Platz 8 in der Kategorie "Portable MD-Player (Minidiscplayer)". Edit-Funktionen: vorhanden / Optischer Digital-Eingang: vorhanden / Fernbedienung: nicht vorhanden / Jog Dial: nicht vorhanden / ...mehr
Heute möchte ich mal euch über meinen kleinen Sharp Minidisc Recorder informieren. Das gerät habe ich seit ca einem halben Jahr und bin sehr zufrieden damit. Nun aber mal zu den Details:
Lieferumfang:
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Minidisc -Recorder
Kabelfernbedienung
Ohrrhöhrer
Akku inkl. Aufbewharungsbox
Anschlusskabel (analog) für an die Anlage
Anschlusskabel für Digitalaufnahmen
Netzadapter
Mögliches Zubehör:
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Adaptercassette für den Anschluss an ein Autoradio
Stromversorgungskabel für den Zigarettenanzünder
Micro
Was kann das Gerät:
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Abspielen von MDs
Aufnehmen über Micro, analogen Anschluß oder digitalen Anschluß
Titeleingabe (d.h. die Minidisc erhält einen Namen und jedes Lied kann betitelt werden) allerdings ist das ohne Tastatur sehr schwierig und dauert mir zu lange.
Abmessungen und Technische Daten:
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Breite: 81,1 mm
Höhe: 19,9 mm
Tiefe: 92,4 mm
Gewicht: 172 g (inkl. Akku)
Läuft ca 14 Stunden mit einem Akku, der in ca 2 Stunden geladen ist.
Bedienungsanleitung:
Die Bedienungsanleitung ist einfach zu verstehen und reichlich bebildet.
Tragekomfort:
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Durch die geringen Abmessungen des Gerätes, lässt es sich gut in allen möglichen Taschen verstauen, passt z.B. sehr gut in eine Hemdtasche, durch die mitgelieferte Kabelfernbedienung kann man gut die wichtigsten Funktionen zum Abspielen einer MD ansteuern.
Design:
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Das Design ist gewöhnungsbedürftig, besonders der aufgesetzte Batteriekasten, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.
Handhabung/Bedienerfreundlichkeit:
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Das Abspielen ist relativ einfach, schwer hingegen gestaltet sich das Aufnehmen von Musik und die Titeleditierung. Deshalb benutze ich zum Aufnehmen mein großes Gerät von Sony und benutze den MD-Recorder eigentlich nur zum abspielen.
Qualität:
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Die Aufnahme und Abspielqualität hängt natürlich von der Aufahme ab und und der Qualität der Minidisc, jedoch bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und ich kann keinen Unterschied zu einer CD raushören.
Fazit:
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Das Gerät kann ich wärmstens empfehlen und das Preis – Leistungsverhältnis stimmt auch.
ein Testbericht von crazychickin2005-07-15 10:04:34vom 15.07.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Klang, Preis, Tastensperre, mir x - mal lieber als mp3 - Player...Nachteile/Kritik: Auf den ersten Blick das Batteriefach
Nun will ich doch mal über mein heißgeliebtes portables Musikspielerchen, den Minidisc-Recorder MD-MT 80 von Sharp berichten - auch, wenn das Gerät schon etwas älter ist.
Ich habe das gute Stück vor ca. 3 Jahren bei Ebay ersteigert, zwar ohne das zur Aufnahme benötigte Netzteil, hab aber deshalb auch im Nachhinein noch mal den Preis gedrückt - der Ebay-Verkäufer war kulant, da er "Standard-Ausrüstung" geschrieben hatte, und bei einem MD-Recorder ein Netzteil zur Aufnahme nun mal zur Standard-Ausrüstung zu zählen ist. Eine Beschreibung etc. war nicht dabei, aber ich hab's Bedienen auch ohne sie hinbekommen - da sag' noch mal einer "Frauen & Technik..." ;)
Uneinsortiert ist zu erwähnen, das der MD-MT80 über eine Anti-Shock-Funktion von 40 Sekunden verfügt, was bedeutet, das man das Gerät rein theoretisch 40 Sekunden durchschütteln kann, ohne das die Disc springt - und DAS soll erstmal einer hinbekommen. *grins*
°°°MD-Recorder vs. mp3-Player (portable)°°°
Ich finde, da verhält es sich wie bei den Haustieren, man ist entweder ein Katzen- oder ein Hunde-Mensch - und man ist entweder überzeugter MD-Recorder-Anhänger oder mp3Player-Verfechter. ;)
Ich für meinen Teil zähle mich zu Ersteren.
Zwar bekomme ich auf eine Minidisc "nur" 74 Minuten Musik und auf einen z.B. 128MB-Multimedia-Cards bei einer Klangqualität von 192k rund 90 Minuten Musik, dafür sehe ich den enormen Vorteil jedoch darin, dass Minidiscs um einiges günstiger sind als Speichermedien für mp3-Player - zumal viele mp3-Portis auch nicht über die Möglichkeit verfügen, Speichermedien auszutauschen, da es sich um fest verbauten Speicher handelt, handelsüblich sind heute ja meist USB-Sticks mit Abspielfunktion etc.pp..
Als ich meinen MD erwarb, waren mp3-Portis noch wesentlich teurer als heutzutage, da ergab es für mich einen Preisvorteil von rund 130EUR pro MD. ;o)
5 TDK-Minidiscs kosten heute noch ca. 5€ und bringen 370 Minuten (6 Stunden, 10 Minuten) (auf Einfach-Longplay somit 740 Minuten (12 Stunden, 20 Minuten)) Musikerlebnis mit sich, während ich für 370 Minuten Musik einen mp3-Player mit mind. 512MB brauche, der mich ca. 50EUR aufwärts kostet.
MD-Portis bekomme ich heute für 75EUR aufwärts, gebraucht, z.b. bei Ebay, auch wesentlich günstiger.
Und wenn ich nun mit einem mp3-Porti ähnlich wie mit einem MD-Player verfahren will, benötige ich ersteren mit austauschbaren Karten, z.B. CompactFlash- oder SD-Cards. Diese sind zwar mittlerweile supergünstig geworden, der Preis ist jedoch um einiges höher als eine MD, und um diesen Vergleich geht es mir ja, denn ich möchte den Komfort des Datenträgeraustausches nicht missen, da ich nicht jedesmal, wenn ich bestimmte Lieder leid bin, den MP3-Porti neu bespielen will sondern die Songs ggf. nur erstmal nicht mehr hören will, aber später noch.
°°°Optik des Geräts°°°
Die Optik eines Audio-Geräts ist in meinen Augen zwar zweitrangig, der MD-MT80 jedoch ist aufgrund des matten silbrigen Cases und den silbernen Hochglanz-Knöpfen sehr edel anzuschauen.
Erste Sahne finde ich das links liegende LCD-Display, das Laufzeit, Lautstärke, Tastensperre uvm. anzeigt und einen beim Einschalten mit "Hello" begrüßt und beim Ausschalten mit "Good bye!" verabschiedet ;).
Auch Titel und Interpreten kann man einspeisen im Gerät, ist mir jedoch zuviel Tippeditipp und meiner Ansicht nach auch überflüssig *grins*.
Das auf das eigentliche Gerät aufgesetzte Batteriefach wirkte auf mich erst sehr klobig, stellt aber
in Wirklichkeit keine Probleme dar.
Bei neueren Geräten, ob von Sharp oder der Konkurrenz, ist die Technik so runterminimiert vom Platz her, das die Batterie sich in dem Gerät befindet und trotzdem nicht größer als der MD-MT80 ohne Batteriefach ist.
Die weitere Optik könnt ihr dem obigen Foto entnehmen.
Gewicht und Maße sind auf jeden Fall zu verkraften in der Praxis!
°°°Zubehör°°°
Da ich das Gerät mit einem Sony-Kopfhörer bei Ebay geordert habe, kann ich ansich nichts über das Zubehör sagen.
Auf der Sharp-Webseite findet man jedoch im Datenblatt, das Netzadapter, Stereo-Anschlusskabel und Ohrhörer mitgeliefert werden.
°°°Stromversorgung°°°
Man benötigt eine Ni-Mh-Batterie (Nickel-Metallhydrid).
Ich nutze einen 2000mAh-Akku von Panasonic, kostet ca. 4€ - hält aber, der hohen Kapazität wegen, recht lange - und lässt sich x-mal aufladen
Ich hab die Erfahrung gemacht, das Akku's bei nahezu Dauernutzung bis zu 5 Jahre halten - und das in Relation zu normalen Batterien, na danke, das rentiert sich - auch wenn man das Ladegerät mit einberechnen würde.
Sharp gibt im Datenblatt eine Wiedergabezeit von 12 Stunden und eine Aufnahmezeit 7 Stunden an. Mit meinen 2000er-Akkus allerdings komme ich auf über 12 Stunden Wiedergabezeit.
°°°Bedien-Felder°°°
Der linke Block aus 4 schmalen Tasten:
>> Bass: Einstellen von 3 verschiedene Bässen und Abschalten des Basses
>> Edit: Einstellen der Disc-Titel, Lied-Titel etc.
>> Disp: Wahl zwischen 3 Anzeige-Einstellungen (Lied-Titel, abgelaufene Zeit des Liedes und noch laufende Zeit des Liedes)
>> Mode/Chrg: Einstellen des Abspielverhaltens (normaler Durchlauf, Wiederholung eines Titels, Wiederholung der ganzen Disc, gemischte Reihenfolge etc.)
>> REC: Der Aufnahmeknopf
>> Der große runde Knopf in der Mitte:
Mit der oberen Hälfte kann man links einen Titel zurückspringen, rechts einen Titel vor.
Mit der unteren Hälfte verstellt man die Lautstärke, links leiser, rechts lauter. Die Lautstärke ist in Stufen von 0 bis 30 unterteilt, ich persönlich höre meistens auf 26-28, sodaß ich mir nicht die Gehörgänge wegballere, aber die Musik genießen kann.
Man könnte meinen, das dieses Bedienfeld nicht gut funktioniert, da man nur einen Knopf sieht - ich muss jedoch sagen, beim MD-MT 80 ist dieses Bedienfeld kein Problem, funktioniert 1A.
Die drei Knöpfe rechts außen:
>> Play/Pause: Man schaltet das Gerät ein und kann das Abspielen anhalten.
>> Off/Hold:
- 1. Druck auf Off stoppt das Abspielen, 2. Druck schaltet das Gerät ab
- Hold ist die Tastensperre, damit man beim in der Tasche tragen nix versehentlich verstellt. Die Hold-Funktion kann man auch beim ausgeschalteten Gerät anwenden, damit man das Gerät nicht versehentlich einschaltet. Die Funktion finde ich erste Sahne, denn so wird unnötige Batterieverschwendung unterbunden.
Für die Stopp-Funktion drückt man einmal kurz, zum Einstellen der Hold-Funktion drückt man einmal lange, zum abschalten der Hold-Funktion ebenfalls.
Unten rechts am Gerät:
Dort befindet sich über der Open-Aufschrift ein Schalter, dieser wird einmal kurz nach rechts gezogen, um das Gerät zu öffnen.
°°°Anschlüsse°°°
Links: Netzteil, Optical / Line in, Micro in
Unten: 3 versch. Kopfhörerbuchsen
°°°Aufnahme°°°
Hierzu kann ich leider nichts an eigenen Erfahrungen berichten, da ich immer mit dem MD meines Freundes aufnehme - bei meinem Ebay-Kauf war kein Netzteil dabei. Ich hätte mir zwar ein Allround-Netzteil für ca. 10€ kaufen können, aber mal ehrlich: Wofür?! :)
Einzigst, das man auch in Longplay aufnehmen kann, ist mir bekannt, bedeutet, das ich statt 74 Minuten Stereo auch 148 Minuten Mono aufnehmen kann. Aber da lob ich mir doch den Stereo-Klang. ;)
°°°Wiedergabe°°°
Man lege eine Disc ein und schalte das Gerät per Play-Taste ein - und schon läuft die Disc an.
Die Hinweise zur Wiedergabe-Bedienung habe ich ja bereits weiter oben erläutert.
°°° Er läuft net - und nu? °°°
Vor Kurzem konnte der MD plötzlich keine Discs mehr einlesen - ich war verzweifelt, machte das Gerät - ausgeschaltet, ohne Batterien drin, ich will ja keinen gewischt kriegen ;o) - behutsam mit Feinmechaniker-Werkzeug auf. Siehe da, eine der kleinen Gehäuseschrauben hatte sich gelöst und war ins Laufwerk gefallen. Raus damit, wieder zusammengeschraubt und der TOC-Read konnte wieder ausgeführt werden, nu is alles wieder Roger :o)
By the way: Dass sich ein Schräubchen gelöst hat, finde ich nicht negativ - also jetzt auchnet positiv *g* - aber es ist verkraftbar, nachdem das Gerät jetzt schon 3 Jahre habe und es vorher schon bei jemand anderem im Einsatz war. :o)
°°°Fazit°°°
Ein klasse MD-Recorder, obgleich er etwas älter ist - und mein "Sweetheart" :)!
Ein Neukauf ist meinen Recherchen zufolge nicht mehr drin, die Industrie ist heutzutage einfach zu schnelllebig - dabei ist der MD-MT80 echt sehr zu empfehlen. :(
Ist aber schon klar, sonst würden sich neuere Produkte, die leichter, "besser" und teurer sind ja gar nicht verkaufen.
Ich kann den MD-MT80 sehr empfehlen - ob für "normale" Nutzer oder für Jogger & Radfahrer (wobei ich Rad fahren mit Stöpseln im Ohr eine Sauerei finde, da man zu sehr abgelenkt vom Straßenverkehr ist!).
Tschüssele,
dat md-chickin ;o)
>> DIESER BERICHT WURDE AUCH VERÖFFENTLICHT BEI CIAO - AUCH DORT BIN ICH CRAZYCHICKIN :o)
...
ein Testbericht von Tubenquetscher2002-11-05 19:31:24vom 05.11.2002Empfehlung: ja
Mit diese Bericht begebe ich mich auf für mich ungewohntem Terrain und schreibe einen technischen Bericht, wo ich doch sonst eher der (selbsternannte) kulinarische Lebensmittelexperte bin *lächel*. Ob etwas gutes bei diesem Bericht herauskommt ? Urteilt selbst.
[ Einleitung ]
Vor gut 6 Monaten hatte ich das große Glück, im Radio (n-joy) diesen portablen MD-Recorder von Sharp (Modell MT180H) zu gewinnen. Das ich mich darüber natürlich riesig gefreut habe, könnt ihr euch ja denken. Man sagte mir, das dieses Gerät einen Wert von ca. € 150,-- hätte. Ich glaube etwas wertvolleres hatte
ich bis dato noch nie gewonnen und konnte es kaum abwarten, dieses prachtvolle Gerät endlich in meinem Händen zu halten.
[ Das Gerät ]
Als ich nach ca. 8 Tagen qualvollen und ungeduldigen Wartens endlich das kleine Päckchen öffnete, war ich doch etwas überrascht, da dieses Gerät etwas kleiner als eine Diskette ist.
Neben dem Gerät packte ich noch folgendes zum Lieferumfang gehöriges Zubehör aus:
• Bedienungshandbuch in 5 Sprachen (D, F, I, NL, GB)
• original Sharp Kopfhörer (jedoch ohne Lautstärkeregler)
• 1 Nickel-Metall Hydride Akku (Ni-MH)
• 1 Ladegerät
• 1 Stereo-Überspielkabel (für Analogaufnahme)
Das Gerät selbst ist in einem wundervollen modernen Silberfarbton gehalten. Das LCD Display ist etwas kleiner als bei einem Handy. Insgesamt ist der Sharp MD-MT180H (im folgenden kurz Sharp MD genannt) mit 6 kleinen und einem großen funktionalen silbernen Knopf ausgerüstet (Bedienelemente). An der Seite gibt es einen weißen Plastikschieber, der das Gerät bei Betätigung öffnet.
Auf der Rückseite des Sharp MD sind die wichtigsten Anschlüsse beschrieben. Außerdem findet man eine Information über das Modell, die Seriennummer, eine erklärende Zeichnung für das einlegen des Akkus und die Herkunftsinformation „Made in Malaysia“.
Auf den ersten Blick macht der Sharp MD schon mal einen vertrauensvollen, modernen und sympathischen Eindruck.
[ Handling ]
Bevor ich das Gerät testen konnte, musste erst mal die Batterie aufgeladen und eine MD beschafft werden.
Das Aufladen ist nicht ganz so einfach wie bei einem Handy aber auch nicht wesentlich schwieriger. Nach dem das Ladegerät richtig an den Sharp MD angeschlossen ist (DC IN 5V eigentlich idiotensicher, da der Steckplatz und der Stecker gelb sind und die anderen „Buchsen“ eine andere Farbe haben) und das Ladegerät in der Steckdose steckt muss man nur doch die Teste „Menu/Chag“ drücken und schon beginnt der Ladevorgang (sofern man natürlich auch den Akku richtig eingelegt hat).
Glücklicherweise bekam ich relativ schnell eine MD in die Finger (mein zuk. Schwiegervater war so nett) und konnte mich dann intensiv mit dem Sharp MD befassen. Ich merkte jedoch, das die guten alten Zeiten schon längst vorbei sind, in denen man ein Gerät ohne einen Blick in das Bedienungshandbuch zu werfen, nutzen konnte.
Also, man muss zunächst den Sharp MD mit Hilfe des Stereo-Überspielkabels an eine HiFi-Anlage, Soundkarte oder dergleichen anschließen (beides ging bei mir ohne Probleme nach dem ich dank des Benutzerhandbuches wusste, was sonst noch zu tun ist). Vor der Musikaufnahme muss man darauf achten, den Aufnahmepegel richtig einzustellen. Das optimal herauszufinden fand ich gar net mal so einfach. Okay war auch anfangs etwas ungewohnt, aber man gewähnt sich schnell daran.
Das Handling ist sonst gar nicht so schwierig. Wenn man das mit der Aufnahme herausgetüftelt hat ist alles andere auch kein Problem. Die Funktionen der 6 kleinen Bedienelemente sind jeweils kurz namentlich beschrieben (REC, BASS, MENU/CHAG, ENTER/SYNC, OFF/HOLD) bis auf die Play-Taste (die man aber an dem entsprechenden Symbol erkennt). Mit dem großen Bedienelement kann man die Lautstärke verstellen, vor der Aufnahme den Aufnahmepegel einstellen oder beim Abspielen einer MD die einzelnen Tracks überspringen oder im Track selbst vor- und zurückspulen.
[ praktische Funktionen ]
Auf alle Funktionen einzugehen würde wahrscheinlich diesen Bericht sprengen, darum seien hier nur kurz die praktischen Funktionen erwähnt.
• HOLD – Hält man die OFF/HOLD-Taste ca. 2 Sekunden gedrückt wird der gegenwärtige Betriebsstatus gehalten und somit alle anderen Tasten blockiert. Ebenso wird dieser Modus wieder deaktiviert. Das ist ungemein praktisch wenn man das Gerät transportiert und es ausgeschaltet ist und auch ausgeschaltet bleiben soll. Im Prinzip also nichts anderes wie eine Tastatursperre beim Handy.
• EDITieren – Hier gibt es ungemein viele Möglichkeiten. Am besten gefällt mir, das man mit dieser Funktion die einzelnen Tracks auf der MD betiteln kann. Man kann aber auch der MD einen Titel geben oder einzelnen Tracks löschen. Das ist ausgesprochen nützlich. Ich hatte schon mal einige Tracks bei MusicMatch auf meinem PC laufen, die ich gleichzeitig mit dem Sharp MD aufgenommen habe. Versehentlich hatte ich 2 Songs doppelt abgespielt, die dann auch doppelt aufgenommen wurden. Mit dieser Funktion konnte ich die ganz einfach einzeln löschen.
• AUFNAHME-Betriebsart – Es gibt 4 von diesen Betriebsarten: SP (Stereo-Aufnahme für eine einfache Aufnahme in guter Qualität), MONO (Mono-Aufnahme, doppelte MD-Zeit), LP2 + LP4 (2fache und 4fache Langzeitaufnahme). Ich bevorzuge die Stereo-Aufnahme da die Qualität hier einfach am besten ist und mir 78min maximale Aufnahmekapazität völlig ausreichen. LP4 kommt für mich wohl nie in Frage, da die Qualität bei dieser Aufnahme-Betriebsart wirklich stark sinkt.
• POWER SAVE – Das ist eine Stromsparautomatik. Das Gerät hat einen 40sekündigen Anti-Schock der mit der Funktion POWER SAVE automatisch zwischen 5-40 Sekunden eingestellt werden kann. Dadurch wird nicht jede Musikinformation volle 40 Sekunden gespeichert und das wirkt sich positiv auf den Stromverbrauch aus.
[ Upgrade ]
Wem der Lieferumfang nicht ausreichen sollte kann seinen Sharp MD noch ein wenig aufrüsten / upgraden:
• Batteriebox (Zusätzlich zum Akku verlängert diese Batteriebox die Spielzeit des Sharp MD)
• Autobatterie-Adapter (Zur Stromversorgung über den Zigarettenanzünder im PKW)
• Kassetten-Adapter (Zum Abspielen der MD’s im Auto)
• Anschlusskabel für Digitalaufnahme (hier handelt es sich um ein Glasfaserkabel, das wirklich sehr zu empfehlen ist).
• Kopfhörer mit integriertem Lautstärkeregler (Nicht unbedingt erforderlich, wenn auch praktisch.
Ich erwähne hier noch, das ich keines der Zubehörteile angeschafft habe. Ich kenne jemanden, der ein Digitalkabel hat und mir CDs in guter Qualität über ein solches Kabel überspielt und da ein solches Kabel ca. € 15,-- kostet spare ich mir das lieber. Ich liebäugele allerdings mit der Batteriebox, die es schon für € 9,-- zu haben gibt. Alle Upgrade Zubehörteile sollte man in jedem gut sortierten Musikgeschäft bestellen können. Leider habe ich diese Zubehörteile noch nicht vorrätig gefunden. Ich schaue mir so etwas lieber erst einmal an, bevor ich es bestelle.
[ Tipps & Tricks ]
• Wenn man ein Kabel für die Digitalaufnahme verwenden möchte, sollte man vorher sicher stellen, das man ein solches Kabel auch an seine HiFi-Anlage anschließen kann. Dafür ist nämlich ein DIGITAL-OUT Anschluss erforderlich. Ohne ein solches Kabel sollte man der Qualität zuliebe auch nur die Aufnahme-Betriebsart „STEREO“ verwenden.
• Bespielt man eine MD mit mp3-Files aus dem Internet so kann es vorkommen, das man einige Störgeräusche hört. Das liegt dann an der Qualität des mp3-Files selbst und daran, das die Klangqualität des Sharp MD ausgesprochen gut ist und man solche „Unreinheiten“ eher hört als über die PC-Lautsprecher.
• Der Akku sollte beim ersten Aufladen ruhig etwas länger als üblich laden. Ich habe ihn über Nacht aufgeladen. Normal ist eine Ladezeit von ca. 3,5 Stunden.
• Ähnlich wie bei einer Diskette kann man bei MDs einen Schieberegler verstellen und aktiviert so einen Schreibschutz und verhindert ein versehentliches Löschen. In diesem Zustand können aber auch keine Editierungen vorgenommen werden.
• Hält man die Taste MENU/CHAG ca. 2 Sekunden gedrückt gelangt man in ein Setup-Menü (dazu muss aber eine MD eingelegt sein). Hier kann man z.B. den „Beepton“ (Tastentöne) oder auch die Funktion POWER SAVE ein- und ausschalten .
• Bei der Aufnahme von MDs sollte der Netzadapter an das Stromnetz angeschlossen sein, da man so den Akku schont. Man könnte glauben, das man bei dem seltenen Fall eines Stromausfalles dennoch ungestört weiter Musik aufnehmen kann, aber das nutze dann doch nichts, wenn das Musikmedium nicht mehr spielt *lach*. Also, schont die Lebensdauer eures Akkus.
[ Testurteil ]
Wie gesagt habe ich den Sharp MD bereits seit ca. 6 Monaten und kann mir somit ein geeignetes Urteil erlauben. Wage ich jedenfalls mal einfach so zu behaupten *grins*.
Der Sharp MD ist wirklich sehr vielseitig und von den Funktionen und Möglichkeiten einem Discman weit überlegen. Da ich alle zwei Wochen von Freitag bis Sonntag mit dem Zug nach Trier und zurück düse und dabei geschlagene 6 Stunden und 42 Minuten unterwegs bin ist der Sharp MD für mich ein echter Gewinn ! ;-)
Allerdings soll der Akku ca. 12-13 Stunden lang halten und davon habe ich noch nichts gemerkt. Bei mir hielt er bestenfalls 10 Stunden, trotz POWER SAVE Funktion. Ich hoffe das liegt nur daran, das ich von der HOLD Funktion noch nicht so häufig Gebraucht machte. Ich werde das weiter im Auge behalten und mir ggf. noch die Batteriebox zulegen.
An dem Sharp MD gibt es sonst wirklich nichts auszusetzen und da ich das Gerät gewonnen habe tut mir auch der Preis nicht weh. Ich denke aber das ca. € 150,-- für ein derartiges High-Tech-Gerät akzeptabel sein dürften.
Schade ist nur, das dieses Gerät keinen Gürtelclip hat. So ist es vom Tragekomfort doch etwas ungünstig mit sich herumzuschleppen, aber darüber kann ich auch getrost hinwegsehen.
Insgesamt kann ich dieses Gerät uneingeschränkt empfehlen und vergebe volle 5 *****.
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