich
Power_Surfer
Power_Surfer, 19.04.2006
sehr hilfreich... lg patrick
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Clau2411

°°° Wenn man nicht so hohe Erwartungen hat °°°

ein Testbericht von 2006-01-08 13:30:36 vom 08.01.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: nicht mehr so teuer, silber, kompakt und klein, relativ einfache Bedienung, gute Landschaftsaufnahmen, Möglichkeit auf ein Stativ zu schrauben...
Nachteile/Kritik: nur noch bei eBay erhältlich, z.T. nicht so gute Bilder, kein extra Sucher, „nur“ 2 Mega-Pixel
Aloha,

zu Weihnachten habe ich eine tolle neue Digitalkamera von Canon bekommen. Und bevor ich meine „alte“ bei eBay verticke, möchte ich euch erst noch mal darüber berichten. Nachdem ich diesen Bericht fertig habe, werde ich wohl auch über meine Neue; mein Weihnachtsgeschenk; schreiben.
Nun geht’s also los:

------- Wie ich dazu kam --------

Tja, vor einiger Zeit hat sich mein Vater eben diese Digital-Kamera gekauft. Eigentlich ist er am Anfang ein kleiner Gegner dieser digitalen Photografie gewesen, weil er lieber alles selber macht. Aber irgendwann kommt man ja einfach nicht mehr dran vorbei. Und heute hat er schon eine digitale Spiegelreflex und nächstes Jahr gibt’s eine ganz neue wahnsinnig teure Kamera.
Und eben diese Spiegelreflex war mein Glück, denn so habe ich die „alte“ Kamera bekommen. Nach dem Reinfall mit der Jenoptik-Kamera (siehe schon geschriebenen Bericht), war ich natürlich erstmal begeistert über eine „richtige“ Kamera.

-------- Optik --------

Die Maße der Praktica DCZ 2.2 V sind 9 cm x 5 cm x 3,5 cm. Damit ist sie wirklich schön klein und handlich. Besonders für Frauen ist vielleicht wichtig: Die Kamera passt perfekt in jede Handtasche! ;-)
Von der Farbe her ist die Kamera schön in silber gehalten, wie eigentlich alle neuen Kameras. Es sieht ja auch wirklich sehr schick und edel aus.
Um die Kamera anzuschalten schiebt man einfach die längliche Objektivklappe zur Seite. Wie sonst auch befindet sich der Auslöser; ein kleiner im Gehäuse eingelassener Knopf; auf der Oberseite der Kamera. Auf der Rückseite der Kamera befindet sich das Farb-Display und die Knöpfe, sowie das Dreh-Rädchen, mit denen man die Kamera bedient.
Alles in allem sieht die Kamera wirklich sehr schick aus und auch nicht wie ein Billig-Produkt. Durch ihre kompakte Form ist sie auch sehr robust. Zumindest sieht sie so aus….

-------- Allgemeines --------

°°°Preis
Da ich sie ja sozusagen geschenkt bekommen habe, musste ich mich erstmal im Internet informiert, was die Kamera jetzt eigentlich kostet.
Leider konnte ich die Kamera nirgendwo finden, außer bei eBay und da bekommt man sie für ca. 5 €uro.
Selbst auf www.praktica.de findet man nur noch die Nachfolger, wie DCZ 3.2, 4.4, 6.2 etc.
Anhand der anderen Berichte konnte ich allerdings sehen, dass die Kamera mal knapp 100,- €uro gekostet hat. Für heutige Verhältnisse ist das natürlich viel zu teuer, aber man muss ja auch bedenken, dass es die Kamera schon ne Weile gibt.

°°°Lieferumfang
Kamera
USB- Kabel
Video-Kabel
Software-CD mit Treiber/Bildbearbeitungsprogramm
Tasche
Tragesch laufe
Bedienungsanleitung
2 Batterien

°°°Systemvoraussetzungen

Damit man eine Digitalkamera optimal nutzen kann, braucht man natürlich noch einen PC, um sich die Bilder runterzuladen, zu bearbeiten, auf die eigene Homepage zu laden, Freunden schicken etc.
Um das Programm auch zu nutzen braucht der PC folgende Systemvoraussetzungen:

Microsoft Windows 98SE/ME/2000/XP
Mind. Intel Pentium 166 MHz - Prozessor
Mind. 32 MB Arbeitsspeicher
4fach CD-Rom Laufwerk
10 MB freier Speicherplatz
USB-Schnittstelle
DirectX 8.0 und Soundkarte für Videoclips

Die Kamera kann man übrigens auch als Speichermedium für den PC nutzen oder sogar als Webcam. Aber die Qualität ist da nicht die allerbeste.

°°°Technische Daten
Mit vielen; nein mit den meisten; dieser Angaben kann ich nicht wirklich etwas anfangen, aber ein paar von euch sicherlich, also habe ich sie mal abgeschrieben:

TFT-Farbmonitor
Objektiv: f=9.6 mm
Bildsensor: 2.0 Mega Pixel CMOS Sensor
Anfangsöffnung: F/2.8
Empfindlichkeit: ISO 100
Weißabgleich: Automatik, Sonne, Glühlampe, Leuchtstoffröhre
Verschluss: elektronisch
Verschlusszeit: ¼ Sek. ~ 1/2000 Sek.
Speichermedium: 16MB eingebaut
Erweiterbar mit SD/MM Card (bis max. 512 MB)
Dateiformat: JPEG
AVI für Videosequenz
Bildauflösung: >2304x1728 (Firmware Interpolations Technologie)
>2304x1536 (Firmware Interpolations Technologie)
>1600x1200
>640x480
Digital Zoom: in 10-Schritten 4x Digitalzoom
Schärfebereich: Standart: 1.2m ~ unendlich
Makro: 15 ~ 20cm
Selbstauslöser: 10 Sek. Vorlaufzeit
PC-Web Modus: 20 ~ 30 Bilder/Sek..(320x240)
15 ~ 25 Bilder/Sek..(640x480)
Blitz Modus: Auto, Rote Augen Reduzierung, Blitz-Aus
TV-Ausgang: NTSC/PAL wahlweise
PC Schnittstelle: USB (Ver. 1.1)
Videosequenz: Aufnahmezeit 200 Sek. (kontinuierlich,
mit 320x240 bei 16 MB intern. Speicher)
Energieversorgung: 2x1,5 Volt AA (LR 06) Alkali Batterien oder CRV-3
Abmessungen: 93 x 56 x 38 mm
Gewicht: ca. 120g (ohne Batterien)
Mögliche Bildaufnahmezahl bei 16 MB: Fine und 2304x1728 Auflösung ~ 5 Bilder
Basic und 640x480 Auflösung ~ 180 Bilder

°°°Hersteller
PENTACON GmbH
Foto- und Feinwerktechnik
Enderstr. 94
01277 Dresden

www.praktica.de
email: digital-support@pentacon-dresden.de
Tel: 0351 2589 204
Fax: 0351 2589 285

°°°Batterie
Die Kamera benötigt spezielle Photo-Batterien. Da die Kamera leider recht viel Energie verbraucht, sollte man sich vielleicht überlegen Akkus zu kaufen samt passendem Ladegerät. Bei eBay kriegt man so was sicherlich relativ günstig. Einfach mal nachschauen.

--------- Was der Hersteller verspricht --------

Zu der Kamera selber konnte ich auf der Seite selbst nichts finden, dafür aber folgenden Text:

„Pentacon

Kamerabau hat in Dresden eine lange Tradition. Seit den zwanziger Jahren entwickelt und fertigt die Pentacon GmbH hochwertige optische Geräte der Marken PRAKTICA und Exakta.
Aufgrund der langjährigen Erfahrung im Kamerabau verfügt die Pentacon GmbH über ein umfangreiches Know-How feinwerktechnischer Baugruppen.
Renommierte Hersteller - u.a. aus dem Automobilsektor - nutzen dieses Know-How und lassen bei Pentacon in Dresden Komponenten fertigen.“
(www.praktica.de)

So jetzt wisst ihr auch, dass sich hinter der Marke Praktica eigentlich Pentacon verbirgt.

-------- Die Bedienung --------

Das mitgelieferte Heft lässt erstmal den Eindruck erscheinen, dass die Bedienung der Digital-Kamera sehr schwierig ist. Wenn man sich dann aber nur den deutsch-sprachigen Teil anschaut, sieht man, dass der mit 35 Seiten gar nicht mehr so umfangreich ist. Ein paar Bilder helfen bei den Beschreibungen auch sehr gut, zum Beispiel wenn es um das Einlegen der Batterie und der Speicherkarte geht.
Mit einem kleinen Rädchen kann man an der Rückseite der Kamera zwischen dem Setup, der Aufnahme, der Bildwiedergabe und dem Videomodus wählen. Ich vermute fast, dass viele Kameras mit so einem kleinen Rad funktionieren, denn meine neue Kamera hat dies auch.
Nun aber zum fotografieren: Man stellt die Kamera eben so ein, dass es zu dem Motiv passt. Dann drückt man erstmal nur ganz leicht auf den Auslöser. Die Kamera stellt sich automatisch ein und das Bild wird dadurch schärfer. Nun kann man den Auslöser ganz durchdrücken und das Bild wird „geschossen“. Danach taucht es für ein paar Sekunden auf dem Bildschirm auf und man kann gleich das nächste Bild fotografieren. So kann man schnell den nächsten Schnappschuss machen. Wenn man die Kamera jedoch erstmal einschalten muss und das Programm „hochfährt“, dauert es einen Moment. Spontanbilder sind also nicht unbedingt möglich. Außer man hat die Kamera schon an.
Der eingebaute Speicher mit seinen 16MB reicht in der höchsten Auflösung gerade mal für 5 Bilder. Das ist natürlich mehr als lächerlich. Deshalb empfehle ich, dass ihr am besten gleich eine größere Speicherkarte dazu kauft. Die sind ja auch nicht mehr so teuer. Und das einstecken ist auch ganz einfach. Man schiebt sie nämlich ins gleiche Fach wo auch die Batterien hineinkommen.

---------- Die Bilder ---------

°°° “Draußen-Bilder“ °°°
Wenn ich draußen Landschaftsbilder mache, werden die wirklich recht gut. Man kann viel erkennen und die Auflösung ist sehr gut.
Probleme treten jedoch auf, wenn man das Motiv heranzoomen möchte. Dann wird die Qualität nämlich schlechter.

°°° “Drinnen-Bilder“ °°°
Die werden auch sehr gut. Man kann alles sehr gut auf den Bildern erkennen und auch Bilder von Leuten werden sehr gut. Den Rote-Augen-Effekt kann man übrigens ausstellen.
Durch den eingebauten Blitz kann man auch dunklere Räume erhellen und erhält recht passable Photos.
Wenn man allerdings sehr Nahe Bilder machen möchte, gibt es auch schon wieder Probleme, weil das Bild etwas verschwimmt. Nicht gerade schön, wenn man Aufnahmen für eBay oder Ciao machen möchte.

°°°Bei Dunkelheit
Der Blitz reicht bei richtiger Dunkelheit aber gerade mal 1m oder vielleicht 2. Das ist nicht wirklich viel. Gut einige werden sagen, dass man ja eher selten im Dunkeln fotografiert. Doch zum Beispiel zu Silvester war ich froh, dass ich noch meine neue Kamera mit hatte. Denn als wir nach draußen gingen, wo es ja Dunkel war, hat der Blitz der Praktica absolut versagt.

°°°Feuerwerk???
Passend zum Jahreswechsel noch kurz zum Feuerwerks-Photo. Leider hat das gar nicht funktioniert. Denn es gibt keine spezielle Einstellungsmöglichkeit für so eine Situation. Und dementsprechend sind die Bilder hauptsächlich komplett schwarz und man kann nur ein paar bunte Punkte als Feuerwerk erahnen. Schade, aber bei dem Preis…….

Fazit:
Für einfache Aufnahmen und besonders für Einsteiger ist die Kamera ideal. Zumal sie lange nicht mehr soviel kostet, wie am Anfang.
Für Leute die schon gerne und viel Fotografieren ist sie allerdings nicht wirklich geeignet. Denn man stößt damit schon relativ schnell an seine Grenzen. Und für den Urlaub ist sie vielleicht auch nicht geeignet. Außer man möchte 3-4 Bilder von einem schönen Motiv machen, um sich dann ein schönes auszusuchen. Das ist ja auch der Vorteil an Digital-Kameras. Dass man die Bilder gleich sieht und auch wieder löschen kann.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Bericht weiterhelfen!

LG Eure Claudia

PS: Für Kommentare und Bewertungen bin ich wie immer dankbar!!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Pentacon Praktica DCZ 2.2  Digitalkamera: 3,0 mittelmäßig
Verarbeitung:Verarbeitung von Pentacon Praktica DCZ 2.2  Digitalkamera: 4,0 gut
Ausstattung:Ausstattung von Pentacon Praktica DCZ 2.2  Digitalkamera: 3,0 mittelmäßig
Bildqualität:Bildqualität von Pentacon Praktica DCZ 2.2  Digitalkamera: 3,0 mittelmäßig
Tragekomfort:gut
Bedienkomfort:Bedienkomfort von Pentacon Praktica DCZ 2.2  Digitalkamera: 3,0 mittelmäßig
Bedienungsanleitung:einfach & übersichtlich
Installation:gut
Service:gut
Akkulaufzeit:Akkulaufzeit von Pentacon Praktica DCZ 2.2  Digitalkamera: 3,0 mittelmäßig
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Kommentare
Angin
Angin, 04.01.2006
liebe Grüße
Chrillemaus
Chrillemaus, 07.01.2006
super gschrieben! LG Martina
der_Baer
der_Baer, 03.01.2006
sh
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Petrapharao

nur was für Außenaufnahmen

ein Testbericht von 2005-09-08 18:58:44 vom 08.09.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: klein und handlich...
Nachteile/Kritik: Nahbilder meist unscharf
PRAKTICA DCZ 2.2 V

2,0 Mega Pixel Digitalkamera mit 1,6´´ TFT-Farbmonitor und Tonsequenzaufnahme

°*°*°* Kaufentscheidung °*°*°*

Wir hatten schon länger über den Einstieg in die Digitalfotografie gesprochen.
Mein Mann wollte erst mal eine Kleine, günstige zum probieren und ich, eine - um schneller und preiswerter Fotos für ebay machen zu können. Und dann war die PRAKTICA DCZ 2.2 V im Angebot für 89,00 Euro.
Also fuhren wir zu Benning und waren dann schnell Besitzer einer Digitalkamera.

°*°*°* Lieferumfang °*°*°*

USB-Kabel
Video-Kabel
Software-CD mit Treiber/Bildbearbeitungsprogramm
Tasche
Tragesch laufe
2 Batterien


°*°*°* Aussehen + Bedienung der Kamera °*°*°*

Ihr silbernes Design sieht teurer aus als es ist. Ihre Größe ist sehr klein, was ja ein positiver Punkt ist, da sie überall in jede Tasche passt und man keinen großen Klotz mit sich herumschleppen muss.
Die Bedienung ist kinderleicht und einfach. Die Objektivabdeckung seitlich zurückgeschoben und die Kamera schaltet sich automatisch ein. An der Seite befindet sich die Makrotaste, zur Einstellung des Objektivs für Nahaufnahmen oder Portrait- und Landschaftsaufnahmen. Der Auslöser sitzt obenauf rechts. Alle anderen Bedienelemente sind auf der Rückseite angeordnet, sowie der Farbmonitor. Hier möchte ich nicht näher darauf eingehen, da es einfach nach Bildern zu bedienen ist, Aufnahmemodus, Videomodus, Blitzlicht einschalten, Datum einblenden, Zoomen, Bilder auswählen ect.
Es empfiehlt sich zusätzlich ein Ladegerät mit Photoakkus zu kaufen, ansonsten hat man einen sehr großen Batterieverbrauch und einen hohen Kostenfaktor. Die 19,99 Euro lohnen sich wirklich dafür.


°*°*°* Qualität der Bilder °*°*°*

Also, Landschaftsaufnahmen sowie Bilder im Freien sind meistens sehr gut. Der Zoom ist eben digital und nicht optisch, deswegen geht viel Bildqualität beim heranzoomen verloren. Aber die Bilder sind zu 95% in Ordnung.
Im Zimmer reicht der Blitz nicht immer aus, meistens sind die Bilder etwas dunkel.
Die Makroaufnahmen sind mal gut und mal nicht, man sieht es erst eindeutig, wenn die Bilder auf dem PC sind. Wenn ich meine Bilder für ebay erstelle, muss ich jedes Mal ca. 4 bis 5 Einstellungen ausprobieren um ein einigermaßen gutes Foto zu haben.




°*°*°* Systemvoraussetzungen °*°*°*

Hat man eine Digitalkamera, setze ich mal voraus, man hat auch einen PC, um sich die Bilder anzusehen, zu bearbeiten bzw. auszudrucken. Dazu sind folgende PC-Systemvoraussetzungen nötig:

Betriebssystem: Microsoft Windows 98SE/Me/2000/XP
Prozessor: Intel Pentium 166 MHz oder höher
Arbeitsspeicher: mind. 32 MB
CD-Rom Laufwerk: 4x
Festplatte: 10 MB freier Speicherplatz
Schnittstelle: USB 1.1
Für Videoclip abspielen: DirectX8.0 oder höher und eine Soundkarte



°*°*°* technische Daten °*°*°*

TFT-Farbmonitor
Objektiv: f=9.6 mm
Bildsensor: 2.0 Mega Pixel CMOS Sensor
Anfangsöffnung: F/2.8
Empfindlichkeit: ISO 100
Weißabgleich: Automatik, Sonne, Glühlampe, Leuchtstoffröhre
Verschluss: elektronisch
Verschlusszeit: ¼ Sek. ~ 1/2000 Sek.
Speichermedium: 16MB eingebaut
Erweiterbar mit SD/MM Card (bis max. 512 MB)
Dateiformat: JPEG
AVI für Videosequenz
Bildauflösung: >2304x1728 (Firmware Interpolations Technologie)
>2304x1536 (Firmware Interpolations Technologie)
>1600x1200
>640x480
Digital Zoom: in 10-Schritten 4x Digitalzoom
Schärfebereich: Standart: 1.2m ~ unendlich
Makro: 15 ~ 20cm
Selbstauslöser: 10 Sek. Vorlaufzeit
PC-Web Modus: 20 ~ 30 Bilder/Sek..(320x240)
15 ~ 25 Bilder/Sek..(640x480)
Blitz Modus: Auto, Rote Augen Reduzierung, Blitz-Aus
TV-Ausgang: NTSC/PAL wahlweise
PC Schnittstelle: USB (Ver. 1.1)
Videosequenz: Aufnahmezeit 200 Sek. (kontinuierlich,
mit 320x240 bei 16 MB intern. Speicher)
Energieversorgung: 2x1,5 Volt AA (LR 06) Alkali Batterien oder CRV-3
Abmessungen: 93 x 56 x 38 mm
Gewicht: ca. 120g (ohne Batterien)
Mögliche Bildaufnahmezahl bei 16 MB: Fine und 2304x1728 Auflösung ~ 5 Bilder
Basic und 640x480 Auflösung ~ 180 Bilder

°*°*°* Hersteller °*°*°*

PENTACON GmbH
Foto- und Feinwerktechnik
Enderstr. 94
01277 Dresden

www.praktica.de
email: digital-support@pentacon-dresden.de
Tel: 0351 2589 204
Fax: 0351 2589 285


°*°*°* Fazit °*°*°*

Für einfache Aufnahmen ist die Kamera ok, für viel Fotografierer und Profis ungeeignet. Eben ein kleines Spielzeug für Kinder, dann ist es aber auch viel Geld zum Spielen.
Für Aufnahmen auf die Schnelle die qualitativ nicht sehr hochwertig sein brauchen ist sie in Ordnung. Wir fotografieren immer mit der höchsten Auflösung um das Maximum an Qualität herauszuholen.
Es sollte auch gleich eine größere zusätzliche Speicherkarte angeschafft werden, sonst bekommt man zu wenig Bilder drauf.
Für unseren Urlaub nehmen wir unsere Spiegelreflexkamera mit, eine Minolta Dynax 300si (keine Digitale). Damit sind ordentliche Aufnahmen gesichert.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Pentacon Praktica DCZ 2.2  Digitalkamera: 4,0 gut
Verarbeitung:Verarbeitung von Pentacon Praktica DCZ 2.2  Digitalkamera: 4,0 gut
Ausstattung:Ausstattung von Pentacon Praktica DCZ 2.2  Digitalkamera: 3,0 mittelmäßig
Bildqualität:Bildqualität von Pentacon Praktica DCZ 2.2  Digitalkamera: 3,0 mittelmäßig
Tragekomfort:gut
Bedienkomfort:Bedienkomfort von Pentacon Praktica DCZ 2.2  Digitalkamera: 4,0 gut
Bedienungsanleitung:einfach & übersichtlich
Installation:kinderleicht
Service:gut
Akkulaufzeit:Akkulaufzeit von Pentacon Praktica DCZ 2.2  Digitalkamera: 2,0 kurz
Loewie

Was kann man von dieser Kamera erwarten?

ein Testbericht von 2004-04-10 16:37:48 vom 10.04.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: recht gute Bilder, Filmfunktion OK, relativ einfache Bedienung, gute Verarbeitung-robust...
Nachteile/Kritik: Batteriehaltedauer
Selten sieht man zu einem Produkt derart geteilte Meinungen.
Ich habe mir die negativen Beurteilungen durchgelesen und kann diesen nicht zustimmen und dass, trotzdem ich für diese Kamera damals noch 249 € bezahlt habe, die jetzt für 99 € über den Tresen geht.
Zunächst einmal wird sich über den geringen Speicher beschwert. Ich kenne ausschließlich Kameras, zumal in dieser Preisklasse, wo man sich eine vernünftig große Speicherkarte dazu kaufen muss, will man mit der Kamera Bilder produzieren, die man ausdrucken möchte.
Weiter wird behauptet, die Bilder seien unscharf, was ich defintiv nicht bestätigen kann. Wenn ich natürlich eine wackelige Hand habe, dann ist das eine andere Sache. Auch ist der Zoom durchaus in Ordnung. Auch kann ich die Bedienelemente nicht als klein und fummelig empfinden.
Das angeblich nervige Piepsen bei der Bedienung kann übrigens ausgeschaltet werden.

Verglichen mit einer anderen Kamera in der Preisklasse von damals = über 200 € fand ich meine Bilder wesentlich besser als von der Konkurrenz, auch das Display war besser zu erkennen. Wo dieses zu dunkel sein soll, weiss ich auch nicht.

Ich meine, dass man hier für 99 € was recht Vernünftiges bekommt.
Das hier Bilder unter schwierigen Voraussetzungen wie Dämmerung oder direkter Sonneneinstrahlung von vorne nicht ganz so gut werden, habe ich bei vielen - auch nicht digitalen - Fotoapparten festgestellt, da muss man doch etwas tiefer in die Tasche greifen.

Dafür ist die Kamera recht robust und hat auch bereits einen Sturz überlebt.

Die Bilder mit Blitz gestalten sich tatsächlich nicht ganz einfach, da muss man ein bischen herumprobieren, bis man weiss, was gut geht und was nicht so gut. Auch nicht so gelungen werden Schnappschüsse, da hier die Kamera eine lange Auslösezeit hat. Dieses Problem hatte ich aber auch mit einer Kamera für damals über 700 €, die ich mal testen konnte. Diese Kamera produzierte z.B. auch rote Augen trotz red-eye-reducation-Funktion.

Sicherlich ist die neuste Generation von Digi-Cams da schon etwas fortschrittlicher, diese liegen aber auch nicht unbedingt in diesem Preissegmenent.

Was wirklich ein Manko dieser Kamera ist, ist der nicht stimmende Batterieanzeigestand. So geht die Kamera von alleine aus und zu, obwohl vorher noch 3 Balken angezeigt wurden und dann auf einmal sind die Batterien leer. Man sollte also zwingend Ersatzbatterien mithaben und zwar sehr leistungsstarke. Diesen Punkt muss ich wirklich deutlich bemängeln.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Annna13
Annna13, 23.02.2007
sh
glowhand
glowhand, 01.12.2005
guter bericht.
Tweety30
Tweety30, 05.03.2007
9658Sehr hilfreich. Es grüßt Tweety30! 9668
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JoergTh

Für den kleinen Geldbeutel

ein Testbericht von 2004-03-13 11:09:54 vom 13.03.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Preis, lange Akkulaufzeit, Größe...
Nachteile/Kritik: Blitzlichtfunktion,
Klar, eine Digitalkamera für 89 € - da kann ja nicht viel bei rauskommen. Das kann nichts sein, die kann man sofort wieder entsorgen! Aber nein, mit der Praktica DCZ 2.2 V habe ich andere Erfahrungen gemacht. Die Kompaktkamera unserer Kinder war zu Bruch gegangen und wir wollten ihnen zu Weihnachten eine neue schenken. Aber warum nicht gleich eine Digitalkamera? Viel zu teuer, und wenn sie dann wieder kaputt geht? Aber im Novo-Prospekt entdeckten wir dann diese Digicam für 89 € und entschieden uns, sie zu kaufen. Schon am Heiligabend wurden dann die ersten Testbilder geschossen und unsere Kinder haben bis heute nicht den Spaß am Fotografieren mit dieser Kamera verloren.

----- DER LIEFERUMFANG -----

Tja, was ist nun für diese 89 € so alles dabei? Öffnen wir also jetzt mal die Verpackung:

- Die Digitalkamera
- Eine Tragetasche
- Ein Trageriemen
- Ein USB-Kabel
- Ein Video-Kabel
- 2 Batterien (AA R6)
- Die Bedienungsanleitung
- Eine CD mit Treiber und der Bildbearbeitungssoftware

----- Die Systemvoraussetzungen -----

Natürlich will man die mit einer Digitalkamera gemachten Bilder auch irgendwie auf seinen heimischen PC bringen. Damit dies gelingt sollte dieser über folgende Voraussetzungen verfügen:

- Windows XP/2000/98/Me
- Pentium oder höher
- Mindestens 32 MB RAM
- USB-Schnittstelle
- CD-ROM

Wir haben in der Familie 2 PC´s. Meine Kinder benutzen meinen uralten Pentium 233er mit dem Betriebssystem Windows 98 und ich habe einen neueren 2,6er mit Windows XP. Das Übertragen der Bilder mittels des mitgelieferten USB-Kabels klappt auf beiden PC´s vollkommen problemlos. Dabei benutzen wir allerdings nicht die mitgelieferte Software sondern den Explorer. Auch zur Bildbearbeitung benutzen wir nicht die mitgelieferten Programme. Deshalb werde ich im weiteren auch nicht auf die Software eingehen.

----- DAS DESIGN -----

Die Praktica DCZ 2.2 V hat mich mit ihrem modernen Design zunächst einmal überrascht. Wenn man sie so ansieht, dann könnte man sie durchaus für ein viel teureres Modell halten. Nun ja, sie war früher bestimmt auch mal teurer. Positiv muss man vor allen Dingen die geringe Größe erwähnen. Die Kamera ist nur ca. 9cm breit, 5cm hoch und 3,5 cm tief. Man hält also wirklich keinen Klotz in der Hand. Schiebt man die Objektivklappe zur Seite, schaltet sich die Kamera automatisch ein. Der Auslöser befindet sich auf der Oberseite der Kamera. Alle anderen Bedienelemente und das Display befinden sich auf der Rückseite der Kamera. Halt, nein – auf der linken Seite ist noch ein Schalter, mit dem man zwischen Makro- und Landschaftsaufnahmen wählen kann. Alles in allem ein optisch und ergonomisch sehr gelungenes Design, an dem es nach meinem Geschmack nichts auszusetzen gibt. Darüber hinaus macht die Kamera auch einen sehr robusten Eindruck. Natürlich werde ich sie jetzt nicht zu Testzwecken absichtlich auf den Boden werfen, aber ich glaube, sie würde auch einen Sturz aushalten...

----- DIE TECHNISCHEN DATEN -----

Ich hab hier mal für alle Kaufinteressenten die wichtigsten technischen Daten dieser Kamera aufgelistet:

Bildsensor: 2,0 Mega Pixel
Auflösung: 1600 x 1200 oder 2048 x 1536 interpoliert
Schärfebereich: 1,2m bis unendlich
Makro: 15 – 20cm
Digitalzoom: 4x (KEIN OPTISCHER ZOOM)
LCD-Display: 1,6“ TFT
Eingebauter Speicher: 16 MB
Erweiterbar durch: SD-Karten
Gewicht: <120g (ohne Batterien)

Die Rückseite der Verpackung strotzt gerade so vor weiteren technischen Daten. Hält die Kamera aber auch das, was die Verpackung verspricht?

----- DIE BEDIENUNG -----

Unsere Kinder kommen mit der Kamera sehr gut zurecht. In der mitgelieferten Bedienungsanleitung wird auf 35 Seiten (deutscher Teil) alles einfach und verständlich erklärt und mit Bildern deutlich gemacht. Die Bedienung unterscheidet sich nicht wesentlich von der Bedienung anderer Digitalkameras. Man kann zwischen Setup-, Aufnahme-, Wiedergabe- und Videomodus wählen. Dieses geschieht mit einem Rädchen an der Rückseite der Kamera. Die Kamera kann darüber hinaus noch als Webcam oder Speichermedium für den PC genutzt werden. Dabei erfolgt die Stromversorgung über das USB-Kabel. Zum Fotografieren muss man, wie bei den meisten Kameras, auch bei der Praktica zuerst den Auslöser nur leicht drücken, um das Bild scharf zu stellen. Von dem Einschalten bis zur Aufnahmebereitschaft vergehen 9 Sekunden. Also nicht unbedingt für schnelle Schnappschüsse geeignet. Ärgerlich ist, dass man die Blitzautomatik beim ersten Blitzlichtfoto erst zuschalten muss. Eine Prozedur, die nochmals 15 – 20 Sekunden (inklusive Aufladen des Blitzes) dauert. Die mitgelieferten Batterien haben wir gleich durch Akkus ersetzt und waren von dem geringen Energieverbrauch überrascht. Wenn man dann noch spezielle Fotoakkus verwendet, kann man wirklich schon einen ganze Menge Bilder mit der Kamera schießen, ohne die Akkus aufladen zu müssen. Und das obwohl die Kamera leider keinen Sucher hat, so dass man immer über das Display fotografieren muss. Der eingebaute Speicher ist mit 16 MB nicht gerade sehr groß. Bei höchster Auflösung, passen da gerade mal 5 Bilder drauf, bei normaler Auflösung sind es 15. Der Speicher lässt sich jedoch leicht mit einer SD-Karte erweitern. Diese Karten kosten ja heutzutage nicht mehr allzuviel Geld. Praktisch, wenn man so wie wir, eine zweite Kamera hat, die die gleichen Karten benutzt.

----- DAS ERGEBNIS -----

An diesem Punkt möchte ich unbedingt nochmal erwähnen, dass man für so wenig Geld natürlich keine Bilder in professioneller Qualität erwarten sollte. Das wäre einfach unfair dieser Kamera gegenüber. Wir fotografieren meistens in der normalen Auflösung, also 2,0 Mega Pixel. Die Bilder im Freien gelingen immer sehr gut. Die Farben wirken natürlich und die meisten Bilder sind scharf. Natürlich sind auch mal ein paar verwackelte Bilder dabei, aber dafür hat man ja eine Digitalkamera und kann die schlechten Bilder wieder löschen. Verglichen mit meiner um ca. 150 € teureren Digitalkamera von Aldi sind die Aufnahmen im Freien oder bei ausreichenden Lichtverhältnissen in Gebäuden wirklich erstaunlich. Auch Makroaufnahmen gelingen in der Regel sehr gut.

Etwas anders sieht es leider bei Blitzlichtaufnahmen aus. Die Bilder wirken dann alle überbelichtet. Gesichter und Gegenständer werden zumeist viel zu hell abgebildet. Schaltet man in Räumen die Innenbeleuchtung ein, reicht diese oftmals für eine gute Belichtung aus. Deshalb schalten nun die Kinder meistens den Blitz aus. Dabei sind die Bilder aber auch schon oft zu dunkel geworden. Um Aufnahmen von Gegenständen zu machen, die man beispielsweise für ebay benötigt, sollte man das Objekt mit einer Schreibtischlampe oder ähnlichem direkt beleuchten, dann erzielt man ein brauchbares Ergebnis.

Leider hat die Kamera zwar einen 4-fach Digitalzoom aber keinen optischen Zoom! Die Kamera vergrößert beim Zoomen also nur die Pixel. Deshalb kann man die Zoomfunktion eigentlich glatt vergessen. Schade...

----- FAZIT -----

Für jemanden, der keine professionellen Bilder benötigt, der Ausdrucke bis zur Größe 10x15cm machen will oder für jemanden, der per ebay verkaufen und der für eine Digitalkamera nicht viel Geld ausgeben möchte, ist diese Kamera wirklich empfehlenswert. Sie hat ihre Schwächen und Grenzen aber auch ihre Stärken. Unsere Erwartungen hat die Kamera erfüllt, die Kinder haben schon viele schöne Bilder damit gemacht und aufgrund ihrer geringen Größe ziehe auch ich sie oftmals meiner teureren Kamera vor.

Ich hoffe, dass mein Bericht Euch weiter geholfen hat und freue mich auf Eure Lesungen, Bewertungen und Kommentare!

Euer Jörg

© by JoergTh für Ciao und Yopi (13.03.04)

P.S.: Für die Ciao-Leser habe ich noch zwei Bilder von der Kamera gemacht und ein Bild hochgeladen, dass mit der Kamera gemacht wurde. Eine schöne Funktion des neuen Ciao! Sorry, liebe Yopi-Leser!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Annna13
Annna13, 31.01.2006
sh
diana75
diana75, 07.01.2007
WÜNSCHE DIR EIN FROHES NEUES JAHR LG DIANA 75
feldhase
feldhase, 26.09.2006
sh LG vom Feldhasen
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klein, aber schlecht!

ein Testbericht von 2003-10-03 18:35:52 vom 03.10.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: klein und leicht...
Nachteile/Kritik: kein optischer Zoom
1)Eigenschaften:
----------------
Die praktica DCZ 2.2s ist eine sehr kleine Digitalkamera (Handgröße) mit den Maßen 93x56x38mm. Sein Gewicht beträgt 120g (ohne Batterien) und sie wird durch zwei LR06 Batterien betrieben. Die Auflösung beträgt 2,0 Mega Pixel und interpoliert 3,15 Mega Pixel. Die Digitalkamera hat einen 1,6" TFT-Farbmonitor und einen internen 16MB Speicher, wobei der Speicher mit einer SD-Card auf 128MB erweiterbar ist. Einen optischen Zoom hat die Kamera leider nicht, aber sie hat einen 4xfachen Digitalzoom.
Der Makrobereich liegt zwischen 20-25cm und der Schärfebereich zwischen 0,6m-unendlich. Die Bildformate, die die Kamera macht, sind JPEG,DCF,DPOF und EXIF.

2)Auflösung:
------------
1600x1200, 1280x1024, 800x600, 2048x1536(interpoliert)

3)Design:
---------
D urch die Verschiebung der Objektivabdeckung vor der Linse wird die Kamera ein- und ausgeschaltet. Oben rechts ist der Auslöser der Digitalkamera, um Schnappschüsse zu machen. Hinter der Kamera ist das Display und ganz rechts unten der Modusrad, durch den man auf die Funktionen der Kamera zugreifen kann, wie PC-Funktion, Aufnahmefunktion, Bildwiedergabe, Videoaufnahme und Option. Über diesem sind Auswahltasten, die jeweils nach links, rechts, oben und unten gerichtet sind, um z.B bei der Bildwiedergabe die aufgenommenen Bilder durchzugehen oder die Auflösung zu ändern. In der Mitte von den Auswahltasten ist der Bestätigungsknopf, der die Ok bzw. Enter Funktion der Kamera darstellt. Zwischen den Auswahltasten und dem Bestätigungsknopf sind noch die Blitztaste, mit der man den Blitz ein- und auschalten, auf automatisch stellen oder die roten Augen bei den Aufnahmen reduzieren kann. Der andere Knopf ist die Displaymodustaste, mit der man den Display ausschalten oder aussuchen kann, ob z.B. die Batterieanzeige oder die Anzahl der Aufnahmen gezeigt werden sollen. Auf der rechten Seite der Digitalkamera ist der Batteriedeckel, wo man sowohl die Batterien, als auch die SD-Card einführen kann, wenn man den Speicher der Kamera erweitern will. Durch das Öffnen des Plastikverschlusses auf der linken Seite der Kamera kann man diesen mit einem Computer oder mit dem Fernseher, dank der mitgelieferten Kabeln, verbinden. Über diesen Plastikverschluss ist die Makrotaste, mit der man zwischen dem Standard und dem Makromodus wechseln kann.

4)Modus:
--------
Set:
Hier kann man kleine Einstellungen an der Kamera machen, wie den Speicher formatieren, Uhrzeit und Datum einstellen, den Belichtungswert (zwischen +2,0 und -2,0) einstellen, die Auflösung ändern, den Weißabgleich einstellen, Frequenz und Qualität ändern.

Aufnahmemodus:
Hier kann man kurze Videoaufnahmen machen.

Wiedergabemodus:
Hier kann man sich die aufgenommenen Bilder und Videos anschauen, die man schon gemacht hat.

Bildmodus:
Hier kann man Bilder mit der Digitalkamera aufnehmen, wobei man vor der Aufnahme mit den Auswahltasten auch die Auflösung und Größe des Bildes einstellen kann.

PC:
In diesem Modus kann man zusammen mit dem PC arbeiten, nachdem man Kamera und Computer miteinander verbunden hat.

5)Bedienung:
------------
Die Bedienung der Kamera ist sehr leicht und nicht kompliziert. Wenn man sich die Bedienungsanleitung gründlich durchliest, kann man die Kamera schon gut bedienen. Kompliziert ist die Bedienung deshalb nicht, weil die Digitalkamera nicht so viele Funktionen hat, was eigentlich schade ist.

6)Lieferungsumfang:
-------------------
Digitalkamera, Tasche, Trageriemen, USB Kabel, Video Kabel, 2xLR06 Batterien, Bedienungsanleitung und CD mit Treiber und Bildbearbeitungssoftware

7)Systemvorrausetzung:
----------------------
Betriebssystem: Windows XP/2000/98/ME
CPU: Pentium oder höher
RAM: mindestens 32MB
USB-Schnittstelle
CD-Rom Laufwerk

8)Hersteller:
-------------
Praktica

9)Preis:
--------
Der Preis beträgt zuzeit so ca. 119,99 €, wobei der Preis auch nach unten oder oben schwanken kann.

10)Meinung:
-----------
Meine Meinung ist, dass die Kamera zwar klein und gute Bilder macht, aber wer sich eine gute Digitalkamera besorgen möchte, sollte schon etwas mehr sparen und eine Digitalkamera holen, die mehr Mega Pixel und einen optischen Zoom hat. Der Digitalzoom alleine ist einfach nicht ausreichend, da er weit entfernte Objekte nicht so gut vergrößert, dass man ein klares Bild bekommt. Mit nahe liegenden Objekten kommt er schon besser klar. Der TFT-Display hat zwar ein Energiesparmodus, aber die Batterien gehen trotzdem recht schnell zu Ende, wenn man die Kamera häufig oder lange anwendet. Ein Nachteil ist auch der, dass die Bilder verschwommen herauskommen, wenn man die Kamera, während der Aufnahme, etwas hin und her wackelt. Ein Vorteil ist die Größe und das Gewicht der Digital- kamera, da sie sehr leicht überallhin mitgenommen werden kann, ohne dass sie einen stört. Due zusammenarbeit mit dem PC hat mir bis jetzt keine Probleme gemacht, d.h. ich konnte die Aufnahmen ohne Probleme auf meine Festplatte kopieren und bearbeiten. Ich würde sagen, dass der Preis für diese Digitalkamera schon recht hoch ist, vorallem, wenn man sieht, was sie für Nachteile hat.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
carlmaier

Schade um die 99 Euro !!!!!!!!!!!!!!

ein Testbericht von 2003-08-21 18:13:30 vom 21.08.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: ?...
Nachteile/Kritik: Genug,zu viele.Siehe Text.
Was mich an dieser Kamera stört sind die zahlreichen Bedienungsmängel.Dazu zähle ich ,dass der Sucher völlig fehlt.Außerdem sind die Bedienungselemente zu klein und zu fummelig.Der analoge Zoom fehlt.Es ist nur der digitale Zoom da, der bekanntlich schwächer ist.
Die Aufnahmen sind unterbelichtet und unscharf.
Zwar ist in dieser Preisklasse nicht mehr zu erwarten,allerdings wäre ein Auslaufmodell mit höherer Pixelzahl besser gewesen. So bleibt nur die Nachbearbeitung am PC.
Der Gipfel ist allerdings ,dass man mit dem eingebauten Speicher von 16 MB nicht weit kommt.Hier drängt sich bald der Kauf einer Speicherkarte auf, was die Kamera natürlich verteuert.
Der Blitz ist dermaßen schwach,dass er seinen Namen nicht verdient.
Das dunkle Display ist sehr gewöhnungsbedürftig.
Viel Plastik bestimmt das Gehäuse.
Die Kamera wird über das Objektiv eingeschaltet, wodurch man natürlich leicht auf die Linse patschen kann ,die selbstverständlich schwierig zu reinigen ist.
Im Gegennsatz zu Kameras im gleichen preislichen Umfeld kann man das nervige Gepiepse, was als störend empfunden wird, nicht abschalten.
Wer Gefallen an den kleinen Maßen findet oder wer eine Zweitkamera für das Auto sucht, der sollte den Kauf in Betracht ziehen.
Ansonsten Finger weg!!!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:hilfreich
YvonneHeitmann

Kleine Kamera im Retrostyle

ein Testbericht von 2003-08-14 10:28:14 vom 14.08.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: super Bilder, leichte Handhabung...
Nachteile/Kritik: keins
Vor ca. 4 Monaten habe ich mir meinen Traum von der Digitalkamera erfüllt ... nach wochenlangen fiebern ist es mir gelungen die Praktica DCZ 2.2 bei ebay, originalverpackt, für ganze 165 EUR zu ersteigern.

Vorbelastet bin ich durch den Besitze einer alten Spiegelreflexkamera der Firma Pentacon in Dresden und deren hervorragende Qualität.

Die Praktica DCZ 2.2 hat mich durch ihren Style und die für mich mehr als ausreichenden Leistungsparameter überzeugt.


Technische Angaben:
===================
Gerätetyp:
2,1 Mega Pixel Digitalkamera, 1,6" TFT Farbmonitor

Sucher:
Realbild-Zoomsucher mit Dioptrienkorrektur

Objekt:
3 x Zoomobjektiv f: 2,8-8,6 / 5,4-16,2 mm

Die Kamera verfügt über 3x optischen und 2x digitalen Zoom. Die Scharfeinstellung erfolgt über einen Autofokus.
Besonders gut finde ich den Schärfebereich der Kamera, da hier auch Makroaufnahmen von 8-40 cm möglich sind, der normale Weitebereich liegt von 0,20m bis unendlich.

Auflösung:
1600 x 1200 und 800 x 600 (umschaltbar)

Der Weißabglich kann entsprechend der Einstellung automatisch bzw. manuell erfolgen (z.B. Lampe, Schatten, Tageslicht ...)

Der eingebaute Blitz verfügt über eine Rote Augen Reduzierung und kann in drei Modi arbeiten, d.h. Automatisch, als Aufhellblitz oder gar nicht durch Blitzabschaltung :-)

Sonderfunktionen:
Videosequenzmodus, PC-Kamera-Modus, Energiesparsystem (durch automatische Abschaltung bei Nichtnutzung)

Speichermedien:
Die Kamera verfügt über 8MB internen Speicher welcher durch Einsatz deiner Compact Flash Card (Typ1) beliebig erweitert kann - für meinen normalen Gebrauch genügt eine 32MB Speicherkarte (ca. 90 Photos) völlig.

Schnittstellen:
USB, Videoausgang, Netzteilanschluss

Abmessungen:
110 x 51 x 68mm

Gewicht:
230g ohne Batterien (... nicht gerade ein Fliegengewicht)

Im Lieferumfang waren enthalten: 1 USB-Kabel, 1 Video-Kabel, Photobearbeitungssoftware, 1 Anleitung, 1 Tasche, 1 Tragegurt, 1 Objektivschutzdeckel sowie 4 Batterien.

Um das vorhandene Equipment zu komplettieren habe ich noch eine Akku-Ladegerät nebst 4 Akkus erworben, den der Energieverbrauch beim Einsatz von normalen Batterien ist einfach unglaublich hoch.


Mein Urteil:
============
Die kleine Kamera hat mich nicht nur durch ihr Design, ihre Eigenschaften und den günstigen Preis überzeugt sondern schlussendlich auch durch die hervorragende Qualität der Bilder.

Meine Oma, die von "neumodischen technischen Krimskrams" nicht allzuviel hält, konnte ich durch die spontane Fotografie ihres Lieblingskaktuses überzeugen ...

Normale Formate von 9 x 13cm und 10 x 15cm gelingen in einer ausgezeichneten Qualtität. Bei größeren Entwicklungen muss man kleinere qualitative Abstriche machen ... aber die entsprechende Bildbearbeitungssoftware bügelt diese ohne weiteres wieder aus.

Mittlerweile sind wir von der herkömmlichen Photografie schon abgekommen, den die Vorteile einer Digitalkamera liegen klar auf der Hand: Platzsparende Bildaufbewahrung, man "entwickelt" nur noch was wirklich gefällt ... und damit ist eine Digitalkamera sogar kostengünstiger.

Von mir gibts 5 Sterne!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
JOLTI

Praktica DCZ 2.2s - leere Versprechungen

ein Testbericht von 2003-07-23 22:04:35 vom 23.07.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: klein, preiswert, aber......
Nachteile/Kritik: sehr schlechte Bildqualitaet
Die Praktica DCZ 2.2s war ein Spontankauf. 119 Euro und auf dem Papier eine Reihe von Funktionen und Ausstattung.

Erfahrungsbericht:

Leider blieb auch vieles nur auf dem Papier. Die guten Sachen sind schnell aufgezählt. Günstig war die Kamera und klein. Auf den ersten Blick machte alles einen guten Eindruck. Das 1.6" TFT-Display ist in Ordung. Leider hat die Kamera keinen Sucher, bei Dunkelheit und starker Sonne muss man also blind fotografieren.

Das waren alles noch die Dinge, die man bei dem Preis hätte in Kauf nehmen können. Die Ernüchterung kam beim ersten Auslesen der Kamera mit dem PC. Die Software war schnell installiert, Windows XP erkennt die Kamera als Wechsellaufwerk. Dann der Schreck: Nur etwa jedes fünfte Bild war zu gebrauchen, der Rest verzerrt, unscharf. Die Kamera taugt eigentlich nur für Stillaufnahmen bei mässigem Licht. Bilder bei starker Sonne sind nicht zu machen, egal wie lange man die Einstellungen justiert. Fotos mit Blitz sind reine Glückssache, entweder zu stark belichtet oder unzureichend. Der Zoom ist ein Digitalzoom, muss man also nicht benutzen da man die Ausschnitte besser auf dem PC mit einer Bildbearbeitunssoftware auswählt, der Qualitätsverlust bleibt der gleiche.

Handhabung:

Eingeschaltet wird die Kamera, in dem man die Klappe vor dem Objektiv beiseite schiebt. Per Laufrad kann gewählt werden zwischen Setup, Videomodus, Vorschaumodus, Aufnahmemodus, PC-Modus.
Die Steuerung erfolgt über eine Navigationstaste (links, rechts, oben, unten und Enter). Mit Enter-Knopf gelangt man in ein praktisches Schnelleinstellmenü wo man z.B. die Auflösung verändern kann.
Bedienung und Menüführung sind recht intuitiv, die Anleitung ist auch ok.

Fotografieren:

Den Auslöser leicht andrücken, bei leuchtender BUSY-Diode kann weitergedrückt werden um ein Foto zu schiessen. Je nach Lichtverhältnissen kann das Auslösen ein wenig Dauern, das Speichern auf die Karte auch über 5 Sekunden. An der Seite der Kamera kann man per Schiebeknopf zwischen Panorama- und Nachaufnahmen wählen. Der 16MB-Speicher reicht für ca. 10 Aufnahmen in der Maximalqualität (2048 x 1536) oder ca. 25 Fotos (1600 x 1200). Das alles bei Qualität "Fine", auf "Normal" habe ich gar nicht erst zurückgeschaltet nach den ernüchternden Ergebnissen der ersten Fotoserie.

Sonstiges / Anschlüsse / Zubehör:

Die zwei mitgelieferten (Mignon-)Batterien halten wie versprochen über 300 Aufnahmen lang, teils mit Blitz teils ohne.
Neben USB-Anschluss gibt es einen Anschluss für ein Netzteil (nicht im Lieferumfang). Über ein mitgeliefertes Kabel kann die Kamera auch an den Fernseher angeschlossen werden.
Mit dabei ist auch eine kleine Tragetasche mit Gürtelriemen. Ein Trageband kann an die Kamera angebracht werden. Die Tasche sollte man verwenden, bei Transport in der Hosentasche schaltet sich die Kamera sonst des öfteren ein.

Fazit:

Laut Beschreibung eine gute Kamera mit tollem Preis-/Leistungsverhältnis. Bedienung / Zubehör und Funktionen besätigen dies auch. Leider ist die Bildqualität einfach inakzeptabel. Die Kamera ist auf KEINEN FALL zu empfehlen, nicht einmal für den Einsteiger, das wichtigste beim Fotografieren sind immer noch die Bilder...

Nachklapp:

Ich werde versuchen, die Kamera zurückzugeben, da ich sie eigentlich nicht mit gutem Gewissen verkaufen oder versteigern kann.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
FaktenFaktenFakten

Sauer auf Digital?

ein Testbericht von 2003-03-19 10:22:03 vom 19.03.2003
Empfehlung: ja
Einleitung
Eigentlich für meine Berichtswelt "Off-Topic" wage ich mich an ein Thema, dass mir in letzter Zeit Bauchschmerzen bereitet. Eigentlich ist es nicht das Objekt selbst, sondern eher mein Mann, aber diese Geschichte gehört in eine andere Kategorie. Mit was er mich in den letzten Wochen genervt hat ist seine letzte Errungenschaft, die

Praktica DCZ 3.2

Äußerlichkeiten
Schmuck kommt Sie im rundlichen Silber daher, die Bedienelemente sind übersichtlich angeordnet und auch für einen Digital-Neuling wie bei meiner "normalen" Kamera angeordnet. Die Linse ist in ausgeschaltetem Zustand eingefahren und schiebt sich nach dem Einschalten teleskopartig aus dem Gerät. Eine kleine Schlaufe lässt die Kamera "schussbereit" am Handgelenk baumeln und auch der Linsenschutz hängt an einem "Bändel" sicher an der Kamera. Die Kameratasche selbst ist passgenau zur Kamera und bietet keinerlei Möglichkeiten, zusätzlich etwas zu verstauen. Das dies wichtig ist, lesen wir später. Die Verpackung zu beschreiben erspare ich Euch.

Handhabung
Nachdem mein Mann mich derartig genervt hat, das Teil mal zu probieren, habe ich beschlossen, es gründlich zu tun und dann springt auch gleich noch ein Bericht für YOPI heraus. Also zuerst die Gebrauchsanweisung herangezogen. Kein Klagen in dieser Hinsicht. Übersichtlich und für einen Laien wie mich gut beschrieben. Und beim Lesen bekommt man natürlich sofort Lust, das ganze live zu probieren.

Gesagt, getan, Batterien sind drin, los geht's und ich schieße meine ersten Bilder. Faszinierend für mich natürlich die Möglichkeit, sofort nachzuschauen, was daraus geworden ist. Der 1,6" TFT-Farbmonitor zeigt ganz gut, ob man einigermaßen "getroffen" hat. Eine Aussage über die Qualität lässt sich allerdings damit nicht machen, dazu ist er selbst zu klein und unscharf. Was man sofort kennt, sind die roten Augen meines Jüngsten. Aber, da hab ich gelesen, dass es einen "Rote Augen Filter" gibt, gleich mal ausprobiert. Was soll ich sagen. Das Ding taugt irgendwie überhaupt nichts. Ich zumindest, war nicht in der Lage ein rotaugenfreies Bild zu machen, ohne die Beleuchtung komplett zu verändern.

Der digitale Zoom ist für' Müll, aber das wissen wir ja alle. Ein großer Vorteil dieser Kamera ist daher der 3-fache optische Zoom. Damit bekommt auch scharf umrissene Sommersprossen auf der Nase zielgenau in den Bildmittelpunkt. Und mit der Möglichkeit, auf Ultranah umzuschalten kann man auch faszinierende "Kuchenkrümel"-Bilder von der Tischdecke machen. Der eingebaute Blitz lässt sich aus, ein und automatisch zuschalten.

Das ganze bisher beschriebene spielt sich in der "Automatikeinstellung" ab. Es gibt auch eine manuelle Einstellung, aber die ist wohl nichts für "Dummies". Ich selbst konnte irgendwie nichts vernünftig manuell einstellen. Es können 3 Größen in 2 verschiedenen Auflösungen (1600x1200 und 800x600) für die Aufnahme gewählt werden. Bei hoher Auflösung und großem Bild ist der integrierte 8MB Speicher aber völlig unzulänglich und man sollte sich beim Kauf gleich eine Speichererweiterung zulegen, so bei uns geschehen in Form einer 64 MB Compact Flash Card. Was ich aber absolut schlecht finde, ist der Stromverbrauch. Also mit einem Pack Batterien braucht ihr gar nicht loslaufen. Und die Batterien, die der Kamera beigelegt sind, die waren schon nach dem ersten Ausprobieren leer. Mein Mann hat gleich nach diesem Abend noch 8 Akkus und einen Stromanschluss für die Kamera gekauft. Auch negativ ist, dass es keine Lademöglichkeit in der Kamera selbst gibt.

Nachdem ich nun einige Bilder gemacht hatte, kam der Zeitpunkt, meinen Mann zu bitten, den Film zu entwickeln. Faszinierend die Möglichkeit, die Kamera direkt an den Fernseher anzuschließen. Leider ist unser Fernseher derzeit für solche Aktionen nicht gerüstet, aber es soll gehen (beteuert mein Mann mit der Spekulation auf einen neuen Fernseher).

Die weitere Beschreibung stützt sich auf Reaktionen und Äußerungen meines Mannes, da ich von solchen Dingen wirklich keine Ahnung hab. Wie gesagt, hab ich ihn dann gebeten, mir zu zeigen, was man dann weiter unternehmen kann. Er hat die Kamera mit dem mitgelieferten USB - Kabel an seinen Rechner angeschlossen. Zuerst hat er Windows (2000?!) gestartet und da ging alles wie von selbst. Wir haben die Bilder in einem Viewer (?!) angeschaut und festgestellt, dass so einige Bilder, die im Kamera-Monitor ganz gut aussahen, jetzt total unscharf waren. Nichts zu retten sagt mein Mann. Die roten Augen aber, meint er, die könne er "behandeln". Aber unter Linux. Das ist das mit dem Pinguin am Anfang. Damit surfe ich auch immer. Nun ging die Flucherei los. Ich hörte so Aussagen wie "... keine Treiber ...". Letztendlich hat er es dann ein paar Tage später hinbekommen, aber fragt mich nicht, wie.

Ausdrucke auf normalem Papier sind - - - eben Ausdrucke auf normalem Papier. Mein Mann hat mir dann noch Ausdrucke auf Foto-Papier gemacht, und die sind wirklich klasse. Das Papier kostet aber auch ein Kleinigkeit mehr.

Dann hat er noch eine CD gemacht, die wir dann im DVD-Player am Fernseher angeschaut haben. Das hat natürlich was. So, aber nun zu den

FaktenFaktenFakten
Die ich natürlich aus den Beilagen der Kamera recherchiert habe:


  • Gerätetyp - 2,1 Mega Pixel Digitalkamera mit 1,6“ TFT-Farbmonitor und 3x optischem Zoom und 2x Digitalzoom
  • Sucher - Realbild-Zoomsucher mit Dioptrienkorrektur
  • Objektiv - 3x Zoomobjektiv f:2,8-8,6 / 5,4 – 16,2mm, entspricht KB Kamera 38-120mm
  • Zoom - 3x optisch und 2x digital
  • Scharfeinstellung - Autofokus
  • Schärfebereich - normal: 0,20m – unendlich, Makro: 8 - 40cm
  • Bildsensor - 2,1 Mega Pixel 1/2,7“ CCD-Matrix
  • Auflösung - umschaltbar: 1600x1200 und 800x600
  • Verschlusszeiten - 1-1/800 Sekunde
  • Farbtiefe - 24 bit
  • Weißabgleich - Auto u. 4 manuell Modi (Tageslicht, Lampe, Schatten, Fluoreszenz)
  • Belichtung - Auto und manuell (in 0,3EV-Schritte, -1,8EV bis +1,8EV)
  • Blitz - eingebaut mit Rote Augen Reduzierung, 3 Modi: Automatik, Aufhellblitz und Blitzabschaltung
  • Sonderfunktion - Videosequenzmodus, PC-Kamera-Modus, Energiesparsystem (3,5,10 und 30 Min.), LCD-Helligkeit
  • Selbstauslöser - elektronisch mit 10 Sek. Vorlaufzeit
  • Anzeige - LCD: Blitzmodus, Auflösung, Batteriezustand, Aufnahmemodus, Bildzahl 1,6“ TFT Farb-Monitor: abgespeicherte Bilder, aktueller Bildausschnitt
  • Stativgewinde - ¼“
  • Speichermedium - 8 MB einbebaut, erweiterbar mit Compact Flash Card (Typ 1)
  • Bildspeicheranzahl - 16 MB: Super-22 Bilder, Fine - 34 Bilder, Normal - 45 Bilder
  • Speicherformat - JPG, EXIF 2.1, DPOF. DCF
  • Schnittstellen - USB, Videoausgang, Netzteilanschluss
  • Energiequelle - 4 x LR06 (Typ AA), Sonderzubehör: Netzteil 6V/2,5A verwendbar
  • Abmessungen - 110 x 51 x 68mm
  • Gewicht - 230g (ohne Batterien)
  • Zubehör - im Lieferumfang USB-Kabel, Video-Kabel, Software-CD, Anleitung, Tasche, Tragegurt, Objektivschutzdeckel und 4x Batterien
  • Hinweis - ausführliche Bedienungsanleitung auf CD (Adobe Acrobat Reader)
  • Sonderzubehör - Compact Flash Card, Netzteil 6V/2,5A
  • Systemnutzung - PC: Windows 98/ 98SE/ 2000/ ME/ XP, MAC: OS 8.6 oder höher Treiber nur für WIN 98 – für USB-Unterstützung

Puh, unglaublich, was da so alles drin steckt im Gegensatz zu einem Glas Rotkohl.

Update 19.03.2003
Jetzt habe ich Euch doch glatt den Preis unterschlagen, Tschuldigung. Es waren 220 EUR bei Ebay.

Fazit
Tja, was soll ich sagen, zum einen bietet so eine Kamera ja schon tolle Möglichkeiten, aber bei der vermisse ich ein wenig die richtige Bildqualität. Und was mir bei all den Video-CD's und dem direkt am Fernseher anschauen fehlt, ist das "am Sofa die Köpfe zusammen stecken" - - - wenn ihr wisst, was ich meine *zwinker*. Ein nettes Spielzeug, das mir aber meinen guten alten Foto nicht ersetzt. Aber Sauer bin ich auch nicht auf ihn.

So, das war jetzt mal was ganz anderes von mir. Hat Spaß beim recherchieren gemacht, aber mal ehrlich, da schreibe ich doch lieber über, hmmm, sagen wir, --- Sauerkraut? *lach*

Liebe Grüße FFF.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
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Pentacon Praktica DCZ 2.2:
Pentacon Praktica DCZ 2.2
08.01.2006
Clau2411
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Produktbeschreibung Pentacon Praktica DCZ 2.2

Technische Daten und Produkteigenschaften
Digitalkamera 2.1 (1600 x 1200) 8MB
Allgemeine Informationen Pentacon Praktica DCZ 2.2
gelistet seit: 28.10.2004
Hersteller: Pentacon
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Produktbewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00
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