Schwarzer Krauser No.1 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.2 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Verarbeitung:
gut
Geschmack:
ausgezeichnet
Brandverhalten:
ausgezeichnet
Vorteile
Aromatisch-würzig, angenehm zu drehen, sehr gute Verarbeitungsqualität
Sehr aromatisch, angenehm stark, zwei Klebestreifen, brennt nicht zu schnell ab
Nachteile/Kritik
einzig der Preis
Die Tabakrippchen zahlt man mit, zu teuer
Die No. 1 ist auch meine Nummer Eins
ein Testbericht von schraddel2005-03-22 13:38:40vom 22.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Aromatisch-würzig, angenehm zu drehen, sehr gute Verarbeitungsqualität...Nachteile/Kritik: einzig der Preis
"Schwarzer Krauser No. 1" ist eigentlich nur die Sortenbezeichnung dieses dunklen Drehtabaks, aber für mich ist er die absolute Nummer 1 unter den Tabaken. Seit ich das Selberdrehen angefangen habe - und das ist nun bestimmt über zehn Jahre her - habe ich verschiedene Tabaksorten ausprobiert, von den billigen aus dem Penny-Markt bis hin zu den ganz exklusiven Sorten, aber ich kam immer wieder zum Schwarzen Krauser zurück.
Die Packung ist im Laden an dem hellblauen Hintergrund mit dem breiten dunkelblauen Streifen zu erkennen. Darauf ist die Bezeichnung "Schwarzer Krauser" in weißen Großbuchstaben aufgedruckt, darunter in Gold und geschwungener Schrift "No 1". Oben drüber sieht man in einem goldumrandeten Oval das Logo: Ein Schiff auf dem Meer, und im Vordergrund etwas, das ich für eine Boje halte. (Bin mir nicht sicher, bin kein Seemann.)
Noch ein Stück weiter oben steht ganz klein: "Typ Kentucky". Aha, ein sogenannter "Übersee-Tabak" also. Das war in früheren Zeiten, als Transporte übers Meer noch sehr teuer waren, eine Abgrenzung zu "einheimischem" Tabak und ein besonderes Qualitätsmerkmal. Heute, in Zeiten des weltweiten Warenverkehrs, hat das natürlich keine Bedeutung mehr, soll aber vermutlich auf die lange Tradition des Bremer Tabakhauses Brinkmann hinweisen - obwohl die, laut Postadresse, ihren Firmensitz mittlerweile in Düsseldorf haben.
Der Schwarze Krauser befindet sich in der üblichen 40-Gramm-Tabakspackung mit dem Adhäsionsverschluss, also ohne Umverpackung, und kostet zurzeit (also bis zur nächsten Tabaksteuererhöhung) in Deutschland 3,75 Euro.
Eine kleine Besonderheit: Nach dem Aufziehen der Packung findet man ZWEI Klebestreifen zum Wiederverschließen vor, die an den Enden rot bzw. blau markiert sind. Der Sinn ist der, dass man zunächst den roten Klebeverschluss benutzen soll, und wenn der nicht mehr hält, ihn abreißen und mit dem blauen weitermachen. Was die Verpackungsdesigner sich dabei gedacht haben, die beiden Klebestreifen ÜBEREINANDER anzubringen, weiß ich allerdings nicht. Mir ist es noch nie gelungen, nicht beide auf einmal zu erwischen, und somit den blauen Streifen zum Zukleben zu verwenden. Und zuerst den blauen abziehen geht nicht, denn der nimmt den darüber befindlichen roten mit.
Aber sehen wir mal von dieser kleinen ergonomischen Schwäche ab, und wenden uns den inneren Werten zu.
Der Tabak duftet sehr aromatisch, ist von dunkelbrauner Farbe, und wenn die Packung nicht überlagert ist, angenehm feucht zwischen den Fingern. Er ist mittellang geschnitten und lässt sich angenehm drehen. Das "Krümel-Problem" mancher Billigtabake (zerfällt beim Anfassen) tritt hier nicht auf, und die gelegentlich vorkommenden "Äste" (holzige Stückchen der Tabakpflanze) in der Packung kann man tolerieren.
Im Geschmack ist er kräftig-aromatisch; der Reklametext auf der Innenseite der Packung bezeichnet das als "würzig-männlich". In der Tat habe ich noch keine Frau Schwarzen Krauser rauchen sehen! Der Tabak ist meines Erachtens nicht bzw. höchstens schwach nachparfümiert; zumindest verursacht er bei mir kein Kratzen im Hals, wie dies manche parfümierten Tabake oder Filterzigaretten tun. Morgendlicher Raucherhusten ist mir so gut wie unbekannt, obwohl ich am Tag so meine 30-40 Zigaretten wegqualme. Allerdings dünn gedrehte.
Denn das ist ja gerade der Vorteil am Selberdrehen: Man hat es im wahrsten Sinn des Wortes in der Hand, wie man seine Zigarette gerne
hätte. Ich persönlich rauche lieber wenig Tabak pro Zigarette, dafür öfters mal eine. Andere rollen sich eine richtige "Zigarre", und rauchen dafür nur eine pro Stunde.
Während eines "Selbstversuchs" mit Filterzigaretten (eigentlich wollte ich mir das Rauchen abgewöhnen...) habe ich herausgefunden, dass ich davon zwei Schachteln am Tag rauche. Allerdings jede Zigarette nur zu zwei Dritteln, denn danach mag ich nicht mehr rauchen. Und ein Drittel von acht Euro einfach wegschmeißen, der Gedanke gefiel mir nun gar nicht. Also kehrte ich wieder zum Schwarzen Krauser zurück.
Obwohl ich selber das Empfinden habe, dass Schwarzer Krauser, zumindest kurzfristig, weniger gesundheitliche Beschwerden verursacht als anderes "Kraut", soll damit nicht gesagt sein, dass das Zeug es nicht in sich hat. Laut Packungsangaben, die ja neuerdings EU-Vorschrift sind, hat eine dünn gedrehte Zigarette 7 mg Kondensat und 0,7 mg Nikotin, eine dick gedrehte 14 mg Kondensat und 1,2 mg Nikotin, bei einem Zigarettenpapier des Typs A. (Typ-B-Papiere sind zu vernachlässigen, die sieht man sowieso in kaum einem Laden.)
Dass solche Standardwerte wirklich aussagekräftig sind, möchte ich mal bezweifeln, denn beim Selberdrehen hängt der Nikotin- und Kondensatwert ja auch noch davon ab, wie locker oder fest man dreht, wie viel Luft man zwischen Papier und Tabak lässt, und vielleicht noch ein paar anderen Faktoren. Auf jeden Fall ist der "Krauser" ein starker Tabak. Er ist auch nichts für notorische "Lungenzug-Raucher"; ich rauche ihn lieber fast wie ein Zigarillo, nur durch Mund und Nase. Gesundheitsschädlich ist sicher auch das, denn der leichte Teergeschmack ist bereits zu spüren, wenn man den Rauch über die Zunge strömen lässt. Nur macht eben gerade dieser gesundheitsschädliche Anteil, wie bei so vielen leckeren Dingen im Leben, sein unverwechselbares Aroma aus.
Nicht verschweigen möchte ich auch, dass manche Filterzigaretten-Raucher den Tabakrauch insbesondere dieser Marke als aufdringlich und unangenehm empfinden. Vor allem in engen Räumen, und wenn auch Nichtraucher anwesend sind, sollte man deshalb vielleicht mal einen Abend lang auf den geliebten Krauser verzichten, und zur Notlösung Filterzigarette greifen. Oder man entschuldigt sich mal eben und erinnert sich alter Schulzeiten, während man auf dem Klo mal eine Selbstgedrehte durchzieht. :o)
Der "Schwarze Krauser" hat auch eine Website: www.schwarzerkrauser.de. Allerdings verlangt die eine Registrierung und die Eingabe meiner Personalausweisnummer, so dass ich sie mir nicht angesehen habe. Wer dort registriert ist, kann mir ja mal einen Kommentar schreiben, was es da zu sehen gibt.
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ein Testbericht von fallout2005-03-14 02:40:21vom 14.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr aromatisch, angenehm stark, zwei Klebestreifen, brennt nicht zu schnell ab...Nachteile/Kritik: Die Tabakrippchen zahlt man mit, zu teuer
Wenn ich schon rauche, dann wenigstens nicht irgendwas. Aus dem Grund rauche ich Schwarzer Krauser, das inzwischen zu meinem "Lieblingskraut" geworden ist.
- Geschmack
Dieser Tabak schmeckt einmalig aromatisch - nicht irgendwie schlecht parfümiert, sondern angenehm kräftig. Seit ich mich an Schwarzer Krauser gewöhnt habe, schmecken mir "billige" Tabake wie es sie z.B. bei Pennymarkt gibt nicht mehr. Wenn mir der Tabak ausgegangen ist, rauche ich notfalls Camel ohne Filter - oder ich mache bei Gauloises Blau/Marlboro den Filter ab. ;)
Der original Schwarzer Krauser kratzt bei mir nicht im Hals - im Gegensatz zu Admos Drehtabak, der holländischen Krauser-Variante.
Geschmacklich vergleichbar ist m.E. am ehesten Schwarze Hand.
- Aussehen/Verpackung
Der Tabak ist - wie der Name schon ahnen lässt - sehr dunkel. Die Verpackung ist hauptsächlich in drei Farben gehalten - Türkis/Marineblau/Gold. Damit setzt sich die Schwarzer Krauser-Verpackung optisch von der anderer Tabake deutlich ab.
Die Verpackung hat einen übrigens einen zweiten Klebestreifen, falls der eine mal nicht mehr klebt (Tabakkrümel). Eine gute Idee.
- Preis
Für eine 40g-Packung zahle ich derzeit 4,15 Euro, dazu kommen noch Canuma-Blättchen (50 Stück/45 Cent).
4,15 Euro für 40g ist ein bisschen teuer, wie ich finde. Allerdings käme ich mit einer Packung Filterzigaretten (4,00 Euro/19-21 Stück) höchstens einen halben Tag hin. Eine Packung Schwarzer Krauser hält bei mir etwa 2-3 Tage.
Ich möchte an dieser Stelle noch anmerken, dass ich es nicht in Ordnung finde, dass ich die Tabakrippchen mitzahle. Bei anderen Tabaken wie z.B. American Spirit sind schließlich auch keine dabei.
- Brennverhalten
Eine Selbstgedrehte (dünn bis mittel) hält bei meinem Rauchverhalten angenehm lange und geht manchmal sogar aus. Filterzigaretten brennen mir da einfach zu schnell ab - also kann Schwarzer Krauser auch hier wieder punkten.
- Kaufmöglichkeit
Schwarzer Krauser habe ich bis jetzt an jeder Tankstelle bekommen. Im Tabakladen ist der Tabak natürlich auch erhältlich. ;)
ein Testbericht von rider-of-apocalypse2004-02-03 18:47:19vom 03.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: s. Text...Nachteile/Kritik: s. Text
Rauchen ist nicht nur gesundheitsschädlich, sondern auch teuer.
Auf den Aspekt der Gesundheitsschädigung nehme ich wenig Rücksicht, den Kostenfaktor bei der Suchtbefriedigung lasse aber auch ich nicht unberücksichtigt und so bin ich dazu übergegangen, mir meine Zigaretten, die ich im Büro rauche, selbst zu stopfen.
So finden sich unter anderem auch Stopfmaschine, Hülsen und Tabak auf meinem Schreibtisch, wobei ich beim Tabak gelegentlich variiere.
Gelegentlich (wie während des Verfassens dieses Beitrages) rauche ich einen Tabak namens SCHWARZER KRAUSER NO 1 und mit eben diesem Tabak befasse ich mich in meinem heutigen
Beitrag.
ALLGEMEINES
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SCHWARZER KRAUSER NO 1 ist ein Dreh- und Stopftabak aus dem Hause der Brinkmann Tabakfabriken und in Deutschland schon so lange ich zurückdenken kann im Handel vertreten. Dort kostet ein Päckchen mit 40 Gramm dieses Tabaks zur Zeit 3,35 € (ich kaufe den Tabak meist in den (sehr) nahe gelegenen Niederlanden, wo ich für 50 Gramm SCHWARZER KRAUSER NO 1 3,55 € zu zahlen habe).
Gemäß Verpackungsaufschrift enthält eine mit diesem Tabak erstellte Zigarette durchschnittlich 14 mg Teer und 1,2 mg Nikotin, allerdings sind diese werte stark von den Verwendeten Blättchen oder Hülsen, dem Durchmesser der Zigarette und zahlreichen anderen Faktoren abhängig.
AUSSEHEN & GERUCH
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Die Verpackung des SCHWARZER KRAUSER NO 1 ist in den Farben hell- und dunkelblau gehalten und insgesamt sehr schlicht gestaltet. Neben diversen Beschriftungen sind auf der Verpackung lediglich das ovale Markenlogo (ein Schiff auf dem Meer) sowie die riesigen vorgeschriebenen (und sinnlosen) Warnhinweise zu sehen.
Der Tabak selbst ist von dunkler Färbung und recht fein geschnitten. Allerdings empfand ich die Menge an holzigen und größeren Stückchen hier als überdurchschnittlich groß.
Der Geruch des Tabaks schien mir vergleichsweise intensiv und würzig – also für mein Geruchsempfinden durchaus sehr angenehm.
PRAXIS
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Unmittelbar nach dem Öffnen der Verpackung des Tabaks erlebte ich gleich eine erste Enttäuschung, denn der Tabak war derart feucht, dass mir das Stopfen einer rauchbaren Zigarette zunächst unmöglich war und so war ich gezwungen, den Tabak erst offen liegen zu lassen um diesen zu trocknen. Erst nach zwei Tagen war der Tabak dann soweit getrocknet, dass er sich problemlos in der Stopfmaschine verarbeiten liess. So scheint mir der Tabak insgesamt eher zum Drehen geeignet, als zum Stopfen.
Nachdem ich dann aber meine Zigaretten erst stopfen und dann rauchen konnte, versöhnte mich der Geschmack des SCHWARZER KRAUSER NO 1 wieder.
Der Hersteller spricht auf der Verpackung von einer würzigen Mischung mit angenehmem Aroma für Raucher, die einen herzhaften Tabak bevorzugen und dieser Selbsteinschätzung kann ich mich auch in vollem Umfang anschließen.
Der SCHWARZER KRAUSER NO 1 ist meines Erachtens/für mein Geschmacksempfinden ein sehr aromatischer und würziger Tabak, der darüber hinaus auch erfreulich kräftig schmeckt. Erfreulicherweise hatte ich auch nie den Eindruck, in diesem Tabak wären zusätzliche Aromastoffe oder ähnliches enthalten. Durch das Erfordernis, den Tabak zunächst zu trocken, scheint das Aroma übrigens noch ein wenig kräftiger zu werden. So zähle ich den SCHWARZER KRAUSER geschmacklich zu den besten Tabaken, die ich bisher geraucht habe.
Trotz der erwähnten gröberen Stückchen, die vergleichsweise zahlreich im Tabak enthalten sind, brennen die mit diesem Tabak gestopften Zigaretten sauber und gleichmäßig ab und nach dem Trocknen des Tabaks konnte ich auch keine Neigung zum Erlöschen der Glut feststellen.
FAZIT
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Geschmacklich überzeugt mich SCHWARZER KRAUSER NO 1 völlig, doch leider sind auch einige negative Eigenschaften dieses Tabaks nicht zu übersehen.
So kann ich hier zwar eine Empfehlung aussprechen, urteile jedoch „nur“ mit GUT !
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ein Testbericht von TommyT2002-09-15 15:49:35vom 15.09.2002Empfehlung: ja
Ein freundliches Hallo, an alle Drehfans!!!
Als ich 1978 in die Lehre ging, gewöhnte ich mir das Rauchen an.
Irgendwie hatte ich schon immer das Bedürfnis, meine Zigaretten selber zu Drehen.
Zu dieser Zeit kostete das 50!!! gr. Paket DM 2.70
Ich fing gleich mit der Sorte Schwarzer Krauser an.
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Nun Zum Produkt:
Der "Schwarze Krauser" hat mir von Anfang an gut geschmeckt!!!
Würzig, aromatisch und stark.
Bis zum Ende meiner Lehre rauchte ich ihn.
Irgendwann habe ich etliche andere, vergleichbare Sorten probiert.
Aber es zog mich immer wieder zum
Schwarzen Krauser hin, weil er wirklich würzig&aromatsch war!!!
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Meine persönliche Meinung ist:
Nach
wie vor ein sehr guter Tabak!!!
Das Preis/Leistungsverhältnis(wenn man hier überhaupt davon reden kann) hat stark nachgelassen.
Es war Kult "Krauser" zu rauchen.
Davon ist nichts mehr zu merken.
Meiner Meinung nach sollten die entsprechend
dafür zuständigen Damen u. Herren
der Marketing/Werbeabteilung wieder back to the roots (zurück zu den Wurzeln) gehen.
Und damit den "Kultstatus" wieder aufleben lassen.
Das Produkt ist es wert!
Gute Werbeaktionen helfen hier Wunder!!!
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Fazit: Gutes Produkt
Preis/leistung = nicht so in Ordnung
Bekanntheitsgrad = gesunken
Wer stark und würzig rauchen will,
sollte hier mal probieren
P.S.: Viele Raucher haben das Geld für den Krauser nicht! Ein Tip an den Konzern: mal drüber nachdenken der erste Tabakkonzern zu sein, der die Preise senkt.