Radwege
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Platz 9 in der Kategorie "Mehr zum Radsport".
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Radwege Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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sentacs

Hamburg--Travemünde in 6 Stunden mit´m Rad

ein Testbericht von 2002-07-18 12:26:16 vom 18.07.2002
Empfehlung: ja
Vor mitlerweile 3 Jahren glaube ich, bin ich im Sommer mit einer Freundin zusammen mit dem Fahrrad von Hamburg bis nach Travemünde gefahren, einfach so zum Spass.

Wir haben innerhalb von 6 Stunden den Weg zurück gelegt und sind dann mit dem Zug nach Hause.

Wir sind mit der U1 (U-Bahn) bis nach >>Großhansdorf>Bad Oldeslohe>Bad Oldeslohe>Bad Oldeslohe>Bad Oldeslohe>Bad Oldeslohe>Bad Oldeslohe>Lübeck>Bad Oldeslohe>Lübeck>Steinfeld>Reinfeld>Lü beck>Lübeck>Lübeck>Buntekuh>Lübeck> Travemünde>Lübeck>Lübeck>Ostsee>Travem ünde

YOPI SPIELTZ VERRÜCKT! DIE MEINUNG WURDE DREI MAL VERÖFFENTLICHT; WEIL ICH VERSUCHT HABE ZU AKTUALISIEREN; WEIL YOPI NUR DEN ANFANG ABGESCHICKT HAT! WAS SOLL DAS??? BITTE NICHT BEWERTEN!`DIE DRITTE IST DAS ORIGINAL!

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-18 12:30:29 mit dem Titel Hamburg--Travemünde in 6 Stunden mit´m Rad

Vor mitlerweile 2 Jahren glaube ich, bin ich im Sommer mit >>treasures<< zusammen mit dem Fahrrad von Hamburg bis nach Travemünde gefahren, einfach so zum Spass.

Wir haben innerhalb von 6 Stunden den Weg zurück gelegt und sind dann mit dem Zug nach Hause.

Wir sind mit der U1 (U-Bahn) bis nach >>Großhansdorf<< gefahren und von dort ging es durch einen kleinen Wald los in Richtung >>Bad Oldeslohe<<. Leider mussten wir eine Weile auf der Landstrasse fahren, weil es dort keine Radwanderwege gab, aber als wir bemerkten wie gefährlich das eigentlich ist, nämlich als ein Auto halbwegs schleudernd im hohem Tempo an uns vorbei fuhr, sind wir wieder umgekehrt und mussten einige Umwege in Kauf nehmen. Dabei war es gar nicht immer so leicht den Weg zu finden und eine Karte hatten wir auch nicht. Aber in dem Falle half uns dann ein Handy und meine Mutter mit der Karte zu Hause ;o)
Ich weiß leider nicht mehr genau die Strecke, aber im Grunde genommen ging es immer in Richtung >>Bad Oldeslohe<<, aber ohne die Landstrasse zu benutzen bis durch >>Bad Oldeslohe<<. Normarlerweise bräuchte man nicht durch >>Bad Oldeslohe<< zu fahren, aber so haben wir den Weg gefunden und wirklich groß ist der Umweg auch nicht. Das Lustige war, auf unserem Umweg dahin, haben wir dann einen Radwanderweg gefunden, der bis nach >>Bad Oldeslohe<< führte und an dem man auch schön mit Tisch, Bank und Papierkorb pausieren konnte.
Von >>Bad Oldeslohe<< aus ging es dann weiter Richtung >>Lübeck<<, was nochmal einen so langen Weg bedeutete. Dabei ging es manchmal ganz schön steil bergauf über seelenverlassene Dörfchen, eine reinste Berg- und Tal-Fahrt, wer hätte das von Schleswig Holstein gedacht.
Dieser Weg ist nun ziemlich leicht zu finden. Man muß einfach genau dort wo die Landstrasse am Ende von >>Bad Oldeslohe<< Richtung >>Lübeck<< beginnt, nach links abbiegen und den Schildern folgen. Dabei geht es in Richtung >>Steinfeld<< (wo man auch an einem kleinem Teich mit Bänken gut pausieren kann) und >>Reinfeld<< (am Bahnhof entlang).
Von dort aus war es ganz einfach nach >>Lübeck<< zu gelangen und es gab dann sogar einen breiten Fussweg neben der Landstrasse nach >>Lübeck<<. Dort war es richtig angenehm zu fahren.
Man gelangte dann direkt an einer Tankstelle in >>Lübeck<< an (ungefähr beim Stadtteil >>Buntekuh<<) wo wir uns erstmal was zu futtern besorgten, denn bisher hatten wir uns von Croque und dergleichen ernährt und das war bei der Fahrt schon ziemlich verputzt.
Von >>Lübeck<< aus war es dann ein Klacks bis nach >>Travemünde<< zu finden. Man musste nur den Schildern folgen und von >>Lübeck<< aus führte uns ein breiter Ostsee-Radwanderweg direkt ans Ziel. Allerdings war das um einiges weiter als wir dachten. Wir wollten schon beinahe in >>Lübeck<< unsere Tour beenden, wollten aber weil wir ja eh schon so weit waren, doch noch an die >>Ostsee<< und der Weg schien auf der Karte nicht sehr weit. Aber es war fast nochmal die Hälfte des ganzen Weges den wir schon zurück gelegt hatten.
Aber man fuhr fast am Wasser entlang und hatte einen schönen Ausblick, auch wenn neben uns die ganzen LKWs auf der Landstrasse fuhren.
Um ca. 19 Uhr 30 kamen wir dann in >>Travemünde<< an, reichlich erschöpft, genossen ein wenig den Ausblick und mussten dann auch schon unseren Zug kriegen, den wir mit einem kleinen Aufschlag von 6,- DM zu dem WE-Ticket für die Räder gerne für den Rückweg nahmen, denn die gleiche Strecke nochmal zu fahren wäre langweilig und wäre auch etwas spät geworden.
Die folgenden Wochen war ich so fit wie nie und die ganze Fahrt war eigentlich kaum anstregend und konnte zügig und mit kleineren Pausen vollstreckt werden.
Man sieht also ein sommerlicher Tag kann so sehr nützlich genutzt werden. Viele sagen zwar die Zeit könnten sie auch anders gestalten, aber wenn ich bedenke wie oft man mal einen gazen Tag gelangweilt zu Hause sitzt, da sind diese 6 Stunden nichts und werden so sehr viel sinnvoller genutzt und Spass hat es auch riesig gemacht.

Also vielleicht hab ich ja den ein oder anderen auf den Geschmack gebracht, es lohnt sich wirklich!!!

NICHT BEWRETEN

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-18 12:26:16 mit dem Titel Hamburg--Travemünde in 6 Stunden mit´m Rad

Vor mitlerweile 3 Jahren glaube ich, bin ich im Sommer mit einer Freundin zusammen mit dem Fahrrad von Hamburg bis nach Travemünde gefahren, einfach so zum Spass.

Wir haben innerhalb von 6 Stunden den Weg zurück gelegt und sind dann mit dem Zug nach Hause.

Wir sind mit der U1 (U-Bahn) bis nach >>Großhansdorf<< gefahren und von dort ging es durch einen kleinen Wald los in Richtung >>Bad Oldeslohe<<. Leider mussten wir eine Weile auf der Landstrasse fahren, weil es dort keine Radwanderwege gab, aber als wir bemerkten wie gefährlich das eigentlich ist, nämlich als ein Auto halbwegs schleudernd im hohem Tempo an uns vorbei fuhr, sind wir wieder umgekehrt und mussten einige Umwege in Kauf nehmen. Dabei war es gar nicht immer so leicht den Weg zu finden und eine Karte hatten wir auch nicht. Aber in dem Falle half uns dann ein Handy und meine Mutter mit der Karte zu Hause ;o)
Ich weiß leider nicht mehr genau die Strecke, aber im Grunde genommen ging es immer in Richtung >>Bad Oldeslohe<<, aber ohne die Landstrasse zu benutzen bis durch >>Bad Oldeslohe<<. Normarlerweise bräuchte man nicht durch >>Bad Oldeslohe<< zu fahren, aber so haben wir den Weg gefunden und wirklich groß ist der Umweg auch nicht. Das Lustige war, auf unserem Umweg dahin, haben wir dann einen Radwanderweg gefunden, der bis nach >>Bad Oldeslohe<< führte und an dem man auch schön mit Tisch, Bank und Papierkorb pausieren konnte.
Von >>Bad Oldeslohe<< aus ging es dann weiter Richtung >>Lübeck<<, was nochmal einen so langen Weg bedeutete. Dabei ging es manchmal ganz schön steil bergauf über seelenverlassene Dörfchen, eine reinste Berg- und Tal-Fahrt, wer hätte das von Schleswig Holstein gedacht.
Dieser Weg ist nun ziemlich leicht zu finden. Man muß einfach genau dort wo die Landstrasse am Ende von >>Bad Oldeslohe<< Richtung >>Lübeck<< beginnt, nach links abbiegen und den Schildern folgen. Dabei geht es in Richtung >>Steinfeld<< (wo man auch an einem kleinem Teich mit Bänken gut pausieren kann) und >>Reinfeld<< (am Bahnhof entlang).
Von dort aus war es ganz einfach nach >>Lübeck<< zu gelangen und es gab dann sogar einen breiten Fussweg neben der Landstrasse nach >>Lübeck<<. Dort war es richtig angenehm zu fahren.
Man gelangte dann direkt an einer Tankstelle in >>Lübeck<< an (ungefähr beim Stadtteil >>Buntekuh<<) wo wir uns erstmal was zu futtern besorgten, denn bisher hatten wir uns von Croque und dergleichen ernährt und das war bei der Fahrt schon ziemlich verputzt.
Von >>Lübeck<< aus war es dann ein Klacks bis nach >>Travemünde<< zu finden. Man musste nur den Schildern folgen und von >>Lübeck<< aus führte uns ein breiter Ostsee-Radwanderweg direkt ans Ziel. Allerdings war das um einiges weiter als wir dachten. Wir wollten schon beinahe in >>Lübeck<< unsere Tour beenden, wollten aber weil wir ja eh schon so weit waren, doch noch an die >>Ostsee<< und der Weg schien auf der Karte nicht sehr weit. Aber es war fast nochmal die Hälfte des ganzen Weges den wir schon zurück gelegt hatten.
Aber man fuhr fast am Wasser entlang und hatte einen schönen Ausblick, auch wenn neben uns die ganzen LKWs auf der Landstrasse fuhren.
Um ca. 19 Uhr 30 kamen wir dann in >>Travemünde<< an, reichlich erschöpft, genossen ein wenig den Ausblick und mussten dann auch schon unseren Zug kriegen, den wir mit einem kleinen Aufschlag von 6,- DM zu dem WE-Ticket für die Räder gerne für den Rückweg nahmen, denn die gleiche Strecke nochmal zu fahren wäre langweilig und wäre auch etwas spät geworden.
Die folgenden Wochen war ich so fit wie nie und die ganze Fahrt war eigentlich kaum anstregend und konnte zügig und mit kleineren Pausen vollstreckt werden.
Man sieht also ein sommerlicher Tag kann so sehr nützlich genutzt werden. Viele sagen zwar die Zeit könnten sie auch anders gestalten, aber wenn ich bedenke wie oft man mal einen gazen Tag gelangweilt zu Hause sitzt, da sind diese 6 Stunden nichts und werden so sehr viel sinnvoller genutzt und Spass hat es auch riesig gemacht.

Also vielleicht hab ich ja den ein oder anderen auf den Geschmack gebracht, es lohnt sich wirklich!!!
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Giro15

Radwege und der Rennradsport

ein Testbericht von 2002-09-25 21:59:28 vom 25.09.2002
Empfehlung: nein
Radwege sind gut, jedenfalls für die normale Bevölkerung, die Morgens zur Arbeit und Abends nach Hause fahren.

Ich fahre nun schon seid 3 1/2 Jahren aktiv Rennrad und habe im Jahr ein Trainingspensum von 15000km auf der Straße. Normalerweise, jetzt haben wir aber in Deutschland die Radwegbenutzungspflicht. Was soll das?
Wie gesagt für nicht Leistungssportler ist das ja in Ordnung, aber für uns? Wir können ja nicht mit 45km/h auf einem Radweg durch die Stadt fahren, was passiert denn nur, wenn eine ältere Frau, die die Umwelt nicht mehr so schnell erfassen kann, mir vor das Rad laufen würde?
Ich denke, das will niemand erleben.

Aber erstmal zu den Radwegen allgemein:

Bei mir in der Umgebung gibt es echt viele Fahrradwege, die Beschildert sind, und so eine Benutzungspföicht gilt. Eigenlich, jedoch, dürften diese Radwege gar nicht als Radwege ausgeschildert werden, es gibt nämlich eine genaue Bestimmung für Radwege. Sie müßen z.B. mindestens 1,50 Meter breit sein, und sie müssen auch von der Stadt sauber gehalten werden. In der Regel sieht das in meinerRegion allerings so aus: Wir haben ein Radweg, der ist aber maximal einen Meter breit und besteht aus Schotter. Und an solchen Radwegen steht ein wunderschönes blaues Schild, das sagt, das ich diesen Weg benutzen muß.
Jetzt frage ich euch aber, wie soll ich denn mit einem Radweg auf so einem Weg trainieren? Soll ich denn alle 10 Meter absteigen und einen Reifen und Schlauch wechseln, weil ich mal wieder einen Plazten habe? DAs kann doch nicht angehen.

Und jetzt noch eine andere Sache. Die Radwege sind in der Stadt immer schön dicht an der Straße gebaut, auf dieser Straße sthenen aber bestimmt Autos, und wieviele Autos sieht man wohl nicht auf der Straße sondern auf dem Radweg? Fast mehr als die auf der Straße, das heißt für mich wieder: Hindernisparkur pur!!! Und wenn dann doch mal ein Auto an der Straße parkt, ich gerade vorbei fahre, was passiert? Der Beifahrer reißt urplötzlich seine Tür auf, so dass ich entweder gegen das Auto pralle, oder mich schon vorher durch eine brachiale Bremsung voll auf die Klappe lege.

Die Städte sollen, wie ober greschrieben, eigentlich die Radwege sauber halten, aber ich kene sogut wie keinen Radwege, auf dem nicht irgendwo eine kaputte Glasfasche liegt, meistens sind es schon echte Müllhalden die Radwege.
Und im Winter kann man Radwege ja richtig vergessen, denn die Räumfahrzeuge für die Straße schieben den ganzen Schnee immer auf die Radwege, und bei uns im Harz leigt echt viel Schnee....

Was bleibt mir denn alsRennradfahrer anderes übrig als auf der Straße zu trainieren? Ich muß doch. Aber dann kommt die liebe und nette Polizei und verpasst mir einen Strafzettel, weil ich nicht den Radweg benutzt habe, und diskutieren ist völlig unsinnig, denn mit der Polizei kann man nicht reden, auch wenn man Recht hat.

Mein Folgerung:

Die Radwege müßen besser werden!
Sie müßen gereinigt werden!
Sie müßen den Bestimmungen entsprechen!
Sie müßen sicherer werden!
UND man muß die Radwegbenutzungspflicht für Leistungssportler, (rennradfahrer mit einer gültige Rennlizens vielleicht), abschaffen.

Aber wir sind eine Minderheit, wir haben keine Lobby, also wird sich auch nichts ändern.

Guten Abend.

Giro
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
einsims

Eine Radtour in den Odenwald

ein Testbericht von 2002-04-17 19:01:30 vom 17.04.2002
Empfehlung: ja
Begonnen habe wir unsere Tour von Mannheim aus.

Quer durch den Käfertaler Wald ging es nach Viernheim. Von dort weiter nach Weinheim. Ein gute Strecke zum Einfahren, bevor die Berge kommen.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Weinheim ( 135 m )

Weinheim an der Bergstraße liegt am Rand des Odenwalds.
Man sollte sich unbedingt die historische Altstadt ansehen mit dem Rathaus, einem aus drei Teilen bestehenden Schloss . Bei sonnigen Wetter kann man sich auf dem Marktplatz zu einem Plausch bei einer Vesper treffen. Außerdem lohnt sich eine kleine Pause im Gerberbachviertel mit der Judengasse.
Etwas mehr Zeit sollten man dann schon im Exotenpark verbringen.
Der Name stammt von der Art der Gehölze, die man hier findet. Bäume aus Amerika wurden hier waldmäßig angepflanzt. Auf mehreren Rundwanderwege, die man ohne Anstrengung abgehen kann, bekommt man einen guten Eindruck des Parks.
Auch die Freunde des Mittelalters kommen auf ihre Kosten. Die Reste der Stadtbefestigung mit dem Rotem Turm laden zu einer Besichtigung ein. Außerdem kann man im Heimatmuseum etwas von der Geschichte der Stadt Weinheim erfahren.

Tipp:
Mehr Informationen im Verkehrsverein, Bahnhofstraße 15
Telefon 06201/991117

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Mit dem Rad ging es dann durch das Gorxheimer Tal über Trösel nach Abtsteinach. Schon hier ging es los mit den Anstiegen. Im kleinsten Gang auf unserem Mountainbike bewältigten wir diese Tortur ganz ordentlich. Weiter nach Wald-Michelbach führte unser Weg weiter aufwärts.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Wald-Michelbach ( 346 m )

Bevor man nach Wald-Michelbach kommt, durchfährt man den Ortsteil Siedelsbrunn. Hier gibt es ein beheiztes Waldschwimmbad und ein schönes Wildgehege, das uns eine Pause wert war.
Einen Blick ist auf jeden Fall die ehemalige Wehrkirche wert, die um das Jahr 1200 erbaut wurde, sowie das Heimatmuseum im Alten Rathaus.

Tipp:
Mehr Informationen im Verkehrsverein, In der Gass 17
Telefon 06207/401

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Der Höhenunterschied von Weinheim nach Wald-Michelbach von ca. 200 m hört sich eigentlich nicht viel an. Doch für Hobbyradfahrer, die wir sind und immer bleiben werden, ist dies besonders auf ein solang gezogenen Strecke schon ein bisschen anstrengend. Doch der Höhepunkt, hier nun zweideutig, war noch nicht erreicht. Die höchste Gemeinde im Odenwald stand uns noch bevor. Über Affolterbach ging es nach Beerfelden.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Beerfelden ( 427 m )

Auch in der höchstgelegenen Gemeinde im Odenwald, bis 530 m , gibt es etwas zu sehen, an der man eine Pause, die auch nötig ist, einlegt.
Einer der größten noch erhaltenen Galgen aus dem Jahre 1597 hinterlässt einen zweifelhaften Eindruck, den dieser war sehr häufig in Gebrauch. Und wenn man an die Rechtssprechung dieser Zeit denkt, kann man sich vorstellen, wie oft Unschuldige nur nach Verleugnungen hier gerichtet wurden.
Leider hatten wir nicht die Zeit, auch die Burgruine Freienstein aus dem 12. Jahrhundert im Ortteil Gammelsbach zu besichtigen.
Bei unserem kurzen Aufenthalt im Verkehrsbüro konnten wir uns auch über weitere Attraktionen dieser Gemeinde informieren. Dies scheint ein Paradies für Wanderer zu sein. Über 300 km markierte Wanderwege gibt es in diesem Gebiet.

Tipp:
Mehr Informationen im Verkehrsverein, Metzkeil 1
Telefon 06068/2071

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Endlich geht es abwärts. Auf der Bundesstraße 45 rasen wir Richtung Eberbach. Erfrischt durch den Fahrtwind erholen wir uns wieder langsam. Bei dieser Abfahrt hatten wir stellenweise Geschwindigkeiten von 70 km/h auf unserem Tachometer abgelesen.
Das wurde uns dann doch zu schnell und benutzten unsere Bremsen.
Trotz Helm kann man dieser Geschwindigkeit bei einen Sturz sich schwer verletzen. Und so ging es ein bisschen langsamer, aber angenehmer Richtung Neckar, der uns fast den Rest unserer Tour begleitete.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Eberbach ( 131 m )

Eberbach am Neckar gelegen war in früherer Zeit eine freie Reichstadt und somit in der Stauferzeit ein Zentrum des Handels.
Heute ist Eberbach aber eher durch seinen Kurbetrieb mit ihren Heilquellen bekannt. Freunde von Fachwerkhäusern kommen in der Altstadt auf ihre Kosten. Ein Besuch im Hotel zum Karpfen rentiert sich für geschichtsinteressierte Besucher. Teile der Eberbacher Geschichte werden dort in Malereinen erzählt. Außerdem kann man sich bei einem Getränk in der Umgebung von wunderschönen Fachwerkhäusern erholen und entspannen. Wer noch Zeit hat, begibt sich zur Burgruine, die auch aus dem 12. Jahrhundert stammt.
Wie in fast jeder Stadt gibt es auch in Eberbach ein Stadtmuseum. Untergebracht ist es im Altem Rathaus. Imposant sind auch die Stadtmauern mit ihren vier Stadttürmen.

Tipp:
Mehr Informationen in der Touristinformation, Kellereistr. 32-34
Telefon 06271/4899

Empfehlenswert sind außerdem der Haspelturm mit einem Zinnfigurenkabinett, sowie der Pulverturm mit einer alten Turmuhr.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Endlich auf ebenen Terrain fahren wir am Neckar entlang.
Die B 37 verlassend machen wir die Schleife des Neckars mit, um nach Hirschhorn zu gelangen. In Hirschhorn kommen wir nochmals nach Hessen, nachdem wir kurz vor Eberbach wieder in Baden-Württemberg waren. Schon bei der Ankunft sieht man das Wahrzeichen des kleinen Städtchen, nämlich die Burg Hirschhorn, ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert. Wer die schöne Aussicht auf das Neckartal genießen will, kommt bestimmt auf der Burgterrasse auf seinen Genuss, das heute zu einem Hotel und Restaurant gehört.
Auch hier, gibt es Stadtmauern, die den mittelalterlichen Stadtkern umgeben.

Tipp:
Mehr Informationen im Verkehrsamt, Alleeweg 2
Telefon 06272/1742

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Und weiter geht es nun am Neckar entlang Richtung Heimat, do das Ziel ist noch weit und wir konnten uns noch einige schöne Sachen ansehen, obwohl wir wirklich langsam müde wurden. Trotzdem erreichten wir Neckarsteinach. Neckarsteinach würde ich die umzingelte Stadt nennen. Den nicht weniger als 4 Burgruinen gibt es rund um diese Stadt. Wahrzeichen ist das Schwalbennest, die aus dem 13. Jahrhundert stammende Ruine Schadeck. Die älteste Burg stammt jedoch aus dem 11. Jahrhundert ist die Hinterburg , die man als Aussichtsplattform benutzen kann. Gleichzeitig ist Sie auch die älteste Ruine auf unserer bisherigen Tour.

Tipp:
Mehr Informationen im Verkehrsamt, Hauptstraße 7
Telefon 06229/92000

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Sozusagen ab Neckarsteinach beginnt unsere langgezogener, langsamer, Schlussspurt Richtung Mannheim. Daher lassen wir Neckargemünd sprichwörtlich links liegen und halten uns auch nicht mehr in Heidelberg auf. Um Heidelberg zu besuchen, braucht man eh mehr Zeit. Doch nun wollten wir nur noch nach Hause.
Bis jetzt ging auch alles gut auf unserer Tour und erreichten die ersten Stadtteile von Mannheim. Doch im Stadtteil Vogelstang ereilte ein großes Malheur. Mein Reifen platzte und dummerweise hatte ich keinen Ersatzschlauch dabei. Doch in meinem großen Pech hatte ich dennoch Glück. In Vogelstang feierte gerade eine Fahrradwerkstadt im Hof ein Fest, welch wunderbarer Zufall.
Die Mechaniker reparierten Gott sei Dank mein Fahrrad. So konnte ich noch bei Würstchen und kühlen Getränke auf mein Rad warten.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Endlich zu Hause angekommen zeigte mein Tachometer eine Strecke von 180 Km an. Für mich eine gewaltige Leistung und Anlass genug, wieder einmal eine solche Gewalttour zu starten, nur etwas besser vorbereitet.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Alle Angabe von Telefonnummer entnahm ich den verschiedenen Prospekten, daher kann ich keine Gewähr dafür geben.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++



Ps.
Wer diese Tour nachfahren will, sollte an den Fahrradhelm denken!!
...
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Mathias.Belka

Mondfahrt

ein Testbericht von 2002-03-07 19:35:44 vom 07.03.2002
Empfehlung: ja
Wer an Merseburg in Sachsen-Anhalt denkt, der denkt oft an chemische Großindustrie und zerstörte Landschaft. Mit den buna- und Leuna- Werken bildet die Kleinstadt an der Saale einen der Eckpunkte des so genannten mitteldeutschen Chemie – Dreiecks. Wer hierher kommt, rechnet nicht unbedingt damit, schöne Radel – Strecken zu finden. So ähnlich ging es mir als ich vor 2 Jahren von Brandenburg nach Merseburg zog. Inzwischen hab ich meine neue Heimat intensiv mit dem Fahrrad erkundet und durchaus reizvolle Strecken entdeckt. Wenn ich mit meinem Rennrad unterwegs bin, dann fahr ich am liebsten meine hier beschriebenen Hausstrecke. Die führt zunächst in südwestlicher Richtung nach Freyburg .
Die Stadt an der Unstrut ist aus zwei Gründen interessant. Erstens hat sie einen wunderschönen historischen Ortskern, und zweitens ist sie Heimat des bekannten Rotkäppchen – Sektes. Die Gegend um Freyburg ist nämlich das nördlichste Weinbaugebiet Deutschlands. Die Rebstöcke an den Talhängen der Unstrut bilden auch den Rahmen für den idyllischsten Teil dieser Tour. Auf dem Rückweg wird es dann weniger lieblich. Hinter Mücheln fällt der Blick auf die stillgelegte Braunkohle - Grube Greiseltal. Der Anblick ist zwar nicht unbedingt schön, aber er gehört zu dieser Region. Außerdem ist die Mondlandschaft eines der exklusivsten Mountainbike – Reviere in Deutschland.


Die Strecke: ca. 90km, fast keine Höhenmeter

Merseburg – Geusa – Frankleben – Roßbach – Zeuchfeld – Freyburg – Balgstädt – Laucha – Bad Bibra – Thalwinkel – Burgscheidungen – Steigra – Jüdendorf – Schnellroda – Mücheln – Braunsbedra – Frankleben – Geusa – Merseburg


Ausflugszeit:

Weil der Frühling im östlichen Harzvorland relativ spät kommt, beginnt die Radsaison in der Regel erst an Ostern und dauert bis etwa Ende September. Da jedoch selbst im Sommer häufig ein strammer Wind weht, ist es nie verkehrt, vor dem Start eine Windweste, Arm – und Beinlinge in die Trikottasche zu stecken.


Essen und Trinken:

Im Unstruttal gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten. Obwohl die Gegend als Weinbaugebiet bekannt ist, empfehle ich ein Bierlokal für die obligatorische Rast.


Übernachtungen und Informationen über dieses gebiet gibt es über: Tel. 03461/214170, Fax 03461/214177

Ich hoffe ich konnte euch für ein Wochenende auf dem Rad begeistern.
...
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Kommentare
Smegma
Smegma, 14.03.2002
Ich fahre die Strecke immer Sommer auch manchmal mit meinen Freunden. Echt cool!
Sternenstaub
Sternenstaub, 04.04.2002
allerdings habe ich - vorbelastet ie ich bin - beim Titel Mondfahrt an das Apollo-Programm gedacht...
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Mathiss

Bayern, einfach traumhaft!!!

ein Testbericht von 2002-03-06 18:20:38 vom 06.03.2002
Empfehlung: ja
Warum in die Ferne schweifen...Es gibt Tausende schöner Rennrad-Routen direkt vor der Haustür.

Meine Radstrecke beginnt gerade mal fünf Kilometer südlich vom Münchener Zentrum. Dennoch ist von Großstadt-Trubel auf dieser gut 80 Kilometer langen Runde nichts zu merken. Im Gegenteil: „Als ich diese Strecke zum ersten Mal gefahren bin, glaubte ich zu träumen. Ich hätte nie gedacht, dass eine so schöne Tour am Rand einer Millionenstadt möglich ist“.

Einer der Hauptreize dieser Strecke ist der Kontrast zwischen der Metropole und der Bilderbuch-Idylle des Voralpenlandes. Hat man erst einmal den Perlacher Forst hinter sich gelassen, eröffnen sich immer wieder traumhafte Ausblicke auf die Alpen bis hin zur Zugspitze. In stetem Wechsel geht es durch schattige Waldstücke, an wiesen, Feldern und kleinen Seen vorbei. Eine spezielle Bergübersetzung ist angesichts des nur leicht welligen Streckenprofils nicht erforderlich. Insgesamt vier Anstiege sind etwas steiler (maximal zwölf Prozent), lassen sich aber mit dem Schwung der vorangegangener Abfahrten zumeist leicht bewältigen. Autos sind auf den guten Straßen kaum unterwegs, dafür aber viele Münchener Rennradfahrer, für die dies eine beliebte Feierabendstrecke ist. Ein weiterer Vorteil sind die vielen einladenden Biergärten, die das Weiterradeln nicht immer einfach machen. Spätestens an der Kugleralm, wo die Stadt nicht mehr fern ist, sollte man dieser Versuchung nachgeben.

Die Strecke:

München-Harlaching; Kugleralm; Ödenpullach; Großdingharting; Thanning; Humbach; Dietramszell; Baiernrain; Altkirchen; Oberbiberg; Kreuzpullach; Ödenpullach zurück


Ausflugszeit:

Am besten geeignet sind das Frühjahr und der in dieser Region oft goldene Herbst. Im Sommer kann es im Oberbayern schon mal sehr heiß werden, und nicht selten enden gerade besonders warme Tage mit einem Gewitter- deshalb gehört eine Regenjacke ins Gepäck.

Essen & Trinken:

Die Strecke ist geradezu gespickt mit Einkehrmöglichkeiten. Besonders schön lässt es sich unter den Schatten spendenden Bäumen der vielen Biergärten rasten.

Übernachtungen:

In und um München gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten in allen Preisklassen. Auskünfte erteilt das Fremdenverkehrsamt München, Telefon 089/2330300, Fax 23330233, Internet: www.muenchen-tourist.de
...
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Kommentare
GuinnessMan
GuinnessMan, 06.03.2002
hast voumlllig recht.
mahni2002
mahni2002, 06.03.2002
Fuumlr den ersten Bericht super! -
Mathias.Belka
Mathias.Belka, 06.03.2002
Echt Klasse, was de da geschrieben hast!!!
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Produktbeschreibung Radwege

 
Allgemeine Informationen Radwege
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Radwege im Vergleich
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