Saeco Vienna Superautomatica
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Saeco Vienna Superautomatica
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Saeco Vienna Superautomatica

 Kaffeevollautomat
Platz 158 in der Kategorie "Kaffeevollautomaten & Kaffeeautomaten". Integriertes Mahlwerk: vorhanden / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)

Saeco Vienna Superautomatica gebraucht & neu

Saeco Vienna Superautomatica Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (6/6).
Bewertungsverteilung:
Design:  gut
Handhabung / Komfort:  gut
Qualität / Verarbeitung:  ausgezeichnet
Qualität des Endproduktes:  ausgezeichnet
Reinigung / Wartung:  einfach
Vielfältigkeit der Funktionen:  hoch
Vorteile
  • Langlebiges, flexibles Biest / Macht guten Kaffee
  • jedes Getränk ist frisch, cremig und schmeckt ausgesprochen gut, der Preis liegt im unteren Bereich (knapp 300 Euro)
  • Kaffee kommt auf Knopfdruck
  • Geschmack, immer frischer Kaffee
  • wenig Platzverbrauch,zuverlässige Funktionen,schönes Design und das Preisleistungsverhälnis ist gut.
Nachteile/Kritik
  • Hat seine Schrullen und muss pingelig gepflegt werden / (Zu) viel Plastik
  • der Milchaufschäumer funktioniert nicht, das Gerät reinigt sich nicht selbst, der Kaffeebohnenbehälter ist nicht abnehmbar, die Maschine ist sehr laut
  • Etwas laute Mahlgeräusche
  • Anschaffungspreis
  • Etwas laut,Milchschäumer lässt zu wünschen übrig, Tank ohne Wasserstandanzeige und Presswerk ist nicht einstellbar
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Ars Vivendi - Die Kunst zu Leben

ein Testbericht von 2005-05-17 13:19:58 vom 17.05.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Langlebiges, flexibles Biest / Macht guten Kaffee...
Nachteile/Kritik: Hat seine Schrullen und muss pingelig gepflegt werden / (Zu) viel Plastik
Im Zuge des pharaonischen Update-Wahns kommen wir heute zu einem Bericht, der in seiner Urfassung so dermaßen grottig in meinen Augen war, dass ich ihn nun fast zu 100% umgeschrieben habe, damit ich mich auch weiterhin ruhigen Gewissens im Spiegel ansehen kann, auch wenn die Bewertungen eine andere Sprache sprechen. Anstatt zu meiner Verteidigung die weit verbreitete und abgedroschene Entschuldigungsfloskel: „Ich war jung und brauchte das Geld“ anzuwenden, setz ich mich lieber hin und überarbeite den Text noch einmal, immerhin geht es hier – neben dem herrscherlichen Rechenknecht – um das meist gebrauchte Gerät im Tempel: Dem hoheitlichen Espresso-Sklaven.

Schon lange hatten mich meine italienischen Freunde von der ihnen eigenen ars vivendi überzeugt und ich schwor bereits vor Jahren dem profanen Filterkaffee nach braver, deutscher Machart ab. Manchmal ist der Pharao ja ein Snob und so geschah es damals in einem Anfall von Großmannssucht, dass ein Kaffeevollautomat her musste, auf dass nur noch die einzige, trinkbare Version des braunen Goldes seinen Gaumen kitzle. Eventuell noch mit einem Schuss aufgeschäumter Milch. Jetzt, 7 Jahre später (und 3 Jahre nach Erstveröffentlichung dieses Berichts - siehe auch Hinweis am Ende), ist es an der Zeit den Werdegang der langsam im Sterben begriffenen, ehemals stolzen Maschine noch einmal Revue passieren lassen, denn ich befürchte sie macht es nach ihrem treuen Diensten nicht mehr all zu lange...

[ Discrizione del prodotto in generale | Allgemeines ]
Die Vienna-Serie ist eine der ersten der bekannten, italienischen Espressomaschinmanufaktur, die als Vollautomat im Consumer-Bereich galt und immer noch gilt. Grundsätzlich stimmt die Bezeichnung auch, wenigstens im Kleinen, mit einem richtigen Automaten aus dem Gastro-Gewerbe ist sie verständlicherweise nicht zu vergleichen. Immerhin bietet sie für den Privathaushalt schon einige Vorteile, der größte ist, dass man quasi per Knopfdruck stets frisch gebrühten Kaffee und/oder Espresso zubereitet bekommt. Dank des eigenen, justierbaren Mahlwerks und des abnehmbaren Wassertanks ist sie recht leicht und bequem zu handeln - Filtertüten braucht man selbstverständlich auch keine. Was man hingegen braucht ist ein ziemlich großer Stellplatz, denn mit 35 x 30 cm Grundfläche und einer Höhe von knapp 40 cm ist sie schon ein vergleichsweise fetter Brocken, das spiegelt sich auch im Gewicht wider: satte 7 Kilo bringt sie als Leergewicht mit.

Der Standort kann somit schon mal keine kleine versteckt Nische sein, denn zur Gerätehöhe sollte man auch noch mit einrechnen, dass man die Deckel von Bohnenbehälter (etwa 400 Gramm ganze Bohnen) und der selbst dichtende Wassertank (rund 1 Liter Fassungsvermögen, kann ohne Flüssigkeitsverlust als Ganzes abgenommen werden, wenn nötig) ja auch noch irgendwie öffnen können muss, von der seitlichen Schublade für ca. 10 Portionen ausgeworfenen, verbrauchten Kaffeepulvers in Form von gepressten Pellets mal ganz zu schweigen. Obwohl die Funktionen in einem auf den ersten Blick so kompakten Gehäuse unterkommen, sind die Ansprüche an den Aufstellungsort, wie man sieht nicht gerade gering. Selbstredend benötigt die Vienna auch noch einen 230V Netzanschluß, der ganz in der Nähe sein muss, da ihr 50 cm langes Anschlusskabel nicht unbedingt als üppig zu bezeichnen ist. Sobald Strom, Wasser und Kaffeebohnen vorhanden sind, kann das recht vielseitige Monster auch beinahe sofort auf die Menschheit losgelassen werden.

[ Assumere l'esercizio di macchina | Inbetriebnahme / Handling ]
Damit die italienischen Momente im Leben beginnen können, müssen ein paar Grundvoraussetzungen erfüllt sein, ohne die das Gerät seine Mitarbeit verweigert. Gefüllter Wassertank, ausreichend Mahlgut und elektrischen Saft hatten wir bereits – dass man den Einschaltknopf reindrücken muss, verkneif ich mir...oops...jetzt hab ich’s ja doch geschrieben – egal. Kessel und Leitungssystem müssen entlüftet sein, das geschieht über den Drehschalter an der Seite, womit man nur die Pumpe ohne Mahlwerk einschaltet – später dient dieser Drehregler ebenfalls zum Zubereiten von Heißwasser und zum Erzeugen von Dampf zum Aufschäumen.

Drei Mikroschalter überwachen die Sicherheitsfunktionen, ob Abtropfwanne, Fronttür und Auswurfschublade eingeschoben und verriegelt sind. Ist das nicht der Fall schaltet sich die Maschine erst gar nicht ein, was man ansonsten deutlich hören kann, weil der Motor zur Probe einmal leer die Brüheinheit durch repetiert. Nach einer Aufheizphase von etwa 1 – 2 Minuten kann mit der Zubereitung begonnen werden, was die nun nicht mehr blinkende, grüne Bereitschaftsdiode signalisiert. Treten während des Betriebs irgendwelche Fehler auf – Mahlwerk läuft länger als 15 Sekunden leer, Kein Wasser mehr im Tank, sonstige Fehlfunktionen – leuchtet eine Rote Stördiode auf und verlischt erst, wenn der Mangel oder anstehende Fehler beseitigt wurde.

Stärke und Geschmack des Kaffees lassen sich auf zwei Arten beeinflußen, zum Einen wie fein der Kaffee gemahlen wird – hierbei lässt sich der Grad stufenlos (nur während des Mahlens!) mittels Stellrad ändern (Die Skala reicht von 1 „grob“ bis 13 „fein“). Zum anderen kann man die Wassermenge/pro Tasse regulieren, dazu befindet sich auf dem Bedienfeld ein weiteres Stellrad, welches aber sowohl während des Stillstands, als auch mitten im Brühvorgang betätigen lässt. Ich bevorzuge sehr starken Espresso, weswegen ich die Wassermenge immer sehr gering halte und gleichzeitig die Körnung des Mahlwerks auf feinster Stufe stehen habe, doch das mag jeder selbst herausfinden, dafür ist es schließlich da.

Dank des geteilten (und ausziehbaren) Auslaufs kann man auch zwei Tassen gleichzeitig, nebeneinander zubereiten, hierfür drückt man die Funktionstaste dann zweimal kurz hintereinander, statt nur einmal. Freunde eines Espresso Doppio (eines „Doppelten“), wie ich, machen das auch bei nur einer untergestellten (größeren!) Tasse. Fazit: Doppelt starke Brühe in doppelter Menge – DER Wachmacher schlechthin! Natürlich ist auch der Kaffeeverbrauch verdoppelt, denn für jeden einzelnen Brühvorgang (auch wenn doppelt ausgelöst) geht auch jedesmal eine frische Portionsfüllung Kaffee drauf, das ist die Kehrseite der Medaille.

Der verbrauchte Kaffeesatz wird seitlich in eine Schublade ausgeworfen, die tunlichst regelmäßig zu kontrollieren bzw. zu leeren ist, wer das vergisst veranstaltet beträchtlichen, putztechnischen Kollateralschaden in der direkten Umgebung der Maschine. Etwa 10 Portionen gehen locker in den Auffangbehälter, dann wird’s langsam aber sicher kriminell. Überschüssiges Wasser aus dem Überdruckventil /im Inneren des Geräts), dem Aufschäumer oder Tropfwasser aus dem Auslauf gelangen in die Abtropfwanne, wer die nicht rechtzeitig genug aus der Maschine zieht und entleert verursacht auch eine nette Schweinerei beim Überlaufen.

Das herausnehmbare Kunststoffgitter, sowie die Wanne selbst sind durch ihre verwinkelte Form nicht gerade leicht zu reinigen, daher tut euch den Gefallen und macht die Teile sauber, bevor‘s zu spät ist und der Schmodder darin schon anfängt zu vergniesgnaddeln. Höret auf den Pharao. Das Innere der Maschine mit seinen Funktionsteilen (insbesondere der Brüheinheit) ist natürlich auch irgendwann mal fällig fürs Großreinemachen, hier empfiehlt der Hersteller nach jedem durchgelaufenen Wassertank eine Reinigung, was ich aber für übertrieben halte, so alle 3 – 4 Tankfüllungen reicht aus, es sei denn man benutzt sehr stark ölende Kaffeesorten.

Apropos Kaffeesorten: Für eine Espressomaschine eignen sich Arten mit hohem Arabica-Anteil besonders („Cellini“, „Lavazza“, „Segafredo“ etc.), doch auch „normale“ Kaffeesorten kann man verwenden – ist wieder einmal Geschmackssache. Bei den hier üblichen Kaffees haben sich „Dallmayer Prodomo“ und die etwas stärkeren Sorten von Tchibo „Mokka“, „Privat Kaffee Afrikanische Mischung“ als durchaus schmackhaft herausgestellt, wenngleich mir aber die reinen Espressi italienischer Art in der Regel mehr zusagen, was wiederum am hohen Anteil von Arabica Bohnen in diesen Mischungen liegt. Um herauszufinden, welcher Kaffee am Besten schmeckt, kann man im Vorfeld schon mal ein bis zwei Bohnen langsam zerkauen, wenn euch der Geschmack zusagt kann der spätere Kaffee so schlimm nicht schmecken, vor allem erkennt man bei dieser Methode direkt, ob der Kaffee stark ölig oder eher trockener ist, was sich wiederum auf die Einstellung des Mahlwerks und die Reinigungs-Intervalle niederschlägt. Das Zubereiten eines guten Espressos ist eine Wissenschaft für sich – keine Frage – doch mit der Vienna hat man schon mal ein ordentliches Werkzeug an der Hand, denn der Kaffee schmeckt je nach Mahlgrad und Herkunft dank des Brühsystems tatsächlich spürbar anders. Dazu ist dieser Kaffeegenuss, trotz der vermeintlichen Stärke, auch gesünder, denn dank der Art der Zubereitung werden Bitter- und Schadstoffe nicht gelöst.

[ Capricci | Mucken ]
Eine Schwachstelle der Vienna-Serie (und auch aller anderen Saeco-Modelle, die mit ihm ausgerüstet sind und das sind fast alle), ist der Kessel respektive seine Heizelemente. Bei mir war nach 6 Jahren des Betriebs erstmalig eine der beiden Heizspiralen durch genagelt. Dass dies nicht einem Zufall oder einem Montagsmodell zuzuschreiben ist, weiß ich aus dem Bekanntenkreis, wo nämlich gleich 2 baugleiche Kessel nach einer gewissen Zeit den Geist aufgaben und sogar leck schlugen – allerdings blieb meiner bei seinem Ableben immerhin dicht und hat erstaunlich lang gehalten.

Da sich die Heizelemente leider konstruktionsbedingt nicht zerstörungsfrei entfernen oder einzeln austauschen lassen, bleibt nur der Wechsel der gesamten Baugruppe. Dafür gibt es ein offizielles Reparatur-Kit, das bei Saeco für etwa 100 Euro zu haben ist und einen kompletten Kessel mitsamt eines neuen Thermofühlers und 2 (optionalen) AMP-Steckern geliefert wird (Die werden schon wissen warum). Tipp: Wer über eBay drankommen kann, bezahlt dafür etwas weniger und liegt dann für gewöhnlich zwischen 59 und 79 Euro. Das ist immer noch ein schöner Batzen, aber doch ein gutes Stück billiger, als beim Hersteller selbst, eine Reparatur in der Fachwerkstatt oder gar – als letzter Ausweg - eine komplett neue Maschine.

Der eigenhändige Austausch ist nur für Bastler mit Erfahrung zu empfehlen, das Zerlegen für sich alleine genommen ist schon nicht ganz einfach und je nach Alter der Maschine, müssen auch noch zwei Anschlusskabel (dafür sind die beiden o.g. Faston/AMP-Stecker im Kit) abgeändert werden, da die alten Stecker der Elektronik dann nicht mehr auf den neueren Kessel passen. Hier heißt es dann: Stecker abknipsen und Neue aufcrimpen, auf dass der Leistungswiderstand auf die neue Bauform auch wieder passt. Meine alte Gurke ist so ein Fall und musste von mir erst auf den neuesten Stand der Technik umgebaut werden.

Zudem empfiehlt es sich eine Tube Wärmeleitpaste (Computerfachhandel) im Haus zu haben, denn Leistungswiderstand, sowie auch der neue Temperaturfühler müssen mit einer frischen Schicht Paste montiert werden, damit sie wunschgemäß funktionieren. Das dem Reparatur-Kit beigefügte Merkblatt ist übrigens keine wirkliche Hilfe für jemanden, der keinen Schimmer davon hat, was er da tut. Wer sich das alles also nicht zutraut gibt die Maschine wohl doch besser in fachkundige Hände, bevor er sich die seinen sprichwörtlich verbrennt - was dann aber empfindlich teurer wird, logisch.

Nicht nur der Kessel ist seit der Erstauflage der Vienna weiter entwickelt worden, auch der Vorratsbehälter für die Bohnen hat sich im Laufe der Zeit geändert. Bei meinem alten Modell befindet sich direkt über dem Mahlwerk eine Art Deckel, der verhindern soll, dass man mit den Fingern in die Mühle gerät. Der Nachteil ist, dass sich gerade daran durch Verkanten oftmals die Bohnen stauten, was zum Leerlauf des Mahlwerks und zur automatischen Abschaltung führt, obwohl der Bohnenbehälter unter Umständen ganz proppenvoll ist. Neuere Maschinen besitzen diese bekloppte Schutzvorrichtung nicht mehr, sie wurde ersatzlos gestrichen und garantiert nun eine reibungslose Zufuhr mit Bohnen ohne Stau.

Auch Besitzer des älteren Modells – meine ist von 1998 - können diese eigentlich vollkommen unnütze Abdeckung mittels Minimot-Bohrmaschine und Trennscheibe o.ä. bedenkenlos entfernen, wiederum handwerkliches Geschick vorausgesetzt. Es schadet nicht – eher im Gegenteil: Das Nachrutschen des Kaffees in das Mahlwerk wird damit erheblich verbessert, was die Ingenieure Saecos mittlerweile wohl auch endlich eingesehen haben.

[ Manutazione e lavaggio | Pflege & Reinigung ]
Mit fortschreitendem Alter leidet die Maschine stark unter Verkalkung und mechanischem Verschleiß der beweglichen Teile vor allem der Brüheinheit, zum Teil begünstigen die Verkalkungen den Verschleiß sogar noch und beschleunigen die Erosion. Dem kann man mit zweierlei Maßnahmen entgegenwirken. Filtriertes Wasser benutzen ( Stichwort: „Britta-Filter“ und wie sie alle heißen), das reduziert nicht nur die Karbon-Härte des Wassers, sondern macht sich auch geschmacklich positiv bemerkbar. Zum Anderen sind die Brüheinheit und alle beweglichen Teile regelmäßig und gründlich zu säubern. Die Brüheinheit besteht zum größten Teil aus Kunststoff, mit Ausnahme der Siebe, daher wirken sich Verschleißerscheinungen in der Mechanik natürlich besonders fatal aus bzw. treten bei unsachgemäßer Reinigung und Pflege schneller auf.

Doch auch meine Vienna ist trotz guter Pflege ab und zu zickig und man merkt gerade am Brüheinsatz ihr Alter. Sie wird mit den Jahren immer lauter und zudem klemmen die Hebel und Drehachsen zuweilen, sodass es immer häufiger nötig wird, den Einsatz herauszunehmen und von Hand Überzeugungsarbeit zu leisten. Hierbei ist es oft nötig die Mechanik manuell zu „Nullen“ d.h. sie auf Neutralstellung zu bringen – dafür ist gut sichtbar ein „N“ als Markierung aufgebracht.

Da Kaffee Fette bzw. Öl enthält, die verharzen und verkleben können, müssen diese Ablagerungen entfernt werden, bevor es zu Fehlfunktionen kommt und sie so festbacken, dass sie nur noch schwerlich zu beseitigen sind. Hierfür bietet sich - aus der Gastronomie als bewährtes Mittel bekannte – verdünnte Natronlauge an, die man in Form von Tabs oder als Pulver unter dem Namen „Kaffeemaschinen Reiniger“ auch (zu) teuer im Handel bekommt. Im Prinzip kann man auch stinknormales Natron-Salz aus dem Drogie-Markt (Stichwort: „Kaiser-Natron“ oder „Bullrich-Salz“) verwenden, das ist nämlich haargenau das Gleiche.

Tenside, sprich: Seife oder Spülmittel sind nicht – oder nur als Notlösung - anzuraten, die Rückstände davon werden Euch den nächsten Kaffeegenuss gründlich verderben, sofern man die damit gereinigten Teile nicht peinlichst mit klarem Wasser immer und immer wieder nachspült. Reinigungslösung (stark verdünnen, weil der gebräuchliche Name es schon sagt: ÄTZNATRON (chemische Formel: NaOH für alle die es immer ganz genau wissen wollen) ist auf jeden Fall die elegantere Methode Tank, Leitungen und Brüheinheit sauber zu halten, zudem wirkt es Korrosion und Algenbildung (Ja, richtig gelesen) vor.

[ Conclusio | Fazit ]
Die Vienna (mittlerweile in der 4 Edition erhältlich) ist ein halb-professionelle Espressomaschine bzw. gilt sogar als richtiger Vollautomat. Für Cappuccino Fetischisten ist die Aufschäumdüse ebenso gedacht, wie für diejenigen, die ständig fragen: „Und was ist mit Tee?!“, damit lässt sich nämlich, neben Dampf, Heißwasser für Tee und Suppen entnehmen. Alles in allem war die Vienna eine gute Investition, auch wenn es nicht die „DeLuxe“ (meines Wissens nach gibt es die Luxus-Version auch gar nicht mehr) sein muss, da sie im Prinzip absolut baugleich mit der Standard-Vienna ist.

Im Falle des (dank guter Pflege hoffentlich nicht allzu baldigen) Ablebens meiner altgedienten Maschine werd ich jedenfalls wieder Saeco den Vorzug geben, dummerweise sind die Biester in all den Jahren keinen Deut billiger geworden und rangieren immer noch bei vergleichsweise happigen 349 – 399 Euronen. Das Billigste Modell der 4er-Baureihe hab ich kürzlich als Aktion für 299.- € beim lokalen Mediamarkt erspäht – dafür würde ich sie jederzeit blind mitnehmen. Die neueren sind auch etwas stabiler und ausgereifter, als mein von Kinderkrankheiten geplagtes Schätzchen, wie ich aus erster Hand weiß.

Summa Summarum 4 Sterne für 7 Jahre lang einen Hauch von Luxus bleiben unterm Strich über, denn der mit zunehmendem Alter steigende Geräuschpegel plus dem hohem Normalpreis und die zuweilen recht nervige Reinigung, nebst gelegentlicher, fälliger Wartungsarbeiten, trüben das Bild ein wenig. Dafür sind die Ersatz- und Verschleißteile – wie Dichtungen etc. - immer noch sehr gut auch im Fachhandel erhältlich, meist sogar vorrätig.

Salute!

Der Espresso-Doppio-Pharao

Hinweis:
Die Erstveröffentlichung des Berichtes hat die damalige Renovierung bei Yopi leider nicht überlebt und ist offensichtlich ins Daten-Nirvana entfleucht. Aus diesem Grund stelle ich ihn erneut und stark überarbeitet ein, da sich die Urfassung zum Verrecken nicht aufrufen und somit auch nicht aktualisieren lässt. Anfragen ans Team, die defekte Aktenleiche zu entfernen, blieben bislang unbeantwortet. Wer sich überzeugen und staunen möchte:

http://www.yopi.de/erfahrungsbericht_39427__4_Jahre_und_kein_bisschen_leise
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Design:Design von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 4,0 gut
Handhabung / Komfort:Handhabung / Komfort von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 5,0 ausgezeichnet
Bedienungsanleitung:Bedienungsanleitung von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 3,0 verständlich
Qualität / Verarbeitung:Qualität / Verarbeitung von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 4,0 gut
Qualität des Endproduktes:Qualität des Endproduktes von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 5,0 ausgezeichnet
Reinigung / Wartung:Reinigung / Wartung von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 3,0 mittelmäßig
Vielfältigkeit der Funktionen:Vielfältigkeit der Funktionen von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 4,0 hoch
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Kommentare
cyberfee
cyberfee, 17.05.2005
die maschiene haumltte ich auch gerne! schoumlner bericht. LG sandy
linnie
linnie, 17.05.2005
Jaaa, die Vienna beschwert mir auch seit eineinhalb Jahren frischen leckeren Kaffee, Espresso und Cappu, wobei ich mit der Aufschaumlumeinheit noch nie klargekommen bin und einen extra Aufschaumlumer gekauft habe. Den putztechnischen Kollateralschaden
Overknees
Overknees, 17.05.2005
Der Pharao als Kaffeetante.

Sollte Dein Schaumltzchen doch mal endguumlltig Pfoumltchen geben, empfehle ich Dir den Griff zu einem quotrichtigenquot Vollautomaten aus der Royal Serie... am besten was, das Milch von alleine schnorchelt.

S
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Herbert91

Echt tolle, einfach zu bedienende Maschine

ein Testbericht von 2007-02-17 11:03:08 vom 17.02.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Kaffee kommt auf Knopfdruck...
Nachteile/Kritik: Etwas laute Mahlgeräusche
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Heute schreibe ich mal einen Bericht über eine Kaffe(Espresso)Maschiene!

Vorgeschichte:
Natür lich hatten auch wir vorher eine Filtermaschiene, aber dann sahen wir bei Freunden dieses Gerät und haben gleich einen Espresso daraus probiert. Es schmeckte super. Das Aroma kommt viel mehr zum Vorschein, wie zum Beispiel in manchen Cafes. Also beschlossen wir: "Das Ding müssen wir haben". Also bestellten wir das Gerät bei einem Anbieter übers Internet, zu einem Preis von 230€, welchen Anbieter kann ich leider nicht mehr sagen.

Allgemeines:
Nach 5 Tagen kam dann ein großes Packet. In diesem waren die Einzelteile, welche man aber auch ohne Hilfe der einfachen Anleitung zusammensetzen kann.
Wir kochen jeden Tag den Kaffee mit dieser Maschine. Sie ist echt einfach zu bedienen, man muss nur an dem Drehknopf die Wassermänge einstellen und auf den mittleren Knopf drücken, schon kommt der frische Kaffee aus den Löchern gelaufen.
Aufgebaut ist dieses gerät, wie die meisten seiner Art. Es gibt einen Wasserbehälter, der zum Nachfüllen ganz einfach abnehmbar und auch wieder aufsetzbar ist. Natürlich gibt es auch noch einen Behälter für die Kaffee- oder Espressobohnen, welcher allerdings nicht abnehmbar ist. Dies ist ja auch nicht nötig, da man diesen mit einem Pinsel ganz einfach reinigen kann. Außerdem gibt es noch eine Funktion, bei der heißer Wasserdanpf aus der Drüse kommt, um z.B. Milchschaum herzustellen. Milchschaum ist für den Anfänger, nach meiner Erfahrung, übrigens am einfachsten mit fettarmer Milch zuzubereiten. Dann wird der Schaum wenigstens einigermaßen fest, aber ich denke, dass das Aufschäumen einfach Übungssache ist und nach ein paar Monaten zur Routine wird.

Ich muss wie eben schon gesagt, die einfache Bedienung hervorrufen. Bei vielen anderen Geräten muss man vorher erst stundenlang die Bedienungsanleitung studieren und weiß hinterher immer noch nicht, wie man einen einfachen Kaffee oder Espresso zubereiten kann.
Die Reinigung ist ebenfalls einfach. Einmal in der Woche reicht völlig aus. Man kann den Automaten einach, wie eine Tür öffnen und das Innenleben herausnehmen. Ich persönlich spüle es einfach mit ein bischen Spülmittel ab und fertig, wobei es auch Spülmaschinenfest ist. Nur das Rost und den Behälter, auf den man die Tassen stellt, sollte man täglich reinigen, da ja doch immer etwas Kaffee oder Milch daneben läuft. Nach einiger Zeit trocknet das Ganze dann an und dann hat man erst mal eine Sauerei.

Der einzige Nachteil, den ich feststelle ist, dass nach dem Knopfdruck erstmal laute Geräusche der Mühle ertönen. Danach hört man wie das Wasser aus dem Wasserbehälter gepumt wird, erst dann läuft der Espresso in die Tasse(n)


Ich hoffe, dass der Bericht euren Anforderungen entspricht und bedanke mich schon mal im Voraus für die Bewertungen und Kommentare!
Liebe Grüße an alle Leser!!!
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
diana75
diana75, 27.03.2007
GRUSS
hemasch
hemasch, 17.02.2007
sh
redwomen
redwomen, 01.04.2007
Tut mir leid aber hier gerade noch ein quothquot, Meine Eltern haben die gleiche Maschine und hier könnte man noch bedeutend mehr über diese tolle Maschine schreiben. -versuche den Bericht zu verbessern.- LG Maria
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linnie

Koche koche Kaffee

ein Testbericht von 2005-07-12 08:20:17 vom 12.07.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: jedes Getränk ist frisch, cremig und schmeckt ausgesprochen gut, der Preis liegt im unteren Bereich (knapp 300 Euro)...
Nachteile/Kritik: der Milchaufschäumer funktioniert nicht, das Gerät reinigt sich nicht selbst, der Kaffeebohnenbehälter ist nicht abnehmbar, die Maschine ist sehr laut
Seit Weihnachten kommt der Kaffee bei mir zu Hause nicht mehr aus meiner alten billigen Aldi-Kaffeemaschine, die meine Eltern mir vor fast 7 Jahren zum Abitur geschenkt haben, sondern aus dem Saeco Vienna KaffeeVollautomaten. Und nach den ersten zwei Monaten des Praxistests ist nun auch ein Bericht über den Kaffeevollautomaten fällig.

** Der erste Gebrauch
Vor dem ersten Gebrauch ist nicht viel zu machen, das Gerät braucht einen ganz normalen Stromanschluss (220 Volt), viel mehr auch nicht. In den Wasserbehälter muss nun kaltes Wasser eingefüllt werden und in den Kaffeebehälter Kaffeebohnen. Die Saeco Vienna mahlt die Bohnen vor dem Aufbrühen, es muss nur an einem kleinen Rädchen der Mahlgrad eingestellt werden. Und nun kann die Maschine auch schon in Betrieb genommen werden.

* Handhabung - Kaffee, Cappucino oder doch lieber Espresso?
Die Bedienung des Kaffeevollautomaten ist denkbar einfach, denn er hat nur drei Knöpfe und ein Rädchen, wie man unschwer auf dem Produktbild erkennen kann. Durch Eindrücken des linken Knopfes, wird die Saeco Vienna eingeschaltet, danach blinkt rechts vom Knopf ein Lämpchen und wenn dieses ununterbrochen leuchtet (dauert wenige Minuten), ist die Maschine betriebsbereit. Nun muss man nur noch seine Tasse unter die beiden Düsen stellen und einstellen, auf wie viel Wasser die Maschine die Bohnen verteilen soll.

Das einzige, was man bei der Saeco Vienna nämlich einstellen kann, ist die Wassermenge. Die Bohnen können nur dadurch ausgetauscht werden, dass man abwartet, bis der Bohnenbehälter leer ist und danach neue einfüllt oder indem man die Bohnen einzeln heraussortiert, denn der Kaffeebohnenbehälter ist nicht abnehmbar. Für einen Espresso sollte man daher eine geringe Menge Wasser auswählen, für Cappucino und Kaffee dementsprechend mehr. Wer seinen Espresso lieber etwas weniger stark trinken möchte, kann eine größere Menge Wasser einstellen und zwei Espressotassen unter die Düsen stellen.

Sind nun alle Einstellungen getätigt und ist die Tasse unter den Düsen platziert, muss der mittlere Knopf gedrückt werden und schon beginnt die Maschine lautstark zu arbeiten. Die Bohnen werden eingezogen, gemahlen und schließlich wird das heiße Wasser aufgebrüht. An der linken Seite des Gerätes befindet sich der Behälter, in welchem das benutzte Kaffeepulver landet, dort sammelt sich pro Aufbrühvorgang ein Scheibchen Kaffeepulver an.

** Kann ich mir mit dem Gerät auch meine Milch aufschäumen?
Offiziell schon, denn die Saeco Vienna verfügt auch über einen Milchaufschäumer. Für diese Funktion muss reichlich Wasser in den Wasserbehälter gefüllt werden und der rechte Knopf gedrückt werden. Nun ist die Maschine bereit zum Aufschäumen. Dafür sollte man eine kleine Menge fettarmer (!) Milch in eine Tasse füllen und diese unter die Aufschäumdüse, die sich unter dem Saeco-Zeichen befindet, halten. Dreht man nun an dem Hebel rechts an der Maschine, so strömt heißer Wasserdampf in die Milch und soll diese aufschäumen, doch leider klappt das nicht. Man mag die Milch so lange unter die Düse halten, bis das Wasser im Tank alle ist, aber leider kommt kein Milchschaum dabei heraus. Nach dem Aufschäumvorgang muss die Maschine entlüftet werden, damit sie wieder bereit zum Aufbrühen von Kaffee ist. Dazu muss eine große Tasse unter die Aufschäumdüse gehalten und der Hebel gedreht werden, bis die Maschine hörbar entlüftet ist. Nach meinen bisherigen Erfahrungen will die Saeco Vienna nahezu nach jedem Aufschäumvorgang entlüftet werden, sodass sich die Anschaffung eines externen Milchaufschäumers wirklich lohnt, zumal der dann wirklich aufschäumen kann.

** Schmeckt das denn?
Wenn man die Tasse unter der Düse hervornimmt, bemerkt man auf dem Kaffee (Espresso oder Cappucino) eine schaumige Schicht, die das Getränk sehr cremig macht. Am besten schmeckt mir der Espresso, außerdem ist der Espresso auch dadurch sehr praktisch, da kein weiteres Milch aufschäumen mehr nötig ist. Obwohl der Espresso sehr stark ist, da ich immer nur eine einzelne Tasse auswähle, ist das Getränk nie bitter oder schwer bekömmlich. Aber auch Kaffee und Cappucino sind äußerst lecker, wenn sie mit dieser Maschine aufgebrüht werden, für den Kaffee stell ich einen größeren Becher unter die Düsen, damit er nicht so stark wird. Den Cappucino mach ich etwas stärker, da ich ihn ja mit aufgeschäumter Milch verdünne. Die Düsen zum Aufbrühen der Getränken können höhenverstellt werden, damit es nicht so sehr spritzt, wenn man nur eine kleine Tasse drunterstellt.

** Muss ich das Ding auch sauber machen?
Leider ja, denn eine Selbstreinigungsfunktion ist nicht inbegriffen. Zu allererst sollte der Behälter entleert werden, in welchem das verbrauchte Kaffeepulver landet, denn lässt man das Pulver länger in dem Behälter, so setzt es recht schnell Schimmel an, da das Pulver schön feucht aus der Maschine kommt. Sehr zu meinem Missfallen gibt es keine Kaffeefilter für den Behälter, sodass man ihn wirklich abwaschen muss, um alle Pulverreste zu entfernen, aber auch im Geschirrspüler kann das Ding sauber gemacht werden.

Des weiteren sind ein Auffangbehälter und Gitter zu säubern, in denen sich Kaffeepulver und Wasser sammeln. Selbst nach nur einem Espresso sind beide Teile verschmutzt, was ich äußerst ärgerlich finde, aber Pulver und Wasser werden innerhalb der Maschine in die Auffangschiene geleitet, sodass man dies nicht verhindern kann. Alle drei Teile sollten regelmäßig gesäubert werden, entweder per Hand oder im Geschirrspüler.

Außerdem sollte der Wassertank nach dem Aufbrühen entleert werden, damit er nicht verkalkt. Wobei wir schon beim nächsten Thema sind, denn die Maschine entkalkt sich nicht von alleine, dies muss man je nach Kalkgehalt des Wassers in regelmäßigen Abständen tun. Aber das kennt man ja auch von jeder handelsüblichen Kaffeemaschine. Etwa einmal pro Woche bauen wir die Maschine halb auseinander, um den Filter zu reinigen, das ist schon etwas aufwändiger, da man ihn nicht einfach in Wasser legen kann, die genaue Reinigungsanleitung kann in der Beschreibung nachgelesen werden.

** Technische Details
Leistung: 1250 Watt
Tassen pro Brühvorgang: 2
Milchaufschäumer: ja (funktioniert aber nicht)
Füllmenge Wassertank: 1,7 Liter
kein automatisches Reinigungsprogramm
Preis: Vor Weihnachten habe ich die Maschine bei Karstadt und Media Markt für unter 300 Euro im Angebot gesehen, im Internet wird der Preis zwischen 280 und 400 Euro angegeben. Hier sollte man auf jeden Fall Preise vergleichen, mehr als 300 Euro würde ich für den Automaten nicht ausgeben, da es bereits ein Nachfolgemodell gibt.

Homepage des Herstellers: www.saeco.de

** Welche Vorzüge und Nachteile gibt es?
Natürlich habe ich mich über dieses Weihnachtsgeschenk sehr gefreut, denn mit einer normalen Kaffeemaschine kann man sich leider keinen Cappucino aufbrühen, den ich doch so gerne trinke. Allerdings ist die Saeco Vienna in der Praxis nicht immer überzeugend.

* Kontra
Natürlich hätte ich mir bei diesem Preis schon gewünscht, dass der Milchaufschäumer funktioniert, zumal der Vorgang des Aufschäumens ziemlich aufwändig ist und viel Wasser verbraucht. Außerdem fände ich es praktisch, wenn man den Kaffeebehälter entnehmen und richtig entleeren könnte, um zwischendurch die Bohnen wechseln zu können, das geht leider nicht. Außerdem fehlen mir Filter für den Kaffeepulverauffangbehälter, damit man diesen nicht ständig abwaschen müsste.

So ganz klar geworden ist mir auch noch nicht der Unterschied zwischen Kaffee und Cappucino, da ich für beides die gleichen Bohnen nehmen muss und beides eigentlich in kleine Tassen gefüllt wird. Wenn mal größere Mengen an Kaffee benötigt werden, empfiehlt sich natürlich nach wie vor die Benutzung einer herkömmlichen Kaffeemaschine, mit der nicht jede Tasse einzeln aufgebrüht werden muss. Leider ist die Maschine auch recht laut, sodass man sich in einer Mietswohnung wohl keinen nächtlichen Kaffee aufbrühen sollte...

* Pro
Auf der Pro-Seite klar zu verzeichnen ist die Möglichkeit, Espresso und Cappucino aufzubrühen, was ich beides sehr gerne mag. Außerdem schmeckt jedes Getränk aus dem Automaten äußerst gut und cremig. Praktisch ist natürlich auch, dass jede Tasse frisch und heiß ist, wenn man sie sich aufbrüht, so muss man sich nicht mehr über die abgestandene letzte Tasse ärgern, die meist nicht mehr schmeckt. Mit dem Saeco Vienna Automaten schmeckt jede Tasse gleich gut.

Auf der Pro-Seite kann man auch schon den Preis verzeichnen, denn das Vienna-Modell ist inzwischen überholt und dadurch relativ preisgünstig zu erhalten. Bereits für unter 300 Euro bekommt man hier einen Vollautomaten, der zwar nicht bequem ist, aber doch leckere Heißgetränke herstellt.

** Fazit
Nach zwei Monaten ausgiebigen Praxistests kann ich die Saeco Vienna für den kleineren Geldbeutel und Kaffeeliebhaber sehr empfehlen. Die Maschine ist vergleichbar günstig, da sie nicht so viele Zusatzfunktionen ermöglicht wie andere Kaffeevollautomaten. Leider funktioniert der Milchaufschäumer nicht, aber bereits für wenige Euro kann man sich einen kaufen, der in kurzer Zeit die Milch aufschäumt, dazu brauche ich die Saeco Vienna nicht. Die benutze ich dazu, um frische Kaffeegetränke aufzubrühen, die ausnahmslos gut schmecken und um einige Klassen besser als Kaffee aus der Kaffeemaschine. Den Unterschied schmeckt man nicht nur, man sieht ihn auch, da sich auf jedem frisch aufgebrühten Getränk eine schaumige Schicht zeigt. Nicht empfehlen kann ich die Maschine für Leute, die Wert legen auf ein Selbstreinigungsprogramm oder die ein Profigerät wünschen, denn die Saeco Vienna ist inzwischen überholt und nicht allzu komfortabel ausgestattet. Dennoch spreche ich eine Empfehlung aus und vergebe 4 Sterne.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Design:Design von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 4,0 gut
Handhabung / Komfort:Handhabung / Komfort von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 4,0 gut
Bedienungsanleitung:Bedienungsanleitung von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 3,0 verständlich
Qualität / Verarbeitung:Qualität / Verarbeitung von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 5,0 ausgezeichnet
Qualität des Endproduktes:Qualität des Endproduktes von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 5,0 ausgezeichnet
Reinigung / Wartung:Reinigung / Wartung von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 2,0 eher komplizert
Vielfältigkeit der Funktionen:Vielfältigkeit der Funktionen von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 3,0 mittelmäßig
Queeny72

Der Kaffee ist fertig!

ein Testbericht von 2005-06-08 16:34:42 vom 08.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Geschmack, immer frischer Kaffee...
Nachteile/Kritik: Anschaffungspreis
Kaffee frisch gebrüht. Es gibt nichts Besseres! Ich wünschte mir schon immer einen Kaffee-Vollautomaten, aber bisher waren sie einfach zu teuer. Mittlerweile gibt es ein breites Angebot, was auch die großen Hersteller zwingt, die Preise einigermaßen erschwinglich zu gestalten. Dann letztes Jahr zu meinem Geburtstag machte mir mein Mann die Freude und kaufte mir die Saeco Vienna. Da dieses Modell im Auslaufen war, wurde sie gerade in den großen Elektromärkten rapide gesenkt.

««« Aussehen »»»
Abmessungen (BxHxT): 340 x 380 x 330 mm
Die Vienna ist außen in anthrazit gehalten, aber trotzdem nicht dreckempfindlich. Bei der Standortwahl sollte man bedenken, dass der Abfallbehälter der Maschine links rausgezogen wird. Dafür benötigt sie in der Breite nochmals ca. 12cm. Wir haben sie frei auf dem Küchentisch stehen, das ist für Handhabung am leichtesten.
Auf der rechten oberen Seite befindet sich der Bohnenbehälter. In dem vorderen Bereich des Behälters befindet sich außerdem die Einstellung für den Mahlgrad. Hier empfiehlt es sich die Herstellerangaben zu verwenden.
Auf der linken hinteren Seite befindet sich der Wasserbehälter. Er lässt sich abnehmen, um ihn direkt am Wasserhahn nachzufüllen. Im vorderen Bereich befindet sich der Einschaltknopf und Tasten für Kaffe oder Schäumer (dazu später mehr)


««« Vor dem Gebrauch »»»
Als erstes ist natürlich der Kaffee nötig. Hier sollte man unbedingt beachten, nur Kaffeebohnen für Vollautomaten zu kaufen. Es gibt zwar Leute, die einfache Kaffeebohnen verwenden, das kann aber zu Schäden am Mahlwerk führen. Mir hat ein Verkäufer erklärt, das liegt an der Art der Röstung und dass bei manchen Herstellern zum Geschmack Zusätze verwendet werden, z.B. gibt es karamellisierte Sorten, die können das Mahlwerk beschädigen. Mittlerweile gibt es aber eine Vielzahl von Kaffeesorten für Vollautomaten. Hier kann man unterscheiden in Espresso, Crema oder Normalen Kaffee.

Normalerweise füllt man die Saeco mit einfachem Leitungswasser. Ich selbst verwende gefiltertes Wasser, welches den Geschmack nochmals verbessert.

««« Kaffee »»»
Das Kaffee kochen ist denkbar einfach. Man kann bei der Vienna eine oder auch zwei Tassen unter den Trichter stellen. Dieser lässt sich in der Höhe verändern und der Tassenhöhe entsprechend anpassen. Auf der Vorderseite befindet sich ein Regler für die Wassermenge. D.h. wieviel Wasser die Maschine für eine Portion Kaffee verwendet. Das liegt im eigenen Ermessen und Geschmack. Hat man die Wassermenge eingestellt, braucht man nur noch auf den Knopf mit der Tasse zu drücken und schon mahlt sie los. Drück man 2x auf den Knopf, bereitet sie 2 Tassen gleichzeitig zu.
Sollte man sich in der Wassermenge getäuscht haben (die Tasse droht überzulaufen), kann man durch nochmaliges Drücken auf den Knopf den Vorgang auch stoppen.

««« Wasserdampf »»»
Ich habe in anderen Berichten gelesen, dass es Probleme mit der Zubereitung von Milchschaum gäbe. Ich kann das nicht bestätigen. Den Schäumer aktiviert man durch Drücken der entsprechenden Taste. Er wird vorgewärmt und der Druck aufgebaut. Die Düse auf der rechten Seite sollte so eingestellt sein, dass sie Luftlöcher knapp unter der Oberfläche der Milch liegen. Ist der Schäumer vorgewärmt, kann man ihn über einen Regler aufdrehen. Innerhalb kürzester Zeit hat man einen vollen Behälter Schaum. (Einen entsprechend großen Behälter wählen!) Den Schäumer sollte man nach Benutzung unter kaltem Wasser reinigen, damit er nicht verklebt.

««« Reinigung »»»
Die Reinigung der Vienna ist denkbar einfach. Auf der linken Seite befindet sich der Behälter für das verbrauchte Kaffeepulver, das kann abgenommen und geleert werden. Der gesamte vordere Ablagebereich kann in einem abgenommen werden um ihn von Kaffee und Wasser zu reinigen.
Die Überflächen sind glatt und gut zu reinigen.

««« Kaffeebohnen »»»
Ich habe schon verschiedene Kaffeesorten ausprobiert: Jacobs, Melitta und Lavazza. Meistens kaufe ich Kaffee-Crema. Die Preise für 1kg Kaffeebohnen liegen zwischen 9 und 14 EUR ja nach Sorte. Dabei ist teuer nicht unbedingt besser. Auch hier ist es einfach Geschmackssache.

««« Technische Daten »»»
Füllmenge: 1,70 Liter / Leistung: 1250 Watt / Aufschäumer für Cappuccino / Tassen pro Brühvorgang: 2 / automatisches Reinigungssystem / Verstellbares Mahlwerk / 350g Fassungsvermögen (Bohnenbehälter) / 12 Portionen Fassungsvermögen (Kaffeesatzbehälter) / höhenverstellbarer Kaffeeauslauf / Vorbrühsystem / Dampf und Heißwasserfunktion / Maße: 340 x 330 x 380 mm / Gewicht: 8,5 kg

««« Fazit »»»
Die Vienna war mit 335,- EUR nicht gerade ein Schnäppchen, aber ihr Geld wert. Vor allem muss ich betonen, dass der Kaffee aus diesem Vollautomaten wesentlich verträglicher ist. Mein Mann bekommt gerade bei seinen Eltern von Kaffee oftmals Sodbrennen, aber bei dem Kaffee der Vienna ist das noch nie vorgekommen. Ich finde es einfach toll, innerhalb von einer Minute eine frischgebrühte heiße Tasse Kaffee in der Hand zu halten mit leichtem Schaum auf der Oberfläche.

Der Kaffee ist fertig!

© 2005 Queeny72
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Design:Design von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 4,0 gut
Handhabung / Komfort:Handhabung / Komfort von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 5,0 ausgezeichnet
Bedienungsanleitung:Bedienungsanleitung von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 4,0 einfach & übersichtlich
Qualität / Verarbeitung:Qualität / Verarbeitung von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 5,0 ausgezeichnet
Qualität des Endproduktes:Qualität des Endproduktes von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 5,0 ausgezeichnet
Reinigung / Wartung:Reinigung / Wartung von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 5,0 sehr einfach
Vielfältigkeit der Funktionen:Vielfältigkeit der Funktionen von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 4,0 hoch
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Kommentare
novit
novit, 08.06.2005
....sehr schoumlner testbericht..haste dir dein sehr nuumltzlich von mir verdient
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Nick15

Jetzt können überraschend Gäste kommen

ein Testbericht von 2004-04-06 12:39:38 vom 06.04.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: wenig Platzverbrauch,zuverlässige Funktionen,schönes Design und das Preisleistungsverhälnis ist gut....
Nachteile/Kritik: Etwas laut,Milchschäumer lässt zu wünschen übrig, Tank ohne Wasserstandanzeige und Presswerk ist nicht einstellbar
Ich habe den Kaffeevollautomaten Saeco Vienna seit ca. 1 Jahr.
Das praktische daran ist dass man wirklich immer einen frisch gemahlenen Kaffee trinken kann.

Die Kaffeemaschine kann ohne weiteres den ganzen Tag über eingeschaltet bleiben.
Die Aufheizzeit beträgt lediglich 2 Minuten.

Der Kaffeeauslauf kann je nach Tassengrösse in der Höhe individuell eingestellt werden.

Mit einem Drehschalter kann man regulieren wie Sie die gewünschte Tassenfüllmenge haben wollen, z.B. Esspresso oder Cafe Creme.

Mit dem Milchschäumer kommen wir einfach nicht zurecht,es kommt einfach kein richtiger Milchschaum zustande, in der Anleitung hat Saeco leider über das Thema sehr gespart.

Der Wassertank ist auch nicht so komfortabel, es passen ca, 1,7 Liter hinein. Es müßte eine Wasserstandanzeige dasein, denn wenn das Wasser zuknapp ist, dann hört der Kaffeeautomat mitten im Mahlvorgang auf und verschwendet somit zuviel Kaffee.

Eine Einstellung des Kaffeepresswerkes wäre wünschenswert,um das Aroma feiner auszuwählen.

Im Winter haben wir auch viel Tee getrunken, da ist es schon super wenn man sofort kochendheises Wasser hat.
Ich entkalke sie einmal im Monat und es funktioniert noch alles tadellos.

Im ganzen und allgemeinem sind wir trotzdem mit dem Gerät zufrieden, der Preis lag bei 359,00 Euro und würden beim nächsten Kauf auf genauere Deteils achten.

GERÄTEDATEN:
Wasserwärmung- Boiler
Elektromagnetische Vibrationspumpe
Frischwasserbehälter 1,7 Liter
Kegekmahlwerk
Antrieb- Getriebemotor, Leerlaufdrehzahl ca. 900U/min.
Kaffeemahlgrad verstellbar
Steinsicherung automatisch nach 20 Sekunden
Bohnenbehälter ca. 300g
Breite/Tiefe/Höhe: ca, 337x325x377mm
Gewicht inklusive Zubehör 8,5 kg
Kabellänge 1,2m
Kabelfach - ja
Heizkörper - Aluminium-Boiler
Temoeratursteuerung - elektronisch
Überhitzungsschutz durch Thermostate
Kaffeesatzauswurf - automatisch
Tassenfüllmenge - 0-250cl
Heißwasser/dampfentnahme - regulierbar

Material: Kunststoff
Herkunft: Italien
ZUBEHÖR im Preis inbegriffen:
Schlüssel für Brühgruppe
Reinigungspinsel
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:hilfreich
Design:Design von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 4,0 gut
Handhabung / Komfort:Handhabung / Komfort von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 4,0 gut
Bedienungsanleitung:Bedienungsanleitung von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 3,0 verständlich
Qualität / Verarbeitung:Qualität / Verarbeitung von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 5,0 ausgezeichnet
Qualität des Endproduktes:Qualität des Endproduktes von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 5,0 ausgezeichnet
Reinigung / Wartung:Reinigung / Wartung von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 4,0 einfach
Vielfältigkeit der Funktionen:Vielfältigkeit der Funktionen von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 4,0 hoch
AlterSchwede1966

Super frischer Kaffe, aber der Rest.......

ein Testbericht von 2004-02-06 07:18:26 vom 06.02.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Text...
Nachteile/Kritik: siehe Text
Es war einmal ein Schnäppchen………….und das brachte den Kaffegenuß pur. Nach langen Jahren des überlegens und vielen Kaffeemaschienen der herkömmlichen Art gab es bei Quelle die Saeco Vienna. Und wir schnappten nach dem Schnäppchen: - )

Für damals 750.- DM (muss man sich mal überlegen, so was als *Schnäppchen* zu bezeichnen) kauften wir sie damals, weil wir uns so eine schon lange wünschten.
Frisch gemahlen und aufgebrüht, was will man mehr.
Und ich muss sagen, vom Geschmack des Kaffees wurden wir nicht enttäuscht. Es ist ein deutlicher Unterschied, ob man herkömmlichen, fertig gemahlen gekauften Kaffee drinkt oder aber aus frisch gemahlenen Bohnen frisch aufgebrühten.
Ich würde sagen, der Unterschied ist in etwa wie Tütenrotwein vom Aldi zu *Chateau Lafitte Rothschild 1970* : - )

Aber jetzt mal der Reihe nach.

Der Lieferumfang:

Die Maschiene selbst, eine Art Schraubenschlüssel (hinter dessen Sinn ich noch nicht gekommen bin, aber es hängt irgendwie mit dem Ausbau zur Reinigung des Systems zusammen *glaube ich* : -) und latürnich ein Bedienungshandbuch.

Die Bedienung:

Naja, nach dem selbst ich kleiner Doofi es verstanden hatte, eigentlich kinderleicht: -)
An der Front 3 Druckknöpfe, die auf der linken Seite sitzen. Ist alles in Ordnung und die Maschiene funktionstüchtig, leuchtet neben jedem Druckknopf ein grünes Lämpchen. Daneben ist ein Drehknopf angebracht. Rechts aussen befindet sich dann noch ein zweiter Drehknopf.

Der erste Druckknopf ist zum ein/ausschalten.
Der zweite ist zum Kaffe aufbrühen.
Der dritte Druckknopf ist zum Aufschäumen von Milch oder Erhitzen von anderen Flüssigkeiten.
Der Drehknopf rechts daneben reguliert die Wassermenge, die man zum Aufbrühen möchte. Normal für normal starken Kaffee, mittel für Cappuchino und wenig für Espresso.
Zumindest für unseren Geschmack Hängt aber auch stark von der gekauften Kaffeesorte ab, den es ja schließlich in ungemein vielen Variationen gibt.
Mit dem Drehknopf rechts aussen kann man einfach heißes Wasser zapfen. Für Tee und Boullieon (wie schreibt man das, kruzifix: -) beispielsweise.
Ausserdem zum Entlüften, nachdem man zum Beispiel Milch aufgeschäumt hat.
An der linken Aussenseite befindet sich dann noch rechts vorne ein Abwurfbehältnis (Schublade), in die der verbrauchte Kaffe fällt.

Dann ist auf der Front noch ein rotes Lämpchen, das angeht, wenn die Maschiene eine Funktionsstörung hat.
Hier von gibt es 3.
Kaffee ist leer. Kein Wasser mehr. Abwurfbehälter ist voll.

Weiter unten an der Front befinden sich die beiden Düsen. Links kommt der Kaffee raus, rechts das heiße Wasser. Die rechte Düse wird gleichzeitig auch zum Aufschämen von Milch etc. genutzt.

Darunter befindet sich dann noch ein Auffangbehälter für nachtröpfelnde Flüssigkeit.

Nun mein eigener Eindruck:

Der Kaffee schmeckt *suuuuuuper*. Auch wenn man erstmal 4 – 5 Minuten nach dem Einschalten warten muss, bis die Maschiene betriebsbereit ist.
Dafür ist dann aber die Tasse Kaffe in ca. 10 Sekunden aufgebrüht.
Das macht es wett: -)
Das Wasser für Tee und B…ll…..n (Ihr wisst schon, was ich meine; -), ist nicht kochend aber heiss genug, damit der Tee auch wirklich aufgebrüht wird.
Allerdings wird jeder, der mehr als eine Tasse Tee aufbrühen will, z.B. eine Kanne, ganz schnell wieder auf den guten, alten Herd zurück greifen.
Womit eigentlich schon die Mängelliste beginnt.
Erstens mal ist der Wasserbehälter mit 1,2 Liter Fassungsvermögen (laut Hersteller sind es 1,7 Liter) echt mickrig in einem *Kaffeetrinkerhaushalt* (tolles Wort: -). Wir dürfen mindestens 3x am Tag nachfüllen.
So muss man alle 5 – 6 Tassen nachfüllen.
Zum zweiten ist man beim Tee aufbrühen in grösseren Mengen dann natürlich auch dauernd am auffüllen.

Das nächste Manko ist dann der Abstand der Düsen zum darunter befindlichen Auffangbehälter. Der ist einfach zu klein. Bei der Kaffeedüse geht es noch, aber bei der heiss Wasser/ bzw. Aufschäumdüse kommt man ohne extremes schräg halten eines ganz normalen Teeglasses schon gar nicht richtig drunter. Das Glas darf nicht mehr als ¾ voll sein. Sonst läuft die Flüssigkeit raus.
Ändern lässt sich das dadurch, das man den Auffangbehälter (der sich durch leichtes anheben der Maschiene nach vorne rausziehen lässt) wegnimmt.
Aber für was brauch ich ihn dann???

Der dritte Punkt, den ich schwer bemängel ist, das man jedes Mal nach dem nutzen der Aufschäumfunktion die Maschiene entlüften muss. Das macht man indem man ein Glas oder eine Tasse unter die rechte Düse stellt und dann den Drehknopf rechts aufdreht und es solange zischen lässt, bis wieder Wasser läuft.
Bei uns ist es sogar so, das ich jedes Mal die Maschiene ein und ausschalten muss, nachdem ich entlüftet habe.
Ergo, unheimlich umständlich.

Und *last not least* sollte man die Maschiene auf keinen Fall in der Küche direkt an der Wand zum Schlafzimmer aufstellen. Sie ist nämlich unheimlich laut. Richtig laut. *Rabatz*

Ich will nicht sagen: „ Kaffee gut, Rest Sche….“

Aber bei dem Preis erwarte ich, das ich nach dem Aufschäumen von Milch nicht jedes Mal den Zirkus mit dem Entlüften habe.

Tut mir leid, liebe Firma Saeco, aber durch diese doch große Mängelliste kommt Ihr gerade noch auf 3 Sternchen (aber gerade so).
Und weil der Kaffee so *saugut* : -) schmeckt.

Das Design ist mehr oder weniger schwarz. Nur der Auffangbehälter hat einen silbernen Gitterrost.
Ob es auch andere Farben gibt, weiss ich nicht.

Aber der *frisch Gebraute* hat was: -)

Wie ich gerade an den Preisen gesehen habe, wäre sie zum heutigen Zeitpunkt teuer. Aber wir haben sie schon 1 1/2 Jahre.
Ich bitte das zu berücksichtigen.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Design:Design von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 4,0 gut
Handhabung / Komfort:Handhabung / Komfort von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 2,0 schlecht
Bedienungsanleitung:Bedienungsanleitung von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 3,0 verständlich
Qualität / Verarbeitung:Qualität / Verarbeitung von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 4,0 gut
Qualität des Endproduktes:Qualität des Endproduktes von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 5,0 ausgezeichnet
Reinigung / Wartung:Reinigung / Wartung von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 4,0 einfach
Vielfältigkeit der Funktionen:Vielfältigkeit der Funktionen von Saeco Vienna Superautomatica  Kaffeevollautomat: 3,0 mittelmäßig
1-6 von 6  Kaffeevollautomaten & Kaffeeautomaten
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Produktbeschreibung Saeco Vienna Superautomatica

Technische Daten und Produkteigenschaften

Allgemeine Informationen Saeco Vienna Superautomatica
EAN: 8015925400288
gelistet seit: 07.01.2007
Hersteller: Hersteller: SaecoSaeco, www.saeco.de
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Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00
Allgemeine Daten
Anzahl Tassen:
Getränkearten: Kaffee, Cappuccino, Tee 
Stromverbrauch (Betrieb): 1250 Watt
Ausstattung
Anzahl Aufschäumdüsen: vorhanden 
Betriebsanzeige: LED-Anzeige 
Heißwasserdüse: vorhanden 
Integriertes Mahlwerk: vorhanden 
Messskala: nicht vorhanden 
Zusatzinformationen zur Ausstattung: stufenlose Regulierung der Wassermenge, Kaffeeauslauf höhenverstellbar, Tresterbehälter für 15 Portionen, Vorbrühsystem, Dampfdüse, Tassengrösse einstellbar 
Funktionen
Aromawahlstufen:
Technik
Bohnenbehälter Fassungsvermögen: 350 Gramm
Fassungsvermögen des Wassertanks: 1,7 Liter
Mahlwerk: einstellbar 
Zusatzinformationen zur Technik: Verstellbares Mahlwerk 
Weitere Merkmale
Gehäuse-Typ: Kunststoff 
Gewicht: 8.5 Kilogramm
Gewährleistung: 24 Monate
Saeco Vienna Superautomatica Kaffeevollautomat im Vergleich
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