Da ich schon immer begeisterter Sportler und seit ein paar Jahren vor allem dem Laufen und dem Radfahren verfallen bin, führte kein Weg an einer Pulsuhr vorbei. Zwar gibt es günstige Alternativen von Tschibo oder Aldi, allerdings erstreckt sich die Palette bis über 500€ für die Spitzengeräte diverser Firmen. Was also ist jetzt für wen sinnvoll.
Polar hat seit jeher einen guten Namen in der Branche, deshalb fiel meine Wahl von vorn herein auf diese Skandinavische Firma. Mir war wichtig, dass der Pulsmesser EKG-genau misst, das heißt, dass er wirklich jeden Herzschlag an die Uhr weitergibt, dass die Qualität der Verarbeitung stimmt, dass die persönlichen Belange durch die Funktionen abgedeckt werden und dass eben auch die Optik passt. Bei der Smart Edge hatte ich dann genau das gefunden, was ich als Leistungssportler benötige, ohne in der Funktionsvielfalt zu versumpfen oder Einbußen an meine Anforderungen machen zu müssen.
Das kleine, flache Gehäuse liegt wunderbar am Handgelenk an, stört auch nach etlichen Kilometern Laufen nicht, wie das bei so einigen Uhren ist, wenn die Ihre Knöpfe mit der Zeit in die Haut scheuern. Wenn man mal gerade nicht den Puls misst, eignet sich die Uhr als Chronopraph, der sich unauffällig zu jeder Kleidung tragen lässt. Das übersichtliche Display informiert über die gewünschten Werte, die Herzfrequenz wurde extra deutlich vergrößert, so dass ein kleiner Blick genügt um up to date zu sein. Das spart Zeit und lenkt nicht unnötig ab. Begeistert war ich von dem integrierten Fittnesstest, der sechs Minuten dauert, persönliche Daten berücksichtigt und so ein eigenes Leistungsprofil mit Herzfrequenzspektren, je nach gewünschtem Training erstellt. Dann warnt ein eindringliches Akustiksignal bei Verlassen dieser Zonen. Also bei über-, oder unterschreiten der errechneten Frequenzen piepst das Teil penetrant, sodass man freiwillig seinen Eifer eindämmt. Diese Zone kann man selbstverständlich auch selbst bestimmen und speichern. Dann ist es noch praktisch, dass sich verschiedene Benutzerprofile speichern lassen. So wird der Pulsmesser zu einem Gerät für die ganze Familie.
Der Pulsgurt liegt flach und angenehm an der Haut an, der Tragekomfort ist mit Abstand das Beste, was ich bisher testen konnte. Allerdings muss erwähnt werden, dass man die Batterie der Sendeeinheit nicht selbst wechseln kann. Hier folgt eine aufwändige Einsendung an Polar selbst oder der Weg über den Radhändler wird nötig, um an einen neuen Gurt zu kommen. Ebenso muss die Batterie der Uhr vom Fachhändler gewechselt werden, da sonst die Garantie erlischt. Und das schlägt schon mal mit 50€ für den Gurt und gut 10€ für die Batterie der Uhr zu Buche. Sieht man von diesem Manko ab, spricht eigentlich alles für die Smart edge, da ich den Gurt seit nun zwei Jahren jeden Tag benutze und den gurt erst letzte Woche tauschen musste. Für Nachteulen ist sogar an die Beleuchtung gedacht, die das Ziffernblatt in ein schimmerndes Grün taucht und jede Einzelheit erkennen lässt, selbst wenn die Uhr irgendwo am Lenker montiert ist auf der mitgelieferten Halterung.
Die Trainingsdaten lassen sich speichern und jederzeit abrufen. Sogar der Kalorienverbrauch wird anhand der persönlichen Daten errechnet. Für die Qualität,
die Optik und diese Funktionalität lohnen sich die 100€ Neupreis sicher. Und günstigere SmartEdge findet man in Internetauktionen allemal.
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