Restaurantfachmann/frau
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Restaurantfachmann/frau

Platz 29 in der Kategorie "Berufe". Berufe von A-Z: R / ...mehr
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Restaurantfachmann/frau gebraucht & neu

Restaurantfachmann/frau Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,90 / 5,00 (3.8 von 5)
von 71% aller Autoren empfohlen (5/7).
Bewertungsverteilung:
Einstellungschancen:  sehr gut
Aufstiegsschancen:  mittelmäßig
Verdienstmöglichkeiten:  
Sozialleistungen:  durchschnittlich
Vorteile
  • man kann die ganze Welt sehn
  • Du bist der Zar aller Reussen!!
Nachteile/Kritik
  • Arbeit an Wochenenden und Feiertagen , Überstunden
  • Du verlierst alle sozialen Kontakte!!
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Andorra2000

Klasse Beruf...

ein Testbericht von 2002-12-30 13:50:52 vom 30.12.2002
Empfehlung: ja
Hallo zusammen!

Viele kennen die eigentliche Berufsbezeichnung Restaurantfachfrau nur allgemein als Hotelfachfrau.
Warum?? Die Berufe ähneln sich sehr, sie unterscheiden sich lediglich darin, das ein Hotelfachmann/- frau an der Rezeption und Buchhaltung ausgebildet wird. Wobei bei einem Restaurantfachmann/ - frau die Schwerpunkte eher im Service und Küchenbereich zu finden sind. Der schulische Teil dieser beiden Berufe wird zusammen absolviert, d. h. Hotel- und Restaurantfachleute sitzen in einer Klasse an der Berufsschule.

Heute möchte ich euch meinen Beruf mal etwas näher bringen. Ich bin gelernte Restaurantfachfrau und übe diesen Beruf mit viel Freude aus. Auch jetzt noch, nachdem ich eine kleine Tochter habe, arbeite ich gelegentlich (2-3 Mal die Woche) .

Ausbildungsdauer:
Im Normalfall beträgt die Ausbildungsdauer, wie in den meisten Berufen 3 Jahre. Wer jedoch sein Abitur gemacht hat, wie ich, kann mit Einstimmung des Ausbildungsbetriebes um 1 Jahr verkürzen. Man überspringt dann das erste Lehrjahr und steigt direkt im 2. ein. Dies betrifft hauptsächlich den schulischen Ausbildungsteil.
Zuerst war mir nicht ganz wohl bei der Sache, immerhin hatte ich ein ganzes Schuljahr an Stoff nachzuholen. Aber in den meisten Fächern ( dazu komme ich später noch) war dies nicht schwer.

Jedoch haben Nichtabiturienten ebenfalls die Möglichkeit ihre Ausbildungszeit zu verkürzen. Mit einem Notendurchschnitt von 2,5 oder besser, kann man mit Einstimmung des Betriebes um 1/ 2 Jahr verkürzen.

Schulische Ausbildung:

Bei uns im Saarland wird der Berufsschulunterricht in sogenannten Blöcken abgehalten, was bedeutet, man arbeitet ca. 6-7 Wochen und hat dann 3-4 Wochen Schule am Stück. Man hat in der Regel 2 Blöcke in einem Halbjahr. Dies finde ich eigentlich ein gutes System, weil man dadurch einen festen Stundenplan hat und sich nicht jede Woche von Arbeit auf Schule und umgekehrt einstellen muss. Am Ende eines Blockes werden die Arbeiten geschrieben, über den gelernten Stoff.

Fächer:

Fachpraxis: In diesem Fach werden die praktischen Fähigkeiten vermittelt, wie zum Beispiel Flambieren, Tranchieren, Wein servieren usw. Ebenso wird der praktische Teil in der Küche hier vermittelt, man muss Salate anrichten und kleinere Gerichte, wie Omeletts usw. ( und alles was zum Frühstücksservise gehört).

Fachkunde: In diesem Fach wird hauptsächlich das Hintergrundwissen vermittelt, zum Beispiel : Bierherstellung, Weinherstellung, Fleischsorten und ihre Zubereitungsarten....

Mathematik: Da brauche ich wohl nicht viel dazu sagen, außer das es Fachbezogen ist.

Französich: Da Französich bekanntlich die Sprache der Küche ist, muß ein Restaurantfachmann/-frau auch Grundkenntnisse in Französich besitzen. Als ich in der Berufsschule saß, waren wir unterteilt in Anfänger und Fortgeschrittene. Aber keine Panik, selbst wer sprachlich völlig untalentiert ist ( wie ich) bekommt das auf die Reihe.

EDV: Hier werden Grundkenntnisse von Word und Excel vermittelt.

Sozialkunde: unser Lehrer in Sozialkunde nahm mit uns drei Jahre ( ich Gott sei Dank nur 2) die DDR durch. Was dieses Thema mit dem Beruf zu tun hat, weiss ich nicht. Auch nicht, ob andere Lehrer anderen Stoff unterrichten. Da dies aber kein Prüfungsrelevantes Fach ist, dient es lediglich zur Allgemeinbildung und zum Aufbessern des Notendurchschnitts. :-)))

BWL und Wirtschaftskunde:
In diesen Fächern werden einem die Regeln und Unterteilungen beigebracht, zum Beispiel was ganz wichtig ist: Die Hackfleichverordnung und alle anderen Hygieneverordnungen. Ebenso lernt man auch die einzelnen Bezeichnungen für Betriebe klar zu definieren, zum Beispiel wann darf sich ein betrieb Hotel nennen und wann nur Pension usw...

Deutsch: Diktate und Grammatik usw....halt das übliche....

Das war jeweils nur ein kleiner Einblick in den Unterrichtsstoff, aber ich möchte hier darauf verzichten die einzelnen Lehrpläne für jedes Fach aufzuführen.

Betriebliche Ausbildung:
Man arbeitet hauptsächlich im Service. Was in einzelnen Betrieben jedoch vernachlässigt wird, ist jeden Azubi mindestens ein halbes Jahr in der Küche mitarbeiten zu lassen. Eigentlich ist es so vorgeschrieben, wird aber oftmals unterlassen. Obwohl es sehr von Bedeutung ist, die Abläufe der Küche zu kennen. Die praktische Ausbildung und Vorbereitung auf die Prüfung ist von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Ich hatte das Glück, das man Chef sehr viel Wert darauf legte, jedem Azubi so viel praktisches Wissen zu vermitteln, das ich bestens auf meine Prüfung vorbereitet war. Ein kleines Beispiel: wo wird heute noch am Tisch des Gastes flambiert? Fast in keinem Betrieb...trotzdem musste ich etliche Male genau dies üben...meine „Gäste" (oder besser Opfer?)waren immer die anderen Azubis und der Chef. Keine Angst, der Laden ist nicht abgebrannt und an einer Vergiftung ist auch keiner gestorben.

Die wichtigsten praktischen Fähigkeiten im Überblick:

1. Bestecke, Gläser unterscheiden
2. Tischwäsche und Servietten
3. Vorbereitungsarbeiten für einen reibungslosen Service
4. Tische eindecken und Dekorieren
5. Das Tragen von Tellern, sowie das Servieren von Platten und Getränken
6. Arbeiten am Tisch des Gastes:, wie zum Beispiel Flambieren , Tranchieren ( das Zerlegen eines großen Stücks Fleisch- ihr habt sicherlich schon mal gesehen, wenn ein Kellner ein Spanferkel auseindernimmt),
7. Filieren ( das gleiche wie Tranchieren, nur bei Fisch und Krustentieren- sicherlich habt ihr auch schon mal gesehen, wie ein Kellner ganz gekonnt eine Forelle auseinandernimmt oder gar einen Hummer)
8. Organisation von Banketten bzw. größeren festen wie Hochzeiten, Kindstaufen und Geburtstage inklusive Menüabsprache
9. Arbeiten in der Bar wie Cocktails mixen und alles was dazu gehört.


Dies ist jedoch nur ein kleiner Einblick in den Lehrstoff. Ich habe oftmals zu hören bekommen: Wieso muss man nur um ein paar Teller zu tragen, denn 3 Jahre lernen???? Es gehört eben nicht nur das Teller tragen zu diesem Beruf. Oder möchtet ihr denn keine fachmännische Auskunft über Getränke oder Speisen die ihr nicht kennt, bzw. möchte nicht jeder das eine geplante Feier reibungslos verläuft???

Prüfung: Die Gesellenprüfung besteht aus 2 Teilen- einmal der schriftliche Teil in Mathe, BWL und Fachkunde. Zum Anderen aus der praktischen Prüfung, wo die oben genannten Fähigkeiten gefordert werden.


Ausbildungsvergütung:
Zu meiner Zeit war es im ersten Lehrjahr um die 600 DM, im zweiten dann ca 700 DM und im letzten so um die 900 DM netto. Wie heute genau die tariflichen Bestimmungen für die Ausbildungsvergütungen sind, weiß ich leider nicht. Da ich aber erst 97 meine Lehre beendet habe, dürfte sich da nicht allzu viel verändert haben. Ausser das die Vergütungen nun in Euro berechnet werden.

Als ausgelernte Kraft verdient man heute so um die 2200 DM brutto. Als Nebenverdienst darf man natürlich das Trinkgeld nicht vergessen, wobei Freundlichkeit und Kompetenz diesen Anteil sehr steigern kann.

Arbeitszeiten:
Diese richten sich nach den Öffnungszeiten des Betriebes. Meistens aber arbeitet man abends und an den Wochenenden oder Feiertagen. Dies ist der einzige Nachteil dieses Berufes. Man arbeitet halt immer dann, wenn andere ihre Freizeit genießen. Wobei ich das immer von der positiven Seite gesehen habe: Ich hatte tagsüber frei für Termine beim Arzt, beim Frisör, Einkaufsbummel usw......

Wo kann man den Beruf ausüben???

Eigentlich überall auf der Welt, sofern man die Sprachen der Länder beherrscht und eine gute Ausbildung hat.
Dies ist ein ganz klarer Vorteil gegenüber anderen Berufen. So kann sich jeder der Lust dazu hat ein paar Monate, Jahre andere Städte, Länder ansehen und dabei seinen Lebensunterhalt verdienen. Gute Kräfte in der Gastronomie werden immer und überall gesucht. Es besteht auch die Möglichkeit, saisonweise auf einem Kreuzfahrtsschiff zu arbeiten, wobei es da sehr schwer ist an eine Stelle zu kommen, wegen der großen Nachfrage.

Fort- und Weiterbildung:
Hier im Saarland gibt es eine Fachhochschule für Gaststätten und Gastronomie., bei welcher dies Ausbildung zwar nicht gefordert, aber von Vorteil ist. Desweiteren muß man ,wie für jede FH zu besuchen, das Abitur gemacht haben.

Außerdem gibt es eine staatliche Schule für Nahrungsmittel - und Gaststättengewerbe. Diese Schule kann man mit 5 Jahren Berufserfahrung besuchen. Es gibt keine gesonderten Aufnahmebedingungen, außer dem Gesellenbrief. Diese Schule dauert 2 jahre, wobei der unterricht dreimal die Woche nachmittags stattfindet. Am Ende dieser 2 Jahre macht man eine Prüfung ( praktisch und schriftlich) und darf sich nach Bestehen „ staatlich geprüfter Gastronom/ Gastronomin" nennen. Das besondere dabei ist, das man mit Bestehen dieser Prüfung automatisch den schriftlichen Teil der Meisterprüfung anerkannt bekommt. Innerhalb eines Jahres kann man sich dann noch zu Praktischen Meisterprüfung melden. Und dies nur zum Preis der Matreialkosten der Prüfung!! Wer kann mir einen Beruf nennen, wo man günstiger seinen Meisterbrief machen kann?????

Ausbildereignung: Die Ausbildereignung ( Genehmigung zum Ausbilden) erhält man entweder automatisch mit dem Meisterbrief, oder wer diesen Nicht macht, hat die Möglichkeit bei der IHK ( Industrie- und Handelskammer) einen 2-3 wöchigen Kurs zu besuchen., um die Ausbildereignung zu bekommen.

Fazit: Sieht man mal von den Arbeitszeiten ab, ist dieser Beruf sehr schön und abwechslungsreich. Abgesehen davon, kommt man aus diesem Beruf nie heraus....auch nach längerer Berufspause nicht.
Jedoch gibt es auch Nachteile , wie wohl in jedem Beruf: so muß man zum Beispiel immer freundlich sein, auch wenn man schlecht gelaunt ist oder gar die Gäste pöbeln....immer lächeln. Da ich aber mit Menswchen ganz gut umgehen kann, hatte ich damit noch keine großen Probleme. Ein weiterer Nachteil ist auch, das man sehr lange auf den Beinen steht und es zeitweise echt stressig ist. Mit stressig meine ich, wenn unangemeldet eine Busladung Gäste kommt, die alle schnell was trinken oder essen wollen. Aber welcher beruf hat nicht seine Nachteile???

Alles in allem kann ich nur sagen, das ich für mich den idealen Beruf gefunden habe und zufrieden bin.

Ich hoffe, ich konnte denjenigen unter euch, die in Erwägung ziehen in diesen Beruf einzusteigen bzw . zu wechseln ein wenig weiterhelfen mit meinem Bericht!


LG Susanne
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
campimo
campimo, 30.04.2007
.. SUUUPER! SH LG ..
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mella

Ausbildung und erste erfahrungen

ein Testbericht von 2005-09-05 18:12:41 vom 05.09.2005
Empfehlung: ja
Ich habe meine Ausbildung in Berlin in einem Ausbildungszentrum abgeschlossen, die Ausbildung hatdrei jahre gedauert und war teilweise kam es mir vor als würde die zeit nie vorbei gehn. Hat aber auch viel spass gemacht während meiner Ausbildungszeit war ich zwei monate in der Küche und ein paar monate in der Hauswirtschaft beschäfftigt und ausserdem habe ich zwei praktikas im Hotel absolviert die mir den meisten spass gemacht haben. Die Abschlussprüfung in Theorie geht über sechs Std. in denen Restaurangorganisation, Service und wirtschafts- und Sozialkunde abgefragt werden. Die praktische Prüfung dauert ca. 8 Std. dort werden verschiedene Prüfungsaufgaben abgefragt und es wierd ein Verkaufsgespräch durchgeführt.

Nach meiner Ausbildung war es ziemlich schwer in Berlin eine Arbeit zu Finden die meinen Interressen nah kamen und wo es mehr Gehalt als in der Ausbildung gab. Da das nicht zu finden war entschloss ich mich zusammen mit meiner Freundin nach Österreich auf Saison arbeit zu gehn und das war auch eine gute entscheidung nicht allein zu gehn denn, es ist schon ziemlich schwer wenn man in einem fremden land hoch oben auf dem Berg in mitten vielen Schnee weit weit weg von zuhause dann währen da noch die feiertage die ein bisschen traurig machen. Die 11Std Tage an 6Tagen in der Woche sind die beste Diät die es giebt denn die elf std werden von ein oder 2 Std pause unterbrochen das heisst man fengt so um 8Uhr morgens an und bis zum entkültigen feierabend ist es oft schon 23Uhr. Abschliessend kann ich sagen Schaut euch den Betrieb richtig an und schlagt nicht gleich beim ersten angebot zu es gibt viele Schwarze Scharfe unter den Hotels und vor allem passt auf wie die Überstunden vergütet werden und wenn ihr merkt das ihr mehr arbeitet als die vereinbarten überstd. beschwert euch gleich denn sonst werden sie nie bezahlt. Also falls ihr euch dazu entschliesst auf saison zu gehn viel spass und lasst euch nicht unterkriegen!
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
Einstellungschancen:Einstellungschancen von Restaurantfachmann/frau : 5,0 sehr gut
Aufstiegsschancen:Aufstiegsschancen von Restaurantfachmann/frau : 3,0 mittelmäßig
Verdienstmöglichkeiten:Verdienstmöglichkeiten von Restaurantfachmann/frau : 3,0 mittelmäßig
Sozialleistungen:Sozialleistungen von Restaurantfachmann/frau : 3,0 durchschnittlich
topfmops

Kölscher Köbes

ein Testbericht von 2005-05-25 15:48:00 vom 25.05.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Du bist der Zar aller Reussen!!...
Nachteile/Kritik: Du verlierst alle sozialen Kontakte!!
Für alle Kategorienreiter: Ja, ein Köbes ist kein Kellner, obgleich er von 'Nicht-Kölnern' immer wieder damit verwechselt wird, nur weil er auch in einem Brauhaus rumläuft und sich bemüht, es seinen Gästen gut gehen zu lassen.

Deshalb werden anderslautende Meinungen wie üblich akzeptiert und ignoriert.

In Köln gibt es drei verschiedene männliche 'Bedienungen':
1. Kellner, das kann man lernen, das ist ein sehr schwieriger Lehrberuf.
2. Ober, das kann man werden, wenn in der sogenannten 'gehobenen' Gastronomie gearbeitet oder irgend jemand befördert wird und
3. Köbes kann man weder werden noch lernen. Grundvoraussetzung: "ka' ma' nit lihre, ka' ma' nit wääde, moss ma' sinn!!"

Kölscher Köbes ist also eine Berufung, mit der sich der Lebensunterhalt recht vergnüglich verdienen lässt.

Der Köbes unterscheidet sich in wesentlichen Punkten vom Kellner oder Ober.

A. Der Köbes duzt grundsätzlich jeden und wird geduzt!!! Egal, ob Innenminister, Oberbürgermeister, Showmaster, Professor oder Straßenarbeiter. (Reihenfolge keine Rangfolge)
B. Die Anrede "Herr Köbes" ist ein Sakrileg und wird von ihm als Beleidigung aufgefasst. Willst du das Brauhaus unter Schimpf und Schande verlassen, sprich den Köbes mit 'Herr Ober' an; das hat sofortigen Platzverweis zur Folge.
C. Der Köbes ist Alleinunterhalter und duldet niemanden neben sich!!
Warnung: Versuche niemals, einem Köbes einen Witz zu erzählen, das kann er besser.
D. Der Köbes hat ein riesiges Wohnzimmer, in das er freundlicherweise Wildfremde hineinlässt und bewirtet.
F. Der Köbes ist also da, wo man ihn trifft, zu Hause und deshalb Zar aller Reussen in seinem Wohnzimmer!!
G. Der Köbes ist niemals unhöflich!!! Leider wird er von 'Nicht-Kölnern' nicht immer verstanden; und beleidigend ist er schon mal grad gar nicht!!
Er ist ein echter Demokrat, der seine Meinung auch ungebeten äußert.
H. Der Köbes war eigentlich der Brauereigehilfe, der die frischen Fässer durch das Brauhaus rollte und sich nach Feierabend noch ein Zubrot verdiente. So jedenfalls die Tradition.
I. Der Köbes trägt als Erkennungszeichen eine blaue Schürze. Alle anderen Farben deuten auf verkleidete Kellner.
J. Der Köbes trägt das Kölsch - übrigens die einzige Sprache, die trinkbar ist - in einem Kranz, niemals auf einem Tablett.
K. Dieses Bier kannst du nicht bestellen!!! Es wird dir unaufgefordert hingestellt.
Versuchst du es doch, wirst du mit Missachtung gestraft.
L. Versuchst du etwas anderes zu bestellen, erlebst du die antrainierte Schlagfertigkeit des Köbes.
L.1. Bei der Bestellung von Wasser ist die Frage des Köbes 'Stück Seife und Handtuch dabei?' zwingend vorgeschrieben.
L.2. Versuchst du "Tee" zu bestellen, tritt der Köbes zwei Schritte zurück und fragt: "Seh' ich aus wie 'n Köbes oder wie 'ne Geisha?", aber deinen Tee wirst du bekommen.
L.3. Bei der Bestellung 'Alt' oder 'Pils' wirst du unter Peitschenhieben des Wohnzimmers verwiesen.
L.4. Die Bestellung eines 'halben Hähnchens' wird mit mildem Lächeln quittiert und du bekommst 'ne halve Hahn', das ist ein 'Kiesröggelchen'.
L.5. Versuchst einen vermeintlichen Druckfehler auf der Speisekarte - über denn alten Streit 'Speisekarte' oder 'Speisenkarte', weil ja mehrere draufstehen, an anderer Stelle, siehe auch 'Semmelknödel' oder 'Semmelnknödeln' bei Karl Valentin - auszunutzen, indem du eine Portion Kaviar für 2,50 bestellst, bekommst du ein 'Röggelchen met Flönz un' Öl'ch'.
L.6. Versuche nie, das erste Kölsch auf der Terrasse mit einem Hunderter zu bezahlen.
Der Köbes wird es selbst trinken und dir eine freundliche Auskunft geben: "Wenn du Geld wechseln willst, dahinten ist eine Bank!"
L.7. Solltest du das Pech haben, auf einer vollbesetzten Terrasse dein Kölsch erst im zweiten Durchgang zu bekommen, ermahne den Köbes nicht mit den Worten : "hättest mir aber auch noch eins mitbringen können!"
Du bekommst mit Sicherheit eine medizinische Erklärung dafür:
"Das darf ich nicht!! Das hat der Arzt mir verboten!! Ich soll nichts auf dem Kopf tragen!!"
L.8. Bei der Bestellung von 'Apfelschorle' wirst du zur Mitarbeit aufgefordert: "hier sind Apfelsaft und Wasser!! Schorlen muss'te schon selber!"

Diese wunderbare Spezies triffst du in den alten Brauhäusern wie 'Päffgen' - über die schon 'Die Zeit' berichtete -, in der 'Malzmühle' und in einigen anderen.
Der 'Sion' hat keine Köbesse, sondern Kellner, und im 'Früh' triffst du Saisonkräfte aus dem 'feindlichen' Umland, wie Bergheim, Berg Karabach, Bergisch Gladbach, Quadrat-Ichendorff oder Pulheim
Der Köbes arbeitet - wie überall im Dienstleistungsgewerbe - in Schichten und nimmt den Dienst an Sonn- und Feiertagen ohne alles Murren auf sich, denn es ist ja seine Berufung.
Diese Arbeitszeiten bezahlt er mit dem Verlust nahezu aller sozialen Kontakte, außer unter seines gleichen.

Denn, wenn du gemütlich im Brauhaus sitzt und dein Kölsch trinkst, arbeitet der Köbes an deinem Wohlbefinden.

Der Köbes muss sehr frustationsfest sein, gut zu Fuß sein - auf mancher Schicht legt er über 20km zurück - über einen gesunden Mutterwitz verfügen und trinkfest sein, denn die Aufforderung 'drenk doch eene möt' ist in Köln Volksliedgut.
Vor allen Dingen braucht er aber ein gesundes Selbstbewusstsein.

Die Verdienstmöglichkeiten bei dieser Arbeit sind exzellent und du bestimmst sie durch deinen Einsatz selbst, denn außer einem Fixgehalt, bist du noch am Umsatz beteiligt
Dazu kommen die Trinkgelder, über deren Höhe du letztendlich selbst entscheidest durch deine Leistung.
Über die mögliche Höhe möchte ich mich nicht auslassen, denn Onkel Eichel liest mit, aber merke : "nicht alles was Eichel heißt, ist deshalb schon unangenehm!"

Eine Berufung für alle, die Spaß am Umgang mit Menschen haben, fröhlich ihre Arbeit versehen und an besonders unangenehmen Arbeitszeiten nicht verzweifeln.

Die Aufstiegsmöglichkeiten des Köbes sind sehr gering, bestenfalls noch zum Oberköbes, weil er eben seine Arbeit als Berufung ansieht und nicht wegbefördert werden möchte, deshalb auch für Quereinsteiger ideal geeignet.
Eine fundierte Berufsausbildung zum Kellner ist jedoch nicht unbedingt hinderlich.

PS
Dem Vernehmen nach sollen 'Köbesse' auch in 'Düsseldorf' gesichtet worden sein, aber ein 'Köbes' und 'Alt', ein unvorstellbarer Horror.

topfmops auch für ciao.de, mymeinung.com und in etlichen Tageszeitungen.
...
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Kommentare
bella
bella, 25.05.2005
Habe sehr gelacht und vieles wiedererkannt! Ein sehr gelungener Bericht! LG Sandra
Fossibaer2002
Fossibaer2002, 30.05.2005
wo ich denke, dass es schade ist, dass es keine houmlhere Bewertung gibt als quotsHquot.
Annabell234
Annabell234, 06.04.2006
Sehr gut :- LG
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Gängler

Ausbildung zur Restaurantfachfrau

ein Testbericht von 2003-06-10 01:05:51 vom 10.06.2003
Empfehlung: ja
Seit zwei Jahren bin ich jetzt in der Ausbildung zur Restaurantfachfrau und habe viel Spaß dabei. Ich sollte diesen Beruf kurz vorstellen , denn einige wissen damit wenig anzufangen :
Früher nannte mn diesen Beruf einfach nur Kellnerin oder Kellner , heute nennt er sich Restaurantfachfrau , umgangssprachlich nennt man ihn auch Tellertaxi oder so. Der Beruf wird von einigen Leuten sehr herablassend behandelt, denn einige Leute denken , dass sie etwas besseres sind.
Der Beruf umfasst mehrere Wissensgebiete die man als Voraussetzung mitbringen sollte , zum Beispiel gutes Allgemeinwissen , ein gepflegtes Äusseres , gute Umgangsformen und viel Zeit. Warum viel Zeit? Weil man in diesem Beruf , wie in vielen anderen Berufen , fast nie einen 8 Stunden Tag hat.
Viele Menschen denken das es ein einfacher Beruf ist,aber er beinhaltet viel mehr, als viele Menschen von aussen sehen. Zum Beispiel haben sich Restrauntfachfrauen um die Planung von Veranstaltungen , Erstellen von Menükarten und vieles mehr.
Kurz gesagt im großen und ganzen ist es ein sehr umfangreicher Beruf,der aber sehr viel Spaß macht. Allerdings ist es nicht ein Beruf für jeden,denn man muß immer freundlich sein , egal wie unfreundlich die Gäste auch sie sind.
Ich hoffe ihr habt ein kleinen Einblick in den Beruf bekommen seht diesen Beruf jetzt mal mit ganz anderen Augen...
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:hilfreich
peffanie

Eher eine Berufung

ein Testbericht von 2003-05-23 09:48:43 vom 23.05.2003
Empfehlung: nein
Schon in der frühesten Jugend habe ich mir diesen Beruf in den Kopf gesetzt. Eigentlich weiß ich nicht mehr was der Auslöser war. Als dann die Zeit der Berufsberater kam, war ich ziemlich enttäuscht. Der hat mir nämlich erzählt, das es sich nur in Nord- bzw. Süddeutschland lohnt diesen Beruf zu erlernen. Absoluter Quatsch!
Eine Ausbildungsstelle war schnell gefunden und so stürzte ich mich völlig unvorbereitet in das Abenteuer. Glücklicherweise habe ich diesen Schritt nie bereut, aber ich habe viele gesehen die nach einiger Zeit das Handtuch geworfen haben. Dieser Beruf stellt hohe körperliche und psychische Anforderungen. Ein Privatleben wie ihr es vielleicht jetzt noch habt, gibt es dann nicht mehr. Die Arbeitszeiten in der Gastronomie sind alles andere als bequem. Man fängt zwar als Restaurantfachmann/frau erst relativ spät an zu arbeiten (bei mir war es in Ausnahmefällen 10.00 Uhr) dafür endet der Tag meist erst wenn andere schon im Bett liegen. Der berüchtigte Teildienst war bei uns fast Standard. 12.00 - 15.00 und dann 18.00 bis zum Schluss, was an normalen Tagen zwischen 23.00 und 0.00 Uhr war. Alle zwei Wochen fiel mal ein freier Tag ins Wochenende. Zeit für gewohnte Hobbies und Freunde bleibt da nicht mehr viel. Ostern, Weihnachten, Silvester...... das bedeutet Hochsaison und Urlaubssperre. Wäre dann noch die körperliche Belastung. Ganz davon abgesehen das man erst mal die ganzen Techniken lernen muss, 10 Stunden Teller und Tabletts tragen erfordert schon gehörige Muskelkraft. Auch die Füsse sind manchal ganz schön erledigt. Der etwas rauhe Umgangston in der Gastronomie ist auch gewöhnungsbedürftig. Man sollte nicht zartbesaitet sein. Im Stress des Augenblicks fallen schon mal Worte die man sonst nicht sagen würde und es kann ziemlich laut werden. Wenn der Stress aber dann vorbei ist, trinkt man was zusammen und alles ist vergessen. Das nun also zu den harten Seiten des Berufs. Wenn man sich erst einmal eingewöhnt hat macht er einfach nur noch Spass. Man lernt ständig neue Menschen kennen, man kann überall auf der Welt arbeiten und wenn sich deine Gäste nach einem schönen Abend bei dir bedanken und gerne wiederkommen, dann ist es die ganze harte Arbeit schon Wert. Ich könnte noch seitenweise weiterschreiben, aber ich hoffe das mein kleiner Bericht erstmal ausreicht. Aber ihr solltet nie vergessen: wenn ihr diesen Beruf lernt, wird euer Leben völlig verändert.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:hilfreich
Steven1984

Überlegt es euch gut

ein Testbericht von 2003-04-30 12:36:41 vom 30.04.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: man kann die ganze Welt sehn...
Nachteile/Kritik: Arbeit an Wochenenden und Feiertagen , Überstunden
Hallo

Ich bin Azubi und bin im ersten Lehrjahr .
Falls ihr mit dem Gedanken spielt diesen Berufszweig zu ergreifen kann ich euch nur eins sagen Übrelegt es euch gut!

Fangen wir an mit den Tagen an denen ihr arbeiten müsst :

An den Tagen an denen die normale Bevölkerung frei hat heist es für euch meistens Raus aus dem Bett und zur Arbeit
das heist an den Wochenenden
und an Feiertagen
Weihnachten
Ostern
Pfingsten
Silvester
also immer dann wenn die Anderen Party machen seit ihr im Geschäft

Kommen wir zu den Arbeitszeiten :

Es gibt den Frühdienst...meistens 6:00 bis 15:00 Spätdienst...meistens 15:00bis Schluss ( zwischen 23:00 und den 00:30 es kann allerdings und das ist besonders an Feiertagen der Fall auch bis in die frühen Morgenstunden gehen )
Teildienst...meistens 11:00bis 15:00 und dann 18:00 bis Schluss

Vor allem in Häusern mit wenig Personal ist der Teildienst sehr beliebt.

Im Normalfall arbeitet ihr 5 Tage die Woche , es können aber auch 6 oder manchmal 7 sein an denen ihr rannmüsst . Die Freien Tage die ihr dadurch verliert bekommt ihr entweder ausbezahlt (nur selten der Fall) oder ihr erhaltet Guttage (häufig der Fall).
Was ihr auch berücksichtigen müsst ist das ihr teilweise bis zu 10 Tage am Stück arbeiten müsst wenn ihr in der ersten Woche z.B. Montag und Dienstag frei habt und in der darauf folgenden Woche dann Samstag und Sonntag (aber wenigstens ein Wochenende frei welch ein Glück).

Kommen wir zu den berühmten Überstunden .
Es kommt sehr oft vor das ihr an eure normale Schicht nochmal etwa 30 Min bis 1 Stunde dranhängen müsst.
Und an Feiertagen oder Tagen an denen viele Veranstaltungen stattfinden und wirklich viel los ist kann es sein das ihr 12 Stunden und länger arbeiten müsst.
Die überstunden bekommt ihr entweder ausbezahlt oder gutgeschrieben.
In manchen Betrieben fallen die Überstunden auch einfach unter den Tisch und ihr kriegt gar nichts dafür , also erkundigt euch vorher genau wie der Betrieb damit verfährt.
Überstunden nicht anzurechnen ist zwar illegal aber das interessiert niemanden sonderlich also seid vorsichtig.

Nun zu den Tätigkeiten die ihr verrichten müsst :
Da währe die normale Kellnerarbeit , also Bestellungen aufnehmen Gedränke servieren , Essen servieren usw.
Dann müsst ihr Tische eindecken,
Besteck polieren,
Tagungsräume stellen,
Tafeln stellen,
Teller poliern,
Gläser polieren,
Verschiedene Dinge wie Weinkühler oder Gloschen müssen in bestimmten Abständen gesilbert werden,
Weinkisten verräumen,
verschiedene Dinge vorbereiten z.B. die Untersetzer für die Kaffeetassen auf die Unterteller legen usw.
und schließlich putzen , putzen , und nochmal putzen .
Es ist kein Zuckerschlecken

Aber der Beruf hat auch seine schönen Seiten
Ihr habt die Möglichkeit die ganze Welt zu sehn und überall zu arbeiten wo es euch passt .
Ihr habt viel mit Menschen zu tun und bekommt wenn ihr in einem guten Haus arbeitet einen Blick auf die Schönen und Reichen dieser Welt .
Es ist schwer zu beschreiben was so reizvoll an diesem Job ist .
Ich würde sagen es ist das Flair des Umfelds in dem man arbeitet.
Und um zu erfahren ob dieser Beruf das richtige für euch ist rate ich euch ein 1 oder 2 wöchigen Pracktikum zu machen ein Wochenende reicht nicht!

Zum Schluss sollte ich vielleicht noch sagen das es auch sehr auf das Arbeitsklima ankommt , denn nur wenn man mit Vorgesetzten und Kollegen gut zurecht kommt kann dieser Beruf Spaß machen .

Viel Glück bei der Suche nach eurem Traumjob

Greetz
Steven
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Ralfisko

Wirklich gute Kellner gibt es kaum

ein Testbericht von 2003-01-03 16:02:29 vom 03.01.2003
Empfehlung: nein
Diesen Beruf habe ich in grauer Vorzeit (1973 - 1976) auch einmal erlernt. Jedem, der sich dafür entscheiden will, empfehle ich, tief in sich zu gehen und die Anforderungen dieses Berufes mit seinem eigenen Erwartungsprofil zu vergleichen. Vielfach ist es so, dass die Betrachtungsweise gar zu romantisch ist.

"Kaum Privatleben"
Ausgehend vom Beruf eines Restaurantkellners zunächst einmal zu den Einschränkungen. An Wochenenden muss grundsätzlich gearbeitet werden. Da wird schliesslich das Geld verdient, weil dann der "Normalbürger" frei hat. Also fallen folgerichtig auch Sonn- und Feiertage wie Ostern, Pfingsten, Weihnachten, Silvester, Neujahr usw. der Arbeit anheim. Der Freundeskreis, den man noch vor Antritt der Lehre hatte, wird sich im Sande verlaufen, weil man zu "Normalzeiten", wenn die feiern, keine Zeit mehr hat. Selbst das Gründen einer Familie gestaltet sich mitunter als schwierig, weil entweder beide aus der Gastronomie kommen sollten, oder aber der Partner viel Verständnis für den Job des anderen aufbringen muss. Wer diese Anforderungen glaubt, zu erfüllen, hat schon mal die erste Hürde genommen.

"Persönliche Voraussetzungen"
Dass jeder, der irgendwann mal unfallfrei ein Tablett getragen hat, im Volksmund Kellner genannt wird, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine sehr gute Allgemeinbildung gefordert ist. Gäste nicht nur oberklassiger Restaurants mögen es nämlich, wenn "Ihr" Herr Ober sich mit Ihnen über das Thema des Tages (und mehr) unterhalten kann. Ein guter Kellner ist höflich, zuvorkommend, aufmerksam, arbeitet mit Übersicht (daher der Name Ober) und hat, natürlich nur, wenn es angebracht ist, ein Sprüchlein parat. Wobei er natürlich nicht vorlaut und niemals launisch ist . Sie merken es schon, die Anforderungen sind nicht gerade gering. Und vorgenannte Eigenschaften beschreiben ein Ideal, das schwer zu erreichen, aber dennoch erstrebenswert ist.

"Das Berufsbild"
Das Pflegen, die fachgerechte Behandlung und ebensolches Servieren von Speisen und Getränken ist kurz und knapp gesagt das, was unser Kandidat die nächsten 2 1/2 oder 3 Jahre zu erlernen hat. Das Ergebnis sieht in etwa so aus. Ihr Ober kann ihnen sagen, welches Fleisch oder welchen Fisch sie gesotten, gedünstet, pochiert oder gebraten auf dem Teller haben. Er kann ein Chateaubriand oder eine Ente am Tisch tranchieren (Fachbegriff für Zerlegen). Er kennt die Zubereitungsarten aller Gerichte und kann Ihnen auch verschiedene Gerichte inklusive Desserts am Tisch flambieren. Er kann Ihnen auch die spannende Geschichte der Bierherstellung und die verschiedenen Biersorten erklären. Er kennt die Weinanbaugebiete ebenso wie die Weinherstellung mit Prädikaten, Rebsorten und bevorzugter Schanktemperatur. Er strahlt Ruhe aus, ohne langsam zu sein, wird auch nicht bei grösserem Gästeansturm nervös, meistert alles souverän. Kurzum, man fühlt sich umfassend von ihm betreut. Vorzugsweise hat er sein Fachwissen durch ein halbes Jahr Küchendienst erweitert. Worauf das hinausläuft, ist Ihnen sicher nicht entgangen - das ist kein Beruf, sondern eine Berufung.

Wer die Ausbildung mit ähnlichem Ergebnis, natürlich in einem renommiertem Haus, abschliesst, der kann sich die Häuser, in denen er arbeiten möchte, aussuchen. Wenn er dann auch noch eine oder zwei Fremdsprachen spricht, steht ihm sogar die Welt offen. Auch die Aufstiegschancen sind nicht schlecht. Besonders in Ketten wie Maritim, Holiday Inn usw., die auf der ganzen Welt Häuser unterhalten, sind Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen gefragt.
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Produktbeschreibung Restaurantfachmann/frau

 
Allgemeine Informationen Restaurantfachmann/frau
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