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Hewlett Packard HP R450 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Primergy R-450
ein Testbericht von Mangaia2003-07-16 17:40:48vom 16.07.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Leistungsstark, ausbaufähig...Nachteile/Kritik: bisher keine gefunden
ich möchte Euch einen weiteren Server aus der Primergy-Serie vorstellen, der in unserem Rechenzentrum zum Standard gehört.
Es handelt sich um den Primergy R-450.
Bei uns wird dieser Server als Standard-Datenbankserver benutzt, ausgerüstet mit 4 Prozessoren, 4 GB Hauptspeicher und 4 Festplatten ( 4 * 18GB ).
Die Datenbanken und deren Logs liegen auf externen Speichersubsystemen.
Technische Daten zum Server ( Stand: 30.04.2003 ):
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Prozessoren :
Bis zu 4 Intel XEON 1,4 GHz mit 512 KB Level-3 cache.
Bei diesen Prozessoren handelt es sich um 2-Kern-Prozessoren, d.h. physikalisch handelt es sich um einen Prozessor, die aber wir 2 arbeiten können. Hierzu muss man im BIOS das "Hyper-Threading" aktivieren. Achtung: An CPU-Lizenzen denken!!
Speicher:
Minimum 2 GB, maximal 8 GB
4-Wege PC133 MHz, ECC SDRAM
unterstützt 512 MB und 1 GB dual inline Speichermodule ( DIMM )
bis zu 64 MB Level 4 Server Accelerator Cache
Laufwerke :
Bis zu 6 Festplatten Ultra 160 SCSI
Diskettenlaufwerk 1,44 MB
DVD-ROM
PCI-Slots:
2 * 66 MHz
2 * 100 MHz
2 * 133 MHz
Integrierte Funktionen:
Intel 10/100/1000 Ethernet-Kontroller
Adaptec 7899W Dual Ultra 160 SCSI Kontroller
3 USB Ports, einer am Frontpanel
LCD
u. a.
Lüfter :
2 * 150mm * 51mm
2 * 150mm * 38mm
Stromzuführung:
3 hot-swap Netzteile ( 550 Watt bei 110V oder 1050 Watt bei 220V )
Es handelt sich bei diesem Rechner um ein RackmoDELL, 19 Zoll, mit 4 Höheneinheiten.
Noch ein paar Daten zum Rechner:
Größe und Gewicht:
Höhe : 177 mm
Breite: 483 mm
Tiefe : 725 mm
Gewicht: max. 35kg
Diese ganzen Daten habe ich aus dem Handbuch entnommen.
Unsere Rechnerkonfiguration:
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4 Prozessoren
4 GB Hauptspeicher
2 SCSI-Festplatten á 18GB + 2 SCSI-Festplatten á 36 GB
2 Intel Dualport Server Adapter 100Mbit
1 SCSI Mylex AR 352 Controller
2 Emulex 9000 Fiber Channel Controller
Erster Eindruck:
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Der Server macht ausgepackt einen sehr stabilen und kompakten Eindruck, wie eigentlich alle derzeitigen Modelle von Fujitsu-Siemens. Das Gehäuse ist überwiegend aus Metall, nur wenig Plastik wird verwendet, hauptsächlich an der Frontblende. Transportgriffe wie bei der T-850 fehlen leider. Das macht das Bewegen dieses Servers etwas müheselig, da man nichts richtiges zum Anfassen hat. Außerdem gibt es ein paar scharfe Kanten. Hier ist Nachholbedarf von Fujitsu-Siemens ( kurz FSC ). Man benötigt für dieses Modell, außer zum Rackeinbau, keinerlei Werkzeug. Das Gehäuse lässt sich durch Hebel öffnen, die Lüfter können einfach per Handgriff entfernt werden, ebenso die Festplatten, Diskettenlaufwerk und DVD-ROM und die Netzteile. Das zum Rechner dazugehörige Handbuch ist auf englisch.
Monitor, Maus und Tastatur angeschlossen und der Rechner kann hochfahren. Der Server macht dabei einen Höllenlärm. Ist aber schließlich auch nicht für die gute Stube gedacht.
Hier wird das bei der Primergy-Serie, gewöhnlich eingesetzte PhoenixBios verwendet. Wer sich hiermit aber nicht auskennt, der sucht vergeblich etwas hierüber im Handbuch! Hier fehlt etwas! Neben anderen Änderungen haben wir das "Hyper-Threading" aktiviert und hatten anstelle der 4 8 Prozessoren.
Der Mylex AR352 gehört bei Fujitsu-Siemens zu den Standard-Kontrollern. Mühelos lässt sich mit ihm ein Raid installieren. Wir haben mit den Festplatten ein Raid-1 á 18GB und ein Raid-1 á 36 GB aufgesetzt. Bei diesem Server muss darauf geachtet werden, dass die Kanäle nicht von links
nach rechts, sondern von oben nach unten gehen.
Die vier lokalen Platten genügen für uns auch vollkommen, da unsere Datenbank-Server an externe Plattensubsysteme von EMC angeschlossen werden. Auf diesen Festplatten befinden sich dann auch die Datenbanken.
Wie schön erwähnt wollten wir als Betriebssystem Windows 2003 installieren ( war nicht meine Idee, ich schwöre es ). Nachteil hiervon ist, dass es für viele Server und Hardwarekomponenten noch nicht freigegeben ist. Da ändert auch die gegenteilige Aussage mancher Vertriebsbeauftragten nichts dran !!
Das Betriebsystem lässt sich hier mühelos installieren. Dieser Servertyp ist mittlerweile weit verbreitet. Auch mit der anderen Hardware gibt es keine Schwierigkeiten. Die aktuellsten von FSC freigegebenen Treiber, BIOS- und Firmwareupdates findet man auf der beiliegenden ServerStartCD ( noch nicht für Windows 2003 ) oder unter www.fsc-pc.de ( hier auch W2003 ).
Einbau ins Rack:
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Bei diesem Rechnertyp handelt es sich um ein Rackmodell und zwar für ein 19 Zoll-Rack.
Da wir von diesem Typ schon etliche in die Racks eingebaut hatten, gestaltete sich der Einbau auch nicht schwierig. Es war auch alles dabei, bzw. wir hatten genügend Vorräte.
Wer auf die Anleitung im Buch angewiesen ist, wird es schwieriger haben.
Hier muss FSC reichlich nachbessern !!
Fazit :
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Mit diesem Servertyp sind wir sehr zufrieden. Er gehört zu unserem Standard-Datenbank-Server und wir haben mehr als 20 hiervon in unseren Serverräumen. Er hat bisher auch jeden Lasttest bestanden und war wenig reparaturanfällig.
Dieser Server kostet ca. 30.000 €. Genauere Aussagen können nicht gemacht werden, weil FSC zu unterschiedlichen Vertragsbedingungen liefert.
Viel Spaß beim Installieren
wünscht
Mangaia
(r)Michael_Jabs
Glückstadt, den 16.07.2003
Dieser Bericht wird auch bei ciao und dooyoo veröffentlicht.
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Produktbeschreibung Hewlett Packard HP R450
Technische Daten und ProdukteigenschaftenTechnische Daten und Eigenschaften können je nach Serverkonfiguration abweichen. Beachten Sie dabei Bitte die Hinweise des Shops.