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Bewertung
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Vorteile
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Nachteile/Kritik
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![]() Supergeiles Spielein Testbericht von ute672005-02-08 12:23:09 vom 08.02.2005 Empfehlung: ja Vorteile: Grafik und Sound ok...Nachteile/Kritik: Manche Etappen zu einfachDann ziehen schaurige Wolken an der Sonne vorüber und tauchen die Welt in ein Halbdunkel. Man hört nur die eigenen Schritte. Und plötzlich springt ein kreischendes Monster aus der Ecke hervor... Laserartige Schüsse sausen hin und her, das Monster schreit noch lauter... Wer jetzt seine Anlage leiser dreht, tut seinen Nachbarn und den eigenen Ohren einen Gefallen, schadet aber der tollen Atmosphäre!!! Rollladen runter, Bässe rauf, Licht aus. Bei Shadow Man ist für Gänsehaut gesorgt... Bei diesem Spiel schlüpft Ihr in die Rolle des Taxifahrers Mike LeRoi!!! Mit Hilfe des Teddys seines kleinen Bruders , kann er sich in die "Welt der Untoten" beamen. Dort rächt er sich als Shadow Man an den Mördern seines Bruders, nachdem er seine Seele an einen Voodoo-Kult verkauft hat. Zugegeben, diese Story klingt etwas dämlich. Kein Regisseur würde sie verfilmen, aber für ein Computerspiel reicht´s. Dafür ist wenigstens die Synchronisation filmreif. Die Stimmen von Jack Nicholson, Samuel L. Jackson oder Whoopie Goldberg erzählen die Story und sorgen für eine Erlebnis-Stimmung. Für die Action sorgt Shadow Man selbst: Er läuft und schießt und springt und schießt und klettert und schießt und schwimmt und schießt... - eben das Übliche für ein Action-Adventure aus der Verfolgerperspektive. Die Steuerung erreicht zwar nicht den Status "intuitiv", lässt sich aber flexibel einstellen, so dass Maus und Tastatur entsprechend beschäftigt sind. In den ersten Kämpfen kann man wegen der Hektik schnell die Kontrolle verlieren, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Die Story ist linear, Shadow Mans Suche nach den Oberwidersachern aber nicht. Durch Aufsammeln dunkler Seelen erhöht der Held seine Schattenkräfte, die ihm Zugänge zu weiteren Schauplätzen öffnen. Selbst wer die Zwischensequenzen abbricht und sich eilig durch die Welt kämpft, wird das Spiel nicht an ein paar Nachmittagen durchzocken können!!!!!!!! Shadow Man dürfte selbst geübte Spieler 72 Stunden beschäftigen;-)) Das liegt auch daran, dass die Gegner - zumindest zum Ende - sehr intelligent agieren. Deshalb sollte man sooft wie nur möglich den Zwischenstand abspeichern!!! In einigen Etappen wird das Spiel etwas langweilig. Die Gegner sind zu einseitig gestaltet, so dass der Kampf zur Routine wird. Doch das ändert nichts an der ausgezeichneten Atmosphäre. Dank der tollen Soundkulisse und der düsteren Grafik erwartet den Spieler ein spannendes Game, das auch durch die hohe Gesamtspieldauer besticht. In Sachen Schwierigkeit gilt es Vorsicht walten zu lassen. "Shadow Man" ist anspruchsvoll und fordert den Spieler, was Einsteiger anfangs abschrecken könnte. Nur einige wenige Elemente nerven, beispielsweise wenn man die Orientierung verliert oder sich mit den ewig gleichen Gegnern herumschlagen muss. Insgesamt wird das Vergnügen dadurch nur geringfügig getrübt. Wer sein Zimmer verdunkeln kann und schalldichte Wände besitzt, hat keine Entschuldigung, "Shadow Man" nicht zu spielen! |
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![]() Wandel zwischen den Weltenein Testbericht von Yasmeen2004-12-06 18:08:00 vom 06.12.2004 Empfehlung: nein Vorteile: Trotz der Mängel ist die Spielatmosphäre nicht uninteressant, es ist die meiste Zeit über spannend, der Soundtrack ist herausragend gut ...Nachteile/Kritik: Es existieren Welten zwischen der N64- und dieser PS-Version, miese Grafik, schlechte Animationen, sehr unpräzise SteuerungIm Mittelpunkt des Abenteuers steht natürlich auch bei der Playstationversion ein Held namens Mike Le Roy, er ist der Shadow Man, die Story ist absolut identisch mit jener der N64-Version. Seinen Namen verdankt der Shadow Man der Tatsache, dass er zwischen den verschiedenen Dimensionen hin- und herwandeln darf, worauf ich gleich noch genauer eingehen werde. Mike Le Roy fühlt sich nämlich sowohl in der uns bekannten realen Welt als auch im Schattenreich zu Hause. Unser Planet wird von einer finsteren Macht bedroht, welche es darauf anlegt, die totale Kontrolle über die Erde zu gewinnen und die ultimative Katastrophe auszulösen. Der Name des bösen Wesens lautet Legion, doch es ist nicht dieser finstere Zeitgenosse alleine, der das Schicksal der Erde und der gesamten Bevölkerung bedroht, Legion hat es nämlich geschafft, auf die Unterstützung fünf berüchtigter Massenmörder zählen zu können, so ist zum Beispiel auch Jack the Ripper mit von der Partie. Dieser weltberühmte Fiesling hat es tatsächlich fertiggebracht, eine riesige Kathedrale zu erschaffen, welche quasi als Zufluchtsstätte für das üble Gesindel dient. Von dort geht alles Böse aus, eine Teufelsmaschine dient dabei im tiefen Inneren der Kathedrale als Energiequelle. Dass dies auf gar keinen Fall so weitergehen darf, wundert natürlich nicht und so liegt es selbstverständlich an unserem Helden, diesem finsteren Treiben Einhalt zu gebieten. Und so macht sich der gute Mike Le Roy auf und wandelt fortan zwischen der Welt der Lebenden und jener der Untoten umher, denn nur so kann die teuflische Brut ausgerottet und demzufolge die Erde noch gerettet werden. Soweit so gut, bislang gibt es noch keine bemerkenswerten Unterschiede, ja eigentlich gar keine zur N64-Version. Während wir also auch im Playstationabenteuer von Shadow Man so durch das finstere Szenario wandeln, schauen wir unserem Held nahezu ständig über die Schulter, was dafür sorgt, dass wir nicht so schnell wie beispielsweise bei Egoshootern den Überblick verlieren, uns aber trotzdem mittendrin im Spielgeschehen fühlen und uns im Laufe des Spiels dann auch tatsächlich mehr als nur einmal urplötzlich der Schreck in die Glieder fährt. Betrachtet man sich die Geschichte, dürfte es wenig überraschend sein, dass die Spielatmosphäre eher gruselig ist, zumindest eine leichte Horror-Atmosphäre macht sich schon nach ziemlich kurzer Zeit breit. Hauptziel unseres Helden ist es, möglichst viele dunkle Seelen auszulöschen und einzusammeln, erst ab einer bestimmten Anzahl ist es uns dann nämlich möglich, tiefer in das Reich von Legion vorzudringen. Dann erst lassen sich die mysteriösen Sargtore öffnen, woraufhin sich uns dann völlig neue Level erschließen. Was die Gegner betrifft, so handelt es sich fast schon selbstverständlich um finstere dämonische Gestalten, welche überwiegend dem Totenreich angehören. Jene Zombies erledigen wir natürlich nicht mit der bloßen Faust, zum Glück steht uns eine große Vielfalt an durchschlagskräftigen Waffen im Laufe unseres Abenteuers zur Verfügung. Während in der realen Welt Maschinenpistole und Schrotflinte für Recht und Ordnung sorgen, kommt in der Schattenwelt eine entsprechende Schattenpistole und weitere etwas skurrile Geräte aus dem Bereich des Voodoo-Zaubers zum Einsatz. Außerdem kommt Tätowierungen in diesem Gruselabenteuer eine übergeordnete Bedeutung zu, denn diese ermöglichen es uns später, zuvor nicht erreichbare Gebiete zu erkunden oder auch beispielsweise über glühendheiße Lava laufen zu können, was natürlich sehr praktisch ist. Klar ist, dass Ihr Euch diese erst nach und nach verdienen müsst, bis Ihr auf eine größere Anzahl solcher nützlicher Tätowierungen zurückgreifen könnt, vergehen einige Stunden voll mit zahlreichen Kämpfen. Bis hierhin weiß auch die PS-Version von Shadow Man durchaus zu gefallen, allerdings nur bis genau hierhin. Im Vergleich zur N64-Version, über die ich ja schon berichtete, gefällt hier bei der Playstation-Version die Grafik so gut wie gar nicht, sie ist von einer klar unterdurchschnittlichen Qualität, denn fast das ganze Spiel über nerven Pop-UPS, stören Clipping-Fehler und Texturverzerrungen, schlechte Animationen beherrschen die Szenerie, all das gibt es in dieser N64-Version nicht, doch hier bei der Playstation leider schon, was den Spielspass natürlich weit nachunten katapultiert. Viel zu oft gibt es mehr als nur ein leichtes Ruckeln oder Flimmern zu beobachten, dies stört den Spielverlauf natürlich sehr. Die Grafik von Shadow Man beim N64 ist sehr gut, die von Shadow Man bei der Playstation ist wirklich richtig schlecht, viel größer könnten die Unterschiede kaum sein, was mir nebenbei gesagt auch völlig unverständlich ist. Einen weiteren gewichtigen Unterschied zwischen den beiden Versionen gibt es auch noch, nämlich was die Steuerung betrifft. Während bei der Nintendo64-Version die Analogsteuerung sehr gut funktioniert und Ihr eigentlich auch immer das Gefühl habt, dass diese sehr präzise ist, so scheint dies bei der Playstationversion hier fast das Gegenteil zu sein. Jedenfalls überzeugt die Steuerung bei der N64-Version ganz eindeutig, hier jedoch erweist sich auf der Sony Playstation die Analaogsteuerung als sehr unpräzise. Und das nervt auf Dauer ebenfalls gewaltig. Einen kleinen Nachteil bei der N64-Version im Vergleich zu Shadow Man für Sonys Spielkonsole gibt es dann tatsächlich doch noch, nämlich was die Musik betrifft. Diese klingt auf der Playstation in der Tat etwas authentischer, irgendwie ist der Soundtrack da doch deutlich packender, kann aber selbstverständlich die gewichtigen Nachteile nicht wieder wettmachen. Sowohl die Hintergrundmelodien als auch die Soundeffekte verstärken die Spielatmosphäre stimmungsvoll, sind von beeindruckender Qualität bei dieser PS-Version von Shadow Man, was aber selbstverständlich nicht die erheblichen Mängel gerade im Hinblick auf die Optik mit der extrem niedrigen Auflösungsrate vergessen lassen kann. War alles in allem Shadow Man für das Nintendo 64 als ein überaus gelungenes 3D-Actionadventure zu bezeichnen, welches im Vergleich zur Playstationversion so gut wie gar keine Schwächen aufzeigt, so ist diese PS-Version fast schon als Reinfall zu bezeichnen. Ich kann das Spiel aufgrund seiner interessanten Geschichte und gruseligen Atmosphäre zwar nicht als echten Flop bezeichnen, so richtig empfehlen möchte ich es aber aufgrund der schwerwiegenden Negativpunkte nicht mehr. Wer beide Spielkonsolen besitzt, sollte auf jeden Fall die N64-Version wählen oder kauft sich von mir aus auch beide, um sich dann nachher gewaltig über die gravierenden Unterschiede in qualitativer Hinsicht zu wundern. Shadow Man für das N64 ist auf alle Fälle ein herausragendes und sehr spannendes Gruselabenteuer, welches nicht nur durch eine interessante Handlung und einen abwechslungsreichen Spielverlauf, sondern auch durch eine hohe Qualität im Hinblick auf die Spieltechnik (Grafik, Sound, Steuerung) zu überzeugen weiß. Für nahezu alle Besitzer/innen des Nintendo 64 ist Shadow Man eigentlich ein absoluter Pflichtkauf, wer es noch nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst. Diejenigen, welche allerdings nur eine Sony Playstation besitzen, sollten sich den Kauf von Shadow Man sehr gut überlegen und zumindest im Hinblick auf die Grafik nicht allzu viel, ja eigentlich besser gar nichts erwarten. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich schon einmal ein Videospiel gespielt habe, welches so unterschiedlich im Hinblick auf die Qualität auf zwei verschiedenen Konsolen war. Shadow Man für die Playstation jedenfalls genügt auch schon damals zumindest meiner Meinung nach nicht mehr ganz den durchschnittlichen Ansprüchen. ... |
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| 1-2 von 2 PS1 Spiele | |||||||||||||||||||||||||||||
Allgemeine Informationen Shadow Man
EAN: 3455192111435
gelistet seit: 12.10.2004
Bewertung durch unsere Mitglieder
| Allgemeine Daten Genre: Action-Adventure Auslieferung: 09.09.1999 Datenträger: 1 CD-ROM Publisher: Acclaim Sprache: Deutsch System: PSone Weitere Merkmale EAN-Code: 3455192111435 |






















