Platz 41 in der Kategorie "Kompasse". Typ: Kompass / Gut geschützt durch das praktische Gehäuse bietet er, wie der DP 2, eine saphirgelagerte und flüssigkeitsgedämpfte Nadel, den untenliegenden ...mehr
Der Recta DP 6 begleitet mich schon seit vielen Jahren auf den unterschiedlichsten Touren, auf Orientierungsmärschen, Hochgebirgstouren, ganz alltäglichen Wanderungen, Survivalmärschen und Übungen.
Das wichtigste vorweg: Er hat mich nie im Stich gelassen. Im dicksten Nebel führte er mich oft sicher zur nächsten schützenden Berghütte. Doch im Laufe der Jahre erkannte ich auch seine Schwächen, welche ich hier benennen möchte.
Die Kartenarbeit ist recht umständlich. Wie auf dem Bild zu erkennen, klappt der Spiegel nach unten auf. Sobald man die Schublade mit der Kompassdose aus der schützenden und schlagfesten Hülle zieht, klappt der Spiegel unten auf und die Schublade rastet ein. Recta ist meines Wissens nach der einzige Anbieter der diese Bauweise anbietet. Dies hat Vor- und auch Nachteile.
vorteilhaft:
Die Sicht nach oben ist frei und man kann ungehindert und sehr genau peilen.
nachteilig:
Zur Kartenarbeit (z. B. Bestimmung der Marschrichtungszahl oder Standortbestimmung) muss man den Spiegel reinschieben. Hier arretiert er jedoch nicht und sobald man die Karte geringfügig neigt, rutscht der Spiegel wieder raus und verdeckt die Sicht durch die Kompassdose auf die Karte. Das ist etwas nervig, aber ich habe mich schnell dran gewöhnt.
Die Leuchtmarkierungen sind deutlich und auch im dunkeln gut ablesbar. Bei vielen Billigprodukten sind sie mehr Gag, als hilfreiches Mittel in der Nacht. Die Leuchtkraft bleibt lange erhalten, jedoch sollte man den Kompass nur in der Jackentasche oder unter der Jacke anleuchten, damit die Nachtsicht der Augen nicht verloren geht. Doch das gilt generell für die Nachtarbeit mit jedem Kompass.
Das Vorgängermodell, welches ich auch besitze, hat oben auf der Kompassdose keine zusätzliche Gradeinteilung. Das erschwert ebenfalls die Kartenarbeit, da man auf gutes Licht und hellen Kartenuntergrund angewiesen ist, denn man ist auf die winzigen dünnen schwarzen Markierungen auf dem Dosenboden angewiesen. Beim neueren Modell wurde diese Schwachstelle behoben und es wurde oben auf der nun etwas breiteren Dose zusätzlich eine Gradeinteilung angebracht. Das Erleichtert das Arbeiten sowohl beim Peilen, als auch auf der Karte ungemein.
Zusätzlich verfügt der Kompass über einen Neigunsmesser, den man bei normalen Orientierungsaufgaben jedoch kaum benötigen wird.
Die Missweisung ist mit einem winzigen Minischraubenzieher einstellbar. Wichtig für alle Globetrotter, die etwas weiter weg wollen. Der Minischraubenzieher ist aber kaum länger als der Daumen breit ist und ich habe meinen schon längst verloren. Am besten man befestigt ihn irgendwie an der Kordel oder führt in sicher verstaut in der Geldbörse mit. Hier haben die Konstrukteure etwas Nachholebedarf. Vielleicht gibt es ja bald eine bessere Lösung.
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1-1 von 1 Kompasse
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Produktbeschreibung Recta DP 6 64`
Technische Daten und ProdukteigenschaftenGut geschützt durch das praktische Gehäuse bietet er, wie der DP 2, eine saphirgelagerte und flüssigkeitsgedämpfte Nadel, den untenliegenden ausklappbaren Spiegel, die Visierlinie (11 cm) und auch die fluoreszierenden Visierpunkte auf Nadel und Rose. Neben der Einteilung hat der DP6 auch %0 und Gon zu bieten. Er verfügt über die Möglichkeit einer Deklinationskorrektur (mittels Minischraubendreher. Liegt bei) und einen Neigungsmesser. Maße: 67 x 45 x 22 mm, Gewicht: ca. 55 g, Farbe: Schwarz
Allgemeine Informationen Recta DP 6 64`
gelistet seit: 17.01.2005
Hersteller: Recta weitere Recta KompasseBewertung durch unsere Mitglieder