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| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| Rotes Meer - SINAI-SAFAGA |
23,95 € |
10Std. 5Min | 0 | ||
| Wunder der Weltmeere 2 Rotes Meer Sinai DVD |
8,00 € | 5T 1Std. | 0 | ||
| DVD RED SEA Sinai ? SAFAGA Ägypten Tauchen Schnorcheln Rotes Meer |
1,00 € | 1T 5Std. | 1 | ||
| Alle Angebote für Rotes Meer | |||||
Bewertung
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Vorteile
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Nachteile/Kritik
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![]() Eine Woche Wasserein Testbericht von saboger2006-04-04 08:00:20 vom 04.04.2006 Empfehlung: ja Vorteile: Preis, Crew...Nachteile/Kritik: Evtl . die Ausstattung der NasszelleTauchen von Land aus ist toll und das habe ich schon etwas mehr als 250 mal gemacht. Tauchen vom Boot per Tagesausflug ist noch besser, konnte ich 60 mal erfahren. Aber wie mag es sein, eine Woche NUR auf dem Schiff zu sein und zu tauchen? Eine neue Erfahrung auf alle Fälle, und wie ich jetzt weiss, eine sehr positive Erfahrung. Ein Freund sprach mich darauf an - er hat schon zweimal eine Tauchsafari in Ägypten gemacht - ob ich Lust hätte, eine Woche Safari im südlichen Roten Meer zu machen. Er hat sich letztendlich um alles gekümmert und über action-sport.de eine Woche auf der MY Heaven Liberty gebucht. >>>Preis>>> 750 EUR zzgl. Flug. Zudem haben wir zwei 15-Liter Stahlflaschen geordert, zum Aufpreis von 20 EUR pro Person. Zum Grundpreis kommt vor Ort noch die Riffschutzgebühr (für die Verankerung mit fest installierten Seilen, gegen das Zerschmettern von Korallen beim Ankerwurf) von 60 EUR für die Woche und individuell berechnet zusätzliche Getränke (Bier 3US$, Cola 2US$). Diese Beträge muss man an Bord in bar bezahlen - also auf jedenfall Bargeld mitnehmen (Dollar und Euro verden akzeptiert) >>>Die Anreise/Organisatorisches>>> Naja, ein Flug halt :-) 3 Stunden 50 Minuten ab München bis Marsa Alam, Ankunft etwa 13 Uhr. Am Flughafen wurden wir zusammen mit etwa 20 weiteren Gästen der Divers Heaven Flotte von unserem Tourguide abgeholt und zum Bus gebracht. Nachdem das Gepäck im Bus verstaut wurde, gab es eine Durchsage vom Tourguide zum Ablauf. Da die Schiffe noch zur Grundreinigung und Ausrüstung für die Woche im Hafen lagen, wurden wir in ein 5*-Hotel in der Nähe des Flughafens gebracht, das Iberotel Coraya Beach. Über "virtuelle Zimmernummern" konnte man Badtücher bekommen und an den Bars Getränke bestellen. Wir nutzen die Gelegenheit, unsere Füsse ins Rote Meer zu halten. Die zwei Stunden waren schnell vorbei, und so wurden wir wieder vom Bus abgeholt und dann ging es Richtung Hafen Port Ghalib, dem Ausgangspunkt der Tauchsafari. Port Ghalib ist ein künstlich angelegter Hafen, der derzeit eine Großbaustelle ist. Ausser dem Pier und einer Tankstelle gibt es noch nichts, aber das wird sich wohl bald ändern. Hotels, Hafenpromenade, Läden usw. sind im Entstehen (siehe Foto). Die Entfernungen waren nicht sonderlich groß, etwa 10 Minuten Fahrt jeweils zum Hotel und vom Hotel zum Hafen. >>>Schiffs-Briefing>>> Am Schiff angekommen kam ich erst mal ins Staunen... 31m Schiff sind doch mehr als ich gedacht hatte. Ganz schön groß der Kahn ;-) Nachdem das Gepäck auf die Schiffe (neben der Liberty waren auch noch Diamond und Saphir der Heaven Fleet dort) gebracht wurde, gab es am Abend ein Schiffs-Briefing (Fakten und Regeln zum Aufenthalt auf dem Schiff). Der gesamte Aufenthalt wird barfuss sein, da das Schiff moslemisch ist. Also wurden uns die Schuhe genommen und irgendwo verstaut. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber nachvollziehbar: Toilettenpapier nach gebrauch nicht ins Klo, sondenr in den Mülleimer nebendran. Da die Fäkalien gesammelt werden und ab und zu ins Meer gepumpt werden, sähe die Entsorgung mit Papier noch ekliger aus. Zudem sind wohl die Rohrleitungen relativ dünn, so dass es schnell zu Verstopfungen an Board kommt. Die Beseitigung einer solchen Verstopfung ist wohl extrem... Naja, man gewöhnt sich schnell daran, der Mülleimer wird mindestens zweimal täglich geleert. Damit komme ich auch gleich zu dem einzigen Manko, wofür ich einen Stern abziehe: Die Nasszelle ist 1x1m groß, hat ein Waschbecken, eine Kloschüssel und eine Dusche. Wie das geht? Nun ja, beim Duschen hat man die Kloschüssel zwischen den Beinen... Nicht wirklich komfortabel und sicher für manchen ein Problem, aber mich persönlich hat es nicht sonderlich gestört. Beim Briefing wurde noch das Rettungssystem erklärt (Feuerlöscher, Rettungsinseln, Beiboote usw.) sowie ein paar Regeln zum Tauchen gegeben (Tauchen mit Buddy ohne Guide, kein wirkliches Tiefenlimit, Dauer etwa 60min...). Die Kleinteile der Tauchausrüstung werden in Plastikkörben verstaut, die Tarierweste und Atemregler bleiben während der gesamten Safari montiert. Tauchanzüge werden über die vorhandenen Holzbügel zum Trocknen gehängt. Getränke wie Bier, Cola, Wein usw., die im Preis nicht enthalten sind, wurden einfach aus dem Vorrat genommen und auf einer Strichliste angegeben. Am Ende der Reise wurde dann abgerechnet. >>>Eindruck vom Schiff>>> Das Schiff macht einen recht gepflegten Eindruck. Divers Heaven hat erkannt, dass dies wichtig ist für die Kundenzufriedenheit und ich habe im Gespräch mit einem der Geschäftsführer mitbekommen, dass die Eigner sehr viel Geld in die Wartung stecken, mehr als andere Flottenbetreiber. Klar merkt man, dass Salzwasser doch recht agressiv ist, aber das Schiff an sich ist auch nach drei Jahren Betrieb in Ordnung. Obwohl wir 18 Leute an Bord waren, gab es nie Gedränge. Wie gesagt - die 31m sind doch ganz schön lang... >>>Die Tauch-Briefings>>> Der Tourguide (alle Tourguides der Flotte sind deutschsprachig) erklärt anhand einer gemalten Skizze die Lage des jeweiligen Riffs, Ankerstelle, Himmelsrichtungen, Besonderheiten, zu erwartende Tiere, Korallen usw., Strömung und organisiert evtl. den Tauchgang per Beiboot (je 6 Taucher werden von einem der Zodiacs zum Start des Tauchgangs gefahren und evtl. je nach Strömung/Tauchplatz auch wieder vom Schlauchboot abgeholt). Wer will, kann mit Diveguide tauchen, wer nicht, taucht ohne. >>>Essen an Board>>> Frühstück: Weissbrot und Graubrot (teilweise frisch gebacken) Salami, Schinken, Käse, Honig, Marmelade, Butter, Rührei, Spiegelei, Omelette je nach Wunsch, Tee, Kaffee, Milch. Mittagessen: 3-Gänge Menü mit Salat oder Suppe, Hauptgericht (Huhn, Pute, Rind, Fisch) und Dessert Kaffee/Kuchen: Jeden Tag frisch gebackener Kuchen oder Kaiserschmarrn - sehr lecker! Abendessen: 4-Gänge-Menü mit Suppe, Salat, Hauptgericht (Huhn, Pute, Rind, Fisch) und Dessert >>>Tagesablauf während der Safari>>> 6:00 - 6:15: Wecken, kurzer Kaffee und einen Kuchensnack, dann Briefing zum Frühmorgen-Tauchgang und Ausrüstung anlegen. ca. 6:45: Frühmorgen-Tauchgang ca. 8:00: Frühstück Ausruhen/Ratschen/Lesen/Logbu ch schreiben usw. Währenddessen wird oft ein neuer Tauchplatz angefahren. ca. 10.00: Briefing Vormittagstauchgang ca. 10:30: Vormittagstauchgang ca. 11:30: Mittagessen Ausruhen/Ratschen/Lesen/Logbuch schreiben usw. Während dem Essen und der Pause wird oft ein neues Riff angefahren. ca. 14.00: Briefing Nachmittagstauchgang ca. 14:30: Nachmittagstauchgang ca. 15:30: Kaffee&Kuchen Ausruhen/Ratschen/Lesen/Logbuch schreiben usw. Evtl. Tauchplatzwechsel. ca. 18.00: Briefing Nachttauchgang ca. 18:30: Nachttauchgang ca. 19:30: Abendessen Manchmal, je nach Route, wird auch das Abendessen vorgezogen und währenddessen ein neues Riff angesteuert. Dann erfolgt der Nachttauchgang entsprechend später nach dem Abendessen. Teilweise werden lange Strecken auch in der Nacht gefahren. Das Brummen der Motoren und das Schaukeln sind für mich gottlob kein Problem gewesen - im Gegenteil hat es mich immer schön schnell in den Schlaf befördert :-) >>>Die Crew>>> Bis auf den Tourguide sind alle Crewmitglieder Ägypter. Alle sind sehr nett gewesen und waren stets unterstützend zur Stelle - egal ob beim an- oder ablegen der Tauchausrüstung oder beim Service im Schiff, Bettenmachen usw. >>>Die Riffe>>> Die Südtour zählt zu den Highlights im Roten Meer, speziell die Gegend um St. Johns, kurz vor der Grenze zum Sudan. Die Riffe sind allesamt sehr schön und längst nicht so überlaufen wie die in der Gegend um Hurghada. Siehe Bild anbei - mehr Bilder auf meiner Homepage. Vom Hai über Delphin und Manta war alles dabei... >>>Technische Daten zum Schiff>>> >Länge über Alles: 31 m >Breite: 7,6 m >8 Kabinen im Unterdeck (mit Bad, WC, Klima) >Honeymoon Suite am Hauptdeck (Bad, WC, Klima) >Salon mit TV, Bar, HiFi, Klima, ca. 48 m² >3 Sonnendecks (Hauptdeck mit Sonnensegel), gesamt ca. 85 m² >Rettungsinseln 2 x 20 Personen >Schwimmwesten 30 Stk. >Feueralarmanlage >Navigation: Radar 28 NSM, Echolot-Plotter, Seefunk, Satellitentelefon >Motoren: 2 x MAN 6-Zylinder je 630PS >2 x Generator Supersilent mit je 60 kW >2 x Entsalzungsanlage je 6.000 lit/24 h >Nitrox for free - Membrananlage 600 lit/min >Kompressor 1900 lit/min >Tauchflaschen Alu 12 lit DIN/INT >2 x Beiboot (Zodiac) Länge 4,8 m; 30 PS Aussenbordmotor >>>FAZIT>>> Ich bin bestimmt nicht das letzte Mal auf Tauch-Safari mit Divers Heaven gewesen. Der Service ist klasse, Nitrox inklusive, das Essen hervorragend, die Crew sehr nett. Insgesamt eine Woche Erholung pur - Stress gibt es auf dem Schiff nicht. ... |
Annna13, 04.04.2006
sh
SeriousError, 04.04.2006
Ein quotsehr hilfreichquot von mir für diesen tollen Beitrag. :o Gruß SeriousError!
Lotosblüte, 04.04.2006
sh
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![]() Tauchen Safaga: Tauchen mit der Ente - Duck’s Dive Center Safagaein Testbericht von catmother2004-01-09 10:23:31 vom 09.01.2004 Empfehlung: ja Vorteile: sehr persönlich, viele und gute Boote, guter Sicherheitsstandard, gute Ausrüstung...Nachteile/Kritik: kein Guide pro GruppeWeil Hurghada erfahrungsgemäß recht überlaufen ist, hatten wir uns diesen Herbst für Safaga entschieden. Auch deshalb, weil mein Fußwärmer und Buddy schon einmal dort war. ** Lage ** Safaga liegt zirka 50 km südlich von Hurghada und ist daher einigermaßen aus dem Dunstkreis dieser inzwischen riesigen Metropole der Taucher und sonstigen Sonnentouristen. Der Transport dorthin erfolgt nach der Landung in Hurghada per Shuttle oder Transfer des Veranstalters. Man muß ca. 50 Minuten einplanen. Der Ort Safaga liegt wie auch Hurghada direkt am Meer und dorthin wurden auch die meisten Hotels gebaut. ** Unterkunft ** Wir hatten einfach nur einen einwöchigen Hotelaufenthalt gebucht in einem Hotel, von dem wir wussten, daß es eine eigene Tauchbasis hat. Und das ist bei fast jedem größeren Hotel der Fall. Aber man sollte sich schon vorher über Leitung und Ausstattung informieren. Das Hotel Holiday Inn Safaga ist momentan etwas abgewohnt, wird aber sukzessive renoviert. Siehe dazu mein separater Bericht in der Rubrik Hotels international. ** Die Tauchbasis ** Dem Holiday Inn angeschlossen ist die Tauchbasis Duck’s Dive Center. Die befindet sich hinter dem Hotel direkt am Strand und besteht aus drei Gebäuden, einem Bootssteg, sieben Schiffen, vier Leuten und einem Esel. Wenn man sich noch nicht auskennt, folgt man einfach der Ente auf dem Gelände des Hotels In einem Steingebäude befindet sich die eigentliche Basis, d.h. das Büro und die Ausrüstungsstation, wo man sich fehlende Elemente ausleihen kann. Das Büro ist zwar etwas beengt, aber da draußen immer die Sonne scheint, kann man es sich inzwischen in der Pizzeria nebenan bequem machen und ein Intro- oder das Deko-Bier trinken. DDC benutzt 12-l-Stahlflaschen mit DIN und INT-Anschluß sowie Scubapro Ausrüstung. Ein zweites Gebäude beherbergt den Kompressorraum (K-14 Bauer Kompressoren), im dritten kann man seine Ausrüstung nach dem Tauchtag aufhängen. Die beiden Spülbecken sind gleich nebenan. ** Angebote ** Duck’s Dive Center DDC bietet folgende Aktivitäten an: - Tagesfahrten, seit neuestem auch Halbtagesfahrten - Nachttauchen - Early-Morning-Tauchgänge - Wracktauchen - Hausrifftauchen mit und ohne Begleitung - Anfängerausbildung (PADI u.a.) - Spezial- und Fortgeschrittenenkurse (verschiedene Tauchorganisationen) ** Die Boote ** DDC hat sieben unterschiedlich große Boote, wobei eines nur noch als Glasbodenboot genutzt wird. Ich kann mich leider nicht mehr an den Namen unseres Bootes erinnern, aber es war das größte. Alle Schiffe sind zwischen 18 bis 25 Meter lang, haben eine Hauptkabine, WC, Sonnendeck und Sitzplätze. Auf der Taucherplattform ist in der Regel genug Platz für das Tauchequipment aller Taucher. Die Boote sind alle mit Sauerstoff, Funk und Erste Hilfe-Koffer ausgerüstet. Von der Sauberkeit gab es im Grunde auch keine Beanstandung. ** Ein ganz normaler Tauchtag ** In der Tauchbasis hängen für die verschiedenen Boote Teilnehmerlisten aus. Dort kann man feststellen, wohin das Boot fährt und sich dann entscheiden, ob man diesen Tauchspot anfahren will. Dann sollte man sich mindestens am Abend vorher noch eintragen. Auch die Abfahrtszeit ist angeben, aber die ist fast immer und für fast alles Schiffe gleich. Also schleppt man sich müde von einem miesen Frühstück in die Basis, murmelt ein Guten Morgen, geht zum Trockenraum, schnappt sich seine Ausrüstung, legt sie in die dafür vorgesehene Kiste und schlurft mit letzten Kräften zum Boot. Um die Ausrüstung braucht man sich insofern nicht zu kümmern, weil das alles jener oben erwähnte Esel erledigt. Der ist tatsächlich vierbeinig, heißt Romeo und gondelt den ganzen Tag mit dem schwer beladenen Wägelchen zwischen Basis und Booten. Was übrigens ein gefährlicher Job ist, wie die Geschichte zeigt. Denn Romeos Vorgänger ertrank in den Tiefen des Roten Meeres. Mein Freund erzählte mir, daß es vor fünf Jahren einen anderen Esel gab, der hinten am Kai war, sich vor irgendwas erschreckte, mit dem schwer beladenen Wagen ausriß und ins Wasser stürzte. Leider war das Tier dann nicht mehr zu retten, weil es von der Ausrüstung und den Flaschen nach unten gezogen wurde. Jetzt gibt es also Romeo, der seine Arbeit vorzüglich erledigt. Lediglich vom Steg ins Boot müssen dann die Kisten noch gehoben werden, was aber in der Regel die Herren der Schöpfung übernehmen. Die ganz Cleveren und Alt-Eingesessenen stürzten dann gleich aufs Sonnendeck des jeweiligen Schiffs und belegen die schattenträchtigsten Plätze. Wobei man sich da auch irren kann, denn das Boot macht auf der Fahrt schon einige Wendungen, so daß die Sonne wandert. Mallorca-Feeling auch hier. Aber es sind tatsächlich nicht genug Liegeplätze vorhanden. Die Bänke reichen im Grunde nur zum Sitzen. Hat man sich einen Platz erkämpft, macht man seine Ausrüstung fertig und kann dann relaxen. Kurze Zeit nur, denn die Fahrtzeiten zu den Spots dauern in der Regel nicht so lange. Kurz vor Ankunft erfolgt ein Briefing, wo der verantwortliche Tauchguide über örtliche Gegebenheiten, Sehenswertes oder andere Besonderheiten des Tauchplatzes informiert und die Gruppen zusammengestellt. Bei erfahrenen Tauchern ist kein zusätzlicher Guide dabei. Nach dem ersten Tauchgang gibt es Mittagessen, das durchaus schmackhaft und abwechslungsreich ist. Kein Vergleich zu den Asiaten zwar, aber im Rahmen ihrer Möglichkeiten zaubern die beiden Männer in der Küche schon was Ordentliches. Nach dem Essen ist dann Ruhen angesagt, bis das ganze Spiel für den zweiten Tauchgang von vorn beginnt. An Bord sind meist auch einige Nitrox-Flaschen vorhanden. Dazu muß man aber den Nitrox-Kurs nachweisen. Seit neuestem bietet DDC auch Halbtagesfahrten an. Da fährt das Boot zu zwei Einzeltouren um 9 und 13 Uhr aus. Diese Variante bietet sich vor allem für Neuankömmlinge, Paare, von denen einer nicht taucht, oder ausgesprochene Langschläfer. Alle Tauchgänge sind übrigens Bootstauchgänge, bei denen man vom Boot ins Wasser springt und auch am Ende des Tauchganges zum Boot zurückschwimmen muß. Nur in Notfällen wird mal das Boot losgemacht, um jemanden aufzuladen. Einmal hatten wir aber auch einen Drifttauchgang, bei dem wir während der Fahrt abspringen mussten. Die Betreuung war übrigens stets professionell, auch wenn man mit den Guides im Grunde nicht viel zu tun hat, da wir als erfahrene Taucher ohne Begleitung getaucht sind. ** Tauchplätze ** Vor Safaga gibt es ziemlich viele Tauchplätze. 17 Stück habe ich auf einer Karte gezählt, aber einige der größeren Riffe bieten natürlich auch mehrere Stellen für Tauchgänge. Einige schöne will ich hier mal benennen. Tobia Island ist eine große Sandbank, die fast zur Insel geworden ist. Dort und an kleineren Riffen in der Nähe (Tobia Soraya, Tobia Arba, Tobia Kebir, Tobia Hamra) herrscht vor allem Sandlandschaft vor, die von Korallenstöcken unterbrochen werden, aber auch Riffformationen findet man hier. Man kann gelegentlich Delphine sehen, große Muränen, Unmengen von Rotfeuerfischen, Zackenbarsche und seltener auch Haie. Shab Shear ist ein 2 km langes Riff, wo es einen weitläufiger Hirnkorallengarten gibt. Hier kann man am Nordplateau schöne Strömungstauchgänge an der Riffkante machen. Ras Abu Soma liegt direkt unter Land. Deshalb gibt es dort oft starke Brandung und das Betauchen ist schwierig. Auch hier kann man gute Strömungstauchgänge and er Steilwand machen oder auf dem Plateau große Tischkorallen und gelegentlich auftretende Stachelrochen besichtigen. Abu Kafan hat eine Riffkante von 0 bis 200 Meter. Vor allem bei Early Morning-Tauchgängen wurden hier schon Hammerhaie und andere Großfische gesehen. Das Wrack „Salem Express“ wird nur auf Wunsch angefahren. Das Ende 1991 gesunkene Fährschiff liegt auf einer Tiefe von 15 - 30 Meter. Geübte Taucher können durch die Kommandobrücke tauchen. Insgesamt waren wir mit dem Tauchen durchaus zufrieden. Großfische waren auch hier, wie schon auf unserer Südtour im vorigen Jahr, nicht zu sehen, aber es war auf jeden Fall angenehm, daß in der Gegend um Safaga nicht 20 Schiffe an einem Riff hängen und ihre Taucher ins Meer spucken. Der Fischreichtum hat auch hier etwas nachgelassen, aber das kann auch Einbildung sein nach dem bunten Gewimmel in Thailand und auf den Malediven. ** Preise ** Der Vollständigkeit halber will ich noch einige Preise nennen (Stand September 03): Tagesfahrt - 40 EURO Halbtagestour - 25 EURO Nachttauchgang - 25 EURO Hausrifftauchgang - 10 EURO Hausrifftauchgang (begleitet) - 16 EURO Early Morning 2TG - 48 EURO Early Morning 3TG - 65 EURO Paketpreise: 05 Tage -- 190 EURO 06 Tage -- 220 EURO 10 Tage -- 360 EURO 12 Tage -- 410 EURO Ausrüstung: Ausrüstung komplett -- 16 EURO Jacket -- 6 EURO ABC -- 6 EURO Anzug -- 6 EURO Lungenautomat -- 6 EURO Computer -- 6 EURO Unterwasserkamera (ohne Film) -- 18 EURO Lampe 6 EURO ** Meine Meinung ** Von den Tauchplätzen her ist Safaga im Grunde mit Hurghada zu vergleichen. Es ist nicht spektakulärer, aber bei weitem nicht so abgetaucht und teilweise verdreckt wie in der Metropole. Aber eines hat Tauchen in Safaga der älteren Schwester natürlich voraus: man ist noch nicht mitten im Massen-Tauchtourismus. Allerdings wird sich das wohl in den nächsten Jahren zu Ungunsten der Gegend verändern, denn auch Safaga expandiert und zieht damit immer mehr Taucher an. Doch bis dahin kann ich die Tauchgegend uneingeschränkt empfehlen für diejenigen, die sich mit Rifffischen, gelegentlichen Großfischen und viel Makro zufrieden geben. ... |
angi3000, 05.03.2007
schön!
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