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![]() Selbstständig als Tupperberaterin?ein Testbericht von Andorra20002003-01-01 11:17:51 vom 01.01.2003 Empfehlung: jaIch habe diesen Stress tatsächlich auf mich genommen..... Also vorab zu den eigentlichen Produkten: Tupperware kennt wahrscheinlich jeder oder hat zumindest schon mal davon gehört. Da gibt es Plastikbehälter in allen Größen, Formen , Farben und für jeden Zweck. Die Preise belaufen sich von ca 10,00 Euro - bis weit über 100,00 Euro. Ich selbst bin mit Tupperware aufgewachsen ( meine Oma war schon vor 20 Jahren eine Tuppertante--kicher) und deshalb hatte meine Mutter die Schränke voll davon. Und so kam ich zu der tollen Idee selbst eine Tuppertante zu werden: Eines Tages- ich hatte gerade meine erste eigene Bude- rief eine Freundin mich an und sagte sie habe als Tuppertante und gibt als Auftakt eine Party bei sich zu Hause. Ich natürlich nix wie hin!!! Allein schon wegen den Geschenken. Als ich dann dort saß hatten es mir die Kuchenbehälter voll und die Kaffeekanne( Thermowächter) voll angetan. Leider lies mein Geldbeutel dies nicht zu ( Wiener Walzer ca 53 DM und die Kaffekanne 99,80 DM).Damals gab es noch keinen Euro. Also überredete mich meine Freúndin, doch selbst Beraterin zu werden, mit den Vorteilen an die Sachen mit 40 % Nachlass ranzukommen. Dabei noch Geld verdienen..immerhin fast ein Viertel vom Umsatz....und das bei freier Zeiteinteilung! Hört sich doch Klasse an? Oder? Das dachte ich auch. Bis ich in die wunderbare Welt der Tuppertanten eintauchte....stöhn. Also ich sag euch: Tupperberaterin ist voll der Stress. 1. Man muss jede Woche in ein sogenanntes Meeting um angeblich auf dem laufenden zu sein. Was auch stimmt,es werden dort die Sonderangebote und neuen Produkte vorgestellt und von sogenannten alten Hasen präsentiert und erklärt. Kurz: eine Massenveranstaltung von ca 100 Tuppertanten, die bei jedem neuen Schüsselchen klatschen und johlen, als wäre es ein weltwunder. 2. Man hat unendlich viel Rennerei: Nicht nur das Meeting, wo man jede Woche hinsollte, sondern man musszu seinen Gastgeberinnen um mit ihnen vorher durchzusprechen, was vorgeführt wird und wie...usw Dann die eigentliche Party - hier muss ich kurz auf die freie Zeiteinteilung dieses Jobs zu sprechen kommen: Wer wirklich geld verdienen will, muss viele Partys halten...und dabei muss man sich doch nach den Wünschen der Gastgeberinnen richten. Ein Beispiel: Die Party soll Samstagabend stattfinden...ich habe da schon etwas vor...angeblich kann die Gastgeberin zu keinem anderen Termin...also mach ich entweder die Party...oder verdiene kein Geld. 3. Die Rennerei geht weiter: Ich muss meine Bestellung in der Firma ( Bezirkshandlung) abgeben. In der Regel kann man die Ware erst eine Woche später abholen. Dann muss man sie zu den Gästen fahren...wenn man Glück hat, übernimmt die Verteilung an die Gäste die Gastgeberin... Und zu guter letzt , nachdem ich dieses alles erledigt habe, muss ich das Geld abzüglich meiner Provision schon wieder in die Firma bringen. 4.Abschliesend wäre noch zu sagen, das beiner Tuppertante , die nur ein bis zwei Partys die Woche hält- und die muss man erst mal buchen- von der Provision nicht viel übrig bleibt. Rechne ich meine gesamte Fahrerei ( sei es in Benzin oder Busfahrkarten)kann ich mir das bisschen was übrigbleibt, auf die Seite legen, für mir Muster zu kaufen von den neuen Angeboten. Also kurz und gut: Ich könnte noch viel mehr erzählen, wie es so ist als Tuppertante, aber ich denke das genügt. Kicher. Ich bin trotz alledem noch immer überzeugt von Tupperware und gebe ab und dann auch eine Party...aber Beraterin??? NIE MEHR!!!! Ich will die Tätigkeit der Tupperberaterin aber nicht ganz schlecht machen: immerhin habe ich jetzt Tupperdosen im Überfluss...und das zu einem super günstigen Preis. Billiger sind die Sachen nur, wenn man sie sich schenken lässt. also...wenn ihr mal die Tätigkeit angeboten bekommt....denkt ganz genau darüber nach... LG Susanne ... |
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![]() Der Sprung ins eiskalte Wasserein Testbericht von Leseratee2005-05-29 11:57:33 vom 29.05.2005 Empfehlung: ja Vorteile: Ich mag meine Selbstständigkeit!...Nachteile/Kritik: Frau wird kein Millionär!Dezember 2003. Noch ein halbes Jahr durfte mich das Arbeitsamt bezahlen. So langsam kroch eine schleichende Lähmung in meinen Körper und Panik pflanzte sich in mein Gehirn. Alle meine Bemühungen in den Arbeitsprozess zu klettern, endeten in einem Postberg von Absagen. Von all dem getrieben und gehetzt, verließ ich im März des Jahres 2004 die häuslichen Wände. Mietete eine kleine Wohnung in der Landeshauptstadt und war fest entschlossen, die Arbeitssuche drastisch zu intensivieren. Es folgte Fehlschlag auf Fehlschlag und die verbliebene Kraft wurde regelrecht weggefressen. Dann das AUS und die Mitteilung des Arbeitsamtes: „Sie erhalten keinerlei finanzielle Unterstützung mehr.“ Dieses Gefühl der Ohnmacht kann man schlecht beschreiben. Es ist, als wenn sich die Erde öffnet und man fällt ins bodenlose. Nach drei Tagen Wut, Ärger und vielen geweinten Tränen, schlug der Blitz durch mein Gehirn und ich gab nur noch die Mitteilung an meinen Mann, dass ich eine Ich-AG eröffnen werde. Das Existenzgründerbüro: Durch das tägliche studieren der Zeitungen, war mir aufgefallen, dass eine Unmenge an Haushaltshilfen gesucht wurden. Warum dieses nicht zum Mittelpunkt meiner Ich-AG machen, dachte ich und holte mir einen Termin im Existenzgründerbüro. Innerlich gestärkt, stiefelte ich dorthin und erklärte meinem Gegenüber, welche Vorstellungen ich hatte und das ich, egal, ob sie mir abraten würde oder nicht, diesen Weg gehen werde. Verzweifelte denken nicht viel nach, sie springen einfach. Geduldig hörte man mir zu. Danach prüfte die Dame, ob ich die Frist gewahrt hatte, denn Arbeitslose, deren Arbeitslosigkeit abgelaufen ist, haben danach nur sechs Wochen, um den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Ich glaube, ich hatte einen Schutzengel. Nur einen Tag später und meine Zeit wäre abgelaufen gewesen. Es folgten Ratschläge, Tipps und finanzielle Aufklärung. Meine Anmeldung wurde sofort festgehalten und an meine Arbeitsvermittlerin gegeben. Der erste Schritt war getan. Gewerbeanmeldung: Ohne Gewerbeanmeldung läuft nichts. Sie beinhaltet neben den persönlichen Angaben auch die genauen Tätigkeitsmerkmale. Mit dem Einsatz von 26,00 € hatte ich sie dann in meinen Händen. Der Name meiner Ich-AG lautet: „Haushalts- und Schreibservice“ Ich arbeite seither als Haushaltshilfe und werde im zweiten Jahr versuchen, den Schreibservice zu aktivieren. Meine Arbeitsvermittlerin: Jetzt musste alles recht schnell gehen. Termin geholt, Idee offenbart, Antrag auf Existenzgründerzuschuss und Coachingscheck gestellt. Auch von meiner Arbeitsvermittlerin erhielt ich Tipps und die Info, dass sie Existenzgründer schult. Sie wünschte mir viel Glück und ich ging mit der Hoffnung, mich nach drei Jahren aus den Fängen des Arbeitsamtes befreit zu haben. Zu beachten ist, jede Veränderung ist dem Arbeitsamt zu melden und daran sollte man sich strikt halten. Existenzgründerzuschuss für die Ich-AG: Vom Arbeitsamt gibt es finanzielle Unterstützung, die sich wie folgt aufschlüsselt: 1. Jahr = 600,00 € (monatlich) 2. Jahr = 360,00 € (monatlich) 3. Jahr = 240,00 € (monatlich) Die monatlichen Zuwendungen vom Arbeitsamt sollen die ersten finanziellen Ausgaben stützen, so dass man sich um die termingerechte Zahlung von Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung keine Sorgen machen muss. Außerdem könnte man davon sehr gut, die ersten Anschaffungen für das kleine Unternehmen tätigen. Bei mir sah das etwas anders aus. Ein PC ist vorhanden. Das Auto stand ebenfalls bereit. Meine Anschaffungen beliefen sich fürs erste auf eine Menge unterschiedlicher Reinigungstücher, T-Shirts und Werbungskosten. Dazu kommt dann noch der Coaching-Scheck in Höhe von 2000,00 €. Er kann dazu benutzt werden, im ersten Jahr seinen Steuerberater zu bezahlen und ein Existenzgründerseminar zu besuchen. Das Geld gibt es in Form eines Gutscheins. Die von mir aufgezeigten Zuschüsse müssen nicht zurück gezahlt werden. Existenzgründerseminar: Vom Existenzgründerbüro erhielt ich einige Formblätter von Seminarangeboten. Die Dauer dieser Seminare sind recht unterschiedlich. Sie gehen von drei – zehn Wochen. Zu ihren Angeboten gehören – finanzielle Steuerung, Marketing, Rechnungswesen, Kommunikation, Gesprächs-, Verhandlungs- und Verkaufstraining, EDV, Telekommunikation, Erarbeitung und Präzisierung des Gründerkonzeptes, Maßnahmen der Investitionsförderung und der Finanzierung des Unternehmens, Personalwesen und Mitarbeiterführung. Ich habe solch eine Seminar nicht in Anspruch genommen, denn für meine Ich-AG benötigte ich es nicht. Ich war alleine, hatte nicht die Absicht, jemanden einzustellen und bereits erste Erfahrungen im Rechnungswesen. Weiterhin musste ich zu meinem Gründungstermin noch kein Firmenkonzept vorlegen. Für mich hieß es einfach – Idee in die Tat umsetzen. Bereits im September 2004 war die Sachlage gänzlich verändert worden und der Antragsteller musste ein ausgereiftes Firmenkonzept vorlegen. Rentenversicherung: Hier sollte man geduldig warten, bis das Arbeitsamt einen bei der Bundesversicherungsanstalt gemeldet hat. Ich tat das nicht, sondern machte mich selbst auf die Socken. Prompt lief alles doppelt. Aber zum Glück ließ sich dieses schnell entwirren. So bezahle ich jetzt den Mindestbetrag von 78,00 €. Der so lange Gültigkeit hat, wie mein Jahresumsatz unter 25.000,00 € im Jahr bleibt. Krankenversicherung + Pflegeversicherung (AOK): Wenn man sich selbständig macht, hält fast jede Behörde die Hand auf. Aber die Kranken-/Pflegeversicherung gehört nun mal dazu. Sie schluckt monatlich 183,54 € (Krankenversicherung 163,02 €; Pflegeversicherung 20,52 €) und ist bei mir ohne Krankengeld. Voraussetzung für diese Beträge ist, dass ich die monatliche Summe von 1.300,00 € nicht übertrumpfe. Der Zuschuss vom Arbeitsamt zählt nicht dazu, nur mein Nebenjob und die erwirtschafteten Beträge aus meiner Ich-AG. Es gibt in jeder Kasse eine finanzielle Einkommensgrenze und die der AOK war für meine Verhältnisse wie geschaffen. Letztendlich muss aber jeder Selbständige für sich entscheiden, mit welcher Kasse er zusammen leben möchte. Finanzamt: Das Finanzamt wird ebenfalls vom Gewerbeamt unterrichtet. Von dort bekommt man seine Steuernummer, die auf dem Rechnungsformular zu erscheinen hat. Außerdem bekommt das Finanzamt monatlich von mir die Steuern überwiesen, abzüglich meiner Werbungskosten. Industrie- und Handelskammer: Diese Institution wird vom Gewerbeamt informiert und möchte auch Geld in ihren Händen sehen. Leider oder vielleicht auch eher besser so, erreiche ich die jährliche Einkommensgrenze von 25.000,00 € noch nicht und so tat es mir wirklich leid, ihnen von meinem schwerverdientem Geld nicht abgeben zu können. Sie sind mir deswegen nicht böse und schicken pflichtbewusst monatlich das Heft „Wirtschaftskompass“. Steuerberater: Den sollte man auf keinen Fall vergessen, denn er wird unbedingt benötigt. Bei meinem Steuerberater erhielt ich die fehlenden Kenntnisse zur Buchführung und zum Thema Steuern. Einmal im Monat darf ich ihn besuchen, damit er meine Unterlagen kontrolliert und für richtig befindet. Versicherung: Eigentlich war mir vom ersten Tag an klar, dass ich eine firmeninterne Haftpflichtversicherung benötige, um mich für von mir verursachte Schäden abzusichern. Bisher habe ich noch keine abgeschlossen. Das Angebot der Allianz entsprach nicht meinen Vorstellungen und so bin ich noch auf der Suche. Firmenkonto: Als nächstes habe ich mir ein Firmenkonto eingerichtet bei der Postbank. Unproblematisch und schnell ging das vonstatten. Kosten fielen dafür nicht an. Werbung: Jetzt wurde es ernst. Die Werbetrommel musste gerührt werden. Aufgrund meiner vorherigen Tätigkeit als Sekretärin, war dieses Thema nicht unbekannt. Ich entwarf ein A4 Werbefaltblatt und fütterte damit die Briefkästen. Auch die Zeitung wurde von mir mit einem Werbetext beschenkt, den ich gleich für mehrere Wochen wiederholen ließ. Einige Monate später lief es dann schon über Mundpropaganda. Weiterhin habe ich mir Visitenkarten entworfen und Werbung im Auto angebracht. Zeit des Wartens: Gründungstermin war der 15.07.2004. Es blieb still um mich und manchmal dachte ich bereits, deine Idee war ein Fehlgriff. Dann der erste Anruf, ein Künstler aus Schwerin, der von meinem Werbeblatt sehr angetan war. Mein erster Haushalt, was für eine Aufregung herrschte in mir. Auch wenn es kein Dauerauftrag war, freute ich mich wie ein kleines Kind. Der zweite Anruf, den ich lieber nicht bekommen hätte. Ein Haushalt der „Schönen und Reichen“. Jedoch war ich selbstbewusst genug, dort vorstellig zu werden. Es hat nicht funktioniert, da die Hausfrau von meinem Können nicht überzeugt war. Persönlich habe ich das aber erst Monate später durch Zufall erfahren. Damit muss man leben können und es einfach wegstecken. Pleiten gehören dazu. Ab Mitte August lief das Geschäft dann an. Es ging so schnell, dass ich Schwierigkeiten hatte, alles unter Dach und Fach zu bringen. Am liebsten hätte ich gleich alles auf einmal gemacht, was aber unmöglich war. So wurden die ersten Absagen getätigt. Rechnungslegung: Bei meinem Termin im Existenzgründerbüro sagte die Dame zum Schluss zu mir, ich sollte mich nicht unter Wert verkaufen. Gut gesagt. Natürlich wollte ich Geld verdienen und das Gefühl der Selbständigkeit auskosten. Mein erster Versuch schlug fehl. Ich wollte 9,00 €/h haben + Mehrwertsteuer. Die Dame am Telefonhörer fiel vom Stuhl und lies ein lautes Aufstöhnen durch die Leitung jagen. So bin ich dann bei 6,00 €/h + Mehrwertsteuer hängen geblieben, dazu kommen, wenn nötig, Fahrtkosten für Umlandfahrten. Das Thema Schreibarbeiten steckt noch in den Windeln und soll im zweiten Jahr angekurbelt werden. Alles auf einmal funktioniert nämlich nicht. Das musste ich auch erst lernen. Meine Rechnungsvordrucke habe ich selbst entworfen. Kein Problem aufgrund meiner früheren Bürotätigkeit. Meine ganz persönliche Meinung: Es gibt die unterschiedlichsten Auffassungen zur Ich-AG. Viele sind der Meinung, die Leute ruhen sich auf dem monatlichen Geld vom Arbeitsamt aus. Ich stecke sehr viel Arbeit und Zeit in mein/meine Geschäft/Dienstleistung. Reich wird man dabei nicht. Schon oft hat man gefragt, ob es sich finanziell lohnt. Bisher kann ich überleben. Der persönliche Aufwand, sprich Fleiß und Engagement stehen an vorderer Stelle. Wer sich einmal dafür entschieden hat und keine Angst vor der Arbeit hat, wird es schaffen und nach drei Jahren auch noch dabei sein bzw. bleiben. Mein Job ist nicht der einfachste und zum Ende des Jahres 2004 stellten sich die ersten körperlichen Mucken ein. Auch benötige ich manchmal das komplette Wochenende, um am Montag wieder einigermaßen frisch zu sein. Aufgegeben habe ich nicht. Durchhalten heißt meine Parole. Ich wusste von Anfang an, worauf ich mich einlasse und das es manchmal auch schwierig sein wird. Mein Tag beginnt um 04.30 Uhr und endet gegen 16.00 Uhr; vereinzelt auch erst gegen 20.00 Uhr. Die Termine habe ich so gelegt, das dazwischen Zeit zum Verschnaufen ist. Zwar habe ich schon versucht von Haushalt zu Haushalt zu springen, aber das zerrte mächtig an meinen Kräften und war nicht durchzuhalten. Zur Zeit bemuttere ich 12 Haushalte und meinen Nebenjob. Vielen Haushalten musste ich aber auch schon Absagen, weil der Tag nun mal nur 24 Stunden hat und ich irgendwo auch ein wenig leben möchte. Sicherlich habe ich immer die Möglichkeit, jemanden einzustellen und der Bedarf wäre auch vorhanden. Jedoch habe ich mich dafür entschieden, alleine zu bleiben, denn das Preis-/Leistungsverhältnis lässt es momentan nicht zu, Mitarbeiter zu beschäftigen In meiner Region ist es leider nicht möglich, den Stundenlohn weiter anzuheben. Mit meiner jetzigen Kundschaft hatte ich großes Glück. Es sind keine „Zicken“ dabei, die einem das Leben schwer machen. Man sollte aber anpassungsfähig sein, einige Dinge nicht so ernst nehmen und Probleme sofort ansprechen. Ich habe es so gehalten und jeden Haushalt vor meinem ersten Start besucht. So lernt man die Frau bzw. den Mann des Haushaltes kennen und bekommt eine Einsicht in die Räumlichkeiten. Man erzählt mir, was getan werden soll und ich takte danach den Ablauf ein. Wichtig ist dabei, von vornherein festzuhalten, das Extras automatisch mehr Zeit und mehr Lohn beinhalten. Im Juli 2005 starte ich in das zweite Jahr und der Werbetext für meine Schreibabteilung liegt bereits auf meinem Schreibtisch. Mögen sich die Gemüter über die Ich-AG streiten. Fest steht für mich, ich werde keinen einzigen Schritt zurück machen. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen, ansonsten bitte ich um Rückmeldung. Es grüßt die Leseratee. Veröffentlicht auch bei ciao unter Meerfrau. ... |
andrea30b, 08.01.2007
sh
anni124, 10.08.2005
Da hast du die richtigen Worte gefunden, sehr schoumln beschrieben. Da ich mich auch vor 3 Jahren selbstaumlndig gemacht habe weiszlig ich was es bedeutet. Es ist wirklich nicht leicht immer wieder denk man nach war es richtig? Vieleicht noch ein Tip
Annna13, 14.04.2006
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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. Selbstständigkeit CONTRA Muttersöhnchenein Testbericht von Beasy3102003-09-16 17:49:01 vom 16.09.2003 Empfehlung: jaNicht immer kann die ach so geliebte Mama alles für einen tun, einmal kommt die Zeit, dann ist sie weg, einfach nicht mehr da. Und dann ist der Schrecken oft groß. Meine Erfahrungen damit ist, dass Mütter oft nicht "loslassen" können. Sie wollen Ihren Kindern nur das beste geben und vermitteln und meinen Sie täten Ihren Kindern etwas gutes, wenn sie Ihnen die Brote machen, für sie Staubwischen, ihnen keine Aufgaben im Haushalt geben.. Man hört immer nur "Ich kann das doch machen, du setz dich mal hin." Diese Selbstständigkeit ist gefragt später im eigenen Leben, soweit es denn vorhanden sein kann, wenn man noch mit 25 zuhause bei Mutti lebt und sich vertätscheln lässt. Eigentlich ist einem doch bewusst, "ich kann das auch allein", naja aber warum soll mans denn tun, wenn es jemand anderes machen kann. Oft resultiert dieses übernatürliche Muttergehabe aus einer persönlich nicht so guten Kindheit und man hat oft das Bestreben bei den Kindern alles besser machen zu wollen, doch man sollte abwägen wo es eine Grenze geben muss. Man kann doch Muttergefühle auch anderweitig preisgeben, das Kind in den Arm nehmen, bei Problemen für das Kind da sein.. gerade wenn es schon "erwachsen" ist, eben ernsthafte Gespräche führen. Die Entwicklung der Selbstständigkeit wird oft schon im Sandkasten blockiert, wenn Kinder sich streiten und die Mütter dann gleich hinlaufen und alles für die Kinder regeln wollen. Das Kind erlangt so zu einer passiven Einstellung gegenüber Streitsituationen, denn meine Mutti regelt das ja für mich. Es ist ein entscheidender Entwicklungsprozess auch sein Grenzen kennenzulernen, die "Regeln" der Gesellschaft zu akzeptieren und eben auch die persönlichkeiten anderer. Selbstständigkeit resultiert unter anderem auch aus Entscheidungen, die ein Kind treffen muss bzw darf. Was ziehe ich an? Wen lade ich ein? Mitbestimmen wohin es in den Urlaub geht.. etc. NUr dadurch lernt man auch später die Wichtigkeit von Entscheidungen kennen und fühlt sich als erwachsene Person nicht überfordert und kann sich ANforderungen stellen. In diesem Sinne appelliere ich an alle Mütter und Väter an das Wohl ihrer Kinder zu denken, auch wenn Eltern ihren Kindern nicht allzugerne viel "Arbeit und Verantwortung" abnehmen wollen. Lieben Gruß Bea ... |
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![]() Selbstständigkeitein Testbericht von Alex11984872003-04-23 18:15:40 vom 23.04.2003 Empfehlung: jaMeine Mutter hat sich noch mit 55 Selbstständig gemacht, weil sie dachte sie würde dann mehr verdienen. Ihr verdacht bestätigte sich! Ich meine man kan sich seine Arbeitszeiten selbst einteilen seine Ferien so verlegen das man mit seinen Kindern in den Urlaub fahren kan! Viele Leute haben jedoch nicht so eine positive einstellung zur Selbsstndigkeit, weil sie es es sich nicht so komplizier machen wollen und lieber mit anderen leuten zusammenarbeiten! Ich denke es gibt positive und negative aspekte! ... |
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![]() Ich AG: nützlich oder Blödsinn?ein Testbericht von indra2003-04-11 17:06:20 vom 11.04.2003 Empfehlung: nein Vorteile: einfache Gründung, staatliche Förderung, Chance für Arbeitslose...Nachteile/Kritik: Verführt zu vorschnellen Handlungen, bei Scheitern: ProblemDa es auf der einen Seite ein höchst interessantes Konzept ist, und ich mitlerweile eine klare Meinung dazu entwickelt habe, möchte ich euch heute gerne die Ich AG näher (und vor allem verständlicher) erklären, als es dir Nachrichten tun. Aus der Masse an Schwarzarbeit, die wir in der jetzigen Situation haben, würden sich nach Rechnung einiger schlauer Leute etwa 5 Millionen Vollzeitarbeitsplätze ergeben. Seit Anfang 2003 gibt es eine schlaues, neues Förderungsinstrument der regierung, dass die Schwarzarbeit eindämmen und Arbeitsplätze schaffen soll: Die Ich-AG. Sie ist im Grunde eine Art Scheinselbstständigkeit. ***Wer eignet sich für eine Ich AG?*** Fehlende Qualifikationen und Zugangsbeschränkungen erschweren oftmals den Weg in die Selbstständigkeit. Vor allem für Arbeitslose ist das oft ein Problem. Die Alternative „Ich-AG“ bildet eine neue berufliche Entfaltungsmöglichkeit für Arbeitslose, die durch Förderung und fachlichen Rat der Arbeitsämter und Vereine eine herausragende Rolle auf dem Arbeitsmarkt und besonders im Dienstleistungssektor einnehmen soll. Gerade Personen mit “fehlenden Qualifikationen“ (O-Ton Herr Harz) sind besonders schlecht für die Selbstständigkeit gerüstet. Durch die Schaffung der Ich-AG können jedoch nun ihre Fähigkeiten zur langfristigen Selbstständigkeit beitragen. Wer eine gute Geschäftsidee hat, kann Ich Agler werden. ***Die bürokratische Erleichterung*** Das Besonderedabei ist, dass die Inhaber keinerlei Verpflichtungen bezüglich einer Inanspruchnahme von gesetzlichen Kranken-, Pflege und Arbeitslosenversicherungen. Jedoch werden für die Zuschusszeit Beiträge für die Rentenversicherung fällig. Darüber hinaus – und das wird sicher die meisten freuen – fallen langwierige Prüfungen und Formular-Schlachten, sowie fachkundige Stellungnahmen weg, die angehende Selbstständige bisher über sich ergehen lassen mussten, wenn sie direkt aus der Arbeitslosgkeit kommen. Was heißt das nun? Im Grunde bedeutet das, dass wirklich jeder, ganz egal wie es um seine Qualifikationen steht, eine Ich AG aufmachen kann. ***Die staatliche Unterstützung*** Betreibern der Ich-AG wird der Start in die legale Selbstständigkeit durch eine staatliche Förderung innerhalb der ersten drei Jahre erleichtert. Diese staatliche Fördermaßnahme dient in erster Linie der Sicherung des Lebensunterhaltes, so dass die Gewährung dieses Zuschusses in Abhängigkeit zum Jahreseinkommen der Ich-AG-Betreiber steht. Dieser Zuschuss beträgt im ersten Jahr 600 € pro Monat, im Zweiten 360 € und im Dritten 240 €. Allerdings wird er nur gewährt, wenn das Einkommen des Selbstständigen unter 25.000 € jährlich liegt (Brutto). Durch die generelle Gewährung von Fördergeldern bis zu einem bestimmten Jahreseinkommen wurde laut Regierung eine bedeutsame Neuerung geschaffen. ***Die Unternehmensform*** Der begriff „Ich AG“ beinhaltet zwar die AG, ist jedoch lediglich eine Selbstständigkeit. Die Ich AG ist keine rechtliche Gesellschaft, also weder mit einer GmbH, OhG oder AG vergleichbar. ***Bisheriger Erfolg*** Bisher haben nur 1.630 Arbeitslose auf den Existenzgründungszuschuss zurückgegriffen. Die Bundesanstalt für Arbeit strebt allerdings bis Ende 2003 mindestens 20.000 Ich-AGs an. Da scheint noch eine Menge zu tun zu sein... ******************UND JETZT GEBE ICH MEINEN SENF DAZU*********************************** Auf den ersten Blick klingt die Idee der Ich AG ja ganz super. Der Eintritt in die Selbstständigkeit wird leichter, man bekommt Zuschüsse, und braucht sich im Grunde um nix selber kümmern. Pustekuchen, sag ich da nur. Denn: ---Die Unterstützung--- Die 3jährige Unterstützung wird bis zu einem Jahreseinkommen von 25.000 € gewährt. Wenn ich mir überlege, dass ein einfacher Angestellter im Schnitt etwa 28.000 € im Jahr verdient, und damit nur sich selber finanziert (Miete, Lebensmittel etc.), dann kann man mit dieser Unterstützung meiner Meinung nach nicht wirklich glücklich sein. Die Ich AG Gründer kommen direkt aus der Arbeitslosigkeit, haben also in den seltensten Fällen Rücklagen aus denen sie ihre Selbstständigkeit finanzieren können. Schließlich braucht man für einen Betrieb auch Betriebsmittel. Wenn der Ich Agler nun höchstens 25.000 €/Jahr verdienen kann, hat er effektiv 2083 € + den Zuschuss im Monat. Brutto! Davon muss er sich versichern, leben und seine AG fördern. Wie frage ich mich da? Für mich klingt diese Rechnung ein wenig zu ideel. ---Die Ich AGler--- Laut Regierung ist die Ich AG besonders für bildungsschwache und unterqualifizierte Personen geeignet. Ich möchte jetzt wirklich keinem Leser, der sich möglicherweise angesprochen fühlt, auf den Schlipps treten, aber „bildungsschwach“ ist entweder zu arg von der Regierung ausgedrückt, oder soll wirklich das heißen, was es bedeutet. Gehen wir nun davon aus, dass bildungsschwache Leute eine Selbstständigkeit gründen, so kann ich eigentlich nicht davon ausgehen, dass sie das nötige wirtschaftliche und kaufmännische Wissen besitzen, dass man zu einer erfolgreichen Führung der AG braucht. Da sind zahlreiche Schulungen nötig, um richtig vorbereitet zu sein. Nun werden aber sicherlich viele Personen von der Ich AG hören, und per Kurzschlussreaktion sagen: „Das mach ich sofort!“. Klar, es verführt, hört sich toll an, aber ohne nötige Vorbildung ist die AG meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt. Und eben in dieser Kurzschlussreaktion der Leute sehe ich eine große Gefahr... ---Das Leben danach--- Ein Arbeitsloser gründet eine Ich AG und scheitert damit im schlimmsten Fall. Was dann? Nun, er war selbstständig. Und das bedeutet, dass er keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld mehr hat, sondern zum Sozialhilfeempfänger wird. Durch ein mögliches Scheitern der Ich AG wird es ihm finanziell also noch mieserabler gehen, als vor der Ich AG als er noch etwas mehr Arbeitslosengeld bekam. ----Fazit---- Jeder, der eine wirklich vielversprechende Geschäftsidee hat, kann durch die Ich AG eine riesige Chance bekommen. Nur sollte der Fall eines Scheiterns gut bedacht werden, denn die Ach so einfach zu gründende Ich AG steckt voller Gefahren. Für die Regierung kann ich nur sagen „Bravo!“. Die haben es nämlich geschafft, eine Möglichkeit zu finden, in der langfristig die Zahlen der Arbeitslosengeld-Empfänger sinken (und genau die werden in den Medien so hoch bewertet), aber die Zahl der Sozialhilfe-Empfänger kann u.U. in die Höhe schnellen. ----Zusatz---- Ich möchte nun noch einmal sagen, dass ich weder Politikerin noch Wirtschaftsexpertin bin. Diese Meinung ist meine reine Einschätzung. Also schon einmal sorry an jeden Experten, dem ich auf den Schlips getreten bin. Ich halte davon einfach nichts! ... |
hemasch, 08.02.2007
sh
Leela, 24.01.2007
sh :o
Leseratee, 09.02.2007
Sehr gut dargestellte eigene Gedanken. Habe selbst eine Ich-AG gegründet und befinde mich momentan im dritten Unterstützungsjahr. Deine angesprochene Kritik ist berechtigt, jedoch nicht auf alle zu belegen....wie auf mich....schmunzelt. Biete eine Dienstle
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![]() Die Eigenverantwortungein Testbericht von sch_kathrin2003-03-22 17:26:10 vom 22.03.2003 Empfehlung: ja Vorteile: - unabhängig - Zeit frei einteilbar - Gehalt selber bestimmen - kein Mobbing...Nachteile/Kritik: - man muß selber fürs Gehalt sorgen - viel ArbeitAlso ich war bisher als Bankkauffrau beschäftigt, habe dann jedoch durch Krankheit meinen Job verloren und auch im Bereich Bank bisher keinen mehr gefunden. Während dieser Zeit habe ich meinen Freund kennengelernt, der selbstständig ist. Da ich die meiste Zeit bei ihm war, und er von zu Haus eaus arbeitet, habe ich einiges mitbekommen und dann nach und nach angefangen ihm etwas zu helfe. Mittlerweile hat er mich eingestellt und wir arbeiten zu zweit in "unserer" Firma. Also was jeder vorher wissen sollte, ist, dass es dann heisst "schuften". Gerade in der Anfangsphase muss man wirklich hart und viel arbeiten, und sich immer wieder aufraffen, auch bei Rückschlägen. Es erfordert einiges an Selbstdisziplin, vorallem wenn man von zu Hause aus arbeitet. Man sollte gar nicht erst damit anfangen, mal einen Morgen länger zu schlafen, oder mal ein, zwei NAchmittage frei zu machen. Man muß sich im klaren sein, dass man nun ganz alleind afür verantwortlich ist, ob man seine Miete noch bezahlen kann, und was auf den Tisch kommt! Man muss immer wieder aufs neue darum kämpfen ( auf dem Markt), die Kunden zu gewinnen etc. Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht, indem wir unsere Kosten minimal halten. D.h. kein extra Büro, immer wieder Preisvergleiche, vieles z.B. bei Ebay ersteigern (Papier etc), verzicht auf vieles ( kein häufiges Wochenende), kein Urlaub, kein Auto. Aber uns geht es so gut wie nie! Wir sind "frei", sind unser eigener Herr, wir bestimmen unsere Kosten. Unser Unternehmen ist "erst" 1,5 Jahre alt, doch wir haben unseren Gewinn in diesem Jahr schon um über 100 Prozent gesteigert und hoffen auch das es so bleiben wird. Was auch wichtig ist, ist die Klärung in welcher Form man z.B. für seine Rente spart, oder , dass man keine Arbeitslosenversicherung hat. Definitiv sollte man sich vorher ausführlich beraten lasen. ... |
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![]() Bringt ein Nebenjob wirklich was?ein Testbericht von Silverstar19752003-03-04 07:59:45 vom 04.03.2003 Empfehlung: jaAber ich habe eine Firma im Strukturvertrieb kennengelernt, die nicht mir riesigen Anzeigen und NEbenverdiensten in utopischen Höhen wirbt, sondern mit ihren Produkten! Die Firma heisst PM International und vertreibt Produkte von FitLine (Nahrunsergänzung; sind auch Meinungen darüber auf YOPI), Skin Relax (Pflegeserie), Laurent Cristanel (Kosmetik) und Goddlife 2000 ist über die Schiene zu bestellen. Wir haben uns als Teampartner eingeschrieben, weil wir die Produkte die wir für uns selbst benötigten somit um 20 % billiger erhielten. Mittlerweilen (ca. 10 Monate später) erhalten wir zu unseren Vergünstigungen auch noch einen Scheck, der uns das Leben im Monat noch ein bisschen leichter macht, ohne dass wir viel Aufwand mit der ganzen Geschichte haben. Wie schon gesagt handelt es sich um Strukturvertrieb, und somit erlangt man ein passives Einkommen, wenn man Leute unter sich in der Linie hat. Und mal ganz ehrlich, wer kennt denn nicht jemanden, der gern was abnehmen möchte??? Dafür gibts Goodlife, das hilft, und man verdient mit dran!!! Die Produkte die angeboten werden basieren auf patentierten Zusammensetzungen und Produktionsverfahren, und sind somit top in Ordnung. Hier läuft die Werbung und das Geschäft also nicht über dubiose Einkommensversprechen, sondern über die Qualität von Produkten und Zufriedenheit von Kunden!!! Ich kann nur sagen "top", da kann man für sich selbst was draus machen... www.6171.fitline.com www.3406.goodli fe-2000.com www.8511094.pm-international.com ------------Aktualisierung 04.03.02 Da ich noch nicht solange dabei bin nehme ich Eure Ratschläge natürlich gerne an: Also ich sag noch ein bisschen was zur Vergütung. Strukturvertrieb heisst im allgemeinen, du wirbst neue Kunden, an denen du durch ein Punktesystem mitverdienst. Die neuen zu werben ist nicht schwierig, denn wenn jemand etwas für seine Gesundheit tun will und die Produkte selbst nimmt, dann ist es für ihn günstiger diese selber zu bestellen. Somit hat man schon eine "Linie" unter sich. Für die bestellten Produkte erhält der Besteller und der Sponsor Punkte, die dann in EURO umgerechnet werden. Wir (meine Frau und ich) machen dies im Moment noch nebenbei, aber erhoffen uns bald ein gutes Einkommen damit. Nach nun ca. einem halbem Jahr erhält meine Frau einen Scheck von ca. 450,-- € im Schnitt (ich als passiv-verdiener, d.h. unter mir eingeschriebene Kunden meiner Frau, habe einen Scheck von ca. 50,-- €). Dazu kommt natürlich noch der Zwischenhandelsverdienst der verkauften Produkte. Findet man nun Leute, die das Geschäft verstehen, und damit arbeiten wollen, und schreibt diese unter sich ein, dann steigt das Einkommen sprunghaft an, da dieser arbeitende Kunde natürlich Punkte ohne Ende bringt! Für das ganze gibt es einen ausgeklügelten Verdienstplan, der wäre hier an dieser Stelle aber zu kompliziert zu erklären (mit schreiben). aber der könnte auf der www.8511094.pm-international.com Seite sein... Vielleicht wird es jetzt deutlicher, was ich meine? Grüsse Klemens ... |
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![]() das ü-eier buchein Testbericht von pep082003-02-11 22:35:38 vom 11.02.2003 Empfehlung: jaMöchte heute einen Bericht über das Ü-Eier Buch schreiben. Diese Buch gibt es schon seit 1993 da kam die Erste Auflage herraus- in der Größe Din. A 6 Taschenformat. Es hat sich bist heute nicht verändert, außer der Inhalt und Umfang. Kostet in der Buchhandelung 9.80.- Ich selber habe mir dieses Buch gekauft ,weil ich selber die Ü eier sammele und wissen wollte wie teuer die Figuren sind. Viele haben einen hohen Wert manche auch nur einen Niedrigen . Der Preis geht ab 0,50 bis zu 400,- euro und mehr.Meiner Meinug nach ist es gut das sie diese buch herraus gebracht haben; weil viele Leute einen nur übers Ohr hauen wollen. ich habe es schon selber erfahren. Gehe ja manch mal auf Flohmarkt um welche zu verkaufen da versuchen die Leute dich zu belabern und handeln.Zum Beispiel ach für die Figur kriegt man in Moment das Geld was in Buch steht sowie so nicht. Gehe auch kucken auf Flohmarkt ob ich ich da billig eine Figur zu ergattern aber die meisten wissen was die Figuren für einen Wert haben und verlangen den ganzen Preis, aber einmal habe ich ein Schnäppchen gemacht waren so 20 Figuren und da waren dann auch Alte dabei die einen Wert von 40 euro hatten .Da hatte ich ja mal Glück. Dieses Buch ist in vielen Kapitel eigeteilt. Kapitel 1. Einführung Kapitel 2. Sammelgebiet Hartplastikfiguren Hier sind die ganzen Serien abgebildet. Kapitel 3. Sammelgebiet Varianten Hier sind die ganzen Varianten der Serien aufgelistet. Kapitel 4. Sammelgebiet Hartplastikfiguren aus den Ausland. Kapitel 5 Sammelgebiet Puzzel Dieses Kapitel ist noch in Paletenanhänger und Hütchenaugleber unterteielt. Kapitel 6. Sammelgebiet Dioramen Hier sind die Dioramen auf gelistet aus den In-und-Ausland sie dienen der Präsentation der Hartplastikfiguren. Kapitel 7. Sammelgebiet Auto,Schiffe,Flugzeuge und Eisenbahnen alles nur aus denn Ü-eieren aufgelistet, zum zusammen bauen. Kapitel 8. Sammelgebiet Maxi-eier Hier sind die ganzen Sachen aus denn Maxi-eiern aufgelistet, die Maxi-eier gibt es nur zu Weihnachten ,Ostern und ich glaube jetzt auch zu Halloween. Kapitel 9. Sammelgebiet Metalfiguren Sind alle Figuren aufgelistet auch die die nicht in den Ü-eiern sind ,man kann sie aber schlecht unterscheiden ob sie aus denn Eiern sind oder nicht weil nur auf manchen Ferrero steht. Kapitel 10.Sammelgebiet Spielzeug Kapitel 11 Sammelgebiet Figuren Hier sind die ganzen Figuren aufgelistet von denn anderen Hersteller z.B. Nestle,Haribo,Bofros usw. Kapitel 12 dort sind verschiedene Händler aufgelistet und die Termine zu den Sammelbörsen. Meinung Es ist sehr übersichtlich aufgemacht, es gibt zu jeder Figur ein Bild. Man findet so jede Figuren. Aber was mich daran stört ist es gibt kein Inhaltsverzeichnis, man muß immer durch blättern.Es ist jetz schon ziehmlich dick 830 Seiten und es kommen jedes halbe Jahr was Neues dazu. Zum Schluß habe ich noch einige der Serie Figuren aufgelistet Olympiade der Schlümpfe 1983 Tao Tao und seine Freunde 1984 Der kleine Kobold Pumuckel 1985 Dschungelbuch 1985 Happy Frogs 1986 Die Biene Maya 1986 Die Tabsi Törtel 1987 Donalds Flotte Familie 1987 Fussball-Schlümpfe 1988 Happy Hibbos 1988 Die Blumentopfzwerge 1989 Peggy Pingos 1994 Top Ten Teddys 1995 Fancy Fuxies 1998 Asterix und die Römer 2000 Pinky Piggys 2000 Megamäuse 2001 Herr der Ringe 2002 u.v.m. ... |
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![]() Mit LR Nebenberuflich in die Selbstständigkeitein Testbericht von ypsel2003-02-05 23:36:20 vom 05.02.2003 Empfehlung: jamal ein Bericht wie es bei mir zu der Selbstständigkeit bei LR kam. Wer oder was ist LR? Die Firma LR wurde im Jahre 1985 gegründet und zählt heute zu den erfolgreichsten Direktvertriebesunternehmen in der Bundesrepublik. Also ein Direktvertrieb. Der Direktvertrieb ist eine interessante Alternative zum herkömmlichen Verkauf über den Einzelhandel. Beim Direktvertrieb werden Waren unter Einsatz von Vertriebspartnern direkt an den Konsumenten bzw. an den privaten Haushalt abgesetzt. Diese Vertriebsform hat im laufe der letzten Jahrzehnte einen bemerkenswerten Aufschwung genommen. Sie bietet dem Enverbraucher folgende Vorteile: Unabhängigkeit von Ladenöffnungszeiten Bequemlichkeit durch den Kauf von zu Hause aus Hohe Beratungs- und Betreuungsintensität Den Beratern ermöglicht diese Vertreibsform, bezogen auf die LR folgende Vorteile: Entscheidungsfreiheit Dauerhaftes Zusatz- bzw. Haupteinkommen Leistungsbezogenes Einkommen Geringes Startkapital zur Gründung eines Handesunternehmens Langfristige Sicherheit Geringe Betriebskosten Hohe Qualität der Produkte Gute Folgeverkäufe Keine Lagerhaltung Arbeiten nach einem erfolgreichen Konzept Chancengleichheit Selbständigkeit Flexi ble Arbeitszeiten Internationale Expansionsmöglichkeiten Die Firma LR bietet euch die Möglichkeit, entsprechend euren individuellen Fähigkeiten das Beste für euch zu erreichen. Wie kam ich zu LR? Da ich jahrelang Intensivschwester in einem Krankenhaus war, so mit 14 Tagen am Stück Dienst, hatte ich wenig Zeit mich mit anderen Dingen zu beschäftigen, denn der Haushalt wollte auch noch gemacht werden. Dieses war lange, lange Zeit mein Job den ich gerne gemacht habe. Dann wurde ich krank. Es verging einige Zeit, - dann hieß es Berufsunfähig. Also aus mit dem Job im Krankenhaus. Am Anfang war das alles ja noch ganz toll, lange schlafen, Freunde besuchen, bummeln usw. - aber mit der Zeit war ich es leid immer auf dem Sofa zu sitzen, auch die Knete war nicht das gelbe vom Ei. Ich suchte nach einer Alternative, ein Geschäft, das ich betreiben konnte, ohne die nächsten 30 Jahre für die Schulden bei der Bank zu arbeiten. Eines Tages kam ein Freund (Peter) zu mir und gab mir mit den Worten: schau da mal rein, so einen Kasten - den er in 2 Tagen wieder abholen wollte. Gesagt, getan. Ich öffnete den Kasten darin waren etliche 2 ml große Parfümfläschchen die sehr gut rochen und der Duft blieb lange an mir hängen. Schnell hatte ich einige Düfte gefunden. Peter kam, meine Bestellung war schon lange fertig. Es war eine ganze Latte zusammengekommen. Peter fragte mich ob ich diese Sachen noch günstiger haben wollte - na klar, - was muß ich machen? Er meinte den Tester (so nannte er den Kasten) verteilen. Das fand ich langweilig, den ganzen Tag son Ding zu verteilen, aber auf der anderen Seite auch nicht schwer. Ich wollte mehr. Peter erklärte mir dann auch noch den großen Marketingplan,( den hier zu erklären würde den Rahmen sprengen) der mich voll begeisterte. Also wurde ich Berater - ich hatte ja nichts zu verlieren, meine Düfte wollte ich ja haben. So ging ich dann auch zu meinen Freunden und Bekannten diesmal aber mit dem Tester. Was soll ich sagen, - die Mehrzahl war begeistert - und die bestellten. Auch einige Partyverkäufe, Basare und Promotion habe ich gemacht, denn schließlich hatte ich auch einige Promis vorzuweisen, wie Michael Schumacher, Heidi Klum, Sonja Kirchberger usw. Auch mit dem Marketingplan - den ich mitlerweile auswendig kann, - (vorher mußte ich einige male fragen was aber kein Problem war, denn überall bekommt man Hilfe) habe ich einige Bekannte glücklich gemacht, die heute auch Berater sind. Da es Verbrauchsartikel sind kommen meine Kunden die zufrieden sind immer wieder, - auch um neue Produkte wie die Aloe-Vera-Produkte kennzulernen. Diese Produkte sind übrigens alle mit dem Gütesiegel der Firma "Fresenius" ausgestattet. Auerdem bietet die Firma noch viele andere Vorteile, wie bis zu 40% auf alle E-Geräte die ich kaufe, usw. Faszit: Heute bin ich froh und glücklich das damals Peter zu mir kam, aber bis das ganz große Geld kommt muß ich noch etwas arbeiten. Diese mache ich aber mit Spaß, denn sonst würde es nichts bringen. Bei einem Zeiteinsatz von ca. 3 Stunden täglich kann ich meinen Verdienst selber bestimmen, der über die % die ich bei der Firma und auf jeden Artikel bekomme abgerechnet wird, zusätzlich bekomme ich noch eine Provision (nicht einmlig so wie bei der Zeitung einen Toaster,) nein in Form eines gedeckten Schecks jeden Monat. Wer es auch einmal versuchen möchte kann mich anmailen. Danke Hoffe auch dieser Bericht gefällt euch, und ihr habt euren Spaß an eurer Arbeit, nähere Auskunft, Heikekehl@t-online.de oder in mein GB, danke BY ... |
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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. Ein frustrierender und beschwerlicher Wegein Testbericht von Perserkatze2003-01-18 09:31:45 vom 18.01.2003 Empfehlung: jaWie vielleicht einige von euch wissen – diejenigen die keine Ahnung haben informiere ich hiermit – wurde ich aufgrund der Zusammenlegung zweier Fluglinien – Lauda Air und Austrian Airlines – quasi wegrationalisiert. Da es in beiden Firmen jede Abteilung doppelt gab war es wohl nur eine Frage der Zeit, wann für mich nach mehr als acht Jahren das Aus kommen würde und so kam es dann auch im Mai 2002. Mein Letzter Arbeitstag war zwar erst der 30. September, jedoch wurde ich schon Mitte Juni bereits freigestellt. Ich gestehe ganz ehrlich, dass ich die Sommermonate in vollen Zügen genossen habe und mehr Zeit an Wiens Badestränden verbracht habe, als sonst wo... Natürlich habe ich mich immer wieder nach neuer Arbeit umgesehen, im Internet, in Zeitungen, jedoch erstens gab es kaum Angebote und zweitens musste ich ja ohnehin bis zum 1. Oktober warten. Immer wieder las ich Dinge wie, Höchstalter 35 Jahre, Voraussetzung Matura und ähnliches, da ich weder dieses Alter noch eine Matura vorweisen konnte, stand es ganz schön schlecht für mich. Es ist mit knapp 42 Jahren kein Einfaches eine Arbeit zu finden, das kann ich euch mit Sicherheit sagen. Die Pleite am Arbeitsmarkt beschäftigte mich oft nächtelang und langsam kam so etwas wie Existenzangst auf, Angst vor dem Enden unter der Armutsgrenze und Angst davor ein Sozialfall zu werden. Dieser ständige Gedanke ließ mich nach einem Strohhalm greifen, dieser Strohhalm war der Weg in die Selbständigkeit. Ich dachte, wenn ich es nicht versuche, werde ich nie wissen ob es mir gelungen wäre und so machte ich einfach die Probe aufs Exempel. Wie wahrscheinlich fast jeder hier, holte ich mir natürlich einmal Infos aus dem Internet, und ich sage euch, es gibt massenweise Seiten auf denen man über das Selbständig werden Infos einholen kann – ob nun in Österreich, Deutschland oder weltweit. So habe ich unter www.wien.gv.at bereits viele Infos zur Einreichung des Gewerbescheines gefunden – sogar eine Online-Anmeldung. Da dachte ich noch, wow das ist ja alles super einfach. OK, man muss sich natürlich erkundigen welche Gewerbe nun unter das freie Gewerbe fallen bzw. ob das von mir gewünschte ein freies Gewerbe ist, aber das geschah mit einem einzigen Anruf bei der Wiener Handelskammer. Dort erhielt ich die für mich positive Antwort, dass es für meinen Weg in die Selbständigkeit keine Einschränkungen wie Konzessionen oder andere Auflagen gibt. Ich konnte also meine Idee verwirklichen, eine Idee die in einer einzigen Nacht in meinem Kopf entstanden ist und mich nicht mehr los ließ. Ich wollte eine Art Großhandel für Büro- und Schreibwaren aufziehen, wo ich die ganz kleinen Geschäfte dieser Stadt mit Bürowaren versorgen wollte, die sie sonst recht teuer oder in Massen bestellen mussten. Ich meldete also den Gewerbeschein – online versteht sich - beim zuständigen Magistrat für denn 11. Wiener Gemeindebezirk an und schon zwei Tage darauf erhielt ich einen Anruf der dort amtierenden Dame, dass ich mit Meldezettel, Geburtsurkunde, Heiratsurkunde und einem Ausweis auf dem Amt erscheinen darf. Sehr überrascht war ich über die fast schon unbürokratische Abwicklung des Verfahrens. Ein paar Angaben wie Name, Geburtsdatum und Art der Selbständigkeit sowie die mitgebrachten Dokumente genügten, um fast schon Besitzer eines Gewerbescheines zu sein. Weiters ist positiv zu bemerken, dass ich sofort über eine Förderung der Wirtschaftskammer Wien informiert wurde, die sich NEUFÖG (Neugründungs-Förderungsgesetz) nennt, bei der bestimmte Abgaben, Beiträge und Gebühren in Zusammenhang mit der Firmenneugründung nicht eingehoben werden. Dies hab ich natürlich in Anspruch genommen. Es wurde noch nachgeforscht ob ich einen reinen Leumund habe und dann war eigentlich alles erledigt - meine Gewerbeberechtigung sollte ab dem 1. November 2002 gelten. Noch immer dachte ich, dass alles super einfach funktionieren würde. Ich begann Briefe für Angebote zu verfassen, Firmen anzuschreiben um ebenfalls Angebote zu erhalten und war guten Mutes, das nun meine Angst vor der Arbeitslosigkeit ein Ende hatte. Ich hatte jedoch die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Eine Bekannte sagte mir, dass man vom AMS – Arbeitsmarktservice, kurz Arbeitsamt – Unterstützung erhält, wenn man Anspruch auf Arbeitslosengeld hat. Nun, natürlich ging ich dort dann auch hin und schon wurde der erste Stein in meinen Weg gelegt. Um an eine solche Unterstützung – Unternehmens Gründungs Programm genannt - zu gelangen, darf man noch keine Gewerbeberechtigung besitzen, so machte ich mich daran diese um zwei Monate zu verschieben um in den Genuss dieser Unterstützung zu gelangen. Weiters musste ich ein Formular ausfüllen und innerhalb von drei Tagen an das b.i.t. Management, ÖSB-Unternehmensberatung Ges.m.b.H. (www.bitmanagement.cc/ugp) senden. Dieses Formular beinhaltete viele Fragen und vor allen Dingen musste ich eine Art Konzept erstellen wie man sich sein Unternehmen vorstellt. Das war zwar noch nicht wirklich ein Problem, kostete mich jedoch zwei Monate an Zeit. Nach einigen Tagen erhielt ich einen Anruf besagter Institution zur Einladung für das erste Gespräch. Nun nichts wie hin dachte ich und verlor noch lange nicht den Mut... Bei diesem Gespräch wurde von einem Unternehmensberater hunderte Fragen gestellt um die Realisierbarkeit zu ermitteln, was für mich gottlob positiv ausfiel. Intensive Gespräche über das Für und Wider wurden geführt, viele auch brauchbare Informationen erhielt ich dort, man erfährt von Förderungen ob nun Handelskammer, Stadt Wien und vielem mehr. Hört sich alles sehr interessant an dachte ich, aber da ich eigentlich kein Kapital zur Gründung benötigte, war dies für mich nur zweitrangig. Bis zur Gründung erhält man Arbeitslosengeld – bei mir in der Höhe von schlappen € 670-- - und fällt aber dadurch nicht in die Statistik der Arbeitslosen. Wie geschickt, so kann man Statistiken frisieren... Weiters erhält man nach Firmengründung zwei Monate lang eine Gründerbeihilfe. Diese beläuft sich in der Höhe des Arbeitslosengeldes plus dem Mindestbetrag der gewerblichen Sozialversicherung. Lächerlich, aber besser als gar nichts... Nun hieß es eigentlich nur noch warten, bzw. weiteres Anschreiben von möglichen Kunden und Lieferanten, das Erstellen eines Onlineshops mit dem Programm „Power Webshop“ von G DATA, sowie die Erstellung von Werbeprospekten und Foldern mit dem Programm „Werbung leicht gemacht“ von Data Becker. Ich ging in dieser Arbeit voll auf und freute mich auf meine Zukunft. Einige Treffen mit eventuellen zukünftigen Lieferanten standen nun an und ich freute mich schon auf eventuelle harte Verhandlungen, welche aber relativ mühelos und ohne viel Feilschen abliefen. Bei den Gesprächen mit den diversen Vertretern geht’s natürlich nicht nur um die Produkte, sondern gerade bei Neugründungen interessiert diese Leute auch, wie man auf die Idee kam und wie genau man das alles abwickeln möchte. Im Zuge eines solchen Gespräches kam irgendwann einmal das Stickwort Geschäftslokal ins Spiel. Ich erwähnte, dass es wohl eine Art Standbein wäre, wenn ich ein kleines Papierwarengeschäft übernehmen könnte, da ich dort nicht erst um Kunden werben muss, sondern ein Kundenstock bereits vorhanden ist. Nun ja, und wie es der Zufall so will, hatte ein Vertreter zwei solche Geschäfte im „Hemdsärmel“ Er sagte mir, dass zwei seiner Kunden in Pension gehen würden, jedoch keine Nachfolger da wären – was natürlich auch in seinem Interesse ist, da er diese Kunden wohl verlieren würde, wenn die Geschäfte keiner übernimmt. Schon zwei Tage später hielt ich Namen und Telefonnummern beider Schreibwarenhandlungen in Händen und konnte dort einen Besichtigungstermin ausmachen. Nun zu meinen Erfahrungen mit Geschäftsleuten... Das erste Geschäft war eine Spelunke, heruntergekommen, verdreckt, klein und viel zu teuer. Schon beim Gespräch mit dem Besitzer merkte ich – obwohl ich absolut noch nicht versiert bin – dass dieser nur Kohle haben wollte und ihn sonst nicht viel interessierte. Für eine Lokalität in der Größe von ca. 45 – 50 m² samt allen vorhandenen Artikeln wollte er sage und schreibe € 50.000,--. Ein utopischer Betrag wenn man sich vorstellt, dass ich dort ein Geschäftsbuch gefunden habe das noch in einer vor mehr als fünfzig Jahren verwendeten Schriftart geschrieben war... Um dieses Lokal ansehnlich zu machen hätte ich wohl noch einmal mindestens € 20.000,-- locker machen müssen. Zusätzlich war mir auch suspekt dass besagter Herr mir erläuterte, es wäre ihm egal wie ich das bezahlen möchte, ob offiziell oder inoffiziell, er will mindestens € 25.000,-- bar auf die Hand (Der Rest geht ja für das Finanzamt auf) wenn ich möchte auch „schwarz“. Nun dieser Herr hat mich nie wieder gesehen... Das zweite Geschäft war eine äußerst sauber geführte Lokalität mit tollen Waren, relativ neu adaptiert und auf dem neuesten Stand. Als ich in diesem Lokal stand schlug mein Herz höher, aber auch die Angst vor einem sehr hohen Preis kam auf. Nach einem langen, ausführlichen Gespräch wurde mir der Kaufpreis präsentiert und ich staunte! Belief er sich auf „lächerliche“ € 37.000,-- mit allem Drum und Dran. Mein Gedanke: Dieses oder keines! Der Weg zur Bank: Da ich leider über keine Eigenmittel verfüge blieb mir der Weg zur Bank nicht erspart um einen Kredit zu beantragen und die von der b.i.t. angepriesenen Förderungen in Anspruch zu nehmen. Tja... Pustekuchen, hat man keine finanzstarken Bürgen oder 1/3 des Kreditbetrages als Eigenmittel schaut man sehr dumm aus der Wäsche, es gibt kein Geld. Traurig und enttäuscht rief ich den Geschäftsinhaber an und übermittelte ihm die schlechte Nachricht. Aber ich habe wohl einmal im Leben Glück, denn dieser unterbreitete mir einen Vorschlag, indem er „nur“ € 10.000,-- bar auf die Hand wollte und ich den Rest zinsfrei an ihn zurückzahlen kann. Diese Mitteilung unterbreitete ich auch meinem Bankberater und dieser war aufgrund des kleineren Geldbetrages den ich haben wollte sehr zuversichtlich. Folgende Dokumente, Schriftstücke und Angaben waren zur Abwicklung des Kreditantrages notwendig: .) Letzter Gehaltszettel .) Zeugnis des letzten Arbeitsplatzes .) Lebenslauf .) Erstellung eines genauen Finanzplanes (den ich nur mit Hilfe der Daten des Geschäftsinhabers erstellen konnte, da ich ja noch keine Erfahrungswerte hatte) .) Absicherung durch Lebensversicherungen und Angabe meines Bausparvertrages. All diese Dinge reichten aber noch immer nicht, da man unbedingt einen Bürgen benötigt. Zu diesem Zweck rief ich mir wieder die Förderstellen (in diesem Falle die Bürges) ins Gedächtnis – was eigentlich der Bankangestellte wissen hätte müssen – und so wird dort nun der Antrag auf Haftung gestellt welche folgender Maßen aussieht. Entschließt sich die Bürges zur Förderung meines Kredites so würde sie mit 80% für Investitionen und mit 50% für Betriebsmittel (Materialien, Waren etc.) haften. Da sich meine benötigten € 10.000,-- aus ca. 2/3 Investition und einem Drittel Betriebsmittel zusammenstellen, würde die Bürges für 80% auf € 7.000,-- und für 50% auf € 3.000,-- die Haftung übernehmen. Die Einreichung erfolgt über die Bank wenn diese zustimmt, mein Vorhaben mit einem Kredit zu unterstützen. Dieser Antrag ist bereits gestellt und die Bearbeitung kann sich angeblich bis zu sechs Monate hinausziehen. Ich muss euch sagen, zwischenzeitlich hat mich immer wieder der Mut verlassen, ständige Rennereien, Telefonate, immer wieder kleine Rückschläge zermürben einfach, aber ich habe nicht aufgegeben und nun zum Ende der „Geschichte“. Das Warten auf die Bürges war nun auch dem Geschäftsinhaber zu lange und zu umständlich und so hat er mir folgenden Vorschlag unterbreitet. Die Geldmittel für die Einrichtung (Investition) werde ich mit monatlich € 300,-- begleichen und die Betriebsmittel erhalte ich auf Kommission, das heißt, das bis zur Bezahlung der Gesamtsumme ein Teil der Waren – die ich auch weiterhin von ihm beziehe, da er auch einen Großhandel besitzt – nicht von mir gekauft werden sondern von mir erst nach Verkauf bezahlt werden müssen. Dies ist ja normal nicht üblich da man sonst die Ware kauft und dann erst verkauft. Aber es besteht ein gegenseitiges Vertrauen und der Glaube des derzeitigen Inhabers an mich als Person. Somit ist es geschafft! Ich bin ab 03.02.2003 Geschäftsfrau und darüber bin ich mehr als glücklich! Der Kreditantrag bleibt natürlich aufrecht und sollte ich diesen erhalten – egal wann auch immer – so werde ich besagte € 10.000,-- natürlich dem Vorbesitzer überweisen. Unglaublich aber wahr, es gibt auf dieser Welt wirklich noch Menschen auch wenn die Gutmütigkeit des Geschäftsmannes natürlich nicht ganz uneigennützig ist, denn so bleibe ich auf jeden Fall Kunde des Großhandels den er ja eventuell bei besseren Angeboten diverser Firmen an mich verloren hätte. Der Weg war beschwerlich, oftmals frustrierend aber er hat sich für mich gelohnt und das macht mich unbeschreiblich glücklich! Vielleicht wünscht mir der eine oder andere von euch ein bisschen Glück für meine Zukunft als Geschäftsfrau. In diesem Sinne bedanke ich mich für eure Aufmerksamkeit und für das Daumen drücken einiger meiner Bekannten hier bei Yopi. Alles Liebe, Glück und Erfolg, eure ©Perserkatze Wien, am 18. Jänner 2003 PS.: Die Entscheidung ob empfehlenswert oder nicht fällt mir sehr schwer, ich sage aber trotz allem mal ja! Aufgrund der Problemchen bewerte ich mittelmäßig. ... |
Leela, 06.09.2006
sh :o
PrinceofLies, 29.12.2006
sehr interessanter Bericht.Viel Glück in jedem Fall weiterhin
Rym2210, 22.04.2006
sh
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