Shuttle SN95G5
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Shuttle SN95G5
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Shuttle SN95G5

 Barebone PC
Platz 67 in der Kategorie "Barebone PC". Geeignete CPUs: Athlon 64 / Netzteil: 240 Watt / Prozessor-Sockel: Sockel 939 / RJ-45: 1 / Chipsatz: nVidia nForce3 Ultra / RAM maximal: 2048 MB (Megabyte) ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

Shuttle SN95G5 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

relaXer

Platz da? Mitnichten! Kleiner Mann ganz groß

ein Testbericht von 2005-07-18 18:49:34 vom 18.07.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Platzsparend und kompakt, handlich, kühltechnisch optimal verbaut...
Nachteile/Kritik: LAN-Anbindung, eingeschränkte Aufrüstbarkeit
Erfahrungsbericht - Barebone, Shuttle SN95G5 Version 1.0

Inhaltsangabe
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1. Einleitung
2. Verpackung / Lieferumfang

3. Die Optik
4. Die Anschlüsse
5. Der Innenraum
6. Das Kühlsystem
7. Installation und Einbau

8. Bedienbarkeit / Funktionen
9. Eignungstest: Lautstärke, Aufrüstbarkeit

10. Positives, Negatives: Fazit
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Überblick:
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Gerät: Shuttle Barebone SN95G5 Version 1.0
Homepage: http://www.Shuttle.com
Preis: ca. 250-300 EUR
Gekauft: April 2005

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Technische Daten:
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Da die Aufzählung schlichtweg zu groß ist, verweise ich ausnahmsweise auf Dritte. Alle technischen Daten lassen sich über die folgende Internetadresse abrufen:
http://eu.shuttle.com/de/desktopdefault. aspx/tabid-72/170_read-10497/
(Stand: Juli 2005)

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1) Einleitung

Vor Jahren noch als Rarität für Geschäftsmänner und Entwickler gehandelt, erhalten Barebones seit wenigen Monaten endlich Einzug in die Wohnungen des Ottonormalverbrauchers. Klein, handlich und dennoch leistungsstark - Barebones gelten längst nicht mehr als "einfache Arbeitsmaschinen". Ausgeklügelte Kühltechnik und die Nutzung des gesamten (ohnehin kleinen) Raums machen die Mini-PCs zu einer echten Konkurrenz der sonst so sperrigen Big-Tower.
Die Überlegung, einen Mini-PC anzuschaffen, fiel Anfang diesen Jahres. Ich hatte durch meine Mitarbeit und den Besuch auf kleineren und größeren Messen bereits erste Bekanntschaft mit den quirligen Schuhkästen machen können. Klein, optisch große Klasse - doch auch zum Spielen gut geeignet? Mein Blick wanderte durch verschiedene Foren im Internet, bei dessen Besuch mir einen Tatsache mehr als klar wurde: Obwohl die Mehrheit aller PC-Nutzer nach wie vor die großen Gehäuse-Pendants bevorzugt, steckt hinter den kleinen Barebones bereits eine riesige Community. Und die rüstet ständig auf und ab, verbaut verschiedenste Geräteteile und steht mit Rat und Tat zur Seite. Meine Entscheidung war gefallen: Ich brauchte dringend mehr Platz, mehr Power und dennoch Sicherheit für die Zukunft - in der Hoffnung, all das zu bekommen, bestellte ich schließlich meinen SN95G5 in der Version 1.0. Letztere besitzt, gegenüber Version 2.0, ein veraltetes Bios. Die Leistungsunterschiede machen sich jedoch nicht bemerkbar. Wie mir selbst versichert wurde, handelt es sich dabei lediglich um minimale Details - der "Schönheit" wegen.

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2) Verpackung / Lieferumfang

Der Shuttle SN95G5 befindet sich beim Kauf in einem Pappkarton mit schickem Aufdruck, der bereits alle wichtigen Daten, den Lieferumfang sowie den Barebone selbst von jeder denkbaren Sichtweise aus präsentiert. Im Deckel kleinen Kartons ist ein praktischer Tragegriff aus Plastik integriert. Im Inneren der Verpackung befinden sich alle mitgelieferten Kabel und Schrauben, als auch das eigentliche Herzstück, sicher in Styropor eingelassen.

Shuttle legt dem SN95G5 alles bei, was für den Grundaufbau des PCs benötigt wird. Die mitgelieferten Kabel haben alle, auf das Innere des Barebones abgestimmt, bereits die richtige Länge. Der Lieferumfang im Überblick:

- Barebone Shuttle SN95G5 Version 1.0
- Netzteil, CPU-Kühler, nForce 3 Mainboard FN95 für AMD-CPUs (vorinstalliert)
- Anschlusskabel für Barebone an normale Steckdose
- Festplatten-Kabel (80-polig)
- Floppy-Kabel (80-polig)
- IDE-Kabel für optische Laufwerke (vorinstalliert)
- SATA-Anschlusskabel
- Stromadapter für SATA-Festplatten
- Verlängerungskabel für SATA-Festplatten (für Grafikkarten mit zusätzl. Strom)
- 8 Schrauben für Floppy-Laufwerk und möglichen Kartenleser
- Klebepads für Kabelverlegung
- 2 zusätzliche Standfüße zur Anhebung der Frontanschlüsse
- Treiber-CD für Mainboard (nForce 3) und Raid-Controller
- 3 Handbücher

Die drei Handbücher sind allesamt in Englisch gehalten. Das erste beschreibt Funktion und Anschlüsse des voreingebauten Mainboards, das zweite den RAID-Controller (dazu später mehr), das dritte beschäftigt sich mit dem eigentlichen Aufbau des Systems und dem Anschließen der verschiedenen Komponenten. Trotz englischer Texte sind alle Beschreibungen dank Schritt-für-Schritt-Erklärungen mit Bildern und Markierungen der wichtigsten Punkte verständlich wie ausführlich dokumentiert. Auch Laien, zu denen ich mich durchaus hinzuzähle, werden schnell und einfach in die Materie des Mini-PCs eingeführt.

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3 ) Optik

Kaum aus der Verpackung genommen und auf dem Schreibtisch postiert, macht sich der erste Aha-Effekt unweigerlich bemerkbar. Abgesehen von einer ungeheuren Platzersparnis (der Barebone steht nun auf, nicht mehr unter dem Schreibtisch, und nimmt dort trotzdem nur ca. 1/10 der Fläche ein), hat Shuttle mit dem SN95G5 eine gelungene Mischung aus Schlichtheit und Ästhetik geschaffen. Der Barebone ist in tristem schwarz gehalten, das jedoch mit einzelnen Metallstriemen zwischen den Laufwerks-Abteilen an der Vorderfront aus Plastik optisch hervorragend aufgewertet wurde. Die Powerknöpfe für Inbetriebnahme, den Reboot sowie die beiden Statusanzeigen für Power und Arbeitsprozess sind ebenfalls in Metall eingelassen - letztere leuchten in sanftem orange bzw. blau. Die (metallenen) Seitenteile ziert der Schriftzug "Shuttle", der dezent über den feinporigen Lüftungsgittern eingelassen wurde. Ebenfalls aus Metall: Der Knopf für den Auswurf des CD-Laufwerks. Schick!

Wer angesichts eines weißen Floppy- bzw. CD-Laufwerks in Schweißausbrüche gerät, die schöne Vorderfront endgültig zu verschandeln, darf getrost aufatmen. Shuttle versteckt beide geschickt hinter einer schwarzen Plastikklappe. Das CD-Laufwerk wird über besagten Metallknopf automatisch herausgeklappt, das Floppy-Laufwerk wird zuvor mit einem sanften Druck auf die obere Ecke der Plastik-Klappe freigelegt - gleiches gilt für die Frontanschlüsse im unteren Bereich des Mini-PCs.

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4) Die Anschlüsse

Bereits bei den Anschlüssen wird eindeutig bewiesen, dass Shuttle den geringfügig vorhandenen Platz optimal zu nutzen weiß.

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Rückseite:
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An der Rückseite befinden sich die üblichen PS/2-Anschlüsse für Maus und Tastatur, der Stromanschluss für den Barebone selbst, ein LAN-Port für bis zu 1 Gigabit, zwei USB-Anschlüsse, ein optischer Ein- und Ausgang, ein Firewire-Port, ein serieller Port sowie drei Anschlüsse für die integrierte 6-Kanal-Soundkarte. Über den noch freien PCI-Steckplatz lassen sich theoretisch weitere Geräte bzw. Anschlüsse integrieren.
Kleiner Mangel: Der 1 Gbit-LAN-Anschluss ist leider direkt über den PCI-Bus angebunden und kann seine volle Leistung dadurch nicht ganz entfalten. Schade, jedoch im täglichen Betrieb oder auf LAN-Partys absolut nicht bzw. kaum bemerkbar.

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Vorderseite:
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Shuttle integrierte in die Vorderseite des Barebones eine zusätzliche Leiste mit Steckplätzen. Diese besitzt einen Mikrofon- und einen Audioanschluss, etwa für einen Kopfhörer. Geschickt: Wird dieser eingesteckt, schalten sich die hinteren Audioanschlüsse automatisch ab, sollten hier beispielsweise Lautsprecher angeschlossen sein. Darüber hinaus wurden zwei weitere USB-Anschlüsse und ein Mini-Firewire-Port verbaut.

Dank der Front-Anschlüsse hat Shuttle vorgesorgt - auch bei Knappheit im hinteren Bereich lassen sich weitere, benötigte Geräte einfach integrieren. Dennoch sind mit den beiden USB-Anschlüssen zwei wichtige Eingänge zusätzlich nur vorne vorhanden. In Zeiten, in denen MP3-Player, Digitalkameras, Drucker, Modems und andere Geräte dringend einen Platz brauchen, wären vier USB-Anschlüsse, anstatt der optischen Ein- und Ausgänge, auf der Rückseite sicherlich von Vorteil gewesen. Zumal die Leiste an der Vorderfront längst nicht voll besetzt ist. Dennoch bietet der SN95G5 mehr als genügend Platz für alle Komponenten - sofern sich die Nutzung von Zusatzgeräten halbwegs in Grenzen hält.

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5) Der Innenraum

Technik kann begeistern: Das Interesse, endlich zu erfahren, wie alle benötigten Komponenten in solch einem Gehäuse untergebracht werden können, ist sicherlich einer der mit Spannung erwartetsten Momente beim Betracht des SN95G5. Und Shuttle überzeugt auf ganzer Linie! Die voreingebauten Kabel sind mittels kleiner, selbsthaftender Plastikklammern an der Oberseite des Gehäuses entlang verlegt. Das Mainboard selbst bietet Platz für eine zusätzliche PCI-Karte sowie eine AGP-Komponente - in der Regel die Grafikkarte. Der Platz zwischen beiden ist knapp, reicht für den Luftzyklus jedoch völlig aus. Das 240 Watt starke Netzteil ist seitlich angebracht und lässt ebenfalls ausreichend Platz für CPU, CPU-Kühler und bis zu zwei Ram-Riegel. Eingebaut werden können ein CD-Laufwerk, eine Festplatte sowie ein Floppy-Laufwerk bzw. ein Kartenleser oder ähnliches. Für zusätzliche Kabel liegen weitere der oben beschriebenen Haftklammern bei, die sich kinderleicht anbringen und wieder lösen lassen - für mich immer noch eines der faszinierendsten Details am gesamten Produkt.

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6) Das Kühlsystem

Trotz minimalen Stauraums macht Shuttle auch hier das Unmögliche möglich. An der Rückseite bläst ein großer 92mm-Gehäuselüfter die erwärmte Luft nach draußen, durch die löchrigen Seitenteile gelangt frische Luft nach innen. Shuttle setzt hier auf ein eigens entwickeltes Kühlsystem, das "Integrated Cooling System", kurz "I.C.E.". Dabei gibt der mitgelieferte CPU-Kühler die heiße Luft über vier so genannte "Heatpipes" an besagten Gehäuselüfter ab, der die verbrauchte Luftmasse direkt nach außen bläst. Der Lüfter selbst ist über das Bios regelbar, steuert sich jedoch, der Wärmeentwicklung im Gehäuse entsprechend, auch voll automatisch.

Die Daten sprechen für sich: Unter Windows (Normalbetrieb) erreicht das Gerät durchschnittlich 38-40°C, unter Volllast 43-46°C. Damit ist der Barebone trotz Platzmangel und der hohen Wärmeentwicklung der AMD-CPU im Inneren deutlich kälter als sein großer Bruder, einem Chieftec-Gehäuse mit Pentium-Prozessor, das ich weiterhin benutze. Klasse!

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7) Installation und Einbau

Wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Anders gesagt: Der enge Raum zieht unweigerlich Konsequenzen nach sich, die sich vor allem beim Einbau der restlichen Komponenten deutlich bemerkbar machen. Geht der Einbau der CPU dank darüber liegendem, herausnehmbarem Käfig mit Laufwerk, Festplatte und Floppy noch relativ einfach vonstatten, gestaltet sich das Einstecken der beiden Ram-Riegel durch das sperrige Netzteil weitaus schwieriger. Shuttle hat dennoch alles (technisch) Mögliche getan, um das Einrichten des Barebones halbwegs praktisch zu gestalten. Der angesprochene Käfig für die beiden Laufwerke und die Festplatte schafft bereits große Vorteile. Losschrauben, herausnehmen, einbauen, einlassen, festschrauben: fertig. Lediglich das Anschließen der IDE- und Stromstecker, neben besagten Ram-Riegeln, zählt zu den schwersten Unterfangen der gesamten Installation. Zwischen Gehäuselüfter und Laufwerken besteht ca. 3cm Raum, den auch kleine Finger sofort ausfüllen - sollte ein Gerät nicht richtig angeschlossen sein, ist der Ärger vorprogrammiert. Bei mir war dies mangels detaillierter Hardware-Kenntnisse leider mehrere male der Fall.

Eben genannte Hardware-Kenntnisse beziehen sich auf den zweiten Punkt der Installation: Die Inbetriebnahme mit S-ATA. Der Raid-Controller ist besonders Einsteigern ein ungeahntes Rätsel. Im Gegensatz zu Linux bietet Windows hier keinerlei Support und wird S-ATA-Festplatten mitunter gar nicht oder nicht vollständig, sondern, als Beispiel, mit nur 130GB statt 160GB erkennen. Dies liegt an fehlenden Raid-Treibern, die per Druck auf die F6-Taste zu Beginn der Windows-Installation mittels Diskette hinzugefügt werden müssen. Des Weiteren muss die Verwendung der Festplatte, beispielsweise als "Stripe", im Bios eingestellt und aktiviert werden. Hier kommt es auf die gewünschte Nutzbarkeit der Festplatte im Sinne von Master oder Slave bzw. im Zusammenhang mit anderen Laufwerken an. Nicht unbedingt eine Umständlichkeit von Shuttle, jedoch ein gutes Beispiel, welche Umstände der Ein- und Ausbau der Festplatte bereitet, wenn etwa Jumper nachträglich neu eingesteckt werden müssen.

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8) Bedienbarkeit / Funktionen

Der SN95G5 ist absolut funktional. Die beiden Druckschalter für die Floppy-Klappe bzw. die Anschlüsse an der Vorderfront lassen sich etwas schwer, aber dennoch komfortabel bedienen. Das Ausfahren des CD-Laufwerks ist optisch beeindruckend gelöst und funktioniert tadellos. Netter Zusatz: Wird der Power-Knopf des Barebone während des Betriebs betätigt, fährt sich das System zusammen mit der Windows-Oberfläche automatisch herunter.

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9) Eignungstest: Lautstärke, Aufrüstbarkeit

Sicherlich: Ganz lautlos ist der SN95G5 durch CPU- und Gehäuselüfter nicht. Dennoch macht der Barebone gegenüber meinem vorigen PC einen großen Schritt nach vorne und begeistert mich nach wie vor durch extrem leisen Betrieb. Im Zusammenspiel mit einer passiv gekühlten Grafikkarte ist der Mini-PC bei geschlossenem Gehäuse kaum zu hören. Zur Veranschaulichung: Das leise Rasseln meiner Samsung-Festplatte beim Laden ist vergleichsweise das Lauteste am gesamten System.

Das nForce 3-Mainboard bietet die Grundlage für den gesamten Barebone und kann als einzige Komponente nur schwer bis gar nicht ersetzt werden. Durch das Fehlen des neuen Standards PCI-Express ist der Barebone somit nur bedingt für zukünftige Entwicklungen vorbereitet - insbesondere für Spieler ein schwerwiegendes Argument. Dennoch dürften aktuelle AGP-Grafikkarten auch für die kommenden Monate bzw. die nächsten 1-2 Jahre (auf entsprechenden Einstellungen) noch ausreichend Leistung für den Gelegenheitsspieler bieten. Als Arbeitsrechner gilt ohnehin eine uneingeschränkte Empfehlung meinerseits. Alle restlichen Komponenten sind, abgesehen vom teils fummeligen Einbau (siehe Punkt 7), problemlos austauschbar.

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10) Positives, Negatives: Fazit

Shuttles SN95G5 konnte mich nach über vier Monaten Testphase mehr als überzeugen. Er ist klein, handlich, platzsparend und dennoch überraschend flexibel. Nicht nur optisch, auch innerlich hat Shuttle bisher Unerreichtes möglich gemacht: Alle Kabel sind geschickt verlegt, das hauseigene Kühlsystem macht selbst Großrechnern beachtliche Konkurrenz - und ist dennoch fast lautlos. Dabei wurde an alles gedacht: Zusätzliche Anschlüsse an der Vorderseite, Front-Klappen verstecken die beiden Laufwerke, ein PCI-Anschluss bietet Spielraum für Zusatz-Geräte - schließlich sind mit 6-Kanal-Sound- und 1 Gbit-Netzwerkkarte bereits wichtige Komponenten vorinstalliert.
Lediglich letztgenannte, die Netzwerkkarte, kann "dank" Anbindung über den PCI-Bus nicht die volle Leistungsfähigkeit erreichen - dies macht sich jedoch kaum bemerkbar. Viel offensichtlicher ist der fummelige Einbau der Komponenten, der bei häufigem Austausch so manches, graue Härchen kosten kann. Dennoch: Egal ob Desktop-PC oder Highend-Spielerechner, Shuttles SN95G5 beweist in allen Belangen volle Tauglichkeit und wird auch in den kommenden Monaten noch für Top-Spieletitel von morgen gewappnet sein. Bis sich PCI-Express endgültig durchgesetzt hat, dürfte auch Shuttles kleines Vorzeige-Männchen längst in den Ruhestand getreten sein. Nicht lange zögern: Zuschlagen!


Copyright by Sascha ,relaXer' Dexler
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Mathi15
Mathi15, 18.07.2005
Herzlich Willkommen bei yopi. Man kennt sich ja schon ciao heiszlig dort Flipson3 MfG, Mathias!
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Produktbeschreibung Shuttle SN95G5

Technische Daten und Produkteigenschaften
PC Barebone Socket 939 nVidia nForce3 Ultra GBLAN Sound
Allgemeine Informationen Shuttle SN95G5
EAN: 0811686000600
gelistet seit: 28.10.2004
Hersteller: Hersteller: ShuttleShuttle
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