Schnuller entwöhnen Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.6 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
kann völlig problemlos von statten gehn
Es lebt sich entspannter
Nachteile/Kritik
trifft nicht bei allen Kindern zu, wo meine Erfahrungen aber enden
Den richtigen Zeitpunkt zu erwischen
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Der richtige Umgang machts
ein Testbericht von *LeeLa*2003-06-22 11:47:54vom 22.06.2003Empfehlung: ja
Vorteile: kann völlig problemlos von statten gehn...Nachteile/Kritik: trifft nicht bei allen Kindern zu, wo meine Erfahrungen aber enden
Ach was war ich damals gefrustet, als man meinem Sohn im Krankenhaus direkt einen Schnuller in den Mund steckte. Als man es anderthalb Jahre später bei meiner Tochter tat reagierte ich gelassen, denn ich wußte, dass sie ihn nicht lange brauchen würde. Soviele Gedanken hatte ich mir im Voraus darum gemacht, wie ich meinen Kindern den Schnuller abgewöhnen konnte- umsonst- denn es war ganz einfach.
Warum überhaupt Schnuller?
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Der Sinn von Schnullern mag nicht allen bekannt sein, ja wird sogar von vielen als Spinnerei abgetan. Doch man kann eins nicht leugnen, Schnuller dienen dazu, das enorme Saugbedürfnis des Säuglings zu befriedigen. Die Schnuller sind altergemäß geformt, damit der Kiefer nicht unnötig belastet wird. Mittlerweile gibt es sogar Schnuller für Kinder bis 18 Monate. Danach geht das Nuckeln auf Kosten des Kiefers und Gebiß.
Der richtige Umgang mit dem Schnuller
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Auch wenn ich mir mit dieser These den Unmut einiger Eltern auf mich ziehen werde, so glaube ich doch, dass die Schnullerentwöhnung generell damit zusammenhängt, wie man mit dem Schnuller umgegangen ist. Meine Kinder haben den Schnuller bekommen, wenn sie danach verlangt haben. Das heißt, wenn sie keinen Hunger, keinen Durst, frische Windeln, keine Zahnschmerzen oder Langeweile hatten, nicht getragen werden wollten und trotzdem quengelten. Erst dann gabs einen Schnuller. Hierbei spielte es keine Rolle wo wir waren oder ob es ums Zubettgehen ging. Sobald sie den Schnuller verlangten bekamen sie ihn. DerSschnuller diente aber niemals dazu, ihnen das schreien zu verbieten. Es gibt einfach Zeiten in denen Kinder grundlos zu schreien scheinen, da nützt auch kein Schnuller etwas ...
Und dann war er weg
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Als mein Sohn 8 Monate alt war, drückte er ich mir in die Hand und sagte „Weg“. Das wars. Der Schnuller verschwand in der Versenkung und er fragte lange Zeit nicht danach. Als er etwa 14 Monate alt war, bekamen wir öfter Besuch von einer Mutter, deren Kind immer einen Schnuller hatte. Er verlangte auch einen. Genau 1 Woche lang. Danach war der Spuk vorbei. Mittlerweile ist er 2,1 Jahre alt und brachte bis vor kurzem lediglich seiner Schwester einen Schnuller.
Meine Tochter war eine Frühgeburt. Sie benötigte den Schnuller 3 Monate ständig. Dann begann das Bedürfnis auch bei ihr abzuklingen. Nun ist sie ebenfalls 8 Monate alt, spricht zwar noch nicht, gab uns aber unmißverständlich zu verstehen, dass sie keinen mehr möchte. Wichtig dabei war, wir haben unseren Kindern im Gegenzug immer etwas anderes überlassen. So war es bei meinem Großen ein Schmusebuch und bei der kleinen ein Schmusetuch.
Das Ganze hört sich so schrecklich einfach an und das war es auch. Meine Kinder sind schnullerfrei.
Der andere Test
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Im Übrigen hat mein Buder, 3 Jahre, bis vor kurzem ebenfalls einen Schnuller genommen. Er war 7 Tage hier und ging ohne ihn heim. Heute benutzt er keinen mehr. Es wäre übertrieben zu sagen wir wissen wie mans macht *g*, aber ich denke der Anblick der jüngeren Kinder ohne Schnuller hat ihm den Spaß verdorben.
Nun...
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Nun weiß ich natürlich wie es ist, nicht jedes Kind ist gleich. Der eine hat ein ausgeprägteres Saugbedürfnis oder verlangt, warum auch
immer, jahrelang den Schnuller. Dann gibt es spezielle Methoden. Bespielsweise die Geschichte der Schnullerfee, die ihr im Internet findet. Das Ganze läuft daraus hinaus, dass das Kind seinen Schnuller der Schnullerfee überläßt und dafür etwas anderes bekommt. Doch das hat nichts mit meinen Erfahrungen zu tun. Darum kann ich euch darüber nix weiter sagen.
Fazit
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Ich bin noch immer der Meinung, dass generell der richtige Umgang mit dem Schnuller darüber entscheidet, wie problemlos die Schnullerentwöhnung verläuft. Denn eins ist definitiv, das erhöhte Saugbedürfnis gilt nur für Säuglinge. Kinder ab 1 Jahr brauchen normalerweise keinen Schnuller mehr.
ein Testbericht von boxxy2003-07-14 10:27:54vom 14.07.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Es lebt sich entspannter...Nachteile/Kritik: Den richtigen Zeitpunkt zu erwischen
Aus purer Neugier und als Vater eines Sohnes mittlerweile 3 jährigen Sohnes bin ich auf dieses Thema aufmerksam geworden. Auch wir haben so unser Leid mit dem lieben "Nunu" gehabt.
Hintergrund:
Unser Sohn hatte bis zu diesem denkwürdigen Tag zwischen den obligatorischen Pausen, wie essen und trinken, nur eines lieber als seine Stofftiere... na was wohl den Schnuller!
Wir haben, weil unser Sohn schon mit 2 Jahren in die Krippe kam, gehofft, dass er durch den Umgang mit anderen Kindern sich von selbst entwöhnt. Doch weit gefehlt. Bei jeder Gelegenheit war der Schnuller da wo er hingehört..., im Mund.
Auch versuche Ihn Schritt für Schritt zu entwöhnen schlugen fehl. Wir versuchten die Zeit bis zur Erfüllung seines Wunsches, was mit schreien untermauert wurde, hinaus zuzögern. Diese Situation hatten wir häufig, da Sohnemann seinen "Nunu" gerne irgendwo verlegt hatte.
Dies wurde erschwert, dass die Großmütter, so sie Ihn beaufsichtigten, auch auf unser anraten unseren Sohn nicht gleich seinen Schnuller zu geben, prompt einen Schnuller parat hatten.
Widerspruch sinnlos..!! (bei den Großmüttern)
Auch die Chance, Ihm nach dem einschlafen den Nuckel zu entziehen, wenn er diesen im Bett hat liegengelassen wurden durch lautes schreien beim aufwachen bestraft.
Die Methode mit alten Hausmitteln, wie Senf oder sonstiges half nicht. Auch Zitrone oder so war nicht, er liebt Zitronen.
Glück muß der Mensch haben:
Irgendwie waren wir mit unserem Latein am Ende und wir haben uns schon auf ein sehr langes Procedere eingestellt. Da kam uns ein unverhoffter Glücksfall zu Hilfe. Unser Sohn hatte wie fast immer den Nuckel irgendwo liegen gelassen und war nun zu Tränen gerührt und bockig, dass er seinen geliebten "Nunu" nicht mehr hatte. Wir hatten aber auch kein Ersatz mehr im Haus, da alle anderen bei Großeltern als Sicherheit deponiert waren. Also was tun, wir machten uns auf die Suche!
Wir haben aber unseren Sohn dabei eingebunden und Ihm erklärt, dass er mitsuchen müsse, da er ja eher wissen würde wo er ihn zuletzt hatte.
Lange Rede, nach ca. 1 stündiger Suche unter mithilfe unseres Sohnes haben wir die Suche abgebrochen und Ihm erklärt, dass der "Nunu" nun weg sei.
Dies wurde von Ihm mit einem " Nunu weg" kommentiert.
Um Ihn abzulenken haben wir mit Ihm sehr lange gespielt, gekuschelt und Ihm mehrfach gesagt, dass der "Nunu" weg sei.
Die Tage danach:
Es dauerte noch einige Zeit, bis der Schnuller kein Thema mehr war und das "Nunu weg" auch verstummte aber wir blieben hart und es hat sich gelohnt.
Resumee:
Zur richtigen Zeit die richtige Situation, eine Portion Nerven und über seinen Schatten springen, dann geht es. Denn machen wir uns nichts vor, letztlich sind wir Eltern es, die ein Kind zu jeder Zeit den Schnuller in den Mund schieben um etwas Ruhe zu haben.
ein Testbericht von Jakini2003-06-22 12:27:00vom 22.06.2003Empfehlung: ja
Warum ich über dieses Thema schreibe:
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Gerade habe ich einen Bericht über dieses Thema gelesen und mir dabei so meine Gedanken gemacht, für einen Kommentar waren die Gedanken einfach zu viele, also muß ich einen eigenen Bericht verfassen.
Als Mutter von drei Töchtern denke ich, meine Meinung zum Thema Schnuller auch preis geben zu können, denn ich habe drei total unterschiedliche Kinder, dennoch habe ich mit allen dreien beim Thema Schnuller das Gleiche erlebt.
Wie sind meine Erfahrungen:
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Bei meiner ersten Tochter war ich mir nicht sehr sicher, ob sie überhaupt einen Schnuller haben
sollte, da ich diesen aber in jedem Fall dem Daumen vorzug, kam dann ein Schnuller ins Haus. Und dieser war dann auch wirklich der absolute Liebling meiner Tochter, war der Schnuller raus, fing sie an, zu weinen. Mir graute schon vor dem Gedanken, ihr den wieder abgewöhnen zu müssen, hatte ich doch stark in erinnerung, daß ich noch auf meinem Daumen lutschte, kurz bevor ich in die Schule kam, dies zwar nur zum Einschlafen, aber das brauchte ich dann einfach.
Und so sah ich es dann auch bei meiner Tochter als in Ordnung an, daß sie ihren Schnuller nahm, war immer bedacht, daß sie lieber den Schnuller als den Daumen nahm, denn den Daumen, den sollte sie auf keinen Fall nehmen, sah man meinem doch sehr lange an, daß er belutscht wurde.
Kurz bevor meine Tochter zwei wurde, dem für mich magischen Alter, da ich gelesen habe, daß Kinder in diesem Alter ihren Ohren zu liebe, den Schnuller ablegen sollten, dachte ich noch: Das wird nie was. Meine Tochter rannte mit ihrem Schnuller herum, nur zum Essen oder Trinken kam der aus dem Mund. Doch so nach und nach verschwanden auch ein paar der Schnuller, bis nur noch einer übrig blieb und ich sagte meine Tochter damals, wenn der weg ist, dann haben wir keinen mehr, dann gibt es keinen Schnuller mehr. Ein paar Tage gab sie besonders große Acht auf den Schnuller, doch dann kam der Papa von einem Seminar nach Hause, der Schnuller war vergessen und sie in Papas Arm ohne eingeschlafen. Ich wusch den Schnuller gründlich ab und legte ihn weg, doch für sie war er aus den Augen, aus dem Sinn. Meine Tochter hat nie wieder nach einem Schnuller verlangt!!! Auch nicht, als unser Sohn fünf Monate später geboren wurde und seinen Schnuller bekam, sie war nun kein Baby mehr, sie brauchte keinen Schnuller zum Einschlafen, allerdings auch nichts anderes, kein Kuscheltier, keine Kuscheldecke, nichts.
Unsere zweite Tochter schlief am liebsten ein, wenn ich sie stillte, auch sie bekam dann die erste Zeit einen Schnuller. Mit zehn Monaten allerdings lehnte sie den Schnuller ab, wollte ihn nicht mehr haben. Ich vermute bei ihr, es könnte daran liegen, daß sie einen schweren Fieberkrampf hatte und deswegen intubiert werden mußte, denn genau nach diesem Fieberkrampf fing ihre Abneigung gegenüber des Schnullers an. Dem Kind geht es gut und sie brauchte mit 10 Monaten keinen Schnuller mehr, auch für sie mußte ich keinen Ersatz suchen, sie konnte sehr gut, ohne etwas einschlafen, es mußte nur jemand von uns in der Nähe sein und da sie wegen der Fieberkrampf Gefahr bei uns im Zimmer schlief, was das kein Problem.
Allerdings als sie dann mit zwei Jahren große Schwester wurde und unsere jüngste Tochter geboren wurde, nahm sie ihr ab und zu den Schnuller weg und steckte ihn sich selber in den Mund, das lies dann aber sehr schnell nach.
Lediglich wenn wir meine Schwägerin besuchten, oder diese uns, und sie sah den gleichaltrigen Cousin mit Schnuller, dann wollte sie auch gerne wieder einen, doch das war nur eine kurze Zeit der Wunsch, nur so lange sie einen Schnuller sah. Hier wurde sie dann auch sehr erfinderisch, wir haben die Eisbehälter von Tupperware, mit denen man selber Eis herstellen kann. Die Stiele davon und den Deckel nahm sie in den Mund sagte dann: Das ist mein Schnuller. War mein Neffe weg, dann vergaß sie den Schnuller wieder. Also galt eigentlich auch hier: Aus den Augen aus dem Sinn.
Meine dritte Tochter wird in diesem Oktober zwei, ab und zu nimmt sie einen Schnuller, sie schreit nicht danach, sie nimmt ihn, wenn sie ihn findet, aber ist keiner da, dann kann sie auch sehr gut ohne einschlafen. Lediglich in der Nacht wird sie manchmal unruhig, und bekommt dann den Schnuller, der eine gute Hilfe ist, wieder einzuschlafen. Da es bis zu ihrem zweiten Geburtstag noch vier Monate hin ist, lassen wir ihr den Schnuller auch, sie nimmt ihn ja nicht ständig, sondern nur ab und zu nachts. Auch bei ihr ist mir wieder aufgefallen, daß sie nicht nach dem Schnuller fragt, sondern nur einen nimmt, wenn sie ihn sieht.
Wie ist meine Meinung dazu:
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Ich denke, das Verhalten der Kinder bezüglich des Schnullers liegt schon sehr an den Eltern. Manche Eltern stopfen ihrem Baby beim kleinsten Schrei den Schnuller in den Mund, so konnte ich es zum Teil bei meiner Schwägerin beobachten, war das Kind gestillt, sollte es schlafen und bekam den Schnuller. Egal wie oft der wieder ausgespuckt wurde, er wurde wieder reingesteckt. Und so braucht unser ältester Neffe mit fast vier Jahren auch noch seinen Schnuller zum Einschlafen.
Sicherlich habe ich am Abend, wenn ich müde und kaputt war, meinen Mädchen auch einen Schnuller geben, bei der Großen fast den gleichen Fehler gemacht, denn ich habe mir natürlich einreden lassen, Babys müssen viel schlafen und wenn sie schreien, dann wollen sie was.
Doch dem ist nicht so, auch Schreien gehört zum Leben der Kleinen, und wenn man sich mit ihnen beschäftigt, dann sind Babys oftmals auch ruhig, denn sie wollen nicht immer Nuckeln und schlafen. Auch etwas schöner für die Augen kann die Kinder beruhigen, so lieben die Kleinen es, Blätter die sich im Wind bewegen, anzusehen, und auch das kann sie beruhigen, es muß nicht immer der Schnuller sein.
Ob die Kinder sich also leicht vom Schnuller entwöhnen lassen, das hängt meiner Meinung nach in erster Linie von den Eltern ab, wie weit sie den Kindern den Schnuller aufzwängen. Bei unserer jüngsten Tochter haber ich z.B. sehr oft den Schnuller vergessen, wenn ich mittags los mußte, meine große von der Schule abholen. Und sie konnte auch ohne ihn sehr gut in der Karre auf dem Weg einschlafen, brauchte den Schnuller eigentlich gar nicht.
Ich kann somit allen Eltern nur raten, dreht eurem Kind den Schnuller nicht zu sehr an, dann kann man ihn auch leichter abgewöhnen. Kinder, die lange den Schnuller oder Daumen brauchten, sind später anfälliger dazu, daß sie anfangen, zu rauchen. Ich brauchte lange meinen Daumen und habe früher geraucht. Heute knabbere ich dafür gerne etwas, als kleiner Ersatz. Und genau deswegen war es mir wichtig, daß meine Kinder um Himmels Willen keinen Daumen nehmen, und mit spätestens zwei den Schnuller abgewöhnt haben. Bei meiner Kleinen, die den Schnuller nur zwei Nächte die Woche braucht, wenn sie vielleicht mal schlecht geträumt hat, bin ich da sehr zuversichtlich, daß das auch klappen wird, wie bei den beiden Großen.
Zum Einschlafen kann ein Schnuller manchmal sehr hilreich sein, gerade in den ersten Monaten. Werden die Kinder aber beweglich, dann sollte man schon drauf achten, daß der Schnuller nicht auch dann im Mund ist, denn dann werden die Kinder wirklich davon abhängig. Wer seinem Kind den Schnuller immer gibt, damit es ruhig ist, der muß damit rechnen, daß er auch Probleme bekommt, wenn der Schnuller weg ist. Ansonsten habe ich bei meinen Kindern bemerkt, sie nahme/nehmen ihren Schnuller nur, wenn sie ihn sehen, verlangt hat nur meine große Tochter eine Zeit nach ihrem Schnuller, die anderen beiden nicht. Die Entwöhnung hat somit auch ein bisschen was mit der Einstellung der Eltern zum Schnuller zu tun, so ist zumindest meine Meinung. Ein Schnuller ist für manche Eltern praktisch, damit sie Ruhe vor ihrem Kind haben, doch das ist nicht immer der richtige Weg und das kann später für mehr Unruhe sorgen, als man selber möchte.
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ein Testbericht von rettchen2003-06-21 20:51:13vom 21.06.2003Empfehlung: ja
Das ist wieder einmal ein Thema nach meinem Geschmack und ich hoffe, ich kann einigen Eltern damit helfen. Vor einiger Zeit, 3 Monate ist es ungefähr her, wollte ich meinem Kleinen endlich seinem Schnuller, bei uns Nucki entwöhnen. Er ist jetzt 4 1/2 Jahre und ehrlich gesagt fand ich es nicht so toll, wenn er noch bis zu seinem 5 Geburtstag einen Nuckel im Mund gehabt hätte.
Aber ich hatte einen Horror davor, ihm diesen kleinen Tröster weg zu nehmen, deshalb dauerte es bei uns auch so lange. Es war ja
nun auch nicht so, daß er den ganzen Tag, ob drinnen oder draußen den Nucki im Mund hatte, nein, er brauchte ihn eigentlich nur zum Einschlafen und nachts wurde er irgendwann ausgespuckt und nur,wenn er noch einmal wach wurde, wieder in den Mund gesteckt. Also von daher war das bei uns nicht so krass und ich sah das nicht ganz so eng.
Nun sollte es aber endlich so weit sein, ich hatte ehrlich gesagt, die Nase voll, jeden Abend seine 100 te (etwas grob übertrieben) Nucki`s zu suchen, damit er endlich schlafen konnte. Sie wurden morgens irgendwo hinter`s Bett geschmissen oder mang dem Spielzeug und es gab dauernd Theater, wenn nicht dieser eine besondere Nucki da war. Also schnappte ich mir mein Kindchen und sagte zu ihm, es wäre Zeit, seine Nucki`s Mami zu geben, denn er ist jetzt ein großer Junge und kein kleines Baby mehr. Wir schenken den kleinen Baby`s deine Nucki`s.
Das hat er natürlich nicht so ganz eingesehen, wußte er doch, es gibt so viele Nucki`s bei Schlecker und sonstwo auch. Also habe ich ihm für jeden Tag, wo er keinen Nucki braucht versprochen, er bekäme ein kleines Auto. Ha und damit hatte ich ihn natürlich. Autos, sein Ein und Alles. Also habe ich bei Woolworth etliche kleine Autos gekauft und unser Deal war perfekt.
Dann kam der Abend, er wollte keine Autos mehr, er wollte einen Nucki und es gab das erwartete Theater. Tränen, ich kann nicht schlafen ohne Nucki. Nun hat er auch, wie wohl jedes Kind, ein Lieblingskuscheltier, seinen Wauwi mit großen langen Ohren, womit er sich immer in den Schlaf streichelt. Und so fragte ich ihn, hat denn der Wauwi einen Nucki im Mund, er kann doch auch ohne Nucki schlafen und freut sich, wenn er mit dir kuscheln darf.
Nimm deinen Wauwi in den Arm und kuschel mit ihm. Natürlich bin ich mit meinem Kleinen diesen Abend auch gleich ins Bett gegangen, um ihm das Einschlafen etwas zu erleichtern, aber es wurde wirklich eine sehr lange erste Nacht für uns Beide mit vielem Reden und auch Tränchen, was mich bald zur Aufgabe meines Vorhabens brachte.
Aber er schaffte es diese Nacht und seitdem auch jede weitere Nacht. Er bekam jeden Morgen ein Auto und das waren und blieben seine Nuckiautos. Er brachte jeden Tag ein neues Auto in den Kindergarten mit und erzählte ganz stolz jedem, daß er es wieder eine Nacht geschafft hat ohne Nucki ein zu schlafen.
Ich habe ihm natürlich nie wieder einen Nucki gegeben, denn ich denke, der Rückfall wäre garantiert gekommen. Ich habe zwar noch eine Nuckipackung da, die er auch mittlerweile schon gesehen hat, aber ich denke, er ist drüber hinweg. Auch hatte ich die Befürchtung, er würde sich zum Beispiel einen Daumen als Ersatz nehmen, aber zum Glück ist dies nicht der Fall gewesen.
Bei uns hat die Entwöhnung 2 Wochen gedauert, nur am ersten Abend hatten wir es sehr schwer, danach hat er kein Theater mehr gemacht. Nun schlafen die Auto`s mit im Bett. Ich hoffe, die Erfahrung hilft wenigstens einigen Eltern
Fazit
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Bei unseren Kindern hat meist Bestechung geholfen *lach*
Bei Empfehlenswert natürlich ist es empfehlenswert den Schnuller abgewöhnen und auch die Bewertung ist dementsprechend
Kleiner Nachtrag. Wie entwöhne ich meinem Kleinen die Auto`s. Ha, sie waren alle und zum Glück hat er nach 2 Wochen Autogabe nicht mehr gefragt *puhglückgehabt*
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