Fach Physik
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Fach Physik Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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Der Gleichstrommotor ( Kurzvortrag )

ein Testbericht von 2002-10-12 19:48:44 vom 12.10.2002
Empfehlung: ja
-werden in vielen Geräten und Anlagen zum Antrieb genutzt

-einige Motoren werden mit Gleichstrom betrieben

-dient zur Umwandlung von elektrischer Energie in mechanische Energie

-mit der Mechanische Arbeit verrichtet wird

-es wird eine Drehbewegung erzeugt, die zum Antrieb verwendet wird


Aufbau:

-Feldmagnet
-drehbar gelagerter Anker ( Rotor )
-Kollektor
-Kohlebürsten



Wirkungsweise:

-Der Feldmagnet ist ein Dauer oder Elektromagnet mit bestimmter Lage der Pole

-Kohlebürsten als Schleifpunkte

-dann wird der Anker an einer Gleichspannung angeschlossen

-dadurch wird er zu einem Elektromagnet

-je nach Lage wirken Anziehungs oder Abstoßungskräfte

-bei Drehbewegung bewegt sich der Anker über den Todpunkt hinweg und der Strom wird umgepolt

-dadurch ändert sich die Lage der Magnetpole

-es treten wieder Abstoßungs oder Anziehungskräfte auf, die zur Vortbewegung des Rotors führen

-um ein besseres Anlaufen und eine gleichmäßige Drehbewegung zu erreichen wurden Anker mit mehr als zwei Polen eingesetzt

-der Gleichstrommotor wird heute dort verwendet, wo Gleichspannung zu Verfügung steht

-zum Beispiel beim Walkman, Akku- Bohrschrauber oder bei den elektrischen Fensterhebern im PKW
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Janny19

Mündliche Beteiligung?.... Was ist das ?

ein Testbericht von 2002-08-26 21:15:37 vom 26.08.2002
Empfehlung: ja
Der Physikgrundkurs ist eine rein schriftliche Veranstaltung. Das kommt natürlich auf den Lehrer an, dennoch glaube ich dies pauschal sagen zu können. Besonders im Grundkurs ist der Anteil der mündlichen Note an der Semesternote verschwindend gering. Das bringt Vor- und Nachteile mit sich.


Der Unterricht:
Meine Erfahrung mit dem Physikgrundkurs ist sehr positiv ausgefallen. Dazu muss ich aber auch erwähnen, dass ich den „einfachsten“ Lehrer meiner Schule erwischt habe.
Unser Unterricht war eine lockere Erholungsstunde. Man konnte Hausaufgaben machen, die man noch für andere Fächer zu erledigen hatte, sich unterhalten, malen oder zur Abwechslung mal am Unterrichtsgeschehen teilhaben. Unserem Lehrer war alles recht. Ich kann dabei nicht sagen, ob er es nicht bemerkt hat wenn man sich mit etwas anderem beschäftigt hat oder ob es ihm einfach egal war. Es wirkte sich jedenfalls nicht negativ auf die Note aus.
Die mündliche Note war sowieso eine unbekannte Größe in unserem Unterricht. Man konnte sich durch sie nicht verschlechtern. Verbessern konnte man sich aber durch sie. So waren die Leute, die sich etwas beteiligten sehr im Vorteil. Die Fragen reichten dabei von fast unlösbar, bis „Taschenrechnerwetttippen“. Wenn mal keiner die Antwort wusste war das jedoch auch keines Falles schlimm, denn dann begann die Sternstunde unseres Lehrers der dann alles fein und sauber an die Tafel brachte, so dass es eigentlich jeder hätte verstehen müssen. Dennoch gab es immer wieder Leute die gar nichts kapierten.(ich gehörte nicht dazu)


Die Klausuren:
Die Klausuren, die Bewertungsgrundlagen für die Semesternote, standen dem Unterricht in nichts nach. Lernen musste man nicht um hier eine zwei zu schreiben. Es war lediglich erforderlich sich eine viertel Stunde lang das Physikheft zu schnappen, sich alle behandelten Formeln herauszuschreiben, sich die durchgeführten Versuche einigermaßen zu merken oder ebenfalls aufzuschreiben und schon war man bereit für die zwei. Dann musste man nur noch das notierte irgendwo anbringen wo man es während der Klausur benutzen konnte (z.B.
Schülkes Tafeln, wenn die Benutzung erlaubt ist) und man war wirklich perfekt vorbereitet.


Die Zeugnisnote und ihre Zusammensetzung:
Die Note setzte sich bei uns je nach mündlicher Note zusammen. Wenn die mündliche Note besser als die schriftliche war zählte sie in etwa 50 Prozent. Wenn sie jedoch schlechter war als die schriftliche zählte sie maximal 10 Prozent, wahrscheinlich sogar weniger.
Also eine Aufforderung für mundfaule Schüler weiterhin nichts zu sagen. Vor allen dingen wenn man bedenkt, dass man hier mit ungefähr 30 Minuten Formeln aufschreiben eine zwei im Studienbuch stehen haben konnte.


Beispiel:
Ich hatte im Semester 12.2 folgendes Notenbild:

Schriftlich:
Klausur 1: 11 Punkte
Klausur 2: 9 Punkte
Gesamt Schriftlich: 10 Punkte

Mündlich:
Test : 8 Punkte
Mündliche Beteiligung: 5-6 Punkte

Endnote: 10 Punkte


Unglaublich wie ich finde. Aber mir soll es recht sein.


Fazit:
Der Physikgrundkurs ist ein Kurs der unbedingt belegt werden sollte, auch wenn man es nicht kann. Man sollte jedoch darauf achten was für eine Lehrkraft man vorgesetzt bekommt, denn bei anderen Lehrern kann das Fach auch zum Horror werden.
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
julian.k

Messungenauigkeit und Zehnerpotenzen

ein Testbericht von 2002-07-31 22:47:43 vom 31.07.2002
Empfehlung: ja
Dieser Bericht soll sich an alle diejenigen richten, die sich für Physik, speziell für einen Physik-LK interessieren, einen solchen belegen oder vielleicht gerade fürs nächste Schuljahr Physik gewählt haben. Offensichtlich gehöre ich zu denjenigen, die sich vor einem Jahr zum gleichen Zeitpunkt für Physik entschieden haben. Und für Geschichte. Dass diese Entscheidung weitreichende Konsequenzen hatte, ich musste, um sie zu verwirklichen, nämlich die Schule wechseln, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, es ist für diesen Bericht aber wohl auch irrelevant. Oder doch nicht? Immerhin musste der Physik-LK speziell bei mir nun höchste Erwartungen erfüllen: Hat es sich gelohnt für diese beiden LKs die Schule zu wechseln? Ja. Warum? Darum:

α) Physik ist nicht anstrengend.

Der Arbeitsaufwand beim Physik-LK ist für meinen Geschmack ziemlich gering: Ich bin jetzt seit einem dreiviertel Jahr (physikalisch korrekt: 2,3328*10^7 sec ;-) in besagtem LK und brauchte noch nicht mehr für ihn tun als ab und zu mal ein paar Seiten im Lehrbuch zu lesen, leichte Übungsaufgaben zu Hause zu machen und ab und zu mal eine Sinuskurve zu zeichnen. Ob die Übungsaufgaben wirklich leicht waren ist dabei natürlich mehr oder weniger Geschmackssache. Den größten arbeitsmäßigen Aufwand stellen dann wohl die Klausuren dar, allerdings ist der große Vorteil bei Physik-Klausuren dass man immer genau weiß, was einen erwartet. Man bespricht im Unterricht gewisse Sachverhalte, wie zum Beispiel das Verhalten von Elektronen in magnetischen Feldern. Der Unterricht besteht dann einerseits daraus, dass Formeln für diesen Sachverhalt hergeleitet werden, andererseits daraus, dass man mit den so gewonnenen Formeln Aufgaben rechnet. Wenn man fähig ist, eine Formel nach einer Variablen aufzulösen und anschliessend Zahlen korrekt in einen Taschenrechner einzugeben, dann hat man den zweiten Teil des Unterrichts schon bewältigt. Für den ersten ist das natürlich nicht so leicht zu sagen, denn er ist für meinen Geschmack der einzige wirklich interessante, da man in ihm denken muss. Man muss verschiedene Sachverhalte miteinander verknüpfen, abstrakt denken und den Überblick behalten können.

β) Physik ist übersichtlich.

Obwohl es manchmal nicht ganz einfach ist, an einer voll beschriebenen Tafel mit Variablen, Formeln, Umformungen, Einsetzungen, Gleichsetzungen, Folgerungen und Ähnlichem den Überblick zu behalten, ist Physik im Allgemeinen doch eher ein übersichtliches Fach. Man braucht, um Physik zu können, praktisch kein Allgemeinwissen und kaum Kenntnisse aus anderen Fächern. Als ich mich für die (zugegeben etwas ungewöhnlich und leicht zusammenhanglos wirkende) LK-Kombination Physik/Geschichte entschied, wurde mir oft gesagt: „In Physik hast du doch keine Chance wenn du nicht auch Mathe-LK hast.“ Ich scheine nicht der einzige gewesen zu sein, dem diese Zweitwahl empfohlen wurde, denn ich würde mal schätzen dass mindestens die Hälfte der Leute in meinem Physik-Kurs auch Mathe-LK hat. Jedoch kann ich das Vorurteil widerlegen, denn ich hatte zumindest bis jetzt noch keine Probleme damit, dass mir vielleicht einiges an mathematischem Vorwissen fehlt weil ich nur einen Mathe-Grundkurs belege. In Physik benötigt man einfach nicht viel Wissen, das man nicht im Physik-Unterricht selbst lernt. Wenn man sich sein Physik-Buch vor den Klausuren einmal durchliest und versucht, die Formeln, die darin besprochen werden, nochmal selbst herzuleiten, dann ist man gut genug vorbereitet und fähig, die volle Punktzahl zu erreichen. Besonders angenehm ist hier auch, dass die Notengebung in Physik praktisch nicht vom Lehrer abhängig ist: Wenn man aus den Aufgaben das richtige herausbekommt und der Rechenweg nachvollziehbar ist, dann kann der Lehrer/die Lehrerin (ja, die für mich zuständige Lehrkraft ist wirklich eine Frau! in Physik! kaum zu glauben...) gar nicht anders als einem alle Punkte zu geben. Interpretationsungenauigkeiten entfallen völlig, was ich oft sehr angenehm finde.

γ) Physik macht Spass.

Eine sehr gewagte These. Vermutlich trifft sie auch nur auf ca. 1,2 % der Weltbevölkerung zu (wobei die Messungenauigkeit hier immens hoch ist ;-). Ich zähle mich aber zu diesem geringen Teil. Euch kann ich natürlich nur schwer sagen ob ihr euch ebenfalls dazu rechnen dürft, aber so ist das ja bei jedem Kurs über den man schreiben könnte. Wen es jedoch interessiert, nach welchen Regeln und Gesetzen diese Welt funktioniert und wie man ihre Zukunft zumindest annähernd berechnen kann, der sollte mal einen Blick in Physik wagen. Man muss allerdings für diesen Kurs dazu bereit und fähig sein, mit Zahlen umzugehen und manchmal auch über Dinge zu sprechen und nachzudenken, die man noch nie in der Welt gesehen hat und vielleicht auch nie sehen wird (elektrische Felder und Ähnliches...). Jedoch gibt es immer wieder Möglichkeiten, Bezug zur sichtbaren Welt herzustellen. Zum Beispiel mit Überlegungen, die Welt zu zerstören indem man ein Elektron auf annähernd Lichtgeschwindigkeit beschleunigt um seine Masse so gross werden zu lassen, dass das Universum in sich zusammenfällt oder missliebige Leute zu liquidieren indem man sie mit Eisentabletten füttert und dann in starke Magnetfelder schmeißt, um die Auswirkungen der induzierten Ströme zu nutzen :-) Naja, ich gebe zu, einen wirklichen Bezug zu der Welt in der wir leben gibt es oft nicht. Aber Physik ist trotzdem eine nicht völlig abstrakte Wissenschaft in der man durchaus Spaß haben kann.

Für mich ist der Physik-Leistungskurs auf jeden Fall genau das Richtige.
...
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