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| Die Stimme von Judith Merkle Riley 1997 Jubiläumsausgabe Taschenbuch |
1,99 € | 8T 19Std. | 0 | ||
| Die Vision von Judith Merkle Riley (1994) Historischer ROMAN |
1,01 € | 9T 18Std. | 0 | ||
| Alle Angebote für Judith Merkle Riley: Die Hexe von Paris Taschenbuch von(Taschenbuch) | |||||
![]() die hexe von parisein Testbericht von margy2008-04-20 12:15:15 vom 20.04.2008 Empfehlung: ja Vorteile: siehe bericht...Nachteile/Kritik: siehe berichtJudith Merkle Riley lebt in Südkalifornien. Sie ist Dozentin für Politikwissenschaft am Claremont MCKenna College und an der Claremont Graduate School of California. Judith Merkle Riley ist verheiratet und zweifache Mutter. Alle ihre historischen Romane wurden Weltbestseller. Im November 2007 erschien die Neuauflage des Buches "Die Hexe von Paris" im Ullstein-Verlag. Unter der ISBN-Nr. 3-548-60789-6 ist es mit 533 Seiten, von Margarete Längsfeld übersetzt, in der Originalausgabe für 22 Euro und als Sonderausgabe im Taschenbuchformat für 8,95 Euro im Handel erhältlich. Mit welligen Haaren, in mittelblond, sehe ich das Gesicht einer jungen Frau im Cover des Buchdeckels. Das Deckhaar ist vom Pony abwärts glatt gekämmt und wird von einer runden roten Spange gehalten. Um ihren Hals trägt die junge Frau eine rote Perlenkette und ein Kleid in der gleichen Farbe mit eckigem Ausschnitt.. Ihr Blick ist nach links gerichtet. Im Jahr 1667 erleben wir Genevieve Pasquier als junges Mädchen. Sie ist weder hübsch und zudem von Geburt an behindert. Sie hat einen Klumpfuß. Ihre Mutter verachtet sie wegen dieser Tatsachen. Nur ihr Vater und ihre Oma nehmen sie gerne bei sich auf und kümmern sich um Genevieve. Eine Gemeinsamkeit haben Tochter und Vater. Beide mögen die Philosophie. Dann, eines Tages sterben ihre geliebten Menschen. Die Großmutter und auch ihr Vater sterben unter mysteriösen Umständen. So steht sie nun alleine auf der Welt ohne jeden Schutz und die Geborgenheit der beiden. Tieftraurig und depressiv durch viele Demütigungen seitens der eigenen Familie will sie sich das Leben nehmen und sich in der Seine ertränken. Doch Catherine Monvoisin hindert sie daran, nimmt sie in den Kreis der Hexen auf und bildet das Mädchen aus. Sie hat Kenntnis darüber, dass Genevieve aus dem Wasserglas die Zukunft der Menschen voraussagen kann. Der Schreibstil zeichnet sich dadurch aus, dass aus der Sichtweise und dem Blickwinkel der Genevieve Pasquier geschrieben ist. So zieht sich der Inhalt in der Ich-Form dahin.Das zieht in den Bann. Auch finde ich es persönlich wunderbar und hervorragend, dass die Autorin Riley im Stil der Zeit des 17. Jahrhunderts schreibt, so dass man sich sofort ins Mittelalter hineingezogen fühlt. Die Sprache ist sehr altertümlich, jedoch ansprechend. Genevieve lerne ich als 15jähriges Mädchen in diesem Buch kennen. Sie ist nicht hübsch und auch noch behindert. Da sie von ihrer Mutter verachtet wird und verstoßen ist, wendet sie sich an Vater und Großmutter, die ihr Liebe geben und sich ihr zuwenden. Als diese beiden lieben Menschen sterben, denkt sie an Suizid. Doch Catherine Monvoisin nimmt sie in den Hexenzirkel auf und bildet sie aus. Genevieve kommt an den Hof des Sonnenkönigs. Catherine Monvoisin wurde 1632 geboren und starb am 22. Februar 1680 in Paris. Ihre Geburtsname war Deshayes und machte sich einen Namen als Giftmischerin. Ihr Leben spielte sich am Stadtrand von Paris ab. Diese Frau war Weissagerin, erstellte Horoskope, mischte und verkaufte Gift, stellte Getränke für die Liebe und den Zauber her, sie betrieb Voodoo-Zauber, trieb bei Frauen, die schwanger waren, die Embryonen ab. Mit einem vom Priesteramt verstoßenen Pfarrer hielt sie schwarze Messen und opferte Säuglinge. Das Blut dieser toten Kinder nahm sie als Zutat für den Zaubertrank. Am 22. Februar wurde die Hexe nach einem Urteil des Gerichts auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Ludwig XIV, auch Sonnenkönig genannt, hieß in Frankreich Louis XIV oder auch Louis le Grand. Er wurde am 5. September 1638 in Saint Germain-en-Laye geboren und starb am 1. September 1715 in Versailles. Seit 1643 war er König von Frankreich und Navarra. Ihm kam zu Ohren, dass in seinem Land Frankreich ein Hexenzirkel besteht, der den Hochadel mit Gift versorgt und schon einige Personen daran gestorben seien. Auf Befehl des Königs fanden dann Ermittlungen statt, die auf Catherine Monvoisin stießen. Es hieß, sie habe ihren 1. Ehemann bereits vergiftet, Abtreibungen vorgenommen, Liebestränke zubereitet und verkauft zu haben. Catherine Monvoisin wurde verhaftet und eingekerkert. Da jedoch noch Beweise fehlten, brachte man die Hexe zum Spanischen Stiefel, einer Streckbank, um Geständnisse von ihr herauszuholen. Doch sie leugnete, eine Hexe zu sein. Danach wurde ihr Haus und das Grundstück von den Ermittlern untersucht. Beim Ausgraben rund um ihr Haus fand man die Gebeine der Säuglinge. Am 22. Februar schließlich fand das Urteil statt. Sie wurde zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Die Beweisgrundlage war vernichtend. Die Frau weigerte sich zudem, aus dem Kreis der Hexen auszusteigen und so setzte man sie auf einen Holzstoß und band sie mit Ketten aus Eisen an. Rund um ihren Körper wurde Stroh verteilt, was sie jedoch immer wieder von sich schob. Der Scharfrichter zündete das Feuer auf den Befehl des Königs und des Gerichtes an und so verbrannte Catherine Monvoisin. Spannend und mitreißend, ebenso faszinierend, fesselnd und beeindruckend ist die Geschichte geschrieben. Gerade der altertümliche Sprachstil versetzt mich als Leser sofort in die Zeit des 17. Jahrhunderts. Der Inhalt des Buches befasst sich mit Hexen, Wahrsagerei, Giftmischerei, Teufelsanbetung, Zauberei, schwarze Messen, Teufelsbeschwörungen. Es ist die Regierungszeit des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV. Die Stadt Paris ist höchst lebendig und anschaulich dargestellt. Mit den Details hat Die Schriftstellerin nicht gespart und uns so Eindrücke über die Zeit in Frankreich hinterlassen. Gerade die Genauigkeiten, die uns mehr über das Leben und Wirken der längst vergangenen Zeit vermitteln, finde ich immer wieder höchst interessant. Es geht in der Geschichte auch noch um Falschmünzerei und Giftmorde, die genauer geschildert sind. Paris wird als miefende und stinkende Stadt präsentiert, in der Bettler in Lumpen umherlaufen und die Menschen sich vom Aberglauben leiten lassen. So wird die Zeit nach dem 30jährigen Krieg sehr realitätsgetreu wiedergegeben. Erwähnenswert und überaus bemerkenswert finde ich auch noch, dass die reiche Bevölkerung, der Adel und die Aristokraten als einfältig, hinterlistig und dumm beschrieben werden. Frau Riley hat sehr gut recherchiert, sich um alles ihre Gedanken gemacht und daraus ein wunderbares Werk bereitet. Genevieve, die Hauptfigur des Romans trägt viele Sorgen, die sie erdrücken, mit sich herum. So kommt sie dazu, sich an Drogen zu vergrgeifen, um ihr Leben besser zu ertragen. Ich war von den Ausführungen und Darstellungen der Schriftstellerin begeistert, die hier mit den Werken der Hexen jedes Detail ihrer Machenschften beschreibt. Es ist die Zeit um 1667. Nach dem Tod ihrer Großmutter und ihres Vaters wird Genevieve auch noch von ihrem eigenen Onkel vergewaltigt und wird somit Opfer ihrer eigenen Verwandtschaft. Wirklich mit sehr viel und großem Einfühlungsvermögen in die Zeit der Hexen und ihrer Verfolgung, den König und die Machenschaften des Hofes beschreibend in den schillerndsten Farben, strickt die Autorin ein komplettes Bild. Zudem ist der Roman voller Atmosphäre und voller Dichte mit korrekten und sehr gut ausgearbeiteten Details und kommt deshalb sehr glaubwürdig beim Leser an. Der historische Roman um Hexen und Ränkeschmiede ist wirklich zu empfehlen. Fazit: empfehlenswert, da sehr dichte und komplette schilderungen. ... |
m0gli, 20.04.2008
wünsche Dir noch einen schönen Sonntag, lG M0gli
lemsi, 20.04.2008
sh von mir, toller Bericht...lg Susi
NancyNoack, 20.04.2008
SH und einen schönen Sonntag:
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| 1-1 von 1 Belletristik Romane & Erzählungen - Die | |||||
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Allgemeine Informationen Judith Merkle Riley: Die Hexe von Paris
EAN: 9783548257198
ISBN: 3548257194
gelistet seit: 10.06.2004
Hersteller: Riley, Judith Merkle weitere Riley, Judith Merkle Belletristik Romane & Erzählungen - Die Bewertung durch unsere Mitglieder
| Details Seitenzahl: 533 Schlagworte: Roman Kurztitel: Riley, J: Hexe Von Paris Hersteller / Verlag: Ullstein Taschenbuchvlg. Unverbindliche Preisempfehlung: 8.95 Untertitel: Taschenbuch Gattung: Belletristik Erscheinungsjahr: Oktober 2003 Ausgabeformate: Paperback Maße (L x B x H): 181 x 116 x 40 |






















