Rom
Gebraucht & Neu
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Produktbeschreibung
Rom
- gelistet seit 12/2006
Allgemeine Informationen
- Kategorie Freizeit
- Typ Land & Leute
Pro & Kontra
Vorteile
- gute Infrastruktur ; viele Sehenswürdigkeiten ; viele kleine Geschäfte
- eine der schönsten Städte der Welt
- Sehenswürdigkeiten ohne Ende
- Anzahl der Sehenswürdigkeiten, Eintritte oft frei, wunderschön, Essen, u . v . m
- viele Sehenswürdigkeiten, relativ sauber, historisch sehr interessant
Nachteile / Kritik
- Eintrittspreise sehr hoch
- nichts
- bis zum Umfallen
- gewöhnungsbedürftige Unterkünfte, öffentliche Toiletten * g *
- teilw. unfreundlich, man wird \"abgezockt\", teuer, Verkehr
Tests und Erfahrungsberichte
-
Du wolle Rom kaufen?
18.01.2011, 10:04 Uhr von
mmlstars
Auch mich findet man auf anderen Portalen wieder, also alles meins! Nicht geklaut ;o)Pro:
Geschichte hautnah erleben, viele Sehenswürdigkeiten auf engsten Raum, schöne Geschäfte & Märkte
Kontra:
Die nervenden Händler, es ist sehr laut in Rom und sooo viele Touristen
Empfehlung:
Ja
Nun der Bericht über die ewige Stadt Rom. Nachdem ich ja schon über den Vatikan geschrieben habe, kommt nun die Stadt drum herum.
Ich denke es ist ein Glück, das meine Freundin neben Englisch auch der italienischen Sprache mächtig ist. Ich meinerseits kann nur mit Englisch und Ikea-Schwedisch (oh, neues Wort erfunden) aufwarten.
Ab in den Flieger und auf in die ewige Stadt.
Im Flieger hatte ich mir einen Platz am Fenster reserviert, so das ich schon von oben den Petersdom erkennen konnte. Am Flughafen kann ich jeden nur raten nicht den Shuttlebus zu nehmen, auch wenn man ihn schon fast aufgedrängt bekommt. Dank der ausgeprägten Sprachkenntnisse trottete ich also nur hinter meiner Freundin her und wir sind mit dem Zug gefahren.
Ewige Stadt? Na ja... laut, viele Menschen und noch mehr Motorroller.
Das Wetter war richtig gut, warm mit knapp 22 Grad und so sind wir nur kurz ins Hotel haben den Trolley ins Zimmer gestellt und uns passend für eine Marathon-Stadtbesichtigung umgezogen. Sneaker, Jeans, Shirt und Jacke - auf geht´s.
Teils sind wir die Strecke zu Fuß gegangen, teiweise sind wir mit einem dieser kleinen Busse gefahren, die man vor jeder Sehenswürdigkeit sieht. Diese bringen einen recht flott zur nächsten Sehenswürdigkeit, gut wenn man schon qualmende Füsse hat :o)
Anja (meine Freudin) hatte eine kleine Kladde angelegt, die jede Minute dieser zwei Tage in Rom geplant (verplant) hat. Der erste Tag war halt Rom im Sauseschritt und der zweite Tag war der Vatikan.
Im Internet wurde sich informiert und ich bekam den Marschplan unterwegs im Flieger mitgeteilt.
Im Endefekt war es so, das wir überall einen Stopp eingelegt haben. Geschaut, fotografiert und dann direkt weiter gerast sind.
Ich schreibe nun hier die einzelnen Stopps auf und direkt auch meine Eindrücke dazu, so hoffe ich den Bericht etwas zu verkürzen...
Das Colosseum:
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Das Amphitheater ist berühmt berüchtigt für die Spiele der Gladiatoren. Diese kämpften zur Belustigung um ihr Leben. Wenn ich mich nicht irre, passen hier 50.000 Menschen rein. Das Coloseum ist das größte Amphitheater aus der römischen Welt und heute ein magischer Anziehungspunkt
Früher konnte man auf 80 verschiedenen Eingängen ins Bauwerk gelangen, je nach gesellschaftlichen Status natürlich.
Im Inneren gab und gibt es viele Treppen und Flure.
Wenn man sich das Colosseum mit Abstand betrachtet, so stellt man fest das es ellipsenförmig ist. Mit einer Breite von 156 Metern, einer Länge von 188 Metern, einer Höhe von 45 und einem Umfang von 527 Metern ist es wirklich, wirklich gewaltig.
Als Besucher kommt man sich hier vor wie in einem Ameisenhaufen. Überall schwirren Menschen rum. Asiatische Reisegruppen, amerikanische Reisegruppen, deutsche Reisegruppen...
Auch vor dem Colosseum treibt der Wahnsinn seine Blüte, dort stehen doch tatsächlich Menschen als alte Römer verkleidet und bieten gegen Geld die Möglichkeit sich mit einem alten Römer fotografieren zu lassen.
Die spinnen die Römer...
Wir haben uns ins Innere gedrängelt und stellen fest, hier ist auch ein Gewusel. Wir entscheiden uns dagegen, hier alles zu sehen. Ein kurzer Blick in die Kammern und Käfige reicht uns. Bloß raus aus den Menschenmassen.
Direkt neben dem Colosseum findet man den Konstantinbogen und siehe da, weniger Menschen. Der Konstantinbogen ist eine Art dreitoriger Bogen und stammt aus dem Jahre 312. Er wurde errichtet um den Sieg des Kaisers Konstantins zu feiern. Wen er besiegt habe, habe ich leider vergessen. Zuviel Input, da blieb leider nicht alles hängen ;o)
Mit etwas Abstand betrachtet sieht das Colosseum gewaltig aus. Ein sehr imposanter Bau!
Circus Maximus:
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Ein Rundkurs der angeblich vom alten Glanz Rom´s berichten soll. Früher war der Circus Maximus die Vergnügsmeile Rom´s.
Es handelt sich heute um ein Gelände, mit Ruinen und grünen Rasenflächen. Es gibt auch hier einige Busladungen voll mit Menschen.
Anscheind aber auch vereinzelt Römer. Der Rundweg wird anscheinend gerne zu joggen genutzt.
Man könnte es ganz grob mit einer heutigen Rennbahn vom Aufbau her vergleichen. Die Länge beträgt ca. 600 Meter und die Breite 150 Meter. An den Seiten waren die Boxen für die Gespanne und Pferde. Der Boden des Circus Maximus ist aus Sand, extra für die Pferde. Die eigentliche "Bahn" in der Mitte ist in zwei "Bahnen" unterteilt.
Hm, also doch eine Art Pferderennbahn. Heute mit einem Parkähnlichen Charkter, die Römer nutzen den Rundweg zum laufen, flanieren und Gassi gehen.
Kapitolsplatz:
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Hier begegent man Mark Aurel.
Der Kapitolsplatz wird als der zentralste Platz in Rom beschrieben.
Entworfen von Michelangelo ist es heute einfach ein Platz mitten in der Stadt. Die Bronzestatue mit Mark Aurel als Reiter zeigt in Richtung Norden, also in Richtung des Vatikans. Es dauerte Jahrzehnte, aber der Platz wurde haargenau nach den Vorlagen Michelangelo errichtet.
Von Norden her kommt man über die Cordonata auf den Kapitolsplatz. Die Cordonata ist eine große Freitreppe und der Haupzugang zum Platz. Am unteren Ende der Treppe findet man zwei Löwen (Statuen) aus schwarzen Granit. Diese waren wohl als Wasser- und Weinspender gedacht.
Weiterhin sind neben dieser Treppe eine Kirche und Denkmal des Tribunen Cola di Rienzo (römischer Politiker, ein gaaanz alter). Rund um den Platz sind Gebäude angeordnet die trapezförmig stehen, dies war als optischer Trick gedacht, das man den Platz größer wirken läßt.
Um Marc Aurel mehr Größe zu verleihen, sollte man auf den Boden rund um die Statue achten. Man sieht einen Stern der in einem Oval ist. So aufwändig waren früher die Pflasterarbeiten, aber mal im Ernst diese wurde erst 1940 umgesetzt.
Tja Michelangelo, wer hätte gedacht das Deine Ideen so lange in der Schublade ruhen würden....
Tritonenbrunnen:
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Zum Glück konnten wir ein Stück mit dem Bus fahren.
Der Tritonenbrunnen ist schon sehr detailgetreu. Der Brunnen hat im inneren vier Delphine die Muschelschalen auf der Flosse haben. Mit den Füßen steht ein mächtig imposanter Triton in den Muschelschalen. Aus dem Tritonshorn kommt eine Wasserfontäne.
Für alle Interessierten, zwischen den Delphinen sind noch das Wappen der Barberini, der Schlüssel Petri ( Petrus wird als eine Art Türsteher des Himmels gesehen) und die Tiara (römische Krone) zu sehen.
Dieser Brunnen ist und war nicht nur ein Brunnen, er war auch für die Wasserversorgung der Römer zuständig.
Ganz makaber ist allerdings das hier früher unbekannte Tote niedergelegt wurden, so das Verwandte oder Freunde diese identifizieren konnten. Das geschah bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Lecker...
Richtig schön soll der Brunnen wohl abends aussehen, wenn er beleuchtet ist. Leider war ich abends zu müde und kaputt um mich noch einemal aufzuraffen.
Fontana di Trevi oder auch Trevi-Brunnen:
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Dies ist wohl der bekannteste Brunnen in Rom, der indem man Münzen schmeißt...
Er ist 26 Meter hoch und 50 Meter breit und man hört hin schon aus einiger Entfernung. Na ja, kurz vorher hielten wir kurz inne und meine Freundin sagte nur: Hör mal! Hm, ich höre Gemurmel und Getrampel. Je näher man kommt, so besser kann man das leise Plätschern hören - aber nur wenn man es weiß.
Im ersten Moment fällt mir nur diese mächtige Fassada auf, diese soll wohl einen Palast oder ähnliches darstellen. Davor wurde eine Art Bogen gesetzt. Rundherum gibt es ganz viele Sagenhelden aus dem Meer die in eine Art Landschaft aus Felsformationen eingebeetet sind.
Dramtisch und auch leicht beängstigend sieht der Brunnen aus. Meerpferde und Tritonen, Oceanus (der Meeresgott) und dazu noch eine Jungfrau. Seitlich sind noch Figuren die an Gesundheit und Fruchtbarkeit erinnern und dies auch darstellen, laut meiner Freundin.
Doch die Jungfrau ist für mich das interessanteste, denn die Jungfrau hat viel mit dem Brunnen zu tun.
Soldaten haben in den Sabiner Bergen eine Quelle gefunden, sie wurde ihnen gezeigt von einer Jungfrau (Aqua Virgo, Virgo heißt Jungfrau) und es muss das klarste und reinste Wasser gewesen sein das sie je gesehen haben. Daraufhin wurde eine Wasserleitung/Aquädukt gebaut, deren Endpunkt dieser Brunnen ist.
Nun mal zu den Münzen. Dieser Volksbrauch wurde erst so richtig populär, nachdem dies in den fünfzigern in einem amerikanische Film vorkam.
Die Münzen müssen mit der linken Hand über die rechte Schulter in den Brunnen geworfen werden. Schmeißt man so eine Münze in den Brunnen, so heißt es man kehrt nach Rom zurück. Wirft man zwei Münzen rein, so verliebt man sich in einen Römer oder Römerin. Wenn man allerdings drei Münzen reinschmeißt so würde man einen Römer oder Römerin heiraten.
Tja, die Caritas freut sich über diesen Glauben. Denn alleine 600.000 Euro werden jedes aus dem Brunnen gefischt und als Spende der Caritas übergeben.
Auch hier wieder Menschenmassen. Ich hatte eigentlich gedacht, man könne hier einen Moment verweilen und den Brunnen richtig auf sich wirken lassen.
Aber denkste, ein Geschiebe und Geschubse, alle wollen gucken. Das ist eine Situation wo ich die Lust verliere und mich abseits hinstelle. Interssant, interessant...
Es ist mir schon an anderen Orten in Rom aufgefallen, doch erst hier sehe ich genau was passiert.
Kennt Ihr aus der Sesamstrasse "Hey, pst" Willst Du ein O kaufen?"? Genau das passiert hier auch. Männer wie Frauen sprechen die Touristen an und zeigen Uhren in der Innenseite ihrer Jacke. Natürlich keine echten, alles nachgemachte....
Dazwischen wuseln ganz viele Inder die Paare Rosen andrehen wollen. Schrecklich... einfach nur schrecklich....
Spanische Treppe:
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Die Spanische Treppe hat jeder schon mal gehört und es die Freitreppe die die ganze Welt kennt. Was man auch gut erkennen kann an den vielen Menschen die hier sind.
Den Namen hat die Treppe ... ja, da gibt es auch eine Geschichte zu.
Die Treppe wurde nach der Piazza die Spagna genannt. Gebaut von Papst Innozenz, der eine Verbindung von einer Kirche zu dem Spanischen Platz wollte.
Der Spanische Platz hat seinen Namen wegen der spanischen Botschaft, die hier ihren Sitz hat. Auch der ganze Platz vor der Botschaft gehörte zu Spanien und wer sich als Mann hier drauf verirrt hatte, durfte sich als Mitglied der spanischen Armee glücklich fühlen (Ironie).
Auf den ganzen Stufen sitzen Menschen und das sind nicht gerade wenig.
Direkt in der Nähe in ein ein Mekka für Shoppingfans und auch das goldene M ist hier in unmittelbarer Nähe, für den kleinen Hunger zwischendurch.
Nur mal so als Hinweis, die Spanische Treppe wird in Rom und von den Römer Scalinata di Trinità dei Monti genannt.
Auf den Spanischen Platz findet sich ein Brunnen (von denen es hier so viele gibt), doch dieser ist wirklich hübsch und es drängeln sich auch nicht so viele Menschen drum. In der Mitte ist eine Art altes Boot oder Kahn im Brunnen.
Im Jahre 158 hat der Tiber den Spanischen Platz überschwemmt und so ein Kahn soll wohl von den Fluten bis hierher getrieben wurden sein und blieb auch nach der Flut hier liegen. Und um dies zu gedenken wurde der Brunnen erbaut (im Jahre 1628-1629).
Via del Babuino:
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Diese gehen wir nun und wollen zur Basilika Santa Maria Maggiore.
Auf dieser Straße gibt es viele Möglichkeiten sein Geld loszuwerden, aber auch Galerien sind hier. Scheint wohl eine angesagte Gegend zu sein. Gut gekleidete Menschen und ich habe eine Begegnung der dritten Art...
Meine Freundin ist in einer der Boutiquen entschwunden und ich genieße die kurzzeitige Ruhe. Schaue die Straße entlang, mal hier mal da... Und dann kommt sie...
Eine ältere Dame, grob geschätzt Mitte 70. Rosa High Heels, schwarzer Minirock, rosa Motorradjacke und eine Frisur wie die Mutter von Fran Fine (Die Nanny). Wild gestikulierend mit Zigarette in der Hand, stöckelt sie die Straße entlang. Wahnsinn! Erst dachte ich die arme Frau sei verwirrt, aber nein, sie telefonierte mit einem Headset.
Ein Anblick für die Götter!!! Oder: Die spinnen die Römer(innen)...
Basilika Santa Maria Maggiore:
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Eine der Hauptkirchen Rom´s, eine der sieben Pilgerkirchen und kaum in einem Reiseführer zu finden. Was für ein Glück das ich eine persönliche und höchst engarierte Reiseführerin habe, die wußte das man diese Kirche sehen sollte.
Es gibt zwei Legenden über die Entstehung dieser Kirche.
Die erste lautet: Die heilige Madonna sei in der Nacht zum 05. August einem Kaufmann und dessen Frau erschienen. Sie habe den beiden einen Sohn versprochen, wenn sie ihr zu Ehren eine Kirche errichten würden, wo am nächsten Morgen Schnee liegen würde. Der Esquilinhügel war am nächsten Morgen mit Schnee bedeckt und deshalb wurde hier die Kirche gebaut.
Die zweite Legende lautet:
Der Papst Liberius baute die Kirche nachdem auf auf dem Esquilinhügel am 05. August Schnell fiel im Form eines Grundrisses für eine Kirche.
Welche der beiden Geschichten auch richtig sein mag, beide sind nett. Die Kirche heißt auch Santa Maria ad Nives, Maria Schnee.
Es gibt in Rom weit mehr Kirchen als alles andere, doch diese hier ist die größte Marienkirche / Basilika in Rom. Selbstreden ist sie im Besitz des Vatikans.
Zu Ehren des 05. August und dem Wunder des Schneefalls im Sommer, wird an jedem 05. August an dieses Schneewunder erinnert. Tausende von weißen Blüten fallen von der Decke der Kriche herab... it´s magic...
Aber mal von vorne nun. Vor der Kirche empfängt einen schon eine riesige Mariensäule, knappe 14 Meter hoch.
Obwohl hier auch viel gebaut, angebaut und angestückelt wurde, so macht die Basilikan innen und außen den Eindruck als wenn alles so gewollt wäre. Der Glockenturm ist 75 hoch und der höchste in Rom.Es gibt fünf Glocken und eine davon heißt die Einsame. Jeden Abend um neun uhr ertönt die die Einsame.
Die Basilika ist ein dreischiffiges Langhaus und hat zwei Seitenkapellen.
Wir betreten die Basilika und ich bin angenehm überrascht, es sind zwar viele Leute hier, aber keine Menschenmassen wie im übrigen Rom.
Man kann sehen und staunen.
Eine Vorhalle erwartet einen und mit dieser auch Wachleute, die für Ruhe sorgen. Es gibt hier so viel zu sehen und zu gucken. Zum Glück ist es schon später Nachmittag und wir sind auf unserer letzten Station für heute angekommen. Wir nehmen uns etwas Zeit und lassen die Kirche auf uns wirken.
Die Kirche ist zwar dreischiffig, doch sie hat zwei Reihen mit Säulen. Die Decke wird von Säulen getragen und man stellt beim weiteren Bewundern fest. Es gibt kaum Fenster hier. Diese wurde zugemauert und haben Fresken bekommen. Auf diesen Fresken befinden sich Bilder aus dem Leben von Maria. Es gibt so viele Fresken und Ornament, da weiß man nicht wo man zuerst hinschauen soll.
Die Decke ist schon der Hammer. Aus Gold. Das Gold kam von dem König Ferdinand von Spanien und seiner Frau Isabella. Sie schenkten das erste Gold aus dem neu entdeckten Land (Amerika) dem Papst Alexander.
Der Boden besteht aus Mosaiken bestehen aus vier Teilen, die in insgesamt die Heilsgeschichte zeigen.
Nun zu dem Teil der Kirche, weshalb wir hier hin wollten. Es gibt hier einen Reliquienschrein. Dieser ist aus Kristall und hat die Form einer Krippe. Es heißt, das in dieser Krippe Holzstücke aus der Futterkrippe sind, in der das Jesuskind / das Baby gelegen hat.
Direkt davor ist eine Statue von Papst Pius, vor dem gruselt es mich aber.
Es gibt auch eine Krypta. In dieser sind Familienmitglieder der Familie Borghese. Bernini hat seine letzte Ruhestätte direkt neben dem Altar gefunden. Bernini war übrigens auch ein großer Künstler, leider vergisst man ihn oft.
Was hat mich am meisten beeindruckt? Das waren die vier Säulen die den Baldachin über den großen Altar tragen. Dort ist auch die Krippe zu finden.
Wie Ihr ja schon wißt, waren wir am nächsten Tag in der Vatikanstadt. Wenn ich mal einen Vergleich wagen darf, so kann ich sagen, hier hatte ich das Gefühl ich bin in einer Kirche. Es war auch nicht ganz so voll und überlaufen. Es herrschte teilweise eine gespenstige Ruhe. Demut erfüllte einen. Dieses Gefühl hatte ich weder in der Sixtinschen Kapelle noch im Petersdom.
Die Wachleute achten nicht nur auf Ruhe, sondern auch hier gilt wie im Vatikanstadt eine Kleiderordnung. Bedeckte Schultern und bitte keine Mini-Röcke und kurzen Hosen.
Was mich aber am meisten gewundert hat war, das wir keinen Eintritt bezahlen mussten.
Shopping:
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Ihr denkt doch wohl nicht das zwei Mädels in Italien unterwegs sind und nur einen auf Kultur machen? NÖ!
Gerade Rom ist doch bekannt für seine Märkte und Geschäfte. Zwischen den ganzen Besichtigungen waren auch kleine Stops in "wichtigen" Gegenden angesagt wo man shoppen konnte ;o)
Die Geschäfte in Rom haben meist von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr geöffnet und von 16.00 Uhr bist 19.30 Uhr. Außer Supermärkte die haben von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr auf.
Aber im August kann man Pech haben, hier haben viele Geschäfte im August zwei Wochen zu. Einfach dicht!
Es gibt im Bereich der Innenstadt einige Märkte die vielleicht auch für einige andere interessant sein könnten. Aber vorsicht, die sind nicht billig! Auf den Märkten bekommt man von Klamotten, Taschen, Sonnebrillen, Antiquitäten und Lebensmitteln...
Die wohl meist besuchtesten sind:
Porta Portese (Trastevere - Piazza di Porta Portese), aber nur Sonntags auf. Schade, denn wir waren in der Woche da. Ist aber gespeichert....
Fontanella Borghese (Pantheon - Piazza Borghese), dieser ist bekannt für seine große Auswahl an Büchern und Antiquitäten.
Campo de´ Fioro (Piazza Campo de´ Fiori), hier bekommt man Lebensmittel. Viel frischen Fisch und Gemüse vom Bauerhof. Ganz leckere Sachen! Der Markt hat jeden Tag auf, bis auf Sonntags. Kann ich nur empfehlen!!! So leckere Tomaten habe ich hier gekauft und Oliven und Pinienkerne... hm, lecker!
Wer nun Kleidung sucht, der wird in Rom fündig. Alle großen Marken haben hier ihren Platz gefunden. Und wir haben sie gefunden...
Wenn man auf dem Spanischen Platz ist (Spanische Treppe) dann hat man schon den Duft der Designer in der Nase. Alle, alle der teueren Marken sind hier zu finden.
Um noch einige Tips los zu werden, werde ich mal die Straßennamen und die Sehenswürdigkeiten auflisten, wo man noch gut bummeln kann.
Am Trevi-Brunnen, die Via del Corso, Via Frattina, Via delle Vite. Am Spanischen Platz die Via Borgognona. Am Vatikan die Via Cola die Rienzo und Via Candia.
Man findet hier auch mit Glück ein Schnäppchen, meine Reisekasse reichte nur für Kleinigkeiten.
Rom allgemein:
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In aller kürze...
Rom ist Italiens Hauptstadt und hat ca. 2,8 Millionen Einwohner. Rom hat einen großen Fluß und das ist der Tiber.
Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, aber an ganz vielen. Angeblich wurde Rom 753 vor Christus auf seinen berühmten sieben Hügeln gebaut. Diese befinden sich östlich einer Tibermündung.
Die Hügel heißen:
Aventine Hügel (Aventinus)
Caelian Hügel (Caelius)
Capitoline Hügel (Capitolinus)
Esquiline Hügel (Esquilinus)
Pfalz-Hügel (Palatinus)
Quirinal Hügel (Quirinalis)
Viminal Hügel (Viminalis)
Die Gründung Roms fand auf diesen Hügeln statt. Nach und nach wurde auch das Tal eingenommen.
Rom wird auch umringt von Bergen. Südlich die Albaner Berge, im Osten die Abruzzen und nordöstlich die Sabiner Berge.
Die Römer und das Römische Reich dürften ja allgemein ja bekannt sein. Und wer das alte Rom sehen möchte, der muss sich links vom Tiber halten. So als grobe Richtung...
Auf dieser Seite befinden sich die ganzen alten Denkmäler und Bauten die heute die Besucher anziehen. Wer aber als Pilger in die Stadt kommt, wird sich rechts vom Tiber halten. Denn hier befindet sich die Vatikanstadt und natürlich der Petersdom.
Geschickt getrennt ;o)
Eins noch über Rom.
Es gibt ein super gutes Verkehrsnetz, von Bussen, Bahnen, U-Bahnen. Mit ein bißchen Ahnung wo man hinwill und einem Stadtplan kann man sich hier gut zurechtfinden.
An den Sehenswürdigkeiten halten oft kleine Busse an, die pendeln zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten.
Essen:
******
Ja ich gebe zu, wir waren Mittags bei opulenten Essen im goldenen M.
Abends allerdings, da wollten wir stilvoll und richtig lecker essen. Wenn man schon mal in Rom ist, dann sollte man auch die römische Küche wählen.
Die Speisekarte war für mich nicht zu entziffern und ich bat meine Freudin um eine Übersetzung. Nach einigen Überlegungen habe ich mich für Bucanini all´amatriciana entschieden.
Das sind dickere, durchlöcherte Spagehetti. Dazu gibt es Speck in einer himmlischen Tomatensoße. Ein typischen römisches Gericht.
Meine Freundin ist wirklich eine liebe, doch manchmal.. ja da hat sie echt einen Schaden.
Hochmut kommt vor dem Fall und sie bestellte ohne auf die Karte zu sehen, das typischte römische Essen was es gab. Ich fragte sie denn was dies sei. Sie wüßte das auch nicht, hätte das so aber bestellt, könne ja nichts schlimmes sein... hi hi hi.
Kann es doch!
Also mein Essen war super lecker! Anja bekam Coda alla Vaccinara. Das sind junge Kalbsschwänze in einer Tomaten-Weinsoße, mit viel Pfeffer. Dazu gab es einen kleinen, gefüllten Kalbsdarm mit Tomaten und Reis.
Ich hätte mich wegschmeißen können.
Aber ich war ja nicht so, wir haben uns die Bruschette geteilt. Dieses köstlichen Brotscheiben und auch mein Essen. Denn ihres sah weder lecker aus, noch das eine von uns das probieren wollte. Mein Essen hat übrigens ca. 16 Euro gekostet. Ihres hat knapp 30 Euro gekostet.
Meine Erfahrungen:
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Rom kann man nicht an einem Tag bauen und auch nicht erkunden. Die Sehensürdigkeiten sind zwar relativ dicht beieinander, aber man will ja auch mal was sehen und verweilen.
Die antike Stadtmauer, die Triumphbögen, die vielen Kirchen, Paläste, Parks, die Caracella-Thermen und die vielen Parks. Die Zeit hat überhaupt nicht gereicht um ansatzweise der Stadt gerecht zu werden.
Es gibt auch so viele Ausgrabungsstätten, wo noch nach alten Schätzen gebuddelt wird.
Wir waren beiden recht schnell müde und erschöpft.
Die vielen Eindrücke und die ganzen Menschen führen in Rom schnell zu einer Reizüberflutung. Wir haben uns immer über jeden Park gefreut und dort eine kurze Pause gemacht.
Ein Tip noch an alle Reisewilligen. Nicht nur auf den Preis achten für Pizza... Auf den meisten Plätzen findet man viele Aufsteller für echt günstige Pizza. Doch hier ist meist ein Getränk dann doppelt so teuer wie eine Pizza. Also lieber die großen Plätze meiden und etwas abseits der Menschenmassen nach einem Lokal schauen.
Das Wetter war warm, auch abens ließ es sich im September noch gut draußen aushalten.
Alle Wege führen nach Rom und auch durch Rom. Man kann sich hier im Strom der Menschen treiben lassen und findet so viele interessante Sachen. Geschäfte, Märkte, kleine Lokale und überall laute Menschen die Krach machen.
Was einem nach einen Tag in Rom auffällt sind die vielen, vielen Obelisken. Sie sollen die Macht der Kirche, des Glaubens und den Ruhm der Päpste verkörpern. Na ja, ich finde sie eher als Denkmal schön.
Ich denke für Rom und die Umgebung sollte man schon ein bis zwei Wochen einplanen. Leider konnte mich Rom nicht so verzaubern das ich hier noch mal hin möchte.
Und die ganzen Händler... Hier eine gefakte Tasche, da eine gefakte Uhr... Man kommt sich vor wie auf dem Basar und hat Mühe sich die Leute vom Leib zu halten.
Abends nach dem ganzen Gedrängel und Geschubse war ich echt fertig. Nicht nur platte Füsse von ganzen laufen und stehen, nein ich war einfach müde und kaputt.
Rom ist eine schöne Stadt, total überlaufen und oft auch viel zu teuer.
Ich vergebe hier 4 Sterne, denn einen ziehe ich ab für die wilden Fake-Händler und die vielen Bustouristen ;o)
Vielen Dank für´s lesen, bewerten und fair kommentieren!
Eure Melanie (falls ich was im Bericht vergessen habe, bitte melden)
Falls jemand vorhat in nächster Zeit nach Italien zu reisen, hier die unsinnigsten Gesetze und Verordnungen die man kennen muss:
- In Trapani ist es verboten auf der Straße Eis zu essen.
- In Eraclea ist es verboten Löcher im Sand zu buddeln und auch Burgen bauen ist verboten.
- In Lucca ist es verboten Tauben zu füttern.
- Auf Capri ist es verboten auf der Straße mit Holzschuhen zu gehen. Das klappert...
- in Eboli ist es verboten sich im Auto zu küssen.
- In Is Aruttas (Sardienen) ist es verboten öffentlich zu rauchen.
- In Rom ist es verpönt wenn man sein Panino (Gebäck) schnell isst oder runterschlingt. Man kann verwarnt werden ;o)
- In Lerici darf man im Badeanzug nicht auf die Straße gehen.
- In Pordeno ist es verboten sich mit dem/der Verlobten öffentlich zu streiten.
- In Venedig ist es verboten wenn man sich vor historischen Gebäuden oder auf historischen Plätzen hinsetzt (kostet 100 Euro Strafe).
- In San Remo ist es verboten mit Prosituierten zu reden
- In Gallarate ist es verboten, nachts mit einem Bier durch die Stadt zu gehen.
- Es ist in ganz Italien verboten das Männer Röcke tragen (ist echt wahr)
- Neuerdings ist es verboten gefälschte Taschen und sonstigen gefälschten Kram zu kaufen - kann bis zu einer Strafe von 1.000 Euro gehen. weiterlesenschließenKommentare & Bewertungen
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hexi5, 23.01.2011, 21:59 Uhr
Bewertung: besonders wertvoll
wünsch dir noch nen schönen abend^^ lg lisa
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Keine CD ROM, sondern Rom!
31.03.2006, 21:25 Uhr von
nileman
Bis zu einem gewissen Maß versuche ich Gegenzulesen!Pro:
Anzahl der Sehenswürdigkeiten, Eintritte oft frei, wunderschön, Essen, u . v . m
Kontra:
gewöhnungsbedürftige Unterkünfte, öffentliche Toiletten * g *
Empfehlung:
Ja
Endlich war es soweit: Die langersehnte Abschlussfahrt meiner Klasse stand an. Als Ausflugsort haben wir uns Rom herausgesucht, da wir eine Klasse sind, die als "Fremdsprache" Latein lernt, und da ist es ja logisch nach Rom zu fahren^^
~~ Lage ~~
Die Stadt Rom liegt inmitten der italienischen Halbinsel mit der Geografischen Lage 41 53' n. Br.; 12 29' ö. L. Somit liegt die Hauptstadt Italiens sehr gut gelegen, um andere wichtige Städte Italiens, wie Neapel oder Florenz zu besuchen.
~~ Anreise ~~
Da ich mit meiner Klasse dort war, mussten wir per Bus die Fahrt nach Rom auf uns nehmen. Diese dauerte mit eingen Pausen stolze 18 Stunden Fahrt!!! Allerdings durfte der Bus auch nicht schneller als 10000 Km/h fahren, wodurch es mit dem PKW einiges schneller gehen sollte. Als wir vor einigen Jahren mit Auto nach Rom gereist sind, haben wir in Südtirol eine Zwischenübernachtung eingelegt, da die Anfahrt sehr stressig sein kann. So muss man viele Knotenpunkte wie München, den Brenner, Florenz und Verona passieren, wo Stau schon fast vorprogrammiert ist. Und um Rom selbst sind sowieso immer Autolawinen vorzufinden. Es kommt halt immer darauf an, von wo aus man in Deutschland losfährt. Falls ich jemals wieder nach Rom will, wird das Flugzeug auf jeden Fall meine erste Wahl sein ...
~~ Das Essen ~~
Natürlich gibt es in Rom allerhand Pizzas! Pizzas soweit das Auge reicht - ob groß, klein, schmal, breit, teuer oder billig. Wer so richtiger Pizzafeinschmecker ist, sollte sich keine von irgendwelchen Billigen Bars oder Bistros kaufen, denn die schmecken irgendwie nur matchig, ohne etwas richtiges drauf. Dann wäre noch der große Bereich Pasta. Die gibt es wirklich nur in Restaurants, aber die ist wirklich sehr lecker! Sowas wie Wiener, Currywurst und Pommes sind sehr sehr schwierig zu finden - höchstens bei McDonalds, aber davon scheint es in ganz Rom nur ein einziges zu geben ... Das Essen ist also wirklich sehr lecker, wenn man nicht so auf den Preis schaut, denn ansonsten nutzen einige Imbisse den guten Ruf der italienischen Pizza schamlos aus und verkaufen irgendwelche Pampe total überteuert. Wer keine Pizza mag, hat ein richtiges Problem, denn großartige Alternativen gibt es nicht - überall nur Pizza! Notfalls kann man sich mit Eis vollstopfen, dass es ebenfalls in rauen Mengen gibt und wirklich klasse schmeckt!
~~ Unterkünfte ~~
Die Unterkünfte in Rom sind sehr unterschiedlich. Aber Grundsätzlich kann man sagen, dass die meisten Unterkünfte 2 Sternehotels sind, die hier in Deutschland maximal einen verdient hätten. Wenn man Luxus haben will, sollte man wirklich Namhafte Hotels wie Hilton oder so etwas heraussuchen. Alles andere könnte Gewöhnungsbedürftig sein und eher einer Jugendherberge gleichen. Die Preise sind trotz der nicht berauschenden Unterkünfte oftmals doch recht hoch, da viele Betten in der Touristenhochzeit schon schnell ausgebucht sind. Also lieber etwas eher drum kümmern.
~~ Die Menschen ~~
Die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Leute ist unbeschreiblich. Vorallem lieben die Italiener Blond Menschen, denn die sind in Italien bekanntermaßen rar. Besonders die blonden Damen dürfen sich auf das eine oder andere Liebeslied freuen und bekommen auch gerne mal Eis kostenlos. Die Amtssprache ist logischerweise Italienisch, viele können aber auch Englisch und Deutsch. Die letzteren aber oftmals nur wenig und sehr gebrochen. Trotzdem kann man sich immer irgendwie helfen.
~~ Einkaufsmöglichkeiten ~~
In Rom selber gibt es keine großen Einkaufszentren, sondern eher kleine Straßen die voll sind mit Ständen und festen Händlern. Vorallem auf der Hauptshoppingmeile dem "Corso" findet man zahlreiche Läden wie "Gucci", "Dior", "United Colors of Benetton", etc. Einkaufstempel, wie zum Beispiel "Galeria Kaufhof" oder sowas in der Art habe ich nicht entdecken können. Auch Supermärkte sind eher selten. Meistens sind es kleine "Tanteemmaläden", wo auf die Hygiene augenscheinlich nicht sooo sehr geachtet wird. So kann es schonmal passieren, dass man eine 4 Monate abgelaufene Colaflasche kauft und der Zucker sich am Boden schon Zentimeterweise abgesetzt hat. Man sollte also genau schauen, in welchen Lebensmittelläden man einkauft. Neben den festen Läden gibt es überall in Rom umherlaufende Händler, die einem irgendwelche Schirme oder Souvernirs aufschwatzen wollen. Bei diesen gilt wie eigentlich in allen Läden: Verhandeln. Die Preise sind oftmals viel zu hoch angesetzt und lassen sich durch feilschen bis zu 60% senken.
~~ Nebenkosten ~~
Die nebenbei anfallenden Kosten für den Aufenthalt sind überschaulich. So habe ich alleine für 5 Tage rund 60 Euros ausgegeben. Die sind eigentlich alle fürs Mahlzeiten, Frühstück, Mittag und Abendbrot, draufgegangen. Naja und dann wären da noch Unmengen an Eis^^ Also wer ein wenig die Preise vergleicht kommt eigentlich recht gut weg - wer will kann aber auch arm werden ;-)
~~ Sicherheit ~~
Während des gesamten Aufenthaltes in Rom sollte man auf seine Sachen aufpassen, denn Langfinger lauern überall. Auch im Hotel sollte man seine Sachen gut verstecken oder am Mann behalten, denn selbst dort müssen die Sachen nicht immer sicher sein. Auch werden mitunter parkende Busse geknackt und leer geräumt - also immer Augen offen halten, jedoch braucht man sich auch nicht vor Angst in die Hosen zu machen.
~~ Ausflugsziele ~~
Wie bereits erwähnt, kann man durch die zentrale Lage Roms auch gut Städte außerhalb besuchen. So ist der Vesuv mit Pompeii, die Hadriansvilla im Norden, Florenz und Verona sehr empfehlenswerte Ausflugsziele, die eigentlich recht schnell erreichbar sind. Auf der Hin bzw. Rückfahrt kann man evtl auch noch Venedig mitnehmen, eine Stadt, die jeder in seinem Leben erlebt haben sollte! Eigentlich ist ganz Italien ein Besuch wert und da ist es sehr praktisch im zentralen Rom zu sein^^
~~ Geschichte & Stadtbild~~
Wie man ja im allgemeinen wissen sollte, waren da vor laaaaaaanger Zeit mal die alten Römer. Die damalige militärische und Wirtschaftliche Macht Roms spiegelt sich im römischen Stadtbild genauso wieder, wie für die damalige Zeit sehr hohen Lebensstandarts. So sind noch sehr viele alte Gebäude zu sehen - und genau dafür ist Rom berühmt. Ich glaube nirgendswo auf der Welt hat man so eine hohe Dichte an originalen antiken Gebäuden / Ruinen. Diese alten Gebäude, teilweise auch restauriert prägen das gesamte römische Stadtbild. Inmitten der neuen Wohn und Geschäftsviertel tauchen plötzlich uralte Strukturen der antike auf - ein Paradies für Geschichtsinteressierte. Trotzdem ist Rom keine Stadt die mit der Zeit stehen geblieben ist. Die City ist ein Wechselbad zwischen alter Antike und er Neuzeit - zwischen Glashäusern und alten Marmorgebäuden...
~~ Sehenswürdigkeiten ~~
Die eben bereits angesprochenen antiken Überbleibsel der alten römischen Kultur sind DIE Sehenswürdigkeiten Roms, die Touristen aus aller Welt anziehen. Der Eintritt ist meistens frei, sodass auch keine Kosten enstehen. Auf jeden Fall empfehlenswert ist es, sich vor einem Rombesuch, über die einzelnen Bauwerke zu informieren bzw. über die Geschichte Roms. Ansonsten weiß man ja gar nicht, vor was man da rumsteht ;-) Ich könnte jetzt eine extrem lange Liste an sehenswerten Bauwerken folgen lassen, doch darauf verzichte ich jetzt einfach mal. Soviel kann man sagen: Wer Rom Sehenswürdigkeiten alle genau sehen will, wird wohl mehrere Tage in Italiens Hauptstadt veranschlagen müssen, denn an einem Tag ist das unmöglich.
~~ Nahverkehr ~~
Jeder Autofahrer sollte sein PKW vor der Türe Roms stehen lassen - alles andere wäre Zeitverschwendung und sinnlos. Denn in Rom herrscht VerkehrsCHAOS! Überall sind Autos und Straßen in denen man als Laie sich zu 100% verfahren wird. Die innerstädtichen Staus lassen wenige Kilometer zum Zeitfänger werden - vom Fahrstil der Italiener mal ganz zu schweigen *g* Noch dazu kommt, dass man für die Einfahrt des PKWs in die City eine Gebühr bezahlen muss - ähnlich dem System wie in London.
Am besten benutzt man das gut ausgebaute U-Bahnsystem oder die Busse um in die Innenstadt zu gelangen. Letztere sind aber total überfüllt. Der innerstädtische Nahverkehr ist im Vergleich zu deutschen Großstädten spottbillig - die genauen Preise weiß ich leider nicht genau. Wer einmal im antiken Zentrum ist, der sollte nur noch seine Füße benutzen, denn damit ist man am schnellsten. Die Sehenswürdigkeiten sind alle erlaufbar und werden zu keinen Wandertouren.
~~ Fazit ~~
Für mich ist Rom eine der schönsten Großstädte der Welt. Die ganze Kulisse der antiken Bauwerke inmitten einer riesigen Stadt ist, vorallem am Abend, atemberaubend schön. Die Preise halten sich alle in Grenzen und die Einwohner behandeln die Touristen sehr sehr gut. Wer auf Einsamkeit steht, für den ist Rom sicherlich nichts - denn Tag für Tag bevölkern mehrere zehntausen Touris die Stadt. Trotzdem ist ein Urlaub in Rom sehr entspannend und auch sehr informativ. Weltbekannte Bauwerke wie der Vatikan, das Colosseum und das Forum Romanum sollte jeder gesehen haben; gerade auch weil wir noch recht nahe an Rom liegen - einige nehmen tausende Kilometer Anfahrt auf sich um diese Stadt erleben zu können. Und bei all der Schönheit kann man auch leicht über kleine Unannehmlichkeiten, wie zum Beispiel die nicht gerade hygienischen Toiletten, hinweg sehen. Die zentrale Lage Roms lassen aber auch Ausflüge für weiter außerhalb liegende Orte kein Problem werden. Leute, fahr nach Rom - ihr werdet es sicher nicht bereuen!!!!! weiterlesenschließenKommentare & Bewertungen
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Rom - eine atemberaubende Stadt
01.01.2006, 16:45 Uhr von
wurzlchen
Pro:
eine der schönsten Städte der Welt
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Wenn einer eine Reise macht …
dann kann er was erzählen …
Ich hatte geplant 3 Wochen Urlaub in Italien mit dem Auto – Zelt und was dazu gehört
Es war Ende Mai 2004 und eigentlich noch etwas kühl (leider) für Zelturlaub.
Begonnen hab ich meine Reise in Rom – die ewige Stadt …
Der Zeltplatz Seven Hills war mein erstes Ziel
Ein super Platz – sauber in der Anlage – sauber in den Sanitäranlagen und abgesehen von den Tieren die dort frei laufen sehr ruhig (ein balzender Pfau kann auf die Nerven gehen).
Ich habe pro Tag 17 Euro bezahlt für den Platz (inklusive Nebenkosten), mit der ADAC-Camping-Card bekommt man ab der 5. Übernachtung Rabatt. Das Auto darf man am Zelt stehen lassen.
Es gibt einen Platzbus zum Bahnhof, der genausoviel kostet wie der Zug – nämlich 1 Euro
Man kann den Weg auch locker zu Fuß gehen, sind nur ca. 15 Minuten
Mit dem Zug ist man in ca. einer halben Stunde am Petersplatz (Kosten 1 Euro für die einfache Fahrt (für 75 Minuten) oder 4 Euro Tagesticket, kaum zu glauben wenn man an unsere Zug-Preise denkt)
Man sollte sich die Station merken bei der man ausgestiegen ist, um wieder "nach Hause" zu kommen sollte man dort auch wieder einsteigen, dann fährt man garantiert in die richtige Richtung, egal was auf dem Schild steht. Da die Züge dort nur jeweils in eine richtung nach Rom gehn und auch wieder nur in diese eine Richtung aus der Stadt fahren.
Rom – eine zauberhafte Stadt – der Weg vom Bahnhof zum Petersplatz schlängelt sich durch enge Gassen und dann öffnet sich der Blick zum riesigen Platz vor dem Dom. Man ist überwältigt vom Anblick. Der Weg in den Dom ist etwas umständlich, da es nur einen Sicherheitszugang gibt, bei dem man sich wie auf dem Flughafen vorkommt, es wird alles durchleuchtet und abgetastet. Dann geht man über die seitlichen Stufen hinauf zum Dom und betritt durch das große Portal die Kirche. Man ist sprachlos, man staunt über die unwahrscheinliche Größe dieser Kirche. Man ist wie erschlagen und denkt an die Bilder im Fernsehn, die dagegen klein und unscheinbar wirken.
Rechts neben dem Eingang ist die bekannte Statue von Michelangelo, Maria mit dem Leichnam Jesu, der Dom ist überhäuft mit überlebensgroßen Figuren von Heiligen, gigantischen Malereien, duzenden von Altären und Nebenkirchen. Der Blick vom Hochaltar in die Krypta ist sehr beeindruckend, der Eingang zu dieser ist aber etwas versteckt. Leider weiß ich nicht mehr wer der Heilige war wo der Eingang zur Krypta ist, aber es gibt kleine Hinweisschilder.
Wenn in der Kypta ist, in der alle Päpste und auch das Grab von Petrus ist, fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Diese Kypta ist genauso überwältigend wie der Dom selber, ein Labyrint an Seitenwegen (die leider nicht alle für die Besucher zugänglich sind), lassen nur erahnen wie groß diese wirklich ist. Die Särge der Päpste sind reich verziert.
Der Weg zur Sakristei bzw. zum Schatz im Petersdom führt vorbei an der Tafel auf der alle Päpste stehen, von Petrus bis jetzt, also auch unser Benedetto XVI. Es ist der Name vermerkt und das Jahr in dem er Papst wurde und wann er gestorben ist.
Ich war alleine einen Tag nur in dieser Kirche unterwegs (einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag) sonst kann man die Eindrücke unmöglich alle verarbeiten.
Eine Wanderung durch diese Stadt, ist einfach ein Muß. Sicher man kann auch mit dem Bus oder auch der Pferdekutsche (ca. 150 Euro die halbe Stunde, kein Witz, ich wollte vom Victor-Emanuelle-Denkmal zum Petersplatz) die Stadt erkunden. Ich hab die Fuß-Variante dann doch vorgezogen.
Vom Petersplatz zur Spanischen Treppe, dann zum Trevi-Brunnen Münzen werfen, weiter zum Victor-Emanuelle Denkmal, zurück zum Palast des Staatspräsidenten, und wieder hinunter über die Spanische Treppe Richtung Tiberbrücken und über die Treppe runter zum Ufer – Schuhe aus und Füße reinhängen …
und den Anblick vom Engelspalast genießen
Zweiter Tag: Besichtigung des Colloseums, noch mal in den Petersdom und dann einen Versuch gestartet in die Vatikanischen Gärten zu dürfen – leider Fehlanzeige – die sind leider nicht mehr für die Öffentlichkeit …
genauso wie der Vatikan selber, der Gardist am Eingang hat mich höflich darauf hingeweisen, das ich entweder hier arbeiten muß, oder eine Privataudienz beim Papst haben muß, sprich eine persönliche Einladung hierfür um die "Grenze" passieren zu dürfen. Einfach so zum spazierengehen ist leider nicht.
Also auf zur Kuppel – ein Aufzug geht bis zum 1. Stock und dann sind es etwas über 300 Treppen hinauf, man wird Gott sei Dank schon am Eingang gewarnt, das dies nichts für Unsportliche und Herzkranke ist. Die 3 Euro wäre es schon wert, aber mir war die Anstrengung doch zu viel. Vielleicht beim nächsten Besuch.
Die Besichtigung der Sixtinischen Kapelle bzw. der Vatikanischen Museen ist mit 12 Euro nicht gerade billig, vor allem weil man es erst erfährt, wenn man drinnen ist und im ersten Stock am Zahlhäuschen steht. Vorher muß man allerdings wie auch am dom das Procedere der Durchsuchung und Durchleuchtung des Rücksackes übers ich ergehen lassen.
Dafür ist in der Woche des Staatsfeiertages der am 2.Juni ist der Eintritt in alle staatlichen Museen frei, aber eben nur in diesen.
Dadurch ist auch aber das Polizeiaufkommen sehr hoch und man fühlt sich selbst als Frau alleine total sicher.
Man sollte sich auch selber was zu trinken und zu essen mitnehmen, Rom ist nicht billig, ein kleines Sandwich kostet z.B. 3 Euro und eine Dose Cola schlägt auch mit 2,50 Euro zu buche. Eis ist nicht unter 2 Euro pro kleine Kugel zu bekommen und ein Capo kostet 4 Euro
Zwei Tage reichen leider nicht aus um diese schöne Stadt kennenzulernen, sie ist alle mal eine Reise wert und ich war bestimmt nicht zum letzten Mal dort.
Den zweiten Teil der Reise durch Italien erzähl ich in einem gesonderten Bericht … weiterlesenschließenKommentare & Bewertungen
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ringo1, 01.01.2006, 17:03 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
sehr hilfreich
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carina05, 01.01.2006, 17:01 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
dein bericht hat mir sehr gefallen! <br/>würde mich über eine gegenlesung & bewertung freuen <br/>liebe grüße carina
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Rom
05.11.2005, 12:22 Uhr von
lord_nelson
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die meine Testberichte lesen und bewerten! I...Pro:
-gute Infrastruktur -viele Sehenswürdigkeiten -viele kleine Geschäfte
Kontra:
-Eintrittspreise sehr hoch
Empfehlung:
Ja
Die Fahrt nach Rom
Als ich in den letzten Herbstferien mit meinen Eltern in die südliche Toskana in die nähe des Monte Amiata fuhr, war klar, dass wir diesen Urlaub mit einem Rombesuch verbinden mussten. Jeder von uns wollte unbedingt diese Stadt sehen! Daher fuhren wir am dritten Tag unseres Urlaubes Richtung Rom los. Die Fahrt bis in die Nähe der Stadt war kein großes Problem, als ihre Hauptstadt haben die Italiener sie schon in riesigen Entfernungen ausgeschildert.
Als wir in die Stadt hineinfuhren, wurde es kompliziert. Wir hatten kein Hotel gebucht und wussten deswegen nicht genau, wo wir in dieser risiegen Stadt hin sollten. Wir entschieden uns, in der Nähe des Kollosseums ein Hotel zu suchen, da von dort alle anderen "Attraktionen" gut zu erreichen sind. Dorthin zu kommen war nicht sehr einfach, aber da wir ja zu mehreren waren, konnte wir die Arbeit aufteilen: Mein Vater fuhr, meine Mutter und meine Schwester hielten nach Hotels ausschau, und ich gab meinem Vater mit der Karte anweisungen. Zum Autofahren in Rom muss man sagen, man sollte es lieber vermeiden! Keiner guckt nach hinten, jeder fährt voll und ganz auf Risiko und ständig schlängeln und drängeln sich hunderte von kleinen Motorrollern an einem vorbei!
Als wir beim Kollosseum ankamen, sahen wir - nachdem wir dreimal um das Kollosseum herum fuhren, um es zu begutachten -, dass wir in der richtigen Gegend waren: Hinter dem Kollosseum reite sich ein Hotel an das nächste.
Jetzt mussten wir noch eines finden, das zwei freie Doppelzimmer hatte...
Am liebsten wollten wir auch noch ein Hotel mit Tiefgarage oder bewachtem Parkplatz, da man sein Auto in so einer riesigen Großstadt nicht sehr gerne den ganzen Tag unbewacht stehen lässt...
Nach einigen Versuchen haben wir auch endlich ein gutes Hotel mit bewachten Parkplatz gefunden. Ein Doppelzimmer mit Frühstück sollte ursprünglich 140€ die Nacht kosten, konnte aber sehr schnell auf 120€ runtergehandelt werden, das dies der normale Preis bei den Hotels zu sein schien. Was wir über "schäbige" und trotzdem teure Hotelzimmer in Rom gehört hatten, traf nicht zu. Die Zimmer waren in bestem Zustand und hatten ein sehr schönes, modernes Badezimmer.
Rom bei Nacht
Über die Sucherei war es inzwischen dunkel und sechs uhr Abends geworden. Da unser Hotel ja kein Abendessen bot, und wir uns Rom einmal bei im Dunkeln anschauen wollten, gingen wir los Richtung Kollosseum. Dieses war schön beleuchtet und sah im Dunkeln noch herrlicher und beeindruckender aus, als bei Tageslicht!
Vom Kollosseum braucht man nur die Straße herunter gehen, um zum Forum Romanum zu gelangen. Auch hier waren die Säulen und Statuen wunderschön beleuchtet. Da wir von der Fahrt und der Hotelsuche doch ein bisschen müde waren, beschlossen wir, in einer netten Pizzeria Essen zu gehen und anschließend zum Hotel zurückzukehren und uns für den nächsten Tag "Fit-zuschlafen".
Sight-Seeing
Nach einem vielseitigen Frühstück im Hotel gingen wir zum Bahnhof, da wir gehört hatten, dass hier die vielen Sight-Seeing-Busse losfahren. Für diese Busse brauch man sich nur eine Karte kaufen, dann steht einem das Tor zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt offen. Sie fahren an sechs Stationen vorbei. Da wir das Kollosseum ja schon kannten, stiegen wir als erstes Im Vatikaan-Staat aus. Unterwegs bekamen wir noch einmal einen Eindruck vom üblichen Verkehrchaos in Rom. Der Petersdom beeindruckte uns voll und ganz! Vor allem der riesige Platz vor ihm unterstrich noch einmal die Größe und Herrlichkeit dieses Doms. Da vor ihm jedoch endlos lange Schlangen waren, begnügten wir uns damit, ihn uns von außen anzugucken und fihren weiter. Als nächstes stiegen wir in der Nähe der spanischen Treppe aus. Sie lag mitten in einem Viertel voll von kleinen Mode- und Lebensmittelgeschäften. Dort holten wir uns eine italienische Pizza, setzten uns zu den Massen von Touristen und Studenten auf die Stufen der Spanische Treppe und genossen das schöne Wetter.
Von dort gingen wir zu Fuß weiter zur Fontane di Trevi. Auch dieser Brunnen war sehr beeindruckend. Voll mit Verzierungen und Statuen! Dann stiegen wir noch einmal in den Bus, fuhren noch einmal zum Kollosseum und wollten hiermit unseren Rombesuch beenden. In das Kollosseum hinein wollten wir dann jedoch nicht: 15€ pro Person schien uns doch ein wenig zu viel...
Fazit
Für mich zählt Rom zu den schönsten Städten der Welt. Es gibt dort viele interessante Leute zu sehen, man bekommt viel vom "Italienischen Lebensgefühl" mit und taucht ein in die Welt der Römer und ihrer Kultur. Die Stadt Rom ist als Urlaubsziel auf jeden Fall zu empfehlen! weiterlesenschließenKommentare & Bewertungen
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+++Jobmöglichkeiten in der Hauptstadt Italiens+++
28.07.2005, 11:59 Uhr von
sugababy19
Pro:
sehr viele Sehenswürdigkeiten, Gastfreundlichkeit, man lernt schnell neue Leute kennen
Kontra:
es ist nicht immer leicht in Rom, sehr teuer
Empfehlung:
Ja
Liebe Yopi Gemeinde,
Habt ihr schonmal daran gedacht aufgrund der Arbeitslage hier in Deutschland in ein anderes Land auszuwandern?? Ich war für 1 jahr in Italien und möchte euch kurz von meinem Erlebnis berichten.
In Rom Urlaub machen und seinen Lebensunterhalt zu verdienen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Viele Jobs bietet die Hauptstadt nicht, die soziale Absicherung ist schwächer als bei uns, die Preise relativ hoch, die Gehälter klein, dafür das Leben, die Küche, das Wetter, das Eis ein Genuss. Was also tun?
Als Ausländer ist man zusätzlich in seiner Jobauswahl eingeschränkt, da selbst gute Sprachkenntnisse meist nicht ausreichen und - das Wichtigste - die Beziehungen fehlen!!!
Die Jobauswahl bleibt oft beschränkt auf Hotels, Bars und Restaurants, Stadtführungen oder Sprachlehrer. Englische Muttersprachler mit einem Lehr- bzw. Toefl-Zertifikat haben es etwas besser, denn Englischlehrer werden verzweifelt gesucht. Deutsch etwas weniger, aber mit Glück und Ausbildung in dieser Richtung kann man private Schulen finden bzw. mit einem Aushang an einem schwarzen Brett Privatstudenten.
Eine weitere Möglichkeit (habe ich selbst nicht probiert- war bloß zum Jobgespräch) ist die holländische Firma \"Interjobs\". Sie arbeiten als Agentur in der Touristikbranche und bieten Jobmöglichkeiten von Kellnerjobs in Abruzzo bis zum Animateur auf Sizilien. Meist in den Feriengebieten Italiens wie auch auf Sardinien oder auf Elba.
Die Verträge werden nach deutscher Rechtslage gefertigt, allerdings wird eine Sicherheitsgebühr verlangt, die aber zur Hälfte nach Beendigung der Tätigkeit zurückbezahlt wird. Auch einige deutsche Reiseclubs wie Ruf Reisen oder der Kölner Club bieten Sommerjobs quer in Italien an.
Selbst \"getestet\" dagegen habe ich die Firma \"Grandi Numeri\", in Callcenter, das ständig Muttersprachler mit folgenden Sprachen sucht: Deutsch, Englisch, Französisch, Schwedisch, doch auch die Ostsprachen sind mit der Osterweiterung im Kommen - Polnisch zum Beispiel soll demnächst dazukommen.
Bei \"Grandi Numeri\" handelt es sich um eine Marketing Research Firma, die hauptsächlich Arbeit am Telefon anbietet. Man führt telefonisch Meinungsumfragen meist in seinem Heimatland durch. Nach kurzer Einweisung wird man in einem Großraumbüro, in dem es recht laut und hektisch zugehen kann, vor den Bildschirm gesetzt. Das Softwareprogramm führt einen von Frage zu Frage, um die Beurteilungen der Kunden zu bestimmten Serviceleistungen im Auftrage der Firmenkunden zu erfragen. Diese sind zum Beispiel in Noten oder mit einfachen Ja/Nein Fragen ins System einzuspeisen. Ein simpler Job, es bedarf eines Hauchs von Computerkenntnissen, Kommunikationsfreude und der Muttersprache. Mit Glück wird man nach einem kurzem Interview eingestellt.
Es ist dennoch nicht immer einfach jemanden zu finden, der für eine Telefonumfrage zu Serviceleistungen 10 Minuten zur Verfügung steht, viele fühlen sich am Telefon belästigt. Nach einer Weile kann es auch passieren, dass man sich selbst nach 20 Umfragen täglich mechanisch die gleichen Fragen runter rappeln hört.
Die Bezahlung liegt so bei 6 Euro die Stunde, kein Spitzenlohn, man bekommt dafür einen Vertrag, auch wenn dieser oftmals nur für wenige Wochen im Monat und kurzfristig in Kraft tritt und es sein kann, dass man nicht die gesamte Vertragsdauer durcharbeitet. Die Arbeitszeiten sind flexibel, man kann zwischen Voll- und Teilzeit wählen.
Insgesamt empfehlenswert und eine gute Gelegenheit etwas Geld zu verdienen. Außerdem eine gute Kontaktbörse. Man trifft Leute quer vom Kontinent, die alle im gleichen römischen Boot sitzen - was tun, wenn der Monat für die hohen Mietkosten einfach zu lang ist...
copyright: sugababy19 (ciao & yopi) weiterlesenschließenKommentare & Bewertungen
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Rom - hauptstadt der Welt
02.07.2005, 17:37 Uhr von
Neptune87
Pro:
Monumente, kirchen, Nette Leute und die Stimmung
Kontra:
Eigentlich nichts...
Empfehlung:
Ja
Rom ist eine wunderbare Stadt die ich fast jährlich besuche. Das schöne Weter, die Kirchen, die monumente und die Stimmung machen sie zu einem wunderbaren Ort.
Am besten geeignet ist die Zeit zwischen Mai und Juli, damit es schön Sonnig und warm ist.
Dabei lohnt es sich das Pantheon, kolosseum, Petersdom, fontana di trevi, das tehater von Marco, die Thermen zu besuchen. Das sind nur die größten und berühmtesten Orte dieser Stadt, die man jedoch gesehen haben müsste.
Dabei aber würde ihc davon abraten im Kolosseum reingehen zu wollen, denn das schönste bekommt man schon umsonst zu sehen, und zwar die aussenfassade. Innen drinn gibt es wenig zu sehen und es dauert stunden bis man endlich reindarf (wegen der touristen reihe die alle reinwollen) udn es kostet auch sehr viel. Also für eine familie ist es so gut wie unmöglich.
Gleich neben dem Kolosseum gibt es das Foro Romano, die Antike Sadt roms, die man bei einigen Tagen sogar umsonst besuchen kann.
Hierbei lohnt es sich einen Stadtplan zu haben, denn es ist schwer sich bei den ganzen Monumenten zurecht zu finden. Am besten geeignet für diesen besuch ist die Zeit nach 16:00 Uhr, weil wenn man mittags hingeht, riskiert man einen Sonnenbrand, denn es ist schon ein langer Weg den man da durchlaufen muss.
Zum vatikan kann man eigentlich nur eines Sagen: fantastisch.
Nicht nur der petersdom, sondern auch die ganzen musseen und die uffizi müsste man bei der romreise besuchen. Die Cappella sistina ist wunderbar! Allerdings sollte man sich einen Tag nehmen der unter der woche ist, zumindest für die Museen, denn in en Wochenede sind sie meistens überfüllt und die presie werden auch verteuert.
Abend lohnt es sich im Trastever in einer pizzeria was essen zu gehen. Der Ort ist sehr romatisch und für pärchen die zu zweit einen Urlaub machen besonders gut geeignet.
Doch es sind nicht nur die Monumente die diese Stadt so schön machen. Viel mehr iste s die offenheit der Menschen und die Freude die Ausgestrahlt wird: Der lärm und das temperament sind vielleicht nicht für jeden etwas, aber wer jung ist und spaß haben möchte sind sie ideal. in Rom kann man sicher sein: jede Person die man anspricht, wird helfen!
Das ist nicht überall in italien so...
Für die Damen lohnt sich ein Tag auch an der Via Condotti: alle Boutiuqen der extraklasse und die größten modennamen haben hier ihr Geschäft. noch hinzu führt diese Strasse zu der Piazza di Spagna, die \"Scala\".
Wenn man die vielen treppen des Platzes hochläuft kann man dann das große Panorama der Satdt bewundern.
Um in rom überall anzukommen braucht man keinen Wagen: das neue Tramnetz ermöglicht es von jeder Seite der Stadt überall anzukommen.
Alles ina llem also, ist diese Stadt einen bescuh wert. Wer besonders auf antike sachen abfährt wird sich hier wie zuahause fühlen. Doch auch für junge leute bietet sie ein schönes Nightlife.
Die Preise im allgemeinem sind im Rom nicht besonders teuer. Gemessen an dem Europäischen durchschnitt würde ich sagen, sie liegt im mittelfeld! weiterlesenschließenKommentare & Bewertungen
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Hagar66, 21.07.2005, 17:08 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Das ist für mich recht schwer zu lesen, weil es wegen der vielen Rechtschreibfehler nicht flüssig ist. Da verliere ich sehr schnell die Lust!
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La dolce vita!! ROM!!!
24.04.2005, 20:58 Uhr von
liviah
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Zur zeit besuche ich die 12. Klasse eines Gymnasiums. Vor kurzem waren wir auf Studienfahrt in Rom mit unseren Lehrern. Diese Fahrt haben wir im voraus ausfürhlich geplant so dass es eine sehr schöne zeit wurde.
Mir hat rom sehr gut gefallen. Schöne sehenswürdigkeiten, nette leute, schönes wetter usw.
es ist jedem zu empfehlen!!!
An den Verkehr in Italien und an die Lebensweise der Italiener mussten wir uns allerdings erst gewöhnen. was aber auch sehr amüsant sein kann!!
Fortsetzung kommt baldKommentare & Bewertungen
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glowhand, 16.03.2005, 15:06 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
hi! ich finde, der bericht ist dir ganz gut gelungen ;)... also gibts auch ein sehr nützlich von mir! viel spaß noch bei yopi. mfg, glowhand
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Rom die Ewige Stadt
13.03.2005, 10:31 Uhr von
Sven77
Pro:
Kulturen des Römischen Reiches bewundern
Kontra:
wie in anderen Touristikzentren hier auch jede Menge Strassenverkäufer die Nerven (da muss man durch)
Empfehlung:
Ja
Rom ---- eine Stadt der Götter
Wenn man Rom besucht sollte man mehr als einen Tag einplanen, denn dort gibt es mehr zu sehen, als man Finger hat. Unbedingt besuchen sollte man sämtliche erhaltene Kulturdenkmaler des Römischen Reiches und davon hat die Stadt genug. Kollosseum, Pantelon, der Trevi-Brunnen, von den man sagt,wenn man eine Münze rückwärts hineinwirft wird man in diese Stadt wiederkehren, oder die unzähligen Torbögen sind nur ein Paar Beispiele. Man sollte sich aber unbedingt einen Stadtführer anschliessen, denn diese Leute kennen die Geschichte von Rom und des römischen Reiches aus dem FF...... und man kann viel mehr Lernen als der Lehrer in der Schule vor unzähligen Jahren einem erzählte.
Mein Tipp: Verbinden Sie eine Reise nach Rom mit einer Mittelmeerkreuzfahrt, die sie schon ab ca 750 € für 10 Tage in der Nebensaison bekommen können. Vorteil: die Schiffe sind dann höhstens zur Hälfte ausgebucht und der Aufenthalt in den Städten wird um so schöner.
Die meisten Kreuzfahrttschiffe laufen Rom, Athen, Kairo und noch andere interessante Ziele innerhalb einer Kreuzfahrt an. Was sie da innerhalb von 10 Tagen sehen, macht man in 5 Jahren Urlaub nicht mit......... weiterlesenschließen -
Rom - das süße Leben...
10.03.2005, 15:49 Uhr von
wildpflaume78
Pro:
viele Sehenswürdigkeiten, relativ sauber, historisch sehr interessant
Kontra:
teilw. unfreundlich, man wird \"abgezockt\", teuer, Verkehr
Empfehlung:
Ja
....mit einem bitteren Beigeschmack!
Vom 19.07.2004 bis zum 22.07.2004 haben mein Freund und ich eine Städtereise nach Rom unternommen.
Gebucht hatten wir Flug und Hotel separat. Den Flug haben wir über Air Berlin relativ günstig auf der Internetseite gebucht (96,- Hin- und Rückflug, inkl. Steuern), das Hotel (Aleph – einen Erfahrungsbericht darüber habe ich bereits verfasst) haben wir direkt über die Internetseite der Hotelkette „Boscolo“ gebucht (Preis für 3 Nächte 609 pro Zimmer, exkl. Frühstück).
Am Abend des 19.07.2004 ging es dann los mit dem Flugzeug ab Flughafen Münster/Osnabrück und nach einem sehr angenehmen Flug (an dieser Stelle kann ich jedem eine Reise mit Air Berlin nurur empfehlen, das Preis-/Leistungsverhältnis ist außerordentlich gut, man bekommt an Bord eine Mahlzeit – in unserem Fall ein belegtes Brötchen, sowie Getränke, Zeitschriften und vor der Landung sogar einen Schokoriegel) landeten wir nach ca. 1 1/2 Stunden Flugzeit gegen 21 Uhr auf dem Flughafen Fiumicino in der Nähe von Rom. Dort dauerte es eine Weile, bis wir unser Gepäck in Empfang nehmen konnten. Anschließend nahmen wir den „Leonardo Express“ – eine Schnellzugverbindung zum Hauptbahnhof Rom (Termini Station) - und nach einer 35minütigen Fahrt kamen wir – aufgrund der schlechten Luft im Zug – völlig verschwitzt am Hauptbahnhof an. Dort angekommen wollten wir so schnell wie möglich in unser Hotel und obwohl dieses nicht sehr weit vom Hauptbahnhof entfernt ist, entschlossen wir uns, ein Taxi zu nehmen.
Gesagt, getan – nach einer ca. 5-minütigen Fahrt im „Schumi-Tempo“ durch die engen Gassen Roms kamen wir dann schließlich an unserem Hotel an. Beim Aussteigen aus dem Taxi drückte der Taxifahrer dann irgendeinen Knopf an seinem Taximeter, so dass in der Anzeige 28,50 € erschienen.....müde und genervt bezahlten wir diese Summe anstandslos, wobei uns im selben Moment schon bewusst wurde, dass wir soeben „über’s Ohr gehauen“ wurden.....dennoch ließen wir uns von diesem Vorfall nicht die Laune verderben und checkten erst einmal im Hotel ein!
Das Hotel war einfach phänomenal, das Personal war sehr freundlich und sehr schnell und problemlos bekamen wir unseren Zimmerschlüssel! Nach kurzem Verweilen im Zimmer und \"Frischmachen\" wollten wir dann noch etwas trinken auf der hoteleigenen Dachterrasse! Es war eine laue Sommernacht, die aufgrund des bislang in Norddeutschland vorherrschenden schlechten Wetters eine richtige Wohltat war. So saßen wir also um Mitternacht bei 25° C Lufttemperatur und sternenklarem Himmel auf der Dachterrasse und tranken gemütlich ein Bier....beim Bezahlen der zwei Biere mussten wir dann erneut schlucken: 24,- € sollten wir für diese zwei Bier bezahlen, eine ganze Menge Geld für so ein kurzweiliges Vergnügen! Aber auch das konnte uns nicht die Laune verderben, wir gingen schließlich müde von der Anreise in unser Bett und träumten unsere erste Nacht in der ewigen Stadt!
Am nächsten Morgen stand dann unser erster „Sightseeing-Marathon“ auf dem Tagesplan, erste Station:
Spanische Treppe
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Da unser Hotel nicht weit entfernt war von der Spanischen Treppe, entschlossen wir uns, zuerst diese für Rom typische Touristenattraktion zu besichtigen. Dort angekommen waren wir jedoch beide etwas enttäuscht. Die Spanische Treppe war im Entferntesten so, wie sie uns in sämtlichen Reiseführern immer präsentiert wurde. Es waren keinerlei Blumen gepflanzt, die Treppenstufen waren völlig verdreckt, die Kirche im Hintergrund war mit einem Werbebanner und einem Bauzaun verkleidet. Alles in allem war diese erste Station eine riesige Enttäuschung.
Doch auch hiervon ließen wir uns die Laune nicht verderben....
...weiter ging es also in Richtung Vatikan! Dies sollte unser nächster Stopp sein. Wir schlenderten also die engen Gassen Roms entlang, vorbei an exklusiven Boutiquen, über die Tiber-Brücke bis hin zur bekannten „Engelsburg“. Dort machten wir Station und beschlossen, dieses Monument als erstes zu besichtigen.
Engelsburg
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Kurz etwas zur Geschichte der Engelsburg:
Die Engelsburg war ursprünglich ein Grabbau für Kaiser Hadrian (117 – 138 n. Chr.), der den Bau für sich und seine Nachfolger in Auftrag gab. Vollendet wurde der Bau durch Kaiser Septimius Severus im Jahr 193. Während der Eroberungszüge durch die Germanen wurde die Engelsburg Teil einer Stadtbefestigung Roms, die durch Kaiser Aurelian angelegt wurde. Bedingt durch die günstige Lage wurde die Engelsburg zur stärksten Festung Roms ausgebaut. Früher hieß die Engelsburg noch „Hadrianeum“, aber als im Jahre 590 Papst Gregor dem Großen ein Engel über dem Mausoleum erschien, welcher ihm verkündete, dass das Ende der damals herrschenden Pest bevorstehe, benannte er das Hadrianeum um in Engelsburg. Aus diesem Grund befindet sich heute auf der Spitze des Kastells eine bronzene Engelsstatue aus dem Jahre 1753. 1277 wurde, veranlasst durch Papst Nikolaus III, die Burg durch einen unterirdischen Gang mit dem Vatikan verbunden. So konnten die Päpste in bedrohlichen Situationen Schutz in der Engelsburg finden. Zeitweise beherbergte die Engelsburg auch die päpstliche Schatzkammer sowie das Geheimarchiv. In den darauffolgenden Jahre wurde das Gebäude immer wieder umfunktioniert, es diente u.a. als kriegerische Schutzwehr, als Kaserne oder als Gefängnis, bis es 1901 restauriert wurde und als Museum eingerichtet wurde.
Von der oberen Plattform der Engelsburg aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf Rom und insbesondere auf den Petersdom. Insofern lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall, weil man von keiner anderen Stelle aus so gute Fotos vom Vatikan machen kann!
Von der Engelsburg aus gingen wir weiter in Richtung Vatikan.
Vatikan
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Der Vatikan ist der kleinste Staat der Welt und befindet sich innerhalb der Stadtmauern Roms. Als eigener Staat hat der Vatikan ein eigenes Wappen, eine eigene Hymne, eigene Fahne, eigene Post, eigenen Radiosender etc. Hauptattraktion im Vatikan ist der Petersdom.
Petersplatz mit Petersdom
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Vor dem Petersdom befindet sich der riesige Petersplatz. Der Petersplatz wird von zwei Seiten von einer Kolonnade aus 284 Säulen umschlossen, die in vier Reihen hintereinander stehen. Über der Kolonnade befinden sich 140 Statuen der Heiligen und der Märtyrer der Kirche. In der Mitte des Petersplatzes steht seit 1586 ein ägyptischer Obelisk. Links und Rechts vom Obelisk befindet sich jeweils ein Springbrunnen.
Über den Petersplatz gelangt man dann zum Petersdom. Die riesigen Ausmaße dieses Gebäudes werden einem erst bewusst, wenn man davor auf dem Petersplatz steht und sieht, wie klein im Vergleich die Menschenmassen sind, die sich vor dem Petersdom tummeln.
Die erste Peterkirche von 324 ließ Konstantin der Große erbauen. Mit dem Neubau der heutigen Peterskirche wurde erst ab 1506 unter Julius II. begonnen. Berühmte Künstler wie Bramante, Raffael, Michelangelo und Bernini haben zur Architektur, Bildhauerei und Malerei des Petersdoms beigetragen. Im Innern sind 44 Altare und etwa 800 Säulen aus Marmor, Bronze oder Stuck zu sehen, acht kleine Kuppeln und eine Hauptkuppel, die 119 Meter groß ist. Am letzten Pfeiler auf der rechten Seite vom Haupteingang aus gesehen befindet sich der bronzene Sankt Peter. Ins Kircheninnere führen fünf Tore. Das äußerste rechte, die Porta Santa, wird nur alle 25 Jahre geöffnet.
Möchte man in das Innere des Petersdoms, so ist damit zu rechnen, dass man Schlange stehen muss. Man wird durch Sicherheitsschleusen geschickt und vor allen Dingen wird man darauf hingewiesen, dass man als Frau die Schultern mit Kleidung zu bedecken hat (also keine Spaghetti-Träger-Tops oder ähnliches anziehen! Ansonsten wird einem der Zutritt verwehrt).
Im Vatikan gibt es noch andere sehenswerte Dinge zu besichtigen wie z.B. die vatikanischen Museen oder die Sixtinische Kapelle, jedoch haben wir diese bei unserem Aufenthalt ausgelassen, da wir noch viele andere Dinge vor hatten!
Da es bereits Mittag war und wir Hunger hatten, entschlossen wir uns, in der Nähe des Petersdomes eine Kleinigkeit zu essen. Es gibt dort genügend Restaurants, die auch auf den ersten Blick allesamt sehr gemütlich aussehen. Jedoch würde ich im Nachhinein jedem abraten, in unmittelbarer Nähe einer Touristenattraktion etwas zu essen. Das Essen war in unserem Fall absolut nichts Besonderes (wir hatten beide Pizza, die jedoch schon fast kalt war und zudem nach fast gar nichts schmeckte) und auch der Service war außerordentlich unfreundlich. Am Nachbartisch hat der Kellner den Gast beschuldigt, etwas bestellt zu haben, was der Gast aber gar nicht bestellt hatte. Das ganze endete in einer ziemlich unhöflichen Diskussion und auch seitens des Kellners wurde ziemlich unfreundlich argumentiert. Daran merkt man, dass die Restaurants in der Nähe der Touristenattraktionen sich nur sehr wenig um das Wohl der Gäste kümmern, wahrscheinlich weil sie die Einstellung haben, dass es sich „nur“ um Touristen handelt, die man eh kein zweites Mal wiedersieht.
Nach dieser kleinen „Stärkung“ machten wir uns auf in Richtung Pantheon.
Pantheon
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Der Pantheon ist ein allen Göttern geweihtes Heiligtum. Es ist ein von Kaiser Hadrian zwischen 118/125 und 128 n. Chr. errichteter zylindrischer Backsteinbau und der größte Rundtempel und Kuppelbau der Antike. Dem Rundtempel angeschlossen ist ein rechteckiger Tempelbau.
Anschließend ging es weiter in Richtung Piazza Navona.
Piazza Navona
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In der Antike im 1. Jh. n. Chr befand sich auf der Piazza Navona das Stadion des Domitian. Inzwischen ist die Piazza Navona auf den Ruinen des Stadions im Barock-Stil gebaut. Die Piazza Navona ist ein \"Springbrunnen-Platz\" - hier befinden sich nämlich drei Springbrunnen. In der Mitte des Platzes steht der Vierströmebrunnen von Bernini mit einem Obelisk. Er stellt vier Flüsse dar, nämlich die Donau für Europa, den Ganges für Asien, den Nil für Afrika und den Rio della Plata für Amerika. Der zweite Brunnen namens Fontana del Moro zeigt den Kampf zwischen einem Mohren und einem Delfin, der dritte Brunnen, der Fontana del Nettuno stellt den Meeresgott Neptun dar. Auf der anderen Seite der Piazza Navona befindet sich die Kirche Sant’Agnese.
Abends spielt sich auf der Piazza Navona das Nachtleben ab. Rund um den Platz befinden sich viele Restaurants, wo man gemütlich draußen sitzen kann. Auf dem Platz befinden sich viele Künstler, die Porträts oder Karikaturen von einem anfertigen.
Nicht weit entfernt von der Piazza Navona befindet sich der Trevi-Brunnen.
Trevi-Brunnen (Fontana di Trevi)
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Der Trevi-Brunnen gilt als beliebter Treffpunkt für die Römer und vor allen Dingen die Touristen.
Angelegt wurde der Trevi-Brunnen 1732-51 von Nicola Salvi. Den Figurenschmuck führte Pietro Bracci nach Salvis Tod aus. In der Mitte unter einem dreiachsigen Triumphbogen steht der Gott Neptun auf einem von zwei Meerespferden gezogenen Wagen, umgeben von Muscheln und Tritonen. Das Wasser strömt über künstliche Felsen und umspielt die Figuren, bis es schließlich von einem halbrunden Becken aufgefangen wird und der Kreislauf aufs neue beginnt.
Der Aberglaube besagt, dass, wenn man eine Münze in den Trevi-Brunnen wirft, man eines Tages nach Rom zurückkehren wird. Auch wir haben selbstverständlich eine Münze geworfen....um hoffentlich in einer nicht so heißen Jahreszeit nach Rom zurückzukehren!
Nach diesen ganzen Eindrücken, die auf Dauer aufgrund der hochsommerlichen Hitze doch etwas anstrengend wurden, machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel.
Am Abend hatten wir einen Tisch in einem uns empfohlenen Restaurant („Sabatini“) im Stadtteil Trastevere reservieren lassen. Fernab von den typischen Touristenattraktionen war dieser Aufenthalt im Restaurant bei weitem angenehmer als der am Mittag im Vatikan, wobei die Küche deutlich unter meinen Erwartungen geblieben ist!
Am nächsten Morgen stand das „Antike Rom“ auf unserem Plan. Wir machten uns also zu Fuß auf den Weg in Richtung Colosseum.
Den großen Verkehrsstraßen folgend kamen wir irgendwann direkt auf ein beeindruckendes Gebäude, welches ich zuvor in keinem Reiseführer so richtig bemerkt hatte, zu: dem Monumento Nazionale. In meinen Augen eines der schönsten Gebäude Roms!
Monumento Nazionale
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Das Monumento Nazionale befindet sich an der Piazza Venezia, einem der verkehrsreichsten Plätze der Welt.
Das Monumento Nazionale wurde zwischen 1885 und 1911 als Denkmal für den ersten König des geeinten Italiens errichtet.
Man kann die vielen Treppen erklimmen, um dann von den verschiedenen Plattformen einen wunderschönen Ausblick auf Rom, insbesondere jedoch auf das dahinterliegende Colosseum und das Forum Romanun und den Palatin genießen.
Vom Hunger getrieben machten wir erneut den Fehler, in einem Restaurant in der Nähe der Touristenattraktionen zu essen. Das Restaurant sah sehr einladend aus, mit viel schatten-spendenden Pflanzen auf der Terrasse. Die Küche jedoch stellte sich als katastrophal heraus. Mein Salat „Caprese“ (Tomate mit Mozzarella) schmeckte schäußlich und war nicht frisch, mein Bruschetta war verbrannt und schmeckte nur nach Knoblauch, die Pasta waren geschmacksneutral.
Spätestens nach diesem erneut negativen Besuch in einem Restaurant in der Nähe einer Touristenattraktion schworen wir uns, nie wieder diesen Fehler zu machen!
Dennoch, auch das konnte unsere Laune nicht verderben. Weiter ging es zur Linken an dem Monumento Nazionale vorbei direkt zum Colosseum.
Colosseum
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Das Colosseum, von Vespasian 72 n. Chr. begonnen, von seinem Sohn Titus 80 n. Chr. vollendet, ist das berühmteste Amphitheater der Antike. Es trägt seinen Namen nach einer 40 m hohen Kolossalstatue des Nero, die davor stand und jetzt zerstört ist. Die Ausmaße sind gewaltig: 186 Meter lang, 156 Meter breit. Die Eröffnungsfeierlichkeiten dauerten 100 Tage. Dabei starben ca. 1000 Gladiatoren und eine große Menge von Tieren.
Über dem elliptischen Grundriss des Kolosseum erheben sich 4 Stockwerke. Die Sitzreihen wurden fast übereinander gebaut, um einen guten Blick auf die Arena zu gewähren. Das riesige Kolosseum verfügte über 80 Eingänge, die bis zu 70.000 Zuschauern über ein System von Gängen und Treppen zu ihren nummerierten Plätzen führten. Auf diese Weise konnte man das Kolosseum in wenigen Minuten leeren oder füllen. Der Mittelpunkt der Anlage war natürlich die Arena. Unter der Arena existierte ein ganzes System von Käfigen, Galerien, Lager-, Umkleide- und Kellerräume, die man jetzt dank der Ausgrabungen sehen kann.
Die Gladiatorenkämpfe fanden 313 n. Chr unter Kaiser Konstantin ein Ende. Er verbot sie und erklärte gleichzeitig das Christentum zur offiziellen Religion des Reiches.
Wir haben glücklicherweise an einer Führung teilgenommen. Zuerst waren wir skeptisch, (bedingt durch vielen schlechten Erfahrungen mit „Abzocke“ waren wir vorsichtig), als wir auf Englisch angesprochen wurden, an einer Führung für 18 € teilzunehmen. Die nette Dame lockte uns damit, dass wir bei Teilnahme der Führung nicht in der meterlangen Schlange der öffentlichen Kassen anstehen müssen – und sie hat recht behalten. Wir wurden prompt mit einem Aufkleber versehen, der die Zugehörigkeit zur Gruppe deutlich machte, und schon erklärte uns ein netter Herr auf Englisch die geschichtlichen Ereignisse und Hintergründe des Colosseum. Ich kann also jedem nur raten, sich ruhigen Gewissen solch einer Führung anzuschließen. Es ist sehr aufschlussreich, man erfährt viele interessante Dinge, die man, wenn man sich auf eigene Faust sich das Colosseum anschauen würde, niemals erfahren würde.
Nach ca. 1 1/2 Stunden war dieser Teil der Führung beendet. Im Preis inbegriffen war jedoch auch noch eine Führung durch den Palatin, die wir jedoch nicht mitmachten, weil es uns schlicht und einfach zu heiß war. Wir beschlossen, die restlichen Sehenswürdigkeiten auf unseren letzten Urlaubstag zu verschieben und stattdessen den restlichen Tag mit Shopping in klimatisierten Boutiquen zu verbringen! Mittlerweile hatte ich auch genug vom „Alte Steine glotzen“, um ganz ehrlich zu sein....
Wir machten uns also auf in die verschiedenen Geschäfte, stellten jedoch sehr schnell fest, das Shopping in Rom sich nicht besonders lohnt, da die Waren einfach nicht unserem Geschmack entsprachen. Aber wenigstens kamen wir so zu einer kleinen Abkühlung und vor allen Dingen Abwechslung und so schlenderten wir also die Straßen entlang, bis wir schließlich im Hotel ankamen, wo ich mir als erstes eine Abkühlung im hoteleigenen Spa gönnte.
Abends hatten wir durch einen Tipp des Concierges im Hotel ein sehr schönes Restaurant in der Nähe der Piazza Navona ausfindig gemacht, wo wir gemütlich bei einer Flasche Wein „das süße Leben“ genossen (das Essen war ok, aber nichts besonderes). Anschließend schlenderten wir zurück in unser Hotel, wo wir noch einen Drink auf der Dachterrasse (diesmal Bitter Lemon: 10,- €)einnahmen!
Am anderen Tag war unser Abreisetag, aber da unser Flug erst spät abends um 21.20 Uhr zurück nach Münster ging, mussten wir den Tag in Rom noch irgendwie rumkriegen. Bedingt dadurch, dass wir bereits vormittags aus dem Hotel auschecken mussten, war das gar nicht so einfach, da wir nicht, wie gewohnt, am späten Nachmittag zurück ins Hotel gehen konnten, um uns auf den Zimmern frisch zu machen und auszuruhen. So mussten wir also den langen Tag in der Hitze der Stadt aushalten.
Auf unserem Plan standen die letzten Sehenswürdigkeiten, wobei wir uns den Palatin gänzlich ersparten, einfach aus dem Grund, weil wir genug hatten vom „alte Steine gucken“! Wir wollten jedoch unbedingt den Cirucs Maximus sehen, so dass wir mit dem Taxi zum Colosseum fuhren (übrigens kostete eine Fahrt, ca. 10 Minuten da nur etwa 8,- €) und von dort zu Fuß zum Circus Maximus gingen.....jedoch waren wir enttäuscht, als wir außer einer brach liegenden und von Müll überhäuften Grünfläche nichts weiter sahen! Vom Circus Maximus konnte man nicht einmal mit sehr viel Phantasie etwas erkennen....enttäuscht machten wir uns dann auf in Richtung „Bocca della Verita“
Bocca della Verita
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Der Bocca della Verita, zu deutsch Mund der Wahrheit, ist mit der Sage belegt, dass der Mund, wenn man die Hand rein steckt, zubeißt, wenn man nicht die Wahrheit sagt.
Jedoch waren wir auch hiervon sehr enttäuscht, da sich der Bocca della Verita im Vorraum einer Kirche befindet und man Schlange stehen muss, wenn man den Bocca della Verita von Näherem betrachten möchte. Insofern haben wir uns lediglich einen Blick durch das Absperrgitter gegönnt und sind dann langsam vorbei am Piazza del Popolo zurückgegangen in Richtung Hotel.
Vorher wollten wir noch eine Kleinigkeit essen, und da uns der Sinn nicht mehr nach italienischem Essen, sondern vielmehr nach saftigem Fleisch und Pommes stand, entschlossen wir uns, ins altbewährte „Hard Rock Cafe“ auf der Via Veneto zu gehen, dem „Touri-Schuppen“ schlechthin. Doch auch dort war ich verärgert über den schlechten Service! Obwohl etliche Tische frei waren, mussten wir ungefähr eine halbe Stunde warten, bis wir platziert wurden. Ich verstehe bis heute noch nicht das System, wie dort die Tische vergeben werden. Zu allem Überdruss war mein Essen dann wieder einmal nicht gut, so dass ich die Hoffnung, gutes Essen in Italien zu bekommen, gänzlich aufgegeben habe!
Von dort war es nur eine Straße bis zu unserem Hotel, wo wir unser Gepäck noch abholen mussten. Wir entschlossen uns, statt mit dem Zug lieber ein Taxi zum Flughafen zu nehmen (die Fahrt kostet ca. 50,- €), da wir vom vielen Laufen ziemlich schmerzende Füße hatten!!!
Am Flughafen hatten wir dann genügend Zeit zum Verweilen, viel zu Sehen gibt es dort jedoch nicht, so dass die Wartezeit dort ziemlich lang werden kann! Aber pünktlich, wie bereits auf dem Hinflug, flog uns Air Berlin dann in Richtung Münster/Osnabrück, wo wir 1 1/2 Stunden später wohlbehütet und völlig erschöpft ankamen!
Fazit
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Rom ist auf jeden Fall eine Reise wert.
Aber bitte nicht im Juli! Wir haben uns so ziemlich den heißesten Monat für unsere Reise ausgesucht, wo jeder vernünftige Römer die Innenstadt meidet und ans Meer fährt. Jetzt weiß ich auch, wieso! Rom bei dieser Hitze ist einfach unerträglich! Bei Temperaturen von 34° C im Schatten, ohne auch nur einen kleinen Windhauch, ist Sightseeing eine wahre Tortur! Man sucht jeden noch so kleinen Schatten, um nur kurz der prallen heißen Sonne entfliehen zu können! Unter diesen Bedingungen ist eine Besichtigung der eh schon zahlreich vorhandenen Monumente doppelt so anstrengend und irgendwann reicht es einfach. So ging es mir jedenfalls, ich wollte irgendwann keine Ruinen mehr sehen, weil ich einfach genug davon hatte!
Hinzu kommt, dass Rom sehr laut und unruhig ist, bedingt durch die vielen Autos und vor allen Dingen Mofas, die wild durcheinander fahren! Der Verkehr ist wirklich chaotisch in Rom, es gibt keine zweispurigen oder dreispurigen Straßen, nein, alle fahren lustig nebeneinander, teilw. kann man Mofas in zehn Reihen nebeneinander stehen sehen an einer Ampel, dazwischen noch Autos kreuz und quer, und bei grün sprinten alle gleichzeitig los. Es ist einfach chaotisch und als Fußgänger muss man besonders acht geben, da auf Fußgänger offensichtlich nicht sehr viel Rücksicht genommen wird!
Auch zu einem leider sehr negativen Eindruck zähle ich die Tatsache, dass mehrfach versucht wurde, uns „abzuzocken“. Das mag vielleicht mein persönlicher Eindruck sein, aber der Taxifahrer, der uns vom Bahnhof die max. 4 Kilometer zum Hotel gefahren hat und dafür 28,50 € kassiert hat, hat ganz offensichtlich und ohne Zweifel zu viel kassiert! Hinterher waren wir jedoch schlauer und haben uns informiert, dass eine Taxifahrt nach Zeit und Geschwindigkeit berechnet wird, somit eine Fahrt von 5 Minuten nur ca. 6 € hätte kosten dürfen – aber auf gar keinen Fall 28,50 €. Bei den anderen Taxifahrten, die wir im Laufe der Reise gemacht haben, waren die Preise jedes Mal vollkommen angemessen. Es gab zwar auch unterschiedliche Preise, die ich mir bis heute nicht erklären kann, aber alles in allem waren die Preise akzeptabel!
Jedoch nicht nur die Taxifahrer haben meiner Meinung nach versucht, uns zu täuschen. So habe ich die Erfahrung gemacht, dass auch die vielen „Getränkehändler“ (die stehen mit ihren Wagen meistens an den Touristenattraktionen und verkaufen dort Getränke und Snacks) mit ihrer unterschiedlichen „Preispolitik“ die Touristen nach Lust und Laune hinters Licht führen. So kostet ein Wasser mal 1,50€, mal 2,50 € oder auch mal 3,- €. Auch dass mir ein Händler auf meine gegebenen 20 € nur auf 10 € Geld zurück gegeben hat, erscheint mir ein bisschen merkwürdig. Sicherlich kann es aus Versehen passiert sein, bei der Dreistigkeit manch eines Römers unterstelle ich jedoch Absicht! Das mag in vielen Augen vielleicht nicht fair klingen und als Vorurteil rüberkommen, es war jedoch mein persönlicher Eindruck.
Nur um noch ein Beispiel zu nennen: am Flughafen habe ich mir ein Eis geholt, 10 € gegeben, eine Handvoll Kleingeld wiederbekommen und beim Nachzählen merke ich, dass ich viel zu wenig Geld zurückbekommen habe. Beim Beschweren sehe ich, wie der Verkäufer aus seiner Hand, die er versteckt neben die Kasse gelegt hat, plötzlich das fehlende Geld holt und mir widerwillig gibt.
All das sind Dinge, die mich immer wieder aufs Neue gestört haben und die der ganzen an und für sich schönen Reise einen bitteren Beigeschmack verliehen haben!
Sehr enttäuscht war ich ebenfalls von der italienischen Küche! Ich gebe zu, ich bin mit einer gewissen Erwartungshaltung an die Sache herangegangen. Immerhin kenne ich hier in Deutschland einige gute Italiener und da lag die Vermutung nahe, dass die Italiener im eigenen Land sicherlich noch einiges mehr zu bieten haben. Aber das war leider absolut nicht der Fall. Selbst in den preislich durchaus teuren und uns von Einheimischen empfohlenen Restaurants, in denen wir abends gespeist haben, war das Essen nur sehr durchschnittlich. Meine Penne mit Lachs habe ich hier schon deutlich besser gegessen.....
Enttäuscht war ich ebenfalls von einigen in Reiseführern so hochgelobten Sehenswürdigkeiten, allen voran der Spanischen Treppe! Mag ja sein, dass die Bepflanzung aufgrund der sommerlichen Hitze ausgeblieben ist (zumindest war das meine persönliche Erklärung), jedoch ist die Spanische Treppe meiner Meinung nach eher ein Schandfleck, wo dringend etwas getan werden muss! Ebenso der Circus Maximus oder der Bocca della Verita lassen sehr zu Wünschen übrig und sind alles andere als sehenswert!
Negativ aufgefallen ist mir auch die Unfreundlichkeit einiger Italiener! Neben dem Vorfall am Nachbartisch in einem Restaurant, den wir beobachtet haben, sind noch einige andere Dinge vorgefallen, wo ich das Verhalten der Italiener unangebracht und schlichtweg unhöflich empfand.
Im großen und ganzen war es jedoch eine sehr gelungene Reise, wir haben viele Eindrücke sammeln, eine Menge antiker Stätten besichtigen und viel über die Geschichte Roms lernen können!
Man sollte Rom auf jedem Fall einmal im Leben gesehen haben, weil ich der Meinung bin, dass es Teil der Allgemeinbildung ist, solche historischen Orte kennen zu lernen und einmal hautnah zu Gesicht zu bekommen!
Man sollte sich jedoch der Tatsache bewusst sein, dass man in einer auf Touristen ausgelegten Großstadt unterwegs ist, die durchaus auch Nachteile hat. Die Taschendiebe sind dort z.B. sehr aktiv, so dass man auf seine Handtasche acht geben muss, die Preise sind relativ hoch, es herrscht viel Verkehr, damit verbunden ist es sehr laut und im Sommer sehr stickig!
Auch die vielen Straßenhändler, die gefälschte Sonnenbrillen oder Handtaschen namhafter Designer an den Mann (oder die Frau) bringen wollen, können mit der Zeit ziemlich nervig und aufdringlich sein. Daher am besten nicht auf die Gespräche reagieren und am besten gar nicht erst eine Tasche oder Sonnenbrille in die Hand nehmen!
Wenn man sich über all diese Dinge vorher im Klaren ist und mit der nötigen Toleranz an diese Sache herangeht, dann dürfte eine Reise nach Rom einem in sehr guter Erinnerung bleiben!
Wenn ich ein zweites Mal nach Rom komme (was ich der Sage nach ja sicherlich tun werde, weil ich eine Münze in den Trevi-Brunnen geworfen habe), so werden mir sicherlich viele Dinge nicht mehr passieren, bzw. werde ich die Situationen besser abschätzen können!
Ich wünsche allen Rom-Reisenden viel Freude, lassen Sie die vielen Eindrücke auf sich wirken und genießen Sie „das süße Leben“.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Gruß
©Wildpflaume78
P.S. Dieser Bericht ist auch veröffentlicht unter www.ciao.de unter meinem Nickname Sassi2002 weiterlesenschließenKommentare & Bewertungen
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Artatius, 10.03.2005, 15:52 Uhr
Bewertung: nicht hilfreich
Einiges sollte hier wohl als Zitat gekennzeichnet werden, unter Angabe der Quellen, von denen Du die Infos wortwörtlich übernommen hast
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Römische Impressionen - Der erste Tag
06.06.2003, 11:30 Uhr von
der_Baer
Besucht mich in der Bärenhöhle auf www.baerenhoehle.tv, wo man Altes, Neues, Interessantes und Un...Pro:
Sehenswürdigkeiten ohne Ende
Kontra:
bis zum Umfallen
Empfehlung:
Ja
„Du wirst diese Stadt lieben, Graubärchen!“ sagte sie. „Ich würde ja so gerne mit dir kommen und dir das Flair dieser Stadt und die malerischen Ecken näher bringen. Rom! Ach wie ich es liebe“
„Bär, du hast auf vier Kontinenten Frauen geliebt, Kneipen gesehen, Menschen beobachtet und doch wird Rom eine völlig neue Erfahrung für dich werden.“ Sagte er, der Italienkenner. „Eine Stadt, in der Geschichte und Gegenwart lebendig sind, in der die Menschen völlig offen aufeinander zugehen und über allem liegt ein Hauch von Lebenslust und Genuss.“
„Eine Anreise mit dem Flugzeug kannst du vergessen. Du musst dich Rom langsam nähern, musst die langsam wechselnde Landschaft in dich aufsaugen. Die Felder, die Berge, Orte, die an den Hängen kleben, Burgen, die auf einem Felsen thronen und darunter die Kronen der Olivenbäume um die ringsum Schafe weiden. Einfach malerisch schön und erst dann betrittst du sie, die göttliche Stadt auf den sieben Hügeln.“
Und in meinem Reiseführer fanden sich unzählige Zettel, gefüllt mit Geheimtipps für günstige Einkäufe, hervorragende und billige Restaurants, Weinlokale, versteckte Kleinode der Kunst etc.
Erste Begegnung mit Italien war der Kaffee, den der italienische Schaffner anbot. Das Wort Capuccino für die Kloake aus löslichem Pulveraufguss und weniger löslichem Kaffeeweißer zu verwenden, war die reinste Blasphemie, aber ich entschuldigte es mit den ungünstigen Umständen.
Roma Termini: Bereits die Einfahrt in die Stadt ist durch die bildnerische Geisel der Gegenwart verschandelt. Jede Ecke mit einer Schmierage aus der Farbdose besudelt, aber keineswegs so kunstvoll, dass man es als Graffiti bezeichnen könnte, sondern einfach eine Ansammlung von geschmacklos hingestreuten Obszönitäten, wie sie fast jeder Bahnhof heutzutage zu ertragen hat. Der Bahnhof selbst kein Kunstwerk, sondern eine praktische Konstruktion aus Beton, Glas und Stahl, gefüllt mit überteuerten Shops und minderbemittelten Kreaturen, austauschbar, identitätslos, enttäuschend.
Der Weg ins Hotel, nur wenige hundert Meter entfernt, ist bereits von der ersten Attacke bettelnder Kinder geprägt, die an Koffer und Kleidern zerren, bis eine erhobene Hand dem Spuk ein Ende setzt. Das Hotel selbst, Hotel Petit in der Via Torino 122, liegt im 4. Stock eines Hauses, schräg hinter der Oper. Früher einmal war das Hotel die Wohnung des römischen Bürgermeisters. Heute sind die elf Zimmer topp renoviert, picobello sauber, mit für italienischen Verhältnissen nicht üblichem, täglichen Zimmerservice und blitzendem Bad mit Toilette. Wen es interessiert: € 160 für ein Dreibettzimmer inkl. Frühstück, das leider italienischen Standard hat, also bis auf den Kaffee komplett zu vergessen ist. Mann an der Rezeption spricht englisch, das reicht. Und freundlich und zuvorkommend ist der Mann allemal, für diese Preisklasse weit mehr, als unsereins erwartet hatte. Erster Pluspunkt für Rom vom Bären.
Also, dann, auf und hinein ins römische Leben. Auf dem Plan steht die Skulpturensammlung im Palazzo Massimo al Terme. Praktisch gleich um die Ecke und für Kunstliebhaber ein absolutes Muss. Den Eingang des leicht verfallenen, römischen Nationalmuseums konnte man schon erkennen, allerdings war der Kordon an Carabiniere gar nicht gewillt, uns dorthin zu lassen. Einer, mit vielen bunten Streifen auf der Uniform, bedauerte: „Staatsbesuch, keine Öffentlichkeit!“
Na ja, es steht doch noch so viel Anderes für heute auf dem Programm. Das Museo Nazionale delle Paste Alimentare, auch Nudelmuseum genannt, soll ein wenig Auflockerung von den schönen Künsten bieten. Aber Donnerstag ist Schultag und gerade heute haben eine Unzahl Schulklassen ihr Erscheinen angemeldet. Also, „Scusi“, vielleicht morgen?
Nur gut, dass der Fontana di Trevi gleich um die Ecke ist. Die Massen drängeln sich auf den Stufen, rundum Stände, besetzt von Indern, Chinesen, Vietnamesen und sonstigen Asiaten, die von Seifenblasen bis zur beleuchteten Brunnenattrappe made in Hong Kong alles anbieten, was kitschig ist und Touristen neppt. Der Brunnen selbst in perfektem Weiß erstrahlend, als hätte man ihn erst gestern mit dem Sandstrahlgebläse gereinigt. Vom gegenüberliegenden Portal der Kirche wird das ein tadelloses Erinnerungsfoto, deshalb wieder ein Pluspunkt für Rom.
Es ist heiß. Rom hat uns mit strahlendem Sonnenschein empfangen. Welche Wohltat nach den verregneten Eisheiligen in Wien. Der Durst ist groß und in einer Seitengasse lockt ein Schanigarten, also nichts wie hin. Das Euroglas Bier um lächerliche € 5,50 lässt unseren Durst allerdings nach dem dritten Glas schnell schwinden.
Auf zur Spanischen Treppe. Komisch, auf den Fotos sieht sie immer wesentlich größer aus. Auch der Blumenschmuck, der die Stufen auf dem Bild in meinem Reiseführer verziert, dürfte dem kommunalen Geldmangel gewichen sein. Der Ausblick von oben zeigt uns aber erstmals einen Funken von der kulturellen Vielfalt dieser Stadt. Hier ein Turm, dort eine Kuppel, dazwischen eigenartige Zypressenhaine auf den Hügeln der Stadt.
Weiter geht es in die prachtvollen Parks der Villa Borghese. Hier muss kurz zuvor ein Sturm getobt haben, denn anstatt uns mit dem Anblick gepflegter Gartenanlagen zu erfreuen, bietet uns der Rasen nur ein Sammelsurium an Plastiktüten und –flaschen, gepaart mit sonstigem Wohlstandsmüll der Großstadt. Augen zu und durch, die Galleria Borghese wartet. Leider wartet sie noch heute, denn auf der Galopprennbahn ist Renntag und der Zugang für Rennunlustige gesperrt.
So viel Enttäuschung nach so viel Laufarbeit macht durstig. Ein kleines Cafe lädt zum Verweilen ein. 0,33 l Heineken zu müden € 6 bringen uns aber alsbald wieder ins Laufen.
Der Abend bringt auch Hunger mit sich. Schnell in den Geheimtipps gekramt und eines der billigen und guten Weinlokale besucht. „Bestell dir immer den Hauswein, der ist am besten und am günstigsten!“ So lautete die Empfehlung einer Ortskundigen. Ich fand zwar € 11 für einen Liter weißen Hausweins nicht gerade ein Schnäppchen, als dieser jedoch mit Zimmertemperatur serviert wurde, regte sich in mir ein leiser Widerspruch. „Kühlschrank kaputt!“ war die lapidare Antwort. Die Speisekarte bestand aus zwei tagesfrischen Gerichten, die mit Kreide an die Wand gemalt waren. „Gnocchi al pomodore“ und „Bruscetta con pomodore” zum Spotteinheitspreis von € 7.
Tomaten sind nicht gerade meine Leibspeise. Mit einer Pizza kann man doch in Italien nichts falsch machen, daher führte uns der Weg geradewegs in die nächste Pizzeria. Eine Pizza mit allem drauf sollte es sein, die Spezialität des Hauses. Der knochentrockene, steinharte Boden erinnerte mich ein wenig an die Versuche meiner Jüngsten, vor der Erstkommunion selbst Hostien zu backen. Alles drauf bestand aus den unweigerlichen Tomaten, einer Scheibe Schinken, einer Olive und einem hartgekochten Ei, das nachträglich kalt aufgelegt worden war. Würde mir mein Italiener in Wien diese Köstlichkeit servieren, könnte er mit einem Besuch des Marktamtes rechnen. So war zumindest für € 9 der Hunger gestillt. Zum Schlafen war es noch ein wenig zu früh, weswegen wir den Laden im Erdgeschoss des Hotels betraten.
Eine freundliche Japanern plapperte uns an einen Tisch in der Ecke, auf dem kaum drei Gläser Platz hatten. Diese waren aber 0,66 l Biergläser zu € 2 das Stück. Vielleicht war das Trinkgeld überraschend etwas zu reichlich, auf jeden Fall drängte uns die nette Dame noch ein Käsebrot auf, das den Ausdruck wirklich verdiente. Ein neuerlicher Pluspunkt für Rom, und was für einer zum Abschluss des ersten Tages.
(c) W. Weninger
www.baerenhoehle.tv
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-06-04 18:50:19 mit dem Titel Römische Impressionen - der zweite Tag
Was wäre eine Reise nach Rom ohne einen Besuch im Petersdom? Unser zweiter Tag war also den vatikanischen Gefilden und dem Besuch der Engelsburg vorbehalten. Schon im Reiseführer wurde dringend darauf hingewiesen, möglichst zeitig an der Eingangspforte zur Sixtinischen Kapelle zu erscheinen, da die Schlange der Interessenten stündlich zunimmt.
Eingedenk dieses Ratschlages verzichteten wir also auf das (karge) Frühstück und stürmten in Richtung U-Bahn, um die fünf Stationen vom Platz der Republik bis Ottaviano/San Pietro zu fahren. In der U-Bahn-Station steht ein Fahrkartenautomat neben dem anderen, aber keiner benützt die Dinger. Warum, sollten wir alsbald erfahren. In Italien gibt es keine Cent-Stücke. Ein Ticket mit der Geltungsdauer von 75 Minuten kostet 77 Cent und egal, was man einwirft, der Automat kann nicht herausgeben und verweigert somit die Fahrkartenausgabe. Ein kleines Hinweisschild, dass beim Zeitungshändler auf der Piazza della Repubblica Tickets zu erwerben sind, ist zwar nur auf Italienisch zu finden, kann aber doch entziffert werden. Also wieder hoch und an den Zeitungsstand. Auch dort gibt es natürlich keine Cent und großzügig rundet der Verkäufer die Ticketpreise auf 80 Cent auf, was uns dann letztendlich aber gleichgültig war. Hauptsache, wir hatten unsere Tickets und konnten den Entwerter bedienen. Der warf zwar unsere Tickets brav entwertet aus, das Drehkreuz rührte sich aber keinen Millimeter und so überkletterten wir unter den belustigten Blicken der Carabiniere die Sperre.
Die U-Bahn hätten wir beinahe nicht erkannt. Was hier einfuhr war ein Blechhaufen, der von oben bis unten außen und innen so vollgesprayt war, dass ein Blick hinaus auf die Stationstafeln praktisch unmöglich war. Die italienische Ansage war genauso unverständlich, wie sie es in unseren U-Bahnen ist, also blieb uns nur das Mitzählen der Haltestellen. Der stickigen Luft in der überfüllten Metro entronnen, joggten wir in Richtung des Eingangs der Sixtinischen Kapelle. Es war ziemlich genau eine Stunde bis zum Einlass und wir reihten uns gemütlich am Ende der Schlange ein, während die Morgensonne begann ihre Strahlen erbarmungslos an die Mauer neben uns zu werfen. Doch wir hielten tapfer durch. Nach einer Stunde begann das Frohlocken, dass es jetzt endlich ins Innere gehen sollte, doch das Frohlocken schlug in Schwitzen um, denn in der nächsten Stunde bewegten wir uns in etwa 10 Meter in Richtung Eingang. Ein uniformierter Aufpasser schlenderte mehrmals an uns vorbei und als ich ihn zaghaft fragte, wie lange es denn noch dauern könnte, murmelte er etwas von mindestens vier Stunden. Vielleicht sieht uns ja die Sixtinische Kapelle ein anderes Mal wieder.
Wir umrundeten den Petersplatz. Die Säulenhallen rund um den Petersdom und den Obelisk in der Mitte, machen mächtig Eindruck. Wer den Petersplatz bereits im Fernsehen beim obligaten Segen „Urbi et orbi“ gesehen hat, wähnt zwar, dass der Platz größer ist, aber dennoch fühlt man sich ziemlich klein, wenn man sich auf den Weg zum Eintritt in den Petersdom macht. Einzeln vom Personal gescannt kommt man in den Vorraum, der bereits Zeugnis von der barocken Pracht im Inneren der Kirche ablegt. Jede kleine Figur ist ein perfektes Kunstwerk und mit Staunen steht man vor riesigen Skulpturen, Gemälden, Fresken und anderen kunstvollen Herrlichkeiten. Dass so nebenbei Busladungen von blitzwütigen Japanern im Eilzugstempo durch die heiligen Hallen streifen, stört zwar anfangs, aber der Gesamteindruck unter der riesigen Kuppel raubt mir den Atem.
Aber wir wollen uns die Kuppel von oben ansehen und auch auf die oberste Plattform steigen, um den Blick über Rom zu genießen. Am Aufzug zur Plattform sind überraschend keine Leute und gegen einen kleinen Obulus bringt uns der Lift zum Aufstieg in die Kuppel. Wenn man in die Kuppel einsteigt kommt wieder dieses Gefühl, so richtig klein zu sein. Wunderbare Fresken durchziehen den gesamten Oberbau und nur das Gitter rings um die Brüstung ist ein klein wenig störend, da man fast nicht fotografieren kann. Doch dann geht es so richtig in die Kuppel hinein. 320 Stufen drehen sich in der Kuppel bis zur obersten Plattform. Aus irgendeinem Grund zähle ich von Anfang an mit und so ungefähr bei 200 Stück geht mir die Puste aus. Jede gerauchte Zigarette kommt einzeln zur Geltung, aber es gibt kein Stehenbleiben. Mit Mühe schaffe ich es, die schmalen Stiegen zu bewältigen. Noch ein Kilo Fett mehr am Leib und ich wäre in den schrägen Gängen stecken geblieben. Wer hier strauchelt, der reißt im Dominoeffekt mindestens 100 Japaner mit sich, die zwar ob der Tortur kurzfristig das Reden eingestellt haben, aber unaufhörlich hinten nach drängeln.
Als der Aufstieg vollends geschafft war, wurden wir mit einem fulminanten Blick über Rom belohnt. Erst von hier oben sind die wahren Ausmaße des Petersplatz und der Umgebung ersichtlich. Der Blick in die (für die Öffentlichkeit verschlossenen) Gärten des Vatikans zeigt vom Reichtum des Heiligen Stuhls. Für diese Aussicht alleine lohnt sich eine Romreise.
Der Abstieg ging relativ locker von statten. Die Stiegen nach unten sind schon so platt gescheuert, dass man acht geben muss, nicht ins Rutschen zu kommen. Auf jeden Fall können Auf- und Abstieg für Gehbehinderte, Überdimensionierte und Herz-Kreislaufpatienten nicht empfohlen werden.
Mittagszeit. Unser bis dahin sehr zuverlässiger und empfehlenswerter Reiseführer (Spirallo Falk, ISBN 3-8297-3209-0 € 9,90) verwies uns auf die nahegelegenen Gässchen des Borgho und einem konkreten Hinweis auf ein Lokal. Als wir nach wenigen Schritten dort eintrafen, öffnete ein Kellner gerade den Schuppen. Während ich mir die Speisekarte heraußen zu Gemüte führte, fragte er mich (auf Russisch) ob ich russisch spräche. Wahrheitsgemäß antwortete ich ihm in Russisch, worauf er einen Sidestep durch die Eingangstüre machte, die Tür verrammelte und das Schild „Ciuso“ vor die Scheibe hing. Ehrlich, ich habe mich am Abend im Spiegel betrachtet und konnte keine gravierenden Mängel meines Äußeren feststellen.
Zwei Häuser weiter zog uns aber der nächste Kellner schon in ein gemütliches Etablissement und die stöhnende Aufforderung „Birra“ war noch nicht ausgesprochen, als er das verlangte Getränk schon anschleppte. Ungefragt füllte er die Krüge ein zweites Mal, bevor er uns auf die Speisekarte hinwies. Diese war zwar nicht gerade reichhaltig, aber es war für jeden Geschmack etwas dabei und überraschend günstig. Keine Speise über € 8, und wir waren es angesichts der vortägigen Preise zufrieden. Leicht verwundert stellten wir allerdings fest, dass wir unser Mittagessen zwar auf Brokattischtüchern einnahmen, die Speisen jedoch auf Plastiktellern mit Einwegbesteck serviert wurden. Dies trübte allerdings den positiven Eindruck des Lokals überhaupt nicht. Das tat dann allerdings die Rechnung, auf der das Bier mit satten € 6,50 ausgewiesen war. Das war dann der Zeitpunkt, ab dem wir bei jedem Lokal wetteten, ob der Bierpreis über 5,50 oder darunter liegen werde. Ich nehme das Ergebnis vorweg, wir schafften es nur mehr zwei Mal darunter zu bleiben.
Aber wir waren gesättigt, erfrischt und bereit für neue Schandtaten. Die Toiletten des Lokals wollten wir zwar benützen, unterließen es aber mangels grundlegender hygienischer Anforderungen. Und dazu sei gleich bemerkt, dass mit Ausnahme unserer Hoteltoilette auch in den besten Restaurants und Cafes, die wir aufsuchten, der Toilettenstandard unterstes Niveau hatte, was bei mir heißt, die Klos waren zum Kotzen, auch dort, wo man dafür bezahlen mußte.
Nächste Anlaufstation war die Engelsburg. Schon von außen wirkt das Mausoleum des Hadrian beeindruckend. Auch hier wird der Platz rund um die Sehenswürdigkeit von fliegenden (schwarzafrikanischen) Händlern gesäumt, die lautstark Taschen, Sonnenbrillen und sonstige Touristenutensilien feil hielten. Die Engelsburg selbst wurde zwar betreten, aber die deutschsprechende Dame am Eingang klärte uns auf, dass man ohne Führung leider keinen Zutritt hätte und die nächste deutschsprachige Führung erst in 90 Minuten wäre. Ein Blick genügte und wir verzichteten auf weiteres Anstehen.
Da die Plattfüße ohnehin schon knapp vor dem Rauchen waren, wir aber den Heimweg ins Hotel unbedingt zu Fuß durchziehen wollten, machten wir auf unserem Rückweg in etlichen Bars Zwischenstation. Positiv fiel uns in allen Betrieben die Freundlichkeit des Personals auf. An die satten Preise hatten wir uns zwischenzeitlich ungern gewöhnt, aber bei einem Kaffee, einem Glas Wein oder einem kühlen Blonden die Passanten zu beobachten, birgt durchaus großen Unterhaltungswert. Das dabei der Blick des öfteren auf eine der hübschen Römerinnen fiel ist zwar nicht von großer Bedeutung, ist aber eine willkommene Abwechslung zu den ständig bettelnden Frauen und Kindern, die sich kaum vertreiben lassen und nur verschwinden, wenn der Kellner mit harschem Kommentar dem Tun Einhalt gebietet. Leider kümmern sich nicht alle darum.
Unseren abschließenden Lokalbesuch führten wir in einer heruntergekommenen Birreria durch. So mickrig das Ambiente war, so toll war das Essen. Südtiroler Spezialitäten zu äußerst kulanten Preisen ließen unsere Lebensgeister kräftig steigen, auch wenn das Birra irische Lagerqualität hatte und italienische Höhen erreichte. Aber geschlaucht, wie wir waren, fielen wir in unsere äußerst komfortablen Betten und harrten dem Marathon, den wir uns für den dritten Tag vorgenommen hatten.
© W. Weninger
www.baerenhoehle.tv
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-06-05 13:20:26 mit dem Titel Römische Impressionen - der dritte Tag
Kaum hatten wir den Frühstückscafe in uns aufgesaugt, starteten wir den dritten Tag unseres Rombesuchs. Der Reiseführer bezeichnete den Spaziergang als Wanderung durch das Zentrum von Rom, die stöhnenden Geräusche meiner Weggefährten und die kritischen Äußerungen stellten unsere Sightseeing-Tour als Marathon dar.
Ausgangspunkt unseres Marsches war der Blumenmarkt „Campo dei Fiori“, den wir nach einem gewaltigen Umweg über das Monument des Vittorio Emanuelle, bei dem uns eine berittene Polizeistaffel den Weg versperrte, mit hängender Zunge erreichte. Unser Wahlspruch lautete bereits: „Koste es, was es wolle!“ und wir fielen in das erstbeste Cafe ein. Ich verrate jetzt erst gar nicht, was das Bier gekostet hat, aber in Köln kann ich um den Preis mindestens vier Kölsch, in Berlin drei Weiße mit Schuß und in Hamburg drei große Pils trinken.
Eigentlich sollte uns der Anblick hübscher Blumenstände erfreuen, aber jeder Hollandblumenmarkt in Wien hat ein wesentlich schöneres und vielfältigeres Angebot. Ein Blumenmarkt mit lediglich zwei Blumenständen ist darüber hinaus reichlich mager sortiert. Der Rest der Stände bestand aus Obst und Gemüse und die üblichen Fetzen- und Ramschware. Da kann ich jedermann nur empfehlen, in Wien einmal den Naschmarkt zu besuchen, dagegen ist der Campo ein Nichts.
Aber die Umgebung mit ihren zahlreichen Palazzi ist absolut sehenswert und stimmungsvoll. Sei es der Palazzo Farnese, in dem die französischen Botschaft untergebracht ist oder die Kirche Santa Maria dell´Orazione e Morte mit ihren hübschen Totenköpfen an der Fassade, hier kann man sich durch schattige kleine Gassen kämpfen, Auge in Auge mit den Mofafahrern, bis man endlich am Tiber anlangt. Der ist genauso grün, wie die Donau braun ist, aber wir wollen ja jetzt kein Bad nehmen, sondern das Trastevere besuchen, die Gegend auf der anderen Seite des Flusses, die als Wohnort des geringen Volkes gilt.
Originalzitat aus dem Reiseführer: In Trastevere sollten sie vor allem durch die Gassen zwischen der Via Garibaldi und dem Viale Trastevere schlendern.
Wie man auf diesem holprigen Kopfsteinpflaster schlendern soll und dabei die halb verfallenen Häuser als malerisch klassifiziert, ist reichlich gewöhnungsbedürftig. Kaum nähert man sich einer Kirche z. b. Santa Maria in Trastevere fliegen die Bettler, wie die Schmeißfliegen, auf den Besucher zu. Hier heißt es auch mal handgreiflich werden, wenn die fremden Händen versuchen in die eigenen Hosentaschen zu langen. Manchmal hilft nur die Flucht in eine der umliegenden Kneippen, die übrigens durchwegs gemütlich, einfach und relativ preiswert sind. Die engen Gassen sind zum Teil randvoll mit Fahrrädern und Mofas jeglichen Zustandes gefüllt, die nasse Wäsche hängt zwischen den Häusern und tropft auf den Passanten und dazwischen jammern herrenlose Katzen. Das Leben in diesen Gassen unterscheidet sich insofern von den Arbeitervierteln rund um den Bahnhof, als hier offensichtlich mehr Italiener wohnen und alles trotz des Verfalls freundlicher wirkt, durch Blumenkistchen und Blumenkübel, Gerüche aus der Pastaküche der diversen Mammas. Es riecht nach Leben und das nicht schlecht.
Über die Tiberinsel verlassen wir Trastevere. Leider ist gerade keine Besuch der dortigen Sehenswürdigkeiten möglich, da ein hoher Polizeibeamter in der Klosterkirche von San Bartolomeo gerade seinem Eheversprechen nachgeht und die Kollegen fürsorglich die Umgebung abgesperrt haben. So landen wir am Teatro di Marcello und finden am Porte d´Ottavia ein Gassenlokal mit einer hübschen Weinlaube und sehr ansprechender Speisekarte. Ein hervorragendes Saltimbocca alla Romana zu einem genauso hervorragenden Wein sprengt erstmals nicht den Geldbeutel, dafür bleiben pausenlos Menschen stehen und fotografieren uns beim Essen. Irgendwie wurde das schon richtig peinlich, aber der Wirt klärt uns nach Rückfrage auf, dass in unserem Rücken ein Relief in der Größe einer A4-Seite an der Wand ist, die als erste Darstellung der säugenden Wölfin aus der römischen Gründungssage gilt.
Weiter geht es. Palazzi um Palazzi wird umrundet, bis wir beim Pantheon eintreffen. Volksfeststimmung rundum, historisch gekleidete römische Legionäre animieren die Passanten, sich gegen klingende Münze mit ihnen fotografieren zu lassen. Uns reicht die Besichtigung der kolossalen Kuppel mit ihrem Loch, bei dem es an Regentagen durchgießt. Wir allerdings sind fast am Austrocknen, so heiß brennt die Sonne vom Himmel. Und als ich die Truppe zum nächsten Palazzo vergattern will, herrscht offene Meuterei und mir wird der Reiseführer entzogen.
Aufs gerade Wohl stapfen wir müden Schrittes durch die Stadt und am Palazzo Borghese strecken wir die Patschen und flößen uns solange Flüssigkeit in der Bar Borghese ein, bis die Sonne hinter den Gebäuden versinkt und sich der Hunger meldet.
Aber römische Lokale machen an einem Samstag nicht so zeitig auf, wie bei uns. Wieder werden es mehrere Kilometer, bis wir endlich ein offenes Restaurant finden. Erst im kühlen Inneren bemerken wir, dass irgendetwas nicht so ist, wie gewöhnt. Damaszenische Küche erwartet uns. Die Patronin zieht uns ob der Sprachschwierigkeiten (Speisekarte in Syrisch) an den PC und zeigt uns auf ihrer Homepage Fotos der Speisen. Wohl oder übel bestellen wir per Fingerzeig. Allerdings war die Skepsis unberechtigt. Nirgendwo in Rom haben wir besser gegessen und wurden auch so richtig schön satt. Es war ein würdiger Abschluss, denn es war unser letztes Abendmahl. Noch wartete ein Gang durch das antike Rom auf uns, aber dazwischen lag noch eine Nacht in unseren bequemen Hotelbetten.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-06-06 09:30:26 mit dem Titel Römische Impressionen - der vierte und letzte Tag
Unser vierter und letzter Tag in Rom war für die antiken Sehenswürdigkeiten reserviert. Der Hotelmanager gestattete uns, das Gepäck bis in die Abendstunden im Hotel zu lassen, um ungehindert den größten Irrtum in Rom zu begehen, der ganz allein meine Schuld war.
Geplant war, die Tour am Monumento Vittorio Emanuele II zu beginnen und über das Kapitol zum Forum Romanum zu wandern. Ein geistig gerade kräftig umnachteter Bär verwechselte auf dem Stadtplan allerdings das Monumento mit der Piazza Vittorio Emanuele und alsbald latschten wir statt in den Westen hinunter in den Süden Roms. Die Umnachtung hob sich erst, als am anderen Ende der Piazza nirgendwo eine antike Säule zu sehen war. Der kleine Umweg von mehreren Kilometern führte uns dann zuerst zum geplanten Endpunkt unserer Tagestour und flexibel, wie Touristen eben sind, drehten wir den Tourplan einfach um und besuchten als erstes Highlight San Giovanni in Laterano und den Lateranpalast.
Der Lateran ist der Sitz des römischen Bischofs (nicht des Papstes). Und er steht dem Petersdom in seiner Schönheit um nichts nach. Zwar sind die Ausmaße nicht so voluminös, dafür fühlt man sich in einer Kirche zu Besuch und nicht in einem Museum. Auch hier stellte ich allerdings mit Bedauern fest, dass die Besucher dieses wunderschönen Bauwerks offenbar aus einem Schweinestall kamen, denn die Grünanlagen strotzten nur so vom Dreck zahlreicher Autobusreisender. Darüber hinaus hätten die Italiener ihre Wahlplakate nicht unbedingt vor einem Gotteshaus postieren müssen, aber andere Länder, andere Sitten.
Auf jeden Fall war ich vom Lateran tief beeindruckt. In der Ferne konnte man bereits die Silhouette des Colosseums erkennen und wir stapften munter drauf los. Es sah allerdings nur so nahe aus. Zwischendurch erholten wir uns vor der Kirche San Clemente in der gleichnamigen Bar, die auch als Verpflegungspunkt ein heißer, weil preisgünstiger Tipp ist. Die Kirche selbst war nur für Betende geöffnet und wie in vielen römischen Kirchen ist das Fotografieren auch außerhalb der Gottesdienste verboten.
Das Colosseum empfing uns um 11 Uhr Vormittag mit einer Temperatur von 37 Grad im Schatten und nirgendwo ist ein Baum zu sehen. Der Eintritt ins Colosseum ist generell nur mit Führer gestattet. Zum Zeitpunkt unseres Eintreffens wurde an der Anmeldung eine Wartezeit von mindestens sechs Stunden angekündigt, da hätten wir leider unseren Zug verpasst. Wer aber die Treppen über der U-Bahnstation hoch klettert, hat einen herrlichen Blick über das Colosseum den Triumphbogen des Konstantin und Teile des Forum Romanums.
Das Forum Romanum gehört zu den beeindruckendsten Ausgrabungen, die ich je gesehen habe, obwohl natürlich nur kaputte Steine und Säulen zu sehen sind. Wer aber über die fürchterlichen Strassen geklettert ist, der bekommt Mitleid mit den armen, alten Römern, ihren Sklaven und Pferden. Das ist vielleicht eine Klettertour und damals war es wahrscheinlich auch genauso ätzend heiß. Die vorangegangenen Tage waren durchaus angenehm, weil immer eine frische Brise wehte. Aber an diesem Tag staute sich die Luft und die Hitze flirrte über dem Boden und uns verging jegliche Lust auf weitere Besichtigungen. Ein anderes Mal vielleicht.
Reichlich geschafft trabten wir im Schneckentempo ins Hotel, holten unser Gepäck und saßen die restliche Stunde bis zur Abfahrt im Bahnhof herum. Der Schock kam erst beim Einstieg in den Liegewagen. Angezeigte Temperatur im Inneren 12 Grad. Die Klimaanlage war defekt und ließ sich nicht mehr abdrehen und so lief sie ohne Unterlass, bis wir in Wien ankamen. Mein geschundener Bärenbody nahm sich darauf hin eine Auszeit, brütete eine Sommergrippe aus und fängt jetzt langsam an, wieder auf Touren zu kommen. Vielleicht schaffe ich es ja bis Ende nächster Woche auch die Fotos auf meine Homepage zu bringen, dann freue ich mich, euch auf www.baerenhoehle.tv begrüßen zu dürfen.
© W. Weninger
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Vorteile & Nachteile
Vorteile
Es sind noch keine Vorteile bekannt.Nachteile
Es sind noch keine Nachteile bekannt.Preisentwicklung
Der höchste Preis des Produkts Rom lag bei 26,40 € am 31.03.2011,
der niedrigste Preis lag bei 13,95 € am 23.06.2010.
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1. Best Western Hotel Piccadilly Romab 99,03 € -
2. Ludovisi Palace Hotelab 202,12 € -
3. Hilton Rome Airportab 262,33 € -
4. Hotel San Pietroab 63,23 € -
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6. Hotel Orlandaab 427,00 € -
7. Forum Romanumab 2.050,00 € -
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