Sexueller Missbrauch
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Platz 21 in der Kategorie "Thema Kinder: Diverse Diskussionen". Themenbereich: Kindesmissbrauch / ...mehr
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Sexueller Missbrauch gebraucht & neu

Sexueller Missbrauch Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 1,50 / 5,00 (1.4 von 5)
von 30% aller Autoren empfohlen (3/10).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Gibt es das bei diesem thema?
  • Positiv, das man bis zu einem gewissen Grad wieder in die Normalität finden kann
Nachteile/Kritik
  • alles
  • dafür reicht diese Spalte nicht aus
  • Die Strafen sind viel zu gering, auch diesen "??????" gehört in meinen Augen Lebenslänglich
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Sternschnuppe2002

Fass mich nicht an!

ein Testbericht von 2002-06-02 12:31:32 vom 02.06.2002
Empfehlung: nein
Liebe Leserinnen und Leser!

In letzter Zeit habe ich mehrere Bericht über Internetseiten wie www.childporn.de oder www.rotetraenen.de geschrieben, weil ich damit vielleicht etwas dazu beitragen kann, das vor diesem Thema nicht mehr so schnell die Augen verschlossen werden sondern das man sich mit diesem Thema beschäftigt.
Wie viele sicherlich aus diesen 2 Berichten wissen, bin ich als Kind selbst Opfer von sexuellem Missbrauch geworden.
Schon länger habe ich vor, diesen Bericht zu schreiben aber immer wieder habe ich es aufgeschoben, weil ich einfach noch nicht die nötige Kraft hatte, über das zu schreiben, was ich erleben musste.
Heute aber fühle ich mich stark genug, über das zu schreiben, was ich erleben musste und möchte euch deshalb an meinem Schicksal teilhaben lassen.

Zuerst möchte ich allerdings mal kurz eine kleine Warnung aussprechen. Ich werde in diesem Bericht keine Sternchen oder sonstiges verwenden. Wer also meint, dass er momentan nicht die Kraft hat, diesen Bericht zu lesen, sollte es besser sein lassen.
ACHTUNG, DIESER BERICHT KANN STARK TRIGGERN!

Wie fängt man einen solchen Bericht am besten an? Gute Frage, aber ich hab absolut keine Ahnung.
Immer wieder hört, sieht oder liest man, dass mal wieder ein Kind, irgendwo auf dieser Welt Opfer von sexuellem Missbrauch geworden ist. Die Anteilnahme in solchen fällen ist meist recht groß aber immer mit dem Hintergedanken, dass das alles sehr weit von einem persönlich weg ist. Viele merken erst gar nicht, wie nah so etwas manchmal von einem selbst weg ist, weil es die meiste Zeit todgeschwiegen wird.
Und wenn dann doch mal jemand aus dem engsten Bekanntenkreis sich traut, nicht mehr zu schweigen, sondern zu reden, werden meistens die Augen verschlossen und nur noch gesagt: „Das kann doch gar nicht sei, der doch nicht“.
Es kann sehr wohl sein. Viele haben noch dieses typische Opfer und Täter Bild vor Augen. Was aber oft nicht bedacht wird, ist, dass jeder Opfer oder auch ein Täter sein kann, egal welche gesellschaftlich Position er hat.
Bei mir war es genau so. Immer wieder habe ich im Fernsehen von irgendwelchen Fällen von sexuellem Missbrauch an Kindern gehört. Meine Familie und meine Bekannten waren immer alle ziemlich geschockt und Betroffen, konnten das alles gar nicht glauben. Vor ca. 3 Jahren dann habe ich meine ganze Geschichte ans Licht gebracht. Nein, dass kann gar nicht sein. So was hätte der doch nie getan. Du hast dich doch immer so gut mit ihm verstanden. Das durfte ich mir sehr lange von meiner Mutter anhören. Sie konnte es einfach nicht glauben. Vielleicht wollte sie es ja auch gar nicht glauben, ich weiß es nicht.
Sie hat mir nicht geglaubt, hat mich weggestoßen. Was sollte ich jetzt machen? Ich war am Boden zerstört. Meine eigene Mutter glaubte mir nicht.
In dem Augenblick war dann auch das ganze Vertrauen, was ich bis dahin zu meiner Mutter hatte völlig weg. Ich konnte einfach nicht mehr mit ihr umgehen. Ich kam einfach nicht damit klar, dass sie mir nicht glaubte.
In diesem Augenblick brauchte ich dann aber unbedingt jemandem zum reden, jemand der mir zuhört, jemand der mir glaubt. Es war verdammt schwer, jemanden zu finden, der einem zuhört, der einem glaubt und zu dem man dann auch noch vertrauen hat. Irgendwann hatte ich einen solchen Menschen aber dann doch noch gefunden. Dies war der erste Mensch, mit dem ich über all das sprechen konnte, was mir als Kind passiert ist.

Angefangen hat alles, als ich ca. 3 Jahre alt war. Meine Eltern waren selten zu Hause. Waren immer am arbeiten und hatten somit keine Zeit für mich. Ich kam dann immer zu meinen Großeltern, zu denen ich auch eigentlich ein sehr gutes Verhältnis hatte.
Jeden Tag nach dem Kindergarten bin ich dann zu meinen Großeltern gegangen. Nach dem Mittagessen musste ich dann immer einen Mittagsschlaf machen. Bis zu einem Tag, war auch alles noch in Ordnung. Ich hielt Mittagsschlaf, alles wie gewohnt.
Dann aber eines Tages, war plötzlich was anders. Normalerweise wurde ich immer von meiner Großmutter geweckt. An diesem Tag aber war dies anders.
Als ich aufgewacht bin, lag mein Opa neben mir. Das kam mir zwar schon damals recht komisch vor, aber als Kind macht das einem ja nicht so viel aus und schon nach ein paar Minuten, war ich sogar froh, dass er neben mir lag. Er war der einzigste, der mich in den Arm genommen hatte, der mir gesagt hatte, das er mich lieb hat. Das kannte ich von meinen Eltern nicht, deswegen habe ich es bei meinem Großvater auch immer sehr genossen.
An diesem Tag dann war aber alles anders. Zuerst hat er einfach nur neben mir gelegen und mich im Arm gehalten. Dann aber fing er plötzlich an, mich am ganzen Körper zu berühren. Sein Hände glitten meinen ganzen Körper entlang. Keine Stelle hatte er ausgelassen. Ich fand das zwar damals sehr komisch und ungewöhnlich aber ich hatte mir nichts weiter dabei gedacht.
Dies waren meiner Meinung nach die Anfänge meines Traumas.
Ein paar Tage später dann, ging er wieder einen Schritt weiter. Wieder berührte er mich am ganzen Körper. Dann aber fing er an, sich seine Hose auszuziehen. Er nahm meine Hand und legte sie auf sein errigiertes Glied. Er hat gesagt, dass das schön ist, wenn meine Hand da liegt. So würde er merken, dass ich ihn genauso lieb habe wie er mich. Die ganze Zeit, hielt er meine Hand fest und rieb sie immer wieder an seinem Glied herum, bis er letztlich zum Samenerguss kam.
Solche Szenen kamen dann ca. bis zu meinem 5. Lebensjahr sehr regelmäßig vor. Für mich war es völlig normal, weil er mir ja gesagt hatte, dass es schön ist und das er mich lieb hat. Außerdem hatte ich ja seit dem ein Geheimnis, nur mit ihm alleine. Ich war so stolz, endlich auch mal ein Geheimnis zu haben.
Als ich 5 Jahre alt war, ging er wieder eine Schritt weiter. Diesmal nahm er nicht mehr meine Hand und legte sie auf sein Glied. Nein, ich sollte sein Glied wie eine Lolli in meinen Mund nehmen. Dies war das erste mal, wo ich wirklich richtig Panik bekommen habe. Ich dachte, ich müsste ersticken und dann war auch schon dieses ekelhafte weiße Zeug in meinem Mund.
Ich habe mich geekelt. Geekelt vor ihm und vor allem vor seinem großen, dicken Glied. Ich wollte das nicht, aber er wollte es und hat mir gedroht, dass wenn ich das nicht machen würde, würde er mein Kaninchen umbringen. Nein, bitte nicht mein Kaninchen. Das war doch noch mein einzigster Freund. Dies war für mich genug, dass alles weiter mit zu machen und keinem auch nur ein Wort darüber zu erzählen.
Jetzt kam er immer öfters und verlangte, dass ich sein Glied in den Mund nehme. Irgendwann dann, fing er an wieder mich am ganzen Körper zu berühren. Diesmal fing er auch an, mich ganz auszuziehen. Er zog mich aus und berührte mich wieder. Überall, am ganzen Körper. Dann nahm er seinen Finger und drang damit in meine Scheide ein. Viel weiß ich davon nicht mehr. Ich weiß nur noch, was ich für Schmerzen hatte und das er mir den Mund zugehalten hat, damit ich nicht anfange zu schreien. Er tat mir weh, dass wusste er. Aber trotzdem machte er immer weiter und fing dann letztlich auch noch an, mich an meiner Scheide zu lecken. Ich fühlte mich schrecklich und dreckig. Angst, Schmerz und Verzweiflung waren in dieser Zeit die einzigsten Gefühle, die ich kannte.
Mit 7 Jahren hat er dann zum ersten mal versucht, mich zu vergewaltigen. Es funktionierte allerdings nicht. Er war ärgerlich und hat mich angeschrieen. Ich war schuld, dass es nicht klappte. Also musste ich wieder alles über mich ergehen lassen, weil ich es wieder gut machen musste.
Mit 9 Jahren dann habe ich meinem Großvater die wohl dümmste Frage meines Lebens gestellt.
„Was ist eigentlich Liebe?“
Er sagte, dass ich her kommen sollte, er werde mir zeigen, was Liebe ist. Und er tat es. Er zog mich und sich aus und drang mit aller Gewalt in mich ein. Ich wollte schreien, doch ich konnte nicht. Ich war taub vor schmerzen.
Seit diesem Tag, kam es dann fast regelmäßig alle 2 Tage zu einer erneuten Vergewaltigung. Irgendwann musste es ja dann soweit kommen. Ich wurde schwanger. Von meinem eigenen Großvater. Wie er das herausbekommen hatte, weiß ich bis heute nicht. Er wusste es aber und fuhr kurzerhand mit mir nach Holland, wo er wohl einen Arzt kannte, der eine Abtreibung vornahm.
Diese ganze Szenario nahm erst ein Ende, als er Ende 1996 starb. Ich war damals gerade mal 12 Jahre als er starb.
Auch wenn das jetzt sicherlich sehr makaber klingt, aber mir konnte nichts besserer passieren.
Ich konnte nicht weinen an seinem Grab. Ich war froh, dass er weg ist. Ich weiß jetzt, dass er nichts „normales“ getan hat und hasse ihn dafür, was er mir angetan hat.

Er hat mein Leben zerstört. Bis jetzt war ich schon 2 mal in einer Klink, weil ich immer noch an den Folgen dieses Missbrauchs leide und immer noch nicht damit klar komme.
Jetzt habe ich aber endlich jemanden gefunden, mit dem ich über alles reden kann und zu dem ich wirklich vertrauen habe. Das hilft mir ungeheim und gibt mir jeden Tag wieder von neuem die Kraft weiter zu leben.
Eins möchte ich allerdings noch sagen. Ich selbst bezeichne mich sehr ungern als Opfer von sexuellem Missbrauch. Das Wort Opfer stört mich. Ich finde, dass das Wort Überlebende von sexuellem Missbrauch auf alle Fälle besser passt.

An alle Überlebenden: Findet die Kraft und redet darüber. Schweigen bringt nichts. Ich selbst habe es viel zu lange getan. Je mehr Menschen darüber reden, desto wacher wird letztlich auch die Justiz.

Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Bericht nicht den ganzen Abend verdorben habe und wünsche euch allen noch ein schönes Wochenende.
Andrea


PS. Die Bewertung ist zu einem solchen Thema sehr unpassend.
...
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Kommentare
DerMelchior
DerMelchior, 04.11.2002
was soll man dazu noch sagen

seelische schmerzen kann keiner nachfuumlhlen
Jülki
Jülki, 05.06.2002
Mir fehlen auch die Worte.
Klamotte
Klamotte, 02.06.2002
Mir fehlen die Worte!
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Baby1

Missbrauch und Demütigung

ein Testbericht von 2009-08-29 16:49:58 vom 29.08.2009
Empfehlung: nein
Vorteile: Positiv, das man bis zu einem gewissen Grad wieder in die Normalität finden kann...
Nachteile/Kritik: Die Strafen sind viel zu gering, auch diesen "??????" gehört in meinen Augen Lebenslänglich
Leider konnte ich den Bericht, nicht so ändern, wie es mir wichtig gewesen wäre. Da ich in dieser Kategorie allerdings keinen mehr schreiben kann, schreibe ich ihn in dieser, denn auch hier war Missbrauch ein großes Thema, das ich allerdings nicht so deutlich hervorgehoben habe, da dieses noch zu sehr Wunden aufreißt.
Ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis

Ich habe letzt einen Bericht gelesen, wo eine Frau über ein Buch schrieb, in dem es um die Vergewaltigung einer Frau kam, die auch fast umgebracht wurde.
In mir ist bei diesem Bericht wieder so einiges hochgekommen und vielleicht sollte ich auch einfach mal einen Bericht schreiben, allerdings möchte ich über Seelische Grausamkeit in der Ehe berichten.
Warum ich das schreibe, gute Frage, ich denke, vielleicht kann ich einigen Frauen Mut machen.
Ich möchte nicht so groß darüber berichten, was ich so alles mitgemacht habe, aber oft werd ich gefragt, warum man nicht einfach seine Sachen packt und geht.
Ganz einfach, weil das nämlich nicht einfach ist!
Was soll man machen, man hat 2 kleine Kinder, wie soll man die ernähren? ?
Das Selbsbewußtsein gibt es nicht mehr, das schafft man doch nie im Leben allein.

Erst mal ein bisschen über mich. Ich bin bei meiner Mutter aufgewachsen, mit noch 2 Schwestern. Meine Mutter war bzw ist es immer noch sehr christlich. Ich bekam mit 19 mein erstes Kind und da ich mich von dem Vater getrennt hatte zog ich wieder zu meiner Mutter.
Allerdings war das echt ne schwere Zeit, ständig gab es irgendwas zu meckern, ich versorgte meine Tochter nicht richtig, das macht man so und jenes so und ich mach das eh nicht richtig und ne "Mutter" bin ich schon 2 mal net.
Das alles belastete mich unheimlich.
Ich fand damals einen Job in einer Zeitfirma, das heißt, man wird als Aushilfe in alle möglichen Firmen gesteckt, was allerdings jeweils in einer Firma am Stück nur 6 Monate ist.
Naja, irgendwann lernte ich einen Mann kennen, der zufällig in der Firma fest angestellt war, in der ich auch grad arbeitete.
Ich kann aus der heutigen Sicht gar nicht mehr sagen, warum ich diesen Mann dann auch noch geheiratet hab, vielleicht dachte ich, endlich von meiner Mutter weg, klar wünschte ich mir auch eine richtig komplette Familie.
Am Tag der Standesamtlichen Heirat fing dann alles irgendwie schon an. Wir heirateten mit den Trauzeugen, ob meine Mutter dabei war, kann ich heut noch nicht mal mehr sagen. Danach gingen wir Kaffeetrinken mit den Trauzeugen und das war es dann.
Gegen abend der erste Krach, dabei zerriß er das Stammbuch und warf die Fetzen aus dem Fenster, ich damals komplett am Boden zerstört, aber irgendwie sagte ich mir, er wird sich noch ändern. Man redet sich das ein, man glaubt es selbst. Man liebt ihn doch oder??
Er schaffte es, mir mit der Zeit mein komplettes Selbstbewußtsein zu nehmen. Wie, gute Frage, darüber hab ich mir oft und lange Gedanken gemacht, aber da ich in der gleichen Firma wie er arbeitete, nur in einem anderen Gebäude, hat er mich oft beobachtet, wenn ich mal mit einem Kollegen geredet hab, hatte ich natürlich auch gleich was mit dem, stimmte zwar nicht, aber ich wollte ja eine gute Ehefrau sein und wenn ihm das nicht gefiel, dann distanziere ich mich eben von anderen. So wurde man immer einsamer.
Wegen jeder Kleinigkeit gab es Krach. Zu Anfang wohnten wir noch bei seinem Vater, da war es noch erträglich, dann bekam er eine Werkswohnung und wir zogen in eine ganz neue Stadt. Vorher Mainz, jetzt Wiesbaden. Da kannte ich erst recht keinen mehr. Damit stieg auch meine Einsamkeit noch ein ganz schönes Stück..
Nach dem Umzug fing es dann auch erst richtig an, er schlug mich nun eigentlich jeden Tag. Das erste mal, ich war so geschockt, wollte meine Sachen packen und gehn, aber wohin, wieder zu meiner Mutter, mit der ich sowieso grad nicht so klar kam, wieder klein beigeben? Ich hatte ja nicht geheiratet um mich wenige Monate danach wieder scheiden zu lassen, vor allem hatte ich vor kurzem unterschrieben "In guten und in schlechten Zeiten"!
Er entschuldigte sich auch sofort, würde NIE wieder vorkommen, er wüßte ja gar nicht, was über Ihn gekommen ist. Es folgten Blumen zur Entschuldigung.
Man will irgendwie glauben, das es anders wird, man redet es sich ein, das er sich ändert.
Man lernt mit der Zeit, damit umzugehn. Inzwischen weiß man ja, was auf einem zukommt. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung,
Selbstbewußtsein war irgendwann nur noch ein Wort, das ich schon mal gehört hatte.
Jeden Tag das gleiche, das Essen schmeckte ihm nicht, er feuerte es gegen den Schrank, so war ich dann mal wieder beschäftigt mit Putzen, hatte der "Dreckstall" eh mal wieder nötig, in allem und jedem fand er einen Grund mich zu erniedrigen, mich zu beleidigen, zu demütigen, ich war doch eh nur ne Hure, die er an jedem Bahnhof hätte billiger abschleppen können. Ich war doch sowieso häßlich und fett, ich mußte ja froh sein, das er mich überhaupt genommen hatte. So schwand mein Selbstbewußtsein jeden Tag ein bisschen mehr.
Er trank jeden 2 Abend und nicht in der neuen Stadt, sondern er kam nach der Arbeit nach Hause, zog sich um und dann durfte ich ihn in seine Kneipe fahren, er hatte ja keinen Führerschein. Irgendwann in der Nacht rief er dann an, das ich ihn abholen soll und ich war so verängstigt, das ich das natürlich auch tat, mußte ich ja auch. Natürlich mußte dann essen auf dem Tisch stehn. Mundgerecht angereicht,,, sonst war der nächste Grund wieder da, um das Essen in der ganzen Wohnung rumzuwerfen. Natürlich durfte ich dann putzen, nachdem ich ihm sexuell zu willen war. Er konnte dann ja endlich in Ruhe schlafen.
Wenn wir mal zusammen weggingen, dann hielt ich am besten die Klappe, weil ich sowieso immer das falsche sagte und zuhause dann dafür büßen mußte.
Einmal waren wir privat bei seinem Wirt und deren Frau eingeladen, er war mit dem Wirt in deren Werkstatt, was angucken und ich vertraute mich seiner Frau an, sagte Ihr, das er mich schlägt. Ein paar Tage später kam er nach Hause, ich stand grad in der Küche, da traf mich mit einer Wucht die Faust, mitten ins Gesicht, bin erst mal durch die Küche geflogen, weil ich damit natürlich nicht gerechnet hatte. Wie konnte ich ihn anderen gegenüber als Schläger hinstellen?
Was ich überhaupt wollte, ich fette häßliche Schlampe, die nix auf die Reihe bekommt, soll doch froh sein, das er mich genommen hat, er könnte wohl mehr mit mir verdienen, wenn er mich als Hure an andere abgibt, dann wär ich wenigstens für etwas nützlich.
Weinen geht auch nicht, man erträgt das. Wenn mir mal eine Träne die Wange runterlief hieß es dann, "meinste damit änderst du was?" "Wenn du wüßtest, wie scheiße du aussiehst, wenn du heulst. Noch beschissener, als sowieso schon".
Man kann auch nicht einfach da ausbrechen, irgendwann, wenn man ständig eingetrichtert bekommt, das man das letzte ist, glaubt man das irgendwann.
Man glaubt, das man nichts richtig macht, weil das Selbstbewußtsein ist einem ja genommen worden, Freunde hat man auch keine, weil man die ja schon lang abschaffen mußte, schon allein um Friede zu haben, oder besser gesagt, ihm nicht noch einen Grund zur Eifersucht zu geben, oder sich einem Verhör unterziehen zu müßen, was man alles mit der Freundin geredet hat. Man kann nicht mehr vertrauen, wie auch, hatte man nicht schon mal die Faust im Gesicht? Weil man sich jemandem anvertraut hat? Es würde einem doch keiner glauben? Warum geht man denn nicht einfach? Diese Frage kam immer wieder und man kann darauf nicht antworten. Also hält man sich die Freunde, die man hat lieber auf distanz.
Die Telefonrechnungen zB wurden aufs genauste kontrolliert. Wie lange man welche Nummer angerufen hat.
Wenn ich mal etwas später wie er nach Hause kam, weil ich mit dem Baby spazieren war, war ja auch schon wieder schläge vorprogrammiert. Wenn das Baby schrie, dann wurde man vor die Wahl gestellt, entweder, das hält sofort die Fresse, oder es fliegt grad zum Fenster raus.
Klar, bei anderen war es so eine tolle Ehe, er hatte so ne nette, hübsche Frau, ja auch so ein süßes Baby, das er allen vorzeigen konnte. Das Kind, das ich mit in die Ehe gebracht hatte, war eh nur ein Bastard, für den er sich auch noch krumm buckeln mußte und ich hatte froh zu sein, das er mich mit dem scheiß Kind überhaupt geheiratet hatte.
Als ich sein Kind zur Welt brachte, mißbrauchte er meine damals 5 Jährige Tochter, was ich da natürlich noch nicht blickte.
Lieber schlug er mich, das konnte ich akzeptieren, ich hab irgendwie gar nichts mitbekommen. Klar war mir klar, das sich das Kind irgendwie verändert hatte, aber ich hab das damals nicht verstanden.
Das ist auch ein Thema, mit dem ich heute noch nicht klar komme, weil man wohl sein Leben lang Schuldgefühle deswegen hat.
Zudem war meine "große" ein Druckmittel für Ihn, entweder ich bin Ihm zu willen, oder er sticht sie ab, das Messer dazu lag schon neben Ihm.

Wie gesagt, man hat zwar den Wunsch, nur noch raus da, was ich auch einmal versucht hab, aber gerade an dem Tag war er früher zuhause, seine Worte, deinen Bastard kannste ja mitnehmen, aber mein Kind bleibt hier, ging in die Küche, holte das schon bekannte Messer und jeder, der versucht Ihm das Kind wergzunehmen, den Sticht er ab.
Ich bin erst mal zu meiner Nachbarin hoch, mit der ich etwas Freundschaft geschlossen hatte. Von dort rief ich die Polizei an. Da kam die Frage, hat Ihr Mann denn schon etwas gemacht, ist schon jemand verletzt?
nein, zum Glück ja nicht. "Dann können wir nur eines tun, wir werden das Kind rausholen und dann kommt es erst mal in ein Heim, bis die Sache geklärt ist".
Das letzte, also da ist auch keine Hilfe zu erwarten, was tut man, man geht zurück, man weiß ja, wie gewaltbereit er ist, man weiß, das er das Kind schon aus dem Fenster werfen wollte, wenn es nicht aufhört zu schreien.

Es muß erst wirklich zum äußersten kommen, bis man so viel Kraft hat, das man gehn kann und dann wirklich mit beiden Kindern.
Bei mir war es der Tag, an dem er versuchte mich umzubringen, da hatte er ja was gemacht und er ging nach der Tat. Meine Mutter, die ich noch anrief, verständigte die Polizei, die sich dann 3 Stunden später einfand, obwohl wir nur ca 5 min. von der Polizeidienststelle wegwohnten.
Die hab ich dann, als sie endlich mal erschien rausgeworfen, irgendwie stand ich immer noch unter Schock. Der jüngere der Polizisten drohte mir, aber der älter der beiden sah, das mein ganzes Haar voller Blut war. Meine Kleidung überall voller Blut. Das es in der Küche aussah, als wäre eine Sau abgeschlachtet worden und befahl dem jüngeren mal ruhig zu sein.
Die machten auch eine Anzeige gegen meinen Mann, schickten mich ins Krankenhaus, wo festgestellt wurde, das ich wahnsinniges "Glück" hatte, 10 mm nebendran und ich wäre nicht mehr.
Im Krankenhaus wurde ich genäht, immer noch uner Schock lies ich mir keine Spritze zur Betäubung geben, kein einziges Haar durfte der abschneiden. Sie wollten mich in der Klinik behalten, wegen Gehirnerschütterung, Schock und Sie wußten ja auch nicht wirklich, wie schlimm meine Verletzung war.
Aber das konnte ich nicht, ich wär für nichts auf der Welt im Krankenhaus geblieben, ich mußte zu meinen Kindern, die hatten ja so ziemlich alles mitbekommen, vor allem die 2,5 jährige Tochter stand die ganze Zeit ja neben mir.

Die Strafe, die er bekam, war 2000,-DM Schmerzensgeld, zahlbar innerhalb von 6 Monaten, 3 Tage, bevor die Frist ablief, war das Geld dann mal da, Aber was nuzte das Geld, Die Wunden äußerlichen verheilen.
Die innerlichen Narben begleiten einem ein Lebenslang.

08.09
Bei mir ist es so, das ich nicht mehr weinen kann, ich hab es in diesen 15 Jahren, die es her ist, nie wieder geschafft zu weinen. Vertrauen fassen, inzwischen geht es bis zu einem gewissen Punkt wieder, aber ganz vertrauen?
Partnerschaft konnte ich mir bis jetzt abschminken, ging nicht wieder. Klar hatte ich Freunde, aber wieder und wieder wurde ich verletzt, ich hab bis heute keinen gefunden, der die Geduld gehabt hätte, sich auch mit meiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Die Angst, wieder verletzt zu werden ist fast unüberwindbar.
Nun ist das fast 15 Jahre her, man lernt damit umzugehen, man lernt, allein zu bleiben, weil einem Nähe auch unheimlich Angst macht. Ich habe meine Kinder, für die ich immer stark sein mußte. Wie sehr hätte man auch da mal jemanden gebraucht, der zu einem hält, der ein Teil der Last trägt.
Inzwischen sind meine Kinder groß, eine ist aus dem Haus, die andere ist auch nicht sehr oft zuhause. Man ist viel allein und kann sich so seine Gedanken machen, irgendwie hat man jetzt Zeit, sich mit seiner Vergangenheit auseinander zu setzten.
Die letzten Tage kommt bei mir wieder sehr viel hoch, vielleicht habe ich deswegen diesen Bericht mal wieder überarbeitet?
...
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Kommentare
christianpirker
christianpirker, 14.10.2009
Sehr mutiger Bericht!
diana75
diana75, 12.02.2011
sehr mutig darüber zu schreiben. Ich hinterlass mal ne Nachricht. LG diana
Leseratee
Leseratee, 02.09.2009
Die pure Realität. Sehr mutig und ein Schritt zur inneren Heilung. LG Leseratee
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ciara

Sie glaubte er wäre ein Engel

ein Testbericht von 2004-09-19 00:53:44 vom 19.09.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: .........
Nachteile/Kritik: alles
.... Sie steht am Sterbebett ihres Vaters. ....

... Sie hofft auf nur zwei kleine Worte: .... „verzeih mir


Aber nichts dergleichen geschied. Immer wieder streicht sie über seine Hand, über seine Wangen, über sein Haar.
Aber sie hört sie nicht, diese zwei kleinen Worte.

Ihre Gedanken fliegen dahin.

„Papa ich liebe dich doch.“
„Warum, .... warum nur hast Du mir das angetan.“
„Ich habe Dir vertraut. Habe an dich geglaubt.“
„Du warst mein Ideal, bis zu jenem Tag als meine kleine heile Welt zerbrach.“

All diese Gedanken gingen Ihr durch den Kopf. Aber nichts geschah. Er ging für immer und ließ sie mit all den Fragen, die in ihr waren, allein zurück.

Wie alles begann:

Ihr Vater war Spätheimkehrer, ihre Mutter kam mit ihr Jan. 1950 aus dem Osten nach Westdeutschland. Dort lernten sich ihre Eltern kennen. Sie beschlossen zu heiraten. So bekam das damals dreijährige Mädchen einen neuen Vater. 1951 wurde ihr Bruder dann geboren.

Gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder, bewohnten sie, auf einem Bauernhof, nur ein einziges Zimmer. Dort spielte sich das ganze Leben der Familie ab. Vielen Familien aus dem Osten erging es in dieser Zeit so.

Sie hatte eine schöne Kindeheit. Liebte ihren Vater abgöttisch. Saß oft auf seinem Schoß und er tröstet sie, wenn ihre kleine Welt ins Wanken geriet.
Aber das sollte sich alles mit einem Schlag ändern.


Wir schreiben das Jahr 1956.

Sie war gerade 10 Jahre alt. Die ersten weiblichen Rundungen begannen sich abzuzeichnen. Mit einem Mal wurde ihr Vater sonderbar.


Sie durfte nicht mehr mit den Jungens aus der Nachbarschaft spielen. Wenn ihr Vater von der Arbeit kam, hatte sie zu hause zu sein. Das kleine Mädchen verstand die Welt nicht mehr.

Dann eines Tages, sie war mit ihrem Vater allein zu Hause, geschah etwas,
was sie nicht wollte, was sie nicht begreifen konnte.

Ihre Mutter war beim Rübenhacken auf dem Feld. Die Mutter arbeitete oft bei dem Bauern mit auf dem Feld, bei dem sie wohnten. Ihr kleiner Bruder war wie immer bei den Pferden.

Sie machte mit ihrem Vater Hausaufgaben. Er stand plötzlich auf und schloss die Tür zu.

Er bekann sie zu streicheln. Es war anders als sonst. Dann begann er sie auszuziehen. Er streichelte sie immer weiter, aber sie mochte das nicht.
Mit einemmal begann er sich Selbst zu entkleiden.
„Komm jetzt streichle du mich auch,“ sagt er. „Du hast mich doch lieb, oder?“ „ Wenn man sich lieb hat, macht man das so.“
Er nahm ihre Hand und sie sollte ihn da unten streicheln. Das kleine Mädchen wollte das aber nicht.
Da sagte er: „dann habe ich dich auch nicht mehr lieb.“
Seine Liebe wollte sie aber nicht verlieren, also ließ sie es mit sich geschehen.

Als es vorbei war, sagte er zu ihr: „nun haben wir ein Geheimnis.“
„Du darfst keinem davon erzählen, denn Geheimnisse verrät man nicht.“ „Sonst habe ich dich auch nicht mehr lieb.“

Also schwieg das kleine Mädchen.

Noch oft wiederholte sich das gleiche Spiel. Immer, wenn die Mutter nicht da war. Wenn sie auf dem Feld, oder bei Freunden weilte. Der kleine Bruder wurde, wenn er zu Hause war, zum Einkaufen geschickt. Er musste Zigaretten holen und durfte sich ein Eis mitbringen. Er hat nie erfahren, warum er so oft ein Eis bekam.

Ein halbes Jahr später:

Sie fährt mit ihrer Freundin mit dem Fahrrad durchs Dorf.

Da sagt ihre Freundin mit einemmal: “Kinder die sich mit ihrem Vater einlassen, kommen ins Heim und die Väter ins Gefängnis.“

Ihre Angst war groß. Sie schwieg. Das kleine Mädchen ahnte, dass ihr das auch passieren konnte. Sie wollte aber nicht ins Heim und ihr Vater sollte nicht ins Gefängnis. Dazu liebte sie ihn viel zu sehr.




Ein paar Monate später:

Ihre Mutter hatte einen Bericht in der Zeitung gelesen, worin es um dieses Thema ging.
Da sagte ihre Mutter zu ihr: „wenn ich dahinter käme, dass zwischen dir und Papa was läuft, bringe ich dich ins Heim.“

.... Wieder sollte sie bestraft werden. ....

.... Wieder war sie schuldig. ....

.... Sie schwieg weiter. ....

.... Sie ließ es mit sich geschehen. ....



Mit 14 Jahren, inzwischen zum Teenager heran gereift:

Sie durchlief eine Lehre. War deshalb nur noch alle zwei Wochenenden zu Hause. Es hatte sich nichts geändert. Wenn sie mit ihrem Vater alleine war, musste sie ihm zu Diensten sein.

Die Berufsschule veranstaltete einen Zeltgottesdienst.
Das Thema: „du sollst nicht Ehebrechen.“

Der Pastor stellte es so dar, dass die Kinder, aber auch die Frauen, die mit verheirateten Männern ins Bett gehen, eine große Sünde begehen.

.... Wieder war sie schuldig. ....

.... Wieder sollte sie bestraft werden. ....

.... Sie schwieg weiter. ....

Aber jetzt begann sie sich zu wehren. Sie wollte keine Sünderin sein. Sie wollte nicht in die Hölle. Sie wehrte sich gegen seine Annäherungen.
Ließ es nicht mehr mit sich geschehen.

Ihr Vater begann sie mit seiner Eifersucht noch mehr zu quälen. Sie durfte nirgends mehr alleine hin. Freunde waren passe. Wenn sie nein sagte und das macht sie jetzt ständig, bestrafte er sie mit Missachtung. Er redete kaum noch mit ihr. Ihr fehlte seine Liebe, aber diese Liebe wollte sie nicht mehr. Sie wollte keine Sünderin mehr sein.

Das Mädchen war verzweifelt. Sie wollte auf der Arbeit aus dem Fenster springen.
Ihre Kollegin hat sie daran gehindert. Sie fragte, „was machst du denn da auf der Fensterbank.“ „Komm sofort da runter, sonst fällst du noch raus.“

Sie erwachte aus einem Traum. „Man ist er das überhaupt wert?,“ sagte sie sich.

Zur jungen Frau gereift, verfolgte er sie immer noch mit seiner Eifersucht. Aber inzwischen hatte sie gelernt damit umzugehen.

Sie heiratete. Die Ehe ging schief, denn sie konnte und wollte keine Dienerin mehr sein. So fühlte sie sich während ihrer Ehe.

Als ihr Vater tot war, hat sie es ihrer Mutter erzählt. Sie haben oft darüber geredet. Ihre Mutter sagte, dass ihr Vater einmal zu ihr gesagt habe, sie solle auf die beiden etwas mehr aufpassen, da liefe was.

Er hat es also gewusst.
Viele haben es auch geahnt.
Aber keiner hat geholfen.


Du bist einsam und wirst es immer bleiben.
Dich holt die Vergangenheit dich immer wieder ein.
Es geht nie vorbei.
Du lernst damit zu leben.
Man kann es verarbeiten, aber vergessen kann man es nie.

Bewerten kann man so etwas nicht, also nur grau
...
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Kommentare
celes
celes, 18.10.2004
.. es ist immer leicht gesagt zu meinen quotwehr dich dochquot oder quotsag doch wasquot.. wie man hier auch an diesem fall bemerkt.. aber shcon mit 10.. : da sag ich immer nur: schwanz ab
Deborah_de_Winter
Deborah_de_Winter, 03.10.2004
Ich hab kaum Worte zu so einer Tat. Kann es sein, dass Du uumlber Dich redest oder ist dies einer anderen Person passiert? Ich wuumlszligte nicht wie ich mich in all diesen Jahren oumlffentlich verhalten haumltte, wenn ich das Opfer gewesen waum
manu1205
manu1205, 30.09.2004
Wortlos, wut und Gaumlnsehaut
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hemasch

Sexuelle Gewalt an Kindern

ein Testbericht von 2004-02-17 12:09:26 vom 17.02.2004
Empfehlung: nein
DAS GEHT ALLE AN!!!
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Fundierte Forschungsberichte belegen die weite Verbreitung der sexuellen Gewalt gegen Mädchen und Jungen.

In der Bundesrepublik Deutschland kommen jährlich mehr als 20.000 Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern zur Anzeige, Tendenz steigend. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher (80.000 - 300.000).

Eine erschreckende Tatsache, die so gern totgeschwiegen wird. Doch wir sollten lernen dieses Schweigen, dieses Tabu zu brechen und zu handeln.


MÖGLICHE SIGNALE FÜR SEXUELLEN MISSBRAUCH
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Neben körperlichen Verletzungen und Krankheiten, die wir als Außenstehenden leider oft nicht sehen oder erkennen können, wie z.B. Striemen, Kratzer und blaue Flecken an den Innenseiten der Schenkel sowie am Hintern und an der Brust, Geschlechtskrankheiten und sich immer wiederholende Pilzinfektionen, - zeigen sich die folgende Verhaltensweisen zum teil immer wieder:

ANGST:
Die Angst alleine zu sein, plötzliche generalisierte Angst vor Männern oder Frauen.

Zunehmend fehlendes SELBSTVERTRAUEN:
Oft suchen Kindern die Schuld bei sich und sind der Meinung „Ich habe etwas falsch gemacht“ – nur deshalb konnte mit das passieren. Sie verlieren die Spontaneität, denn sie überlegen länger um nicht schon wieder was falsch zu machen und ganz langsam verlieren sie den Glauben an sich. Besser nichts machen tun – dann kann ich auch nicht falsch machen.

DEPRESSION:
Das körperliche Leid, als auch die ständige Angst was Falsches zu tun führt zu einer bedrückten und traurigen Haltung des Kindes.

„MAN ERKENNT DAS KIND GAR NICHT WIEDER“:
Aus einem „stillen“ Kind wird plötzlich ein lautes, aggressives Kind oder umgekehrt. Oft kann man sich dieses Verhalten, erst im Nachhinein, als eine Art Hilferuf des Kindes erklären.

KLAMMERVERHALTEN des Kindes an meistens einen Elternteil:
Die Kinder wollen keinen Schritt mehr alleine gehen und weichen der Mutter oder dem Vater nicht mehr von der Seite und wollen überall mitgenommen werden.

SELBSTZERSTÖRUNG:
Kinder beginnen sich selbst Verletzungen zuzufügen. Dies kann von Nägelkauen, Haare ausreißen bis zu Brandverletzungen und ritzen sein.

ISOLATION:
Ältere Kinder und Jugendliche werden oder isolieren sich zunehmend selbst von der Außenwelt. Wie sollen sie z.B. ihre Verletzungen im Sportverein ständig erklären.

Die aufgeführten Verhaltensweisen sind nur einige Merkmale. Jedes Kind reagiert anders, keine Situation gleicht der anderen, deshalb müssen auch die Symptome sehr differenziert gesehen werden. Doch eines sicher: Das Kind wird verändert.


WAS TUN?
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1.
Sich zu keiner spontanen Anzeige oder Anschuldigung hinreißen lassen. Denn mit Übereifer und falschen Anschuldigungen können intakte Familien für immer geschädigt und diskriminiert werden.

2.
Sollte ein Kind öfters auffallen, dann bitte machen Sie sich Notizen. Halten sie die Situation, die Anzeichen und das Verhalten des Kindes schriftlich mit Datum fest. Sollte sich Ihr Verdacht verhärten, so suchen Sie sich selbst Hilfe, sprechen sie mit Kollegen, oder Ihrem Partner über die Situation. Versuchen Sie bei diesem Gespräch den Sachverhalt „objektiv“ zu schildern um nicht eine Vorverurteilung zu „provozieren“.

3.
Suchen Sie sich fachkompetente Hilfe: Der Kinderschutzbund und die örtlichen Jugendämter können weiter helfen. Schildern sie an Hand ihrer Notizen den Fall, ohne jedoch den Namen des Kindes zu nennen. Vergewissern sie sich mit Hilfe der Fachleute, dass ihre Befürchtungen begründet - oder unbegründet sind. Je nach Verlauf des Gesprächs geben Sie Daten des Kindes an, damit dem Kind nun geholfen werden kann.

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Kinder können sich nicht wehren! Sie sind auf die Hilfe verantwortungsbewusster Menschen angewiesen und brauchen deren Hilfe!

Verantwortungsbewusst bedeutet:
- nicht voreilig handeln,
- sich mit der Situation des Kindes befassen,
- sich mit der Thematik auseinandersetzen,
- seine Umwelt sensibilisieren
- und helfen.

Dieses Thema ist immer noch tabuisiert – vor allem aus dem Grund heraus, dass ca. 95 – 98 % der Täter aus dem familiären Umfeld des Kindes kommen.

Unser Handeln und Tun hat sich am Wohl des Kindes zu orientieren. An sonst nichts! Schon gar nicht am Werdegang und falscher Fürsorge des Täters.

Auch wenn es keiner wahrhaben will unsere Gesellschaft wird „kälter“. Es ist genau das gleiche Verhalten zu erkennen wie bei Gewalttaten auf unseren Straßen. Immer weniger fühlen sich verantwortlich für ihre Mitmenschen.

Nur wenn es plötzlich um Kürzungen und Wegfall von Sozialleistungen geht, dann hört man ein Wehklagen, warum nur? Dies sind doch auch nur Solidaritätsleistungen.

Wenn es nach mir ginge müssten alle, denen nachzuweisen wäre, dass sie einem Kind nicht halfen, mit der gleichen Strafe rechnen wie der Täter. Es ist meiner Meinung nach nicht nur unterlassene Hilfeleistung, sondern ein Dulden und Fördern der Ausbeutung und Zerstörung eines Kindes.

WIR alle gemeinsam müssen offen und sensibel diesem Horror entgegen wirken.

Ich würde mich freuen und jeden bitten, dieses Thema weiter zu tragen und vielleicht als Hilfestellung auf meinen Bericht oder an eine entsprechende andere informtive Stelle hinzuweisen.

Für's Lesen und Euere Mitwirkung bedanke ich mich!


© bye Hemasch
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Kommentare
Annna13
Annna13, 05.04.2006
sh
bianca24
bianca24, 25.03.2007
Ein immer aktuelles Thema, was nie in Vergessenheit geraten sollte. Es ist LEIDER immer und überall unter uns! LG, Bianca
Jacqui01
Jacqui01, 28.03.2006
sh
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Nathalie810

Sexueller Missbrauch ist sehr schwer zu verarbeiten :-(

ein Testbericht von 2003-10-07 16:07:23 vom 07.10.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Gibt es das bei diesem thema?...
Nachteile/Kritik: dafür reicht diese Spalte nicht aus
Hallo meine Lieben...

Ich schreibe heute über ein Thema...welches mich persönlich betrifft...Dieser Bericht ist für mich auch nciht sehr einfach zu schreiben...von daher falls er mir nicht so gut gelingt...schaut bitte drüber hinweg...denn das Thema ist sehr ernst!!!

Also alles begann so...

Es war der 27.12.1999 (es ist schon lange her, aber ich habe es bis heute noch nicht ganz verkraftet).
Mein damaliger Ex Freund...er war 14 Jahre älter wie ich...ich war 16 und er war 30...

Wir waren zu diesem Zeitpunkt ca. 2 Monate zusammen. Eigentlich war ich tierisch glückklich, denn schließlich war er mein erster fester Freund und das ist ja was besonderes...außerdem fühlte ich mich bei Ihm richtig geliebt, nie drängte er mich zu irgendetwas...bis zu diesem Tag.

Ich ging ganz normal wie abgemacht um neun uhr mmorgens zu Ihm hin.Ich klingelte und er machte mir auch sofort die Türe auf.Ich betrat seine Wohnung, setzte mich auf sein Bett, wie immer...denn eine Couch gab es bei Ihm ja nicht...und somit war alles ganz normal.

Er fragte mich auch ganz normal was ich trinken wollte, brachte mir meinen Kaffee und es war alles total schön...Wir lagen auf dem Bett und kuschelten einfach nur.

Doch auf einmal stand er auf. ging zur Wohnungstür und schloss sie ab.Ich fragte Ihn, warum er das tun würde...aber ich bekam keine Antwort.

Danach kam er zu mir...wir hatten zwar schon öfters darüber geredet miteinander zu schlafen...jedoch akzeptierte er es bis dahin auch, dass ich noch Zeit brauchte...

Dann jedoch, kam er an..rieß mir meine Kleider vom Körper und veruchte in mich einzudringen...ich versuchte Ihn wegzuschubsen und habe nach Ihm getreten, weil er hörte einfach nicht auf...Es waren die schlimmsten Minuten meines Lebens. Ich dachte es nimmt gar kein Ende mehr...Nach ca. 30 Minuten war dann endlich alles vorbei...Ich nahm meine Sachen und rannte nur noch raus...Ich wollte weg...Fühlte mich so benutzt...Ich habe in diesem Moment gar nicht begriffen was dort passiert ist...es war einfach nur schrecklich...nicht nur das er mir tierisch weh getan hat dabei...ich trage die Konsequenzen heute noch.

Nein, schwanger bin ich nicht geworden...Aber seit diesem Zeitpunkt bin ich mir ziemlich sicher gewesen das ich lesbisch bin...jedoch als ich danach ca. 6 Monate später wieder eine Freundin hatte...merkte ich welche Konsequenzen die VErgewaltigung für mein weiteres Leben hat..

Jedesmal wenn meine Freundin in mich eindringt...bekomme ich Angstzustände...ich weiss nicht mehr was ich noch dagegen tun kann.

Ich schreibe den Bericht hier bei CIAO, weil es vielleicht noch ander Leute gibt, die mir Tips geben können dies alles zu verarbeiten...Freu mich über jede Menge Kommentare...

Also ich hoffe Ihr helft mir...

Bis dann

EURE

NATHALIE
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LillyMarlene

NEIN - Du mißbrauchst mich nicht sexuell

ein Testbericht von 2002-12-06 21:10:47 vom 06.12.2002
Empfehlung: ja
Gerade in der heutigen Zeit ist es sehr wichtig, seinen Kinder schon von ganz klein auf beizubrigen, das sie nicht mit fremden Menschen mitgehen dürfen und das sie ganz bestimmt NEIN sagen sollen, wenn sie etwas nicht möchten.

Ich selber bin Mutter einer 5jährigen Tochter und auch mich beschleicht immer die Angst, wenn meine Tochter draußen alleine mit ihren Freunden spielt. Da sie ein ziemlich treues Schaf ist, wäre es für einen potentiellen Triebtäter eine Leichtigkeit, sie in ihre Gewalt zu bekommen. Sie ist leicht bestechlich und würde für eine Tafel Schokolade alles vergessen, was ich ihr seit sie denken kann predige: GEHE NIEMALS MIT EINEM FREMDEN MENSCHEN MIT.

Da die Aufklärungsarbeit bei uns in den Schulen und Kindergärten sehr sehr schlecht ist, ist um so wichtiger, das ich sie immer und immer wieder darauf aufmerksam mache, was ihr im Zweifelsfalle passieren könnte. So richtig kauft sie mir allerdings meine Warnungen von dem "bösen Mann" nicht ab und da entschied ich mich dazu, ihr ein Buch zu kaufen, in dem die Geschichte wiedergespielt wird, das ein Kind von einem "bösen Mann" mitgenommen wird.

Das Buch heißt "ich kenne Dich nicht, ich gehe nicht mit" und ist im Editon Bücherbär-Verlag erschienen. Autorinen sind Susa Apenrade und Jutta Kniping. Bezahlt habe ich (co LillyMarlene) dafür 14,99 Euro, allerdings bekommt man es im aktuellen Weltbildkatolog für 9,99 Euro.

Wenn man sich den Umschlag anschaut, sollte man erst nicht meinen, das sich um die Geschichte eines Mädchen handelt, die mit einem fremden Mann mitgeht. Es werden zwei spielende Mädchen dargestellt, die von einem Fremden beobachtet werden. Man könnte auch meinen, es handelt sich um den Vater oder einen Onkel.

Handlung der Geschichte ist diese: Hannah und Charlotte spielen im Garten und werden von einem Fremden angesprochen. Er verwickelt sie in ein Gespräch und erzählt ihnen, das er einen kleinen Hund habe, der ein neues Zuhause suche. Er zeigt ihnen ein Foto und hat schnell die kleine Hannah auf seiner Seite. Charlotte warnt sie noch mitzugehen, aber Hannah schlägt diese Warnungen in den Wind und läuft mit. Schnell bemerkt sie, das der Mann gar nicht mehr so lieb ist und bekommt Angst. Beobachtet wird sie dabei von einer Nachbarin, die ihr dann auch zur Hilfe kommt und das Schlimmste verhindert.

Gerade durch die großen Bilder kann das Kind auch sehr gut die Eindrücke und Gefahr vermittelt bekommen. Denn die Gesichtsausdrücke sind sehr gut dargestellt und zeigen auch das böse Gesicht des "lieben Mannes". Auch zeigen sehr deutlich das ängstliche Gesicht des Kindes. Auf 24 Seiten wird die ganze Geschichte erzählt und sie sehr leicht zu verstehen. Daher ist dieses Buch auch schon für Kinder ab gut 2 Jahren geeignet.

Ich lese meiner Tochter dieses Buch jeden Tag 2 x vor und erkläre ihr immer und immer wieder, was für Konsequenzen es haben kann, wenn sie mit Fremden mitgeht. Und ich glaube, sie hat mittlerweile den Ernst der Lage verstanden.

Natürlich reicht dieses Buch nicht aus, um Kinder vor sexuellen Übergriffen zu beschützen, da gehört viel mehr dazu. Sehr wichtig ist natürlich ein ausgeprägtes Selbstbewußtsein.

Auch sollte man sich informieren, ob es Kurse für Kinder gibt, in denen sie Selbstverteidigung lernen und wie sich wehren können, z. B. durch ganz präzise Tritte in die Weichteile des Mannes.

Und was ganz wichtig ist, das das Kind Vertrauen zu den Eltern hat und sich ihnen anvertraut für den Fall das etwas passiert ist.

Ich wünsche mir und allen anderen Eltern, das wir nie Angst um unsere Kinder haben müssen und das diesen nie eine solche Grausamkeit zugefügt wird.
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mbumr

Mißbrauch es solte mehr darüber geredet werden!!!

ein Testbericht von 2002-11-26 08:37:03 vom 26.11.2002
Empfehlung: nein
mißbraucht vom eigenen vater!


ich finde es ist ein trauriges thema , und hier muß man was tun!

nur für so einen beitrag den anfang finden ist garnicht so leicht!


mißbrauch in den eigenen familien giebt es häufiger als man denkt, da die meisten opfer nicht darüber sprechen bzw. die tat zur anzeige bringen!

zum einen werden sie meisten eingeschüchtert: wenn du was sagst, wird dir keiner glauben!

oder bedroht: ich sage deinem mann, das du mich verführt hast!

oder die angst ist einfach da, das die familie auseinanderbricht und das gesamte soziale umfeld verliert.


wenn ich sollche berichte m fernsehen höre, denke ich immer wie man sowas tun kann, sein eigenes fleisch und blut so zu mißbrauchen....


viele mißrauchsopfer werden schon mit ganz jungen jahren das erste mal mißbraucht und viele wissen garnicht recht was da eigendlich passiert und wenn der vater sagt......: das muß so sein oder bei deinen freundinnen ist es auch so, man spricht nur nicht darüber......so kommt meist erst jahre später die erkenntnis, das das falsch war was der vater getan hat!


bekommen die anderen familienmitglieder echt nichts mit?

es mag welche geben , die merken das geschehen wirklich nicht, aber ich denke viele schweigen und hoffen es ist nur eine laune und geht vorbei...doch was einmal anfängt, kann ewig dauern!


wenn keiner was sagt, fühlt sich der täter in sicherheit und macht weiter und es wird immer schlimmer!


das erste mal wird vielleicht nur mal angefasst und das nächste mal wird dann schon sex gemacht!

----eckelhaft----

was mag so ein vater denken, wenn sein kind auf seinem schoss sitz und er es mißbraucht!?!

ich habe ehrlich gesagt keine ahnung und eigendlich will ich es auch garnicht wissen, wer weiß was das führ hintergründe sind! ich weiß nur das das vertrauen des kindes und die liebe des kindes vollens ausgenutzt werden!


anzeige!?!

ist eine anzeige wirklich richtig?

ich sage ja, man muß zwar das ganze geschehene nochmals durchleben, aber das fördert auch die verarbeitung denke ich!

vielleicht hat man ja auch glück und der täter bereut seine tat durch eine gerichtsverhandlung, wenn er anhören muß was er getan hat und wie er seinem eigenem kind wegetan hat!

verzeiher kann man die tat aber auch mit reue nicht! es wird unvergessen bleiben und das gesamte leben beeinflussen, so werden viele opfer später allein oder alleinerziehend sein. weil sie sich eine längerdauernde beziehung nicht vorstellen können , weil sie sich einfach nur ekeln, oder weil sie nie eine vertrauensbeziehung zu einem mann aufbauen können.

leider gibt es aber auch fälle, wo der täter echt so viel einfluss hat das dem eigendlichem opfer keiner glaubt! was soll man dann tun, lieber einfach schweigen und nie über das geschehene sprechen? das ist doch auch keine lösung!


was denn nun wenn man schwanger wird, vom vater?!?

das ist wohl das schlimmste und das beste was passieren kann denke ich, denn nun muß man der familie alles erklären und kann es mit einem vaterschaftstest beweisen!

ich denke aber nicht das man das kind behalten sollte, zum einen besteht das risiko einer behinderung durch die inzucht eben und zum anderen soll das kind ja auch geliebt werden , und ich kann mir nicht vorstellen, das man ein kind lieben kann, welches bei einer vergewaltigung entstand!

also bei einen behinderung schwangerschaftsabruch oder sonst zur adoption frei geben!


es ist schon ein thema wo man sehr viel zu sagen kann, ich würde aber jedem opfer raten sich zu offenbaren und eine anzeige zu machen und ganz wichtig sich bei einer beratungsstelle zu melden und mit anderen opfern über das geschehene reden!


so kann man eventuell da geschehene verarbeiten und später ein einigermaßen normales leben führen und an alle eltern, achtet auf veränderungen an den kindern ..es gibt viele auffälligkeiten die auf eine vergewaltigung zurück zu führen sind: so ziehen sich die kinder zurück und werden zu außenseitern..sie verschließen sich allem und jedem und meistens verweigern sie nahrung und das auffälligste merkmal, wenn die sonst so geliebten kuscheltiere getötet oder gequält werden ( zum beispiel wenn der bauch aufgeschnitten wird ) aber auch auf bilder muß man achten, denn kinder versuchen es auf diese weise auszudrücken ..beim kuscheltier was meist von einer vertrauten person stammt und auf bildern um sich so auszudrücken wenn man so darüber nicht reden kann!!


auch als außenstehender kann man helfen indem wenn man auch nur eine schlimme tat vermutet es der polizei meldet..lieber mal unrecht haben und sich entschuldigen als ewig mit der schuld leben,. nicht geholfen zu haben!!!

jedes opfer wird es danken!


ich könnte noch stunden weiter schreiben zu diesem thema weil ich es wirklich hasse, wenn im fernsehen von vergewaltigungen und inzucht in form von mißbrauch berichtet wird!


ich wünsche echt niemanden das ihm sowas passiert, denn ich kann mir vorstellen wie man leidet !

wenn man von dem , den man doch eigendlich lieb hat und vertraut , so enttäuscht wird!!!!


schaut bitte nicht so auf rechtschreibfehler, denn wenn man schreibt was man denkt ist es manchmal schwer die richtigen buchstaben zurrechten zeit zu treffen!!


liebe grüße melli
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BlueDevils

sexuller missbrauch bei kindern

ein Testbericht von 2002-10-25 16:47:32 vom 25.10.2002
Empfehlung: ja
Ich möchte mich auch zum diesem Thema äußern. Vorallem möchte ich aber dazu beitragen, anderen zu helfen.
Gehts also los:
Das ist meine eigene Geschichte und ich hab lange gebraucht, um darüber zu sprechen.
Ich bin 17 Jahre, bald 18 und konnte bis jetzt immer noch nicht vergessen, was vor mehr als 11 Jahren geschah.

Ein schöner Tag im Leben eines fröhlichen Kindes. Übergang zum Herbst. Mit Freunden spielte ich immer vor unserm Haus an einer Baustelle. Wir blieben oft bis es dunkel wurde dort. An diesem einen Abend haben ich und ein Freund es wohl doch übertrieben. Es war schon nach acht und längst dunkel, bis wir uns entschlossen nach Hause zu gehen. In meinem Eingang stand ein Mann. Er war nett und sagte auch Hallo, nachdem ich ihn gegrüsst hatte. Er fragte mich etwas - ob ich denn schon allein über eine Straße gehen könne. Mit 6 konnte ich das schon, mensch war ich stolz auf mich. Der Gute hatte behauptet, er könne es nicht, also hab ich ihm, naiv wie war, natürlich gleich geziegt wie man den vernünftig über eine Straße geht. Hach Gott ich war Stolz wie nie zuvor, hier meine Chance einem Erwachsenem etwas beizubringen, sowas gibt es nicht alle Tage. Naja, weiter gehts. Irgendwann hatte dieser Typ das sichere Überqueren einer Straße drauf und er schlug vor, auf den Damm zu gehen, so ein kleiner Fluss bei uns in der Nähe. Naja jedenfalls ist dort nimmer viel passiert. Irgenwdwann hat er mich die Böschung runter geschubst. Als ich aufstehen wollter stand er über mir und naja, zog mich eben aus. Sich wehren, mh, nicht en kleines 6 jähriges Mädchen gegen einen erwachsenen Mann. Was dann passierte, denkt es euch einfach. Danach verschwand er - ich blieb liegen, so wie ich war. Erst nach einer Weile stand ich auf und ging nach haus, immernoch so wie ich war. Auf der Treppe sah mich auch noch ein Nachbarsjunge, doch auf den hab ichnicht mal geachtet. Als ich in der Wohnung war: überall Licht an, abgeschlossen, Kette vor die Tür. ich glaube soviel Angst hatte ich noch nie.

Als 11 war, nahm mich meine Oma mit zum Frauenarzt. Der führste diese üblichen Untersuchungen durch. Er bestellte mich allein in sein Zimmer und fragte mich ob ich schon einmal Geschlechtsverkehr hätte. Damit kam alles wieder hoch und mir wurde die Vergewaltung bestätgt.

Ich hab immer wieder versucht das ganze zu verdrängen, aber das war nicht der richtige Weg. Inzwischen kann ich offen darüber sprechen - es fällt mir zwar nicht leicht, aber es lindert irgendwie ein wenig den Schmerz.

Ich will eigentlich nur allen Vergewaltigungsopfern raten, darüber zu reden. Frisst es nicht in euch rein, damit könntet ihr euch zerstören.
Veruscht damit zu Leben und anderen zu helfen, damit ihnen nicht Gleiches wiederfährt.

Danke fürs Lesen

Da Blue :-))

Zusatz:
Lula18jh hat recht - hier findet ihr Adressen, wo sich betroffene melden können.

Hier sind einige Internet-Sites, die Personen die dahinter stecken sind meist auch ausgebildet.


www.telefonseelsorge.de/beratung /index.html

www.weisser-ring.de/

www.sorgenchat.de/
leider ist nicht immer jemand da

www.eastgrove.de/tks1.htm
hat einen Kummerkasten

www.missbrauch.org/
Briefprojekt für Betroffene


mehr konnte ich nicht finden :-((
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MikaSk

Bericht einer Freundin

ein Testbericht von 2002-07-22 14:41:31 vom 22.07.2002
Empfehlung: nein
Ich möchte die Geschichte meiner Freundin hier erzählen, da ich denke, sie gleicht der Geschichte vieler Mädchen und hilft Außenstehenden vielleicht die Not dieser betroffenen Kinder zu erkennen.

Ich möchte sie hier Sabine nennen. Wir lernten uns vor 14 Jahren kennen und ich konnte von Anfang an nicht sagen was mich an ihr irritierte, aber irgendetwas war anders wie bei anderen 16 jährigen Mädchen. Sie konnte einem zum Beispiel nie in die Augen sehen, hatte großes Interesse an Themen wie Tod und ein Leben danach und unterlag großen Stimmungsschwankungen.
Am meisten wunderte mich, wie oft sie ihr Zimmer veränderte. Fast wöchentlich stellte sie komplett alle Möbel um. Manchmal wechselte sie sogar innerhalb des großen Hauses in dem sie lebte, ganz und gar in ein anderes Zimmer.
Sie malte sehr schöne Bilder, die aber immer einen sehr depressiven, manchmal sogar bedrohlichen Touch hatten.

Interessanterweise versuchte ihr Vater schon bald den Kontakt zwischen uns beiden zu unterbinden. Ich war damals schon verheiratet und Sabine war oft bei uns zu Hause und lebte merklich auf, ja sie wurde zusehends selbstsicherer und unternahm mehr.
Das war natürlich nicht im Sinne ihres Vater! Für ihn war es ja wichtig, sie stets in seiner Nähe zu haben und natürlich zu verhindern, dass irgendwas von all den Grausamkeiten nach draußen drang.
Er bedrohte mich ziemlich massiv und schüchterte sie ein, ja schlug sie sogar um unsere Freundschaft zu beenden.
Zum Glück war sie zu diesem Zeitpunkt gerade 18 geworden und so beschlossen wir, ihr eine andere Bleibe zu suchen.

Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt noch absolut keine Ahnung worum es eigentlich ging. Ich wunderte mich zwar, wie viel Angst sie vor ihrem Vater hatte, wenn er sie zum Beispiel auf Geschäftsreisen mitnahm, führte das aber dummerweise immer auf seine grobe bzw. brutale Art zurück.

Eine seiner Reisen nutzte Sabine dann für ihren Auszug von zu Hause. Nachdem sie erst eine kurze Zeit bei uns, dann bei einer anderen Freundin wohnte, fanden wir eine süße, kleine Wohnung für sie und sie begann dann auch gleich eine Ausbildung.
Die positive Veränderung in ihrem Wesen, seit wir uns kennen gelernt hatten bis zu diesem Zeitpunkt, waren überwältigend. Sie fühlte sich gut und war kaum wiederzuerkennen.

Leider hielt dieses Gefühlshoch nicht lange an.

Ihr Vater fand ihre Adresse heraus und stand oft bettelnd und bittend vor ihrer Haustür. Am Telefon weinte er nicht selten und bat sie immer wieder um ein Treffen.

Hatte sie jahrelang als Kind alles verdrängt was geschah, so überrollte, sie jetzt als Erwachsene, die nicht mal mehr zu Hause wohnte eine Flut der Erinnerungen und des Ekels.
Ich konnte den Absturz natürlich nicht verstehen, merkte nur, dass da etwas nicht stimmte und als ich sie eines Tages mit einer Überdosis Schlaftabletten ins Krankenhaus bringen musste, lies ich nicht mehr locker.
Ich zwang sie regelrecht dazu mir zu sagen was los ist.

Dieses erste Gespräch werde ich nie vergessen. Mich überrollte eine Welle des Mitleids für dieses arme Mädel, dass ich das gar nicht in Wort fassen kann.
In weiteren Gesprächen taten sich wahre Abgründe auf.

Mir war nie klar gewesen, zu welchen Grausamkeiten Eltern fähig sein können.

Der Vater vergriff sich schon seit Jahren an ihr und ihrer Schwester. Aber damit nicht genug, bot man sie auch noch anderen Personen großzügig an. Behandelt wurden die Kinder eher wie Haustiere, als wie das eigene Fleisch und Blut.
Ich möchte hier nicht auf Einzelheiten eingehen, weil das erstens ein Buch füllen würde und zweitens finde ich es zu ekelerregend um das alles zu Papier zu bringen.

Nie hat jemand etwas komisches bemerkt an dieser Familie, selbst als Sabine sich wiederholt schon als Kind versucht hat das Leben zu nehmen, einmal sogar in einem Schullandheim aus dem Fenster gesprungen ist, nur um nicht wieder nach Hause zu müssen.
All die fehlenden Schultage, die blauen Flecken, das eingeschüchterte Verhalten – keinem ist es jemals aufgefallen.
Arme Kinder, die von keiner Seite Hilfe bekommen, die von niemandem geschützt werden vor denen, die ihnen eigentlich Schutz und Hilfe bieten sollten.

Sabines Leben ist zerstört!

Ihr Zustand verschlechtert sich von Jahr zu Jahr und ich schätze, dass sie irgendwann nicht mehr dazu in der Lage sein wird alleine zu leben.
Sie verbringt sowieso den Großteil eines jeden Jahres in einer psychiatrischen Klinik. Sie ist stark Selbstmord gefährdet, schneidet sich die Unterarme auf um ihrem Körper, den sie hasst Schmerzen zuzufügen, ja mittlerweile haben Psychiater eine mehrfach gespaltene Persönlichkeit bei ihr festgestellt. Das heißt, sie tut oft Dinge, von denen sie nicht mehr weiß, dass sie sie getan hat, weil das ihr anderes ich war.
Ärzte erklären, dass das oft bei solchen Mädchen geschieht, da sie als Kinder ihre Persönlichkeit aufspalten müssen um diese Grausamkeit überhaupt ertragen zu können.

Ihr Vater wurde vor etlichen Jahren zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt und wird demnächst wieder auf freiem Fuss sein – was ist das für eine Strafe im Vergleich zu diesem zerstörtem Leben???

Was möchte ich durch diesen Bericht erreichen?

Ich möchte alle hiermit bitten, nicht die Augen zu verschließen, wenn man das Gefühl hat in einer Familie stimmt etwas nicht. Lieber einmal zu viel schauen und sich umhören, als vielleicht ein Kind in einer solchen Situation belassen, die sein ganzes Leben zerstört.
Vor allen Dingen sollte man sich einmischen, egal wie unangenehm das sein kann (und da weiß ich wovon ich rede)
Ich finde, man müsste vor allem Lehrer oder Kindergärtnerinnen viel mehr schulen, damit sie solche Probleme tatsächlich erkennen können.
Wie viele Kinder könnten aus solchen Verhältnissen gerettet werden!
Und dann müßten die Strafen für solche perversen Menschen viel härter sein, so richtig abschreckend!
Das ist meine Meinung und jeder, der ähnliches schon einmal miterlebt hat, würde wahrscheinlich das gleiche sagen.

Sabine hat viel über ihr Leben zu Papier gebracht, und sollte sie es jemals schaffen, all diese Dinge in einem Buch zu veröffentlichen, werde ich es euch wissen lassen.
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maus1972

Ein Thema, das mich sehr berührt

ein Testbericht von 2002-06-06 08:13:28 vom 06.06.2002
Empfehlung: nein
Aber dazu muß ich etwas in die Vergangenheit gehen.

Es war vor etwa 13 Jahren - ich machte meine Ausbildung zur Erzieherin und dabei "landete" ich auch in einer Familienwohngruppe - ein Kleinstehein in welchem "fremde" Kinder familiär untergebracht werden um so nicht nur einfach "untergebracht" zu sein sondern auch Familie zu erleben.

Uns viel immer die besondere Verhaltensweise eines Mädels auf. Es liebte Tiere mit langen Schwänzen. Wobei das vielleicht noch nicht seltsam ist, denn jedes Kind liebt an Kuscheltieren irgendetwas anderes. ABER das Mädel zog den Schwanz durch die Beine des Tieres nach vorne und streichelte dann intensiv - teilweise so, wie ein Kind mit Sicherheit nie alleine streicheln würde....

Okay, man will ja nicht gleich dramatisieren. Also weiter beobachten und abwarten.

Egal ob Mann oder Frau - jedem wurde sofort blitzschnell in die Hose oder unter den Pullover gefasst - eine Jogginghose zu tragen oder etwas mit Gummizug - für Männer ein Ding der unmöglichkeit wenn sie nicht unten ohne dastehen wollten.....

Das alles viel auf (es gab noch viel mehr was dafür sprach ABER ich denke das manches sehr ins Detail geht und ich möchte dies hier nicht aufschreiben.....)

Also bekam das Mädel Spielstunden und dergleichen um herauszufinden, ob der Verdacht der gehegt wurde, richtig war.

Schließlich und endlich kam es zur Verhandlung gegen den Vater UND nach langem hin und her gab er "in etwa 50" Übergriffe auf das Kind zu. Ach ja - vergessen hatte ich zu sagen - das Mädchen war 2,5 Jahre wie sie in die Familienwohngruppe kam.......

Das Mädchen ist heute fast erwachsen ABER die ereignisse von damals lassen sie nicht los. Auch wenn sie nicht genau sagen kann was es ist - aber ihr Verhalten ist ganz anders als das anderer junger Erwachsener.

sie verhält sich noch heute wie ein Kind - wohl um die Zeit, um die sie "betrogen" wurde nachzuholen. Und auch heute noch hat sie das Bedürfniss, das zu tun, was Männer wollen WOBEI es manchmal eben auch passiert, das sie diejenige ist, die nur kommandiert. Ob hier mal jemals eine gute Frau-Mann-Beziehung möglich ist? Das weiß wohl keiner. Ausschließen kann man es nicht - es kommt drauf an wie der Mann damit umgeht....

Was ich damit sagen möchte - auch wenn man meint, das verißt man wieder und "Die Zeit heilt alle Wunden" ..... nein das tut sie nicht.

Meiner Meinung nach gehören die Strafen hier viel höher angesetzt. Der Vater damals bekam 3 Jahre - lachhaft für ein versautes (sorry) Leben. Dieses Mädchen wird nie so sein wie andere - es wird sein Erleben immer mit sich herumtragen - wenn auch nur im Unterbewusstsein.... Den was geschehen ist, das weiß sie nicht mehr. Warum sie anders ist als andere - das weiß sie auch nicht.....

Dazu kommt das in dieser Familie (also in der "Gründerfamilie") auch Mißhandlungen anderer Art an der Tagesordnung waren. Es gibt da noch einen jüngeren Bruder......

Beide hatten wohl Glück so früh aus der Familie genommen zu werden - und das aus einem ganz anderen Grund ABER im Verhalten der beiden kann man immer noch sehen, was mal passiert ist.....

Auf das unsere Kinder so etwas nie erleben müssen.....

Gruß

Maus1972
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Kommentare
Bierplauze
Bierplauze, 02.12.2002
Das ist auch meine Meinung: Die Strafen sollte in etwa an Todschlag oder Mord ranreichen, denn im Prinzip ist es auch so und wieviele Miszligbrauchte nehmen sich das Leben?
Einz75
Einz75, 06.06.2002
ohhh man ....
Mr.Crash
Mr.Crash, 15.03.2003
Richtig,die Strafen sollten drastisch erhoumlht werden...Gruszlig Dieter
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Produktbeschreibung Sexueller Missbrauch

 
Allgemeine Informationen Sexueller Missbrauch
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Sexueller Missbrauch im Vergleich

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