Rockstar Monster Truck Madness 64
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Rockstar Monster Truck Madness 64
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Rockstar Monster Truck Madness 64

 N64 Spiel
Platz 125 in der Kategorie "N64 Spiele". Genre: Rennspiele / Rennspiel für das Nintendo 64 ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 2,00 / 5,00 (2.0 von 5)

Rockstar Monster Truck Madness 64 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Yasmeen

Kein Monster-Spektakel

ein Testbericht von 2004-12-05 15:23:21 vom 05.12.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: Originallizenz der gewaltigen Monster-Trucks aus der bekannten US-Serie, viel Action, sehr viele unterschiedliche Spielmodi ...
Nachteile/Kritik: Eintönige Grafik, langweiliger Sound, verunglückte Steuerung, Spielspaß kommt irgendwie nie so richtig auf, nicht wirklich langzeitmotivierend
Nun geben sich die gewaltigen Monster Trucks auch auf dem Nintendo 64 die Ehre, um genau zu sein war es im Jahr 2001, als ich zum ersten Mal Kenntnis von diesem Spiel für die Konsole Nintendos nahm. Zu jenem Zeitpunkt war das Rennspiel allerdings auch schon etliche Monate auf dem Markt, weit über ein Jahr waren seit dem offiziellen Erscheinungstermin dieses Spiels vergangen. Das hatte natürlich günstige Auswirkungen auf den Preis, ich jedenfalls bezahlte nur noch 30 DM und heute bezahlt Ihr sicherlich keine 10€ mehr dafür. Daher denke ich, dass „Monster Truck Madness 64“ möglicherweise auch heute noch für den ein oder anderen von Euch interessant sein könnte. Allerdings möchte ich gleich zu Beginn meines Rückblicks sagen, dass es sich bei diesem Raserspiel nicht um ein qualitativ extrem hochwertiges N64-Spiel handelt, wer einen echten Vorzeigetitel sucht, muss sich leider woanders umgucken. Nichtsdestotrotz ist es in meinen Augen nicht uninteressant, dass wir es in diesem Spiel einmal nicht mit Formel1-Wagen, Rallyefahrzeugen oder anderen Sportwagen und Limousinen zu tun haben, sondern endlich mit einmal ganz anderen fahrbaren Untersätzen, was Monster Truck Madness 64 zumindest auf dieser Spielkonsole fast schon einzigartig macht.

Wie es eigentlich auch zu erwarten war, rasen wir mit den gewaltigen Trucks meistens nicht über gewöhnlichen Asphalt, sondern nehmen an Querfeldeinrennen teil, sind also „Offroad“ unterwegs. Dabei steht uns eine erstaunlich große Auswahl an Rennstrecken und auch Fahrzeugen zur Verfügung, was ganz eindeutig ein großer Pluspunkt in diesem Spiel ist. Das Entwicklerteam hat dabei weder Kosten noch Mühen gescheut und zusätzlich etwas tiefer in die Brieftasche gegriffen, denn tatsächlich werden Fans der Monster-Truck-Serie einige Dinge wiedererkennen können, denn in der Tat werdet Ihr zum Beispiel Originalfahrzeuge wie den „Grave Digger“ aus der berühmten Serie in den USA vorfinden, es wurden somit die Originallizenzen für die entsprechende Vermarktung käuflich erworben. Austoben können wir uns auf jeden Fall auf insgesamt zehn Rundkursen, im Vordergrund steht dabei eines: nämlich das totale Zu-Schrott-Fahren von Autos. Wie oft so üblich stehen uns natürlich nicht gleich am Anfang sämtliche Kurse und Fahrzeuge zur Verfügung, das wäre ja auch ziemlich langweilig und im Grunde auch demotivierend, nein, selbstverständlich müsst Ihr viele Extras erst einmal freispielen bzw. entsprechende Erfolge erzielen. Ganz am Ende stellen wir dann fest, dass insgesamt 20 Trucks anwählbar sind, das ist in meinen Augen mehr als ausreichend. Die Rennstrecken an sich sind sehr unterschiedlich gestaltet, so rasen wir zum Beispiel auch auf einer mysteriösen Voodoo-Insel und des weiteren auch über ein schummriges Friedhofsgelände umher, dabei geht es durch tiefe, dunkle Schluchten und über sehr hügeliges Gelände, auf welchem wir uns oft auch mit extrem weiten Sprüngen fortbewegen, welche mit gewöhnlichen Stunts schon fast nichts mehr zu tun haben. Der Schwerpunkt dieses Spiels liegt eindeutig in der spektakulären Action, welche uns hier zweifelsohne geboten wird und natürlich auch im Bestaunen der gewaltigen Trucks, mit denen Ihr für ordentlich Wirbel sorgen werdet.

Etwas unglücklich fand ich dabei allerdings den Umstand, dass sich die einzelnen Trucks zwar erheblich im Hinblick auf ihr Design voneinander unterscheiden, jedoch hinsichtlich ihrer Fahreigenschaften leider kaum Unterschiede festzustellen sind, ja eigentlich gar keine. Es gibt keine gravierenden Unterschiede bei Lenkung, Bremsen, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit, zumindest ist mir da nichts Auffälliges in Erinnerung geblieben. Das fand ich sehr merkwürdig und ist natürlich eindeutig als Negativpunkt dem Spiel anzukreiden. Wenigstens gestaltet sich das Bewältigen der grundverschiedenen Rundkurse als deutlich abwechslungsreicher, denn „immerhin“ variieren wenigstens die Tageszeiten und Wetterverhältnisse. So ist es ein ums andere Mal nicht gerade leicht, sich den Weg durch die stockdunkle Nacht oder ein starkes Schneetreiben zu bahnen, kaum ist in solchen Momenten die Strecke zu erkennen bzw. die Richtung in welche wir dann fahren müssen. Doch das allein stellt natürlich nicht die einzige Herausforderung dar, denn wir sind ja nicht alleine unterwegs. Vielmehr existiert eine sehr hartnäckige Konkurrenz, die, genauso wie wir, phasenweise bis an die Zähne bewaffnet ist. Auf den Rennkursen sind nämlich zahlreiche Extras weit verstreut, welche Ihr unbedingt regelmäßig einsammeln solltet. So habt Ihr beim Auslösen dieser Extras beispielsweise kurzzeitig einen Turbo-Schub, fabriziert kleine aber gemeine Ölpfützen auf die Rennstrecke, schießt Raketen ab oder macht Euch für kurze Zeit unsichtbar, taktische Spielelemente sind somit eindeutig vorhanden.

Natürlich gibt es in Monster Truck Madness 64 nicht nur einen einzigen Spielmodus, selbstverständlich stehen uns hier mehrere Varianten zur Verfügung. Zunächst gibt es für uns die Möglichkeit, ein Einzelrennen zu bestreiten, was ich jedenfalls gleich zu beginn dieses Spiels machte, um mit den grundlegenden Dingen vertraut zu werden, speziell was Streckenverlauf und Steuerung angeht. Schon in diesem Spielmodus können wir zu verschiedenen Uhrzeiten und bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen an den Start gehen, wie ich allerdings schon erwähnte, steht natürlich erst einmal nur eine ziemlich geringe Auswahl an Kursen und Fahrzeugen zur Auswahl. Nach kurzer Zeit solltet Ihr Euch dann eigentlich fit genug fühlen, um zu anderen Spielmodi überzugehen. Besonders erwähnenswert ist dabei die Möglichkeit, im Mehrspielermodus bei geteiltem Fernsehbildschirm („Splitscreen“) mit bis zu vier menschlichen Mitspielern gleichzeitig ins Rennen zu gehen, was zumindest kurzzeitig interessant erscheint. Kernpunkt ist aber wenig überraschend der Meisterschaftsmodus, in dem wir uns alleine gegen die CPU-Fahrer beweisen müssen, wir treten dann in einem 4er-Starterfeld an, wobei wir unbedingt siegreich sein müssen, um die Qualifikation für das nächste Rennen geschafft zu haben. Wie bei Arcade-Rennspielen so üblich, existieren auf einem Rennkurs mehrere sogenannte „Checkpoints“, welche wir zu einem bestimmten Zeitpunkt unbedingt rechtzeitig noch passiert haben müssen, anderenfalls ist das Renen für uns vorzeitig zu Ende bzw. verlieren wir eine ganze Runde, was dem im Grunde gleichzusetzen ist. Doch das ist noch nicht alles, was Monster Truck Madness 64 uns zu bieten hat, denn es gibt weitere Möglichkeiten, sich bei diesem Rennspiel vergnügen zu können: fünf Battle Games sollen zumindest kurz- und mittelfristig für ordentlich Spielspaß sorgen. Diese beinhalten eine Art des Kinderspiels „Kriegen“ oder Ihr springt von einer riesigen Rampe zur nächsten und versucht, Eure Gegner von den jeweiligen Plattformen herunterzustoßen (diese versuchen natürlich dasselbe auch mit Euch) oder Ihr seid bestrebt, riesige Pucks beim Eishockey oder auch Fußbälle im Tor des Gegners unterzubringen. Fühlt Ihr Euch anfangs in diesen etwas absonderlichen Disziplinen nicht ganz so fit, könnt Ihr jene Minispiele auf Wunsch auch erst einmal in aller Ruhe trainieren. Das alles spricht im Grunde doch für einen gehobenen Spielspaß und müsste unter normalen Umständen für ordentlich Stimmung sorgen, was leider jedoch nicht der Fall ist. Woran das liegt, möchte ich Euch abschließend beschreiben.

Fangen wir erst einmal mit der Grafik an, diese ist bestenfalls als gerade eben noch durchschnittlich zu bezeichnen. Zwar sieht alles auf den ersten Blick schön bunt aus, doch bei genauerem Hinschauen wirkt die gesamte Spielumgebung doch extrem detailarm, simple Texturen beherrschen das Szenario weit und breit, egal wo Ihr hinschaut. Dies gilt auch für die Trucks an sich, die zwar nicht richtig hässlich aussehen, aber ganz sicher nicht atemberaubend in Szene gesetzt wurden, auch in diesem Punkt herrscht eher Tristesse. Das alles ließe sich vielleicht noch halbwegs verschmerzen, gäbe es da eine stimmungsvolle Begleitmusik oder krachende Soundeffekte. Doch auch dem ist leider nicht so, stattdessen erklingen nur müde, unambitioniert wirkende Hintergrundmelodien, die auf mich fast schon einschläfernd wirkten, gerade in diesem Punkt herrscht Monotonie pur. Und selbst damit hätte ich mich möglicherweise irgendwie noch anfreunden, halbwegs damit leben und mich eventuell noch zu einer knappen Empfehlung durchringen können, aber die doch ziemlich verunglückte Steuerung vermiest dann endgültig alles, na ja, zumindest vieles. Diese ist nämlich extrem schwammig, Bodenhaftung scheint hier ei Fremdwort zu sein und bei der nur kleinsten Lenkbewegung fängt der Truck an wie wild auf einmal hin- und her zu schlingern, so dass dieser dann kaum noch zu bändigen ist. Die kleinen Stunts zwischendurch sollten dabei wohl für etwas Abwechslung sorgen, aber auch damit schossen sich die Entwickler zumindest meiner Meinung nach eher ein Eigentor. Denn gerade die riesigen Sprünge laufen derart unrealistisch ab, dass es phasenweise schon lächerlich wirkt, für viele Sekunden scheinen wir in solchen Momenten eher in der Luft zu schweben. Auch wenn ich mir im Klaren darüber war, dass solch eine Monster-Truck-Raserei ja nicht besonders ernstgenommen werden darf, ist die Präsentation in diesem Punkt maßlos übertrieben und fördert den Spielspaß keineswegs. Die Minispiele mögen zwar vom Ansatz her nettgemeint sein, helfen aber überhaupt nicht weiter bzw. könne diese auf keinen Fall über die zahlreichen Mängel gerade in spieltechnischer Hinsicht hinwegtrösten. Da wir während der Rennen in der Meisterschaft permanent unter Zeitdruck stehen, stets rechtzeitig die Checkpoints erreichen müssen, gestaltet sich das Ganze dann phasenweise doch als extrem nervig und führt früher oder später unweigerlich zu Frust, wohlgemerkt ohne dass wir uns selber dabei durch etwaige Fahrfehler schuldig fühlen mussten, ich fühlte mich jedenfalls des öfteren der schwammigen Steuerung hilflos ausgeliefert. Unter dem Strich bleibt somit ein Truck-Rennspiel mit interessanten Ansätzen und vielen verschiedenen Spielmodi, welches aber durch seine erheblichen Mängel gerade im Bereich der Spieltechnik insgesamt nicht zu überzeugen weiß. Somit wird es sicher niemanden von Euch überraschen, dass ich dieses Videospiel für das Nintendo 64 nicht mehr empfehlen kann, nur eingefleischte Fans der Monster-Truck-Serie greifen zu.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Rockstar Monster Truck Madness 64  N64 Spiel: 2,0 schlecht
Grafik:Grafik von Rockstar Monster Truck Madness 64  N64 Spiel: 3,0 mittelmäßig
Sound:Sound von Rockstar Monster Truck Madness 64  N64 Spiel: 2,0 schlecht
Schwierigkeitsgrad:Fortgeschrittene
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Rockstar Monster Truck Madness 64  N64 Spiel: 1,0 gering
Wird langweilig:Wird langweilig von Rockstar Monster Truck Madness 64  N64 Spiel: 2,0 nach wenigen Tagen
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Rockstar Monster Truck Madness 64  N64 Spiel: 5,0 6 Jahre
Haben Sie das Spiel gespielt?:ja
1-1 von 1  N64 Spiele
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Produktbeschreibung Rockstar Monster Truck Madness 64

Technische Daten und Produkteigenschaften
Rennspiel für das Nintendo 64
Allgemeine Informationen Rockstar Monster Truck Madness 64
gelistet seit: 03.12.2004
Hersteller: Hersteller: RockstarRockstar
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Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 2,00 / 5,00
Allgemeine Daten
Genre: Rennspiele 
Kategorie: Vollprodukt 
System: Nintendo 64 
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