Screwdriver Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (5.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
kinderleicht, in der Anschaffung der Zutaten nicht teuer
Nachteile/Kritik
fällt mir nix ein
Hummels erste Schritte in ein neues Terrain
ein Testbericht von SeeHummel2003-05-26 20:17:30vom 26.05.2003Empfehlung: ja
Vorteile: kinderleicht, in der Anschaffung der Zutaten nicht teuer...Nachteile/Kritik: fällt mir nix ein
heute soll es mir um ein Thema gehen, was regelmäßige Leser von mir noch nicht kennen und zwar um einen Cocktail. An der eigenen Herstellung von Cocktails war ich schon immer interessiert, wollte aber nicht nur auf diverse Rezeptbücherchen vertrauen, sondern auch mal einen Tip vom Fachmann :o). Na ja, und wie es der Zufall wollte bin ich bei ciao.com und auch hier bei yopi.de vor einigen Tagen auf einen solchen Fachmann gestoßen, der einigen von euch vielleicht auch bekannt ist.
***An dieser Stelle will ich dem Chrischi (KRAWALLO) auch noch mal für seine zahlreichen Tipps und Tricks danken :o) auch wenn du mir die Zutaten zu dem hier nicht verraten hast :o)!!!***
Wie ihr euch vielleicht mittlerweile denken könnt bin ich in Sachen Cocktails-selber-mixen noch ein extremes Greenhorn :o), deswegen halten wir auch mal die Bälle flach und fangen mit den kleinen und wie ihr bald merken werdet auch einfachen Sachen an.
Heute geht es mir um einen schlichten und einfachen 'Cocktail' (manche kennen ihn vielleicht auch unter dem Namen Wodka-Orange) und zwar dem Screwdriver. Dieser lässt sich extrem einfach zubereiten aber verfehlt seine Wirkung bei den Geniesern, die den Alkohol nicht sofort herausschmecken wollen, auf keinen Fall.
Hier also erstmal die Zutaten:
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*** 1cl entspricht etwa einem halben Schnapsgläschen. Am besten ihr sucht euch eins auf dem die cl angegeben sind!!!***
Man nehme:
5cl Wodka
15cl Orangensaft (entweder frisch gepressten oder 100%igen UNGESÜßTEN!!!)
eine Orangenscheibe und eine Cocktailkirsche zum verzieren
3 bis 4 Eiswürfel
und sonst ... nichts weiter :o).
Wie ihr seht hören sich die Zutaten nicht unbedingt spektakulär an und auch die Zubereitung sorgt nicht gerade dafür, das man seinen Adrenalinspiegel in die Höhe schnellen lässt aus Angst was verkehrt zu machen :o).
Ihr nehmt euch ganz einfach ein Longdrinkglas (wer dieses nicht zu Hause hat sei gesagt ein anderes tuts natürlich auch :o)) in welches ihr die Eiswürfel gebt. Nun gebt ihr diesen noch den Wodka und den Orangensaft bei (bleibt aber bitte bei der Mengenangabe aus dem Razeptchen!!!) und rührt das Ganze kurz um. Damit es aber nicht ganz so langweilig wirkt, steckt ihr einfach noch eine Orangenscheibe an den Glasrand und befestigt an dieser noch eine auf einen Zahnstocher gespießte Cocktailkirsch. FERTIG!!!
Ich hab ja gesagt, nicht weiter aufregend!!!
Auch von der Farbe erinnert der Screwdriver eher an einen etwas wässrigen Orangensaft, aber spätestens bei übermäßigem Genuss dürfte euch klar werden, dass es sich ganz und garnicht NUR um Orangensaft handelt. Da der Cocktail auch vom Geschmack her eher an Orangensaft erinnert (den Wodka schmeckt man nur ganz dezent heraus) unterschätzen Einige gern mal die Wirkung des BISSCHEN Wodka, aber das kann zu erheblicher Katerstimmung führen :o).
Von der Anschaffung der Zutaten her, ist der Screwdriver natürlich sehr günstig, wobei ihr wirklich darauf achten solltet 100%igen Orangensaft der auch nicht gesüßt ist zu kaufen, denn mit den wässrigen Dingern die es vorrangig gibt, schmeckt das ganze einfach nicht so wie es soll. Bei dem Wodka reicht meiner Meinung nach eine billige Variante, wie zum Beispiel der Wodka Rachmaninof für 4,99 Euro (0,7l) von Lidl.
Vom Geschmack
her erinnert mich der Screwdriver immer an Sommer, faulenzen und Wasser :o). Er ist sehr erfrischend, was sich natürlich noch steigern lässt, wenn man auch die Gläser vor der Zubereitung etwas kühlt. Ich find ihn einfach nur lecker (liegt sicher auch daran, dass ich so schon auf O-Saft stehe :o)) und wie gesagt, auch gerade 'Nichtskönner' oder Einsteiger in Sachen Mixgetränken ist er wirklich zuzutrauen denn ... was will man denn auch falsch machen *lol*??? Bleibt aber am Besten bei der oben genannten Rezeptangabe, denn auch wenn man den Wodka nicht richtig schmeckt, er ist doch da!!! In diesem Sinne, lasst uns den Sommer wenigstens im Glas genießen, wenn er so schon noch nicht da ist *jedenfalls heute bei mir nicht*, aber denkt dran ... DON'T DRINK AND DRIVE!!!
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Barlexikon-Teil 1 ( A - B)
ein Testbericht von Angel762002-04-30 11:54:45vom 30.04.2002Empfehlung: ja
Hab mal in der Abteilung Getränke gestöbert. Ich bin ja ein absoluter Cocktailfan und meistens lass ich mich an der Bar überraschen was mir so zurechtgemixt wird. Hauptsache süß...
Ab heute hab ich mir gedacht fang ich mal mit einem kleinen Barlexikon an, denn in den Rezepten stehen manchmal Begriffe, die wahrscheinlich nur die Barkeeper kennen.
A
Abseihen = Das Abgiessen einer Flüssigkeit aus dem Shaker oder dem Rührglas durch ein Barsieb. Auf diese Weise wird verhindert, dass Eisstückchen in das Glas gelangen.
Abspritzen = Ein Drink wird abgespritzt, indem ein Stück Schale einer Zitrusfrucht direkt über dem Glas ausgedrückt wird, und auf diese Weise die in der Schale enthaltenen ätherischen Öle in das Getränk gelagen. Oft wird die Schale danach zusätzlich in das Glas gegeben.
Agraffe = Drahtgebinde, das um den Korken einer Champagner- oder Sektflasche gebunden ist.
Aperitif = Getränke, die vor dem Essen gereicht werden und den Appetit anregen sollen. Der typische Aperitif wird ohne Trinkhalm und Eiswürfel serviert. Andere Bezeichnungen für diese Getränkegruppe sind "Pre-Dinner-Cocktails" und "Before-Dinner-Cocktails". Viele Barklassiker sind typische trockene Aperitifs: Martini dry, Manhatten, Bronx, Rob Rey, Negroni.
B
Barlöffel = Ein besonders langstieliger Löffel, zum Verrühren von Cocktailzutaten im Rührglas der auch als Maßeinheit für die Zutaten dient. Der typische Barlöffel fasst etwa 0,5 cl und kann daher für das genaue Abmessen von Sirups und Creams verwendet werden.
Barmesser = Das Barmesser wird zur Bearbeitung der Früchte verwendet, mit denen die Drinks dekoriert werden. Besonders geeignet sind Messer, die eine Säge haben und vorne spitz zulaufen, damit sich kleiner Früchte oder Fruchtstücke gut aufspießen lassen.
Barschaufel = Mit der Barschaufel werden die Eiswürfel und das gestoßene Eis aus ihren (meistens gekühlten) Vorratsbehältern in den Shaker oder das Gästeglas gegeben.
Barsieb = Das Barsieb soll Eisstücke, Kerne von Zitronen etc. beim Ausgießen des Drinks aus dem Shaker oder dem Rühglas zurückhalten. Üblicherweise bildet eine Spiralfeder aus Edelstahl den Rand des Barsiebs, so dass es sich an die Form des Shakers oder des Rühglases anpassen kann.
Barzange = Das ist ein kleine Edelstahlzange, die zum Öffnen von sher fest sitzenden Korken und Flaschenverschlüssen verwendet wird.
Blender = Der Belender ist ein elektrisches Mixgerät, das nach dem Namen einer großen Herstellerfirma auch unter der Bezeichnung "Hamilton Beach" bekannt ist.
Boston Shaker = Dies ist ein besonderer Typ des Shakers, der aus einem Metall- und einem Glasbecher besteht. Nachdem die Zutaten samt Eiswürfeln in einen Becher gegeben wurde, werden die beiden unterschiedlichen großen Hälften des Boston Shakers mit den Öffnungen ineinander verkeilt und der Drink geschüttelt.
BL = Dies ist die Mengenangabe für den Inhalt eines Barlöffels (2, 3 oder 5 Gramm).
Was ist der Unterschied zwischen einem Screwdriver und einem Wodka-Orange?
ein Testbericht von wurbel2002-03-27 10:10:26vom 27.03.2002Empfehlung: ja
Vorne weg aber noch etwas zum Namen Cocktail. Woher kommt eigentlich der Begriff Cocktail? Cocktail heißt übersetzt Hahnenschwanz. Die Geschichte des Namens beginnt während der großen Einwandererwelle in Amerika. Dort waren Hahnenkämpfe offiziell verboten. Trotz allem wurden sie, wenn auch illegal, durchgeführt. Und der Besitzer des Siegertieres bekam als Trophäe die Schwanzfedern des Verliererhahns. Nach dem Kampf, bei dem es auch um viel Geld ging, wurde natürlich mit reichlich Alkohol angestoßen. Man trank „on the cocks tail”. Und dies hat sich dann auch eingebürgert.
Hier jetzt ein einfaches Rezept eines
Klassikers:
Screw Driver
ZUTATEN für eine Portion
2-3 Eiswürfel
2,5 cl Wodka
7,5 cl Orangensaft
ZUBEREITUNG
Alle Zutaten in ein Rührglas geben und alles sehr gut verrühren. Das Getränk muß sehr kalt sein. Den Inhalt in ein mittelgroßes Becherglas füllen.
Im Sommer kann man die Gläser auch vor dem Genuss in Eisfach stellen. Dann bleibt der Cocktail länger kühl und die Eiswürfel verwässern ihn nicht so schnell. Garnieren, z.B. mit einer Orangenscheibe oder einem Stück Ananas. Ohne Strohhalm servieren.
Dies ist ein ganz einfacher Cocktail, aber ein mega cooler Klassiker. Viele kennen ihn auch unter dem Namen Wodka Orange. Stimmt! Es ist genau dasselbe. Es gibt keinen Unterschied!
Es gibt Variationen von diesem Cocktail. Die meisten Varianten betreffen das Verhältnis Wodka zu Orangensaft. Am besten finde ich das Verhältnis 1:2. Damit ist der Wodka nicht zu dominant und der Orangensaft deckt auch nicht alles zu. Hier gilt es auszuprobieren.
Noch etwas zum Orangensaft. Ich nehme lieber einen ohne Fruchtmark für die Cocktails. Das sieht einfach besser aus und ich mag es. Aber es muß ein wirklich guter Orangensaft sein. Denn mit einem Nektar oder ähnlichem süßen Saft gewinnt man mit diesem Cocktail keinen Blumentopf.
Noch etwas zu den Eiswürfeln. Die offenen Eiswürfelschalen sind eigentlich nicht zu empfehlen. Die Schalen verschmutzen in der Tiefkühltruhe immer wieder und das Eis nimmt u.U. auch mal einen fremden Geschmack an, je nach dem wie lange es schon lagert. Ich nehme lieber die Kunststoffbeutel, in die man das Wasser füllt und die Eiswürfel dann heraustrennt. Das ist einfach hygienischer
Eine Variante ist, anstatt Orangensaft Maracujasaft zu nehmen. Das ist auch ganz lecker. Ist aber Geschmacksache. Wenn man dann noch verschiedene Säfte mixt, erhält man andere Cocktails.
Der Cocktail schmeckt zu jeder Gelegenheit. Aber vorsicht, ist Alkohol drin! Nicht zuviel davon geniessen!
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