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Porsche Boxster Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Eine Roadster - Idee wird verkörpert....
ein Testbericht von Drogybaer2002-12-14 22:00:47vom 14.12.2002Empfehlung: ja
Ja, ich höre zu den Glückspilzen die einen Porsche Boxster fahren dürfen und auch können.
Früher hatte ein Roadster 80 PS und kaum Komfort. Aber sonst hat sich nichts geändert.
Es ist einfach traumhaft den 6 Zylinder Boxermotor im Rücken fauchen zu hören und zu spüren wie er auf jeden kleine Tritt aufs Gaspedal sofort reagiert.
Fahrkomfort:
Bei einem Porsche Boxster kann man nicht wirklich von Komfort reden, schon alleine das einsteigen erfordert sportliche Anstrengung aber sitzt man erst mal fühlt man sich aber gleich wie Gott in Frankreich. Für Leute über 1.90 m kann ich diesen Wagen aber wirklich nicht empfehlen da man dann wirklich den Fahrtwind in seiner ganzen Kraft merkt.
Die Sitze lassen sich elektrisch verstellen das für jeden Fahrer die idealen Sitzposition eingestellt werden kann und er sich somit voll auf die Strasse und Verkehr konzentrieren kann.
Antrieb und Fahrwerk:
Der Mittelmotor des Boxster sorgt für das richtige Roadster Gefühl und schnelle Kurven sind somit auch kein Problem mehr. Man kann ihn aber auch ärgern, in dem man in den Kurven einfach mal aufs Gas tritt und schon ist kein Problem ihn kontrolliert ausbrechen zu lassen. Dies sollte man jedoch niemals bei Streusand , Regen versuchen oder wenn man gerade frisch aus der Waschanlage kommt da sonst ungewollte Quersteher nicht zu verhindern sind. Das Triebwerk des Boxster ist ein 6 Zylinder in einem Leichtbaumotor mit denen den Ingenieuren von Porsche ein Meisterstück gelungen ist. Durch eine Kurbelwellenlagerbrücke aus Aluminium mit eingegossenen Graugusselementen im Lagerbereich. Durch die Veränderung des Lagerspiels reduzieren sich auf ein Minimum, wodurch die Lagerspiele sehr gering bleiben und somit weniger Öl gefordert wird. Klingt sehr kompliziert aber so hat mir das der Fachhändler auch nur erklärt.
Der Antrieb geschieht über die Hinterachse und die 220 PS werden somit voll auf die Strasse gebracht und er schafft die Grenze von 100 Km/ h in 6.6 Sekunden und somit gewinnt man schon die meisten Startduelle an der Ampel.
Technische Daten:
Wenn man die 220 PS voll spüren will so muss man auf 6.400 1/min bringen und bei 7000 ist auch dann auch schon Schluss.
Max Drehmoment: 4.750 1/min
Zylinder : 6
Hubraum: 2.687 cm3
Kraftstoff: Super plus bleifrei
Verbrauch pro 100 Km : Innerstädtisch 14,6 L , Außerstädtisch 7,4 L.
Mein Durchschnittsverbrauch liegt bei 11.6 Liter und ich finde das für einen Sportwagen sehr angemessen. Leider werden die Spritpreise ja bekanntlich immer höher und so ist man bei einem Tankvolumen von 64 Liter schnell mal 150 DM los . Da tut es schon fast ein bisschen weh das man nach ca. 600 Km wieder tanken fahren muss. Es kommt ganz auf die Fahrweise an, bei Sportlichen Fahren muss man die Tankstelle schon nach ca. 450 Km aufsuchen und bei sehr ruhiger Fahrweise und früher Hochschalten kommt man über 700 Km.
Man muss diesen Wagen nicht immer treten, es ist einfach ein Genuss mit diesem Wagen, besonders mit geöffnetem Verdeck durch die Landschaft zu gleiten und dabei die Sonne und den Sound zu geniessen.
Extras:
Man kann diesen Wagen mit allerlei Extras ausrüsten, was auch
sehr zu empfehlen ist, den bei der Grundausstattung ist nicht wirklich viel dabei aber bei Porsche kostet jedes Extra viel Geld und somit hat mich meiner über 100.000 DM gekostet und verfügt damit über fast alle Extras.
Klar hätte ich mir für das Geld auch ein Boxster S kaufen können aber mir ging es mehr ums aussehen als um die Motorisierung. Im Moment bin ich wirklich am überlegen ob ich Ruf meine Boxster noch etwas tunen lasse und ihn somit noch mehr zu einem Prachtstück zu machen. Dies wird aber garantiert erst nach der Open Air Saison passieren da ich keinen Tag voll mit Sonnenschein verpassen möchte.
Tip: Wer einmal so ein Wagen fahren möchte, der sollte gut gekleidet zu einem Porsche Fachhändler gehen und der Probefahrt steht nichts mehr im Wege.
Alles in allem bleibt der Porsche Boxster ein Auto an das man sich gewöhnen muss!!!
Das geht aber recht zügig und bringt dabei auch noch Spass.
ein Testbericht von ET20002005-06-07 15:27:01vom 07.06.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Bremsen, Motor, Getriebe, Fahrverhalten...Nachteile/Kritik: Eingeschränkte Alltagstauglichkeit
Ich kann mir vorstellen wie wieder einige Kommentare lauten werden. "Das ist ja keine Langzeiterfahrung die Du das wiedergibst." Richtig, soviel sei vorab gesagt. Nur wo steht denn geschrieben dass es sich um eine Langzeiterfahrung handeln muss ? Es soll das wiedergegeben werden, was man an persönlichen Erfahrungen gemacht hat. Und dies möchte ich gerne und im Detail tun.
Insgesamt bin ich mit dem BoxterS bereits 650 km gefahren.
Einleitung
Über den Sinn und Unsinn eines solchen Autos zu debattieren ist müssig. Doch geb ich ganz offen zu, dass diese Sünde seinen Reiz hat. Der Boxster S übt gerade im offenen Zustand einen unwiderstehlichen Reiz aus. Bulliger, dynamischer, interessanter als die Urversion des Boxsters. Von vorne kaum von einem 911 zu unterscheiden und dann wunderschön geschwungen. Gut, Geschmackssache.
Jedenfalls machte mich der Händler zusätzlich neugierig als er mir versicherte, das der Boxster S der eigentliche Porsche sei. Fahraktiver als der 911er solle er sein.
Raum
Der Boxter ist ein reiner Zweisitzer. Nun bin ich mit 184cm nicht gerade klein geraten. Zumindest aber bin ich schlank. Und ganz ehrlich: Bei 185cm und bis hin zur mässiger Körperfülle sitzt man gut. Alle Formate darüber können es getrost sein lassen.
Hat man erst einmal im sehr tiefen Boxter Platz genommen fühlt man sich eigentlich ganz wohl. Die Sitze elektrisch verstellbar passen. Allerdings vermisse ich eine verstellbare Schenkelauflage. Die Rundumsicht ist mehr als dürftig. Im Auto sieht der Boxster aus als sei er nahezu unendlich breit. Da wo bei den meisten Autos der Motorraum ist befindet sich ein Raum. Kofferraum wäre übertrieben. Eher Raum für ein Schminktäschen. Der Boxster hat einen Mittelmotor der direkt hinter den Sitzen sitzt. Trotzdem lassen sich die Sitze auch für Langbeinige weit genug zurückstellen.
Zum Kopf ist auch bei geschlossenem Verdeck ausreichend Platz.
5 von 10 Punkten
Bedienung
Die Sitzverstellung erfolgt elektrisch (zumindest im Testfahrzeug) und funktioniert einfach und intuitiv. Per Memorytaste lassen sich Spiegel- u. Sitzposition in der gewählten Einstellung speichern.
Die Hebel am Lenkrad lassen sich einfach und logisch bedienen. Bis auf den Hebel für das Tempomat sind diese auf gut zu erreichen.
Eine tolle Konstruktion ist das elektrische Verdeck. Den grossen Knopf mit der Aufschrift "Press" drücken, einen Hebel nach unten ziehen und dann einfach zwischen den Sitzen hinter der Handbremse den Knopf gezogen halten. Bis zu 50 km/h Fahrtgeschwindigkeit öffnet und schliesst das Verdeck zuverlässig in kurzer Zeit.
Die Kopfstützten der Sitze sind ausreichend lang und ganz ehrlich: Man fühlt sich gleich heimisch.
Alles ist da wo man es erwartet. Keine Hebel, Knöpfe oder sonstige Schalter wirken überlagert oder schwer zu bedienen.
Telefon, Navigations, alles lässt sich einfach und nach kurzer Einarbeitung intuitiv bedienen.
Eine Ausnahme: Porsche hat den Zündschlüssel links. Sah wohl ein wenig blöd aus wenn mich jemand nach dem Zündschloss recht hat suchen lassen.
9 von 10 Punkten
Verarbeitung:
Die Verarbeitung wirkt solide und tatsächlich klappert und knirscht es auch in offenem Zustand nirgends. Ein Auto wie aus einem Guss. Allerdings empfehle ich die Ledervollausstattung auch für Amaturenbrett und Türen. Denn der Serienlook von Porsche erinnert eher an Hyundai als
an eine Nobelmarke. Beim Cheyenne aber noch mehr als beim Boxster. Der Testwagen war in Leder Vollausstattung.
Ebenso robust wirkt die Dachkonstruktion selbst. Sowohl beim Öffnen und beim Schliessen gibt es keinerlei merkwürdige Geräusche.
9 von 10 Punkten
Motor / Fahrleistungen:
280 PS aus 3.179ccm und 6 Zylindern sollen für 268km/h und 5,5 Sekunden von 0-100 km/h reichen. Soviel zur Theorie.
In der Praxis spielt sich das Szenario eines reinrassigen Sportwagens ab.
Der Motor dreht willig hoch und der Boxster S entwickelt dabei einen einzigartigen Sound. Einmal kurz Zwischengas im Tunnel gegeben und man spürt das brachiale Geräusch, die akustische Orgie. Wie langweilig erscheint dagegen selbst der Sound der BMW Turbine. Und wie öde wirkt dagegen ein Audi oder Mercedes Sound.
Die Beschleunigung selbst ist ebenfalls gewaltig. Theoretisch ist der 1. Gang bis ca. 80 km/h drehbar. Der Drehwille der Maschine beeindruckt. Man wird in den Sitz gepresst und das bis so 230 km/h. Erst dann lässt die Beschleunigung nach und man merkt das eigentlich keiner mehr folgen kann.
Trotz allem gibt sich der Boxster bis 3000 U/min recht zahm. So lässt sich auch gemütlich dahinbummeln. Drehmoment steht jederzeit genug zur Verfügung. In der Theroie sieht das so aus dass 320 Nm konstant bei 4.700 - 6.000 U/min zur Verfügung stehen.
Ehrlich gesagt haben mich kurze Beschleunigungsetappen wesentlich mehr gereizt als lange schnell und geradeaus zu fahren.
Kleine Bemerkung: Liebe Mercedes, BMW oder Audi Fahrer. Der Porsche ist lauter, viel lauter als Eure Weichspülwagen. Der Porsche brüllt wenn er mal richtig loslegt. Auch weil der Motor direkt hinter den Ohren sitzt.
Leistung ist im Überfluss vorhanden.
10 von 10 Punkten
Getriebe
6 knackige Gänge. Die Pedale gehen alle anfangs etwas schwer. Zumindest wenn man von einer Limousine umsteigt hat man das Gefühl zunächst einmal ins Fitnessstudio zu müssen. Allerdings gewöhnt man sich dann doch recht schnell daran.
Das Getriebe dagegen passt auf Anhieb. Die Schaltwege sind kurz und extrem exakt. Kein Hakeln vermiesst das Schalten, kein reinwürgen der Gänge oder Ähnliches. Schalten ist sehr schnell möglich und macht so viel Spass.
Die Gänge sind optimal übersetzt und passen zur giftigen Art der Motorcharakteristik. Hier gibt es nichts zu bemängeln.
10 von 10 Punkten
Fahrverhalten
Das Testahrzeug war mit dem sogenannten elektronischem PASM Fahrwerk ausgestattet. Dazu das sogenannte Sport Chrono Paket.
Ich möchte als Erstes auf die letztgenannte Variante eingehen. Zusätzlich zum einstellbaren Sportmodus gibt es hier ein Anzeige für Rundenzeiten. Und wer den Sportmodus eingestellt hat wird auch nach kürzester Zeit feststellen das man in dieser Einstellung nichts auf der öffentlichen Strasse zu suchen hat. Der Boxster wird in dieser Abstimmung extrem hart, liegt dabei bei glattem Asphalt extrem lange neutral auf der Strasse. Sobald es aber etwas huckelig wird und Strassenschäden oder Gullis den Weg kreuzen ruckelt es mächtig.
Wesentlich besser der normale Modus. Der Boxster ist immer noch hart gefedert, bietet aber einen gewissen Komfort. Hier unterscheidet sich der Boxster vom 911 der komfortabler wirkt.
Das Fahrverhalten ist lange neutral. Wie ein Gokart lässt sich der Boxster durch die Kurven jagen. Die Lenkung ist sehr direkt und bietet sehr guten Fahrbahnkontakt. Klingt alles nach sehr viel lob, aber ehrlich gesagt hab ich noch keine fahraktivere Variante kennengelernt.
Allerdings sollte sich der ungeübte Fahrer verkneifen die elektronischen Hilfen abzuschalten. Das ist auch garnicht nötig. So erlaubt es die Elektronik einen hohen Grenzbereich auszuloten bevor man eher unsanft eingebremst wird. Hier wird nicht sanft geholfen, hier wird das Auto auf Spur gebracht, basta ! Sind die Strassen nass ist es schon fast fahrlässig auf die elektrische Hilfe zu verzichten.
Ansonten hat der Boxster einen wie gesagt sehr hohen Grenzbereich. Man muss schon sehr provozieren um das Heck zum Ausbrechen zu bringen. Etwa in München auf die Ludwigstrasse einbiegen und dabei im 2. Gang richtig Gas geben. Bricht das Heck aus ist Erfahrung nötig. Während beim BMW das Heck meist sanft seine Grenzen ankündigt bricht der Boxster S schlagartig aus. Da er sich wie ein Gokart verhällt hab ich mich ähnlich wie bei meinen alten Gokart Fahrten verhalten und konnte den Boxster ohne Probleme wieder einfangen. Wenn man das draufhat stellt das plötzliche Ausbrechen kein Problem dar.
7 von 10 Punkten
Bremsen:
In der Presse werden Porsche Bremsen fast immer gelobt.
In der Praxis sehen die roten Bremssättel und die grossen Scheiben nicht nur schön aus sondern sind auch extrem wirksam. Selbst von 250 km/h heruntergebremst lassen sie sich sehr gut dosieren und packen wenn nötig so richtig kräftig zu. Von Fading auch nach mehreren Bremsversuchen keine Spur.
Der Bremsweg scheint mir extrem kurz.
Wichtig auch, dass sich die Bremsen bei Nässe gut dosieren lassen.
10 von 10 Punkten
Komfort:
Wie bereits erwähnt ist der Komfort im Sportmodus nicht vorhanden.
Insgesamt ist der Boxster recht laut, das Motorgeräusch jedoch ein Ohrenschmaus. Nur möchte man das wirklich über 500km so haben ?
Die Federung im Normalzustand schluckt zumindest relativ gut. Und vor allem gleichmässig. Weder lange noch kurze Bodenwellen machen hier einen Unterschied.
Man kann das Auto auch schön schaltfaul über die Landstrasse fahren.
Die Sitze passen und sind auch länger komfortabel.
Klimaanlage spricht schnell an.
Das Windschot ist mässig wirksam. Es zieht noch immer auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten gut.
Positiv ist das auch bei hohen Geschwindigkeiten im geschlossenen Zustand keine übermässigen Windgeräusche durch das Verdeck entstehen.
Toll auch das der Wagen trotz 18 Zoll Rädern nicht jeder Spurrille nachrollt. Ganz im Gegensatz zum von mir gefahrenen 5er BMW.
2 von 5 Punkten
Sonstiges
Tja wat gibbet noch zu sagen ?
Die Rundumsicht ist bescheiden. Einparksensoren sollte man sich leisten. Denn weder vorne noch hinten ist das Ende einzuschätzen.
Die Frontscheibe ist nicht ganz so klein wie z.B. bei manchen Alfas. So hat man nach vorne gute Sicht.
Die Scheibenwischer dagegen wirken ein wenig so als wäre es eine Beleidigung das Auto bei Regen zu fahren. Etwas windig und auch nicht sehr grosszügig dimensioniert.
Selbst im kalten Zustand nimmt der Porsche zügig gas an, läuft rund und wird schnell warm.
Die BI-Xenon Scheinwerfer geben sehr gutes Licht auch nach rechts in den Wald hinein.
3 von 5 Punkten
Preis / Verbrauch
Der Verbrauch hat mich überrascht. Mit einem 523i Automatik von BMW betrug der Durchschnittsverbrauch trotz mässiger Fahrweise selten unter 12 Liter. Lt. BMW normal. Mit dem Boxster S verbrauchte ich allerdings auch nicht mehr. Und das bei sehr zügiger Fahrweise. Der Verbrauch geht meiner Meinung in Ordnung. Er lässt sich durchaus auch mit 10 Litern fahren.
Das Testfahrzeug war mit Komplettleder, Navi, Telefon, Sportfahrwerk usw.... nahezu komplett ausgestattet und kostet so ca. 75.000 Euro. Das ist viel Holz. Ein 911er kostet in gleicher Ausstattung, nicht schneller und deutlich unsportlicher ca. 110.000 Euro.
Doch wer sich so ein Auto leistet muss sich fast schon noch eine Limousine leisten. Denn wo soll sonst das Gepäck hin.
3 von 5 Punkten
Fazit
Eine reine Fahrmaschine. Und zu diesem Zweck macht der Boxster S extrem viel Spass. Mehr Spass als jedes andere von mir bisher gefahrene Auto.
Für alles andere taugt der Boxster nicht. Aber dessen ist sich wohl jeder bewusst der sich einen Boxster zulegt.
68 von 85 Punkten
HINWEIS:
Da es sich um einen Sportwagen handelt habe ich die Mehrzahl der Punkte in den Bereichen Motor, Getriebe, Fahrverhalten, Bremsen gegeben.
TIPP:
Wer sich den Boxster S zulegt sollte dringend eine Werksabholung vereinbaren. Lohnt sich !
PS
Als Modelljahr kann ich hier leider nur 2003 angeben. Es handelt sich aber um das aktuelle Model des Jahres 2005 !
...
ein Testbericht von MaxObb2003-11-19 17:01:18vom 19.11.2003Empfehlung: ja
Ich selber fahre einen Boxter 2,7 l und bin sehr zufrieden damit.
Alleine die günstige Einstufung für ein Cabrio in der KFZ-Versicherung und der super Wiederverkaufswert sind zu beachten!
Vom Optischen ist der Boxter sowieso ein Blickfang und zieh viele Augen auf sich.
Der Spritverbrauch ist für einen Sportwagen über 200 PS auch nicht übermäßig hoch.
Das einzige was ich ein wenig als Nachteil empfinde ist das Platzangebot.
Bei Personen über 185 cm weht der Wind ganz schön ins Gesicht ...
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ein Testbericht von Lisa20022002-02-22 18:02:06vom 22.02.2002Empfehlung: ja
Der Sechszylinder Boxermotor schöpft bei der Neuauflage seine Kraft nun aus 2,7 Litern Hubraum. Das Mehr an Hubraum bringt nicht nur eine Zunahme der Leistung auf satte 220 Pferdestärken, sondern auch einen kräftigen Gewinn an Drehmoment von 245 auf 260 Nm.
Für sportlichste Fahrleistungen war ja schon der Vorgänger bekannt, was sich im neuen Boxster tut, gehört selbst in der "Porsche-Skala" ins oberste Drittel. In den unteren Drehzahlbereichen kehrt er den unauffälligsten Biedermann hervor. Eine Rolle, die man ihm sofort abnimmt - aber da war doch noch etwas.
Ab etwa
4.000 Umdrehungen pro Minute geht es richtig zur Sache. Untermalt vom typischen Boxermotor-Porsche-Sound katapultiert er sich ins Rampenlicht der Sportlichkeit, daß es eine helle Freude ist. Kraft in jedem Winkel der Zylinder, die direkt an die breiten Antriebsräder weitergeleitet werden.
Das Wort Beschleunigung erhält hier eine neue, gerechtere Bedeutung. Im Vergleich zum Vorgänger fällt auf, daß gerade im unteren und oberen Drehzahlbereich mehr Punch zur Verfügung steht.
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