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Seat Cordoba Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Beim neuen Modell quietschen die Sitze
ein Testbericht von wolfmichaelblank2002-02-12 21:21:22vom 12.02.2002Empfehlung: nein
Update Dez. 2001:
Eine dringende Bitte an alle Leser: werfen sie nach Möglichkeit noch einen Blick in meinen zweiten Bericht, "So mißbraucht Volkswagen das Vertrauen der Kunden".
Das unbekannte Gesicht in der Menge
Als langjähriger Freund von Volkswagen-Fahrzeugen gibt mir der Fuhrpark meines Arbeitgebers die Chance, viele verschiedene Autos kennenzulernen, im wesentlichen von Seat.
Obwohl die spanische Firma Seat schon seit einigen Jahren zum VW-Konzern gehört, habe ich die Marke bislang ziemlich ignoriert, weil ich der spanischen Qualität skeptisch gegenüber stand.
Ich habe in den letzten Jahren aber so einige schlechte Erfahrungen mit VW gemacht, was sowohl die Produkte, als auch den Service anbetrifft (siehe auch meine Berichte über Golf TDI und Passat 1,8T ).
Spätestens wegen dem unverfrorenen Preisleistungsverhältnis bei VW Polo, Golf & Co.
distanziere ich mich heute mehr denn je von Volkswagens „Premium-Produkten“.
Grund genug, die sogenannten „Billig-Produkte“ mal näher unter die Lupe zu nehmen.
Hier also mein Fahrbericht zum Seat Cordoba Vario 1,4:
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Innenraum:
Seit einigen Jahren gibt es das Stufenheckmodell von Seat, den „Cordoba“, auch als Kombi. Der Cordoba „Vario“ trägt als billigstes und kleinstes Kombimodell im VW-Konzern eine schwere Bürde: seine Karosserie stammt noch vom Seat Ibiza, der in Zusammenarbeit mit VW 1993 entwickelt wurde.
Bis zum Modelljahr 1999 präsentierte sich der Cordoba noch in einem ziemlichen basis-mäßigen Innenraumdesign, das scheinbar bewusst zeigen sollte, dass man einen Billig-Kombi gekauft hat.
Beim Facelift des Cordoba für das Modelljahr 1999 ist die knapp geschnittene Karosserie erhalten geblieben, „hinter den Kulissen“ hat sich aber eine ganze Menge getan.
Während das vormals altbackene Armaturenbrett ziemlich kleinbürgerlich wirkte, hat der neue Cordoba ein richtig attraktives und fahrerorientiertes Cockpit erhalten. Das komplett neue Innenraumdesign ist sehr hochwertig und funktionell. Die Oberflächen sind angenehm anzufassen, und das große Digitaldisplay in der Mittelkonsole wirkt zeitgemäß. Es dient als sinnvolle Zentralanzeige für die Einstellungen von Radio und Lüftung. Alle Knöpfe drumherum sind intuitiv zu bedienen. Die 6-stufige Lüftungsanlage mit ihren großen Öffnungen im Armaturenbrett funktioniert tadellos, und auch das Seat-Sound-System klingt passabel.
Insgesamt ist die Bedienung vergleichbar mit allen anderen VW-Modellen, d.h. es gibt nirgendwo Probleme. Das Kombiinstrument am Fahrerplatz ist sehr attraktiv und gut ablesbar, durch die dauerhafte Hintergrundbeleuchtung kommt es noch schöner zur Geltung.
Die Sitze aus dem VW-Regal sind nochmals besser geworden als im alten Cordoba, sie sind komfortabel gefedert, geben ordentlichen Halt, und wenn man sie richtig einstellt, ist auch ihr orthopädischer Wert nicht zu verachten. Das gilt, annähernd, selbst für die Rückbank.
Das freundliche Polsterdesign der Austattungslinie „Stella“ und die neuerdings nahezu perfekte Fahrerposition machen den Cordoba noch sympathischer.
Im Innenraumdesign ist das Duo Seat Ibiza/Cordoba sowohl dem recht simplen Polo, als auch dem arg biederen Skoda Fabia weit überlegen. In puncto Raumgefühl auf den Vorderplätzen zieht der Cordoba mit beiden Mitbewerbern auf gleicher Ebene mit, obwohl das Karosseriekonzept vergleichsweise antiquiert ist.
A propos Karosseriekonzept: in der veralteten Hülle hat der Cordoba seinen größten Feind. Vorne ist das Raumgefühl so gut, dass richtiges Kompaktklasse-Gefühl á la Golf-3 aufkommen will, auf den hinteren Plätzen hapert’s aber an Beinfreiheit.
Hier sitzen nur Kinder bis 12 Jahren bequem. Bei größeren Personen oder älteren Leuten werden die sehr engen Türausschnitte zum ernsthaften Problem.
Für Kombifahrer steht der Nutzwert ganz oben auf der Prioritätenliste. Zwar ist der Cordoba Vario ein Kombi, er hat daher, im Vergleich zum Ausgangsmodell Ibiza, die längere Kofferraumfläche, und im Vergleich zum Standard-Cordoba auch die bessere Variabilität. Das Kofferraumvolumen von 390 Litern bleibt jedoch recht mickrig. Immerhin kann man beim Vario sperrige Sachen gut unterbringen.
Schade: einen sehr hohe Ladekante verhindert ein einfaches „hineinschieben“ von schweren Lasten, die weit in den Kofferraum ragenden Radhäuser schränken die Variabilität zusätzlich ein, und die maximale Ladakapazität von weniger als 400kg zeigen weitere Probleme des Karosseriekonzepts auf.
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Sicherheit:
Der Seat Cordoba ist ein hochwertiger Kleinwagen, von dem auch ein hohes Maß an Sicherheit erwartet wird. Seit dem Modelljahr 1999 verfügt er daher serienmäßig über so sinnvolle Austattungsdetails wie Doppelairbags, Sidebags, ABS, Gurtstraffer mit Gurtkraftbegrenzer vorne, sowie Kopfstützen vorne und hinten, sowie die Kindersitzsicherung ISO-FIX.
Im Bereich der aktiven Sicherheit verfügt der Seat über ein narrensicheres Fahrwerk, sehr gute Bremsen und eine prima Übersichtlichkeit.
Wieder hinterlässt die alte Karosserie einen faden Beigeschmack: Im Euro-NCAP Crashtest schnitt der technisch vergleichbare Bruder „Ibiza“ mit 3,5 Sternen ab, das ist nicht ganz Uptodate, ein Golf-3 ist aber auch nicht besser. Ein ESP gibt es nur in der Austattungslinie „Sport“, dann aber serienmäßig. Wegen dem sicheren Fahrverhalten des Cordoba ist das „TCS“ keinesfalls zwingend notwendig. Trotzdem ärgerlich, weil schon das Crashverhalten nicht sonderlich rühmlich ist.
Trotz allem ist der Cordoba ein sehr sicheres Auto.
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Fahrdynamik:
Neben der Karosserie stammt auch das Fahrwerk des Cordoba in seinem Grundkonzept noch dem von 1993. Es hat sich bisher im allen technisch vergleichbaren Ablegern des VW-Konzerns bewährt (VW Polo & Lupo, Seat Ibiza, Inca, Cordoba und Vario). Es ist aber zum Facelift grundlegend überarbeitet worden und wird nicht nur den Fahrern eines Autos der alten Generation ein Lächeln auf’s Gesicht zaubern. Es ist einfach wunderbar, wie leichtgängig und feinfühlig diese Servolenkung arbeitet. Der Cordoba lässt sich höchst leichtfüßig und spielerisch durch die Stadt jonglieren, dass es eine Freude ist. Die von den Vorgängern bekannten Wankbewegungen der Karosserie sind wesentlich gedämpft worden, sie lassen sich durch die tolle Lenkung nur etwas leichter provozieren als vorher.
Das Getriebe ist leichtgängig und präzise zu schalten, auch die Pedale sind hervorragend abgestimmt, was in meiner Erfahrung mit aktuellen VW-Modellen nicht selbstverständlich ist.
Die Technik, die im Cordoba zum tragen kommt, ist relativ urwüchsig. Das Fahrgefühl, dass im Zusammenspiel mit flottem Motor, knackigem Getriebe, perfekter Fahrerposition und gelungenem Fahrwerk entsteht, finde ich aber beeindruckend.
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Komfort:
Ob bei soviel Lob für die bisherigen Eigenschaften des Cordoba kein Raum mehr für Komfort bleibt? Doch, ganz bestimmt! Das Fahrwerk ist zwar recht straff abgestimmt, bietet neben einer sehr guten Fahrdynamik aber auch passablen Langstreckenkomfort. Die Windgeräusche sind relativ gering und kommen erst ab etwa 120km/ zur Geltung. Auch die gute Dämmung des Motors und die angenehmen Sitze machen Freude. Spaß macht auch die komplette Austattung im Modell „Stella“. Serienmäßig ist eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung, E-Fenster vorne, Soundsystem mit 4 (guten!) Lautsprechern vorne, höhenverstellbarer Fahrersitz, geteilt umlegbare Rückbank, Pollenfilter, Umluftschaltung, eine Außentemperaturanzeige, Colorverglasung und eine Dachreling.
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Antrieb:
Der 1,4-Liter 16Ventiler mit 75PS ist eine sehr empfehlenswerte Motorisierung. Er zieht auf Befehl spontan und kräftig durch, und bleibt durch die stark verbesserte Geräuschdämmung angenehm dezent. Hier ist keine Spur von irgendeiner Basismäßigkeit zu erkennen, im Gegenteil, der Cordoba lässt sich in allen Drehzahlbereichen souverän und sportlich bewegen.
Der Durchschnittsverbrauch unseres Cordoba Vario liegt bei 8,5 Litern. Für einen Firmenwagen, der manchmal auch ziemlich niederträchtig behandelt wird, ist das in Ordnung.
Eigentlich macht man mit keinem der im Cordoba-Vario angebotenen Antriebsquellen etwas falsch. Mit dem 1,6-Liter-Motor mit 100PS wird der das Auto zu einem richtigen sportiven Autobahnflitzer, der auch mal 200km/h schnell ist. Mit diesem Motor geht auch bei schwerer Beladung die Post ab. Der Verbrauch dürfte hier zwischen 8 und 9,5 Litern liegen.
Aber auch schon der „schwache“ 1,4er mit 60PS ist für Leute mit geringen Ansprüchen absolut ausreichend, da er einen ähnlich passablen Drehmomentwert wie die 75PS-Maschine auf die Antriebswelle stemmt (116Nm zu 128Nm).
Der Verbrauchsnachteil des 75PS-Aggregats ist jedoch gering, dafür bietet er bei Beladung mehr Ressourcen, und bleibt für mich erste Wahl.
Alle Dieselmodelle sind extrem sparsam und (je nach Modell) verdammt stark. Sowohl der 90PS, als auch der 110PS-TDI lassen keine Wünsche in Bezug auf Leistung und Leistungsentfaltung offen. In seiner Leistung ist der 68PS-Saugdiesel mit dem 75PS-Benziner durchaus vergleichbar, und keineswegs lethargisch. In meiner Firma werden die Autos meistens –gelinde ausgedrückt- rasant bewegt. Die Saugdiesel verbrauchen dabei etwa 5,5 Liter, die Turbodiesel etwa 6,5 Liter Diesel.
Das Motorkonzept aller drei angeboten Diesel ist allerdings urwüchsig, und das Motorgeräusch daher ziemlich rustikal. Wer langjähriger Dieselfahrer ist, wird damit kein Problem haben. Trotz der verbesserten Geräuschdämmung im neuen Cordoba gehen mir die brummigen Diesel im Winter ganz schön auf den Nerv.
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Qualität / Zuverlässigkeit:
In der letzten Zeit hat sich mir öfters die Frage aufgedrängt, ob ein moderner Volkswagen auch so hochwertig und zuverlässig ist, wie es einem der Konzern in der Katalogen versichert, und wie einen ein VW mit seinem treugläubigen Gesicht anlächelt.
Der Volkswagenkonzern musste sich in den letzten Jahren zunehmend mit heftiger Kritik von Seiten der Kunden und der Fachpresse auseinandersetzen. Ich wollte den oft geäußerten Flüchen über die eigentlich attraktiven, aber angeblich minderqualitativen VWs lange keinen Glauben schenken, bis ich es mit zahlreichen Fahrzeugen zu tun bekam, die tatsächlich schauderhaft verarbeitet waren. Als extrem problematisch sind mir die Modellreihen Seat Arosa/VW Lupo, VW Golf/Bora und VW Passat aufgefallen. Kundenzufriedenheitstabellen und Pannenindizes in der Fachpresse bestätigen den beschämenden Eindruck voll und ganz.
Nicht so der Seat Cordoba. Zwar macht seine Innenaustattung (noch) nicht so viel her wie die schönen VW-Modelle, aber alle Verkleidungen, Schalter, etc. halten wirklich was sie versprechen. Wie schon erwähnt wird unser Cordoba teils auf ziemlich niederträchtige Weise behandelt, was eigentlich den Verschleiß von Auto und Karosserie dramatisch erhöhen sollte. Klappern oder Knarrgeräusche sind diesem Auto aber fremd, leider quietschen beim neuesten Modell wie nun in fast jedem anderen VW die Vordersitze. Außerplanmäßige Werkstattaufenthalte gab es bei unseren zwei Cordobas nach insgesamt 80TKM Laufleistung kaum.
Mit der antiquierten, knapp geschnittenen, aber recht soliden und äußerst steif verarbeiteten Karosserie hält der unscheinbare Kombi scheinbar einen unerwarteten Joker in der Hand.
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Kosten und Fazit:
Ein Seat Cordoba Vario mit dem 75PS-Benziner kostet in Deutschland 28.700 Mark. Der Cordoba bleibt mit seiner knappen Bauform ein Kleinwagen, und dafür ist das verdammt viel Geld. Aber man bekommt einen komplett ausgestatteten, relativ variablen und übersichtlichen Kombi, mit sehr guter Motorisierung, ordentlichem Komfort, sehr handlichen Fahreigenschaften und ausgereifter Qualität.
Zwar macht die biedere Außenhaut bis auf das freundliche Gesicht und das freche Heck nicht sonderlich viel her. Wegen dem viel sympathischeren Innenraum und dem insgesamt gefälligeren Äußeren würde ich den Cordoba Vario aber dem tschechischen Skoda Fabia Combi vorziehen. Der Skoda kostet aber nur 26800 Mark und ist damit 2000 Mark günstiger, obwohl er technisch das moderne Auto ist.
Ärgerlich für den Spanier: Er hat die engere Karosserie und ein marginal schlechteres Crashverhalten, aber er teilt sich alle seine Eigenschaften mit dem technisch identischen, aber sündhaft teuren VW Polo Variant. Und weil das VW Management keine zu große Preisspanne zwischen Polo und Cordoba sehen wollte, bleibt der Seat so teuer.
Bisher haben wir im Unternehmen mit unserem Seat-Händler in Neckargemünd-Mückenloch bei Heidelberg gute Erfahrungen gemacht.
Der kleine spanische Kombi ist wohl einer der ganz wenigen Autos im VW-Konzern, der die alten Volkswagen-Tugenden Fahrspaß, Qualität, Zuverlässigkeit und Ökonomie bei gutem Preisleistungsverhältnis verkörpert. Daher würde ich auch gerne eine eindeutige Empfehlung für Ihn aussprechen und Ihn mit dem Prädikat "5 Sterne" schmücken. Leider kann ich ihm das nach einer Reihe von sehr schlechten Erfahrungen mit anderen VW's in der Familie und und im Freundeskreis nicht mehr zugestehen, siehe dazu meinen anderen Bericht über den VW-Konzern.
Am Ende kann ich dem Cordoba trotz einem überwiegend gutem Gesamtbild nur das Gesamtergebnis "3 Sterne" zukommen lassen.
Was passiert im Falle einer Reklamation? Und bei anderen Service- bzw. Reparaturangelegenheiten? Was ich bei meinem VW-Händler mit meinen Privatautos erlebte, war eine Enttäuschung auf der ganzen Linie.
Wie lange werden die Kunden weitere Preiserhöhungen noch hinnehmen? Ich kaufe das nächste mal in Dänemark.
...
Ich bin 3 Monate einen Seat Cordoba 1.6 Glx Baujahr 1991.Der innen raum war immer mehr als ausreichend.Der riesiege kofferraum,in dieser Klasse etwas seltenes,hat sehr viele leute überrascht.Als Nachteil ist die zu kleine Kofferraumöffnung zu nenen.da sie bei sperriegen Dingen ein einladen unmöglich gemacht hat,troztdem habe ich das gesamte Gepäck von 3 Personen ohne Probleme hienen gekrigt.
Der 75 Ps Motor ist für anfänger ausreichend.Es gibt kein Problem einen 90 Ps Fahrzeug an der Ampel stehen zu lassen.Doch im vollbeladenen Zustand ist er doch sehr Träge.Das Fahrwerk ist sehr Komfortabel und steckt vieles weg.
Trotz Baujahr 91 war Rost und ähnliches kein Problem.
Mein Cordoba verfügte ebenfalls über eine Hängerkuplung,dies war positiv da der Cordoba relativ tief liegt und man grade hinten gerne mal auf sitzt.
Abschliesend sei gesagt der Seat Cordoba 1.6 ist ein gutes Alltagsauto mit dem man viel Spaß haben kann.Wem 75 Ps nicht reichen der Cordoba meines Baujahrs ist mit bis zu 150 Ps zu erhalten.
ein Testbericht von MC-Surf2003-10-06 18:33:45vom 06.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile: günstiger Preis, niedriger Unterhalt, gute Verarbeitung...Nachteile/Kritik: Werkstattservice,
Wer schon mal einen Combi gefahren hat, möchte ihn wohl nicht mehr missen. Natürlich ist der Cordoba nicht der größe, doch mit seiner Laderaumlänge habe ich schon sehr viel transportieren.
Auch hat der Motor (1,4 16V 75PS) genug Durchzugskraft. Mit 4 Personen und Gepäck bis unters Dach geladen, kann man bequem durch die Berge fahren. Auf einer Urlaubsreise bei ruhiger Fahrweise lag der Duchschittsverbrauch bei 4,2l.
Das Auto verbraucht auch in der Stadt ca. 6,5l.
Mit dem Werkstattservice bin ich allerdings nicht zufrieden. Das liegt aber ganz klar nicht am Auto
sondern an der jeweiligen Werkstatt.
Bisher habe ich nur einen Nachteil festgestellt. Das ist die Kombination aus Radio/Kassententeil/Klimaanlage. Ist ein Teil defekt, müssen die beiden anderen Teile mit gewechselt werden, was sehr auf den Geldbeutel drückt.
Was von mir beanstandet wird ist die Klimaanlage. Sie schaltet sich automatisch ein obwohl ich das nicht möchte. Im Winter ist es mir ein paar Mal passiert, dass der Temperaturregler ein wenig unsinnig die Temeratur geregelt hat. Trotz einer Außentemeratur von ca. -5 Grad, wurde die Innentemperatur runtergeregelt und die Klimaanlage wurde automatisch eingeschaltet. Nachdem ich das Problem bei meiner Werkstatt geschildert hatten, sagten sie mir dass nur das komplette Gerät (Radio/Kassette/Klima) für ca 1.500,-? plus Einbau ausgewechselt werden könnte. Leider war das Fahrzeug schon aus der Garantie heraus und so habe ich mich entschieden, das nicht austauschen zu lassen.
...
ein Testbericht von Matzana2002-08-23 11:32:40vom 23.08.2002Empfehlung: ja
Ja, ich habe endlich mein neues Auto!!!
Nachdem mein „alter“ Seat Cordoba 1.4 so langsam in die Jahre kam (Baujahr ´94) und auch schon stolze 200.000km aufwies, habe ich vor ca. 3 Monaten beschlossen, mir einen neuen Wagen zu kaufen. Mein „Alter“ hat mich in den letzten 4 Jahren durch ganz Deutschland und einige Teile Europas begleitet. Dabei war er nicht nur pflegeleicht sondern auch noch sehr zuverlässig. Seine etwas außergewöhnliche Form mit dem hohen Heck ist nicht jedermanns Geschmack, aber mir gefällt sie. Irgendwie hatte ich mich halt an das
Auto gewöhnt. Daher stand für mich fest – es muß wieder ein Cordoba sein.
Anfangs eher halbherzig, dann aber mit viel Elan machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Cordoba. Mein Ansprüche waren eigentlich nicht hoch: 75 PS und höchstens 2 Jahre alt.
Und jetzt habe ich seit knapp 3 Wochen mein neues Schmuckstück, dass ich hier vergleichend bewerten möchte.
SEAT CORDOBA 1.4 16V
1. techn. Daten:
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Erstzulassung: 05/2000
Leistung: 55 kW/75 PS
Hubraum: 1390 ccm
Höchstgeschw.: 170 km/h
0-100 km/h: 12,9 sec
Verbrauch: Stadt: ca. 9 l
Autobahn: ca. 5,3 l
Durchschnitt: 6,7 l
Schadstoffarm D4
2. Innen- und Außenausstattung / diverse Instrumente:
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Nachdem ich mit dem Cordoba und seiner Ausstattung bereits vertraut war, überraschte mich mein neues Auto mit einigen Details, die ich nicht erwartet hätte. Neben der Grundausstattung wie Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Servolenkung, höhenverstellbare Lenksäule, Innenleuchte mit Abschaltverzögerung, Gepäckraumbeleuchtung, dritte Bremsleuchte, Halogenscheinwerfer und Heckspoiler verfügt der Cordoba über so neckische Spielereien wie z.B. elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel in Wagenfarbe, elektrische Fensterheber (vorn), Wärmeschutzverglasung und verchromte Türöffner innen. Das Schloß vom Kofferraum ist übrigens hinter dem Seat-Symbol versteckt, dass durch Kippen auch gleichzeitig als Öffner dient. Alles nicht unbedingt notwendig. Aber wenn ihr mich fragt, es sieht schon gut aus.
Zu den Instrumenten gehören natürlich Drehzahlmesser, Außentemperatur- und km-Stand-Anzeige (digital). Von den Warn- und Hinweisleuchten möchte ich nur die ABS-Leuchte, die Service-Intervallanzeige und die Warnleuchte für offene Heckklappe erwähne. Alle anderen sind ja inzwischen in jedem Auto Standard.
Mein „Lieblingsspielzeug“ ist aber der Bordcomputer. Er zeigt die komplette Lüftung, Uhrzeit/Datum und Außen/Innentemperatur (nach Wunsch) an. Außerdem ist der Bordcomputer mit dem Radio gekoppelt, so dass ein Teil des Bordcomputers immer das Radiodisplay darstellt. Ich nenne ihn mein Lieblingsspielzeug, weil auch dies ein Instrument ist, das nicht unbedingt für ein Auto in dieser Klasse erforderlich ist, aber es ist halt ein nettes Spielzeug. Der Bordcomputer ist in demselben (VW-bekannten) rot-Ton beleuchtet, wie alle anderen Instrumente auch.
Ich bin kein Freund der Klimaanlage und habe deshalb den Cordoba mit elektrischem Hub-/Schiebedach gewählt, dass Stufenweise regulierbar ist. Für mich bedeutet das im Sommer viel mehr Fahrspaß – vor allem in der Landschaft und auf den Alleen – als eine Klimaanlage mir bieten kann.
3. Sicherheitsausstattung
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Tja, das war der große Mangel bei meinem „Alten“, der mich unter anderem auch dazu bewog, mir einen neuen Wagen zu kaufen. Denn wenn man soviel fährt, wie ich das in den letzten Jahren getan habe, verzichtet man nur ungern auf diverse Sicherheitseinrichtungen. Dazu zähle ich vor allem die Airbags. Wo der „Alte“ nicht einen einzigen aufweisen konnte, bietet der „neue“ Cordoba nicht nur Fullsize Fahrer- und Beifahrer-Airbags sondern auch Seitenairbags, die in die Rückenlehne der Vordersitze integriert sind.
Zusätzlichen Schutz bieten der Seitenaufprallschutz. Ich hoffe nicht, dass ich es testen muß, aber ich fühle mich schon mal sicherer. :o)
Weiterhin verfügt der Cordoba über ABS, einer Kindersitzsicherung im Fond und einer Sicherheitslenksäule.
4. weitere Daten
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Viele Leute haben mir die Form des Cordobas als recht plump und unförmig beschrieben, dies liegt wahrscheinlich auch an dem ungewohnt hohen Heck. Mir gefällt aber gerade das sehr gut. Und durch das „Facelift“ vor ca. 2 Jahren haben die Autos aus meiner Sicht noch an Attraktivität gewonnen. Sicher muß man sich gerade beim Fahren an den hohen Kofferraum gewöhnen. Dafür bietet er aber auch 455 l Gepäckraumvolumen, bei umgelegter Sitzbank sogar 762 l. Wer jetzt aber glaubt, riesige Dinge mit dem Cordoba transportieren zu können, irrt sich leider. Viele-viele kleine Gegenstände passen schon in den Kofferraum, aber die doch etwas schmal geratene Öffnung verhindert das Verladen größerer Gegenstände.
Der Seat Cordoba hat eine Gesamtlänge von 4,16 m, eine Breite von 1,64 m und ist 1,42 m hoch. Die Zahlen lasse ich jetzt einfach mal als Info so stehen, denn für mich waren sie bei der Kaufentscheidung nicht so wichtig.
5. Fahrgefühl und Verbrauch / Vergleich alt neu
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Also ich war ja schon in meinen „Alten“ total vernarrt, aber seit ich mit meinem neuen Cordoba durch die Landschaft düse, habe ich noch mal soviel Spaß am Fahren. Gleich die erste große Tour ging durch halb Deutschland. Ob die geraden ebenen Autobahnen Schleswig-Holsteins und Mecklenburgs oder die (für mich eher lästigen) Kasseler Berge, der Cordoba hat eine super Straßenlage, fährt ruhig und konstant und wirkt trotz 75 PS sehr spritzig. Die Lenkung ist sehr weich aber nicht schwammig – aus meiner Sicht optimal.
Was mir bei dem „Neuen“ noch als sehr positiv auffiel, war der Benzinverbrauch. Ich kannte den Cordoba bisher nur als Schluckspecht. Doch genau in diesem Punkt wurde ich überrascht. Wo früher der 45 Litertank für gerade mal 450 – 500 km reichte, bringt mich der neue jetzt gut 700 km weit (bei gleicher Tankgröße). Das macht sich natürlich gleich im Geldbeutel bemerkbar.
6. Fazit
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Aus meiner bisherigen Erfahrung kann ich behaupten, dass in dem Seat altbewährte VW-Qualität verarbeitet wird. Und warum soll ich mir einen teuren Polo kaufen, wenn ich die gleiche Qualität auch beim Cordoba bekommen kann.
Ich kann nur sagen, dass Facelift und die doch etwas aktuellere Technik hat dem Cordoba genau den Schliff gegeben, den ich zu meiner Bestätigung beim Kauf brauchte.
An meinem „alten“ Cordoba habe ich zwar keine großen Beanstandungen gefunden, aber seit ich den „neuen“ fahre, will ich auch nichts anderes mehr.
So und nun düse ich ab und freue mich auf viele schöne Kilometer mit meinem „Neuen“.
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ein Testbericht von SilvioK2002-03-15 23:56:11vom 15.03.2002Empfehlung: ja
Ich habe den Cordoba GLX 1.6i mit 75 PS als Neuwagen erworben. Kaufentscheidend waren die sehr gute und umfangreiche Serienausstattung bei einem vergleichsweise geringem Preis.
Der 1.6-Liter-Motors mit 75 PS ist mehr als ausreichend für den Alltag, da der Motor als anzugskräftig zu bezeichnen ist, wenn er denn richtig eingefahren wurde. Der Verbrauch lag bei mir je nach Fahrweise zwischen 7-10 Liter/100 km.
Als weiteren Vorteil empfinde ich den für ein Auto dieser Klasse riesigen Kofferraum.
Dieser hat leider den Nachteil, daß er aufgrund der kleinen Öffnung für große, sperrige
Lasten nur bedingt zu nutzen ist.
Auch ist der Innenraum für große Menschen (ab ca. 1,80m) etwas eng ausgefallen.
Die Verarbeitung des Innenraums und der Karosserie ist als gut zu bewerten.
Als negativ ist die hohe Seitenwindempfindlichkeit zu bezeichnen, die einem den Spaß am Fahren auch schon mal verleiden kann.
Nichtsdestotrotz ist abschliessend zu sagen, daß ich in den ersten vier Jahren ca. 180 000 km gefahren bin, ohne daß ich einmal Probleme ernsthafter Natur gehabt hätte.
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