Nachdem meine bisherige AEG-Lavamat-Waschmaschine in den verdienten Ruhestand geschickt wurde, erwarb ich bei Siemens für 399 Euro ein Nachfolgegerät. Die Erwartungshaltung war groß, denn ich wollte eine langlebige, robuste Maschine, die auch relativ geräuscharm sein sollte. Außerdem hoffte ich, dass eine moderne Waschmaschine irgendeine Vorrichtung hätte, die verhinderte, dass regelmäßig Socken nach dem Waschen verschwanden. Vorweg: Diese Hoffnung war vergebens, denn wieder fehlt mir eine Socke. Nach übereinstimmender Meinung führender Astronomen könnte es sein, dass die Socken in den berüchtigten „Schwarzen Löchern“ verschwinden. Die Forschung darüber ist noch nicht abgeschlossen!
Bestellung und Lieferung
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Die Bestellung erfolgte über eine Verkaufsstelle für Siemens-Mitarbeiter. In der Auftragsbestätigung wurde mitgeteilt, dass die Auslieferung über eine Spedition erfolgt und es wurde ein ungefährer Auslieferungstermin genannt. Am Vortag der Lieferung rief mich die Spedition an und vereinbarte eine genaue Uhrzeit. Die Uhrzeit wurde korrekt eingehalten und die Maschine am Aufstellungsort ausgepackt. Zuvor wurde die alte Maschine entsorgt, für die Entsorgung wurden noch 20 € berechnet. Dann ließ man mich mit der neuen Maschine alleine.
Inbetriebnahme
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In der Waschtrommel befand sich die Dokumentation bestehend aus der „Gebrauchs- und Aufstellungsanleitung“, einem Verzeichnis über Kundendienststellen in Europa und eine Kurzanleitung. Diese Kurzanleitung hängt jetzt neben der Maschine und ist unser „Spickzettel“.
Zusätzlich gab es einen Schraubenschlüssel für das Entfernen der Transportsicherung und Abdeckungen für die Schraubenlöcher. Die Transportsicherungen sollte man für einen evtl. Umzug aufbewahren.
Da der Boden im Keller eine leichte Neigung hat, musste man an den 4 vorhandenen Gerätefüßen drehen. Eine Wasserwaage ist dabei sehr nützlich!
Um das „Wandern“ der Maschine beim Schleudern zu verhindern, sollte die Maschine auf einer Holzplatte stehen. Meine persönliche „Erfindung“ sind Styropor-Platten aus diversen Verpackungen. Sie sind wasserresistent, verhindern das Rutschen und dämpfen die Schwingungen. Damit wird die Maschine beim Schleudern noch leiser.
Wichtig sind die Einbaubedingungen!
Bei uns reichte das serienmäßig gelieferte Zubehör, wie Wasserablaufschlauch (ca. 85 cm) mit Krümmer zum Anbringen am Waschbecken. Auch die Länge des Wasserschlauches (ca. 145cm) reichte locker aus. Sind die Verhältnisse anders, sollte vorab ein längerer Zulaufschlauch (ca. 220cm) oder auch eine Schlauchschelle zum Anschluss an einen Siphon bestellen. Sonst wird die erste Wäsche ein wenig verzögert!
Die Bedienungsanleitung
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Die Bedienungsanleitung ist in deutscher Sprache, und allgemein verständlich aufgebaut. Zahlreiche Bilder erleichtern das Studium. Gefallen haben mir die darin enthaltenen Tipps. Da soll man vor der Wäsche die Taschen leeren, sonst gibt es eine unfreiwillige Geldwäsche und die ist bekanntlich strafbar. Oder Hinweise für stark verschmutzte Wäsche (nach Schwarzarbeit!).
Empfindliche Wäsche wie Feinstrumpfhosen oder Gardinen soll man in einem Kissenbezug waschen. Ebenso Bügel-BHs, weil die Bügel Schäden verursachen könnten, wenn sich die Bügel lösen. T-Shirts und Ähnliches, die Innenseite nach außen wenden. Und so weiter und so weiter.
Die Bedienungselemente und Funktionalität
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Das Bedienungsfeld an der Vorderseite ist logisch angeordnet. Links befindet sich ein Schubfach für die Waschmittel. In diesem Fach gibt es 3 Kammern für verschiedene Wasch- und Pflegemittel. Rechts davon ist ein Drehknopf, womit man die Wäscheart (Koch-, Buntwäsche usw.) sowie die gewünschte Temperatur einstellen kann. Zusätzlich gibt es da noch eine Funktion „Abpumpen“ und „Schleudern“ und „Aus“. Die werden dann benötigt, wenn
vom automatischen Ablauf abgewichen wird.
Dann folgen 2 Schleudertasten: Die erste wird gedrückt, wenn nicht geschleudert werden soll, die 2. Taste, wenn geschleudert werden soll. Die Schleuderdrehzahl wird dann automatisch je nach Programm, zwischen 600 und 1200 U/Min gesteuert.
Zwischen dem Programm-Drehknopf und den Schleudertasten leuchten je nach Status (Bereit, Aktiv, Ende) rote Anzeigelampen. Jetzt kann auf der rechten Seite die Start-Taste gedrückt werden und das Waschen beginnt. Die Bedienungselemente finde ich logisch und einfach angeordnet. Man bewegt sich von links nach rechts. Außer man hat den Wasserhahn nicht aufgedreht, kann man sonst nichts falsch machen!
Leider gibt es keine Anzeige für die Restzeit beim Waschen. Deshalb sollte man sich bei jeder Programmvariante die Mühe geben, erstmalig die Gesamtzeit der Wäsche zu erfassen und mit den Angaben in der Anleitung zu vergleichen. Je nach Wasserdruck und Raumtemperatur kann es zu Abweichungen kommen.
Hilfreich ist ein Notizblock auf der Maschine zum Eintragen der Zeit beim Starten der Wäsche.
Bei einer maximalen Beladung von 5 kg verbraucht die Maschine zwischen 0,2 kWh Strom und 35 L Wasser (Wolle 30°) bis 1,9 kWh und 61 Liter für Kochwäsche 90°C.
Fazit
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Nach der ersten Wäsche ist wieder eine Socke spurlos verschwunden! Da fand ich doch in der Anleitung den Tipp, kleine Wäschestücke, wie z.b. Söckchen, in einem Netz- oder Kissenbezug zu waschen. Keine Probleme mehr!.
Die Waschmaschine lässt sich problemlos bedienen. Sie wäscht gut und sparsam. Eine Mengenautomatik steuert Wasser- und Stromverbrauch je nach Programm. Ein Unwuchtkontrollsystem sorgt auch für Sicherheit beim Schleudern.
Bis auf die Restzeitanzeige vermisse ich keine Funktion.
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Allisander, 21.01.2005
bei mir sind es nicht nur die Socken,auch die BH Buumlgel verschwinden
Annna13, 16.05.2006
sh
antjeeule, 22.01.2005
Ich habe auch nicht mehr alle Socken im Schrank. - Manchmal frage ich mich, ob sie wohl den Weg in die Waschmaschine uumlberhaupt gefunden haben. Koumlnnte in meinem Fall auch so sein, dass sie in den Tiefen des Zimmers meiner Tochter lagern. Davon a
ein Testbericht von sonnenblume1252008-12-12 09:22:37vom 12.12.2008Empfehlung: ja
Vorteile: viele Programme, saubere Wäsche...Nachteile/Kritik: manches dauert mir zu lange
Heute schreibe ich über die Bewohnerin in meinem kleinen Bad. Sie eignet sich für mehrere Dinge und nicht nur zum waschen, zum Beispiel die große Abstellfläche. Da passen Duschzeuge bis zum abwinken drauf. So nutze ich sie schon mehrere Jahre, es sind mittlerweile schon 8 Jahre. Dementsprechend folgt mal wieder ein reiner Erfahrungsbericht, da ich die technischen Daten nicht mehr so ganz zusammen bekommen.
Meine Waschmaschine hielt mir in den 8 Jahren nicht immer die Treue, denn einmal war sie bereits kaputt. Sie hatte einen totalen Kalkschaden. Der Heizstab sah aus wie in der Calgon Werbung, total verkalkt. Da mußte ich dann leider einen Ganzmacher rufen und sie reparieren lassen. Seitdem hat sie zwar ihre Macken, aber funktioniert noch. Wo hatte ich sie eigentlich gekauft? Das war im Pro Markt und noch zu DM Zeiten. Sie kostete 1200 DM und war damals mit das teuerste (was man sich grade noch leisten konnte) was es gab. Nicht nur das teuerste, sondern auch das beste. Sie hatte die beste Energieklasse, welche sich A nennt und einen sparenden Wasserverbrauch. Außerdem hat man mir noch eine sehr lange Zeit Garantie gewährt, wo man eigentlich nichts verkehrt machen konnte. Die vielen Programme sind natürlich ein Traum, welche ich zwar bis heute nicht alle genutzt habe, es aber nie schaden kann sie zu haben.
Der Anschluss war ganz leicht. Man brauchte nur den Wasserzulaufschlauch am Wasserhahn andrehen und den Ablaufschlauch am Ablauf. Soweit man dafür einen Anschluss zur Verfügung hat. Ich habe leider keinen Ablaufanschluss und muss das Waschwasser über meine Badewanne ablaufen lassen. Keine schöne Sache, finde ich. Das letzte was man braucht ist Strom und schon war die Waschmaschine betriebsbereit. Den ersten Waschgang sollte man immer ohne Wäsche machen, um sie erstmal ein zu waschen und um mögliche Reste vom Prüfwasser durch den Hersteller zu entfernen.
Nach 8 Jahren kenne ich meine Waschmaschine wie meine Jackentasche. Trotzdem gab es in der Bedienungsanleitung eine genaue Anleitung, wie man Wäsche wäscht. Das man die Farben voneinander trennen soll, wo das Waschpulver und wo der Weichspüler rein kommt und welches Programm man einstellen sollte. Das brauchte ich nie, denn als Frau weiß man das einfach.
Meistens nehme ich immer das selbe Programm, nämlich für pflegeleichtes bei 40 oder 60°. Mir reicht das vollkommen und dieses Pragramm dauert nicht ganz so lange. Wenn ich auf 40° einstelle, dann weiß ich, dass ich in 90 Minuten meine Wäsche aufhängen muss. Nach der ersten Reparatur waren es noch 15 Minuten weniger, aber seit einer gewissen Zeit braucht die Waschmaschine immer genau 90 Minuten. Am schnellsten geht die feine und schnelle Runde, denn die dauert nur 30 Minuten. Alle anderen Programme dauern 2 Stunden und aufwärts, was mir viel zu lange ist. Die nutze ich daher auch nicht so gerne.
Die Lautstärke ist ganz OK, aber ich denke dass es auch leisere Waschmaschinen gibt. Im
Schleudergang ist sie natürlich am lautesten, aber es ist noch zu ertragen. Dafür wackelt sie nicht so heftig beim schleudern, sondern vibriert nur leicht. Ich finde es OK und erträglich, eventuell auch, weil ich es nicht anders gewohnt bin, aber die Hauptsache dass sie überhaupt schleudert, finde ich schon mal gut. Es war auch schon mal der Fall, dass die Waschmaschine einfach aufgehört hat, weil sie nicht schleudern konnte. Da war das Flügelrad der Laugenpumpe durch ein Gummischwein verstopft. Wie das da rein gekommen ist, weiß ich leider überhaupt nicht. In der Bedienungsanleitung findet man eine Anleitung, wie man die Laugenpumpe reinigen kann.
Wenn alles glatt gelaufen ist, dann wäscht die Maschine ihr normales Programm und irgendwann dann ist sie fertig. Die Waschmaschine hat eine 2 Minuten Zeitsperre, in dieser geht das Bullauge auch nicht auf. Wenn die 2 Minuten um sind, dann klickt es ganz leise und man kann es aufmachen.
Es empfiehlt sich auf jeden Fall die Bedienungsanleitung aufzuheben, da man darin einige Problemlösungen finden kann. Zum Beispiel wenn sie nicht los läuft, wenn sie nicht schleudert, wenn kein Wasser einläuft, oder wenn unten aus der Maschine Wasser raus kommt. Hier findet man Hilfe zur Selbsthilfe, ohne gleich beim Fachmann anrufen zu müssen.
<<<meine Meinung>>>
Ich bin mit meiner Waschmaschine zufrieden. Solange sie meine Wäsche weiter wäscht, wird sich dran auch nichts ändern. Hier braucht man einfach nur seine Wäsche zu nehmen, sie in die Trommel packen, das Programm wählen und auf Start drücken. Einmal ist sie bereits umgezogen, das hat sie gut überstanden. Zum Glück wurde sie nicht fallen gelassen, obwohl sie ein ordentliches Gewicht von über 80 Kilo hat.
Meine Waschmaschine bekommt von mir 4 Sterne, auch wenn sie schon mal kaputt war, wegen eines Kalkschadens, aber dafür kann sie nichts. Für ihr Rentenalter wäscht sie nach wie vor sauber und ordentlich. Nur, einige Programme dauern mir ein klein wenig zu lange.
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Produktbeschreibung Siemens XLM127F
Technische Daten und ProdukteigenschaftenSiemens "SIWAMAT XLM 127F family " : Fassungsvermögen: 5 kg, Schleudertouren: 1200/600 U/min, Vollelektronische Steuerung, Ein-Knopf-Bedienung für Waschprogramme, Temperatur, Sonderprogramme (Vorwäsche, Intensiv/Flecken, Wolle-Handwaschprogramm) und Ein/Aus-Funktion, Tipptasten mit LED-Quittierung: ohne Schleudern und Drehzahlabwahl, Klartext auf der gesamten Blende, LED Anzeige: Bereit, Aktiv, Ende, Schaumerkennung, Fuzzy-Mengenautomatik, Oberwasser-System, 30 cm Bullauge mit 180° Türöffnungswinkel, Unterbaufähig