Seagate ST3120022A Barracuda 7200.7 120 GB Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
brauchbar
Zuverlässigkeit:
ausgezeichnet
Geschwindigkeit:
schnell
Laufgeräusch:
Installation:
sehr einfach
Vorteile
schnell, zuverlässig
Nachteile/Kritik
wird manchmal sehr laut
Mein Arbeitstier "Nimmermüde"
ein Testbericht von LittleSparko2007-04-22 14:44:56vom 22.04.2007Empfehlung: ja
Vorteile: schnell, zuverlässig ...Nachteile/Kritik: wird manchmal sehr laut
Ich habe einen Mitbewohner, der heisst Nimmermüde.
Er wohnt in meinem PC und ist ein ganz warmer Bruder - mitunter bringt er auch mal 45 Grad aufs Thermometer, meistens begnügt er sich aber mit 32 Grad.
Die Rede ist von ST3120022A - meiner Hauptfestplatte.
Diese steckte beim Kauf Dezember 2003 im Computer und verrichtet seither stets zuverlässig und treu, manchmal aber ziemlich laut ihre Arbeit.
**Preis**
Die Platte ist heute kaum noch zu haben, Seagate hat mittlerweile neue Generationen auf dem Markt. Unser lokaler Computer-Tempel bietet sie jedoch noch an, dort ist sie für 50 Euronen zu haben und bringt einen Platz von 120GB mit sich.
**Einbau/Installation**
Nun, ich musste sie nicht einbauen, sie steckte ja schon drin.
Passt in jeden herkömmlichen 3,5" Festplattenschacht und wird mittels 40poligem IDE Kabel und Stromkabel vom Board angeschlossen. Meine Festplatten hängen am Masterstrang und natürlich ist diese hier die Primary ;)
Ich musste die Platte auch nicht formatieren und anmelden, der Rechner kam damals vorinstalliert.
Allerdings hatte ich damals einen Freund und der hat die Platte dann "plattgemacht" und gevierteilt.
In 4 unterschiedlich Große Stücke, die ich mittlerweile mit Partition Expert wieder hin und her geschoben habe.
**bei der Arbeit**
Durch das Teilen in 4 Partitionen (1 für Windoof, 1 für Programme und 2 für diverse Daten), erhöht sich die Zugriffszeit beachtlich, da ja immer nur ein entsprechender Teil der Platte durchsucht werden muss. Gerade die Windoof Platte mit nur 15GB Anteil ist daher schnell verfügbar, was sich beim Arbeiten gut bemerkbar macht. (Berechnen lassen mit Dr.Hardware, der eine 2,5x so schnelle Zugriffszeit auf die 15GB C: Platte dokumentiert im Vergleich zur 200GB großen zweiten physikalischen Platte im Rechner.)
So stört auch der relativ geringe Cache von nur 2MB nicht weiter.
Die durchschnittliche Zugriffszeit übertrifft die vom Hersteller gemachten Durchschnittswerte minimal (erreicht bei mir 8,4ms) und das vom Hersteller angegebene Maximum von über 35MB/sec kann ohne Probleme erreicht werden. (Diese Messungen hat ebenfalls Dr. Hardware für mich vorgeneommen.)
Der Hersteller gibt eine Laufzeit von 50.000 Betriebsstunden an - nunja, 30.000 hab ich bereits geschafft, sollte mir also in absehbarer Zeit eine neue zulegen ;)
Die 7200rpm reichen für jeden herkömmlichen Desktop PC vollstens aus. Hardcore Gamer können sich ja bei WD umsehen und sich dort mit 10.000rpm eindecken....
Meine zweite Platte ist von Western Digital und im Betrieb erheblich leiser als die Seagate. Der kleine Scheisser macht manchmal schon ordentlich Krach, vor allem, wenn der Rechner denn doch mal aus war und die Platte neu gestartet wird.
Die insgesamt 120GB der vier Teile sind mittlerweile gut vollgepackt, aber ich habe bis heute keine kaputten Sektoren, keine Aussetzer, kein Hakeln oder Warten beim Arbeiten, Suchen oder ähnlichen Dingen.
Mit 32 Grad Betriebstemperatur (im 24/7 Dauerbetrieb) liegt die Platte (ohne eigenen Lüfter!) im sehr guten Schnitt und laut Seagate sind bis zu 60 Grad im Betrieb kein Problem für die Platte. Da mir die Sonne meine Eckwohnung immer gut aufheizt, bin ich für die nächste Hitzewelle also gut gerüstet, allerdings steht mein Gehäuse zur besseren Luftzirkulation immer einseitig offen, da die Platten keine Lüfter haben und ringsrum fast kein Platz ist.
**Fazit**
Als Standardfestplatte oder
zusätzlichen Storage zum heute sehr günstigen Preis immer noch zu empfehlen, da sehr robust und zuverlässig.
Mit fast 30.000 Betriebsstunden in knapp 40 Monaten hat mir die Platte bisher keinerlei Probleme bereitet und arbeitet stets schnell und ich kann ohne Aussetzer, Warten oder andere Schikanen flüssig arbeiten.
Da es heute größere und besser Platten gibt und das Preis/Leistungverhältnis immer besser wird, gibt es nur 4 Sterne, aber trotzdem eine Empfehlung, wer eine günstige, nicht ganz so riesige Storage-Platte sucht.
Heute möchte ich mal über meine Erfahrungen mit meiner Festplatte berichten. Im April 2004 habe ich mich entschlossen eine neue Festplatte zu kaufen. Warum? Eigentlich dachte ich damals, dass die 40GB Festplatte, die ich schon besaß, noch lange ausreichen würde. Doch durch das Anwachsen meiner Datensammlung stieß ich dann schnell an die Grenzen der Festplatte. Da ich es Leid war immer eine volle Festplatte zu haben, kaufte ich mir eine Neue. Dabei wählte ich die Seagate Barracuda 7200 120GB ST3120022A (BULK). Also eine 120GB Festplatte ohne Zubehör. Diese kaufte ich damals bei Amazon.de für 85€.
Bei meiner Festplatte handelt es sich um ein IDE-Festplatte. Es gibt zwar jetzt schon die Nachfolgegeneration. Das sind die sogenannten SATA-Festplatten. Der Hauptunterschied liegt neben den anderen Anschlusskabeln in der schnelleren Übertragungsrate, die durch die serielle Datenübertragung der SATA-Fesplatte hervorgerufen werden. Bei IDE-Fesplatten erfolgt die Datenübertragung paralell. Bei momentanen SATA-Festplatten kann man nur eine schnellere Zugriffszeit feststellen. Die SATA-Fesplatten sind zudem noch etwas teurer. Die damaligen Festplatten konnten diese Technik jedoch noch nicht sehr viel vorteilhafter ausnutzen. Aus diesem Grund und weil mein Budget nicht mehr hergab, habe ich mich für eine IDE-Festplatte entschieden. Was die Festplatte alles so kann, erfahrt ihr jetzt. Viel Spaß mit meinem Bericht!!!
1. Der Einbau
2. Zur Installation
3. Der Praxistest
4. Preis/Leistung
5. Die Fakten
6. Das Fazit
1. Der Einbau
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Der Einbau ist eigentlich ganz leicht. Der Computer wird zuerst aufgeschraubt, dann wird die Festplatte in die dafür vorgesehene Halterung gesetzt und angeschraubt, mit den vorgesehenen Schrauben. In meiner BULK Version waren diese nicht vorhanden. Ich hatte aber noch Ersatzschrauben. Da ich meine alte Festplatte noch behalten wollte, musste ich den Jumper noch auch Slave umstellen, damit die Festplatte korrekt erkannt wird. Dies ist auch nicht schwer, da eine Abbildung auf der Platte die Auswahlmöglichkeiten anzeigt, wie der Jumper gesteckt werden kann. Somit muss man nicht ewig herumprobieren. Wenn in eurem PC schon eine Festplatte vorhanden ist, dann solltet ihr die Neue nicht genau darunter oder darüber einbauen. Dann kommt es nämlich zum Wärmestau und im schlimmsten Fall wird die Festplatte beschädigt. Also wenigstens immer eine Lücke freilassen. Jetzt muss nur noch das Stromkabel und das Ultra DMA Kabel angeschlossen werden und der Einbau ist vollendet.
2. Zur Installation
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Hierzu brauch ich eigentlich nicht viel sagen. Wenn man den Computer anschaltet kann man sich noch im BIOS vergewissern, ob die Festplatte ordnungsgemäß erkannt wurde. Und siehe da, meine wurde sofort erkannt. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, dann sollte man noch mal die Jumper überprüfen. Auch nach Start von Windows XP wurde die neue Hardware sofort gefunden. Jetzt musste die Platte sie bloß noch formatiert werden. Wer will kann auch noch Partitionen auf der Festplatte erstellen. Ich habe meine Festplatte in drei Teile geteilt. Einmal 20GB und zweimal 50 GB. Dies finde ich vorteilhafter um die eigenen Daten zu verwalten. So kommt etwas Ordnung auf die Festplatte.
3. Der Praxistest
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Diese Festplatte arbeitet mit standardmäßigen 7200 Umdrehungen pro Minute. Meine alte 40GB Festplatte arbeitete auch schon mit der Geschwindigkeit. Das ist eigentlich ganz ok. Gegenüber meiner ganz
alten Festplatte mit 13,7GB und 5400rpm merkt man jedoch eine deutlich schnellere Lese und Schreibgeschwindigkeit. Nicht nur die ganz alten Festplatten, sondern auch noch viele 40GB Festplatten arbeiten noch mit 5400rpm. Also wer noch eine Festplatte mit 5400rpm besitzt, dem kann ich nur sagen, dass sich die Umstellung lohnt. Trotzdem gibt es heute auch schon Festplatten die mit 10000 und gar 15000rpm arbeiten. Diese Festplatten, auch 10/15k-Festplatten genannt, besitzen eine sehr schnelle Datenrateübertragungsrate (bei Letzteren bis zu 75MB/s). Die Investition in diese Festplatten lohnt sich aber nicht, da sie sehr, sehr teuer sind. Sie sind auch in erster Linie für den Dauereinsatz von Servern vorgesehen.
Das Lesen und kopieren von Dateien geht eigentlich ganz schnell. Die Übertragungsrate schwankte jedoch stark, sodass ich keine genaue Zahl nennen kann (Zwischen 30 – 40MB/s).
Eine andere positive Sache war, dass die Festplatte sehr leise ist. Ob meine Festplatte gerade auf Volllast arbeitet, dass hört man nicht. Das kann man nur noch am Kontrolllämpchen am PC-Gehäuse erkennen. (Oh mein Gott, ein Absatz indem 2 Wörter mit drei aufeinanderfolgenden Mitlauten vorkommen. Das sieht ja schrecklich aus!)
Wenn ich mir ein Festplatte kaufe, dann sollte diese auch sehr zuverlässig sein. Selbst beim kopieren von Dateien mit mehr als 2GB, ging alles erfreulicherweise gut. Bei meiner anderen Festplatte schleichen sich nämlich immer Kopierfehler bei einer solchen Dateigrößen ein.
Ich besitze die Festplatte jetzt seit knapp einem ¾ Jahr und sie läuft seitdem fehlerfrei. Kleinere Fehler oder schwerwiegende Fehler mit Datenverlust blieben mir bei dieser Festplatte bis jetzt zum Glück erspart.
4. Preis/Leistung
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Da es sich um eine IDE-Festplatte handelt hat sie damals nur 85€ gekostet. Heute dürfte sie für knapp 70€ erhältlich sein. Die Leistung der Festplatte für diesen Preis ist ganz gut. Sie arbeitet sehr leise und standardmäßig schnell. Da ich mir die BULK Version gekauft habe, kann ich an Zubehör auch nichts erwarten. Was bei anderen Versionen der Festplatte noch mitgeliefert wird, weis ich nicht. Ich bin jedenfalls voll und ganz zufrieden mit der Leistung.
Preis/Leistungs-Ergebnis: Sehr Gut.
Seagate Technology International
MRA Departament
Koolhovenlaa 1
NL-111NB Schiphol-Rijk
Man muss eine RMA-Nr. (Rückhol-Sevice (Austausch) für defekte Geräte) beantragen. Dabei muss man die Seriennummer und eine Fehlerbeschreibung an folgende Faxnummer senden: 0031-2065-33513
Die erhaltene RMA Nr. muss außen auf das Paket geschrieben werden. Nach dem Abschicken wird die Festplatte von Seagate ausgetauscht.
6. Das Fazit
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Mit dieser Festplatte könnt ihr eigentlich nichts falsch machen, da sie auf ganzer Linie überzeugen kann. Ich bin froh, dass ich sie mir gekauft habe. Ein Nachteil hat die Festplatte jedoch. Obwohl ich jetzt mit meiner alten 40GB Festplatte insgesamt 160GB besitze, sind diese schon fast wieder voll. Gerade einmal 10GB stehen mir noch zur Verfügung. Ich muss die neuen Daten schon andauernd auf DVD-Rohlingen sichern, damit ich wieder Platz habe.
Ich kann keine generelle Empfehlung für diese Festplatte aussprechen, da es unterschiedliche Arten von PC-User gibt. Ich empfehle jedoch Festplatten von Seagate, da der Markenhersteller bis jetzt immer gute Arbeit geleistet hat.
Beim Kauf einer Festplatte würde ich darauf achten, nie unter 80GB zu kaufen. Auch für diejenigen unter auch, die relativ wenig Daten auf ihrem PC besitzen. Für PC-User, die auch Spiele auf ihrem PC haben und z.B. MP3’s, die sollten sich eine 120GB Festplatte zulegen. Alle anderen, die viele Spiele besitzen und zudem auch noch Filme schneiden und bearbeiten sollten, die empfehle ich 160GB oder mehr. PC-User, die mit großen Daten arbeiten und generell nichts auf CD oder DVD sichern sollten immer mindestens 160GB Festplatten kaufen. Ich denke mal in spätestens einem Jahr wird meine 40GB Festplatte ausgetauscht werden gegen eine Größere. Die Jagd auf eine Festplatte mit noch mehr Gigabytes geht weiter. Man kann halt nie genug bekommen.
Vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren!
Einen schönen Tag wünscht euch noch euer
Benno1986
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Ausstattung
Hot-Swap-Funktion: nicht vorhanden
Datentransferrate: 100 MB/s (Megabyte pro Sekunde)
Puffergröße: 2 MB (Megabyte)
Rotationsgeschwindigkeit: 7200 U/min (Umdrehungen pro Minute)
Zugriffszeit: 9 Millisekunden
Bus powered: nicht vorhanden
Speicherkapazität: 120 GB (Gigabyte)
Backup-Funktion: nicht vorhanden Anschlüsse
ATA: nicht vorhanden
eSATA: nicht vorhanden
Ethernet-Anschluss: nicht vorhanden
Fibre Channel: nicht vorhanden
Firewire-Anschluss: nicht vorhanden
HDMI-Anschluss: nicht vorhanden
ISCSI: nicht vorhanden
PCMCIA: nicht vorhanden
S-ATA: nicht vorhanden
SCSI: nicht vorhanden
Ultra ATA: vorhanden
USB-Anschluss: nicht vorhanden
W-LAN-Schnittstelle: nicht vorhanden
Seagate ST3120022A Barracuda 7200.7 120 GB IDE Festplatte im Vergleich