Sinaia Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.5 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
wunderbarer Ort, ideal zum Skilaufen und Kuren, wundeschönes Königsschloss etc
Nachteile/Kritik
nichts
Sinaia - Kurort, Wintersportgebiet und ehemaliger Königssitz der Hohenzollern in Rumänien
ein Testbericht von superbear22005-04-04 16:00:30vom 04.04.2005Empfehlung: ja
Vorteile: wunderbarer Ort, ideal zum Skilaufen und Kuren, wundeschönes Königsschloss etc...Nachteile/Kritik: nichts
Währen meiner Zeit in Hermannstadt (Sibiu) in Siebenbürgen (Rumänien) war ich auch eine Woche in Kronstadt (Brasov). Natürlich hatte ich von Sinaia gehört und wollte es unbedingt sehen. So fuhren ein paar Freunde und ich über den Karpatenbogen nach Sinaia..Aufgrund unserer Erfahrungen mit dem Zugwesen in Rumänien zogen wir das Auto vor.
Sinaia ist bekannt für seine Wintersportmöflichkeiten aber auch wegen seiner dortigen Königsschlösser von denen eines nämlich das Schloss Peles zu besichtigen ist.
Sinaia liegt ca. 130km von Bukarest entfernt and der Schnellstrasse Bukarest/Kronstadt.
Ebenso hat das Städtchen Zuganschluss ebenso die Hauptstrecke Bukarest/ Kronstadt.
Es fahren auch Autobusse.
Sinaia verfügt über eine herrvorragende Infrastruktur Hotels, Restaurants und lokales öffentliches Transpoortwesen sind sehr gut ausgebaut. Man erreicht die Skilifte in der Umgebung und die Gondelbahn in Predeal zügig per Bahn, Bus oder Auto. Die Preise für die Lfte und Bahnen sind erschwinglich. Die Schneesaison ist in der Regel von Oktober bis März
Im übrigen Jahr is Sinaia bekannt als Kurort aufgrund der durch die "fast" unberührte Natur herrvoragende Luft und Lichr. Es gibt viele Mödlichkeiten der Kuranwedungen.
Das wirkliche Highlight ist das Schloss Peles. Schloss Peles war der Königssitz bis zur König Michaels Abdankung 1944. und wurde 1870 von dem damaligen König Karol erbaut zuerst als Sommeresidenz später um der unguten Luft in Bukarestzu entfliehen fester Königssitz.
Man betritt das Gelände undd findet sich in einem riesigem Garten. Die Beliebtheit des Schlosses zeigte sich durch die beiden langen Warteschlangen einseseits bei dem Eingang zur Führung in rumänischer und anderseits im Eingangsfoyer für die anderen Sprachen. Wir bekamen alle Filzpantoffel die wir wegen der Fussböden überzogen und betraten das herrliche riesige Schloss. Der Palast der ja schon von aussen prächtig aussah übertraf innen meine Erwartungen. Wir besichtigten ungefähr 50 Räume einer prächtiger als der andere es ware einen Augenweide.
Leider kann der erste Stock (die Wohnetage) nicht mehr besichtigt werden aufgrund der Holztermiten die sich dort festgefressen haben. Alle Versuche der Restauration verliefen bisher vergeblöich aber man hat die Hoffnung nicht aufgegeben.
Überall in Sinaia fühlt man sich n das Haus Hohenzollern erinnert, aus dem ja die Könige von Rumänien ursprünfglich stammen. und 1866 unter Umgehung Öesterreichs und Ungarn ins Lande kamen, da die damaligen Politiker dachten das ein Königsreich für Rumänien am besten sei
Die Gebäude um das königliche Anwesen sind historisch sehr bedeutsam so findet man hier Hotels, Restauarants und Kureinrichtungen die aus der Jahrhunderwende um 1900 stammen
Es war ja eigentlich ein Wintertag in März und es lag noch Schnee und eigentlich wollten wir überdrüssig der übervollen Schullerau/Poiana Brasov (das eigentlich richtig grosse Skigebiet bei Kronstadt) entfliehen und wollten ein bischen absiets von dem Trubel eine wenig Langlauf machen. Abeer wie man diesem Erfahrungsbericht entnehmen kann kam es anders. Wir verbrachten den gesamten Tag in und um Schloss Peles. Wir waren so begeistert das wir im Sommer noch einmal dort waren, wobei wir feststellen das Schloss Peles im Sommer noch viel schöner ist.
Meine Reiseempfehlung:
Flug Deutschland bis Bukarest, vor ab in Deutschland einen Mietwagen reservieren und nach Sinaia fahren. Einerseits im Internet oder vor Ort ein Hotel buchen (was
meist besser ist gute Hotelbetten gibt es immer) und Kronstadt von Sinaia aus besuchen.. Das Klima und die Luft ist erheblich besser in Sinaia als in Kronstadt und auch gibt es in Sinaia sehr gute Restarrants. Kronstadt erreicht man sehr gut mit der Bahn oder mit dem Auto.
Sinaia ist wirklich sehr empfehlenswert für einen Besuch
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Idylle mit historischem Flair im Tal der Prahova
ein Testbericht von Wagnerianer19792006-03-16 08:33:30vom 16.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Siehe Bericht...Nachteile/Kritik: -
Sinaia ist ein idyllisches Kleinstädtchen (ca. 14.600 Einwohner), ungefähr 40 km südlich von Brasov (Kronstadt) und 120 km nördlich von Bukarest, gelegen im Tal der Prahova. Ihren Namen erhielt die Stadt nach dem noch heute existierenden orthodoxen Kloster, das wiederrum nach dem biblischen Berg Sinai benannt wurde.
Hotels
Es gibt ein vielfältiges Hotelangebot in Sinaia, so dass man kaum Schwierigkeiten hat, eine Unterkunft zu finden. In der Qualität variieren allerdings selbst die Hotels hoher Kategorien.
Meine Erfahrungen beziehen sich auf das Hotel Sinaia. Dieses ist vorrangig ein Konferenzhotel und wird deswegen – das ist als Vorwarnung gemeint – häufig von größeren Gruppen besucht. Negativ wirkt sich das durch zeitweiliges Gedränge im Speisesaal und mitunter rasche Reduzierung des Frühstücksbüffets aus. Das Frühstück erfüllt mit Brötchen und entprechendem Belag (Konfitüre, Wurst- und Käseaufschnitt, Gemüse), dazu Kaffee, Tee oder Fruchtsaft, zwar durchaus seine Funktion, geht aber qualitativ darüber nicht hinaus.
Die leicht überteuerte Speisekarte umfasst hauptsächlich Fleischgerichte, dazu noch etwas – mehr oder weniger - italienische Pasta (von der ich aber abrate).
Erfreulich ist dagegen die Sauberkeit der Zimmer, die auch im Laufe des Aufenthalts
durch den Zimmerservice gewährleistet wird.
Preislich bewegt sich das Hotel Sinaia mit Übernachtungen ab 50 (Nebensaison) bzw. 70
EUR (Hauptsaison) im Mittelfeld. Insgesamt würde ich eher zu einem anderen Hotel raten, z.B. das Hotel International, das ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Gastronomie
Ebenso umfangreich wie das Hotelangebot ist das an Restaurants und Kneipen. Hier reicht die Palette von traditionell rumänisch über Pizzarestaurants bis zum Irish Pub. Die Preise sind im europäischen Vergleich noch moderat (Abendessen mit Getränken für zwei Personen ca. 12 EUR). An Bieren werden sowohl die einheimischen Marken wie Ursus als auch Importbier wie Carlsberg und Tuborg ausgeschenkt. Der Service ist im Großen und Ganzen freundlich und zuverlässig; die Bedienungen sprechen bzw. verstehen zumindest etwas Englisch, und auch die Speisekarten führen zumeist das Angebot mit einer Übersetzung auf. Pauschale Empfehlungen lassen sich bei der Gastronomie nicht machen, allerdings ist der Qualitätsstandard im Schnitt durchaus sehr
zufriedenstellend.
Aktivitäten vor Ort
Beliebt ist Sinaia – besonders bei finanziell besser gestellten innerrumänischen Touristen – als Wintersportort. Das umliegende Bucegi-Gebirge ist relativ gut erschlossen – wenn auch noch nicht ganz auf westlichem Standard – und verkehrstechnisch angebunden. Im Sommer bieten sich ausgedehnte Spaziergänge in der Umgebung an.
Ein echtes Highlight ist sind die beiden Schlösser Peles; und Pelesor. Ersteres ließ sich Karl von Hohenzollern-Sigmaringen – als Carol I. erster rumänischer König – 1873-1883 als Residenz errichten. Das benachbarte Pelesor wurde 1899-1903 ebenso auf Anordnung von Carol I. für seinen Neffen und Thronfolger Ferdinand gebaut. Sowohl in der Architektur wie auch in der Inneneinrichtung vermitteln die im neo-romantischen Stil gehaltenen „Märchenschlösser“, mit Bedacht in eine atemberaubende Gebirgsperspektive gesetzt, einen Eindruck vom Glanz der vergangenen Monarchie.
Fazit:
Sinaia ist die Reise wert, auch wenn die Erfahrungen dort eher Rumänien-untypisch sind. Wenn man wirklich das Land kennenlernen möchte, bieten sich die weniger touristisch orientierten Dörfer und Kleinstädte der rumänischen Provinz (z.B. in der Umgebung der Brasov oder in der Moldova) an. Denn es sollte bedacht werden, dass für
die meisten Rumänen ein Urlaub in Sinaia immer noch unerschwinglich ist.
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