Lage, viele Gruppen nutzen das Gebiet, geeignet für Anfänger
Klein aber fein
ein Testbericht von mousebear2009-02-09 12:48:57vom 09.02.2009Empfehlung: ja
Vorteile: familienfreundlich, gutes Preis-/Leistungsverhältni s,
...Nachteile/Kritik: Lage, viele Gruppen nutzen das Gebiet, geeignet für Anfänger
heute möchte ich mich mal wieder zu meinem Lieblingsthema bei Dooyoo, nämlich "Reisen" äußern. Wir sind vor einigen Wochen aus dem Winterurlaub zurückgekommen, der dieses Jahr mal etwas anders aussah wie sonst, da meine Frau schwanger ist und dadurch natürlich andere Dinge in den Blickpunkt rücken. Während ich sonst auf eher größere und variantenreiche Skigebiete wert gelegt habe, haben wir dieses Mal eher darauf geachtet, daß das Hotel möglichst nah am Lift liegt. So führte uns die Reise dieses Jahr nach Südtirol ins Tauferer Ahrntal. Hier hatten wir uns für das Skigebiet Klausberg entschieden an dessen Fuß auch unser Hotel lag. Über diese möchte ich Euch heute berichten.
Allgemein
Das Skigebiet am Klausberg gehört zur Skiarena Ahrntal, welches aber zusätzlich noch das Skigebiet am Speikboden umfasst. Hat man die Anfahrt von Bruneck aus erst einmal hinter sich gebracht, erwartet den Skifahrer eine moderne Talstation mit genügend Parkplätzen, einem Skiverleih und einer Skischule.
Erschlossen wird die Skiarena am Klausberg von zwei Gondelbahnen und 6 Sesselliften. Die Skifahrer werden von Steinhaus im Ahrntal aus mit der Klausbergbahn ins Skigebiet gebracht. Von dort aus sind alle anderen Anlagen auch sehr schnell erreichbar, da alles sehr übersichtlich ist.
Infrastruktur
a) Lifte
Wie eben bereits erwähnt wird das Skigebiet am Klausberg von 2 Gondelbahnen und 6 Sesselliften erschlossen. 2 der Sessellifte könnten etwas schneller sein, bzw. müssten unbedingt einmal ersetzt werden. Klasse finde ich das Übungsgelände im Tal mit 2 Sesselliften. Dieses ist allerdings nur bei guter Schneelage in Betrieb, da es nur knapp auf über 1000 Metern liegt. Somit werden speziell Anfängern die lästigen Fahrten mit Schleppern erspart.
Klausberg 1250 m Gondelbahn rote Piste
Klaussee 1 1300 m Sessellift rote + schwarze Piste
Klaussee 2 1646 m Gondelbahn rote + schwarze Piste
Sonnenlift 820 m Sessellift rote Piste
Hühnerspiel 1100 m Sessellift rote + schwarze Piste
Almboden 580 m Sessellift blaue Piste
Steinhaus 350 m Sessellift schwarze Piste
Brugger 314 m Sessellift blaue Piste
Die Pisten im Gebiet sind sehr abwechslungsreich und für jeden Fahrtyp ist etwas dabei. Nervend ist lediglich die Talabfahrt, die nur aus einem breiteren Ziehweg besteht. Wer eine Gruppe von Schülern vor sich hat, bekommt kaum die Möglichkeit zu überholen. Dann ist die bessere Alternative in die Gondel zu steigen und nicht mit Skiern abzufahren.
Besonders zu empfehlen sind die Abfahrten vom K2, die mit der neuen Gondel vor 2 Jahren erschlossen wurden. Dort oben befindet sich auch der variantenreiche und große Fun - Park für Snowboarder. Außerdem hat man laut den Liftbetreibern von der Bergstation auch ein hervorragendes Panaroma mit einigen 3000ern, wobei dieser meiner Meinung nach nicht so atemberaubend ausfällt wie versprochen.
Wer mehr über das Gebiet wissen möchte, sollte sich vielleicht auch mal die Internetseite anschauen. Hier bekommt man Details über die einzelnen Pisten.
b) Hütten
Im Skigebiet werden 7 Skihütten betrieben, die alle von der Piste erreichbar sind. Positiv ist mir aber aufgefallen, dass man hier auf große Hütten mit Massenabfertigung verzichtet. Hier findet man lediglich kleine, urige Hütten mit Flair.
c) Apres Ski
Wer wilden Apres Ski sucht, wird hier wohl nicht unbedingt fündig, denn dieser ist hier nur begrenzt möglich. Hier gibt es keine Schirme, wie man sie aus Ischgl, Schladming oder Sölden findet. An der Talstation gibt es allerdings 2 Apres - Ski Kneipen bis abends geöffnet haben.
d) Skibusse
Wer auf Fahrten mit dem Auto verzichten möchte, kann dies getrost auch tun, denn durch das gesamte Tal verkehrt ein Skibus. Dieser verbindet zum einen das Skigebiet am Klausberg mit dem am Speikboden und zum anderen die Orte, die über kein Skigebiet verfügen. Dieser verkehrt zu den Hauptzeiten im 10 Minuten - Takt und somit ist es auch kein Problem wenn man mal einen Bus verpasst, denn der nächste ist nicht weit.
e) Rodelbahn
Das Skigebiet verfügt über eine 5 km lange Rodelbahn, die auch tagsüber genutzt werden kann.
Jeden Dienstag gibt es auch einen Rodelabend mit zünftiger Hüttenparty. Die Gondelbahn bringt die Rodler dann auf 1650 m und mit der Abendkarte ist es möglich beliebig oft die Rodelbahn zu nutzen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 7 Euro für Erwachsene und 6 Euro für Kinder. Wer keinen Rodel dabei hat, kann diesen für 4 Euro an der Talstation leihen. Außerdem gibt es hierfür auch einen eigens eingerichteten Extra - Skibus, der die Besucher entweder vom Apres - Ski oder vom Rodeln abholt.
Preise
Über die Kosten war ich wirklich ein wenig überrascht, denn in der Nebensaison werden für einen 6-Tagespass werden für Erwachsene 126 Euro fällig, Kinder zahlen 107 Euro und Senioren 117,50 Euro. In der Hauptsaison wird es allerdings etwas teurer, aber trotzdem meiner Meinung nach noch erschwinglich. Hier werden für Erwachsene 162,50 Euro fällig, Kinder zahlen 113,50 Euro und Senioren 125 Euro.
Schneesicherheit
Durch eine Höhe von 2510 m ist das Gebiet meiner Meinung nach auch sehr schneesicher. Vom Gipfel hat man nach Angabe der Liftbetreiber einen Ausblick auf 80 Dreitausender. Die Schneesicherheit wird zusätzlich noch garantiert, da jede Piste beschneit werden kann.
Die Gondelbahn bringt die Rodler dann auf 1650 m und mit der Abendkarte ist es möglich beliebig oft die Rodelbahn zu nutzen. Wer danach noch feiern möchte ist herzlich in den Hexenkessel direkt neben der Talstation eingeladen.
Die Anreise gestaltet sich als etwas schwierig, denn das Tal liegt etwa 50 km von der Autobahn entfernt. Aus Deutschland und Österreich benutzt man dafür von Innsbruck aus die Brennerautobahn bis zur Ausfahrt Pustertal. Danach fährt man bis Bruneck und folgt dann der Beschilderung Ahrntal.
Wenn man von der Autobahn abfährt, fährt man also nur noch Bundesstraße, die sehr stark befahren ist und es auch wenige Möglichkeiten zum Überholen gibt. Deshalb könnten die letzten Kilometer etwas langwieriger werden, vor allem wenn man ungeduldige Kinder dabei hat :-).
Fazit
Ich fand das Skigebiet trotz der langen Anfahrt eine Reise wert. Überzeugt haben mich vor allem die gepflegten Pisten und die variantenreichen Abfahrten. Außerdem ist man hier sehr familienfreundlich und den Skifahrern wird das lästige Befahren von Schleppern erspart. Der Service ist gut und man bietet dem Besucher ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis.
Nachteile sind die lästige Anfahrt und die vielen Gruppen, die hier ihre Skifreizeiten verbringen. Das kann auf einigen Pisten schon etwas störend sein. Letztendlich bekommt das Skigebiet 3 von 5 möglichen Punkten von mir, aber eine Empfehlung. Ich danke Euch wie immer fürs Lesen und bis zum nächsten Mal.
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Es ist nun auch schon wieder ein paar Jahre her, da hatte der Beka die glorreiche Idee, die bewährte Kinder- und Jugendskifreizeit unseres Skiclubs mal in ein anderes Skigebiet als die letzten Jahre zu planen. Über ein halbes Jahr haben wir uns dann bemüht, über verschiedenste Wege zu einer Unterkunft zu kommen und sind schließlich im Tauferer Ahrntal gelandet.
Nachdem die Unterkunft klar war, mussten wir uns noch über das Skigebiet einig werden und entschieden uns für den Klausberg, da er auch anspruchsvollere Hänge zu bieten hat wie der benachbarte Speikboden. Und dann war alles unter Dach und Fach und die Ausschreibung begann.
Was soll ich sagen, es war eine Überraschung, den es meldeten sich sage und schreibe 21 Kinder und Jugendliche mit Snowboard und nur eines mit Ski. Es hat mich zum einen gefreut, aber zum anderen auch etwas beunruhigt, weil auch ne Menge Anfänger dabei waren und ich überhaupt keine Ahnung hatte, wie das Gelände am Klausberg in Echt aussah. Aber wir haben ja ein "offenes Konzept" (lach) und so habe ich die Geschichte einfach auf mich zukommen lassen.
Anfahrt
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Da brauch man nicht lange rumüberlegen, egal, wo ihr in Deutschland wohnt (alle Nicht-Deutschen mögen mir verzeihen), über den Brenner, dann Richtung Bruneck. Dort beginnt das Ahrntal, das Ihr nur ein paar wenige Kilometer hinterfahren müsst, um anzukommen im
Skigebiet
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Die Skiarena Klausberg liegt an einem Nordhang im Tauferer Ahrntal unterhalb der Klausnock. Das Skigebiet bettet sich ein zwischen zwei vorgelagerten Hügeln. Als wir dort waren, gab es noch einen Schlepplift, aber der ist inzwischen ersetzt worden durch einen Sessel. Sehr angenehm für mich, gehöre ich doch schon zu den Snowboard - Senioren und ich sitz nun mal lieber.
Die Liftanlagen (6 Sessellifte und 1 Kabinenumlaufbahn) gehen bis in eine Höhe von 2050m. Pisten findet ausgeglichen Rote und Blaue (alle können künstlich beschneit werden) und sogar ein wenig Schwarz ist dabei. Meine persönliche Lieblingspiste zum Carven ist Rote vom Sonnelift herunter.
Schuleignung
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Für Snowboard – Anfängerkurse gibt es im Tal ein sehr schönes Übungsgelände. Leider hatte es bei uns dort keinen Schnee mehr (auch keinen Kunstschnee) und deshalb blieb uns nichts anderes übrig, mit allen Anfängern den Berg zu stürmen. Oben finde ich das Gelände nicht so Ideal für Anfängerkurse, aber mit Fortgeschrittenen hat man eine gute Auswahl und (das ist mir besonders wichtig) man kann die Jungens und Mädels auch mal alleine fahren lassen, weil man alles sehr schön im Griff hat.
Preise (gültig für Saison 2001/2002)
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Ein 6-Tage-Pass nur für den Klausberg kostet in der Nebensaison (und die ist fast immer außer über Neujahr und Fastnacht) 81,50 EUR und das ist sehr günstig. Für das gesamte Ahrntal müssen 102,50 EUR berappt werden. Kinder (geb. nach 01.01.86) bezahlen entsprechend 67,50 EUR und 84,50 EUR. Wenn Sie nach dem 01.01.94 geboren sind, fahren Sie in Begleitung der Eltern kostenlos, und nach dem 01.01.96 grundsätzlich kostenlos. Wenn Ihr als Gruppe anreist, kann natürlich verhandelt werden. Das würde ich aber schon im Vorfeld tun und mir schriftlich die verhandelten Preise bestätigen lassen (langjährige Erfahrung, zwar nicht hier,
aber...). Das Gebiet gehört nicht zum "Super-Dolomiti".
Sonstiges
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Einziga rtig (in Südtirol) ist eine 5 km lange Rodelbahn, die Nachts beleuchtet ist. Leider ging das bei uns wegen Schneemangel auch nicht. Über Discos usw. kann ich nicht viel sagen, weil wir ja auf einer Kinder/Jugendfreizeit waren und so eigentlich keine Zeit hatten, dem "Nachtleben zu frönen". Zum Schluss noch ein Tipp für die Biertrinker unter Euch. Das Bier ist dort unten mehr als teuer. Deshalb die Empfehlung, mal einen guten Wein zu probieren, schmeckt gut und schont den Geldbeutel.
Die Woche mit der Wilden 21 (Jungs und Mädels von 8 bis 16) war absolut spitzenmäßig und wenn einer von Euch das mal lesen sollte: Schade, das wir die Gruppe in dieser Besetzung nicht mehr zusammen bekommen haben, es war wirklich toll mit Euch!
In diesem Sinne wünsche ich cooles Boarden am Klausberg.
Ich hoffe, der Bericht kann Euch einen Eindruck vermitteln und über Kommentare freue ich mich ganz besonders (wollt ich nur mal so sagen)
antjeeule, 25.04.2002
Also ich habe eigentlich alles wissenswerte erfahren, was wichtig ist, wenn ich jetzt eine Entscheidung zu dieser Freizeit in dieses Gebiet faumlllen sollte.
Cessy, 25.04.2002
Dachte ichs mir doch -
gerne aumlndere ich in ein sehr nuumltzlich.
liebe Gruumlszlige - Cessy