Schädlingsbekämpfungsmittel Tipps & Tricks
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Schädlingsbekämpfungsmittel Tipps & Tricks

Schädlingsbekämpfungsmittel Tipps & Tricks

Platz 5 in der Kategorie "Schädlingsbekämpfung & Unkrautvernichtung".
Bewertung: Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4,5 von 5)
Meinungen:
hexe77 meint: Da ich ein sehr großer Tierfreund bin, wiederstrebt es mir, normale Mausefallen aufzustellen, bei denen das Tier von einer zurückschnellenden Klammer...
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Preise: nicht verfügbar

Schädlingsbekämpfungsmittel Tipps & Tricks

25 Testberichte über Schädlingsbekämpfungsmittel Tipps & Tricks

Lesen Sie Testberichte unserer Mitglieder und wie diese das Produkt im Detail bewerteten.
Die Brombeergallmilbe: Ursache für rote Früchte, 11.01.2005
Obstgarten
An Brombeeren tritt häufiger ein Schadbild auf, das auf den ersten Blick für eine Reifeverzögerung gehalten werden kann. Die Früchte verfärben sie nur rot, schmecken sauer und sind ungenießbar. Tatsächlich wird dieser Schaden von der Brombeergallmilbe hervorgerufen. Die versteckt zwischen den Einzelbeeren der Brombeerfrucht lebenden Tiere sind mit dem bloßen Auge nicht erkennbar. Die Milbe überwintert in den Knospenschuppen der Triebe und in den nicht geernteten Fruchtmumien. Von hier aus wird im Frühjahr der Neuaustrieb besiedelt. Um den Befall zu verringern, sind befallene Früchte zu vernichten und die Brombeerruten im Herbst zurückzuschneiden. Bei wiederholt starkem Befall ist im Frühjahr, wenn die neuen ranken eine Länge vom etwa 15 cm erreicht haben, die Bekämpfung mit dem rapsölhaltigen Präparat „Schädlingsfrei Naturen“ ratsam.
Stachelbeer- und Schwarze Johannisbeersträucher sollten auf Erstbefall und Amerikanischem Stachelbeermehltau kontrolliert werden. Sind junge Triebspitzen oder Blattbüschel mit einem leicht mehligen Belag überzogen, so sind diese auszuschneiden. Zur chemischen Bekämpfung sind „Saprol Neu“ bzw. „Pilzfrei Saprol Neu“ (0,15%, 14 Tage Wartezeit) und Netzschwefelpräparate (0,40%, sieben Tage Wartezeit) zugelassen. Bei Neupflanzung sollte widerstandsfähigen Sorten Vorzug gegeben werden. Als widerstandsfähig gelten u. a. die Stachelbeersorten „Invicta“, „Greenfinch“, „Risulfa“, „Reverta“, „Reflamba“ und die Schwarzen Johannisbeersorten „Ben Lomond“, „Ometa“, „Risager“, „Tenah“ und „Titania“.
Die Moniliakrankheit des Steinobstes wird von zwei nahe verwandten Pilzen hervorgerufen, so daß sie auch in zwei verschiedenen Krankheitsbildern – als Spitzendürre oder als Fruchtfäule – auftritt. Dabei kommt der Spitzendürre die weitaus größere Bedeutung zu. Besonders anfällig sind Sauerkirschen der Sorte Schattenmorelle, aber auch Ziergehölze, wie das Mandelbäumchen, werden häufig befallen.
Der Pilz, der die Spitzendürre verursacht, dringt während der Blütezeit, auch wenn die Blütenblätter noch geschlossen sind, in die Blüte ein und führt zunächst zu ihrem Absterben. Über die Blütenstiele dringt der Pilz in das Holz ein und breitet sich weiter aus. Als Folge sterben ganze Zweige mit deren Blättern ab. Wird nichts gegen die Ausbreitung der Krankheit unternommen, so kann der ganze Baum eingehen. Bei feuchter Witterung während der Blüte ist die Gefahr einer Ausbreitung der Krankheit besonders groß.
Erkrankte Zweige sind sorgfältig auszuschneiden, d. h. mindestens 20 cm das gesunde Holz. Das befallene Schnittholz ist zu vernichten. Empfindliche Sorten können zwei- bis dreimal mit Baycor – Spritzpulver (0,15%, 21 Tage Wartezeit) oder „Saprol Neu“ bzw. „Pilzfrei Saprol Neu“ (0,15%, sieben Tage Wartezeit) während der Blütezeit behandelt werden. Diese Präparate sind nicht bienengefährlich. Die Spritzungen sind an trockenen Pflanzen durchzuführen, und zwar am besten in den Abendstunden und nur bei Windstille.
An Apfelbäumen sollte ab Ende April auf Apfelmehltau geachtet werden. Bei Befall sind die neuen Blätter an der Triebspitze kahnförmig zusammengefaltet und mit einem auffälligen grauweißen, mehlartigen Belag überzogen. Diese erkrankten Triebspitzen sollten ausgeschnitten werden, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Ziergarten
Der Birnengitterrost, der in den letzten Jahren sehr stark aufgetreten ist, ist ein wirtswechselnder Rostpilz. Als Winterwirt sind verschiedene Wacholderarten (Juniperus sabina, Juniperus chinesis und Juniperus virginiana) bekannt. Der Pilz überwintert in Wacholdertrieben, die bei Befall spindelförmig verdickt sind. Im April brechen an solchen Befallstellen zunächst warzige braune Sporenlager hervor. Bei regen schwellen sie zu auffälligen gallertartigen, orange – braunen Zäpfchen an, von denen Sporen abgeschieden werden. Bei Trockenheit werden diese durch wind über mehrere hundert Meter vefrachtet. Bei Feuchtigkeit können Insekten die Überträger sein. Sind Sporen auf Birnenblätter gelangt, entstehen dort etwa ab Mitte Mai orangefarbene Blattflecken und im Hochsommer (Juli / August) zapfenförmige Wucherungen auf den Blattunterseiten. Aus diesen Wucherungen werden gelbliche Sporen entlassen, die wiederum auf anfällige Juniperus – Arten gelangen müssen, um den Entwicklungszyklus zu schließen.
Es is daher jetzt erforderlich, die anfälligen Wacholder – Arten an Trieben und am Stamm zu kontrollieren und Befallstellen auszuschneiden oder stark befallene Pflanzen ganz zu entfernen. Befallene Wacholderpflanzen kümmern über mehrere Jahre, bevor sie absterben.

Gemüsegarten
In einigen Gemüsearten können die wurmartigen Maden von Gemüsefliegen erheblichen Schaden anrichten. Nach den ersten wärmeren Frühlingstagen ist mit dem Flug der Kleinen Kohlfliege, Möhrenfliege, Zwiebelfliege und Wurzelfliege (auch Bohnenfliege genannt) zu rechnen.
Die Kleine Kohlfliege schädigt als Made die Wurzeln von Kohlgewächsen, Radies und Rettich. Die Überwinterung der Kohlfliege erfolgt im Puppenstadium auf vorjährig befallenen Flächen. Ab Ende April – etwa zur zeit der Roßkastanienblüte – schlüpft sie aus den Winterpuppen und fliegt ihre Wirtspflanzen an. Dort werden winzige weiße Eier an den Wurzelhälsen abgelegt. Nach einigen Tagen schlüpfen die Maden und fressen an den wurzeln. Jungpflanzen können so stark befallen sein, daß sie plötzlich welken und absterben. Besonders anfällig sind Blumenkohl, Kohlrabi, Chinakohl, Radies und Rettich. Eine wirksame Bekämpfungsmaßnahme ist die rechtzeitige Abdeckung der Saaten oder Pflanzungen mit Vlies oder Gemüsefliegennetzen. Biegsame Stahlstäbe eignen sich zum Bau von Vlies- oder Netztunneln. Seitenränder müssen sorgfältig eingegraben oder mit sandgefüllten Beuteln beschwert werden. Die Maschenweite des Netzes sollte nicht größer als 1,6 Millimeter sein, damit Gemüsefliegen nicht hindurchschlüpfen können. Bei Kopfkohl und Blumenkohl ist die Abdeckung etwa vier Wochen vor der Ernte zu entfernen.
Die Möhrenfliege schädigt in gleicher weise Möhren, Sellerie und Petersilie. Die Maden hinterlassen rostbraune Fraßgänge am Wurzelkörper. Vlies- oder Netztunnel schützen vor Befall. Mit dem Auftreten der Möhrenfliege ist ab Ende April bis in den Herbst hinein zu rechnen. Bei Sellerie sollte die Abdeckung ca. vier Wochen vor der Ernte entfernt werden.
Im April etwa zur zeit der Löwenzahnblüte ist mit dem Flug der Zwiebelfliege zu rechnen. Zwiebeln und Porree können ebenfalls mit Vlies oder Gemüsefliegennetzen vor Befall bewahrt werden.
Mit Wurzelfliegen ist ebenfalls ab April zu rechnen. Ihre Maden können Wurzeln von Buschbohnen, Stangenbohnen und Gurken, aber auch die Stangen des Bleichspargels schädigen. Stallmist lockt Wurzelfliegen besonders an. Deshalb sollte bei diesen Kulturen im Frühjahr kein Stallmist eingearbeitet werden. Der Schutz von Bohnen und Gurken kann mit Vlies oder Gemüsefliegennetzen erfolgen. Da die Wurzelfliege ihre Eier bevorzugt in Erdspalten ablegt, kann im Spargelbeet der Befall durch regelmäßiges Glattstreichen der Dämme verringert werden. Ganz verhindert wird der Befall, wenn die Spargeldämme mit schwarzer Folie oder schwarzem Vlies bedeckt werden. Durch die schwarze Farbe der Folie wird die Bodenerwärmung verbessert, das verfärben des zu spät gestochenen Bleichspargels verhindert und der Unkrautwuchs auf dem Damm unterdrückt.
Pro: ?...
Kontra: ?
Mattes1203
Testbericht von:Mattes1203
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Amisia Insektenspray, 14.05.2004
Es ist Frühling, es wird wärmer.
Licht und Wärme lässt auch wieder das Ungeziefer aus ihren Verstecken kriechen, aus den Larven schlüpfen die Plagegeister in Massen.
Nach den ersten Mücken in diesem Jahr, die man der Anzahl nach noch mit bloßer Hand jagen kann, beehrte uns gestern Abend aber ein ganzes Heer Ameisen. Schuld daran war natürlich ich, da ich an warmen Tagen sämtliche Türen und Fenster sperrangelweit offen stehen lasse!
Solange sie nicht auf dem Tisch, also in Essensnähe rumkrabbeln stören mich diese fleißigen Tiere eigentlich wenig. Leider sieht Sohnemann das anders und wurde regelrecht hysterisch beim Anblick der emsigen Flitzer, vielleicht hat er mal heimlich einen Gruselfilm gesehen. 

Eine schnelle Hilfe musste ran!
Im Schrank fand ich noch eine Spraydose aus dem vorigen Sommer.
„Amisia“- Insektenspray, gegen Fliegen, Mücken, Motten, Wespen und andere fliegende und kriechende Insekten !
Ein Haltbarkeitsdatum konnte ich zwar nicht finden, aber ich nahm an, das Gift nicht so schnell seine Wirkung verliert.



Zum Produkt:

Es handelt sich um eine große, schlanke Spraydose in gelber Farbe und mit weißem Deckel. An der schwarzen Schrift ist gut und deutlich zu erkennen, dass es sich um Insektenspray handelt. Die aufgedruckte Mücke und die Fliege sollen das evtl. auch Analphabeten verdeutlichen.

Deutlich aufgemalt ist auch das Umweltsymbol, also Treibmittel ohne FCKW !

Die 400 ml Inhalt sind trotzdem Hochentzündlich, also bitte nicht rauchen beim Einsatz !
Als Wirkstoffe werden angegeben : 0,035 % d-Tetramethrin und 0,06 % d-Phenotrin. Ich frage mich was der Rest ist ? ( Nur mal so am Rande )

Die Sicherheitshinweise sind erschreckend einfach. Das Zeug ist von Tier, Mensch und Nahrungsmitteln fern zu halten und solche sind nicht direkt zu besprühen !
Bei der Anwendung ist ein Meter Abstand zu empfindlichen Stoffen zu halten !
Nach Schütteln der Flasche sollte ca. 10 sec. Pro Quadratmeter gesprüht werden ! Danach 20 Minuten das Ganze einwirken lassen und dann ordentlich lüften !

Kosten tut das Zeug auch etwas, mit ca. 2 Euro sind sie dabei !

Hersteller bzw. Vertreiber ist:
Jeyes Deutschland GmbH
D- 86618 Neuburg
Tel.-Nr. 08431 / 502-0
Meine Erfahrung damit:
Ich habe geschüttelt, den weißen Deckel entfernt und den breiten Sprühknopf betätigt, den ganzen Raum damit vernebelt und mich sicherheitshalber eine halbe Stunde entfernt .
Natürlich aber nicht, ohne vorher noch eine Geruchsprobe zu nehmen, und ich kann sagen, es roch nach nichts.
Wenn ich da an früher denke, da roch das „Mückentötolin“ zum Umfallen wiederlich !
Nach einer halben Stunde das Resultat dann, alle kleinen Krabbler lagen regungslos am Boden und drei Fliegen auf dem Fensterbrett.
Noch eine Stunde wurde alles gelüftet und aus war es mit dem Spuk.
In den Abendstunden sollte man dabei aber das Licht auslassen, denn die Motten folgen dem Licht und schon hat man die nächsten Plagegeister im Haus !

Fazit:
Ich war mit diesem Spray als Notlösung vollkommen zufrieden.
In den Sommermonaten werde ich wohl in jeder Hand eine Spraydose davon haben, wenn ich Fern sehe,denn dann ist wieder Motteninvasion angesagt und diese Tierchen sind einfach ekelhaft.
Gegen Mückenstiche in den Nächten benutze ich aber dann doch lieber die handelsüblichen Lotionen, die man direkt auf die Haut auftragen kann und die weder giftig noch brennbar sind !
Lassen wir uns überraschen, für was das Spray noch gut sein könnte ! 

Ich wünsche euch allen möglichst wenig Ungeziefer im Haus , einen wunderschönen Sommer und bedanke mich für´s Lesen , Euere Marina !
Pro: hilft schnell...
Kontra: giftig
Marina11
Testbericht von:Marina11
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Chemie macht Laune!, 08.06.2003
Guten Tag liebe Leser!


Vielleicht habe ich schon mit der Überschrift dem ein oder anderen Gesicht ein Lächeln gebracht, doch die Überschrift ist ernst gemeint. Chemie als Schulfach ist wohl eher unbeliebt, die angewande Chemie jedoch macht wirklich Laune. Um Chemie oder eher doch wieder um den Garten geht es in meinem neuen Bericht. Viel Spaß beim Lesen!


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Endlich Sommer!
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Wie lang mussten wir warten- Schmuddelwetter und Schneeschauer bis in den April. Doch seit einigen Tagen ist der Sommer da! Nicht nur die Menschen kommen langsam aber sicher aus ihren Behausungen hervor, sondern auch unsere nützlichen Mitbewohner. Neben fleißigen Bienchen und hübschen Schmetterlingen zucken schnell und voll beladen einige Ameisen auf der Erde herum. Ameisen- wie oft haben wir versucht sie endgültig los zu werden? Im letzten Jahr benutzten wir bevorzugt Compo Ameisen- frei, doch 2003 sollte das Jahr der endgültigen Vernichtung werden! Hört sich zwar irgendwie nach Rambo an, kommt aber von mir.

Natürlich mussten wir erst unsere Waffen besorgen. Natürlich? Was ist schon natürlich? (Natürlich) hatten wir dieses Mittelchen schon seit letzen Jahr, aber bis Ende April war es irgendwo in einem Schrank. Als wir den selbigen öffneten erblickte ich noch ganz andere Chemikalien wie Schneckenfrei und Katzenschreck. Doch um diese Mittel geht es heute nicht, denn wir wollen nicht unsere liebe Katze, sondern die nützlichen, dennoch lästigen Ameisen los werden. In einer der Ecken stand nun auch die Chemikalie von Neudorff.


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Ne udorff Loxiran Ameisenköder- der schleichende Tod
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D er genaue Name dieses Ameisenmittels ist Neudorff Loxiran- S- Ameisenmittel. Dieses Mittel gehört zu den Chemikalien, welche auf natürliche Basis wirken. Der Vorteil ist, dass dieses Mittel natürlich abgebaut wird, da es häufig auch in der Natur vor kommt. Das Gift wirkt recht langsam- der Vorteil von Loxarin Ameisenköder. Es wirkt in kleinen Mengen nicht sofort tödlich, sondern erst nach einer Woche. Der klare Vorteil dabei ist, dass andere Ameisen nichts von dem Gift bemerken und es unbewusst aufnehmen. Herkömmliche Ameisenmittel töten sofort, was die anderen Ameisen natürlich mitbekommen. Kein Wunder also das diese das Gift dann nicht mehr aufnehmen. Deshalb konnten wir früher mit Streumitteln nur geringe Erfolge erzielen. Anders war es jedoch beim Compo Ameisen- frei. Da dieses Mittel flüssig ist, wirkt es natürlich sofort und bei jeder Ameise. Loxarin Ameisenköder- der schleichende Tod. Die Chemikalie, die den Ameisen das Leben nimmt ist die 4, 5%ige Borsäure. Ein weiterer Vorteil am Loxarin Ameisenköder ist, dass er für Tiere und Kinder unschädlich ist, solang es in kleineren Mengen zugenommen wird. Trotzdem sollte man es nicht darauf ankommen lassen. Also Kinder: Finger weg von Papis Chemikalien.


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Die Anwendung
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Die Anwendung ist im Prinzip wirklich einfach. Es gibt 3 Möglichkeiten- das Streu bzw. Gießverfahren und meine eigene Methode. Ich bevorzuge das Streuverfahren, aber dazu später mehr. Nun erst einmal die Verfahrenen im einzelnen kurz erklärt.

1. Das Streuverfahren
Es empfiehlt sich etwas des blauen Kristalls zwischen Daumen und Zeigefinger zu nehmen und dann durch reiben beider aneinander das Mittel gleichmäßig auf dem Boden, Ameisenhügel oder auf der „Ameisenautobahn“ zu verteilen. Dem Hersteller zu Folge sollten 10g je Quadratmeter ausreichend sein. Natürlich strebt jeder eine gezielte Bekämpfung an, sodass man auch gleich 5g auf eine kleine Fläche geben kann. Die 10g pro m² ist nur ein fiktiver Wert. Diese Anwendungsart empfiehlt sich besonders gut, denn die eigentliche Anwendung bekommen die Ameisen nicht mit und ihnen fallen auch die Kristalle vorerst nicht auf. Die Ameisen verrichten weiterhin ihre Arbeit. Ganz anders bei der Gießmethode...

2. Gießverfahren
Die Gießmethode haben wir bisher nur einmal durchgeführt- erfolglos. Man nimmt wiederum 10g des Loxarin Ameisenköders und gibt sie in 0,7l Wasser. Nun kann man die befallenen Stellen direkt begießen oder mit einer Sprühflasche gleichmäßig einsprühen. Die Lösung findet ihre Anwendung direkt an Ameisennestern und in Ritzen von Pflaster und Plattenwegen. Vorteile sind hier zur Streumethode jedoch nicht erkennbar. Im Gegenteil das Wasser und damit das Salz versickern in den Ritzen der Platten; nur beim Nest dringt es ein, somit direkt zu den Eiern- somit wird langfristig vor Ameisen geschützt. Der große Nachteil ist jedoch, dass durch das Wasser alle Ameisen aufgeschäucht sind und nicht daran denken es auf zu nehmen. Die Ameisen geraten in Panik und machen sich davon. Sobald das Wasser verdampft ist, haben wir das Mittel im festen Zustand...! Wasser ist hier also nur Mittel zum Zweck und dient nicht wirklich der Bekämpfung.

3. Die Bar- Methode
Hierzu löse ich die Kristalle in Wasser. Ich erzeuge eine starke Lösung (ein Teelöffel pro 50ml). Nun gebe ich die Flüssigkeit in eine kleine Flache Schüssel und lasse die Ameisen trinken...und es klappt. Guten Appetit!


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Wirkung: Überragend
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Anfangs glaubt man nicht, dass der Lorixan Ameisenköder hilft, denn nach 3 Tagen ist noch kein Erfolg zu sehen. Erst nach 6 Tagen sterben langsam die ersten Ameisen weg bis nach einer guten Woche alle zu Tode gekommen sind. Meine „Bar- Methode“ wirkt besser als alle anderen Methoden, wobei wir das Mittel meistens Streuen, da dies einfach ist.

Bei meiner Methode trinken die Ameisen davon und nehmen somit das Salz auf. Nun kehren sie in ihr Nest zurück und füttern hiermit ihre Larven. Somit sterben die Arbeiterameisen und auch die Larven ab. Nicht einmal die Königin wird überleben, denn auch sie wird von den Arbeiterinnen versorgt.


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Achtung! Vorsicht!
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Obwohl dieses Mittel auf natürliche Basis wirkt, sollte man vorsichtig damit umgehen. Es sollte nicht in die Hände von Kindern geraten und zudem nicht zusammen mit Lebensmitteln und Getränken gelagert werden. Auch der Einsatz an Gewässern ist fraglich, das die Börsäure sonst in das selbige gelangen kann und dort Fische gefährdet.


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Zusammenfassung
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Das Neudorff Loxiran Ameisenmittel ist wirklich sehr überzeugend in seiner Anwendung und Wirkung. Die 500g Packung bekommt man in jedem guten Gartenfachgeschäft für ca. 7 Euro, die sich aber auch lohnen. Mit 500g kommt man eine Weile hin, da man dieses Mittel sowieso nur einige Male im Jahr benutzt.

Vertrieb:
W. Neudorff GmbH KG
Postfach 1209
31857 Emmerthal

Ich kann nur eine Empfehlung für dieses Produkt aussprechen und wünsch allen einen schönen sonnigen und vor allem Ameisenfreien Sommer!


Viele Grüße,


Marcel Klitzsch


PS: Dieses Produkt ist in dieser Kategorie völlig fehl am Platz, vor allem ist der Produktname falsch geschrieben. Dafür kann ich aber leider nichts!


© Marcel Klitzsch, Juni 2003
Testbericht von:canadian121
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Tagetes der Nematodenkiller, 25.05.2003
Über kurz oder lang leiden intensiv genutzte Gärten an winzigen Bodenparasiten z.B. sogenannten Nematoden oder auch Fadenwürmer genannt.

So auch mein Garten und speziell meine Erdbeerbeete.
Die Erdbeerpflanzen stockten mitten im Wachstum, teilweise verkümmerten die Pflanzen oder bekamen braune Blätter und sahen aus wie verbrannt.

Dies alles sind Anzeichen für die Anwesenheit von wandernden Àlchen (nein, keine Fische, sondern Nematoden) der Gattung Pratylenchus und Paratylenchus oder Heterodera im Boden.
Diese Bodenälchen (Nematoden) treten meistens nesterweise auf und attackieren die Wurzeln aller Rosengewächse, zu denen nun einmal meine Erdbeeren auch gehören.
Typisch für das Auftreten der winzig kleinen Fadenwürmer ist, dass nahezu gesunde Pflanzen neben den erheblich befallenen dahinvegetieren.

Haben sich die Nematoden einmal im Boden eingenistet wird man sie schwer wieder los, denn sie bleiben auch nach der Ernte im Boden und gehen im Frühjahr auf Wanderschaft und zapfen je nach Beetbepflanzung neue Wirtspflanzen an.
Selbst Möhren, Porree, Sellerie und Zwiebel bleiben nicht verschont und manchmal verirren sie sich sogar durch infizierte Erde aus dem Garten in Topfpflanzen und verwandeln diese zu Kandidaten für die Mülltonne.

Doch in meinem Garten habe ich den Nematoden nun durch eine Feindpflanze mit Erfolg den Kampf angesagt.
Ich habe Single Gold als Nematoden-Killer engagiert.
Single Gold ist eine sehr üppig wachsende Tagetes Sorte. Sie wird circa 50-60 cm hoch und entwickelt in kurzer Zeit besonders viel Grünmasse.

Nach der Erdbeerernte verteile ich den Samen locker und harke ihn mit dem Rechen ein. Der Boden sollte unkrautfrei sein und nach dem Aufbringen des Tagetes Samen feucht gehalten werden sonst bleibt der Erfolg lückenhaft.

Die Wurzeln der Tagetsblume senden dann einen Lockstoff aus, der die Nematoden zum Anbeissen und Eindringen veranlasst.
Mein Nematoden-Killer alias Single Gold reagiert darauf mit der Bildung von Peroxydasen wie Ozon, einer Sauerstoffart die zum Tod des eingedrungenen Fadenwurms führt.

Die Nematodenfänger müssen drei Monate lang auf das Beet einwirken und anschliessend lasse ich sie bis in den Winter auf dem Beet als bodenschützende Gründüngung. Die Reste werden dann im Spätwinter abgerecht und kompostiert.

10 g Samen der Sorte Tagetes Single Gold kosten ca. 2,15 Euro und sind in jedem gut sortierten Gartencenter und im Versandhandel für Samen und Pflanzen erhältlich.

Na dann Petri Heil !
Pro: Einfache Handhabung, giftfrei und wirksam...
Kontra: keine
augsburg
Testbericht von:augsburg
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Haushaltsschädlinge natürlich bekämpfen, 22.03.2003
So, hier ein paar nützliche Methoden zur Schädlingsbekämpfung die mir z.T. in meiner letzten Ferienwohnung in Italien sehr geholfen haben!
Diese Tricks hat mir früher meine Oma gezeigt und nun hoffe ich auch euch damit zu helfen. Weil ich wie meine Oma die natürlichen Schädlingsbekämpfungsmittel bevorzuge, werdet Ihr hier keine chemischen Insektenmittel finden.

Ameisen
  • Backpulver ist für Ameisen tödlich. Da sie es zurück in ihre Nester schleppen, verringert sich ihre Anzahl drastisch
  • der frische Duft von Gewürznelken, Kaffeestz, Lavendel, Majoran und Zimt stößt Ameisen ab
  • Ameisen meiden stark zerkleinert Eierschalen
  • mit Zucker gemischte Pottasche wird von Ameisen ebenfalls gemieden


Fliegen
  • Fliegen meiden blaue Wände
  • der Duft von Anis, Lavendel, Menthol, Nelke, Zeder, Zitrone, Pfefferminze, Chrysantheme und Eukalyptus stößt Fliegen ab (ein paar Tropfen dieser zu ätherischen Ölen verarbeiteten Pflanzen helfen)
  • ständiger Luftdurchzug verhindert Fliegenplagen
  • ein Tropfen Essig auf einer heißen Herdplatte vertreibt Fliegen aus der Küche


Flöhe
  • Flöhe meiden mit Alaunlösung eingeriebene Flächen
    (Fenster, Türen, Tische,...)


Milben
  • kein Schrankpapier verwenden
  • Wände streichen statt tapezieren


Motten[/]
  • Perserteppiche mit einer starken Essiglösung ausbürsten
  • Motten vermeiden Lavendel-, Zedernholz-, Kaffeebohnen- und Nelkenduft
  • befallene Kleidungsstücke für einige Stunden Gefriertemperaturen aussetzen, dadurch sterben die Motten ab
  • Patchouliöl auf Teppiche, ... streichen


Silberfischchen
  • vor die Schlupflöcher eine Mischung von Zucker und Borax im Verhältnis 1:1 auslegen
  • ab und zu kochendes Wasser am Abfluss von Wanne oder Becken einlaufen
Pro: keine Chemie...
Kontra: keine vollständige Ausrottung
starelfe
Testbericht von:starelfe
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Schädlingsbekämpfungsmittel Tipps & Tricks

 
Allgemeine Informationen Schädlingsbekämpfungsmittel Tipps & Tricks
gelistet seit: 03.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,60 / 5,00
Allgemeine Informationen
Thema: Unkraut- & Schädlingsbekämpfung 
Schädlingsbekämpfungsmittel Tipps & Tricks im Vergleich mit anderen Produkten in Schädlingsbekämpfung & Unkrautvernichtung
Schädlingsbekämpfung & Unkrautvernichtung Testsieger & Top 10
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