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Home > Computer > Computer Software > Betriebssystem & Embedded System-Software > S.u.S.E. Linux > Überblick
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| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| TC211AAE HP Insight Control Linux Edition Lizenz + 1 Ja |
2.438,69 € |
28T 22Std. | 0 | ||
| TC203AAE HP Insight Control Linux Edition Lizenz + 1 Ja |
320,31 € |
5T 18Std. | 0 | ||
| Symantec pcAnywhere Host & Remote (V. 12.5) Full Package Product 1 Benutzer CD Linux, Win, Mac Deutsch |
257,50 € |
29T 4Std. | 0 | ||
| Linux Zertifizierung LPI Level 1 Exam 101. CD-ROM für Windows ab 98 |
57,95 € |
3T 2Std. | 0 | ||
| Novell SUSE LINUX Professional 9.2 deutsch MwSt |
14,99 € |
3T 1Std. | 0 | ||
| ? Open Office Prooo Box Version 2 für Windows, Linux und Mac OS X NEU, unbenutzt |
7,50 € | 3T 5Std. | 0 | ||
| Open Office.Org Star Office für Linux und Windows mit CD Rom unbenutzt = Neu |
1,00 € | 3T 5Std. | 0 | ||
| Linux SUSE professional 9.3 DVD + CD |
1,00 € | 3T 20Std. | 0 | ||
| Star Office 6.0 für Windows & LINUX (u.a. Programme) PC Welt Heft CD2 - 06/2004 |
1,00 € | 6T 2Std. | 0 | ||
| Alle Angebote für S.u.S.E. Linux | |||||
Bewertung
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Vorteile
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Nachteile/Kritik
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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. SUSE Linux professional 9.0 - mein neues Betriebssystem !!!!ein Testbericht von Peter2003-11-23 12:44:20 vom 23.11.2003 Empfehlung: jaPreis: ------ Für das Programm SUSE Linux 9.0 Professional haben wir 77 Euro ausgegeben, die einfacherer Version, also die Personel Version ist ein wenig billiger und kostet soweit ich weiß um die 50 Euro. Dies ist eigentlich relativ billig, wenn man es mit anderen Betriebssystemen vergleicht. Systemvorraussetzungen: -------- --------------- als Prozessor wird ein Pentum 1-4 oder Athlon, Duron oder Athlon Xp, Athlon mp vorrausgesetzt, Prozessoren wie 286,386,486 werden nicht untersützt. Als Hauptspeicher wird bei der Installation mithilfe von YaST2 werden mindestens 64 MB benötigt, jedoch sind 128 MB oder mehr empfehlenswert. Als Festpalttenspeicher sind mindestens 400 MB nötig, jedoch werden 2 Gbyte empfohlen, und eine Vollinstallation verbraucht gleich ganze 6 GByte. Ausserdem werden fast alle Handelsüblichen Grafikkarten unterstützt. Auch viele Handelsübliche Soundkarten werden unterstützt. Entnommen der Verpackung !!! Umfang: ------- Das dieses Paket soviele verschiedene Anwendungen enthält, hätte ich nicht gedacht, so sind auf den 5 CDs verschiedene Emulatoren enthalten, wie z.B. Wine, um manche Windows Programme auf Linux zum laufen zu bekommen, oder, soweit ich informiert bin, sind auch 2 Playstation Emulatoren dabei. Jedoch ist das noch lang nicht alles, sehr viele Spiele werden mitgelifert, ausserdem ist ein Office Paket dabei mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Datenbanken. Ausserdem ist ein Tool dabei, um websites unter Linux zu erstellen und auch viele andere Programme. Spielen unter Linux: --------------------- Hier könnte es vielleicht ein wenig Problematisch werden, denn die meisten Spiele gibt es schließlich für Windows, und nur wenige kommerzielle Spiele für Linux. Aber glücklicher weise sind bereits sehr viele Spiele dabei, auf den 5CDS oder auf der Doppel DVD. Es gibt zwar auch Emulatoren, damit beispielsweise Windows Programme auf Linux laufen, jedoch sind diese nicht zu allen Spielen kompatibel. Internet: --------- Der Mitgelieferte Internet Browser heißt Konkerer, und damit kann man ziemlich schnell surfen, doch irgentwie kommt es mir so vor, als ob ich durch den Konkerer alles kleiner sehe als davor mit dem Internet Explorer. Allerdings sind auch Programme dabei, die mit dem ICQ kompatibel sind, um zu chatten. Zusätzlich gibt es das Programm Kmail, mit dem man bequem seine E-mails abrufen kann. Multimedia: ----------- Auch hier ist es sehr umfangreich, denn es gibt Brennprogramme, MP3 Player, DVD Abspieler, also sehr viel das man gebrauchen kann. Ausserdem sind eiige Programme dabei, um mit einer TV KArte Fehrnseh zu schauen unter Linux. Handbuch: --------- Das mitgelieferte Handbuch ist sehr umfangreich und verfügt über 480 Seiten. In dem Handbuch erfährt man etwas zu der Installation und Einrichtung von Linux, und es werdern auch einige mitgelieferte Programme beschreiben / vorgestellt. Grafik: ------- Als Grafik Programm wird das Programm GIMP mitgeliefert, jedoch kann ich dadrüber nicht viel schreiben, da ich damit noch nicht viel zu tun gehabt habe. Eigene Meinung: --------------- Also ich persöhnlcih finde Linux sehr gut, da es sehr Umfang reich ist, und sehr viel Software bereits Mitgelfiert wird. Leider gibt es das Problem, das nur sehr wenige Spiele von Linux unterstützt werden, aber man kann ja auch Linux parallel zu Windows installieren. Aber es werden auch viele Spiele mitgeliefert, die zwar nicht immer die aller Professionellsten sind, jedoch manen viele Spaß, und das ist ja schließlich der Sinn von Spielen, oder ??? FAZIT: ------- Linux wird immer mehr zum ernstzunehmenden Konkurrenten von Windows. ... |
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![]() Linux, nix für pc-gamerein Testbericht von †††††2003-12-27 13:23:02 vom 27.12.2003 Empfehlung: nein Vorteile: Gute sicherhei, gut zum arbeiten...Nachteile/Kritik: nix für gamer |
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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. Sehr gute Windowsalternative!ein Testbericht von phoenix802003-08-25 11:26:00 vom 25.08.2003 Empfehlung: ja Vorteile: Superleichte Bedienung, riesen Softwareangebot, günstiger Preis....Nachteile/Kritik: Keines.Vorgeschichte : ~~~~~~~~~~~~ Heute will ich mich mal etwas schwierigern wittmen, nämlich dem freien Betriebssystem Suse Linux 8.2 Pro. Wir benutzen es seit einiger Zeit auf mehreren Rechnern im Geschäft und auch auf Server Basis. Das es so leicht zu installieren und zu bedienen sein soll und noch ziemlich neu ist, möchte ich euch meine Erfahrungen wissen lassen. Der Preis: ~~~~~~~~~ Für Normalanwender beträgt der Preis für dieses Betriebssystem 69,00 Euro z.B. bei einem Internethandel, bezogen werden kann es natürlich auch bei Saturn oder Media Markt oder sonst einem Fachhandel. Es gibt auch noch diverse Vergünstigungen beim Kauf eines Suse Linux, z.B. gibt es eine Ermäßigung für Studenten oder auch für Schüler, sie bekommen diese Version für nur noch 49.00 Euro. So oder so, das neue Suse setzt sich damit schon mal preislich stark von Windows ab und sollte schon deshalb mehrere Käuferschichten anlocken. Lieferung : ~~~~~~~~~ Linux wurde innerhalb von 3 Werktagen geliefert, ich denke das ist in Ordnung, natürlich hätte ich auch in den Laden gehen können und es sofort kaufen können, aber dort kostet es meiner Meinung nach ein bisschen mehr. Zur Verpackung: ~~~~~~~~~~~~~~ Wie man es von Suse gewohnt ist, ist auch diese Verpackung in Grün gehalten und auch das Suse Wahrzeichen, das Chamäleon ist wieder auf dem Cover abgebildet und steht auf einem Balken der den Namen der Distribution zeigt: SUSE. Darunter steht noch in großer weißer Schrift die Version der Distribution, in diesem Falle ist es 8.2. Alles in allem eine sehr schöne Verpackung wie ich finde, sie wirkt nicht so professionell und technisch und ist daher auch nicht so abschreckend für die Käufer. Zur Installation: ~~~~~~~~~~~~~ Suse wirbt ja mit einer kinderleichten Installation wie bei Windows, mit nur 3 Klicks sogar soll man die Installation durchführen und abschließen können. Und siehe da, Suse hat nicht gelogen, tatsächlich ist nach 3 Klicks die Installation erledigt, natürlich hat man jetzt eine Art Standart Installation, wer sich sein System zusammenbasteln will, der sollte die manuelle Installation nehmen, denn dort kann man genau auswählen was man installieren will. Diese Installation ist schon um einiges umfangreicher und schwieriger als die erste, aber man hat auch genau dann das was man haben will. So oder so sind beide Installationen noch vereinfacht worden und man erinnert sich schon ein bisschen an Windows. Dies stärkt natürlich auch die Anwenderfreundlichkeit. Bei mir hat das neue Suse alle meine Hardware ohne Probleme automatisch erkannt und konfiguriert, einfach klasse und einfach. Tipp : Wer noch keine Ahnung hat und sich das System mal anschauen will der sollte die einfachere Installation auswählen, somit kann man in kurzer Zeit loslegen. Was gibt es neues in dieser Version? ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Installa tion : - verbesserte Softwareinstallation - es können verschiedene Installationsquellen gewählt werden - Onlineupdate ist möglich, sogar vor dem ersten Login - Detaillierte Hilfe beim Yast Software Installer und im Yast Online Update - Susewatcher : automatische Informationen über Updates Grafik : - KDE 31. mit verbesserten Menüstrukturen - Desktop sharing framework - Gnome 2.2 mit verbesserter Benutzbarkeit Office : - OpenOffice.org 1.0.2 mit neuen Funktionen - Verbesserte Integration von OpenOffice.org - Schnellstartfunktion für OpenOffice - Exchange 2000 Kompatibilität für Korganizer - Neue Version von MrProject (Projektmanagement? Sicherheit : - Encryption von Verzeichnissen und Partitionen Internet : - Neue Funktionen für ISDN und Kinternet Mobilität: - Verbesserter Profilmanager - Verbesserter WLAN Support Multimedia : - Professionelles Videoeditieren mit MailActor - Festplattenaufnahmen mit Audacity Neue Spiele: - Frozen Bubbles - FooBilliard - Marbles Dokumentation und Hilfe: - Vergrößertes Hilfesystem - Dokumentation ist um 100 Seiten größer, auch auf DVD oder CD erhältlich Neue Versionen und Tools: - Kernel 2.4.20 - Xfree86 4.3 - KDE 3.1 - GNOME 2.2 - GCC 3.3 pre-release - Sun Jave 1.4.1 - VPN - VNC Terminal Server System Anforderungen: ~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Prozessor : Intel: Celeron, Pentium® to Pentium® 4, Xeon® AMD: K6/II/III, Duron(tm), Athlon(tm), Athlon(tm) XP/MP IBM 286, 386, 486 and Cyrix processors are not supported Speicher: Minimum 64 MB, empfohlen sind 128 MB Festplatte: 400 MB bis mehr als 3 GB bei Standartedition, oder 6 GB bei der Professional Edition Grafik: ATI: Radeon 9000/9500/9700 nVidia: GeForce 4, GeForce FX Matrox: G450/G550 ISA plug & play Karten ISA plug & play Karten müssen manuell konfiguriert werden. Die Handbücher: ~~~~~~~~~~~~~ Sind alle sehr einfach und übersichtlich erklärt, hier wird auch der Neuling daran gefallen finden und damit keine großen Probleme haben. Das erste Starten von Suse Linux 8.2 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Der erste Unterschied zu Windows ist, das der Bootvorgang nicht unsichtbar ist, man sieht alles was das System gerade macht und lädt. Bei Problemen werden die Sachen dir geladen werden gleich rot markiert, somit sieht man auch gleich was genau Probleme breitet. Bei Statusmeldungen die ok sind werden die Sachen grün gezeigt, eine wirklich wichtige Funktion. Nach wenigen Sekunden war das Betriebssystem hochgefahren und es konnte losgehen! Als erstes erscheint der Anmeldebildschirm, der sehr schick und übersichtlich wirkt, erinnert ein bisschen an Windows, sieht aber besser aus. Nun muss ich nur noch meinen Namen und mein Passwort eingaben, so wie ich es auch von Windows gewohnt bin und ich bin drin! Als erstes erscheint ein Assistent der mich in dieses System einführen will, für Neulinge ebenfalls sehr zu empfehlen. Danach kann es losgehen, als erste stach mir mal die neue Optik ins Auge, sieht wirklich alles sehr schick und professionell aus. Was geht wo? ~~~~~~~~~~~~~ Links unten befindet sich der K Button, wenn man ihn anklickt hat man Zugriff auf alle Programme und die wichtigsten Funktionen, funktioniert also wie der Start Knopf bei Windows. Ins Internet kommt man über das Mozilla Icon, man richtet seinen Browser und die Verbindung ein, dies geht auch via Assistent und los kanns gehen. Auch ICQ funktioniert unter Linux genauso wie unter Windows. Anstatt des teuren Office von Microsoft gibt es hier die kostenlose Variante, die zwar ein bisschen Eingewöhnung bedarf aber alles Funktionen wie Microsoft Office bietet. Zum Drucken: ~~~~~~~~~~~ Meinen Drucker ( Lexmark Optra T612) erkannte Linux auch ohne Probleme und ich konnte wie bei Windows gleich loslegen mit drucken. Spiele : ~~~~~~ Da bietet Linux im Gegensatz zu Windows nicht nur 3 Spielen an sondern einen riesen Auswahl an allen möglichen Spielen und sogar Emulatoren für SNES oder Amiga, alles Genres sind hier abgedeckt. Systemsteuerung: ~~~~~~~~~~~~~~ Heißt bei Linux YAST (Yet another Setup Tool) und funktioniert kinderleicht, der Assistent hilf einem bei allem und ich hatte damit noch keine Probleme. Im Gegensatz zu früher ist YAST sehr vereinfacht worden und ist damit nicht mehr so abschreckend. Support und Service: ~~~~~~~~~~~~~~~~ Kann ich leider nichts dazu schreiben da ich noch keine Probleme zum Glück hatte, aber ich habe mich erkundigt und spätestens nach 48 sollte man von Suse eine passende Lösung bekommen. Sollte sich da was bei mir tun werde ich dies natürlich hier hinzufügen. Negatives : ~~~~~~~~ Bis jetzt ist mir noch nichts aber auch gar nichts aufgefallen, sehr viel wurde verbessert und nichts wurde schlechter. Suse ist noch leichter und anwenderfreundlicher geworden. Mein Fazit: ~~~~~~~~~ Alles in Allem ein sehr ausgereiftes System ohne große Macken, das es für einen sehr erschwinglichen Preis zu kaufen gibt. Auch Windowsianer sollten sich diese Version mal anschauen, sie würden stauen wie gut jetzt Suse ist. Es gibt eigentlich fast keine Nachteile mehr gegenüber Windows, nach einer kleinen Angewöhnungsphase hat man eigentlich alles leicht drauf. Auch Spiele gibt es schon sehr viele für das Os, für die Zocker unter auch. Und egal was für einen Art von Anwendung ihr braucht, hier werdet ihr sie finden. Super Betriebssystem ohne Fehler für einen super Preis! P.S: Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Bericht einen kleinen Einblick verschaffen! Ich poste meine Berichte für Ciao! und für Yopi unter dem gleichen Usernamen! Vielen Dank im Voraus fürs Lesen, bewerten und kommentieren! Für Yopi 25.08.2003 euer Phoenix80 ... |
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![]() Die Frustrations-Softwareein Testbericht von Voodoo-Benshee2003-03-31 02:40:22 vom 31.03.2003 Empfehlung: nein Vorteile: in ein paar Dingen besser als Windows....siehe Text...Nachteile/Kritik: Für mich jede MengeNun ja, ich hab es mir bequem Online bestellt für 79 Euro und hatte das Paket innerhalb von drei Tagen in der Hand (www.linuxdiscount.de). Schnell ausgepackt, CD eingeworfen und Rechner hochgefahren. Als PC nahm ich meinen Zweitrechner: P1 200 MHz; 128 MB RAM und 4 GB Festplatte. Laut Vorraussetzungen vollkommen ausreichend. Nun ja, die Installation geht schonmal recht einfach. Neulinge wie ich sollten aber bei der Auswahl von Zusatzsoftware, die verflucht umfangreich ist, erstmal die Finger lassen. Es stand zwar die Bedeutung dahinter, was die Software für eine Funktion darstellt, aber man solle Linux erstmal Schritt für Schritt kennenlernen und die Zusatzsoftware kann man immernoch bequem nachinstallieren. Weiter gehts, noch sind wir am Punkt was ich installieren will, entweder "KDE komplett"; "KDE benutzerdefiniert"; "GNOME" und so weiter. Tja KDE hab ich schon mal gehört, das ist die grafische Benitzeroberfläche wie wir das von Windows kennen. Doch was zum Geier ist "GNOME"??? Naja, egal, ich installiere das mal mit, scheint wichtig zu sein, dacht ich mir *gg*. Nachdem man alles ausgewählt hat, wird gefragt wie man Linux installieren will. Dabei braucht Linux "eigene Partitionen". Eigene Partitionen in dem Sinne, dass hier nicht auf bekannte Laufwerke partitier wird (zB bei Win: C; D; E usw) sondern in hda; hda1; hdb usw. Jo, ich hatte zwar nicht so den richten Plan, aber mach mal so wie Du denkst - Die Platte war eh leer *ggggg*. Nun startete die Installation. Je nach Installationsmenge, werden auch die CD´s verlangt und dementsprechend dauerst auch länger. Nachdem alles installiert wurde, kann die wichtigste Hardware konfiguriert werden á la Soundkarte, ISDN; Netzwerk; Grafikkarte usw. und zu guter letzt werden die User angelegt. Einmal der "root", praktisch der Obermacker *ggg*, mitdem alles gemacht werden kann, was Einstellungen angeht und den "normalen" User, den man halt benutzt. Denn den "root" sollte man nur nehmen, wenn man an Linux was verändern will. Cool dacht ich mir, die Netzwerkeinstellung is wie in Windows - also kein Problem. Ich legte ne feste IP an, welches Gateway zu nutzen ist usw. Nachdem alles drauf war, wartete ich gespannt bis Linux lädt. Ich logte mich unter meinen gebräuchlichen Namen ein und zackzackzack, Linux zeigte mit großer Erwartung sein Gesicht. So auf den ersten Blick sah alles fast so aus wie bei Windows und ich schlängelte mich durch die Optionen. Ich viel fast in Ohnmacht, überall kann man irgendwelche Konfigurationen machen. Das Softwareangebot war zudem auch noch emens. Als Beispiel: Ich will mir ein Bild anschauen, kann ich zwischen drei - sechs Bildbetrachtungsprogrammem wählen, ja klasse.... Dann bin ich mal online gegangen. Die ISDN-Konfiguration ging relativ einfach. Als Browser kann man den Konqueror nehmen (das Gegenstück zum Win Explorer). Mir fiel nach einer Weile auf, dass dieser Browser ja einige Macken, zwecks Darstellung hatte. Er konnte keinen JAVA erkennen, obwohl ich ihn angeschaltet hatte. Dann Fehldarstellung bei Websites die Frames aufweisen (als ich meine Website aufrief, kam mir fast das kot***), zunächst Probleme mit Flashsites und zack........Totenstille....was war geschehen? Ich konnte meine Maus nicht bewegen, die Tastatur blieb lahm.....ist mein System eingefrohren? Hab ich nicht was von sehr stabil gelesen? Stabiler als Windows? Hmm.....ich warte noch ein wenig, vielleicht macht der ja irgendwas. Nach 10 Min nutze ich die STRG+ESC - Tastenkombination und beendete den Browser. Statt nur das Programm zu beenden, legte er gleich alles lahm, ich sah nur noch den Hintergrund. Also Resettaste und neustarten. Nachdem er mir seine Bootvorgänge anzeigte und den Scandisk durchführte, meinte er ich soll mich in der Console anmelden. Hab ich gemacht. Dann stand da nur noch.....Linux, have a lot of fun.... Und nu? Linux startete nicht. Ich bin auf der DOS-Ähnlichen Oberfläche klebengeblieben. Ich schaute im Handbuch nach, wie der Befehl zum KDE lautete....nix. Meinen Hauptrechenr angemacht und mit beim Linux-Support informieren wollen.....nix rein gar nichts, also die Hotline.....Warteschleifen..aufgelegt....Ey Hallo??????? Ich bin Newbie zum Teufel, wie komm ich wieder ins KDE????? Also tippte ich mal einfach KDE ein, vielleicht passiert da was. Und tatsächlich, er lädt es...au weiha. Nur zur Info, die Befehle in der Console findet man nirgends. Weder für einen Scandisk, laden irgendwelcher Programme uns so weiter. Im Handbuch stehen zwar irgendwelche Sachen, nur funktionieren die nicht. Die schreiben da was von einen Ordner wo das und das liegt und es kommt auf die Partition an und blablabla......toll....weiß ich wo die ganzen Dateien von Linux liegen????? Nee!!!! So, abgeregt geh ich an das Konfigurieren vom Netzwerk ran. Ich musste mich als "root" anmelden und wollte an die Sache rangehen. Ich machte die Netzwerkeigenschaften auf und ....ach Du scheisse.....hier muss man ja alles, wirklich alles selber einstellen. Na klasse, als ich versucht hab mich da durchzuschläneln und nichts funktionierte hab ich hast einen kollaps bekommen. Ich wollte mit meinem Linuxrechner über den WinXP rechner über LAN surfen. Ich versuchte mich über die Supporthotline ein weiteres Mal zu informieren. Sie sagten, es ist möglich. Man sagte mir, ich muss den Kernel kompilieren und einen Ressourcecode downloaden und einen Befehl reinschreiben......HÄÄÄÄ? Wie bitte?????? Nun gut, ich verstand nur Bahnhof was der da sagte, aber ich versuchte es........ Nach zwei Wochen hab ich es immernoch nicht hinbekommen und ließ es bleiben...... So, ab hier höre ich mal auf über Einzelheiten zu labern *ggg*, denn mein Text würde nur zu einem Roman mutieren. FAZIT: Ich habe nach ca zwei Monaten versucht Linux 7.3 kennzulernen. Jedesmal wennich Linux anhatte, ging ich mit so einem riesen Hals - denn egal was ich machte, entweder das Teil schmierte ab oder es funtionierte nicht wie ich es wollte, trotz versuchter Hilfe. Das surfen ist eine Qual, da die ganzen Browser ähnlich die der Netscape sind. Fehldarstellungen, ständig fehlende Plugins - oh man, da macht surfen keinen Spaß. Netzwerk: Kann man total vergessen. Als Newbie ist man hier total aufgeschmissen. Irgendwelchen Mist kompilieren und reinschreiben und blablabla...ey hallo??? Bei Windows2000 ist das hammereinfach, ohne irgendwelche Kinkerlätzchen *grml* Internet allgemein: die ISDN-Konfiguration incl. E-mail ist auf Linux genial. Schön übersichtlich und sogar einfacher als Windows. Also der Internetzugang geht bei Linux schneller als bei Windows. Geschwindigkeit: Da ist Linux nach einer Weile das brutale Grauen. Läuft Linux im KDE ca einen dreiviertel Tag lang, kommt das einfach nicht mehr aus dem Keks und die Programme brauchen eeewig bis sie alles geladen haben. Das sieht manchmal so aus, als ob Linux abgesoffen ist. Spielen: Linux ist eigendlich dafür nicht gedacht. Es gibt einen Windows Emulator "Wine", mit dem man einige Windows Sachen zum Laufen bekommen kann. Aber sehr sehr geringe Kombatibilität und total instabil. Im Klaren: Ich persönlich finde, Linux ist nicht so der Bringer. Klar, man muss es wirklich kennenlernen mit viel Geduld (die ich nach einer Weile aber nicht mehr hatte) und nach einer Weile kommt das alles schon. Doch ich als aufgewachsener Windows-User finde Linux als das Grauen. In vielen Punkten ist Linux super aber widerrum auch schlechter als Windows. Das Software-Angebot z.B. kann sich bei Linux wirklich sehen lassen, doch dafür ist das Angebot an "freier" Software sehr sehr gering, aber vielleicht ändert sich das noch. Zusätzlich nervt mich, egal was für ein Programm ich starte, egal was ich einstellen will - immer irgendwelche komplizierten Konfigurationsmöglichkeiten - und das ist echt zum ko****. Ich will bequem arbeiten können und nicht immernoch irgendwas rumfummeln (zum arbeiten kam ich bei Linux übrigends überhaupt nicht *grrr*). Gerade Sachen die ich für´s Leveldesign brauche laufen auf Linux (wenn überhaupt), wie der letzte Mist. In Endeffekt: Hartgesottene Windows User wie ich sollten die Finger von Linux lassen. Ich hab versucht über zwei Monate lang Linux kennenzulernen und dabei stellt sich raus, dass ich einfach nicht damit klarkomme. Zu umfangreich, zu viel Know-How und so unbedingt besser als Windows würde ich auf keinem Fall sagen. Denn das was Linux kann (Server; Programmierung; etc) kann ich und mach ich lieber weiter auf Windows2000. Ich hab Linux wieder deinstalliert und bleibe bei meinem guten Windows. Ich diesem Sinne nehme ich Bill Gates in den Schutz *gggg* Ich weiss es gibt viele Linux User, -Fans da draussen, aber fühlt Euch mit meinem Bericht nicht angegriffen. Diejenigen die damit umgehen können, sollen es auch weiter nutzen und ihren Spaß haben, nur ich lasses bleiben. Ich habe meine Erfahrung lange genug gemacht und hier halt notiert. Linux ist empfehlenswert, keine Frage - aber mich regt Linux einfach mal auf *ggg*, ich hab darauf keine Lust mehr. ... |
Annna13, 21.09.2006
sh
Leela, 23.07.2006
sh :o
morla, 20.03.2006
sehr hilfreich
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![]() Das Powersystemein Testbericht von ewka782003-02-27 18:52:32 vom 27.02.2003 Empfehlung: jaSo entwickelten die einen Programme, einer davon schreibt heute noch und beteiligt sich an Projekten, und die anderen testeten sie und es sprach sich auch irgendwann rum, dass man davon Ahnung hat, wovon viele gern Ahnung hätten. Mein Spezialgebiet waren Netzwerke – jeder Art, nach jedem Wunsch. Überhaupt waren Netzwerke schon immer mein Lieblingsgebiet und ich experimentierte gern und viel damit herum. Zwar brachte das seltsame Blütten mit sich, wo ich zeitweilig ein ganzes Netzwerk zu Hause laufen hatte, und immer wieder irgendwas darauf testete, zum Glück sind die Ambitionen heute etwas kleiner geworden, ich muss ja schliesslich nicht ein ganzes Firmennetzwerk zu Hause haben, LOL. So habe ich mir aber einiges beigebracht, Wissen, was mir heute hin und wieder mal zunutze kommt. Nun ja, irgendwie war man auch sehr stolz auf sich selbst, dass man nicht einer blinden Schar von Schafen hinterherläuft, sondern total gegen den Strom schwimmt und so trugen sämtliche e-Mails, die von uns abgeschickt wurden immer die Signatur 'This e-mail was written without using any Micro$oft software' - mag schon ein bisschen lustig sein, aber na ja... Von Linux bin ich eigentlich nur deshalb abgekommen, weil Flatrate-verwöhnt, wie ich damals war, musste ich dann einen Kompromiss mit mir schliessen - entweder ich zahle hohe Telefonrechnungen, oder ich hole mir einen günstigen Tarif, der aber nur unter Windows läuft und ich entschied mich für Letztere. Später war es eigentlich immer nur meine Faulheit gewesen - mal dachte ich sogar ein wirklich GUTES Windows mit Win2k gefunden zu haben, doch als ich letztens die c't - CD in mein Laufwerk schob und Knoppix mir so zeigte was aus Linux in den zwei Jahren geworden ist, in denen ich es ein bisschen aus den Augen verloren habe, da packte mich wieder die Sehnsucht danach mal wieder einen Linuxrechner zu haben. Eine Suse-Distribution war aber mal wieder so eine Faulheit - ich bin nun mal etwas faul, was bestimmte Dinge anbetrifft, und hier war's noch nicht mal von wesentlicher Wichtigkeit, dass eine Distribution sich auch einfacher installieren lässt, denn das schreckt mich eigentlich weniger ab, aber ich dachte mir einfach, warum soll ich nach passender Software suchen und alles in Kleinarbeit runterladen, wenn es mit einer Distribution viel schneller geht und ich schon das meiste auf der Hand habe und eine relativ gute Distribution bietet schon eine recht gesunde Auswahl. Es war mir aber auch bewusst, dass die Entwickler von Suse oder Red Hat durchaus auch ihre Modifikationen vornehmen, an denen man sich manchmal auch die Zähne ausbeissen kann - ein Paradebeispiel dafür ist meine Grafikkarte, die ich dummerweise auf einem Treiber laufen lassen muss, der für eine ältere Karte vorgesehen war, weil der neue Treiber sich zwar installieren liess, aber ich die dabei die grafische Oberfläche einbüssen musste, obwohl der Treiber eigentlich hätte passen müssen. Nun ja, das tut aber nicht allzu doll weh, denn ich kann dennoch meine Karte vernünftig nutzen und die 3d-Unterstützung für Grafikkarten ist sowieso teilweise ziemlich experimentell und funtzt nicht unbedingt immer. Linux – nur für wen? ***************** Ich würde sagen, dass Linux als System eigentlich für jeden taugt - vorrausgestzt, man ist selbst dazu bereit auch viel zu lesen, um auch mal hinter die Kulissen zu schauen. Man muss nämlich einfach eine gewisse Bastelfreude mitbringen, weil selbst bei Distributionen, wie zb. Red Hat oder auch Suse, muss man manchmal schon selbst Hand anlegen, weil selbst wenn bestimmte Konfigurationsprozesse automatisiert sind, gibt es immer noch eine Vielzahl von Hardware, die sich so nicht installieren lässt. Hier liegt auch ein gewisser Nachteil von Linux gegenüber Windows: Es gibt immer wieder Hardware, die sich nur schwer installieren lässt - manche Treiber gibt's gar nicht, oder nur in einer experimentellen Version, die man manchmal sogar per Hand selbst kompilieren muss. Es ist auch so, dass die Linuxgemeinde sich auch ziemlich schwer tut mit einigen Neuerungen, aber mittlerweile sollte jeder einigermassen moderne Rechner, ohne allzu ausgefallene Software, auch unter Linux komplett und fehlerfrei laufen. Leute, die aber eigentlich eher ihren Rechner als Spielkonsole nutzen, werden sicherlich mit Linux auch nicht besonders glücklich. Der Grund liegt dabei klar auf der Hand: Wie ich schon schrieb ist die Unterstützung für 3d-Grafik eher dürftig und so bietet Linux auch heute keine wirklich nennenswerte Auswahl an Spielen, denn es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass Linux als System eine etwas andere Benutzergruppe hat, als Windows. Selbst nämlich, wenn man sich für eine volle Distributionsversion entscheiden sollte, wird man am Ende feststellen, dass zwar die Fülle an Software zwar wirklich unglaublich gross ist, aber in dem Bereich eigentlich kaum was da ist. Allerdings muss ich auch hinzufügen, dass es auch mittlerweile Spezialsoftware auch für Linux gibt, dass man meistens schon was passendes dazu finden kann. Wem das allerdings immer noch nicht reichen solllte, für den gibt’s auch noch Wine - einen Windows-Emulator, der die meisten Windowsprogramme auch unter Linux zum starten bringt, dazu aber später mehr. Allen anderen, die nicht unter diese Kriterien fallen, kann ich Linux nur empfehlen, weil damit erhält man ein wirklich Desktop-fähiges und stabiles System, wo man auch wirklich, selbst bei einem ‚modifizierten‘ System, wie es bei Suse Linux der Fall ist, alles nachvollziehen kann was im Rechner drin passiert, man erhält keine schwachsinnigen Meldungen, die man oft überhaupt nicht nachvollziehen kann, alles ist nämlich in Logfiles gespeichert, die man dann später sich anschauen kann, wenn vielleicht etwas nicht so laufen sollte, wie es sollte. Genauso verhält es sich mit der Sicherheit des Systems – es gibt nämlich keine Software, die selbst bei installierter Softwarefirewall sich ihren Weg bannt und mit dem Heimserver kommuniziert. Es ist ein sehr übersichtliches System, der wirklich einem das Gefühl gibt volle Kontrolle über das System zu haben, nur es ist natürlich auch ein bisschen mit Eingewöhnung verbunden und wenn man sich aber daran gewöhnt hat, dann weiss man schon meistens wo was ist, wie man es unter Kontrolle kriegt und wie man es nach seinen Wünschen einstellt. Ich hatte auch das Glück gehabt seinerzeit noch ein recht nacktes Linux kennengelernt zu haben, wo es keine wirklichen Installations- und Konfigurationshilfen gab und man fast alles per Hand machen musste. Auch wenn schon damals Suse Linux mit Yast (Yet Another Setup Tool) auslieferte, konnte Yast damals nur eines: Pakete aufspielen und gegebenfalls auch mal die Platte zu partitionieren und Laufwerke zu mounten – mehr war nicht drin. Ich kann mich noch wie heute erinnern, wo ich noch manchmal halbe Nacht dabei sass, den Kernel kompilierte, damit überhaupt erstmal was läuft. Dies hat aber sich zunutze gemacht, denn auch wenn mich anfangs Yast2 etwas verwirrte, merkte ich aber ganz schnell, dass unter der schönen grafischen Oberfläche immer noch das alte Linux steckt, was ich schon sehr gut kenne und wo ich immer einen As im Ärmel habe, um einige Stolpersteine umzugehen - aber auch dazu gleich ein bisschen mehr. Das Paket ******** Anfangs möchte ich aber schon mal vorweg sagen: Auch wenn man preislich sich dazu verleiten könnte den Home Paket zu kaufen, rate ich davon nun wirklich ab und das aus einfachem Grund. Mit dem Professional Paket hat man sehr vieles, was es so an brauchbarer Software gibt und dieses Paket ermöglicht auch einen mit Linux alles zu machen, was damit nun möglich ist. Den Home Paket sehe ich eher als einen Versuch Suse Linux massentauglich zu machen, wofür allerdings Linux selbst in der jetzigen Form noch nicht ganz bereit ist - es ist nämlich ein System, was einfach ein bisschen Verständis der Materie verlangt und da läuft vieles nicht auf einem Klick. Das Professional Paket, was ich nun habe bietet hingegen nämlich über 800 verschiedene Softwarepakete aus alles erdenklichen Bereichen auf 7 CDs und einer DVD, dass eigentlich damit keine Wünsche offen bleiben. Ob man nämlich nun sich verstärkt mit Webserver- oder Netzwerkbereich beschäftigen möchte, ist alles dafür vorhanden. Entwicklersoftware, für die man normalerweise bei Windows sehr viel Geld bezahlen muss, gibt es in Hülle und Fülle - da bleibt einfach kein Wunsch offen. Das ist auch der Grund warum ich seinerzeit Linux viel als Programmierplattform nutze, weil ich mir keine Software dazu kaufen musste, mein Rechner war bombenstabil und ich konnte Programme für Linux schreiben, denn es gab keine Vorgabe unter welchem System das Programm läuft, Hauptsache es läuft. Aber auch Lern- und Bürosoftware ist vorhanden, sowie sämtliche brauchbare Internetsoftware und Software aus dem Multimediabereich und das alles in Fülle. Desweiteren ist natürlich auch ein Installations- und Administrationshandbuch vorhanden, was zwar kein besonderes Nachschlagewerk ist - dafür habe ich zb. ein uraltes Handbuch aus dem Jahr 1996, noch geschrieben teils von Linus Torvalds selbst und teils von anderen, was grösstenteils heute noch gültig ist - aber bei der Suse- spezifischen Installation und Handhabung des Systems es durchaus hilfreich sein kann. Im Installationshandbuch ist nämlich step by step die ganze Installation erklärt, wie man diese korrekt durchführt, was man dabei beachten muss, und wie man dann letztendlich ein korrekt installiertes System auf die Platte bringt. Im Administrationshandbuch geht's dann schon detalierter zur Sache, hier wird nämlich erklärt, wie man das System auf dem neusten Stand hält und die verschiedenen Sachen manuell und benutzerspezifisch sich zurecht konfiguriert. Ich betrachte das Admin-Handbuch somit eigentlich wie ein Kompendium, weil da stehen doch ein paar nützliche Sachen drin. Geschrieben ist das ganze auch ziemlich verständlich, mit dem Installationshandbuch dürfte nun wirklich jeder etwas anfangen können. Das Standardpaket kostet dann 79.90, allerdings für Schüler und Studenten gibt es eine Sonderversion, die aber alles das beinhaltet, was die Professional Version auch hat – diese kostet dann 39.90, ich habe meine aber noch zu einem Sonderangebot für 34.90 erworben. Systemvorraussetzungen ******************** Eigentlich läuft Linux auf jedem modernen Rechner, vorrausgesetzt dieser hat keine besonders exotische Hardware, denn da ist manchmal die Unterstützung nicht ganz gewährleistet. Allerdings sind die Windowmanager wie das bei Suse beinhaltende KDE 3.0 zum Teil ziemlich ressourcenfressend, dass man eigentlich meist schon mindestens einen Pentiumrechner ab 200MHz mit 128MB Speicher haben sollte, damit auch diese flüssig laufen können. Im Gegensatz zu früher läuft Linux nicht mehr auf 386er Systemen, auf 486er Systemen schon, allerdings wahrscheinlich nur in der Textversion, denn wer schon mal versucht hat KDE 3.0 auf einem P233 zum laufen zu bringen, der wird das nicht auf einem 486er versuchen, denn schon auf einem P233 ist KDE wirklich furchtbar langsam... Installation ********** Die Installation ist eigentlich an sich einfach: CD1 oder die DVD ins Laufwerk schieben, ggf. noch im BIOS einstellen, dass von CD gebootet werden soll und los geht’s. Im ersten Teil wird dann die Festplatte partitioniert und das Dateisystem angelegt, der Umfang der Installation festgelegt, wobei man sich dann auch die Pakete aussuchen kann, die dann installiert werden sollen und dann wird das System zum ersten mal hochgefahren – davor wird noch evtl. der Bootmanager LILO eingerichtet und das ist schon mal die erste Stolperfalle. Bei meiner Installation fuktionierte das nämlich gar nicht, da ich noch gleichzeitig Windows 2000 auf meiner Festplatte habe und Yast2 versuchte unterhalb der 1024 - Zillindergrenze auf dem Master-Boot-Record LILO einzutragen. Da der Bootmanager von Windows 2000 (Windows NT/XP ist der selbe Fall) aber genau in diesem Bereich eingetragen ist, wird dann LILO einfach ignoriert und der Bootmanager von Windows 2000 meldet sich weiterhin fröhlich, während man Linux nicht gestartet bekommt. Hier helfen einige Kniffe weiter – dabei gibt es einige Dokumentationen, die genau dieses Problem beschreiben und Wege und Mittel aufzeigen, um dieses Problem umzugehen. Nach dieser Prozedur werden Benutzer eingerichtet, wobei tunlichst darauf achten sollte, dass man einen Nebenbenutzer einrichtet, und als Root nur dann reingeht, wenn es wirklich nicht anders geht. Man sollte nämlich wirklich auf keinen Fall aus Bequemlichkeit überall als Root reingehen, und schon gar nicht im Internet surfen (dazu am besten noch ohne Firewall...), weil man auch im Hinterkopf haben sollte, dass in dem Fall das System quasi blank liegt und angreifbar ist. Danach wird die Hardwareerkennung gestartet, wo man Konfigurationsvorschläge bekommt - bei mir selbst erkannte Yast2 fast alles, bis auf die Grafikkarte, wo der passende Treiber einfach nicht vorhanden war und, wie schon oben beschrieben der passende gar nicht laufen wollte, und die Soundkarte, die ich dann manuell nachinstallierte. Selbst aber Hardware wie TV-Karte wird von Yast2 erkannt und in meinem Fall auch korrekt erkannt, dass die mitinstallierte TV-Software auf Anhieb nach Programmen suchte und sich nutzen liess. Zum einen muss ich sagen, diese Art von Installation erleichtert schon unheimlich die Fummlerei in den Konfigurationsdateien, hat dennoch aber ihre Tücken, denn wird etwas falsch oder nicht erkannt, dann darf man es selbst machen. Ob's danach funktioniert hängt auch ganz davon ab, wie geduldig man ist und wie gut man liest, gegebenfalls sich mit der Materie von Linux auskennt. Ansonsten aber, wenn nichts schiefgelaufen ist, hat man schon ein ziemlich gut vorkonfiguriertes System, wo man dann noch wahrscheinlich LILO (es sei denn man verzichtet ganz darauf und bootet von DOS/Windows aus mit Hilfe von loadlin), Internetzugang und Software sich nach seinen Wünschen einrichten muss. Kernel kompilieren muss man heute glücklicherweise nicht mehr, denn dieser ist mittlerweile so dermassen umfangreich gegenüber den früheren Versionen, dass man jede Menge Einstellungen vornehmen müsste und ob der danach auch korrekt das System läd ist auch eine Frage für sich, denn das hängt natürlich auch davon ab, wie gut man den kennt. Im Gegensatz zu früher nämlich wird vieles schon durch die Setuproutine automatisch erledigt, dass man da eigentlich nichts mehr daran ändern muss. Ich selbst tue es mir auch nicht mehr an, weil mein System auch so relativ problemlos läuft und ich eigentlich da auch nichts viel daran auszusetzen habe - es ist vielleicht nur eine kleine Herausforderung für irgendwann mal, wenn ich zu viel Zeit haben sollte und mir langweilig ist :) Praxis ****** Also bis auf einigen Ärger mit Konfigurationsdateien, wo ich auch mal per Hand nachhelfen musste, bin ich eigentlich doch ziemlich begeistert. Bei Suse sei allerdings gleich vorweg noch eines anzumerken - Suse setzt meist auf sehr neue Software, die nicht unbedingt immer stabil läuft. Auch ich habe es nämlich ab und zu das Problem, dass mir einzelne Programme wegsemmeln, wo ich dann manchmal gar mich nochmal anmelden muss, weil sie sich noch nicht mal killen lassen. Das System an sich läuft aber trotzdem weiter, aber es nervt einfach, wenn man nicht reagierende Programme irgendwo im Hindergrund hat. Sicherlich ist es für einen eingefleischten Windows-User nicht gerade einfach sich auf Linux umzustellen, denn selbst wenn man das System an sich kennt, aber lange nicht viel damit zu tun hatte, muss man sich erstmal eingewöhnen, doch wenn man geduldig ist und offen dafür ist sich auf den Pinguin (oder Chameläon) einlässt, dann wird mit den Tagen es auch immer einfacher fallen mit dem System umzugehen, damit zu arbeiten, aber man lernt auch langsam seine Grenzen kennen. Oft wird man nämlich gegen eine Wand laufen, wo man es deutlich zu spüren bekommt, dass man damit auch nicht mit dem allgemeinen Strom schwimmt. Aber selbst, als ich zeitweise wieder mit dem Windows- Strom mitgeschwommen bin, hat mich Linux nie so richtig loslassen können, weil ich hielt schon immer Linux für eine wirklich gute Alternative zu Windows. Aber, ob es nun um zum Teil wirklich hässlich dargestellte Seiten geht, die total auf den Internet Explorer ausgerichtet sind – wobei ich muss anmerken, dass vor zwei Jahren und mehr war das lange noch nicht so schlimm gewesen wie heute, oder um Software geht, die es nur für Windows gibt, die Wine auch nicht richtig starten kann - Wine mag nämlich schon ein ziemlich praktisches Tool sein, mit dessen Hilfe man so eines an Windows- Software zum laufen bekommt, doch irgendwo hat das auch seine Grenzen, denn kompliziertere und vor allem fest im Windows-System verankerte Software kriegt man überhaupt nicht zum laufen. Allerdings ist es auch schliesslich nicht im Sinne des Erfinders, dass man Linux als System hat, aber fast ausschliesslich Windows-Software laufen lässt, denn Linux bietet zum Teil so klasse Software, die meist doch relativ stabil läuft, oftmals auch noch Open Source ist, und somit nichts kostet, dass man eigentlich kaum etwas wirklich vermisst. Linux ist aber ein sehr dankbares System, er dankt nämlich damit, dass man weitgehend von Viren, Dialern, Spyware und anderem Gesindel, was aus dem Web kommt, verschont bleibt, denn der Kram läuft meist nur unter Windows - zwar tauchen immer wieder vereinzelt Linux-Viren auf, doch diese haben auch nie wirklich grossen Schaden eingerichtet, wie zb. vor wenigen Wochen der SQL-Slammer, der gleich das halbe Internet lahmlegte - dabei muss man eines bedenken - über 60% aller Internetserver laufen auf LAMP (Linux/Apache/MySQL/PHP) und das nicht einfach nur so, weil die Admins alle Linux-Fans sind. Auch die Linux-Firewall erachte ich bis heute als eine DER Firewalls überhaupt – die fungiert nämlich ähnlich, wie eine Firewall auf einen Internet- Router zb. Hier gibt man nämlich nur einzelne Ports frei, kann ggf. auch die IP-Adresse festlegen und der Rest wird ganz einfach geblockt. Auch mit Sicherheitslöchern made by Micro$oft hat man nichts am Hut, denn auch hier ist die meiste Software ist nun mal Open Source, geht durch viele Hände, wird dann ergänzt und somit werden Sicherheitsheitslücken schnell gefunden und gestopft. Was mir aber manchmal ein bisschen Ärger bereitet sind Dateien, die sich ausschliesslich nur mit typischen Micro$oft-Programmen öffnen lassen, allerdings dies hat mir schon unter Windows ein bisschen Ärger bereitet, da ich schlichtweg mich weigerte M$-Office zu nutzen (Star Office ist sowieso viel besser... nicht nur weil's von Star Division ist). Manchmal fehlen mir halt die richtigen Plug-ins, die diese Dateien auch darstellen können, aber auch hier gibt's Abhilfe, denn für die meisten gängigen Formate gibt es auch solche, dass man kaum eine Datei wirklich aufbekommt - bloss ist manchmal einfach die Darstellung ziemlich grausam :) Fazit ***** Nach kurzer Eingewöhnungsphase kann ich sagen, ich mag wirklich mein System. Ich habe keine Blue-Screens und keine seltsamen Schutzverletzungen, die wahrscheinlich selbst bei M$ niemand versteht (sonst wären die auch nicht da...), stattdessen habe ich ein System, was tatsächlich nur das macht, was ich will und wie ich es will. Ich habe es auch zu keinem Zeitpunkt bereut, Linux nun zu meinem Hauptsystem zu machen und mit den gelegentlichen Widrigkeiten, die man als User der Alternativsysteme ab und an bekommt, kann ich wirklich leben. Dieses Paket kann ich auch voll und ganz empfehlen, denn zusammen mit den zwei Handbüchern kann man sich schon ein bisschen an das Thema herantasten und plötzlich könnte bei einigen ein Licht aufgehen, wie einfach eigentlich Linux ist - so ging's mir jedenfalls vor ein paar Jahren. Man muss allerdings dabei eines bedenken: Auch wenn vieles heute durch Suse vereinfacht wurde, hat man immer noch selbst den Knüppel in der Hand und trägt die volle Verantwortung für sein System. Hier geschieht nämlich nichts unbemerkt hinter dem Rücken des Benutzers, und deshalb, wenn man Linux noch nicht kennt, dann sollte man wirklich sehr gut lesen, was man da nun tut, wenn man etwas nicht verstanden hat, dann sollte man sich auf jeden Fall auch der Quellen bedienen, die das Internet bietet, denn es gibt einige Groups und Supportdatenbanken, die dann auch durchaus sehr behilflich sein können. Ich habe mit Supportergroups bis heute sehr gute Erfahrungen gemacht - mal als Helfer, mal als Hilfesuchender, wo mir auch die anderen bei einigen Problemen schon mal behilflich sein konnten. Zum Support von Suse selbst kann ich aber absolut nichts sagen, denn in der ganzen Zeit, wo ich Suse Linux schon kenne und einsetze, habe ich da noch nie den in Anspruch genommen. Ich weiss nur, dass man bei der Professional Version 90 Tage Installationssupport bekommt, der allerdings Support beim eigenen Verändern des Systems ausschliesst - also wenn man zb. den Kernel updatet, oder den vorhandenen selbst kompiliert. Bei Linux darf man allerdings auch eine Sache niemals vergessen - einiges, was es an Software gibt ist manchmal schon recht experimentell, wo selbstverständlich auch niemand dafür die Haftung trägt, wenn irgendwas passieren sollte. Auch wenn nämlich Suse 90 Tage Installationssupport bietet, übernehmen die auch dafür keine Haftung, wenn man eine solche Software benutzt und irgendein Schaden daraus resultieren sollte. Es ist eben freie Software, die auch mal fahlerhaft sein kann, allerdings hilfreich ist es dann immer, wenn man Fehler entdeckt, sich mit dem Entwickler in Verbindung zu setzen, und ihn das mitzuteilen, dass etwas nicht läuft - auch davon nämlich lebt die Open Source Gemeinde. Linux hat aber durchaus seine Vorteile, es ist auch kein Buch mit sieben Siegeln mehr, ob es allerdings wirklich massentauglich ist, wage ich doch noch ein bisschen zu zweifeln, auch wenn Linux heute wesentlich benutzerfreundlicher ist und sich auch viel einfacher installieren lässt. Wenn man sich allerdings nicht sicher ist, dann empfehle ich sich eine Knoppix-CD zu besorgen, denn damit geht man kein Risiko ein und kann sich in Ruhe das System anschauen und dabei staunen, lohnen tut es sich auf jeden Fall. In dem Sinne - This opinion was written without using any Micro$oft software ©ewka - 26.02.2003 ... |
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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. Gutes Paketein Testbericht von Ruhollah2002-11-01 14:14:09 vom 01.11.2002 Empfehlung: jaVom Inhalt her war alles dabei. Man kann auch sagen, es sei zu viel dabei gewesen. Zig Kommandozeileninterpreter und Fenstersysteme sind dabei (z. B. ash, bash, KDE, windowmaker, Gnome). Auch dabei waren wichtige Programme wie der vi und der Emacs, sowie allerlei Compiler (z. B. GCC). Auch für Multimedia war alles dabei. Ich konnte sofort unter Linux meine TV-Karte nutzen oder MPEGs anschauen. Office-Programme waren auch dabei: KOffice und StarOffice. LaTeX gehört zum guten Linux-Paket dazu. Der Netscape war auch mitgeliefert, sowie der Opera. Altbekannte Werkzeuge aus Windowswelt haben natürlich auch nicht gefehlt: Acrobat Reader, Real Player und andere Internetsoftware. Außerdem waren ganz viele Spielchen dabei. Probleme gab es aber doch. Problem Nr. 1: mein Drucker. Problem Nr. 2: mein Modem. Beide funktionieren unter Linux nur mäßig. Das liegt u. a. daran, dass es sich um Windowshardware (Winmodem bzw. Windrucker) handelt. Das Modem konnte ich zum Laufen bringen, der Drucker druckt nur Text und er wählt die Farben falsch. Das hat mich natürlich frustriert, denn wie will man komplett auf Linux umsteigen, wenn der Drucker nicht mitmacht. Der Drucker macht den Rechner in vielerlei Hinsicht (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Grafikbearbeitung) er sinnvoll. Erstaunt war ich über Leistungsumfang des Ganzen. Schon bei der Installation war ich begeistert, wie schnell und sicher sich Linux eine Partition eingerichtet hat. Windows musste nicht gelöscht werden. Für mich, der zuletzt zu DOS-Zeiten mit FDisk partitioniert hatte, war dies eine ganz neue Erfahrung. Linux hat die beiden Windows-Partitionen einfach ein wenig gestaucht, ohne Datenverlust hervorzurufen. Und meine Windows-Partitionen konnte ich auch mit Linux nutzen. Mit dem Konqueror habe ich Dateien der Festplatte c: nicht nur betrachtet, sondern auch bearbeitet und abgespeichert. Auch das KDE finde ich klasse. Man hat nämlich vier KDE-Bildschirme zur Auswahl, in welchen man verschiedene Anwendungen ablaufen lassen kann. Linux mit KDE ist optisch ansprechender als Windows XP! KDE liefert auch gleich den Konqueror, einen Browser und Dateimanager, sowie KMail mit. Alles in allem bietet SuSE Linux eine ganze Menge für den Einstieg. Wer einen Linux-kompatiblen Drucker und ein vernünftiges Modem hat, der kann Windows eintüten, denn dieses Paket bietet einfach alles fürs Büro: E-Mail-Programm, Browser, Office, GNUCash (sowas wie Quicken) und vieles mehr. Bezahlt habe ich damals dafür 89 Mark. SuSE Linux 7.3 (aktuell ist Version 8) bringt das KDE 2.2.1 gleich. Drei CDs, zwei Handbücher liegen dabei, eine Anleitung für die schnelle Installation und Aufkleber. Die Handbücher sind nicht schlecht. Die große Pappschachtel sieht als Trophäe im Regal auch nicht schlecht aus. Die Hardware-Voraussetzungen sind folgende: 486er DX, 64 MB Arbeitsspeicher und 400 MB bis 3 GB Festplattenspeicher. Insgesamt ein gutes Paket, obwohl ich das nächste mal ein etwas günstigeres Paket kaufen werden und zwar nicht bei MediaMarkt, wie ich es getan habe. Hier gibt es ganz günstig freie Betriebssysteme (u. a. Linux und FreeBSD): http://www.linuxcdversand.de/ ... |
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![]() Zum Kuscheln gibts nix beseresein Testbericht von Spocht2002-09-03 17:18:59 vom 03.09.2002 Empfehlung: jaZur Sache: Also, die SuSe ist jetzt 8 geworden... Dann wirds ja mal wieder Zeit, den heimischen Rechner aufzumischen und mit neuem intelligenten Leben zu füllen. Wie neu, wie intelligent und vor allen Dingen mit einem Seitenblick auf Winzigweichs neuestes Werk, Windows eXtended Problems, wie schnell und einfach zu installieren, das soll dieser Bericht zeigen: Neues vom Spocht. Tja, wer die Wahl hat, hat die Qual: Personal oder Professional? Ca. 45 oder 65 Euro? Tja, Preisfrage- im wahrsten Sinne. Der Unterschied liegt zum größten Teil im Softwareumfang, bei dem in der Professional-Variante noch ein paar (Server-) Applikationen mehr drin sind. Tip: Wer im Bekanntekreis ganz ganz artig "Bitti Bitti" macht, findet bestimmt einen Bekannten/Verwandten/Freund o.ä., der die "Campus"-Version beziehen darf: Im Prinzip die komplette "Professional"-Variante, allerdings eben zum verbilligten Schüler/Wehrdinestleistender/Studnik/Zivnik-Preis. Hier kann man also Geld sparen bzw. die Professional-Variante für den Preis der Personal-Variante bekommen. Was bekommt man dafür? Im großen und ganzen: 7 CDs (Leider wieder nur in einem Pappschuber; die Zeit der Jewel-Cases ist wohl vorbei... aber die gibts ja alle Jahre wieder (oder noch öfter?) mit dem bequemen Briefträger-Service von AOL) sowie eine DVD, die den sieben CDs entspricht- nur eben ohne den DJ-Faktor. Dazu drei Bücher: Ein dickes ("Die Referenz") und zwei weniger dicke ("Anwendungen", hier werden ein paar Programme beschrieben, z.B. von KDE, und "Basis", so ne Art Installationsanleitung). Bootdisketten? Fehlanzeige. Hmm... auch hier wird wohl gespart... macht nix, denn "gespart" habe ich ja auch (s.o. und Dank an Franziska). Allerdings: Bei jedem halbwegs neueren PC ist es möglich, direkt von CDROM zu booten. Anleitung lesen? Ach was, mal einlegen und schauen, wie weit man kommt. Also dann: CD-ROM auf, CD 1 rein, CD-ROM zu. Im Setup die Bootreihenfolge geändert (CD-ROM zuerst), und tatsächlich, nach ein paar Sekunden schlug mir das Bootmenü entgegen. Kleiner Hinweis am Rande: Bei manchen Rechnern funktioniert das Booten nicht mit der ersten, sondern nur mit der zweiten CD. War zumindest bei meinem alten SCSI-CDROM in einem anderen Rechner so. Und da brauchte ich dann auch die Boot- bzw. Moduldisketten. Ausprobieren! "Installation" auswählen, und los ging es. Da ich die Sprache Deutsch relativ flüssig beherrsche, dachte ich mir: "Naja, dann nimm sie doch auch als Installations- und Systemsprache". Tja, was soll ich sagen, habe ich dann auch gemacht. Spätestens hier merkt man aber, daß SuSe eine ganze Menge Arbeit in die Installation gesteckt hat: Nicht mehr und nicht weniger als ein komplett überarbeitetes Installationsprogramm löst hier das gute alte YaST ab (schade eigentlich... gerade, als ich mich daran gewöhnt hatte...). Die notwendigen Fragen, um ein lauffähiges System zu erhalten, werden auf ein Minimum reduziert, und die Installation an sich verläuft nicht mehr linear (also viele Dialoge hintereinander), sondern man kann Teile überspringen. Das ganze gipfelt in einem Screen, wo sämtliche automatisch ermittelten (viele), vom System angenommene bzw. vorgeschlagegene (einige) und erfragte (wenige) Werte angezeigt werden. Einstellungen, die schon richtig erkannt bzw. konfiguriert wurden, kann man stehenlassen; will man etwas ändern, klickt man es an, ansonsten gehts weiter. Und hier war es dann nicht mehr ganz so trivial: Da sich auf dem Rechner noch ein WIN 98 in der einzigen Partition auf der Platte befand und kein Platz mehr für eine weitere Partition frei war, mußte diese Partition verkleinert werden. Horrorszenarien spielten sich in meinem Kopf ab: "Ach Du liebe Güte- wenn das jetzt hops geht, sind alle Daten weg- inklusive der Emails, auf die meine Freundin mächtig großen Wert legt (Habe ich erwähnt, daß es ihr Rechner war, dem das neue System zuerst zuteilwerden sollte? Ganz schön feige, hmm? Vielleicht sogar ein neues Weicheiwort: "Neues-System-zuerst-bei-der-Freundin-Installierer ")- und wenn die weg sind- reißt sie mir dann die Rübe runter?" Das rauszufinden war mir leider nicht vergönnt, denn die Partition wurde anstandslos verkleinert (Tip: vorher defragmentieren), und nach einem Neustart der Büchse konnte ich die Installation fortsetzen. Die ganzen Partitionierungsorgien kann man sich übrigens sparen, wenn man auf einer blanken Platte anfängt, da hier recht sinnvolle Vorschläge gemacht werden. Weiter gings: Die Hardwareerkennung lief sauber durch und erkannte fast alles (Natürlich bis auf ein WinModem- was eigentlich kein Modem ist, sondern nur ein Telefonierbaustein ohne größere Eigenintelligenz), sogar onboard-Sound, Maus mit "Rad-Ersatz-Knubbel" und Grafik"karte" (integriert im i810-Chipsatz). Respekt, Hut ab! Über USB-Brocken kann ich nicht viel sagen, außer, daß meine Maus erkannt wurde. Sonst habe ich da nichts, einfach aus dem Grund, weil ich schon länger Linux benutze und USB nicht gar so gut wie unter Windows unterstützt wird. "Weiter" klicken, "Ja" klicken, und schon rattert die Installation los. Inklusive Furz und Feuerstein, pardon, wollte sagen Office-Suite (StarOffice 5.2) und und anderen Anwendungen des täglichen Gebrauchs. Diese müssen also nicht in einem zweiten Durchgang nach der Betriebssysteminstallation eingespielt werden, wie das z.B. bei Win der Fall ist. Danach noch ein paar Mausklicks, das root-Passwot eingeben und den Benutzer anlegen, und die Kiste fährt das erste mal "richtig" hoch. Noch ein paar Einstellungen (Grafikkarte, Netzwerk, Multimedia), die man aber auch später machen kann, und dann darf man schon mit der Maschine arbeiten. Um den wohl als User angenommenen Windows-Umsteiger vom Look and Feel her nicht zu überfordern, wurde eine grafische Anmeldung voreingestellt. War dann wohl auch das erste, was ich geändert habe- pardon, will sagen, was ich ändern wollte. Da es ja nun das gute alte YaST nicht mehr gab, dachte ich mir: "Na gut, gehste halt direkt in die Konfigurationsdatei rein." Gut gesagt- aber in welche- und wo? Hier jedoch bot das Handbuch wirklich Hilfe an, es wird nicht nur der Pfad der Datei angegeben, sondern auch die einzelnen Optionen jeder Zeile in den (sowieso recht gut kommentierten) Dateien. In diesem Fall hieß die Datei "displaymanager", und der Käse war gegessen. Weiter: STRG-ALT-DEL (Zumindest die Kombination sollte Win-Usern eigentlich bekannt sein) kann man vom PC als "Reboot" oder als "Stop" interpretieren oder auch ignorieren lassen. Auch hier war also Anpassungsarbeit angesagt (Mir persönlich ist nämlich die Einstellung "Stop" lieber, da ich mich so nicht als root anmelden muß, um die Kiste runterzufahren), aber das ist recht fix passiert. Nebenbei bemerkt: SuSe hat nicht nur ein paar, sondern jede Menge systemnahe Konfigurationsdateien in ein (zumindest für SuSe) neues Verzeichnis gepackt (/etc/sysconfig). Hier wird man am ehesten fündig, wenn man eine Datei sucht, die man nicht sofort findet... Und wenn man nicht in irgendwelchen Dateien von Hand rumwühlen möchte, kann man die meisten dieser Variablen auch in YaST2- System- Sysconfig editieren bequem mit der Maus "Klicki-Bunti"-mäßig einstellen. Sind alle Dateien entsprechend editiert, SuSEconfig starten, und spätestens nach dem nächsten reboot sollte es sich dann geändert haben. Etwas nerviger war da schon die Tatsache, daß Hardware, die speziell für andere Betriebssysteme entworfen wurde (WinModems.. Hgrmmpf...), nicht immer unterstützt wird. Nicht immer klingt ja nicht schlecht, in meinem Fall mußte es allerdings heißen "wirklich nicht", da genau *der* Modem-Chipsatz von Connexant, der im "WinModem" werkelte, im Moment noch immer zu dieser exklusiven Hardwaregruppe gehört. Andere "WinModems" werden jedoch z.T. schon unterstützt; einfach mal bei Google nach "Linux Winmodem" suchen. Trotzdem Schade. Aber nicht so schlimm: Wenn man die Dose an ein Netzwerk mit funktionierendem Internetzugang hängt (bei mir per ISDN - Elsa Quickstep 1000), ist alles halb so wild. Andere Änderungen unter der Haube muten da schon etwas seltsamer an: die früher immer unter /etc/route.conf zu findende Datei, die die Routingtabellen für das System enthält ("welche Netzwerkdatenpakete von wem wohin über welches Kabel?"), war schlicht nicht da. Im Handbuch stand zwar ein geringfügig anderer Pfad, allerdings war auch dort keine solche Datei zu finden. Tja, dann hilft wohl alles nichts mehr: Dann setzen wir die Routen eben über das grafische "Klicki-Bunti"-Tool in YaST2. Und, Oh Wunder, Oh Wunder: Nachdem die Routen auf diese Weise gesetzt worden waren, erschien auch die entsprechende Datei genau da, wo sie laut Handbuch hätte stehen sollen. Wahre Magie! So, jetzt gab es nur noch ein paar kosmetische Sachen zu tun: KDE so einrichten, wie man es gerne hat: Hintergrundbilder, Schriftarten, Stil, Bildschirmschoner, Icons anordnen. Und schon kann man arbeiten! Arbeiten? Womit? (Ahungslose-Hausfrauen-Stimme an) Etwa StarOffice? Aber- das kostet doch gar nichts! Und das überragend gute MS Office kostet ja so viel! Kann das denn trotzdem gut sein? (Ahungslose-Hausfrauen-Stimme aus) Oh ja, es kann. Vom Funktionsumfang her nicht wesentlich anders (weder sehr viel schlechter, noch sehr viel besser), ein etwas anderes Look & Feel, aber ansonsten kann man damit alles machen, was Office auch kann (OK, wenn man ACCESS außen vor läßt). Wer keinen Bock hat, sich für schweineteures Geld z.B. "Excel" legal zu besorgen, sollte mal darüber nachdenken, sich StarOffice zu installieren- das gibt es nämlich auch für Windows- und umsonst (zumindest in Version 5.2). Und wer kein ganzes Office-Paket will, der nimmt OpenOffice- im Prinzip das selbe, allerdings sind die einzelnen Anwendungen entkoppelt. So, noch ein paar Sachen konfigurieren, und das System versieht wieder klaglos seinen Dienst: Scanner, Brenner, Palm, Kartenleser (für HBCI-Homebanking mit "Moneyplex"). Und wer den PC nicht nur selbst benutzt, sondern auch als Server "benutzen läßt", dürfte sich ebenfalls freuen: Diverse Serverprogramme sind bereits im Lieferumfang enthalten und recht fix aufgesetzt bzw. installiert: z.B. Apache, *der* Webserver. MySQL, ein SQL- (=Datenbank-) Server. Oder SQUID, quasi ein Proxyserver, der es auf einfache Weise ermöglicht, viele Rechner an nur einem einzigen Internetzugang mit Daten aus dem WWW zu versorgen. Ebenso vergleichsweise "banale" Dienste, die man sonst überhaupt nicht richtig mitbekommt: Zuhause habe ich in meinem Mini-NEtzwerk einen Mini-DNS mit BIND9 aufgesetzt, die vorgefertigten Konfigurationsdateien haben tadellos funktioniert. Ebenso ein DHCP-Server, der anfragenden Clients eine IP-Adresse zuordnet und die Adressen der Nameserver mitteilt (Genau das passiert übrigens auch, wenn Ihr Euch über das DFÜ-Netzwerk einwählt; auch hier werden IP-Adresse und Nameserver per DHCP dynamisch an den PC zugewiesen). Nett auch die "Firewall"-Programme: Hier handelt es sich nicht nur um reine Sicherheitslösungen, man kann auch ein Gateway aufbauen, an dem mit einer Verbindung (z.B. Modem, ISDN oder DSL) mehrere am Heimnetzwerk angeschlossene Rechner ans Internet angeschlossen werden können. Die Konfiguration ist auch hier relativ einfach: Im Prinzip nur eingehende Schnittstelle (i.d.R. Netzwerkkarte, die im Heinetzwerk hängt) und ausgehende Schnittstelle (Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, i.d.R. Modem/ISDN/DSL) angeben, fertich. Das schöne ist nicht nur, daß man bei der Installation und Konfiguration dieser kostenlosen Programme Geld spart, sondern auch lernt, was eigentlich dahinter steckt- im Gegensatz zu den manchmal schon relativ bequemen, aber auch entmündigenden "Assistenten" eines anderen populären Betriessystems (von denen ich mir in einer stillen Stunde auch schon mal welche unter Linux gewünscht habe). Kann ich jedem nur empfehlen, auch wenn das "Netzwerk" gerade einmal aus zwei Rechnern besteht. Tja, so einfach die Installation von SuSe 8.0 auch gewesen sein mag- in erschreckender Weise wird eines immer deutlicher: Das Ding (SuSE-Linux) nähert sich immer mehr an Windows an: Es wird immer "leichter zu bedienen", will sagen, immer mehr Klicki-Bunti (Ich behaupte: setze einem Menschen, der noch nie vorher mit einem PC konfrontiert war, Linux und Windows vor- bei der reinen *Bedienung* wird er keines der beiden signifikant schwerer finden, und bei einer Installation kommt in beiden Fällen das selbe raus: *höchstwahrscheinlich* nichts), aber es wird auch immer mehr vom System abstrahiert: nur noch mit Mühe kann man das System davon überzeugen, auch in Konfigurationsdateien wüten zu wollen. So, am Ende der Installation und kurz vor dem Fazit schnell noch ein paar gängige Vorurteile: - "Linux kann man ja nur für ganz ganz wenig Hardware benutzen". Ist nicht so ganz richtig; wer beim Brockenkauf ein klein wenig aufpaßt und sich vorher z.B. im Internet informiert, kann hier viel Schweiß und Tränen sparen. Und speziell für etwas ältere Hardware, für die es z.B. unter XP keine funktionierenden Treiber mehr gibt, da wieder einmal das vorherrschende Windows-Treibermodell von MS gekippt wurde und der Hersteller inzwischen insolvent ist oder es nicht für nötig hält, neue Treiber zu entwickeln, wird man bei Linux eher fündig. Evtl. kosten die Brocken manchmal etwas mehr, liegt aber dann daran, daß es sich generell um etwas hochwertigere Ware handelt, und nicht, weil die Hersteller die Entwicklungkosten der Linux-Treiber auf den Käufer abwälzen. Meine Hardware wurde fast vollständig unterstützt (Jaja, das WinModem, genau): SCSI-Controller, Scanner, Brenner, USB-Maus, Soundkarten, ISDN-Karte, Graphikkarten, Netzwerkkarte, CDROMS, ZipDrive, ja, sogar der Chipkartenleser für das Homebanking-Programm als auch die Dockingstation für meinen Palm IIIc kann ich verwenden. - "Das ist ja eh nur ein Server-Betriebsystem". Nicht "nur", sondern auch. Denn auch als Arbeitsplatzrechner ist Linux schon eine Alternative, nicht erst seit KDE 3.0, GNOME und Staroffice. - "Das ist mir zu kompliziert". Nö. Denn die Installation ist wirklich einfach, und gerade hier ist schon so viel vorkonfiguriert, daß man i.d.R. schon ein gangbares System hat und damit arbeiten kann. Ob es nun leichter oder schwerer geht als mit der Software eines großen amerikanischen Herstllers, muß jeder für sich selbst entscheiden. Ich sage, es geht einfach nur anders. - "Da gibt es ja fast keine Software dafür". Nicht wirklich- war vielleicht früher so, speziell im Multimedia- und Spielebereich, hat sich aber auch geändert. Spiele gibt es zwar unter Windows wesentlich mehr, allerdings kommen hier ehrgeizige Projekte wie "Xine" zum Zuge, die es bestimmten, doch recht aktuellen Windows-Spielen ermöglichen, auch unter Linux ihren Dienst zu verrichten. Auch andere Software, die nicht unbedingt alltäglich sein muß, ist unter Linux erhältlich, z.B. Homebanking mit HBCI (das heißt, nicht mit PIN/TAN-VErfahren, sondern komfortabel mittels einer Chipkarte, die den persönlichen Schlüssel enthält), allerdings kann -wie hier- auch Linux-Software Geld kosten. - "Da muss man ja programmieren können". Blödsinn. Das einzige, was man programmieren können muß, ist der Videorecorder, wenn man mal wieder den ganzen Abend am PC versackt ;-) -"Aber mit Netzwerkkram will ich nix zu tun haben- brauche ich das überhaupt?" Natürlich nicht, gesurft wird ja mit dem Modem und nicht mit dem Netzwerk (Hgrmpf..) FAZIT: Für mich ist Linux absolut dazu in der Lage, alle meine PC-Anwendungsbedürfnisse zu erfüllen, ein paralleles Windows brauche ich eigentlich nicht. Ich kann surfen, scannen, Texte schreiben, CDs brennen- will sagen mir gesetzlich zugesicherte Privatkopien ertellen, MP3s erstellen, kurzum, all das, was andere Leute auch mit ihrem PC so anstellen. (Harry-Wyjnfort- also der Moderator von "Der Preis ist heiß"-Stimme an) "Und wenn ich das chaffe, dann chaffe Ssie das auch." (Harry-Wyjnfort-Stimme aus). OK, einfach so Klicki-Bunti geht nicht alles, aber wenn es läuft, läuft es, Effekte wie "Bluescreen-obwohl-ich-nix-gamcht-hab-ich-schwörs! " treten nicht auf, und außerdem hat man eine ganze Menge über das System gelernt. Die Vor und Nachteile noch mal im Überblick: Positiv: - Ja, die Installation ist noch einen Happen leichter geworden. - Ja, es geht sogar noch fixer, da nun alle Pakete der Option "Standard-Installation mit Office" auf der ersten CD sind. - Der Programmumfang läßt wirklich nicht viel zu wünschen übrig, lediglich ein paar "exotische Treiber" muß man sich selbst suchen (Beispiel: "Towitoko Chipdrive"). - Wer will, muß nicht mehr in die Tiefen des Systems abtauchen, da ja nun für fast alles ein grafisches Konfigurationsfrontend integriert ist. - Integrierte Firewall (Ob die was bringt, konnte ich aufgrund der Kürze der Zeit noch nicht eruieren; meine Kontostände habe ich bis jetzt im Internet allerdings immer nur bei den ensprechenden Banken gefunden, und auch die Guthaben sind nicht nennenswert angezapft worden), mit der man auch "Connection-Sharing" betreiben kann (Mehrere Rechner über eine Internet-Verbindung). - Echtes "Install and play": System und Anwendungen in einem Aufwasch installieren. Ich behaupte: es geht schneller als unter WIN. - Eine Papier-Dokumentation, die den Namen verdient. Erinnert mich ein wenig an die Zeiten, als bei ESCOM der Umfang der Dokumentation noch in Kilogramm angegeben wurde... Und dort, wo man nicht hinreichend bis zur Lösung des eigenen Problems an die Hand genommen wird, wird zumindest genug erklärt, um sich den Rest im Internet oder bei obi rauszusuchen. - Einmal kaufen und alle Rechner zuhause- und vielleicht sogar noch bei Nachbars völlig legal damit beglücken. Mit WINDOWS hätte ich da nicht so ein gutes Gewissen... - Läuft auch nach 30 Tagen noch ohne Registrierung- außer, man benötigt Instalationssupport. Den gibt es dann 60 Tage oder so- aber wie gesagt, nur mit Registrierung. Negativ -Keine Bootdisketten mehr im Karton, mußte ich mir selbst erstellen (OK, dürfte eher die Ausnahme sein, da SCSI-System) - In meinen Augen etwas viel Schnickschnack in der Standardinstallation, der das System aufbläht und ein potentielles Sicherheitsrisiko darstellt. Kann aber geändert werden, dauert allerding etwas. - Exotische Hardware wird zum Teil noch immer nicht unterstützt, da *nur* für WIN konstruiert. Ist aber nicht die Schuld von Linux, sondern eher dieser kurzsichtigen Pfeifen, die sich dem Charme von Quasi-Monopolinhabern nicht verschließen können und diesen Müll auf den Markt schmeißen (div. WinModems, GDI-Drucker, viele USB-Geräte). - Manche Programme werden ohne Rücksicht auf Verluste erstmal installiert, ganz egal, ob die Hardware vorhanden ist oder nicht. Beispiele: KonCD (Brennprogramm), Scan-Software, I4L (ISDN-Treiber für Linux). Also: Die Suse ist erwachsen geworden. Trotzdem- oder gerade deswegen- kann ich nur empfehlen, sie auf dem heimischen Rechner zu adoptieren. Und wenn nicht sie, dann vielleicht einen Ihrer Brüder oder Schwestern; Vielleicht kann ja auch ein Nachbar oder Bekannter nachhelfen... Zur SuSE 8 an sich: Empfehlenswert? Hier halte ichs mit Radio Eriwan. "Im Prinzip ja, aber...". Allerdings hat sie mich nicht so vom Hocker gehauen wie damals die 7.3- liegt aber größtenteils daran, daß YaST1 abgeschaltet wurde... ... |
Crazy-Noodle, 20.11.2002
Linux ist nicht jedermanns Sache, werd jetzt erneut einen Versuch starten. Diesmal mit dem vielgelobten Mandrake 9
huhanghe, 22.02.2002
Netter Artikel. Versuche doch auch mal auf die Nachteile von Linux einzugehen. Und nochwas. Ob du es glaubst oder nicht, SuSE Linux ist per default wesentlich unsicherer als eine normale Windows Installation.
InterCeptor, 13.02.2002
Mountpoint? LILO? Vielleicht haumlttest du bestimmte Begriffe etwas erklaumlren koumlnnen - fuumlr die dummen
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Ansonsten schoumln geschrieben.
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![]() Ciao Windows - Hallo Linuxein Testbericht von michael052002-08-22 16:49:56 vom 22.08.2002 Empfehlung: ja*Lieferumfang:* Alle meine Angaben beziehen sich auf die Verkaufsversion - natürlich kann man die Software auch unter http://www.suse.de herunterladen bzw. von Freunden oder Bekannten kopieren - die mit einem Preis von 49,90 Euro westentlich günstiger ist als Windows. Ganz zu schweigen von der riesigen Programmvielfalt, zu der wir auch gleich kommen. Im Lieferumfang sind zusätzlich zwei Bücher enthalten: "Basis" und "Programme" - für Einsteiger sind diese natürlich nicht ausreichend, aber im Internet gibt es eine Reihe Quellen, die auch dieses Problem lösen sollten. SuSE Linux 8.0 baut vorrangig auf graphische Oberflächen, wie die meisten der großen Distributionen. Der Schwerpunkt wurde hier auf KDE 3.0 gelegt, allerdings sollte man sich schleunigst einen Patch im Internet runterladen, da die 3.0er Version, im Gegensatz zu KDE 2.2.2 noch nicht ganz ausgereift ist. Aber auch auf Alternativen wurde nicht verzichtet: Gnome 1.4.1, Windowmaker und Co. ergänzen das Ganze. Für altersschwache Rechner gibt es natürlich auch die Möglichkeit vollständig auf graphische Oberflächen zu verzichten. Was die Büroanwendungen betrifft, so kann diese Distribution durchaus mit dem Office-System von Microsoft mithalten - vor allem was das Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft. StarOffice 5.2 und KOffice 1.1.1 sollten sogar dem professionellem Nutzer genügen und als Bildbearbeitungsprogramm gibt es das legendäre GIMP, mit dem nur sehr wenige Konkurrenten mithalten können. Insgesamt gibt es auf den drei CDs soviele Programme, Spiele und Programmiertools, das man schnell den Überblick verlieren kann. Insgesamt dürften es wohl zwischen 500 und 1000 Programme sein, die man natürlich nicht alle braucht, aber Linux ist eben im Heimbereich (ich nenne es mal so) immer noch nicht der Standard, und so hat man dennoch alle Programme die man auch nur irgendwann benötigen könnte... ...ich führe hier mal die wichtigsten Anwendungen auf: Star Office 5.2, KOffice 1.1.1, Nautilus, Galeon, Mozilla, Opera, Konqueror, Netscape 6.2.1, Samba 2.2.3a, The GIMP, AbiWord, Vi, LaTex, html-Editor Quanta Plus, Lynx, gFTP, KWinTV, KInternet, KPPP, KSirc, KNode, KNewsTicker, KMail, X-Chat, KsCD, KOnCD, xsadp, Xmms, Noatun, Broadcast 2000 , KDiskFree... ich denke, es ist klar, worauf ich hinaus will - die Fülle an mitgelieferter Software ist einfach gigantisch. *Installation und eigenen Erfahrungen* Die Installation verläuft so einfach, wie es nie zuvor bei einer SuSE Distribution der Fall ist. Gebootet wird von der ersten CD, falls kein bootfähiges CD-ROM vorhanden ist, kann auch eine Bootdiskette erstellt werden. Nach dem Booten erscheint eine grafische Oberfläche, die einen durch die Installation führt. Diese verläuft fast von alleine. Sprache festlegen, Installationsumfang und Hardware auswählen, Partitionierung einstellen - und fertig. Die Partitionierung stellte Anfänger oftmals vor Probleme, aber hier ist es wirklich fast unmöglich einen Fehler zu machen *g* und so haben selbst Linux-Neulinge die Möglichkeit ein stabiles und schnelle System hinzubekommen. Was die angeblich so problematische Hardwareerkennung betrifft, so hatte ich wirklich keinerlei Probleme - sogar das Netzwerk war in sekundenschnelle richtig konfiguriert. Wer dennoch auf Windows oder gar OS/2 :) nicht verzichten will, dem richtet Linux automatisch einen komfortablen Bootmanager ein - auf Wunsch wird die Windows-Partition auch OHNE Datenverlust verkleinert, jedoch sollte man bedenken, dass Linux in der Lage ist, FAT-Partitionen zu erkennen, Windows jedoch unfähig Reiser oder ext2 / 30 einzuordnen. Meine eigenen Erfahrungen kann ich durchweg als positiv bezeichnen, egal ob Sicherheit, Geschwindigkeit oder Stabilität - Linux ist Windows überlegen. Und der Systemassistent YAST2 sorgt dafür, dass Linux auch für Windowsuser kein verschlossenes Buch bleibt - die oftmals problematischen Updates gelingen nun auf Anhieb *g* (online, per Update-CD...). SuSE Linux 8.0 ist wohl eine der einsteigerfreundlichsten Distributionen auf dem Markt und ich kann es wirklich uneingeschränkt empfehlen. SuSE Linux AG Deutschherrenstrasse 15-19 90429 Nürnberg http://www.suse.de info@suse.de ... |
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![]() Linux Netzwerkadministration ist ein super Buchein Testbericht von deathmatch2002-08-21 07:22:09 vom 21.08.2002 Empfehlung: ja |
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![]() Einfach nur gut!ein Testbericht von Peter16jh2002-08-07 13:04:15 vom 07.08.2002 Empfehlung: jaNur die Hülle der CD`S lässt ein wenig zu wünschen übrig. Denn Pappe ist nicht grade Stabil und Kratzer abweisend. CD-Hüllen bekommt man jedoch überall sehr günstig (z.B.: Saturn 5stk=2,99EUR) Über Kommentare würde ich mich sehr freuen. Vielleicht hat ja jemand negative Erfahrungen gemacht. ... |
Sabse0802, 21.04.2006
Sehr hilfreich. Weiter so. :-D...LG
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