Santander Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (3.6 von 5)
von 73% aller Autoren empfohlen (8/11).
Bewertungsverteilung:
Dauer der Nutzung:
länger als 1 Jahr
Service:
sehr schlecht
Filialnetz:
mittelmäßig
Online Banking:
schlecht
Fachliche Beratung:
eher inkompetent
Sind Sie Kunde?:
ja
Vorteile
gute Handhabung, manchmal gute Zinssätze, Tagegeld ist täglich verfügbar
Kredit-Versicherung
keine Vorteile
ganz gute Konditionen für Filialbank
Nachteile/Kritik
zur Zeit schlechte Zinsen
versteckte Kosten
buchen falsche Rate ab, die rechte Hand weiß nicht was die linke tut
Hilflosigkeit bei Problemen
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.
Lohnt im Moment nicht mehr ...
ein Testbericht von Anonym1142003-04-24 11:29:55vom 24.04.2003Empfehlung: ja
Vorteile: gute Handhabung, manchmal gute Zinssätze, Tagegeld ist täglich verfügbar...Nachteile/Kritik: zur Zeit schlechte Zinsen
Vor etwa einem Jahr bin ich auf der Suche nach einem Konto mit guten Zinsen auf die Santander-Bank gestoßen. Hier gab es zu dem Zeitpunkt (wenn ich mich richtig erinnere) noch satte vier Prozent ab dem ersten Euro ... Doch die guten Zeiten sind vorbei. Für alle, die aber dennoch die Augen offen halten wollen, ist die Santander Bank sicher einen Blick wert. Ich will sie daher hier vorstellen.
Wer oder was ist die Santander Bank?
Als ich den Namen hörte, war ich zunächst sehr skeptisch. Santander? Hm??? Auf jeden Fall kein großes deutsches Geldinstitut!
Doch tatsächlich gehört die Santander Bank zu den 10 Großbanken Europas, ist führend in Spanien. 1987 brachte sie als erste Visa-Karten auf den deutschen Markt. Aber auch einige andere Anlageformen sind möglich.
Eine Zeit lang lief das Direktbanking von Santander in Deutschland unter dem Namen Patagon. Das wurde aber vereinheitlicht, so dass alle alten Patagon-Konten nun über Santander laufen.
TAGEGELD:
Auf der Santander-Homepage ist das unter dem Punkt Geldanlagen/Santander-Geldkonto zu finden. Das Tagegeldkonto hat den Vorteil, dass es keine Mindesteinlage gibt. Das heißt, aber dem ersten Euro gibt es schon Zinsen. Außerdem kann man täglich an sein Geld. Wer also eine gewisse Summe parken möchte, um sich davon eine größere Anschaffung zu leisten, aber noch nicht weiß, wann genau er das Geld braucht, ist mit dem Tagegeldkonto unter Umständen gut bedient.
Die Zinsen variieren. Wenn man Glück hat, steigen sie also. Leider ist das in der letzten Zeit nicht der Fall gewesen. Im Gegenteil: Die Sätze gingen stark nach unten, man kann also keinen festen Zinssatz einkalkulieren. Wie die Zinsentwicklung bei Santander verlaufen ist, kann man unter diesem Link einsehen: http://www.santander.de/de/geldanlagen/zinshistori e/zinshistorie_geldkonto.html
e_geldkonto.htmle_g eldkonto.html
Derzeit sind die Zinssätze leider relativ schlecht. Bei Anlagen bis 5000 Euro gibt es 2,2 %, ab 5000,01 2,4, ab 25000,01 werden 2,55 % gezahlt und selbst bei 50000,01 sind es nur 2,75 %. Da gibt es im Moment bessere Sätze bei anderen Banken.
VISAKARTE:
Einige Großfirmen arbeiten mit Santander zusammen. Für Dienstreisen wird den Angestellten eine Geschäftskarte zur Verfügung gestellt (Santander Corporate Karte). Außerdem kann man auf Wunsch eine kostenlose Privatkarte dazu erhalten. Hier lohnt es, sich mal beim Arbeitgeber zu erkundigen.
Auch auf dem Visakartenkonto gibt es Zinsen, die derzeit ab dem ersten Cent 1,75 % betragen, bei 7500 Euro auf 2,25 % steigen und ab 25 000 Euro bei 2,5 % liegen.
Weltweit kann man an 24 Millionen stellen mit diesen Karten bezahlen, 446-tausend davon sind in Deutschland.
Für Reisen, die mit der Karte bezahlt wurden, sind eine Insassen-Unfallversicherung, eine Verkehrsmitteluntfallversicherung und eine Auslandsreise-Privat-Haftpflichtversicherung enthalten.
Meine Erfahrungen mit der Visakarte sind bislang noch nicht sehr groß. Bislang habe ich sie auf einer Dienstreise fürs Bezahlen der Hotelrechnung genutzt. Der Betrag wurde dann fast zwei Monate später über mein Girokonto, das ich als Referenzkonto angegeben hatte, abgebucht.
Nützlich ist so eine Kreditkarte natürlich auch, wenn man im Internet einkauft bzw. bucht. Für meine Flüge mit Lufthansa und der Deutschen BA habe ich die Visakarte ebenfalls genutzt, die Kartennummer und Bankleitzahl angegeben. Bei Lufthansa brauchte ich die Karte dann zum einchecken am Selbstbedienungterminal. Das
Geld wurde nach der Reise abgezogen. Die Deutsche BA zog den Betrag schon vor Flugantritt ein.
Es ist also nicht nötig, Geld auf dem Kreditkartenkonto liegen zu haben. Santander weist einen Verfügungsrahmen zu (2500 Euro auf dem Geschäfts,-, 1000 auf dem Privatkonto). Innerhalb dieses Bereichs kann man Geld mit der Karte ausgeben.
INFORMATIONEN ZU SANTANDER:
Die erhält man auf der Santander-Homepage. In Kurzform gibt es schon Direkt-Infos. Hat man sich aber bei einem Produkt (z.B. Geldanlagen) schon ein wenig umgeschaut, so ist es doch sehr hilfreich, wenn man sich nochmals Infomaterial anfordert. Dazu gibt es auf jeder Produktseite einen Button. Man erhält dann in einem neuen Fenster ein Formular, in dem man seine Adresse und evtl. Telefon, Fax oder E-Mai angibt.
INTERNET-BANKING:
Auf der Homepage ist gleich an drei Stellen ein Login möglich: oben mittig im roten Bereich, etwas tiefer mittig auf dem zweiten grauen Balken und im mittleren Bereich mit einem großen, deutlichen Login-Button.
Man braucht eine Nutzerkennung und ein Online-Passwort. Beides erhält man von Santander, kann es ändern, muss es aber nicht. Denn die Kombination aus Buchstaben und Zahlen (bei Passwort) ist nicht so leicht zu merken.
Ist man angemeldet, so erhält man seine Finanzübersicht. Die ist gut gestaltet, in die verschiedenen Anlageformen unterteilt. Mit einem Klick auf Übersicht kann man sich die Bewegungen auf den jeweiligen Konten nochmals genauer betrachten, neue Aufträge (Überweisungen auf ein Referenzkonto oder ein anderes Santander-Konto), Anzeige der Kontobewegungen des letzten Monats oder Anzeige eines selbstgewählten Zeitraums genauer betrachten.
Zur Überweisung braucht man dann noch einen so genannte Transactions-Code. Das ist ebenfalls eine Zahlen-Buchstaben-Kombination, die für alle Überweisungen fest liegt. Es gibt also nicht (wie bei anderen Konten) ständig wechselnde Transaktionsnummern. Für mich ist das bei Santander ein Minuspunkt, weil mit einer Nummer die Sicherheit doch nicht so gewährleistet ist.
Insgesamt ist die Kontoführung übers Internet aber recht angenehm und gut.
KONTAKT:
Erreichen kann man die Santander Direkt Bank auf mehreren Wegen
Gräfstraße 97
60487 Frankfurt am Main
Tel. 069/299 85 -340 (Geldanlagen)
Fax: 069/299 85 -345 (Geldanlagen)
Tel. 069/299 85 -210 (Kreditkarten)
Fax: 069/299 85 -299 (Kreditkarten)
www.santander.de
FAZIT:
Santan der ist sicher eine Direkt-Bank, die man sich merken sollte. Im Prinzip ist das Online-Banking dort gut, die Zinssätze sind zeitweise interessant. Im Moment würde ich eine Anlage dort aber nicht empfehlen.
Sehr hilfreich sind auch die Kreditkarten in der Geschäfts- und Privatkarten-Kombination. Leider sind die so nicht für jeden zu haben. Aber vielleicht lohnt es zu fragen, ob die eigene Firma soetwas nicht machen möchte. Ja, ja, ich weiß, es ist leider nur eine Sache für eine Minderheit ...
Im Moment gibt es von mir aber (aufgrund der niedrigen Zinsen) nur eine 3.
...
ein Testbericht von Leosmausi2012-01-24 08:43:35vom 24.01.2012Empfehlung: nein
Vorteile: keine Vorteile...Nachteile/Kritik: buchen falsche Rate ab, die rechte Hand weiß nicht was die linke tut
Mein Mann finanzierte seinen Opel über die Santander. Einen Fehler, den wir nicht wiederholen werden. So eien Dreistigkeit und einfach nur sture Dummheit habe ich meinen Lebtag noch nicht gesehen...
Unsere Odyssee begann im Juni 2010. Mein Mann brauchte ein neues Auto, da bei seinem alten (war damals noch sein erstes Auto, hatte schon über 12 Jahre auf dem Buckel) die HU/AU sowie TÜV anstand. Da es mehrere Baustellen gab, um das Auto tüv-reif zu bekommen, die sich bei diesem alten Modell einfach nicht mehr rechneten, finanzierte mein Mann ein neues Auto. Bei Opel wurden wir fündig. Klasse Auto, monatl. Finanzierungssumme akzeptabel und obendrauf gab's noch eine günstige KFZ-Versicherung. Was will man mehr?, dachten wir uns.
Jedoch fing der Ärger schon einen Monat später an. Anstatt wie vereinbart 153 Euro Monatsrate abzubuchen, buchte die Santander 178 Euro ab. Auf meine Nachfrage kam die Antwort: "Das ist ihre vereinbarte Monatsrate!" Nachdem ich den Vertrag durchforstet und die beim Händler vereinbarten 153 Euro dort stehen sah, rief ich wieder an. Ja, wäre ein Fehler ihrerseits gewesen. Ok, dachte ich, wer arbeitet, macht auch Fehler. Sie würden die 25 Euro, die nun zuviel bezahlt waren, mit der nächsten Rate verrechnen. Es kam, was kommen musste: nächsten Monat buchten sie wieder 178 Euro ab... Kurzerhand widersprach ich beiden Lastschriften und überwies sofort mit den gleichen Angaben zweimal 153 Euro.
Es folgte ein wahrer Briefkrieg, bis die es endlich einsahen, dass sie zweimal die falsche Rate abgebucht hatten...
Ende letzten Jahres zogen wir um. Die neue Adresse wurde vorab per Email und auch nochmal als Brief der Santander mitgeteilt. Als wir zum Jahreswechsel bedingt durch die ganzen Versicherungen die Autorate nicht zahlen konnten, kam gleich ein Brief. Natürlich wurden uns 17,50 Euro berechnet, da sie ja unsere Adresse herausfinden mussten... Ja, geht's noch?!
Von dem Telefonterror, wenn die Rate mal nicht zum 15. drauf ist, will ich gar nicht sprechen... Da diese Bank ja ständig die falsche Rate abgebucht oder einfach irgendwelche Kosten aufgeschlagen hatte, widersprach ich dem Lastschrifteinzug und richtete lieber einen Dauerauftrag ein. Und wehe dem, die haben das Geld nicht am 15. auf dem Verrechnungskonto! Egal, ob das ein Sonntag ist! Bei uns haben schon Mitarbeiter - übrigens IMMER mit unterdrückter Nummer! - samstags Abend um 18:30 Uhr angerufen, wo denn die Rate bliebe. Es grenzt wirklich schon an Terror!
Wir sind heilfroh, dass dieses Jahr das Auto wieder abgegeben wird. Hoffentlich kommt da nicht noch eine böse Überraschung auf uns zu...
ein Testbericht von JBrueckner2003-08-25 18:05:33vom 25.08.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Kredit-Versicherung...Nachteile/Kritik: versteckte Kosten
Seit einigen Monaten habe ich ein Girokonto bei der span. Santander Direkt Bank. Angelockt von niedrigen Zinsen für den Dispo - Kredit, einer kostenlose Visa-Gold-Karte und nicht zuletzt einer Kreditversicherung habe ich das Konto eröffnet.
Leider kann ich das Konto nicht als Girokonto für den normalen Gebrauch empfehlen. Die Visa-Umsätze werden nicht einmal im Monat belastet, wie man das von einer Kreditkarte gewohnt ist, sondern ein bis zwei Tage nach dem Umsatz und dann werden die (zugegeben günstigen) Zinsen fällig.
Einzahlungen sind nur mit besonderen Angaben zum Verwendungszweck zu bewerkstelligen. Wie bringt
man einer Firma bei, das so zu machen, wie Santander sich das vorstellt.
Interessant ist die Restschuldversicherung bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit und Tod des Kontoinhabers. Dafür wird monatl. ein gewisser Prozentsatz des Soll-Betrages als Versicherungsprämie fällig.
Dafür bezahlt die Versicherung bis zu 12 Monate jeweils 10% der Schuldsumme.
Als Zweitkonto ist das Santander-Konto akzeptabel. Als Hauptkonto leider nicht
...
ein Testbericht von mephisto992002-10-04 23:38:13vom 04.10.2002Empfehlung: nein
Dieser Artikel bezieht sich auf die Santander Direkt Bank, und insbesondere auf deren Produkt Tagesgeld, genannt Santander Tagesgeld.
EINFÜHRUNG / KURZHISTORIE
Zunächst ein paar Worte zur Santander Direkt Bank. Die ist am deutschen Markt schon ein Weilchen tätig, und bietet Bankdienstleistungen, die nicht gar soviel Beratung erfordern. Im wesentlichen sind das Geldkonten aller Art (Termingelder, Tagesgelder, Fremdwährungskonten) und Verbraucherkredite, Produkte also, die sich mit wenig Aufwand über Telefon und später über Internet verkaufen ließen. In Zeiten des Aktienbooms genügte der gute Name Santander nicht mehr, es mußte ein Aktiendepot ins Produktportfolio aufgenommen
werden, und ein neuer Name wurde kreiert: Patagon. Der Name Patagon ist bereits wieder verschwunden, und die Depots werden von Santander/Patagon nicht mehr weitergeführt. Man besinnt sich also auf alte Stärken... allerdings ist es gerade mit dem Tagesgeldkonto auch nicht mehr das Gelbe. Aber dazu später.
Mein Santander-Konto stammt von vor über einem Jahr, als Santander mit 4,5% für Anlagebeträge bis DM 20.000 die Konkurrenz hinter sich ließ und sogar noch vierteljährlich Zinsen auszahlte. Im Laufe der Zeit wurden die Zinsen auf 4% gesenkt und die Zinszahlung auf jährlich gestreckt, mit der Folge, daß wegen wegfallender Zinseszinsen die Senkung größer ausfiel, dabei wurde allerdings der "erlaubte" Anlagebetrag auf EUR 25.000 angehoben. Die letzte Aktion fand im August statt und bestand in der Senkung der Zinsen auf 3,25%, die allerdings für beliebige Anlagebeträge gelten und etwa dem Durchschnitt unter Direktbanken entsprechen. Doch genug zu den ollen Kamellen.
Ich erlaube mir im folgenden, Teile meines Berichtes zur BMW Bank wiederzuverwerten, einfach für die Leser, die den BMW Bank Bericht nicht gelesen haben und gern wissen möchten, was allgemein zu bemerken und zu beachten ist.
Wer vergleichen möchte, dem sei die Internetadresse http://www.Tagesgeld-Vergleich.de empfohlen. Die Internet-Adresse von Santander lautet http://www.santander.de, dort findet der interessierte Leser auch die Zinshistorie (http://www.santander.de/de/geldanlagen/zinshistor ie/zinshistorie_geldkonto.html).
WAS IST EIGENTLICH TAGESGELD?
Wer sich mit Tagesgeldkonten bereits auskennt oder den BMW Bank Bericht gelesen hat, kann getrost zur nächsten Überschrift springen.
Tagesgeld heißt, das sich die Zinsen praktisch täglich ändern können, d.h. es gibt keine Zinsbindungsfrist für die Bank. Man ist also gut beraten, die Zinsen im Auge zu behalten, da einige Banken gute Einführungsangebote machen, diese aber nach einiger Zeit still und leise beenden, wodurch der Zinsertrag im Vergleich mit anderen Banken deutlich abnimmt. Es ist auch schon passiert, das die Bank komplett aufgibt und man nur begrenzt Zeit hat, sein Geld woandershin zu verfrachten; wer da nicht aufpaßt, verliert zwar nicht unbedingt sein Geld, hat aber dann erhebliche Schwierigkeiten und Kosten, dieses transferieren zu lassen (so geschehen beim plötzlichen Ende der first-e Bank).
Tagesgeld heißt aber auch, die Anlage ist täglich in ihrer vollen Höhe durch den Kunden kündbar ist; die 3-monatige Kündigungsfrist bzw. Vorschußzinsen bei vorzeitiger Auflösung wie bei Sparbüchern gibt es hier nicht.
Wie bei allen Anlagen ist auch hier die Sicherheit ein wichtiger Aspekt. Grundsätzlich sind die Einlagen sicher, allerdings muß man hier auf ein wichtiges Detail achten: welche Form der Einlagensicherung die gewählte Bank angehört. Für deutsche Banken gibt es den Einlagensicherungsfond der deutschen Kreditwirtschaft (oder so ähnlich), dem Santander angehört, der deckt 100% der Spareinlagen auch im Fall einer Pleite der Bank ab (nicht jedoch die Zinserträge). Für andere Banken gelten andere Spielregeln, beispielsweise bei einer holländischen Bank (Finansbank), die auch Tagesgeld anbietet, ist nur bis EUR 20.000 das Geld zu 100% sicher, darüberhinaus zu 80%. Hier empfiehlt es sich dringend, das Kleingedruckte zu lesen bzw. nachzufragen, bis man schwarz auf weiß diese Informationen hat. In der Regel findet man diese Infos bei den Banken selbst, zusammengefaßt auch unter der bereits erwähnten Adresse http://www.Tagesgeld-Vergleich.de (dies ist im Übrigen keine Werbung, sondern ich finde nur die Seite sehr gut, sehr übersichtlich und neutral).
KONDITIONEN STAND 04.10.2002
Zinszahlung: jährlich
ab 1 EUR: 3,25%
KONTOERÖFFNUNG
Die Kontoeröffnung ist vergleichsweise einfach. Entweder per Telefon ein Kontoeröffnungspaket anfordern oder die Formulare im Internet ausfüllen und ausdrucken. Formulare ggf. ergänzen und unterschreiben. Dann geht es zur Post zum Post-Ident; der passende Kupon ist in der PDF-Datei enthalten.
(Für alle, die Post-Ident nicht kennen: das ist ein Verfahren, bei dem die Post die Identität des Absenders anhand dessen Personalausweis/Reisepaß verifiziert und damit dem Empfänger bestätigt, daß Name und Anschrift des Absenders korrekt sind -- dieses Identifikationsverfahren wenden eigentlich alle Direktbanken an)
Wie es heutzutage genau weitergeht, kann ich nicht sagen. Als ich das Konto eröffnet habe, gab es nur noch eine Art Begrüßungspaket, eine PIN und eine Kontonummer. Auf TANs verzichtet Santander, weil Auszahlungen nur an das Referenzkonto möglich sind und somit der maximale Schaden, der entstehen kann, darin besteht, daß man plötzlich sein Spargeld auf seinem Girokonto wiederfindet. Das ist dann zwar sicher ärgerlich, aber zu verschmerzen.
Ich habe außerdem einen Transaktionscode, allerdings weiß ich nicht mehr, ob der auch von Santander per Post kam oder ob der von mir beim ersten Login vergeben wurde...
LOGIN
Das Web-Frontend präsentiert sich aufgeräumt und übersichtlich. Es gibt eine Übersichtsseite, auf der der Saldo von vor 2 Tagen hinterlegt ist. Infos zum Freistellungsauftrag fehlen. Man kann Aufträge erteilen, den Status von EInträgen prüfen, neue Konten eröffnen (da man bereits identifiziert is, sollte das recht einfach sein, habe ich aber nicht probiert). Es gibt natürlich eine Umsatzanzeige und die Möglichkeit, persönliche Einstellungen (E-Mail Adresse, Nutzerkennung, Online-Passwort, Transaktionscode) zu ändern oder den Zugang zu sperren.
Die Banking-Anwendung ist offenbar recht sauber programmiert, es funktioniert mit Mozilla und dem Internet Explorer (Netscape hab' ich nicht getestet), bislang absturz- und fehlerfrei.
SONSTIGES
Santander ist per gewöhnlicher Frankfurter Telefonnummer (069/299 85-340) zum gewöhnlichen Festnetztarif erreichbar. Die zwischenzeitlich existierende 01803-Nummer, die teurer war, ist scheinbar wieder aufgegeben worden, zumindest wird sie nicht mehr publiziert.
Mit dem Internet-Auftritt hatte nur selten Probleme hinsichtlich Erreichbarkeit. Der Zugriff funktioniert problemlos durch Proxies.
Ein dickes Minus ist neben der fortschreitenden Verschlechterung des Angebotes die Geschwindigkeit der Auftragsverarbeitung: ein auf meinem Referenzkonto bei der DB24 vor 13 Uhr angewiesener Betrag ist frühestens am 3. Werktag danach gutgeschrieben, mituner dauerte es auch länger, was aber Santander/Patagon stets abgestritten haben. Zusammen mit der verzögerten Guthabenanzeige, die trotz erheblicher Kritik der Kunden immer zwischen einem und drei Tagen verzögert auftritt, ist das eine glatte Fehlleistung und im Internetzeitalter eine Zumutung. Auch bei der Rücküberweisung dauerte es mitunter eine Woche, bevor ich über das Geld auf dem Referenzkonto verfügen konnte, was mir mehr als einmal Überziehungszinsen bescherte. Diesbezügliche Beschwerden interessieren bei Santander niemanden, man wird mit dem lapidaren Satz abgespeist, es sei ein Tagesgeldkonto und kein Konto für den Zahlungsverkehr, und die zulässigen 3 Tage würden stets eingehalten. Nunja. Es gibt Anbieter, bei denen klappt das besser (DiBa, BMW Bank), die obendrein derzeit bessere Zinsen bieten...
FAZIT
Das Angebot von Santander ist solide, allerdings kapiere ich nicht, warum man den Kunden um die paar cent Zinsen betrügen muß, die durch die schleppende Gutschrift bzw. Auszahlung entstehen. Ich meine, seriös ist das nicht unbedingt. Ansonsten aber, falls sich die Zinsen bei Santander wieder verbessern, durchaus empfehlenswert, nur im Augenblick gibt es eine Reihe besserer Angebote: advance, DiBa, BMW Bank usw.
PS: Über das Filialnetz weiß ich nix, daher "mittelmäßig"... aber es sollte mal eines aufgebaut werden. Ob es dazu gekommen ist, weiß ich, wie gesagt, nicht...
ein Testbericht von babyjo12002-09-21 23:01:00vom 21.09.2002Empfehlung: ja
Schon seit einigen Jahren nutze ich immer wieder mal sporadisch die Devisenkonten der Santander Direktbank. Hier kann man sein Geld für hohe Zinsen (z.Bsp. für 7,5 % in Südafrikanischen Rand) jederzeit verfügbar anlegen. Kurzfristig ist dies keine schlechte Sache. Außerdem läßt sich dabei auch auf Kursgewinne in der jeweiligen Währung spekulieren. Mit Südafrikanischen Rand hatte ich da schon ein paarmal gute Gewinne zusätzlich zu den 2 stelligen Zinsen machen können. Das war allerdings bevor der Rand im letzten Jahr schwer abgestürzt ist. Deshalb muß man sich vor Augen führen, dass
gerade bei Währungen von Emerging Markets ein sehr großes Risiko besteht und man nicht nur auf die Zinsen schauen darf. In jedem Fall muß man die Entwicklung in dem betreffenden Land verfolgen. Da ist es nicht anders, als wenn man eine Aktie kauft. Man kann z.b. auch sein Geld in Japanischen Yen für 0 % Zinsen anlegen. Da spekuliert man dann rein auf steigende Yen-Kurse.
Die Auswahl an Währungen ist sehr groß (u.a. poln. Sloty, tschech. Kronen, schweizer Franken). Wem das Währungsrisiko bei "Junk-Währungen" zu groß ist, kann immer noch auf den guten alten Dollar setzen. Wobei da natürlich in letzter Zeit die Zinsen arg zurückgegangen sind. Der Mindestanlagebetrag für ein Währungskonto beträgt 2.500 € und es gibt derzeit 13 Währungen zur Auswahl. Gebühren fallen dabei keine an.
Außerdem bietet die Bank eine gut sortierte Auswahl von Aktienfonds, die ohne Ausgabeaufschlag vertrieben werden. Sparpläne auf diese Fonds lassen sich zu günstigen Transaktionsgebühren von 35,-DM p.a. abschließen.
Mit den Geldanlagen bei der Santander-Bank bin ich bisher ganz gut gefahren.
Sinnvoll ist natürlich, dass die Kontoführung und alle Transaktionen jetzt mittlerweile alles online gehen (www.santander.de). Die Internetseite ist recht übersichtlich und gut sortiert. Man kann alle Infos und Konditionen zu den Produkten (Kreditkarten, Kredite, Geldanlagen) recht schnell abrufen.
Neben den Währungskonten bietet die Santander u.a. auch Tagesgeldkonto an, wo die Verzinsung derzeit bei 3,25% liegt.
Vorsicht ist aber bei den Kreditangeboten der Santander geboten, die den Kunden mit großer Regelmäßigkeit ins Haus flattern. Insbesondere bei der Werbung für Abrufkredite, sollte man das Kleingedruckte sehr genau lesen. Geworben wird mit günstigen Zinsen von ca. 8*. Im (sehr klein)Kleingedruckten steht dann aber, dass dieser Zinssatz nur für 6 Monate gilt. Danach werden die allgemein üblichen ca. 13% für Kontokorrentkredite fällig.
Trotzdem habe ich vor kurzem so ein Dispo Plus Konto eingerichtet, weil ich mal schnell Geld brauchte und die Zinsen für den Anfang ja wirklich günstiger sind als der Dispo auf meinem Girokonto. Außerdem zahle ich jetzt jeden Monat so viel zurück, dass es in 6 Monaten ausgeglichen ist.
Es stellte sich heraus, dass es sich bei dabei um ein Kreditkartenkonto handelt. Man bekommt eine Visa-Karte mit einem bestimmten Verfügungsrahmen, den man sich bei Bedarf sofort auszahlen lassen kann. Die monatlichen Zinsen (7,9% in den ersten 6 Monaten, danach über 13%) sowie mind. 2 % Tilgung werden vom Girokonto abgebucht. Natürlich kann man jederzeit nach Belieben auch mehr tilgen.
Die Beantragung bzw. Kontoeröffnung geht natürlich auch online und bei mir wurde alles recht schnell und unkompliziert abgewickelt.
...
AB DEM 1. EURO - 4 PROZENT - TÄGLICH VERFÜGBAR - UND MEHR
ein Testbericht von Bartnick2002-05-20 21:32:47vom 20.05.2002Empfehlung: ja
Einführung
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Neben einenm „normalen“ Gehaltskonto ist ein weiteres sogenanntes Tagesgeldkonto bei einer Direktbank mitlerweile für viele Menschen Normalität geworden.
Die Vorteile liegen meist auf der Hand
- geringe bis gar keine Gebühren
- hohe Verzinsung ab dem ersten Euro
- weitere Flexibilität
- größere Palette an Angeboten
Auf die steigende Nachfrage in diesem Bereich habe viele Großbanken reagiert nud entweder ihr Angebot ausgeweitet oder sich mit einer Direktbank zusammengeschlossen.
In diesem Zusammenhang sind Namen wie Direkt Anlage Bank, Comdirekt, Entrium und andere Namen mitlerweile geläufig geworden.
Ich möchte heute – einen meines Erachten sehr guten Anbieter - vorstellen
Es handelt sich um die Santander Direkt Bank
Algemeines
*********
Das Mutterhaus der Santander Direkt Bank ist der spanische Santander Central Hispano.
Der Santander Central Hispano ist die führende Bank Spaniens. Die Santander Direkt Bank AG ist seit 1987 in Deutschland aktiv.
Knapp 600.000 Kunden haben seither der Santander in Deutschland ihr Vertrauen geschenkt.
Selbstverständlich sind die Einlagen bei Santander sicher, denn Santander ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds.
Hiermit ist ein wichtiger Punkt im Bereich der Einlagensicherung genannt.
Die Santander Direkt Bank verfügt in Deutschland – Im Gegensatz zu Spanien – über kein Filialnetz.
Sie hat ausschließlich in Frankfurt ihren deutschen Sitz.
Geschäfte werden via Telefon, Post oder Online getätigt
Angebote
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Neben dem klassischen Tagesgeldkonto – vergleichbar mit dem Girokonto – reicht die Palette der weiteren Finanzdienstleistungen über Alzweckdarlehn, Baufinanzierung, Brokerage, Tagesgeld, Währungskonten, Fondssparplänen bis zu Versicherungen.
Das Anlageangebot der Santander findet man unter Patagon.
Patagon ist dabei eine Filiale der Santander Direkt Bank AG.
Jeder Kunde, der eine Leistung bzw. ein Angebot von Santander in Anspruch nimmt, bekommt ein Tagesgeldkonto ( Führung kostenlos ).
Angebotsbeispiele
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Tagels gelkonto für alle Kunden mit folgender derzeitigen ( 21.05.02 ) Versinsung
Zinssatz für Guthaben ab dem ersten Euro bis Euro 25.000,00 = 4,00 %
ab Euro 25.000,01 = 3,25 %
Besser wie jedes Sparbuch und manche andere Anlage
Weitere Klassische Anlageangebote:
Patagon Premium Sparkonto
Zinsatz für Guthaben 2,5 Prozent
Das klassische Sparbusch / Überflüssig
Patagon Festgeld
bis 24999 EUR 3 Monate = 3,40 6 Monate = 3.50 12 Monate = 3,74
ab 25000 EUR 3 Monate = 3,50 6 Monate = 3,75 12 Monate = 4,00
Anlage mit festem Zins auf kurze Zeit
Patagon Sparprogramm ab 50 Euro im Monat
Laufzeit in Jahren 2,3,4,5,6,7,8,9,10
Zinsen in Prozent 3,00; 3,00; 3,00; 3,50; 3,50; 3,50; 3,75; 3,75; 4,00
Sparprgramm mit festem Zins über längeren Zeitraum
Währungskonten
Süafrikanische Rand 10,00 Prozent
polischer Zlotty 9,00 Prozent
ungarischer Forint 8,00 Prozent
norwegische Krone 6,00 Prozent
US Dollar 1,00 Prozent
und weiter andere
Hierbei profitiert oder verliert man zusätzlich an den Kursschwankungen
Hinzu kommen – wie oben beschrieben – Fonds mit reduziertem Ausgabenaufschlag, Fondsparpläne und und und.
Persönliche Erfahrungen
********************
Ich habe selbst das Tagelgeldkonto und hatte schon ein Patagon Sparprogramm über mehrere Jahre und nutze den Service Telefonisch wie Onlien.
Bei mir sind bisher keinerlei Probleme aufgetaucht.
Überweisungen vom Tagesgeldkonto auf mein Girokonto sind innerhalb von 3 Werktagen abgeschlossen.
Der Tagesgeldauszug kommt kostenfrei vierteljährig mit der Post und die weiteren Informatinen der Bank sind interessant.
Meines Erachten ist ein Besuch der Internetseite und eine Information auf jeden Fall lohnenswert
...
ein Testbericht von phaethon2002-02-20 15:01:43vom 20.02.2002Empfehlung: ja
Ich habe nun ein Santander Direkt Bank Konto seit Oktober letzten Jahres und seither haben sich einige Veränderungen ergeben. Das wichtigste vieleicht mit ist, dass ich jetzt mehr oder weniger ein Online TagesgeldKonto bei Patagon habe, aber das ist nur eine werbewirksame Maßnahme, die sich in keinster Weise auf das Konto auswirkt. Etwas anderes ist es, dass ich seit einiger Zeit plötzlich und ohne Vorwarnung nicht mehr 4,5% Zinsen bis zu einem Kontowert von noch 49.999 DM bekomme und 50.000 DM 4,0%. Jetzt sind auf einmal die Zinsen so eingeteilt,
dass ich
bis 19.999 DM - 4,50 %
ab 20.000 DM - 49.999 DM - 4,00 % (bewußte DM-Angaben)
ab 50.000 DM -3,75 %
erhalte. Und selbst da bin ich mir nie sicher, dass ich diese bekomme, weil ich nur vierteljährlich einen Kontoauszug bekomme, wo meine Zinsen berechnet wurden. Auf meinem letzen Kontoauszug steht dann auch groß und breit da, dass die Zinssätze "variabel" sind. Ein kleiner Nachteil ist noch, dass ich solch ein Konto nicht als ein Lohnkonto oder ähnliches führen kann, hier kann man nur sein Geld hin und her transferieren und dazu braucht man extra noch ein anderes Konto, möglichst mit Bankautomaten und Kreditkarte.
Trotz alledem kann ich mich nicht darüber beklagen, den wer hat heutzutage schon ein Konto, was mehr als 0,5 - 3,0 % Zinsen bietet. Die Handhabung des Kontos ist aber sonst spielend leicht, so kann man jederzeit seinen Kontostand abrufen und ihn sich sogar als Kontoauszug ausdrucken lassen. Daueraufträge, Überweisungen, etc. sind auch sehr leicht möglich.
Ein großer Vorteil gegenüber vielen anderen Banken ist es, dass man keine Kontoführungsgebühren bezahlen muss und man immer Online sein Geld vor Auge hat, und wer will sogar noch in DM.
Zur Problembehebung oder bei Fragen kann man eine kostenlose 0800/ Nummer anrufen oder bei www.santander.de www.patagon.de vorbeischauen.
selbst für die Steuer ist gesorgt, so bekommt man immer einen Auszug der
-Zugeflossenen Zinserträge
-Abgeführte Zinsabschlagssteuer
-Abgeführter Solidaritätszuschlag..., alles was für die Steuer halt benötigt wird.
Man wird auch ständig immer benachrichtigt, wenn es Neuerungen gibt (bis auf Ausnahmen), die sich zwar mit der Zeit stapeln, aber doch ab und zu interessant sind.
ONLINE REGISTRIERUNG
Die Online Registrierung läuft ganz leicht ab und ist auch sehr sicher.
Man füllt ein Infoformular aus und schickt das per email weg, dann bekommt man das Anmeldeformular, was man dann ausfüllen muß. Wenn man das hat benutzt man das sehr sichere PostIdent-Verfahren mit seinem Personalausweis. da muss man zur Post gehen und wird dort identifiziert. Das Versenden übernimmt dann die Post und ist natürlich kostenlos! wenn das geschehen ist muss man einige Tage warten und erhält dann seine
-Pinnummer
-Online Passwort, was beliebig geändert werden kann
-Transaktionscode (TAN)
-Super Pin
und natürlich die Kontonummer
Wenn die alles da ist, kann man sich einloggen und die ganze Prozedure ist geschafft.
Ich kenne mich jetzt zwar nur etwas mit dem Online Tagesgeldkonto aus, aber es gibt noch viele verschiedene Möglichkeiten dort Geld anzulegen, wo ich nur weiß, dass es sie gibt. Und obwohl es einige Dinge gibt, die verbesserungswürdig sind, kann ich sagen, dass mein Geld ganz gut angelegt ist.
...
ein Testbericht von schach2002-02-17 12:35:47vom 17.02.2002Empfehlung: ja
In Zeiten turbulenter Börsen fragte ich mich, was ich mit meinen paar Pfennigen machen soll. Mehr durch Zufall stieß ich dabei auf Banco Santander, inzwischen laufen die Online- Konten unter den Namen Patagon.
Dies war vor einen knappen Jahr und die angebotenen Zinsen lagen bei 5%. In der Zwischenzeit wurden die Zinsen 2 mal angepasst und liegen im Moment bei 4% für Anlagen bis 10000,- Euro. Darüber hinaus gibt es 3,5% bis 25000 Euro und wer noch ein bischen mehr übrig hat bekommt 3,25%.
Der Effektivzins liegt sogar noch eine Idee höher,
da die Zinsen quartalsweise gutgeschrieben und somit wieder verzinst werden.
Das Onlinekonto ist völlig kostenlos und das angelegte Geld ist täglich verfügbar. Es dauert nach eigener Erfahrung etwa 3 Tage bis das online angeforderte Geld wieder auf dem Girokonto ist.
In Punkto Sicherheit sehe ich auch keine Probleme, da die Mutterbank Banco Santander eine der größten europäischen Banken ist.
Das bei Kontoeröffnung angegebene Referenzkonto kann online nicht geändert werden, hinsichtlich Sicherheit auch ein Plus.
Das einzige was mich ein wenig gestört hat war die lange Zeit bis zur Kontoeröffnung. Die angeforderten Kontoeröffnungsunterlagen waren zwar nach etwa 2-3 Tagen da, nach deren Ausfüllung wartete ich jedoch cirka 3 Wochen auf meine Kontonummern und die Geheimcodes.
Vor etwa 4 Wochen warb ich meine Eltern als Neukunden, dafür zahlt Patagon dem Werber 50 Euro. Voraussetzung eine erstmalige Anlage des Neukunden von 2500 Euro. Ich finde eine wirklich tolle Prämie. Die angesprochene lange Wartezeit hat sich allerdings noch nicht verkürzt.
Als Fazit muß ich sagen Patagon ist eine gute Bank mit hoher Verzinsung und für jeden als Alternative zum ausgedienten 2%- Sparbuch zu empfehlen.
ein Testbericht von egonjr2002-02-16 16:14:01vom 16.02.2002Empfehlung: ja
Nachdem First-e sein Eröffnungsangebot mit einer Verzinsung von 6 % leider nicht mehr anbietet , machte ich mich auf die lange Suche nach einer ähnlich guten Anlagemöglichkeit . Schliesslich fand ich sie bei der Santander Direktbank . Die Santander Direktbank ist ein Tochterunternehmen der Banco Santander Central Hispano (BSCH) ( eine der 10 grössten Banken Europas ) . Bei der Santander bekommt man 4 % Zinsen . Wo ist der Haken ? Ja , es gibt leider einen : Dieser Zinssatz gilt ab dem ersten Euro und für bis zu
10.000 Euro. Darüber gibt es nur 3,5 % .
Sein Onlinekonto kann man direkt auf der Webseite www.santander.de online eröffnen . Man braucht die Formulare dann nur auszudrucken , eine Identitätsfeststellung machen und die Unterlagen einschicken . Übrigens gibt es auch eine Freundschaftswerbungsaktion bei der man 50 Euro für jeden Neukunden erhält .
Übrigens firmiert die Santander Direktbank jetzt als Patagon und ist unter www.patagon.de erreichbar.
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ein Testbericht von danne2002-02-14 21:08:30vom 14.02.2002Empfehlung: ja
Santander ist eine Direktbank, d.h. sie hat keine Filialen. Die Bank ist aber problemlos über eine gebührenfreie Telefonnummer erreichbar. In letzter Zeit ist Santander vor allem durch das Online-Tagesgeldkonto aufgefallen, auf das es ab einer Einlage von 5.000 DM 5% Zinsen gibt - mehr als bei den anderen Banken. Wenn weniger als 5.000 DM auf dem Konto ist, gibt es nur 3,25% Zinsen. Tagesgeldkonto bedeutet, dass es keine Mindestanlagedauer gibt - das Geld ist also täglich verfügbar. Das Online-Tagesgeldkonto kann nur online geführt werden. Falls man doch mal eine Transaktion
telefonisch oder schriftlich durchführen möchte, werden dafür Gebühren verlangt (2,50 Euro). Wenn man sich für das konventionelle DM-Tagesgeldkonto entscheidet, sind telefonische und schriftliche Aufträge kostenlos. Dafür gibt es weniger Zinsen als beim Online-Tagesgeldkonto. Bis zu einem Guthaben von 24.999 DM gibt es 3,25% Zinsen, von 25.000 bis 49.999 DM 3,75%, von 50.000 DM bis 499.999 DM 4,25% und ab 500.000 DM 4,6%. Die Kontoführung ist bei allen Tagesgeldkonten kostenlos. Die Kontoauszüge werden einem direkt nach der Kontoeröffnung und danach vierteljährlich mit der aktuellen Zinsgutschrift zugesandt. Da die Bank in Deutschland ihren Sitz hat, bekommt man Steuern abgezogen, wenn man keinen Freistellungsauftrag erteilt hat. Auszahlungen erfolgen nur auf ein bei der Kontoeröffnung angegebenes Referenzkonto, von dem auch Einzüge vorgenommen werden können.
Außer den Tagesgeldkonten bietet Santander auch verschiedene DM-Anlagen (z.B. Sparbriefe), Währungskonten, Investmentfonds, Kredite und Kreditkarten an. Über die verschiedenen Produkte kann man sich unter www.santander.de informieren und schriftliche Informationsmaterialien anfordern oder gleich die Kontoeröffnungsunterlagen ausdrucken.
Vor kurzem konnte ich meine Mutter davon überzeugen, ein Tagesgeld-Konto bei Santander zu eröffnen. Ich habe ihr über die Website Informationsunterlagen angefordert, die nach wenigen Tagen in der Post waren. Elf Tage nachdem sie den Kontoeröffnungsantrag abgesendet hatte, kam die Kontoeröffnungsbestätigung, worin auch das PostIdent-Schreiben angekündigt wurde. Eine Kontoauszugsmappe aus Pappe lag dem Brief bei. Schon am nächsten Tag klingelte der Briefträger, um das PostIdent-Verfahren durchzuführen. Dazu musste meine Mutter ihren Personalausweis vorzeigen und ein Formular unterschreiben. Fünf Tage später wurde die Ersteinlage von ihrem Girokonto auf ihr Tagesgeldkonto gebucht. Als sie einige Wochen später wieder etwas von ihrem Referenzkonto auf ihr Santander-Konto buchen wollte, rief sie die kostenlose Servicenummer an. Sie ist gleich durchgekommen. Der Mitarbeiter war sehr freundlich. Nachdem er das Legitimationskennwort und das Geburtsdatum abgefragt hatte, gratulierte er meiner Mutter noch nachträglich zum Geburtstag.
UPDATE:
Das Anlageangebot von Santander heißt jetzt Patagon. Die Trennung von Online-Geldkonto und konventionellem Geldkonto wurde aufgehoben. Es gibt jetzt nur noch ein Geldkonto, auf das man über alle Zugangswege (Telefon, Fax, Brief und Internet) zugreifen kann. Die Zinsen für das Patagon Geldkonto betragen maximal 4%. Die Zinsberechnung für das jeweilige Kontoguthaben erfolgt anteilig gestaffelt, d.h. für Guthabenanteile bis 9.999,99 EUR erhält man 4,00% p.a., für die Guthabenanteile von 10.000,00 EUR bis 24.999,99 EUR erhält man 3,50% p.a. und die Guthabenanteile ab 25.000 EUR werden mit 3,25% p.a. verzinst. Die Zinssätze sind variabel, können sich also von Zeit zu Zeit ändern.
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