Zwei Mark für eine Schachtel Zigaretten, wer um Himmels Willen soll denn das noch bezahlen? Das dachte ich mir im Jahre 1974 mit bangem Blick auf meinen (Taschen-)-Geldbeutel und so nahm ich dankend das Angebot eines Mitschülers an, mal eine seiner Selbstgedrehten zu probieren. Das Geschmackserlebnis fiel dabei aber eher zwiespältig aus, denn so ein Halfzware schmeckt doch zunächst einmal völlig anders als man es von herkömmlichen Filterzigaretten gewohnt ist. Wie auch immer, ich war wild entschlossen, auf Selbstdrehen umzusteigen, hauptsächlich aus Kostengründen.
Siebenundzwanzig Jahre später sind Haare und Vollbart ab und die „Gibson Les Paul“ liegt im Schrank. Die Selbstgedrehten aber sind geblieben und noch immer rauche ich Drehtabake wie den „Samson Halfzware Shag“. Das anfängliche Marken-Dogma wich der Erkenntnis, daß sich die verschiedenen Halfzware-Sorten gar nicht so sehr voneinander unterscheiden, sieht man einmal von den eher süßlichen Vertretern a la Javanse Jongens und ähnlichen ab. Mittlerweile gibt es aber auch deutlich preisgünstigere Halfzware-Tabake,so z.B. Pontiac, Red Bull, Dragon und wie sie alle heißen, denn der Samson ist einer der teuersten Vertreter seiner Klasse, sozusagen ein Halfzware-Mercedes.
Lohnt sich das Selberdrehen überhaupt?
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3,15 Euro kostet das 40g-Päckchen heutzutage, 1974 zahlte man noch 1,85 DM für ein 50g-Päckchen. Das entspricht einer Preissteigerung um über 210%, bei Filterzigaretten sieht das noch schlimmer aus. „Diese selbstmörderische Qualmerei kann gar nicht teuer genug sein“ höre ich immer wieder und muß zugeben, daß da was dran ist. Argumente für oder gegen das Rauchen sollen aber nicht Gegenstand dieses Berichtes sein, wobei es erstere wohl kaum gibt.
Zu diesen 3,15 Euro kommt natürlich noch der Preis für das Zigarettenpapier hinzu, und da gibt es durchaus Unterschiede: Während ein 50-Blatt-Päckchen „Markenpapier“ mit ca. 35 Cent zu Buche schlägt verlangen einige Discounter wie Plus,Netto oder auch Minimal für ihren Viererpack mit insgesamt 200 Blatt gerade mal 39 Cent, also nur gut ein Viertel. Diese Dinger sind meiner Meinung nach genauso gut, so daß der Kostenvergleich zwischen selbstgedrehter und fertig gekaufter Filterzigarette etwa wie folgt aussieht:
Eine Automatenschachtel kostet 3 Euro, darin enthalten sind je nach Marke im Schnitt 21 Zigaretten, macht einen Stückpreis von etwa 14,3 Cent. Aus einem 40g-Päckchen Tabak kriegt man etwa vierzig Zigaretten raus, so daß sich für den Samson mit Blättchen ein Stückpreis von etwa 8,5 Cent pro Zigarette ergibt. Die Filterzigaretten sind also fast sechzig Prozent teurer als die Selbstgedrehten. Eine Schachtel pro Tag ist für viele Raucher nichts außergewöhnliches, so daß da monatlich rund neunzig Euro auflaufen. Derselbe Konsum kostet den Selberdreher lediglich ca. dreiundfünfzig Euro. Zumindest finanziell lohnt sich die Geschichte.
Und wie geht das mit dem Samson?
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Nein, kein Kurs in Zigarettendrehen, denn dann wäre das Thema dieses Berichtes wohl endgültig verfehlt. Was ich meine ist das „Handling“ des Tabaks, sein Verhalten beim Einwickeln ins Zigarettenpapier. Da gibt es zwischen den einzelnen Marken auch keine substantiellen Unterschiede, wohl aber qualitative was die Herstellungs- und Verpackungsqualität angeht. Samson teilt sich da mit Bison und Van Nelle den ersten Platz, würd ich mal sagen. Ein Drehtabak muß feucht sein, denn trocken dreht er sich miserabel und
kratzt beim Rauchen in Hals und Lunge wie der Teufel. Außerdem krümelt ein trockener Tabak wesentlich früher und man hat dadurch mehr unverwertbaren Abfall.
Der Samson ist ein Musterbeispiel dafür wie ein Drehtabak beschaffen zu sein hat: Feinfasrig und schön feucht, aber nicht allzu feucht. Denn ein zu hoher Feuchtigkeitsgrad wiederum ist auch nicht gut, denn dann kriegt man Probleme mit dem Zug, d.h. man zieht sich unter Umständen die Seele aus dem Leib und aus ist’s mit dem Rauchgenuß. Daß bei der Herstellung des Samson alles richtig gemacht wurde zeigt die Verpackung, die innen leicht verschweißt wurde, so daß der Tabak auch längere Lagerzeiten übersteht ohne auszutrocknen. Ein weiteres Feature der Samson-Verpackung ist der doppelte Klebestreifen. Meist dient ein Stückchen Klebeband dazu, die Packung zu verschließen, nach mehrmaligem Öffnen verliert dieses aber seine Klebekraft, weil sich Tabakreste dazwischen mogeln. Hier ist dieser Klebestreifen doppelt ausgeführt, wenn die Hälfte des Tabaks ver(b)raucht ist kann man einfach den unteren Teil davon abziehen und das Ganze ist wie neu. Prima.
Wie sieht der Samson aus?
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Zum Thema Verpackung noch folgendes: Das Päckchen hat die üblichen Abmessungen von ca. 12,5 x 7,5 x 2 cm, die Grundfarbe ist in einem tiefen dunkelblau gehalten. Auf der Vorderseite prangt der Samson-Löwe, darunter der große weiße Samson-Schriftzug, darunter wiederum in rot die Bezeichnung „Halfzware Shag“. Auf der schmalen Unterseite des Päckchens befindet sich eine kleine Tabelle, der man entnehmen kann, wie die Schadstoffwerte einer Zigarette von Durchmesser und Art des Zigarettenpapiers abhängen können. Zitat: „Diese Werte geben an, dass durch dünneres Drehen und/oder die Verwendung des Zigarettenpapiers Typ A niedrigere Nikotin- und Kondensatwerte erreicht werden können.“
Hierbei erhebt sich die Frage was denn nun Typ A und Typ B sein sollen. Da die Verpackung die Antwort auf diese Frage allerdings schuldig bleibt, hab ich’s mal unter www.samson-tabak.de versucht. Zunächst dachte ich, mein Rechner sei abgestürzt, denn das was man da geboten kriegt sieht auf den ersten Blick nach einem Windows-Bluescreen aus. Doch weit gefehlt: Sinngemäß steht da zu lesen, daß man keine vernünftige Alterskontrolle durchführen könne und deshalb als verantwortungsbewußter Hersteller die bisherige Webseite geschlossen habe. Gerne werde man aber eMails mit diesbezüglichen Fragen beantworten. Mir kommen die Tränen. Einen Link gibt es dennoch, und da kann man die erwähnte Tabelle sehen, was die oben gestellte Frage aber leider auch nicht beantwortet. Man erfährt da lediglich, daß das Samson-Zigarettenpapier vom Typ A sei. A-ha.
Ob das ganze Theater nun gesetzliche Hintergründe hat oder ob der Hersteller einfach die Kosten für seine Webseite sparen will entzieht sich meiner Kenntnis, daher lasse ich diesen Umstand auch nicht in die Bewertung des Produktes einfließen.
Wie raucht sich das?
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Typisch Halfzware eben. Wer sich einmal an den eigentümlichen Geschmack des Holländers gewöhnt hat, der hat seine helle Freude am Samson. Ich kenne viele Raucher, denen sich schon beim Gedanken an Drehtabak die Lunge vor Grausen umdreht und das nicht nur wegen des Geschmacks. Eine selbstgedrehte Zigarette –vor allem wenn es sich dabei um Halfzware oder gar Zware handelt – zieht schon ganz ordentlich rein. Mit einer Gauloise Blonde oder Lucky Strike oder auch einer gewöhnlichen Marlboro ist sie nicht zu vergleichen. Je nachdem wie dick oder dünn man den Prügel dreht variiert die Stärke. Und die nimmt zu, je trockener der Tabak ist.
Fazit kurz und knapp
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Eimal selbstgedreht - immer selbstgedreht, aber nur dann, wenn das Material was taugt. Und das ist beim Samson spitze. Vor allem aber hat man hier die Sicherheit, eine gleichbleibende Qualität zu erhalten, was bei den meisten Billigheimern unter den Drehtabaken ganz und gar nicht der Fall ist. Da findet man oft jede Menge Stiele und Stengel von den Tabakblättern, die Schnittbreite ist sehr unterschiedlich, mal ist der Tabak feucht, mal trocken. Das alles ist natürlich eine Frage des Preises und wenn man bereit ist, mehr zu zahlen so kriegt man auch entsprechende Qualität. Samson eben.
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Unterschiedliche Qualität des Tabaks - ist falsche Lagerung in Verkaufsstellen schuld?
ein Testbericht von topmaster2008-07-09 20:12:06vom 09.07.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Verarbeitung und Geschmack...Nachteile/Kritik: Preis in Österreich
Tabak Samson Halfzware Shag - blau. Ich bin jahrelang Raucher dieses Produktes. Früher war die Packung nicht verschweisst und des öfteren ausgetrocknet. Irgendwann dürfte dies auch das Unternehmen bemerkt haben und hat nun eine verschweisste Packung auf den Markt gebracht. Leider - und dies gilt für Österreich, einiges teurer und - als Ausgleich dazu ist dafür auch weniger d´rin. Aber was solls - ich bin Raucher - jeder der Raucher ist, wird das verstehen - und vor allem: die Qualität ist ja gut.
Nun habe ich jedoch festgestellt, daß es trotz der "neuen" Packung immer wieder zu unterschiedlicher Qualität des Tabakes kommt. Woran liegt das? Liegt dies am Hersteller? An der Produktion? Woran?
Ich kaufe in Österreich, da ich viel unterwegs bin, in verschiedensten Verkaufsstellen ein. Da entdecke ich doch durch Zufall, an einen wirklich heissen Sommertag, daß "mein" Tabak in einem Regal gelagert wird, wo direkt die Sonne d´raufscheint - und zwar mittend´rauf. Wen wunderts da noch, wenn der Tabak trocken ist? Aufmerksam geworden habe ich in dieser Hinsicht nun verschiedene Geschäfte "untersucht" und tatsächlich festgestellt, daß Tabak oft sehr unterschiedlich gelagert wird. So gibt es durchaus Geschäfte, wo im Winter in Heizungsnähe! Tabak gelagert wird. Auch nicht unbedingt zu empfehlen - oder?
Ich sehe mir daher nun immer vorher an, wie die Lagerung aussieht. Allen Rauchern kann ich daher nur empfehlen: - dies gilt bevorzugt im Sommer, Verkaufsstellen in Unterführungen oder bei U Bahn und dergleichen aufzusuchen!
Ausserdem gibt es auch Verkaufsstellen, die "meine" Sorte - Samson Halfzware Shag blau (manchmal tageweise!) nicht lagernd haben. Liegt dies an schlecht geführtem Einkauf? An falscher Bestellung? Liegt es am Lieferunternehmen? Falsche Lieferzeiten? Keine Ahnung - ich für meinen Teil suche dann eine andere Verkaufsstelle auf, denn verzichten auf Samson Halfzware Shag blau, möchte ich nicht - und ich rauche keinesfalls eine andere Marke.
Von Bekannten habe ich jedenfalls ähnliches - auch bei anderen Marken von Samson - erfahren.
ein Testbericht von testinator2005-07-20 15:59:40vom 20.07.2005Empfehlung: ja
Vorteile: würziger Geschmack, Top Qualität...Nachteile/Kritik: teuerste Handelsübliche Marke
Wenn man die Testberichte hier liest, könnte man neidisch werden - 3,75 Euro kostet ein Päckchen SamsonTabak in Deutschland!Hier in Österreich kommt uns diese Tabaksorte um 1 Euro teurer als bei Euch!
Samson Tabak ist zwar der teuerste der handelsüblichen Tabaksorten, aber man bekommt dafür auch etwas geboten!
Natürlich ist der Preis von fast 5 Euro hoch, aber noch immer geringer als der Kauf von Zigaretten!
Samson Tabak in blauer, brauner und gelber Verpackung -
BLAU : SAMSON HALFZWARE : Rauche seit Jahren LuckyStrike und der Umstieg auf diesen Tabak fiel mir nicht
sehr schwer - gut im Geschmack, würzig&aromatisch - nicht zu stark : gerade richtig!
BRAUN : SAMSON BRIGHT BLEND : Der Lieblinstabak meiner Freundin ( zuvor Marlboro light ) Dieser Tabak schwächelt nicht - er schmeckt ganz einfach gut!Auch ich könnte mich als Ersatz damit anfreunden!Er ist ebenso würzi, nur nicht ganz so stark wie der BLAUE SAMSON HALFZWARE!
GELB : SAMSON EXTRA BRIGHT BLEND : Sicher etwas für Liebhaber von Waldluft - nicht ganz mein Geschmack, da er einfach nicht "zieht" !Meiner Meinung nach etwas für Wenigraucher - Habe mir diesen Tabak ein einziges mal zugelegt : nach meiner Mandel O.P. - da war ich froh das ich ihn hatte!Zu leicht für mich...
All jene die nun auf die Vergleiche der verschiedenen TabakSorten zu den ZigarettenSorten achten sollten bedenken das es wohl etwas ganz anderes ist und geschmacklich nicht wirklich miteinander verglichen werden können!Ich habe lediglich versucht zu Beschreiben welche Stärke zu welchem Tabak passt!
Hierbei ist es ebenso ausschlaggebend ob ich die Zigarette dünn oder dick, fest gepresst oder locker rauche..."Man baut sich seinen Lieblingsgeschmack zusammen"!
Halfzware ist Halfzware - eigenwillig und lecker!Ich schlage gerne den einen Euro mehr drauf und verzichte auf billiges Kraut!
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ein Testbericht von erdlicht2004-06-15 18:44:33vom 15.06.2004Empfehlung: ja
Ich drehe seit unzähligen Jahren, nicht weil ich Geld sparen will oider wollte, sondern weil es mir besser schmeckt. Im Laufe der Jahre habe ich immer mal wieder andere Tabaksorten ausprobiert, doch immer wieder zog es mich zurück zu diesem Tabak. Doch jetzt ist Schluss mit lustig, der Preis ist mir zu hoch, eine Packung kostet jetzt 3,75 Euro, dann noch Blättchen dazu... ist also auch keine Sparmaßnahme mehr.
Samson gibt es in drei Stärken, hell, halbschwarz und schwarz. Ich habe immer den halbschwarzen bevorzugt.
Die Packung wurde vor etwa drei Jahren
geändert, statt das ganze noch mal in Folie zu stecken, wurde die Verpackung stabiler, der "Aufklappteil" verlängert, wie man es von Vanelle Tabak kennt. Gut, anfangs gewöhnungsbedürftig, ist das heute kein Problem mehr.
Samson riecht wie alle Drehtabake ein wenig aufdringlich, ist aber nicht so stark parfümiert das andere im Raum umkippen würden oder einem die Luft weg bliebe.
Der Tabak ist nicht ganz dunkel, ein sattes braun. Er ist nicht einmal zu trocken gewesen direkt nach dem Kauf und nicht zu bröselig, so das man damit sehr gut drehen kann. Zu feucht ist er auch nicht, das würde ebenfalls Probleme verursachen eine Zigarette richtig hin zu drehen.
Der Geschmack ist angenehm würzig, verursacht, mir zumindest, kein Kratzen im Hals. In das Papier gewickelt brennt der Tabak langsam und gleichmässig ab, es sind selten Strunken im Tabak die ein gleichmässiges Abrennen nicht möglich machen würden.
Je nach dem wie dick man dreht, bekommt man vierzig bis fünfzig Zigaretten raus, nimmt man einen Filter zur Hilfe, werden es noch ein paar mehr.
Heute wird meine letzte Pacvkung zum alten Preis zu Ende gehen. Bisher habe ich mir diesen Tabak trotz immer weiterer Steuererhöhungen gegönnt, doch jetzt ist das Vergangenheit, das ist mir einfach zu teuer.
Wer aber wert auf guten Tabak legt, wem der Preis egal ist, dem kann ich diesen Tabak wärmstens empfehlen, damit war ich immer zufrieden.
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635 EUR im Jahr sparen...wie es geht....hier steht es ...
ein Testbericht von andi_u2003-08-30 21:52:17vom 30.08.2003Empfehlung: ja
Vorteile: gute Beschaffenheit, perfekte Verpackung,
bester Geschmack...Nachteile/Kritik: im Vergleich zu anderen Herstellern etwas teuerer
Hallo Liebe yopi-Leser,
willkommen zu meiner Beurteilung über den
Drehtabak Samson Halfzware Shag
Alles fing in Holland an wo ich wohl bemerkt 1998 und steuerfrei eine Stange Zigaretten für 25 Mark kaufen konnte. „Das muss doch noch billiger gehen“ dachte ich mir.
Ein Freund bot mir damals eine von seinen selbststopften Zigaretten an welche ich heute auch noch hauptsächlich rauche.
Am Samson bin ich einfach hängen geblieben und das hat folgende Gründe…
1) Die Kosten
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Samson Tabak gibt es hier in Deutschland in zwei Verpackung: Dose und Päckchen. Für ein 40 Gramm Päckchen zahlt man zurzeit
3.35 EUR. Eine Dose mit 200 Gramm kostet 15.15 EUR.
Stellt sich die erste Frage: Lohnt sich die Dose?
8,375 EUR / 100 g für das Päckchen
7,575 EUR / 100 g für die Dose
Die Dose lohnt sich also bereits aus Kostengründen; warum noch könnt ihr weiter unten lesen.
Eine Schachtel aus dem Automaten reißt im Schnitt ein Loch von 3.10 EUR in das Portemonnaie. Dafür erhält man gerade mal 19 Zigaretten. Machen wir m al eine kleine Rechnung auf: Aus einer Dose bekommt man ungefähr 200 Zigaretten raus.
Was kostet eine Zigarette?
16,3 Cent bei der Schachtel
7,6 Cent bei Samson (Dose) + 0,5 Cent für die Hülse
Wenn das jetzt kein Grund ist selbst zu drehen oder zu stopfen. Man könnte doppelt so viel rauchen…aber auf das Thema gehe ich jetzt gar nicht erst ein.
Bei ca. 20 Zigaretten pro Tag spart man so mit selber drehen im Jahr 635 EURO!
2) Der Geschmack
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Ein ganz klassischer Halzware-Tabak. Nicht zu mild und nicht so stark. Klassisch würzig; man schmeckt förmlich den Virginia und Kentucky Anteil.
Natürlich ist der Geschmack wie immer von jedem selbst abhängig. Der Umstieg von der normalen Zigarette wird durch den intensiveren Geschmack sicher nicht von heut auf morgen gehen, wenn man sich allerdings erstmal an die völlig andere Würze und das unparfümierte Papier gewöhnt hat werdet ihr nicht mehr davon los kommen.
3) Die Praxistauglichkeit
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Das Wichtigste beim Drehen eines Zigarettentabaks ist seine physikalische Beschaffenheit. Ist er zu feucht wird die Zigarette beim Stopfen zu fest und der Tabak klebt derart in der Maschine fest, dass gleich die Hälfte des Tabaks in der Drehmaschine beleibt. Ist er zu trocken krümelt ebenfalls fast alles wieder heraus. Der Samson ist genauso wie ein Tabak sein sollte: nicht zu feucht und auch nicht zu trocken.
Die Verpackungen sind alle luftdicht verschlossen, so dass er schon ein paar Monate geschlossen gelagert werden kann. Falls man jedoch den Tabak in einem kleine Laden kauft wo er schon ewig rum liegt und vielleicht noch den Preis von vor einem Jahr hat muss man damit rechnen, dass er ausgetrocknet ist.
Samson verwendet ein doppeltes Klebeband um die Verpackungen wieder verschließen zu können. Das ist sehr wichtig, da ein Band meist bei der 10. Zigarette voller Tabak ist und die Packung so unverschlossen schnell austrocknet.
Kleine Aststücke oder größere Tabakpflanzenteile findet man wesentlich seltener als bei anderen Herstellern.
Wer im Auto rauchen möchte muss sehr aufpassen da eine selbstgedrehte oder gestopfte Zigarette nicht die Festigkeit einer gekauften besitzt. So kann es passieren, dass beim Abaschen aus dem Autofenster die Glut mit abgerissen wird oder aber viel schlimmer: die Zigarette im Auto ihre Glut verliert. Um dem vorzubeugen einfach die fertig gedrehte Zigarette mehrfach auf dem Filter aufschlagen und schon sitzt der Tabak fester in der Hülse.
Warum ich die Dose auch noch bevorzuge bin ich euch noch schuldig:
Die lappigen Päckchen verstreuen den Tabak in alle Himmelsrichtungen, über der Dose hingegen kann man ganz einfach drehen oder stopfen und der Rest des Tabaks bleibt da, wo wir Raucher ihn haben wollen: in der Dose. Falls ich weg gehe drehe ich mir einfach ein Etui voll und die 20 Zigaretten reichen dann schon eine Weile.
4) Schlussbemerkungen und Fazit
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Samson ist zu meiner Hauptversorgungsmarke etabliert. Kein andere Tabak schmeckt mir so gut wie der Samson Halfzware. Samson hat auch ab und an kleine Lockmittel um den Kreis der Süchtigen noch zu erweitern. Die letzte Aktion waren kleine Metalldosen, in der die 40g Portionen verpackt waren. Die gleich bleibende Qualität des Tabaks ist ebenfalls hervorzuheben.
Die zwei Möglichkeiten den Tabak pur zu rauchen, zu drehen oder zu stopfen, sind im Grunde eine Einstellungssache. Der eine möchte eine „normal“ aussehende Zigarette der andere möchte eine lässige Fluppe. Eins bleibt immer gleich: DER GESCHMACK