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Ragdoll
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Platz 2 in der Kategorie "Katzenrassen".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

Ragdoll gebraucht & neu

Ragdoll Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Bewegungsdrang:  mittel
Familientauglichkeit:  sehr hoch
Futterkosten:  mittel
Pflegeaufwand:  mittel
Platzbedarf:  mittel
Vorteile
  • verschmust, lernfähig, gesellig, einfach süß und plüschig
  • anhänglich, verschmust, groß, sanftes Gemüt
Nachteile/Kritik
  • nichts
Jasmine1

Ragdoll-Katzen

ein Testbericht von 2002-07-21 14:02:22 vom 21.07.2002
Empfehlung: ja
Hier möchte ich mal eine Katze beschreiben, wie sie noch keiner kennt. Es geht um die Rasse Ragdoll,eine bislang noch sehr unbekannte Rasse.
Die Ragdoll ist eine Semilanghaarkatze (Halblanghaar).
Die Erstzüchterin in den 60 er Jahre war eine Ann Baker(USA) die ihre angebliche weiße Angorakatze namens Josephine mit einem Birmakater paarte.
In Deutschland gibt es die Ragdoll Seit Anfang 1980.

In gewisser Weise unterscheidet sich die Ragdoll mit anderen Hauskatzen. Die Ragdoll lässt sich beim hochnehmen schlapp herunterhängen, was der Name Ragdoll wahrscheinlich auch bedeutet.Ragdoll ist wie eine Stoffpuppe.Eine Ragdoll ist immer zu Streichen aufgelegt und hängt nicht so sehr am Haus als eher an ihrem Besitzer,dadurch ist ein Wohnungswechsel für die Ragdoll auch kein Problem.Auch geht sie sehr gerne an der Leine.Züchter sagen oft scherzhaft, die Ragdoll ist der Hund unter den Katzen. Eine Ragdoll kann man sagen, ist das Kind der Sonne. Vielleicht kommt das daher weil der Ursprung dieser faszinierenden Rasse,wo der Ursprung der obengenannten Erstzüchterin Ann Baker in Californien bei Riverside ist.Eine Ragdoll ist immer freundlich und gut aufgelegt,man hat den Eindruck sie nie stören zu können. Auch wenn sie gerade schläft und sie hochnehmen will lässt sie das mit sich machen.Eine Ragdoll ist außerordentlich geduldig,passt sich an,läßt sich gut erziehen, was man nicht gerade bei Katzen unbedingt behaupten kann. Verträgt sich gut mit anderen schon im Haushalt lebenden Tieren.Auch mit Kleinkindern verträgt sie sich gut.Ansonsten ist sie sehr ruhig und geduldig.Allerdings kann sie schon ganz nervig sein,wenn sie auf ihre Streicheleinheiten besteht. Die fordert sie dann unbedingt.Eine Ragdoll sollte man nie alleine halten, besser sind immer zwei.Sonst würde sie verkümmern.Einen Freiheitsdrang hat sie nicht,außer sie darf mit Frauchen oder Herrchen mit (dann geht sie auch mal gern ins Freie).

Eine Ragdoll gibt es nur mit blauen Augen und in vier verschiedenen Farben:
lilac(gletscherweiß),blue,chocolade,seal( dunkelbraun geht aber ins schwarze).
in den Versionen:colourpoint(siamähnliches Gesicht nur kräftiger und runder),mitted,bicolour(umgedrehtes Dreieck und weiße Handschuhe an den Pfoten.
Die Ragdoll ist eine pflegeleichte Katze, da sie keine Unterwolle wie bei einer Perser besitzt,muß sie nicht unbedingt täglich gekämmt werden. Ihr langes Haar verfilzt nicht.Einmal in der Woche reicht völlig aus.
Leider ist eine Ragdoll noch relativ teuer.Mit 500 bis 1000 Euro muß man rechnen. Je nachdem ob Liebhaber,Show oder Zuchtkatze.
Aber allein der Charakter ist es schon wert,so eine Rarität zu besitzen.
So eine Ragdoll kann ganz schön süchtig machen.

Einmal Ragdoll = immer Ragdoll
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SeeHummel

Blaue Kulleraugen zum verlieben

ein Testbericht von 2007-04-19 22:56:12 vom 19.04.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: verschmust, lernfähig, gesellig, einfach süß und plüschig...
Nachteile/Kritik: -
Heute soll es mal um eine Mitbewohnerin von mir gehen - und zwar um Ovilia, auch wenn sie den Namen eigentlich nicht hat.

Ragdolls sind Anfang der 60er Jahre als eigene Rasse entstanden. Die erste Züchterin dieser Rasse war Ann Baker aus Kalifornien, welche einen kleinen Kater aus dem Wurf ihrer Nachbarskatze Josephine bekam. Dieser kleine Kater hatte Eigenschaften und Charakterzüge, welche sie so toll fand, dass sie mit ihm und unbekannten anderen Tieren ihre Zucht der Ragdolls eröffnete. Misses Baker muss wohl etwas schwierige Zuchtvorgaben gehabt haben, die die Vermehrung dieser Katzenart für andere wohl etwas schwieriger gestaltet hätte, doch die beiden Familien mit denen sie die Zucht begonnen hatte (Familie Dayton und Familie Chambers), hatten sich recht früh von ihr getrennt ehe sie sich den Namen Ragdoll patentieren ließ und durften so ihre eigene Zucht weiter führen. 1983 kam dann die Ragdoll zum ersten mal über England zu uns nach Deutschland und wie ich bei mir im Ort feststellen durfte, erfreut sich diese Katzenrasse großer Beliebtheit, was sicher nicht nur an den großen blauen Augen (die eine Ragdoll haben muss) liegt.

Erstmal sachlich fachliches
************************************

Soweit ich mal irgendwo gelesen habe, sind es eben diese beiden oben genannten Familien gewesen, die die heute üblichen Farbgebungen der Ragdolls 'produziert' haben, welche da wären blue, lilac, seal und chocolate und die Fellzeichnungsvarianten mitted, colourpoint und bicolour (wobei es heute auch noch als anerkannte Farben tortie, red und cream gibt).

Farben
~~~~~~~

Seal und chocolate bedeuten, dass die Katze ein braun in ihrer Färbung hat, wobei seal ein dunkles braun und chocolate die Aufhellung (Verdünnung im Fachjargon), also ein helleres braun bedeutet. Blue bedeutet soviel wie graublau und lilac ist dann wieder die passende Verdünnung dazu, die als gletschergrau umschrieben wird.

Zeichnungen
~~~~~~~~~~~

Bicolour bedeutet, dass die Points der Katze (die da wären Ohren, Maske, Schwanz) gut abgegrenzt sein sollen. Die Maske muss ein umgekehrtes 'V' aufweisen und
die Körperfarbe ist etwas heller als die Points. Weiße Beinchen werden bei dieser Zeichnung bevorzug, dafür wird aber das Vorkommen von weiß an Ohren oder Schwanz nicht akzeptiert.

Colourpoint gibt vor, dass die Farbe der Points gut ausgefärbt sein sollte und vor allem mit der Körperfarbe harmonieren muss, wobei hier jeder weiße Fleck (egal wo) als Fehler in der Färbung betrachtet wird.

Mitted meint, dass die Points (außer Pfoten und Kinn) und Körperfarbe wie bei colourpoint Katzen sein soll (gut abgegrenzt und miteinander harmonierend). Sie haben ein weißes Kinn und man findet hier auch weiße einen Streifen auf dem Nasenrücken (der aber kein Muss ist) und weiße Schuhe an den Vorderpfoten.Die Hinterbeine sollen mindestens bis zur Ferse und höchstens bis Mitte Oberschenkel ganz weiß sein. Ein weißer Streifen geht vom Latz zwischen den Vorderpfoten durch über den Bauch bis zum Schwanzende.
Als Fehler in der Färbung bezeichnet man das Fehlen des weißen Kinns, dunkle Flecken in den hellen Pfoten und/oder am Bauch und das Fehlen des Streifens.

Geboren wird jede Ragdoll erstmal weiß und nach und nach entwickelt sich dann die Färbung der Katze, wobei sie ihre ganze Pracht erst mit 4-5 Jahren erreicht hat.

Größe
~~~~~~

Ragdolls sind recht große Katzen. Mit ihrem mittellangen, seidigen und wie ich finde plüschigem Fell kommen sie auf stattlichen Größen zwischen 1 bis 1,2m (gemessen von der Nasenspitze bis zum Schwanz). Ein Ragdoll Kater wiegt so im Durchschnitt zwischen 6 und 10kg und die Kätzin zwischen 4 und 6kg. Ich weiß noch das meine Mutter das erste mal total perplex war wie leicht Sophie (so nenn ich sie, aber dazu später) ist, da sie auch so groß ausschaut.

Name und dazugehöriger Charakter
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Eine Ragdoll (zu deutsch Stoff- oder Lumpenpuppe) heißt Ragdoll, weil sie sich, sobald ihre Pfoten den Boden verlassen wie ein 'Lumpensack' hängen lässt. Ich weiß nicht warum, aber Ann Baker hat durch diese Eigenschaft auch darauf geschlossen, dass die Ragdoll wohl schmerzunempfindlicher sein müsste als andere Katzen, was jedoch gänzlicher Blödsinn ist. Ich tu dieser Rasse genauso weh wenn ich ihr z.B. auf den Schwanz trete, wie einer ganz normalen anderen Katze auch. Ragdolls sind sehr anhängliche Katzen und das betrifft nicht nur Artgenossen, sondern auch Besitzer - man kann sie wohl den Hund unter den Katzen nennen, denn ich glaub eine Ragdoll würde ihrem Besitzer (sofern er es verdient hat) überall hin folgen. Sie sind sehr lernfähig, lieben die Gesellschaft (deswegen sollte man ihr immer einen Kumpel zur Seite stellen oder selber sehr viel Zeit für sie haben) und sind vor allem recht ruhig, auch wenn sie mal ihre 5 Minuten ausleben wollen. Außerdem lieben sie es ihre äußere Umgebung zu beobachten, wobei ich eine Ragdoll nicht als Freigänger halten würde, sondern ausschließlich als Wohungskatze, aber eben mit gutem Ausguck (ein schönes gesichertes Fenster oder gesicherter Balkon sind da ideal).

Soviel zur grauen Theorie und nun kommen wir zu Sophie
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~

... die ja wie gesagt eigentlich Ovilia heißt, aber das war so:
Meine Dicke ist letztes Jahr im Oktober zu mir gestoßen, da war sie schon 5 Monate alt und musste bei ihrer Vorbesitzerin ausziehen, weil deren Hund irgendwas gegen dieses kleine Bündel hatte. Ich hatte zu dieser Zeit schon einen hübschen Hauskater (Baba) und der konnte Gesellschaft gut vertragen, da ich durch Schichtdienst doch recht viel unterwegs bin. Gesagt - getan, ich nahm die Kleine also zu mir und schon als sie mich das erste mal gesehen hat, kam sie angeschmust und wollte gekrault werden. Von Angst oder so durch die neue Umgebung - keine Spur, sie hat sich benommen als wär sie nie woanders gewesen. Natürlich war Baba doch erstmal ein wenig verknatzt, weil er sein Revier nun teilen sollte, aber nach 3 Tagen bissl knurren und fauchen hatten die beiden sich dann lieb und heute nach einem knappen halben Jahr sind sie unzertrennlich. Zu Sophie wurde sie übrigens, da ich ihren Namen nicht richtig verstanden habe als er mir das erste Mal gesagt wurde. Aber ich find das nicht schlimm, denn ich ruf sie eh meist Dicke oder Süße und eigentlich kommt sie sowieso immer gleich angeschnarcht wenn sie mich hört, von daher sind Namen für sie eh nebensächlich ;).

Meine Dicke ist übrigens eine seal-tortie Färbung und es ist einfach genial aus diesem dunkleren Gesicht dann diese blauen Kulleraugen zu sehen, die immer irgendwie neugierig und bei ihr trottlig verschmust gucken. Schmusen wollen Katzen dieser Rasse übrigens sehr viel, aber auch nur wenn sie es eben wollen - Zwangsschmusen gibts nicht, ist aber auch eigentlich nicht nötig. Schmusen verbinde ich bei ihr auch immer gleich mit der Fellpflege, denn Bürsten ist ein paar mal die Woche (aber nicht gleich jeden Tag) Pflicht, denn sonst gibt es irgendwann Dradlocks, was nicht unbedingt zur Zierde beiträgt. Man sollte aber bedenken, dass Katzen dieser Rasse auch gut Haare lassen, gerade beim Fellwechsel - also pingelig wegen Haaren an Kleidung und eigentlich überall sollte man nicht sein ;).

Das man dieser Rasse schnell beibringen kann was sie darf und was nicht kann ich zwar nicht bestätigen, aber die Anhänglichkeit und diese charakteristische Art sich beim Hochheben hängen zu lassen auf jeden Fall. Selbst wenn ich mitten in der Nach versuche leise auf Toilette zu schleichen, wer steht ein paar Sekunden später vor mir und guckt ob alles in Ordnung ist??? - ja, Madame :).

Neben schmusen und Fenstergucken sind für sie aber auch spielen (sie aportiert sogar manchmal, aber meist donnert sie dann ihren Ball hin und her oder kramscht in irgendwelchen Ecken rum ;)) und vor allem schlafen wichtig.

Insgesamt kann ich meine Süße als schmusigen, lieben Fellbatzen beschreiben, der sofort jeden verzaubert (sogar Menschen die Angst vor Katzen haben konnte sie von sich überzeugen), den ich (genau wie meinen Baba) nicht mehr missen möchte.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bewegungsdrang:Bewegungsdrang von Ragdoll : 3,0 mittel
Familientauglichkeit:Familientauglichkeit von Ragdoll : 5,0 sehr hoch
Futterkosten:Futterkosten von Ragdoll : 3,0 mittel
Pflegeaufwand:Pflegeaufwand von Ragdoll : 2,0 hoch
Platzbedarf:Platzbedarf von Ragdoll : 3,0 mittel
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campimo
campimo, 20.04.2007
.. SH LG ..
HiRD1
HiRD1, 19.04.2007
SH. Gruß, Ralf
JustOliver
JustOliver, 20.04.2007
sh
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Ayla_Luna

Mein Kater Phoenix

ein Testbericht von 2007-03-11 00:59:46 vom 11.03.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: anhänglich, verschmust, groß, sanftes Gemüt...
Nachteile/Kritik: nichts
* * * Allgemein * * *
Dieser Bericht soll sich der Katzenrasse Ragdoll im Allgemeinen - und anschließend meinem Kater Phoenix im Speziellen widmen.
Dazu möchte ich kurz erklären, wie ich eigentlich zu meinem Schmusekater gekommen bin.
Wir haben vor knapp 2 Jahren nach einem männlichen Begleiter für unsere beiden Mädels - Luna und Shiva - gesucht.
Klare Vorstellungen hatten wir - groß, plüschig und sanft.
Da fiel die Wahl der Rasse nicht mehr wirklich schwer - eine Ragdoll sollte es sein.
Nach langem Suchen und zig Gespräche mit teileweise haarsträubenden Züchtern haben wir unseren Kater dann in Ostfriesland (ca. 550 km einfache Fahrt) abgeholt.

* * * Geschichte * * *
Die Ragdoll kommt ursprünglich aus Kalifornien / USA und wurde erstmals Anfang der 60er Jahre gezüchtet - von Ann Baker.
Joesephine - die weiße Katze ihrer Nachbarin - wurde während einer Trächtigkeit bei einem Autounfall schwer verletzt.
Sie brachte trotz allem gesunden Katzenkinder zur Welt - Ann Baker war von den blauäugigen Katzen mit dem halblangen weißen Fell sehr angetan.
Die Kätzchen dieses Wurfes waren angeblich größer und liebevoller im Charakter als die Kitten aus vorherigen Würfen.
Eines dieser Kätzchen - ein kleiner Kater - zog daraufhin bei Ann Baker ein und war der Beginn einer neuen Zuchtlinie.
Sie entdeckte das ihrer Meinung nach einzigartige Merkmal einer Ragdoll - zu deutsch Stoffpuppe - nämlich das Erschlaffen der Gliedmaßen, sobald man die Katze hochnimmt.
Um die bis dahin noch unbekannte Rasse populär zu machen, unterstellte Ann Baker der Ragdoll Schmerzunempfindlichkeit.
Sie erstellte einheitliche Zuchtrichtlinien und liest sich den Namen Ragdoll patentieren.
Laura und Denny Dayton sowie Georgann und Dave Chambers hatten jedoch vor der Patentierung des Rassenamens mit ihren Ragdolls zu züchten angefangen, weswegen sie trotz allem den Rassenamen für ihre Tiere nutzen durften.
Diese beiden - heute populären - Züchterfamilien züchteten die Ragdoll ohne Verbreitung von Schauermärchen weiter.


* * * Aussehen * * *
Die Ragdoll ist eine mittelgroße Pointkatze mit einem kräftigen Körperbau - und ausschließlich blauen Augen.
Sie kommt in drei traditionellen Zeichnungsvarianten - Bicolor, Mitted und Colourpoint - und 4 traditionellen Farben - Seal, Blue, Chocolate und Lilac - vor.
Seit einigen Jahren gibt es noch eine weitere Zeichnung - Lynx (Tabby) - und drei weitere Farben - Red, Cream und Tortie.


* * * Farben / Zeichnungen * * *
~ Bicolor ~
Die Ragdollzeichnung mit dem größten Weißanteil im Fell nennt sich Bicolor - sie hat ein auffälliges umgekehrtes V im Gesicht.
Alle vier Beine und der Bauch sind weiß, die Farbe auf dem Rücken ist heller als die Pointfarbe und gleichmäßig durchgefärbt.
Die Nase und die Fussballen sind rosa.

~ Mitted ~
Den zweitgrößten Weißanteil im Fell weist die Mitted Ragdoll auf - ihre bekanntestes Merkmal sind die weißen Schuhe an Vorder- und Hinterbeinen, weswegen sie häufig mit der Heiligen Birma verwechselt wird.
Sie hat ein weißes Kinn, ein weißes Lätzchen und einen weißen Streifen, der sich über den kompletten Bauch bis zum Schwanzansatz hin zieht.
Die Fussballen sind rosa und die Nase ist pointfarben.

~ Colourpoint ~
Die Colourpoint zeigt keinen Weißanteil im Fell, sie ist gezeichnet wie eine Siamkatze.
Die Pointfarbe zeigt sich im Gesicht, an den Ohren, den Pfoten, am Schwanz und an den Genitalien.
Die Pointfarbe ist dunkler als die Körperfarbe.
Nase und Fussballen sind pointfarben.

~ Seal / Chocolate ~
Als Seal bezeichnet man ein sehr dunkles Braun, in der Verdünnung nennt man diese Farbe Chocolate, was ein helleres Braun bezeichnet.

~ Blue / Lilac ~
Als Blue bezeichnet man ein dunkles Graublau, in der Verdünnung nennt man diese Farbe Lilac, was einen gletschergrauen Farbton bezeichnet.


* * * Charakter * * *
Die Ragdoll kann problemlos als reine Wohnungskatze gehalten werden, aber über einen abgesicherten Balkon oder ein Freigehege würde sie sich - wie jede andere Katze auch - freuen.
Die Ragdoll ist eine anhängliche und gesellige Katze und aufgrund ihres geduldigen und anschmiegsamen Wesens eine ideale Familienkatze.
Sie ist intelligent und lernt schnell, was verboten ist.


* * * Phoenix * * *
Soviel zur Theorie - kommen wir nun zur Praxis :o)
Die Realität nennt sich Phoenix, ist knapp 2 Jahre alt und wiegt 7,5 Kilo - ein waschechter Blue Colourpoint Kater, der es faustdick hinter den Ohren hat - was man ihm allerdings keineswegs ansieht.
Er hat ein Gemüt wie ein Schaukelpferd, was sich bereits zeigte, als wir ihn mit dem Auto in Ostfriesland abgeholt haben.
Nach 30 Minuten lautem Geschrei hab ich ihn aus der Box gelassen - er hat kurz versucht, das Auto auf eigene Faust zu erkunden.
Er hat allerdings auch ganz schnell gemerkt, dass ich ihn nicht ziehen lasse und so quetschte er sich zwischen den Kernel und mein Bein und verbrachte die restlichen 5 Stunden Autofahrt - schlafend.
Dieses Gemüt hat er bis heute nicht abgelegt - und so stört es in auch nicht, wenn die Mädels mal wieder der Meinung sind, ihn vertrimmen zu müssen - er legt sich dann einfach hin und wartet bis sie fertig sind *grins*
Er liebt es, gekuschelt und gekrault zu werden - aber nur wenn er gerade will, da äußert er dann meist ziemlich lauthals und fordert somit auch sofortige und ungeteilte Aufmerksamkeit.
Dafür wird man aber auch mit einem zufriedenen Schnurren belohnt.
Den Großteil seines Alltags verbringt er mit Schlafen, andere wichtige Tätigkeiten sind Fellpflege, Fressen und Rumschreien.
Er hat ein absolut liebenswertes und sanftes Wesen und wickelt jeden Besucher innerhalb kürzester Zeit um den kleinen Finger.
Er ist groß mit viel Fell, anhänglich wie er ist, folgt er seinen Menschen auf den Fuss - oder läuft auch gerne mal davor ;o)


* * * Fazit * * *
Unsere Erwartungen in diese Rasse haben sich mit Phoenix voll und ganz erfüllt, sein Aussehen, sein Wesen, der Wunsch nach einem großen Kater - all das hat jetzt einen Namen.
Nichts desto trotz hat er in unserer Beliebtheitsskala den gleichen Stand wie auch unsere beiden Mädels, da spielt die Rasse keine Rolle - Hauptsache Katze., denn die sind einfach liebenswert.
...
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Bewegungsdrang:Bewegungsdrang von Ragdoll : 3,0 mittel
Familientauglichkeit:Familientauglichkeit von Ragdoll : 5,0 sehr hoch
Futterkosten:Futterkosten von Ragdoll : 3,0 mittel
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HiRD1
HiRD1, 11.03.2007
SH. Gruß, Ralf
Leela
Leela, 11.03.2007
sh :o
Rym2210
Rym2210, 11.03.2007
lg
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PhoenixPhoenixPhoenixPhoenix
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Knuddelschnecke

Ragdoll ....

ein Testbericht von 2002-12-17 09:24:18 vom 17.12.2002
Empfehlung: ja
Hi ihr lieben yopi-user!heute möchte ich euch eine Katzenrasse beschreiben, die ich selber habe und zwar die Ragdoll! Diese Katzen sin d total unkompliziert und total lieb! hier eine kleine einführung der Rasse:

Diese umstrittene amerikanische Rasse hat ihren Namen von der Eigenschaft, das sie ganz enspannt und schlaff wie eine Stoffpuppe(engl. Rag doll) im Arm liegt wenn man sie hochnimmt.

Erscheinungsbild
Die Ragdoll ist eine große Langhaarkatze, die bis auf gewisse Farbliche Unterschiede und dem schweren Körper der Birma gleicht. Denn wie die Birma hat sie blaue Augen und weiße Handschuhe und Söckchen, ist dennoch insgesamt größer und schwerer gebaut, als die Birma.

Legende
Das einzigartige an dieser Rasse ist das sie, noch relativ jung ist und dennoch eine legendäre Ensehungsgeschichte hat. Sonst ranken sich die Legenden nur um alte Rassen, dessen Ursprünge sich im Dunkeln der Geschichte verlaufen.Die Ragdoll Legende beginnt in den frühen sechziger Jahren unseres Jahrhunderts.Damals wurde die schwangere,weiße perserartige Katze Josephine die der Kalifornierin Ann Baker gehörte, von einem Auto angefahren.Worauf hin sie einen Beckenbruch erlangte, der angeblich dazu führte das ihre Nachkommen ungewöhnlich schlaff und in hohem maße schmerzunempfindlich waren.Vererbungstechnisch war das natürlich völlig unmöglich, aber diese Geschichte wurde immer und immer wieder erzählt. Ann Baker bestärkte diese Legende noch, indem sie die Ragdolls vor laufenden Fernsehkameras durchs Zimmer schleuderte. Auf diese Weise wurde diese Rasse über Nacht bekannt. Die meisten Vereine lehnten sie jedoch ab, da sie befürchteten das die Tiere Misshandlungen Vorschub leisten könnten. Denn die Kätzchen, die keine Reaktion zeigten, wenn man ihnen etwas zu leide tut, sind nun mal gefährdeter als andere. So sprach die Legende zwar viele an und weckte großes interesse für diese Rasse, dennoch bei seriösen Züchtern weckte sie eher Misstrauen und Ablehnung.
...
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Produktbeschreibung Ragdoll

 
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