Sea Life Speyer Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (2.9 von 5)
von 75% aller Autoren empfohlen (3/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Recht interessant, gut aufgemacht
die Tierchen
Faszination Natur
Kindgerecht
Nachteile/Kritik
sehr hoher Eintrittspreis
der Preis, die Räumlichkeiten, der Parkplatzverweis
An einem verregneten Sonntag hingehen.
Ein teurer Spass...
ein Testbericht von Andreas15012005-04-17 14:57:42vom 17.04.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Recht interessant, gut aufgemacht...Nachteile/Kritik: sehr hoher Eintrittspreis
Doch wieder Sea-Life?
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Vor längerer Zeit hatte ich einen Bericht über das Sea-Life-Center in Timmendorfer Strand geschrieben, welcher mit der Aussage endete, dass ich sicher kein Sea-Life-Center mehr besuchen würde, weil mir die Preise viel zu hoch waren. Doch man soll nie "nie" sagen, und so kam es, dass wir heute das Sea-Life in Speyer am Rhein besuchten.
Und das kam so: Mein Sohn brachte aus der Grundschule zwei Freikarten für Kinder mit und verband damit die dringende Bitte, doch "mal wieder" ins Sea-Life zu gehen, und bei der zu erwartenden Ersparnis blieb meine Zusage nicht aus. Heute war es also soweit, und ich möchte gerne meine Eindrücke des Besuchs darlegen. Um es kurz zu machen: Fast alle Aussagen aus Timmendorfer Strand gelten auch für Speyer.
Anfahrt
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Wie man nach Speyer kommt, beschreibe ich hier nicht, das sollte jeder eigentlich ohne Hilfe schaffen können.
In Speyer selbst kenne ich mich eigentlich gut aus, trotzdem wusste ich nicht genau, wo das noch recht neue Sea-Life-Center liegt, nur die grobe Richtung war mir bekannt. Deshalb schaute ich im Internet unter www.sealife.de nach und fand einen Anfahrts- und Anmarschplan vor, der sehr anschaulich zeigte, wie man zum Center kommt. Leider gibt es auch in Speyer keine Parkplätze in unmittelbarer Nähe; man könnte unter Umständen unter dem Dom parken, doch dort gibt es meines Wissens kein günstiges Tagesticket. Also bleibt der große Parkplatz Festplatz/Dom, der aus allen Richtungen gut ausgeschildert und einfach zu finden ist. Auch Parkplätze gibt es dort (fast) immer, so dass man damit auf Nummer sicher geht.
Nachdem man einen Parkplatz gefunden und für 2,00 Euro ein Tagesticket erstanden hat, steht ein kurzer Fußmarsch von ca. 600 Meter durch den Domgarten zum Yachthafen an, denn dort ist das Sea-Life-Center erbaut worden. Der Weg ist bestens ausgeschildert, das Center nicht zu verfehlen.
Mit dem Zug kann man natürlich auch nach Speyer fahren. Man kommt dann am Hauptbahnhof an und kann für (glaube ich) 1,00 Euro mit dem City-Shuttle durch die Stadt auch wieder bis zu dem beschriebenen Parkplatz fahren, von wo der gleiche Fußweg zu "bewältigen" ist. Vielleicht wäre es aber auch interessant, vor dem Dom auszusteigen und vor dem Besuch des Sea-Life noch den Dom zu besichtigen.
Eintritt
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Das Sea-Life-Center in Speyer ist ein recht schmuckloser silbergrauer Quader und wirkt von außen unspektakulär. Gegenüber des Centers liegt die Anlegestelle für das Passagierschiff "Sea Life", mit dem man den Altrhein erkunden kann, wenn man das möchte. Außerdem gibt es einen Brezelstand, was für Speyer durchaus typisch ist.
Im Center selbst kommt man direkt zum Empfangstresen - wir hatten Glück, dass heute vormittag wenig los war und keine Warteschlagen vorhanden waren. Die Eintrittspreise betragen 11 Euro für Erwachsene und 7,50 Euro für Kinder. Da wir zwei Freikarten für die Kinder hatten, bezahlten wir also 22 Euro und durften die "Sperre" passieren; einen Katalog/Führer für 3,50 Euro sparten wir uns, weil wir aus dem Center Timmendorfer Strand noch wussten, dass es im Center fast überall so dunkel war, dass man sowieso nichts lesen konnte. Dies war in Speyer übrigens auch wieder
so.
Beim Bezahlen bekommt man einen Stempel auf die Hand, denn das bezahlte Eintrittsgeld gilt für den ganzen Tag bei beliebig vielen Eintritten ins Center. Das klingt großzügiger als es ist, denn die meisten Leute werden sowieso nicht mehrmals an einem Tag da rein gehen - oder?
Nebenbei bemerkt sei es, dass auf der Webseite von den Eintrittspreisen nichts zu lesen ist. Dies finde ich nicht gerade besucherfreundlich, andererseits würden sonst womöglich manche Leute gar nicht erst kommen...
Besuch bei den Fischen...
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Nach der Kasse geht es durch eine Tür in einen recht dunklen Raum mit einer weiteren Tür, in eine Art "Besucherschleuse" also, die neue Besucher nur in kleinen Gruppen ins eigentliche Center durchlässt. Damit kann man wohl bei erhöhtem Besucheraufkommen gewisse Abstände schaffen, damit nicht alle durcheinander rennen. In unserem Fall öffnete sich die Tür sehr schnell und machte den Weg ins Center frei, wo wir zunächst keine weiteren Besucher sahen; dies sollte sich aber nach kurzer Zeit ändern.
In Speyer liegt der Haupt-Schwerpunkt auf dem Rhein, kein Wunder bei der Lager des Centers fast direkt an diesem Fluss. Die Ausstellung folgt dem Rhein von der Quelle bis zur Mündung und geht dann über zum Leben im Atlantik. Einzelne Stationen sind unter anderem:
- Gebirgsbach
- Bodensee bei Konstanz
- Rheinfall von Schaffhausen
- Rhein
- Hafenbereich (Rotterdam)
- Nordseegrund
- Schiffswrack
- Tiefseetunnel mit kleinen Haien
- Ozeanpanorama
- Seepferdchen
- Riesenkrabben - Raubritter der Meere
Daneben gibt es eine Dauerausstellung von Greenpeace, wo die Fischereiproblematik anschaulich dargestellt wird. Greenpeace-Aktivisten sammeln Unterschriften gegen Genprodukte bzw. für deren Kennzeichnung, sind aber nicht weiter aufdringlich.
Insgesamt ist die Ausstellung sehr sehenswert, zumal dann, wenn wie heute relativ wenig Andrang herrscht. Wir konnten heute vor jedem Aquarium so lange verweilen, wie wir wollten, ohne gleich weitergedrängt zu werden. Es war auch kein Problem, zwischendurch wieder ein Stück zurückzulaufen; das geht bei großem Andrang sicher nicht, denn die Wege sind relativ eng und die ganze Ausstellung ist so angelegt, dass man den Rundweg einmal geht und dann das Gebäude verlässt.
Für die Kinder gibt es ein kleines Quiz, so dass sie eine Zeitlang beschäftigt sind, Antworten zu suchen und die Lösungen auf ihrem Lösungsblatt aufzurubbeln. Da unsere Kinder noch ziemlich klein sind (5 und 8 Jahre), mussten wir zwar helfen, aber dafür wurde nicht zu sehr weitergedrängelt. Ebenso gefiel den Kindern für einige Minuten das "Erlebniskino"; wir fanden den dort gezeigten Film allenfalls durchschnittlich, waren aber vielleicht auch nicht die richtige Zielgruppe.
Die einzelnen Becken / Aquarien sind sehr schön gestaltet und die begleitenden Infotafeln wirklich informativ und ausführlich. Wir konnten über die Fluss- und Meeresbewohner viel erfahren und erlebten eine "bildende" Stunde. Besonders gut hat uns der Hafenbereich gefallen, außerdem der Nordseegrund - hier gab es einen interessanten Vortrag - und der Tiefseetunnel. Seepferdchen und Krabben/Krebse etc. waren auch sehr interessant. Man kann insgesamt keinesfalls sagen, dass irgendein Element der Anlage misslungen wäre; dies ist nicht der Fall. Wir waren sehr angetan und hielten uns dann auch ca. 1,5 Stunden im Sea Life auf. Wenn man die Preise nicht zu stark wertet, ist das Sea Life sicherlich sehr zu empfehlen.
Was gibt es sonst noch?
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Natürlich darf in jedem Sea-Life ein Shop und ein Restaurant nicht fehlen. Im Shop haben wir einige Kleinigkeiten gekauft, die die Kinder von ihrem Taschengeld haben wollten - von mir aus, allerdings sind die Preise wie erwartet eher gehoben. Das Angebot sind Tassen, Gläser, Stofftiere aller Art (natürlich vor allem Wasserbewohner...), Süßigkeiten und Billig-Spielwaren sowie allerhand überflüssiger Klimbim.
Die einzige Toilette gibt es hier zwischen Shop- und Restaurant-Bereich, wer also während des eigentlichen Center-Besuchs mal auf die Toilette muss, muss das Center durch den Shop verlassen, sein "Geschäft" erledigen und dann wieder durch den Eingang zurück in die Ausstellung gehen - das ist unnötig unpraktisch und langwierig organisiert und gefällt uns so nicht.
Das Restaurant haben wir nicht getestet, aber natürlich auf die Preise und Portionen geschielt. Was ich da sehen musste, zeigte sich als mittleres-gehobenes Preisniveau, aber für so ein Center durchaus üblich und nicht überzogen. Die Portionen sind ebenso mittelgroß und für richtig hungrige Mägen womöglich etwas zu klein. Immerhin gibt es eine sehr schöne Terrasse, auf der man heute mittag schon angenehm sitzen konnte.
Im Außenbereich gibt es einen Mini-Spielplatz, der aber nur ganz kleine Kinder ansprechen dürfte.
Informationen
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Sea Life Center
Im Hafenbecken 5
67346 Speyer
Telefon 06232 / 6978 - 0
Telefax 06232 / 6978 - 27
Internet www.sealife.de
täglich geöffnet ab 10.00 Uhr (außer Heiligabend)
Fazit
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Eigentlich spricht nichts gegen das Sea-Life in Speyer - die Ausstellung ist sehr ansprechend gestaltet und wirklich sehenswert, doch die Preise machen in meinen Augen den sehr positiven Eindruck zumindest teilweise zunichte. Hätten wir voll zahlen müssen, hätten wir 37 Euro hingelegt, und das für eine gute Stunde "Fische gucken". Das ist - bei aller Qualität des Gebotenen - eindeutig zu viel. Mit Prospekt und kleinen Souvenirs sowie der Parkgebühr ist man mit einer Familie schnell bei 50 Euro, und dann ist der Tag noch lange nicht zu Ende. Ich fände den gezahlten Preis von 22 Euro in Ordnung, wenn damit die ganze Familie abgedeckt wäre; es sollte auf jeden Fall eine Familienkarte geben, was in Speyer leider nicht der Fall ist.
Da gehe ich lieber ins Technik-Museum (auch in Speyer, gleicher Parkplatz!), zahle noch etwas mehr, kann mich aber auch viel viel länger aufhalten, weil dieses Museum einfach deutlich größer ist.
Insgesamt: inhaltlich voll empfehlenswert, preislich abzulehnen. Ich vergebe eine (knappe) Empfehlung und eine mittlere Bewertung, die ich ausdrücklich mit dem schwachen Preis-Leistungs-Verhältnis begründe. Ich empfehle, Sonderaktionen zu nutzen bzw. eine der Kombinationstickets mit anderen Museen zu kaufen, da spart man doch einige Euro.
PS: Wenn ich trotz des langen Textes etwas vergessen haben sollte, nehme ich Hinweise gerne entgegen.
PS2:
Wer schon in das Sea Life Center gehen möchte, sollte Aktionen nutzen. Zum Beispiel erhalten ADAC-Mitglieder Ermäßigungen, sicherlich gibt es auch noch weitere Möglichkeiten zum Sparen.
...
infoload, 10.04.2005
... der gefaumlllt. Klasse geschrieben. Gruszlig infoload
kruemel02, 12.04.2005
Ich war noch nie in so einem Park. LG Oli
mousebear, 15.04.2005
Dein Bericht gefaumlllt mir. Wirklich sehr gut geschrieben. Habe eigentlich dieses Jahr auch vor einen Sea Life Center zu besuchen. Gott sei Dank habe ich eine Ermaumlszligigungskarte. Wirklich ganz schoumln happig, was Du da berichtest :-. Liebe
An einem Tag vom Alpengebirgsbach zu den Tiefen der Ozeane
ein Testbericht von Lale2008-10-30 21:06:41vom 30.10.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Faszination Natur
Kindgerecht...Nachteile/Kritik: An einem verregneten Sonntag hingehen.
Hallöchen, ich möchte hier meine persönliche Meinung zu einem meiner Lieblingsausflugsziele wiedergeben, aber auch allgemeine Hinweise zu den Gegebenheiten vor Ort aufführen. So kann jeder selbst entscheiden, ob ihm diese Variante der Freizeitgestaltung gefällt.
1. Einführung
2. Öffnungszeiten und Preise
3. Der Rundgang
4. Der Service
a) Mitarbeiter
b) Restaurant
c) Toiletten
4. Was Sea Life nicht ist
5. Was Sea Life ist
Das Sea Life in Speyer öffnete im Jahr 2003, im 1700 qm großen Süß- und Meerwasseraquarium befinden sich über 3000 Tiere aus 100 Arten.
Die unterschiedlichen Lebensräume (vom Gebirgsbach bis in die Tiefen des Ozeans, näheres siehe 3. der Rundgang) der Wasserlebewesen werden auf einem liebevoll gestalteten Rundgang in 30 verschiedenen Becken nachgebildet.
Sea Life arbeitet zusammen mit dem WWF für den Schutz der Weltmeere.
GEBIRGSBACH: Der Rundgang beginnt an den Quellen der Alpen. Man findet hier heimische Tiere wie Saibling, Forelle und Flusskrebs im wunderschön gestalteten Becken.
Es folgt der Bereich: BODENSEE VOR KONSTANZ, auf welchen der RHEIN und RHEINFALL VON SCHAFFHAUSEN folgen. Hier werden Zander, Welse und Hechte vorgestellt.
Der HAFENBEREICH zeigt Lippfische und Langusten.
Der NORDSEEGRUND, mein persönliches Lieblingsbecken, zeigt die faszinierenden Rochen, die _mangels Knochen_ wunderbar durchs Wasser "schweben".
Im SCHIFFSWRACK wird es dann schon exotischer: Seewolf, Qualle und Schleimfisch schwimmen um das alte Wrack.
DER TROPISCHE TUNNEL ist natürlich das Highlight für Kinder und Jugendliche. Wo sonst ist ein Hai praktisch Wange an Wange mit deinem Gesicht? Der Tunel ist 10 m lang und mit 320000 l Wasser gefüllt. DAS OZEANPANORAMA bietet noch einen abschließenden Blick von oben auf die wunderschöne Welt des Ozeans.
Des Weiteren findet man im Sea Life Speyer:
*** Ein Berührbecken (Anemonen und Seestern) :
Hier wird auch sehr darauf geachtet, das die Tiere keinem Stress ausgesetzt werden.)
*** Ein Erlebniskino
*** Einen Souvenirladen:
Neben kitschig- niedlichem Plüschgetier findet man hier auch gute Sach- Literatur über das Meer.
*** Ein Spieleland: Die vier Entdecker hatten allerdings keine Lust mehr auf buntes Spielzeug, der Eindruck des Meeresgetieres hatte sie zufriedengestellt.
Schon vorab kann man sich im Internet oder in der Eingangshalle mit kindgerechten Rätselbogen versorgen. Meinen vier Kids hat das sehr dabei geholfen einen zweiten Blick auf so manche Dinge zu werfen. Alle waren übrigens begeistert (natürlich nicht nur
an dem Quiz) und so ausgeglichen, dass es weder Streitereien, Langeweile oder sonstige Unannehmlichkeiten gab.
a) Mitarbeiter
Sind sehr darauf gerichtet, alles kindgerecht zu erklären und auf die Fragen der Kids stets einzugehen. Das war schon toll.
b) Restaurant
Wir hatten unseren eigenen Imbiss dabei. Daher kann ich nichts über die Preise sagen. Der Speiseraum ist jedenfalls optisch sauber, hell, freundlich. Und der Balkon bietet Rauchern die Möglichkeit auf eine schnelle Zigarette zwischendurch. (Juhu!)
c) Toiletten
Die Toiletten sind hell und sehr sauber. Das ist erfreulich.
Nachteil ist allerdings, dass nur am Ende des Rundgangs, bzw am Anfang ein WC ist, man muss also zurück- oder vorlaufen.
Sealife ist keine große, hell beleuchtete Halle, aus Rücksicht auf die Tiere ist das Licht stets gedämpft. Wer unter Platzangst leidet, oder nicht gern im Halbdunkeln ist, der sollte lieber einen Spaziergang am Flussufer machen.
Es ist auch keine Anhäufung an schnell abrufbaren Absurditäten oder Kuriositäten. Wer seine Augen offen hält, der kann jedoch so manches Wunder der Natur entdecken.
Das Ganze ist KEIN Geheimtipp, wer hier an einem verregneten Sonntag landet, darf sich nicht über ein überfülltes Aquarium wundern.
Sealife bietet großen und kleinen Entdeckern die Möglichkeit verschiedene Lebensräume und die dazugehörigen Bewohner genauer kennen zu lernen.
Man findet hierbei Geschöpfe die keine Augen, Herzen, noch Knochen besitzen, aber aus 98% Wasser bestehen. (die Qualle)
Tiere mit 8 Armen, die in Fluchtsituationen durch ein eurogroßes Loch passen, 3 Herzen besitzen und blaues Blut haben. (die Krake)
Kurz, lässt man sich auf das Abenteuer ein, studiert hier und da ein Hinweisschild, beobachtet ein Tier ein bischen länger als zu Hause eine angeklickte Internetseite, so erlebt man die ein oder andere Faszination.
ein Testbericht von esposa19692008-03-22 15:16:42vom 22.03.2008Empfehlung: nein
Vorteile: die Tierchen...Nachteile/Kritik: der Preis, die Räumlichkeiten, der Parkplatzverweis
Hallo, meine lieben Leser, Freunde und Bewerter,
da ich gesehen habe, dass es über das Sealife Speyer noch keinen Bericht gibt, wir aber schon 2 x dort waren, werde ich euch darüber mal ein wenig berichten. Zuerst einmal die Fakten und dann meine Erfahrungen.
Öffnungszeiten:
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Di e Speyerer Attraktion ist täglich geöffnet.
364 Tage im Jahr (außer Heiligabend)
April, Mai, Juni, September, Oktober:
Mo-Fr: 10:00 - 17:00 Uhr*
Sa, So, Feiertage und Schulferien Rheinland-Pfalz: 10:00 - 18:00 Uhr*
Juli & August: täglich 10:00 - 19:00 Uhr*
November-März: täglich 10:00 - 17:00*
* Letzer Einlass jeweils eine Stunde vor Schluss
Das Mitbringen
von Hunden ist aus veterinäramtlichen Gründen nicht gestattet.
Preise:
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- Erwachsene: 12,95 EUR (Gruppen ab 15 Personen 10,95 EUR)
- Kinder (3 bis 14 Jahre) 9,50 EUR (Kinder in der Gruppe 8,- EUR)
- Schüler, Studenten, Senioren (ab 60 Jahren), Behinderte 11,95 EUR (Gruppe 10,- EUR)
- Schüler im Schulklassenverband 5,50 EUR
Für Kinder bekommt ihr bei einem voolzahlenden Erwachsenen freinen Eintritt, wenn ihr ADAC Mitglied seid und die ADAC Karte vorzeigt. Ausserdem liegen oft Kinderfreikarten in verschiedenen Einrichtungen aus (Toy` r´us, Mac Donald´s) Auch in einigen Spongebob DVDs hatte ich schon Frei-Kinderkarten liegen gehabt.
Adresse:
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Im Hafenbecken 5
67346 Speyer (in unmittelbarer Nähe des Kaiserdomes)
Telefon 06232 / 6978 - 0
Telefax 06232 / 6978 - 27
Internet www.sealife.de
Bei der Anfahrt mit dem Auto folgt man der Beschilderung Speyer-Zentrum, Dom, Museen. Parken kann man auf den Parkplätzen Festplatz, am Naturfreundehaus oder am Technikmuseum.
Bei der Anfahrt mit der Bahn kann man vor dem Bahnhof in den City-Shuttle einsteigen (bis zur Haltestelle Festplatz). Der kurze Fußweg von dort ist ausgeschildert.
Dazu muss ich sagen, dass am Sealife Parkplatz darauf hingewiesen wird, dass es die letzte Parkmöglichkeit zum Sealife ist. Als wir das erste mal dort waren, war das wenige Wochen nach meinem Notkaiserschnitt. Ich dachte den "Kurzen" Weg werde ich schon schaffen. Aber das zog sich und zog sich und zog sich bis wird dort waren. Als wir ankamen entdeckten wir viele freie Parkplätze, die zwar nicht exklusiv für das Sealife gedacht waren, aber jedermann zur Verfügung standen. Da haben wir uns schon ganz schön geärgert, dass wir so lange laufen sollten. Beim nächsten Besuch parkten wir direkt hinter dem Sealife und hatten nur etwa 1 Minute Fußweg, was so aber nicht ausgeschildert ist.
Die Ausstellung:
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1700 Quadratmeter auf zwei Ebenen - außer den Aquarien, laden ein SOS-Artenschutzraum, der "Botschafter der Meere"-Raum und das Berührbecken große und kleine Besucher zum Mitmachen und Kennenlernen der Lebewesen und ihrer Lebensräume ein. Das Kinderspieleland mit Ballbad ist der perfekte Ausklang des SEA LIFE Besuchs für die kleineren Gäste, während das Restaurant mit Rheinterasse auf einen Kaffee oder einen kleinen Snack zur Entspannung einlädt.
Becken:
30 Süß- und Salzwassertanks mit rund 450 000 Litern Fassungsvermögen.
Bewohner:
3000 Tiere, mehr als 100 verschiedene Arten - darunter Schwarzspitzenriff-, Ammen-, Zebra- und Katzenhaie, Rochen, Dorsche, Doktorfische, Kaiserfische, Clownfische, Drückerfische, Langusten, Hummer, Seepferdchen, Markrelen, Krebse, Seesterne, Seeigel,Anemonen.
Bei seiner Reise in die Unterwasserwelt folgt der Besucher dem Verlauf des Rheins, von seiner Quelle in den Bergen bis in die Tiefen des Ozeans und lernt dabei die natürlichen Lebensräume der verschiedenen Etappen seiner Reise, die ihn durch die Schweiz, Deutschland und die Niederlande führt, kennen. Im Bereich der Alpen verfolgt der Besucher Gebirgsbäche und Wildwasser, die später in den "Vater Rhein" führen und den Bodensee durchqueren. Danach erhält der Besucher Einblicke in den weiteren Verlauf des Rheines, mit Blick auf die Loreley, bis in den Küstenbereich, wo der Rhein in die offene See mündet. Anschließend wandert der Besucher über den Nordseegrund immer tiefer in den Atlantik und als Höhepunkt wird er auf eine Reise weit weg in ein tropisches Unterwasserparadies entführt. In dem acht Meter langen Unterwassertunnel durchschreitet der Besucher die "tropische Lagune der Haie" und sieht Hunderte farbenprächtiger Fische und majestätische Haie nur weniger Zentimeter vor seinen Augen vorbeiziehen.
Bei der Gestaltung der verschiedenen Bereiche wie z B. den Gebirgsbächen, des Rochenbeckens und dem Tunnel am Grund des Ozeanbeckens, geht moderne Aquariumstechnologie Hand in Hand mit liebevollem Design und interaktiven Erkundungsspielen.
Ergänzt wird das Programm darüber hinaus durch Vorträge und Präsentationen, in denen Wissenswertes über das Leben unter Wasser auf anschauliche Art vermittelt wird.
Mit allen Sinnen (Sehen, Hören und Fühlen) kann der Besucher die Unterwasserlebensräume erkunden und sich von ihren Bewohnern begeistern lassen.
quelle: www.speyer.de
Erfahrungen:
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Als wir das erste Mal dort waren, war Felipe ja gerade erst ein paar Tage alt, da waren wir nur wegen uns da. Ich fand es damals schon recht unattraktiv. Wenn man ankommt, steht man erst einmal eine Weile an. Rollstuhlfahrer kommen zwar bis an die Kasse via Rollstuhlrampe, aber alles andere wird super schwierig, da es treppauf und treppab geht. Die Gänge sind dunkel, eng und man sieht auch sehr wenig, weil man durch die Gänge geschupsst und gestoßen wird. Berührungsängste darf man hier nicht haben. Mit Kinderwagen war es eine reine Katastrophe, da kamen wir sogut wie niergendwo dran vorbei. Beim zweiten Male hatten wir unseren Felipe dabei der damals etwa 2,5 Jahre alt war. Wir dachten, wenn es uns schon nicht zusagt, vielleicht aber finden es Kinder toll. Es gibt auch an den Aquarien Fragen zu den Meeresbewohnern, die man mit Lösungshilfestellungen A B oder C lösen kann, das können Kinder dann auf einer Quizkarte eintragen und eine Jahreskarte gewinnen, das ist vielleicht ganz lehrreich aber eher für Ältere. Ein Mini-Kino gibt es auch noch, ich glaube da lief etwas über Greenpeace, Walfängerei oder so ähnlich. Von einer Führung haben wir aber weit und breit nie etwas gesehen. Im Rochenbecken sollte wohl eine Vorführung statt finden, aber die zog sich hinaus und als wir nach langem Warten fast erdrückt wurden, gingen wir weiter ohne auf die Vorstellung zu warten. Man solte nicht denken, dass das Sealife zu überfüllt ist. So viele Leute sind es gar nicht, aber alle sstaut sich auf zu engem Raum zusammen. Als wir endlich oben angekommen waren sahen wir das Restaurant. Da herrschte gähnende Leere. Ausser ein paar Imbiß-Kleinigkeiten gab es dort nichts zu essen. Ein Bällebad, wie im Text beschrieben - habe ich auch nicht entdeckt. Dafür wenigstens Toiletten mit Wickelgelegenheit. Dann kam der Clou: Wenn man zum Ausgang möchte muss man durch eine Spielzeugabteilung, anders kann man nicht hinaus gelangen. Zuerst passten wir mit dem Kinderwagen nicht durch das Drehkreuz und es war niemand aufzufinden, der die mit einem Spezialschlüssel öffnen konnte. Dann hoben wir den Kinderwagen kurzerhand darüber. Geht das auch mit einem Rollstuhlfahrer? Ich glaube, eher nicht. Beim zweiten Besuch dann ging die Quengelei los: Felipe wollte dies und wollte das. Normalerweise kaufen wir Felipe gerne in paar Andenken, aber dort gab es nur billgen und überteuerten Kitsch und Quatsch.
Fazit:
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Um die Zeit tot zu schlagen, wenn es draußen regnet, ist es vom Prinzip her gar nicht so schlecht gedacht. Aber bei den Eintrittspreisen und aufgrund der Räumlichkeiten artet ein Besuch dort eher zu einer Zumutung aus, denn als Erholung.
ein Testbericht von bertelvom 22.02.2010Empfehlung: ja
Positiv:
-interessante Aquarien die z.T. sehr schön gestaltet sind
-kleines Becken mit Seesternen und Anemonen zum Anfassen
-Umweltbelange werden thematisch integriert
-Cafe, Bällebad, Wickelraum vorhanden
Negativ
-unverschämte Eintrittspreise
-man muss am Ende einen Shop mit Quengelware durchlaufen
-bei Besucherandrang wird es recht eng
-für Kinderwagen