Seen in Deutschland
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Platz 1 in der Kategorie "Tauchgebiete".
Bewertung: Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.6 von 5)

Seen in Deutschland gebraucht & neu

Seen in Deutschland Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.6 von 5)
von 86% aller Autoren empfohlen (6/7).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • erstaunliche viel Flora und Fauna für einen deutschen See
Nachteile/Kritik
  • unter 3m bitter kalt
Sortiert nach 
maertens

Ostseefeeling nur 30 km von Berlin

ein Testbericht von 2002-07-29 21:05:08 vom 29.07.2002
Empfehlung: ja
Als ich vor drei Jahren nach Berlin zog, guckte ich mich im Sommer nach Badeseen um und erkundete Gewässer sowohl in Berlin als auch in der Umgebung. Die meisten Berliner Badegewässer waren mir entweder zu verschmutzt, zumindest vom Augenschein her, zu übervölkert, hatten keine anständige Liegewiese oder einen Strand und waren ohne FKK-Bereich.
Mit Blick auf die Landkarte entdeckte ich nach einiger Zeit die Ruhlsdorfer Seen, seither ist der Bernsteinsee in Ruhlsdorf (einen „Ruhlsdorfer See“ als solchen gibt es nicht).
Warum ist dieser See nun unser Favorit für heiße Tage geworden?

Entfernung/Anfahrt:

Ruhlsdorf liegt unweit der A 11 Richtung Stettin, also nordöstlich von Berlin. Vom Berliner Ring aus nimmt man die dritte Abfahrt (Lanke) und fährt in Richtung Prenden, von dort nach Ruhlsdorf. In Ruhlsdorf biegt man nach Sophienstädt ab und fährt nach dem Ortsausgang zwischen zwei Seen hindurch. Der See rechterhand ist der Bernsteinsee. Hier gibt es eine Einfahrt zum Strand sowie Parkplatz. Von unserer Wohnung in Pankow bis zum See benötigen wir ca. 30 Minuten mit dem Auto, insgesamt werden es wohl so ca. 20 Kilometer sein.
Mit der Bahn ist die Anfahrt auch möglich, wenn auch langwieriger: S-Bahn oder Regionalbahn bis Bernau und dann mit dem Bus 890 bis Ruhlsdorf.

der See:

Der Bernsteinsee ist ein ca. 25 Hektar großer künstlicher See, wie viele Seen um Ruhlsdorf herum. Sie sind aus ehemaligen Kiesgruben entstanden. Und es entstehen noch immer neue.
Der Bernsteinsee besitzt klares Wasser, von fern scheint der See dunkelgrün. Das liegt wohl an den tief liegenden Wasserpflanzen. Die Sichttiefe beträgt ca. 5 Meter, wenn man von den Trübungen am Strand absieht. Deshalb gibt es auch einige Angebote zu Tauchgängen in den Ruhlsdorfer Seen. Wetter und Wasserqualität kann man hier abrufen: http://www.maerkischeallgemeine.de/?loc=6_6_1_18 Da der See ziemlich tief zu sein scheint, ist die Temperatur des Wassers auch in den größten Hitzeperioden immer angenehm frisch.
Am See gibt es drei größere Strände, wovon der größte kostenpflichtig ist. Alle Strände sind bis zu 100 Meter breit und bestehen aus wunderbar feinem und weichem goldgelben Sand.
Der kostenpflichtige Teil des Sees ist im Sommer hoffnungslos überlaufen und laut. Vor allem die nahen Großstädter, die keinen Meter laufen wollen, kommen hier her. Hier hat man allerdings den Vorteil, auch einen Imbissstand zu haben, an dem man sich mit Getränken und Speisen versorgen kann.
Die beiden anderen Strände sind groß genug, um keine Platzangst aufkommen zu lassen. Man hat die Möglichkeit, sich entweder in die pralle Sonne zu legen, oder im Schatten der Kiefern des nahen Forstes Sonnenschutz zu suchen.
Hier ist man von Publikum auch etwas lockerer, ob man seine Badehose anbehält oder nicht spielt hier keine Rolle. Es gibt hier allerdings keine Infrastruktur. Das bedeutet also, den Picknickkorb zu packen. Leider hat die Lockerheit auch einige Nachteile, denn neben zahlreichen Hunden gibt es auch ein kleines Müllproblem, von den Besuchern hausgemacht natürlich. Aber beides ist nicht dermaßen vordergründig, um vom Besuch des Sees abzuraten.
Mein Tipp: Auto in Sophienstädt stehen lassen und zu Fuß oder mit dem Rad durch den Wald bis zum Bernsteinsee radeln. Vorteil: Man ist schnell dort und hat fürs Auto einen Platz im Schatten.

Verpflegung:

Eigentlich gibt es da nur ein Highlight, nämlich den Kulturbahnhof. Hier kann man gepflegte Erlebnisgastronomie genießen. (http://www.kultourbahnhof.de/frame.html) Das Angebot reicht von Schaubacken über Hundeschlittenrennen bis hin zu „Eiszauberei“.
An weiteren Verpflegungsmöglichkeiten sieht es nach meinem Kenntnisstand nicht allzu gut aus. Spontan fällt mir nur das Eiskaffee „Conny“ ein, die Gaststätte Eilhardt und der „Alte Krug“. In Sophienstädt gibt es noch einen Getränkeladen. Das war’s auch schon und ist auch nicht sonderlich empfehlenswert.

Weitere Highlights in der Umgebung:

Ruhlsdorf hat nicht nur den einen See, sondern weitere. Interessant für sog. Wassersportler ist der Ruhlesee, auch einer alten Kiesgrube, mit einer Wasserskianlage. Nun, mir würde der Krach und die Naturverschandelung zwar gegen den Strich gehen, aber wer es mag. Von April bis Oktober kann sich der geneigte Leser dem zweifelhaften Vergnügen widmen, auf 920 Metern mit 30 km/h übers Wasser zu brausen.

Die Preise:
Erste Stunde inkl. Doppelski und Schutzweste 10,- €
weitere Verlängerungsstunde 8,- €
Jahreskarteauf Anfrage

Wer sich weitergehend informieren will hier ein Link: http://www.wake-and-camp.de/wasserski/wasserski.ht ml
An diesem See gibt es außerdem einen Campingplatz. Auch dazu gibt einen Link: http://www.wake-and-camp.de/camping/camping.html
Ruhlsdorf ist umgeben von tiefen Wäldern des Biosphärenreservates Schorfheide. Wer nach Ruhe benötigt, oder gar Pilze und Beeren suchen will, ist hier richtig. Wer ein wenig Geschick besitzt, kann in den Wäldern, Mooren und Seen der Umgebung eine Reihe von seltenen Wildtieren beobachten, wie Schwarzstorch, Biber, Großtrappe und Rotbauchunke sind hier zu hause. In den Wäldern kann man auf Rot- und Schwarzwild, ja sogar auf Elche treffen. Der „Wildpark Schorfheide“ in der Nähe kann da für Familien mit Kindern ein weiteres Highlight sein.
Etwas weiter entfernt das Kloster Chorin mit seiner beeindruckenden Backsteinarchitektur und das Schiffshebewerk Niederfinow, welches als Fahrstuhl für Schiffe 36 Meter Höhenunterschied zwischen dem Oder-Havel-Kanal und der Alten Oder ausgleicht.
Ein besonderes Erlebnis dürfte die Fahrt mit der sog. Heidekrautbahn sein. Sie fährt an wenigen Tagen im Jahr von Berlin nach Basdorf, Groß Schönebeck und Wandlitz. Über Fahrzeiten und Tarife kann man sich unter www.heidekrautbahn.de finden. Telefonisch kann man Gleiches unter Tel.: (033397) 7 26 56 erfragen

Unterkunft:

Neben dem angesprochenen „Familiencampingplatz Ruhlesee“ gibt es weitere Übernachtungsmöglichkeiten. Zu nennen wäre das Feriendorf Dorado, die Ferienpension „Dachsbau“. Preiswerter kann man im evangelischen Rüstzeitheim „Haus der Begegnung“ oder in Privatpensionen übernachten. Zur Qualität kann ich nichts sagen, da ich die 25 minütige Heimfahrt nach Berlin bisher vorzog.

Fazit:

Bei meinen Recherchen musste ich mit Erschrecken feststellen, dass es mit der Idylle am Bernsteinsee bald vorbei sein könnte. Hier soll der protzige „Erholungspark Barnim“ entstehen. Es soll eine Anlage mit Hotel, subtropischer Badelandschaft und Mehrzweckhallen entstehen. Da kann man nur hoffen, dass es nicht so weit kommt. Bis dahin wird Ruhlsdorf jedoch meine erste Adresse sein, wenn es um einen gepflegten Tag am Strand im Adamskostüm geht.
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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catmother

Versunkene Wälder, Hechte und ein Flugzeug im See

ein Testbericht von 2003-03-27 13:32:17 vom 27.03.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: erstaunliche viel Flora und Fauna für einen deutschen See...
Nachteile/Kritik: unter 3m bitter kalt
Ich lebe nun schon so viele Jahre in Leipzig und bin auch schon über 8 Jahre Taucher – aber erst im vor zwei Jahren habe ich (gezwungenermaßen) die Gelegenheit ausgenutzt, daß wir hier bei L.E. einen der wenigen wirklich interessanten Binnenseen für Taucher haben.


** Allgemeines **
Der Kulkwitzer See ist durch einen Tagebau entstanden, der in den 60er Jahren geflutet wurde. Er gilt mit seiner reichen Unterwasserflora und –fauna als einer der schönsten Tauchseen in Mitteldeutschland. Immerhin etwa 150 Hektar groß und bis zu 34 Meter tief soll er (abhängig von der Jahreszeit) Sichtweiten von zum Teil weit über 10 Metern bieten. Am besten sind sie angeblich im Juni nach der abgeschlossenen Algenblüte.

Am intensivsten wird der Kulki natürlich als Badesee und auch für Surfer genutzt. Mit Beginn der Saison kann es da schon richtig voll werden. Und eines sollte man natürlich wissen: hier herrscht - zumindest am Taucherstrand - gemischte Kultur. FKK wie auch Textil sind nicht voneinander getrennt. Also nicht wundern.


** Anfahrt **
Wer von außerhalb, d.h. Süden, Westen oder Norden kommt, nimmt am besten die Autobahn und fährt an der Anschlußstelle Leipzig-West in Richtung Leipzig ab, biegt an der nächsten Kreuzung nach rechts auf die B 181 in Richtung Markränstädt ab und fährt durch den Ort in Richtung Lausen. Aus Osten kann man geradewegs durch die Stadt nach Grünau bzw. Markranstädt fahren und landet so automatisch am See.
Günstig ist es vor allem für diejenigen mit eigenem Tauchgepäck, die ”Straße am See” zu nehmen in Richtung Campingplatz, denn dort ist der kürzeste Weg zum Tauchplatz und zur dort ansässigen Tauchbasis.


** Übernachtungsmöglichkeiten **
In Lausen gibt es einen Campingplatz mit Bungalows und Finnhüten sowie Zeltstandplätzen.


** Tauchgegebenheiten **
Im Kulkwitzer See ist das Tauchen nur an 3 genehmigten Einstiegstellen für Taucher erlaubt. Dazu muß man sich an einem der folgenden Tauchstützpunkte anmelden:
- Tauchbasis/Tauchschule "DELPHIN" (Strandbereich Leipzig-Lausen) Tel. 03 41/ 480 38 26
- Tauchstützpunkt Strandbereich Leipzig-Miltitz (Nähe Campingplatz) ebenfalls über Tauchbasis "DELPHIN"
- Tauchshop/Tauchschule Florian (Strandbereich Markranstädt-Göhrenz), Tel. 0341/3916584 und 0341/4615539
Der Einstieg ist nach wie vor kostenlos, das Einschreiben in ein Logbuch genügt.

Am Stützpunkt von Delphin bekommt man alles an Ausrüstung, was man selbst nicht hat: z.B. eine Füllung für 11 €, einen Anzug für 13 €, eine Lampe für 10 €. Alle Preise kann und möchte ich hier nicht anführen. Dazu braucht man nur auf die Homepage von www.tauchsport-leipzig.de zu gehen und man findet alle Informationen von Lageplan, Anreise, Preislisten bis hin zu Terminen.
Die Tauchbasis bietet Getränke (das berühmte Dekobier) und kleine Snacks an, so daß man nach einem Tauchgang nicht hungrig bleiben muß. Außerdem gibt es in ca. 5 min Fußweg eine kleine Gaststätte, in der man preiswert und annehmbar essen kann (oder konnte?).

Der Einstieg ins Wasser ist schön flach abfallend, so daß man keine Probleme mit dem Hineinlaufen hat. Kleine Kiesel der Uferzone können sich jedoch in den Füßlingen fangen, deshalb benötigt man schon einige Zeit, bis man die Flossen an den Flossen hat. Ein Partner sollte in jedem Fall dabeisein.

Wir waren im Sommer tauchen, als das Wasser eine schon einigermaßen angenehme Temperatur hatte, sogar für mich als Warmwassertaucher. Glaubte ich jedenfalls. Aber was mich dann erwartete, davor hatte mich keiner gewarnt: Weil ich keine eigene Ausrüstung besitze, habe ich mir vor Ort alles ausgeliehen inklusive Tauchanzug. Einen normalen Naßanzug. Ich verfluche heute noch meinen Freund, daß er mich nicht gewarnt hat. Ab ca. 3 m Tiefe hat der See eine sogenannte Sprungschicht, wo sich warmes und kaltes Wasser deutlich trennen. Und ab da ist es bitter kalt. Im Hochsommer hatte das Wasser eine Temperatur von nur 6 Grad! Mir ist einfach alles abgefroren. Dafür habe ich mich aber dann gerächt: Als wir aus dem Wasser kamen und mein Schatz seinen schönen warmen Halbtrocki auszog, mußte er unter quälenden Schreien als Wärmflasche herhalten. Also: Im Kulki nur mit Halbtrocki oder Trocki tauchen.


** Flora und Fauna **
Nichtsdestotrotz waren die beiden Tauchgänge interessant. Zunächst findet man in geringer Tiefe eine alte versenkte Metallplattform, die langsam überwuchert. Vorhanden sind auch noch weitere Gerätschaften aus der Zeit des Tagebaus, aber die verteilen sich über den gesamten See.
An Pflanzen sind weite Gras- und Algenfelder zu finden, die sich in der Wasserbewegung biegen.
Erstaunlich war für mich damals die für einen Süßwassersee in Großstadtnähe recht große Fischvielfalt: Karpfen, einige Hechte, verschiedene andere kleiner Fische (Flußbarsch, Plötze, Rotfeder, Karausche, Spiegel- und Schuppenkarpfen, Silberkarpfen, Aal, Schleie, Güster – wie ich im Internet gelesen habe), sogar einen Krebs haben wir gesehen. Das war für mich schon erstaunlich. Aber am eindrucksvollsten fand ich die abgestorbenen Bäume, die so ab 4 m Tiefe ins Wasser hineinragen. Da wird es schon langsam dunkel und die sehen echt gespenstisch aus.

Das versenkte Flugzeug, eine 6 m lange Piper, haben wir bei beiden Tauchgängen nicht gefunden. In der Sprungschicht war das Wasser fast weiß und so trübe, daß wir trotz Kompaß und einem Mittaucher, der den See wie seine Westentasche kennt, uns nicht mehr orientieren konnten. Wer es unbedingt sehen will, sollte sich bei der Tauchbasis die Koordinaten geben lassen und einen Kompaß benutzen.


** Meine Meinung **
Ich habe das Tauchen in einem warmen Meer voller bunter Fische gelernt, deshalb war vorher immer skeptisch, in einem einheimischen Gewässer zu tauchen. Nun habe mich aber eines besseren belehren lassen. Der Kulki ist für hiesige Verhältnisse eine tolle Gelegenheit, seine Kenntnisse aufzufrischen, einen Checktauchgang zu machen oder vielleicht einen Spezialkurs, oder aber aus Freude am Kaltwassertauchen auf Entdeckungstour zu gehen. Die Bedingungen und die Infrastruktur sind sehr gut. Sicher werde ich nicht, wie manch andere, jedes Wochenende da verbringen, aber mindestens vor unserem Tauchurlaub im September hat mich der See wieder.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
joc007

Der Neubertsee – Naherholung? Nein danke!

ein Testbericht von 2003-03-06 12:44:01 vom 06.03.2003
Empfehlung: nein
Nachdem ich gerade gesehen habe, dass man über den Neubertsee in Hirschaid Berichte schreiben kann, will ich doch die Gelegenheit beim Schopfe packen, und über das, wo ich fast täglich vorbei komme, ein paar Worte verlieren.



### GLIEDERUNG ###
1. Zur Namensgebung
2. Anfahrtsbeschreibung
3. Allgemei nes
4. Der Rundgang
4.1 Das Nordufer
4.2 Das Ostufer
4.3 Das Südufer
4.4 Das Westufer
5. Abschluss



### 1. Zur Namensgebung ###
Erst einmal zur Namensgebung: Der See heißt so, weil er direkt hinter dem liegt, was Hirschaid über seine Grenzen hinaus bekannt macht: Den Möbel Neubert. Das ist ein riesiges Möbelhaus, das Samstags dafür verantwortlich ist, dass sich von seinem Parkplatz bis zur Autobahn ein Stau bildet. Und genau hinter diesem Möbelgeschäft liegt der „Neuebrtsee“.


### 2. Anfahrtsbeschreibung ###
Den See zu finden ist ein kleineres Problem: Den Frankenschnellweg (A73) an der Ausfahrt „Hirschaid“ verlassen, und am Kreisverkehr „links abbiegen“ (d.h. ihn an der Dritten Ausfahrt verlassen). Danach am Gewerbegebiet vorbeifahren und direkt auf den Neubert zufahren, und unter der Brücke, die die beiden Neubertteile verbindet, hindurchfahren. Und wenn sich die Wände des Neubert rechts und links auftun, dann steht man direkt am Neubertsee.


### 3. Allgemeines ###
Was man dann zu sehen bekommt ist eine riesige Wasserfläche, ziemlich rechteckig, etwa 1,5 Kilometer lang und einen halben breit, aber bei näherem Hinsehen vergeht einem die Lust, sich in das kühle Nass zu begeben.
Bevor wir einen Rundgang starten, kurz etwas allgemeines zu allen 4 Ufern: Sie fallen allesamt sehr steil ab, und auch nach der „Wasserkante“ geht es mit dem selben Gefälle abwärts. Also ist kein sanftes „Hineinlaufen“ möglich. Sanft ist es auch schon deshalb nicht, weil das Ufer mit Gras, Gestrüpp und Sträuchern bewachsen ist, also kein (Sand-) Strand oder so.


### 4. Der Rundgang ###
### 4.1 Das Nordufer ###
Ich finde, den Rundgang sollten wir am Nordufer starten, nachdem dies das erste Ufer ist, auf das man stößt. Es verläuft hinter dem Möbel Neubert parallel zur Straße zur Warenausgabe. Von daher nicht sehr idyllisch gelegen, da ständig Neuber-Laster losfahren und zurückkommen, allenfalls nach Ladenschluss lässt es sich hier verweilen. Dies ist auch das einzige Ufer, an dem einige Meter Platz ist, bevor es steil abwärts ans Wasser geht. Deshalb befinden sich dort diejenigen, die viel Platz brauchen, für die mit Wohnmobil etc.

### 4.2 Das Ostufer ###
Gehen wir weiter am Ostufer. Dies liegt an einem Flurbereinigungsweg, den sehr viele „Ortskundige“ verbotswidrig als Schnellverbindung zwischen Hirschaid und Altendorf bzw. Buttenheim benutzen, weil sie sich so den Bahnübergang in Altendorf sparen. Deshalb ist dieses Ufer sehr „befahren“.
Des Weiteren ist es durch diesen Flurbereinigungsweg auch das beste erreichbare Ufer, und so trifft sich hier allerlei Gesindel, und veranstaltet Saufabende bzw. Saufnächte, jeder der kommt eröffnet eine neue Feuerstelle, und in dem Feuer wird dann nicht nur Holz sondern alles andere Zeug reingeworfen, Flaschen, Dosen, einfach Alles. Das was nicht verbrennt, bleibt angekohlt liegen ... ein herrlicher Anblick. Auch kommt es vor, das (Bier-) Flaschen zerspringen, oder weggeworfen werden, und sie so kaputt gehen, und wenn ich mit dem Fahrrad da vorbeifahre, muss ich höllisch aufpassen, um mir nicht einen Platten einzuhandeln. Auch finden sich hier vereinzelt Camper, in Wohnmobilen oder Zelten, die das Ufer dann als Müllabladestelle benutzen, getreu dem Motto: Wenn der Müll erst einmal hinter der Kante verschwunden ist, weiß ja keiner mehr, dass er on mir ist!
Kurzum, dieses Ufer ist ein einziger Schandfleck, und wer sich hier traut, barfuss zu gehen, der muss schon ein Fakir sein.

### 4.3 Das Südufer ###
Kommen wir zum Südufer. Das ist das Unbegehbarste, ohne Straße, und deshalb auch das Unbevölkertste. Demnach müsste es auch das sauberste sein, nicht wahr? Ist es auch – relativ zu den anderen Ufern gesehen. Hier liegt genauso der Müll und die Bierflaschenscherben rum wie an den anderen Ufern, und auch die Feuerstellen sind diesselben. Das einzige, man diesem Ufer noch abgewinnen kann, ist, dass es ziemlich bewachsen ist, mit Bäumen, Gebüsch und auch vereinzelt findet sich noch Gras. Dies tröstet aber nur wenig über das traurige Bild einer Müllhalde hinweg.

### 4.4 Das Westufer ###
Jetzt fehlt noch das Westufer. Es liegt direkt an der Bahnlinie, die auch nachts sehr befahren ist, also hat man ständig das Gerumpel von Güterzügen, das Bremsgequietsche von Personenzügen und das Rattern anderer Schnellzüge im Rücken. Nur ein Weg, wohl eher Pfad der an der Bahnlinie entlang führt, ermöglicht Zugang zu diesem Ufer, so befinden sich an diesem all diejenigen, die nicht gesehen werden wollen, und wenn sie gesehen werden, sehr aggressiv werden. Wer weiß was die da treiben, irgendwelche schmutzigen Parties, o.ä., länger beobachtet hab ich da lieber nichts.


### 5. Abschluss ###
Nun sind wir einmal herumgelaufen, und haben den Neubertsee im Sommer gesehen. Kein besonders beschauliches Plätzchen, nicht wahr?
Im Winter allerdings bietet sich eine riesige Eislauffläche, auf der noch so viele Leute sein können, man hat immer sehr viel Platz, um seine Runden zu drehen. Wenn man dabei nicht allzu viele Blicke auf das Ufer wirft, kann man richtig Spaß haben.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
halfmoon

Helenesee - schönes Tauchgebiet 8km südlich von Frankfurt(Oder)

ein Testbericht von 2003-03-03 11:24:50 vom 03.03.2003
Empfehlung: ja
Hallo liebe Leser,

heute wird mal ein Bericht über den Helenesee geschrieben, weil ich finde, dass in der Rubrik Tauchen einfach zu wenig los ist. In nächster Zeit werden dann noch einige Berichte zum Tauchen von mir folgen. Denn das Tauchen ist mein großes Hobby was ich vielleicht auch mal beruflich nebenbei betreiben will, aber bis dahin hab ich noch ne Weile Zeit und kann mir noch ein paar schöne Tauchgänge gönnen.

1. Über den See
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Der Helenesee entstand durch ein Braunkohletagebau und umfasst eine Wasseroberfläche von ca. 200ha. Die maximale Tiefe beträgt ca. 70m und Sichtweiten von ca. 10m sind auch üblich. Der See liegt in Ostbrandenburg 8km südlich von Frankfurt Oder. An diesem See gibt es ein Freizeit- und Campingpark, welcher in 2 Gebiete aufgeteilt ist.

2. Der Campingplatz
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Das eine Gebiet ist der Hauptstrand, wo die meisten Sachen vorhanden sind, wie Supermarkt, eine Menge von Imbissbuden sowie eine große Bühne und der Hauptstrand mit Volleyballfeldern und eine Surfausleihe. Das zweite Gebiet ist der Weststrand, der für die Taucher relevant ist, wo sich 2 Tauchbasen sowie wenige Imbissbuden befinden. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass das Camping nicht wirklich der Renner ist am Helenesee, denn es ist nur Waldboden zwischen Kiefern. Wenn es dann mal regnet… kann man den ganzen Tag nur in seinen Tauchanzug rum rennen *spass*. Aber es ist dann sehr modrig, und man hat zu tun sein Zelt trocken zu halten. Sowohl beim Hauptstrand als beim Weststrand sind die sanitären Anlagen sehr schlecht. Es kleine Häuser aufm dem ganzen Gebiet verteilt, aber es sieht sehr dreckig aus und bei den Toiletten und duschen sind alle Schlösser raus gebrochen(bei den Herren zu mindestens). Das liegt auch wohl daran das viele Urlauber besonders im Bereich 18-28 liegen, die eigentlich nur Party machen wollen. Das ist auch ein weiterer Aspekt, warum man als Taucher am Helenesee nicht Zelten sollte, sondern lieber im großen Auto oder Bungalow schlafen sollte, weil sonst ist da nicht viel mit Schlaf(selber erlebt, Security war am Weststand kaum/gar nicht vorhanden, am Hauptstrand schon). Gerade nach ein paar Tauchgängen am Tag möchte man abends auch seine Ruhe haben wenn man da übernachtet, dachte ich zu mindestens. Es stehen auch große Parkplätze vor dem Campingplatz zur Verfügung, denn man darf seinen Wagen leider nur zu Be- und Entladen mit auf das Gelände nehmen.

3. Die Tauchbasen
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Jetzt stellt sich natürlich die Frage, bei welcher Basis man tauchen will.
Wir haben da einmal „Tauch- und Reisecenter Action-Sport“ und die „Aqua Aero Tauchschule“. Tja meines Erachten sind beide gut. Ich selber bin bei „Aqua Aero“ gewesen, weil ich da mit meinem Bekannten meine AOWD Ausbildung gemacht habe. Es ist also völlig euch überlassen wo ihr Tauchen gehen wollt. Das gute bei beiden ist, dass man sehr gute Möglichkeiten hat, sich in seine Tauchsachen zu quetschen + Ablagemöglichkeiten, des weiterem stehen auch Duschen bereit damit man nach dem Tauchgang seine Ausrüstung auch schön ausspülen kann. Leider muss man am Eingang für den Campingplatz auch Eintritt bezahlen, damit man auf das Gebiet kann und zur Tauchbasis… Also am besten man verbindet den Tauchausflug mit Übernachtung. Wer im Helenesee tauchen will, muss sich auch vorher an der Tauchbasis anmelden und sich an den Richtlinien für Sporttaucher halten:

http://www.aqua-aero.net/docs/tc-helenesee/ordnung.htm



4. Das Tauchgebiet
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So hat man dann endlich seine Sachen soweit bereit kann man sich zum Wasser begeben, dafür darf man dann so 200m den Strand runter laufen (nachher natürlich auch wieder hoch *schwitz*) und dann kann man abtauchen. Unterwasser hat man ein sehr ausgeglichenes Profil. Man hat einen schönen Sandboden mit Pflanzen( Ich interessiere mich weniger für das Grünkraut) und es geht allmählich in die Tiefe. das gute es gibt viele Plattformen die durch Bojen an der Wasseroberfläche gekennzeichnet sind. Also ich weiß noch, dass eine auf 2m und dann eine für den Tieftauchgang(ca. 30m) auch noch war… aber es gibt noch weitere. Am besten man fragt in der Tauchbasis nach, die hatten auch so kleine Skizzen. Das Wasser ist eigentlich sehr klar, ist aber auch abhängig in wiefern Badehochzeit ist. Im Jahr 2002 wurde am Weststrand etwas weiter östlich noch am Strand gebaut, wodurch das Tauchgebiet auch eingeschränkt war. Der Weststrand und das Tauchgebiet ist für die Surfer strikt verboten, leider passiert es doch ab und zu mal, dass sich welche nicht dran halten, man sollte also etwas aufpassen. Dennoch gibt es einige Attraktionen Unterwasser, wie ein kaputtes Haus (war mal ganz), ein U-Bootmodell, etc… (Infos an den Tauchbasen). Ich selber habe also sowohl einen Tieftauchgang und als auch einen Nachttauchgang gemacht und mit den Fischen war es so eine Sache… Da ich ja meine Ausbildung gemacht habe, habe ich weniger auf Fische geachtet. Aber meine Bekannten haben so ein paar Tauchgänge gemacht und waren eigentlich begeistert von den Fischen(bin auch kein Freund von Fischnamen). Aber gerade beim Nachttauchgang hat man viele Aale gesehen, war schon ein schöner Tauchgang.
Am Helenesee kann man im Winter auch Eistauchen, ich glaube da gab es richtige Veranstaltungen mit festern Terminen, weil die Basen glaub ich nicht mehr täglich offen haben. Bei Interesse wendet man sich am besten direkt an die Tauchbasen.

5. Preise(Auszug)
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Tauchgenehmigung pro Person/Tag 6,00€ (Preis Aqua Aero)

Tageseintritt: (Preise Frankfurter Freizeit & Campingpark)
Erwachsene: 1,50€
ermäßigte: 1,00€

Leider weiß ich nicht mehr die Preise für Flaschenfüllungen aber die könnt ihr gerne bei der Tauchbasis nachfragen, genau so mit Leihausrüstung, etc…


6. Kontaktadressen
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Anfahrtsbeschreibungen findet man unter der Website vom Campingplatz, oder im Stadtplan.

Frankfurter Freizeit & Campingpark
Helene-See AG
Helene-See 2
15236 Helene-See
Tel.: (03 35) 55 66 60
Fax: (03 35) 5 56 66 77
E-mail: info@helenesee-ag.de
Website: http://www.helenesee-ag.de/

Tauch- und Reisecenter Action- Sport
Tauchbasis Helene See - Weststrand
Tel.: 030/ 5088113
0335/ 525811
www.action-sport.de

Aqua Aero Tauchschule
Tauchcenter Helene-See
Weststrand, Bungalow 254
15236 Helene-See
Tel.: 030/ 4291893
0335/ 525811
www.aqua-aero.net


7. Fazit:
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Also ich fand das Tauchgebiet sehr gut und es eignet sich hervorragend für Ausbildungszwecke. Zum Übernachten her als Taucher würde ich das Zelten nicht empfehlen, dann doch lieber als kleines Grüppchen in den Bungalow oder wenn man die Möglichkeit hat dann im Auto oder Wohnwagen. Also ich hab schon mal bessere Zeltplätze gesehen.

cYa Robert (halfmoon) update: 3.03.2003

P.S: Rechtschreib- und Grammatikfehler dienen zur Denkanregung des Lesers und zeigen meine Schwächen ;)
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Disc1

Bodensee – immer eine Reise wert

ein Testbericht von 2002-07-27 19:47:59 vom 27.07.2002
Empfehlung: ja
Nach dem ich nun in den letzten 4 Jahren 3 Mal in der Nähe des Bodensees bei Verwandten ein paar Tage ausgespannt habe, nun einmal ein paar Tipps für einen möglichen Urlaub am Bodensee.

Allgemeines
Wer die Möglichkeit hat sollte sich im Umkreis des Bodensees eine Bleibe suchen. Die Zimmerpreise direkt in den Orten am See sind horrend, vor allem in der Saison. In diesem Fall sollte man aber möglichst mobil (Auto oder Fahrrad sein). Zur Not kann man auch den ÖPNV nutzen (habe aber keine Erfahrungen damit gemacht).
Die Preise in den Restaurants und Cafes bewegen sich alle samt am oberen Limit. Man sollte also etwas mehr Geld einstecken.

Hier nun die Tipps zu einigen ausgewählten Ausflugszielen am und um den Bodensee.

Ludwigshafen
Ein eher verschlafenes Städtchen mit einer schönen Uferpromenade. Schön um mal etwas spazieren zu gehen. Nettes Cafe zum Verweilen, ansonsten nichts bewegendes, was mir aufgefallen wäre.

Überlingen
Nettes Städtchen ohne große Altbausubstanz. Interessant der Münster. Hier kann man sehr gut shoppen gehen. Die Geschäfte liegen dicht zusammen. Auch an der Uferpromenade kann man schön bummeln. Von hier aus kann man auch per Schiff zu Rundfahrten starten bzw. zur anderen Seite übersetzen.
Sehr gutes Parkleitsystem mit genügend Parkplätzen zu moderaten Preisen (ab 50 Cent pro Stunde).

Uhldingen
Sehenswert hier das Pfahlbautendorf. In einer ca. einstündigen Führung erfährt man viel Interessantes über den Bodensee und seine früheren Bewohner. Kosten kann ich leider nicht mehr genau angeben, da ich dieses Jahr (nach der Euro-Einführung) nicht dort war, ich glaube es waren früher 8 DM pro Nase, die Hälfte für Kinder.

Meersburg
Für mich die schönste Stadt am Bodensee. Man beginnt m besten seinen Rundgang am Hafen und schlendert durch die Altstadt und dreht eine Runde am Ufer. In der Altstadt (alles wunderschön gepflegt) kann man gut einkaufen. Am Ufer auf der Promenade lohnt sich ein Rundgang. In den Gaststätten direkt am See kann man das Leben genießen.
Von Meersburg kann man auch per Schiff übersetzen oder einen Ausflug auf die Insel Mainau starten (Dauer ca. 20 – 25 Minuten), entweder mit den Linienschiffen oder einem kleinen Pendelverkehr (Kosten hier 7,80 € für Erwachsene, 3,90 € für Kinder bis 16 Jahre – jeweils hin und zurück).
Nach dem Rundgang unten am See sollte man sich für den Aufstieg zum Schloss und zur oberen Altstadt rüsten. Auch hier wunderschöne Gassen und nette Geschäfte. Von oben hat man einen herrlichen Ausblick über den Bodensee.
Meersburg hat ein ausgezeichnetes Parkleitsystem. Die Parkplätze befinden sich ausschließlich in der Oberstadt. Leider sind die Parkgebühren sehr hoch. Schlecht ist auch, dass diese auf 4 h begrenzt sind (also nicht genug für einen Ausflug über den See). Ausgezeichnet ist der eingerichtete Shuttle-Service, der alle Parkplätze im Halbstundentakt anfährt. Für 50 Cent kann man dann zum Standbad/Hafen gelangen, um dort seinen Rundgang zu beginnen.
Einen gebührenfreien Parkplatz gibt es aber doch, gleich hinter dem Ortseingang von der B31 links Richtung Hafen abbiegen (er heißt glaube ich Toeble). Dauer des Fußweges in die obere Altstadt ca. 20 Minuten.

Friedrichshafen
Schon etwas größer als die vorn genannten. Sehr schöne Fußgängerzone und eher etwas zum shoppen. Aber auch gepflegte Parkanlagen und eine schöne Uferpromenade laden zum spazieren ein. Auch von Friedrichshafen aus gehen Linienschiffe in alle Richtungen. Möglichkeiten zum eigenen Erforschen des Bodensees gibt es hier wie auch sonst über all:
- Tretboot ½ Stunde ca. 5,50 €
- Elektroboot ca. 15 € pro ½ Stunde
- Motorboot ca. 25 € pro ½ Stunde
Sehr zu empfehlen auch das Zeppelin-Museum (Eintritt 6,50 € Erwachsene und 3 € Kinder, Familienkarte für 13 €).
Wie fast überall am in den größeren Städten am Bodensee, ist das Parkleitsystem sehr gut ausgebaut. Die Parkgebühren sind normal, ca. 1 € pro Stunde.

Konstanz
Hat eher das Flair einer Großstadt. Die Parkplätze sind zwar gut ausgeschildert, aber meistens überfüllt. Hat mir persönlich nicht besonders gefallen, außer die Einkaufsmöglichkeiten

Insel Mainau
Sollte man einmal gesehen haben. Wunderschöne gepflegte Parkanlagen zum Bummeln. Viele Pflanzen und Blumen zum bewundern. Herrliche Motive zum fotografieren. Riesige Mammutbäume zum Betrachten. Darüber hinaus sind das Schmetterlingshaus (leider meistens total überfüllt und laut) und das Palmenhaus zu empfehlen.
Einen halben Tag sollte man mindestens einplanen. Trotz der Menschenmassen findet man immer ein ruhiges Fleckchen, wo man einfach auf dem Rasen liegen oder einer Bank sitzen kann, um die Natur zu genießen.
Wer sich das Geld für die Überfahrt sparen will, kann mit dem Auto bis direkt an die Insel heran.
Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass der Besuch auf der Insel nicht gerade preiswert ist. In der Saison kostet der Eintritt 10 € für den Erwachsenen und 3 € für Kinder. Die Familei8enkarte gibt es für 20 € (2 Erwachsene und (unbegrenzt?) Kinder bis 16 glaube ich). Aber es lohnt sich zumindest für den, der es noch nicht gesehen hat.

Ziele in der näheren Umgebung

Rheinfall von Schaffhausen
Wenn man am Bodensee ist sollte man sich diesen Ausflug in die Schweiz nicht entgehen lassen (ca. 1 h Autofahrt).Die Stadt Schaffhausen hat zwar nicht viel zu bieten, aber der Rheinfall ist absolut sehenswert. Ich wusste bis zu meinem Besuch nicht, dass es so einen großen Wasserfall in Europa überhaupt gibt. Man kann rings herum wandern (ein Stück natürlich über den Rhein übersetzen). Auf der Gegenseite kommt man dicht an die tosenden Wassermassen heran. Dort sollt man auch gut zu Fuß für den steilen Aufstieg sein.
Tipp: Möglichst zeitig (bis 10.00 Uhr) dort sein, ansonsten könnte es zu Engpässen beim Parken kommen.

Rottweil
Wunderschönes altes Städtchen mit verwinkelten Gassen und schönen Fachwerkhäusern. Schöne Shoppingmeile und nette Restaurants.
Gutes Parkleitsystem, zu empfehlen ist der Parkplatz P1 direkt über einem EDEKA-Markt und einem Intersport-Geschäft. Bei einem Einkauf dort ist die erste Stunde kosten los (ansonsten 1 €). Jede weitere Stunde schlägt mit 50 Cent zu Buche.

Salem
Schönes Schloss mit gepflegten Parkanlagen und allerdings happigem Eintritt. Sollte man sich einmal angesehen haben.

Stockach
Hier gibt es nicht viel zu sagen. Ich bin immer durchgefahren. Es gibt ein schönes Freibad. In Richtung Bodensee gibt es mehrere Geschäfte, wo man im Sommer erntefrisches Obst und Gemüse kaufen kann.

Diese Aufzählung von Sehenswürdigkeiten des Bodensees soll nicht erschöpfend sein. Es sollten nur Tipps sein. S gibt sicher mehr Möglichkeiten und Plätze, die man sich für einen schönen Urlaub erschließen kann.
Auf jeden Fall kann ich den Bodensee als Urlaubsziel empfehlen, auch wenn es nicht unbedingt ein preiswertes Ziel ist.
Übrigens, den regionalen Wein solltet ihr unbedingt probieren!!!
...
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sonny102

Kulkwitzsee - wunderschöne Flora und Fauna

ein Testbericht von 2002-02-15 03:25:52 vom 15.02.2002
Empfehlung: ja
Kulkwitzer See liegt im Raum Leipzig.
Autobahnfahrt Leipzig-West, B 181 bei Holländischer Mühle Dölzig nach rechts abbiegen - Richtung Markränschtadt; von dort aus nach Lausen.

Im Lausen gibt es ein Campingplatz mit Bungalows und Finnhüten es sind auch Zeltplätze zu finden.

Ich habe am Kulkwitzer See bei Lausen meine Tauchprüfung absolviert.

Der Tauchgebiet ist für Anfänger und Profis geeignet.
Bis 7,5 m Tiefe sehr großes Plateau mit sehr schonen Flora und Fauna. Es gibt hier zahlreiche Karpfen und Hechte und Fische, die ich nicht kenne. Hier habe ich ein Fisch, der ca. 1,30 m lang war und auch zehlreiche Flußkrebse gesehen; die Fische sind übrigens überhaupt nicht Menschenscheu.

Es gibt hier auch tiefere Regionen, die aber eher düster, kalt und dunkel erscheinen.
Kulkwitzer See ist ein Steinbruchsee. Das Wasser ist kristal klar besonders im Mai.
Wen die Badesaison anfängt ist das Wasser trüber.
Sicht ist aber sowieso bis Unendlich.
Es ist ein wunderbares Platz für Spezialtauchkurse.

Es gibt hier eine Atemluftfüllstation und Tauchschule Delphin, Lausen
(Tel.: 0341/480 38 26).
...
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Kommentare
Goldglöckchen
Goldglöckchen, 15.02.2002
Waumlre schoumln wenn man mehr zu diesem Thema finden wuumlrde.
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lohnenswerter See in Berlin

ein Testbericht von 2002-02-14 14:30:43 vom 14.02.2002
Empfehlung: ja
Vorwort:
*******
Der Schlachtensee in Berlin war mein erster betauchter See in Deutschland. In diesem See habe ich meine Ausbildung zum „Rescue Diver“ beendet, und meine Geburtsstadt auch mal von „Unterwasser“ kennen gelernt. Ob und wie er sich gelohnt hat, lest ihr nachfolgend.

Tauchbasis:
**********
Der Schlachtensee verfügt über keine Tauchbasis. Wer Flasche oder Equipment leihen muss, oder nur ne volle Flasche Luft braucht, muss zu einer der zahlreichen Tauchshops in der Stadt fahren.

M.E. ist der nächstgelegene Shop „City Diver“. Adresse unter www.citydiver.de. Anfahrt erfolgt mit Auto in 20 Minuten über die AVUS. Dort absolvierte ich auch meinen Rescue-Schein.

Allgemeines zum See:
******************
Der Schlachtensee ist eines der Naherholungsgebiete für den gestressten Berliner. Er befindet sich in einem der schönsten Bezirke der Stadt, Zehlendorf.

Um den See trifft man oft auf Jogger und Spaziergänger, da er komplett umrundet werden kann. Gesamtumfang des Sees: 5,3 km. Es gibt außerdem zwei Badestellen, 1. direkt am S-Bhf. Schlachtensee und gegenüber der Alten Fischerhütte.

Parkplätze sind vor allem am Wochenende eine Qual, Die beste Einstiegsstelle ist am unteren Ende des Sees, wo eine Treppe zum Uferrand führt.

Die tiefste Stelle des Sees ist mit 8,5 Metern beziffert.
Für Anreisende gibt es Übernachtungsmöglichkeiten in der Alten Fischerhütte. Oder man sucht sich eine andere Unterkunft in der Hauptstadt.
Erfahrungsbericht:
***************
Ein Ausbildungstauchgang ist natürlich mit einem normalen „Erholungstauchgang“ nicht zu vergleichen, da wir uns zum „Aufwärmen“ erst mal ½ Stunde durchs Wasser bewegten konnte ich mir ein Bild machen.
Der See ist nicht sehr Fischreich, gibt aber trotzdem ein interessantes Bild. Meinen Tauchgang hatte ich im Oktober 2000. Zu dieser Jahreszeit ist das Sommerbedingte Algenwachstum nahezu weg und die Sichtweite beträgt bis zu 5 Metern. Da die Durchschnittstiefe bei 5-6 Metern liegt reicht das auch aus. Wunderschön sind Blicke zur Oberfläche, da durch das getrübte Wasser ein idyllisch-märchenhafter Sonnenschein auftritt.
Im Sommer lohnt sich das Tauchen aufgrund der verringerten Sichtverhältnisse nicht, was mir von meiner Frau bestätigt wurde, die wiederum ihren „Rescue Diver“ im Juli 2001 absolviert hatte.
Der Boden ist überwiegend schlammig, perfektes tarieren ist also Pflicht wenn man mit mehr als einem Partner unterwegs ist. Wer langsam schwimmt und die Augen offen hält, kriegt dann auch kleine Garnelen die ihre Behausung „drohend“ bewachen, „Enten von unten“ und „ idyllische Kanalisationsrohre“ (!?) zu sehen. Alle Fische die ich sah, waren aber nie größer als Handgroß.
Fazit:
*****
Für Berliner ein kurzer Anfahrtsweg um kurz vom Alltag abzutauchen. Ich würde aber dem ambitionierten Berlintaucher die Krumme Lanke eher empfehlen, da es dort auch größere Welse geben soll, die sogar Badende angreifen.... Wenn das kein Abenteuer ist!!

Für einen kurzen Nachmittagsausflug lohnenswert.
...
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Kommentare
halfmoon
halfmoon, 01.03.2003
guter bericht, ich selber bin auch kunde bei city-diver leider war ich noch nicht im schlachtensee, aber das kann man ja noch nachholen.
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1-7 von 7  Tauchgebiete
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