Skigebiet Feldberg (Schwarzwald) Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (1.5 von 5)
von 25% aller Autoren empfohlen (1/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
teilweise recht gute Abfahrten
teilweise gute Abfahrten
günstig, familienfreundlich, Anreise
Nachteile/Kritik
viele Schlepplifte, nur wenig Sessellifte, langes Anstehen
Wartezeiten, Parkplätze
Parkplatzsituation, Verbindung zwischen Teilgebieten schlecht bzw. gefährlich, Beschilderung
Am Wochenende ist die Hölle los
ein Testbericht von aragorn20002003-09-13 09:00:44vom 13.09.2003Empfehlung: nein
Vorteile: teilweise recht gute Abfahrten...Nachteile/Kritik: viele Schlepplifte, nur wenig Sessellifte, langes Anstehen
Der mit etwas über 1.400 Meter hohe Feldberg stellt mit Sicherheit das größte Skigebiet im Schwarzwald dar. Da er für mich vor zwei Jahren nur 200km von meinem Heimatort entfernt war schien er mir eine ideale Gelegenheit für einen Kurztrip übers Wochenende, da ich keinen Urlaub bekam und so nur für einen Tag Ski fahren wollte. Der Weg nach Österreich war mir zu weit und so begab ich mich an einem Sonntag zum Feldberg.
Anreise
Die Fahrt zum Feldberg hin gestaltet sich bis zur Autobahnausfahrt ?Freiburg? über die A81 oder die A61 recht gut. Dann wurde es aber zumindest bei mir etwas unangenehm, denn ich war nicht der Einzige, mit der Idee, auf den Feldberg zu wollen. Die letzten 30km müssen über Landstraßen zurück gelegt werden und wurden durch das hohe Verkehrsaufkommen zum Geduldspiel. Ich benötigte fast eine ganze Stunde von der Autobahnausfahrt bis zum Parkplatz.
Parkplätze
Sind zwar auf dem Feldberg recht zahlreich vorhanden, aber gerade an Wochenenden ist deren Kapazität doch sehr schnell erschöpft. Ich hatte diesbezüglich Glück, aber viele Andere mussten entlang der Zufahrtstraße parken und dann einen längeren Fußmarsch auf sich nehmen. Es empfiehlt sich also vor allem für Tagesausflüge sehr frühzeitig aufzubrechen, da viele Parkplätze auch von Dauerparkern belagert werden.
Skigebiete
Insgesamt gibt es in dem Bereich am Feldberg vier Gebiete, welche jedoch nicht alle über Pisten oder Lifte miteinander verbunden sind. Es ist aber möglich, eine Verbundkarte zu erwerben und dann jeden Tag ein anderes Gebiet abzufahren, allerdings fällt dann eventuell erneut die Parkplatzsuche an, oder man benutzt den Skibus. Die Gebiete sind alle in etwa gleich groß und unterscheiden sich lediglich etwas über den Schwierigkeitsgrad. Wobei man sich nicht von den vielen ?roten Pisten? täuschen lassen sollte, denn die sind durchaus auch für etwas geübte Anfänger geeignet. Bevor ich das jetzt lang erkläre, die Übersichtskarte gibt es auch im Internet unter http://www.sbo.de/feldberg/liftver/liftverb.htm und sagt meiner Meinung nach mehr als tausend Worte.
Für mich am interessantesten ist das ?Fahler Loch?, für welches ich mich damals auch entschied. Denn es mit Sicherheit das Abwechslungsreichste. Wobei man das jetzt nicht überbewerten sollte, denn die Skigebiete am Feldberg sind insgesamt doch recht klein.
Lifte
Hier sind wir nun beim größten Problem des Feldberges angelangt, denn die Liftanlagen sind vollkommen überfordert. Von einem sechser Sessel am ?Seebruck? mal abgesehen sind fast nur Schlepplifte vorhanden. Am ?Fahler Loch? selbst gibt es nur einen Doppelsessel und drei weitere Schlepper, die aber allesamt überfordert sind. Vor allem am Wochenende ist keiner der Lifte dem enormen Ansturm gewachsen und Wartezeiten von bis zu fünfzehn Minuten sind keine Seltenheit. So war es dann auch bei mir, ich habe mehr Zeit vor den Liften verbracht, als auf den Pisten.
Pisten
Als ich dort war lag ausreichend Schnee. Ein oder zwei Tage zuvor hatte es etwa dreißig Zentimeter Neuschnee gegeben und dementsprechend hervorragend waren auch die Pisten präpariert. An keiner Stelle sah man auch nur annähern den Untergrund oder irgendwelche Eisplatten. Lediglich die Weltcup-Piste hatte einen etwas härteren Untergrund, was aber auch durch die künstliche Beschneiung einige Tage zuvor hervorgerufen wurde. Dadurch das diese Abfahrt etwas
steiler ist als die Anderen wird der Schnee hier schneller abgetragen.
Die Länge der Pisten hält sich natürlich in Grenzen, was aber nicht unbedingt ein Nachteil sein muss, denn so bleiben einem immer genügend Verschnaufpausen.
Am Anspruchvollsten ist auf jeden Fall die Weltcup-Strecke, doch um dort hinzugelangen ist ein Schlepplift notwendig, an dem schon einige verunglückt sind. Daher sollten weniger Geübte dort besser nicht liften. An dem Lift sind aber nochmals entsprechende Warnhinweise angebracht. Die Strecke selbst ist aber dafür eine Genuss, sie ist auch mit 1,3km die längste Abfahrt.
Im Gegensatz zu den Liften waren wenigstens die Pisten nicht überfüllt, was ja auch kein Wunder ist, wenn alle am Lift anstehen. Die Pisten sind auf jeden Fall breit genug, dass sich die geringe Menge, welche dann oben ankommt gut vertreilt. Für einen Tag finde ich die Pisten auch gerade noch in Ordnung, aber spätestens am zweiten Tag wäre mir dann doch etwas langweilig geworden.
Preise
Bei den Liftkarten hat man eine sehr große Auswahl, was ich ganz gut finde, weil es auch möglich ist, eine Karte nur für einen halben Tag oder zwei Stunden zu kaufen. Günstig ist es allerdings nicht, für die Tageskarte im Verbund fallen 21? an. Aber gerade bei kürzeren Aufenthalten kann man etwas sparen, wenn man sich auf eines der Skigebiete begrenzt. Dann werden noch 18? fällig. Für einen Vormittag sind es dann noch 12? oder für den Nachmittag 14?. Kinder zahlen immer so etwa die Hälfte.
In Anbetracht der Tatsache, dass man seine Zeit gerade am Wochenende hauptsächlich an den Liften verbringt finde ich die Preise etwas überzogen, wodurch der Feldberg im Preis-Leistungsverhältnis eher schlecht abschneidet.
Unterkunft
Diese sind zwar im Skigebiet selbst vorhanden, aber sehr begrenzt. Daher empfiehlt sich auf jeden Fall eine frühzeitige Reservierung. Sonst bleibt einem keine Wahl, als eine Unterkunft in den umliegenden Ortschaften zu suchen, aber dann hat man wieder die Fahrerei.
Empfehlenswert sind auch die am Feldberg direkt an den Pisten liegenden Hütten. Diese sind aber größtenteils in Privatbesitz und meistens nur über Beziehungen zu bekommen. Bedenken sollte man dabei allerdings, dass oft kein Stromanschluss vorhanden ist. Ich hatte damals das Glück, ein paar Bekannte zu treffen und konnte mich so zwischenzeitlich in einer der Hütten aufhalten. Nur die Abfahrt im Dunkeln bereitete mir dann doch etwas Schwierigkeiten, aber wenn sich die Augen daran gewöhnt haben geht das auch. An Idylle und Romantik ist so ein Hüttenabend jedenfalls nicht zu übertreffen.
Fazit
An Wochenenden kann ich nur jedem vom Feldberg abraten, es sei denn man steht gerne an. Unter der Woche bietet der Feldberg eine ideale Gelegenheit für einen Kurztrip. Für mehrere Tage sollte man lieber gleich in die Alpen fahren, denn wer ein größeres Skigebiet gewohnt ist dem wird hier schnell langweilig. Vom Schwierigkeitsgrad her wird wenigstens jeder fündig. Sehr empfehlenswert ist der Feldberg für Gruppen, falls es einem gelingt eine der Hütten zu bekommen.
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ein Testbericht von mousebear2010-01-31 21:52:28vom 31.01.2010Empfehlung: ja
Vorteile: günstig, familienfreundlich, Anreise...Nachteile/Kritik: Parkplatzsituation, Verbindung zwischen Teilgebieten schlecht bzw. gefährlich, Beschilderung
Nach längerer Abstinenz hier habe ich die Zeit im Urlaub wieder einmal genutzt um ein paar Berichte zu schreiben. Jetzt fragt Ihr Euch sicher wohin uns die schönste Zeit des Jahres dieses Jahr hingeführt hat. Der Jahreszeit entsprechend waren wir im Skiurlaub. Da wir aber seit einigen Monaten Nachwuchs haben, galt es das Skigebiet nicht unbedingt nach der Größe und Vielseitigkeit auszusuchen sondern von der Entfernung zum Wohnort und ob es Kinder- bzw. Babyhotels Vorort gibt, die nahe an der Piste liegen. Noch dazu kam, dass an dem besagten Wochenende ein Schneechaos vorhergesagt wurde und wir kurzfristig unsere Pläne geändert haben. So viel die Wahl auf den Liftverbund Feldberg bei dem alle diese Punkte erfüllt wurden. Zum Hotel aber in einem separaten Bericht mehr. Ich möchte jetzt näher auf das Skigebiet eingehen und berichten welche Erfahrungen wir dort gemacht haben.
Allgemein
Der Liftverbund Feldberg gehört zum Wintersportzentrum Feldberg, welches alle Lifte einschließt, die sich rund um den Feldberg befinden. Insgesamt stehen den Skifahrern 28 Lifte und 50 km Pisten in 5 Gebieten zur Verfügung. Der Liftverbund um den Ort Feldberg hat daran allerdings den größten Anteil.
Infrastruktur
a) Lifte
Das Skigebiet wird von 4 Sesselliften und mehreren Schleppliften erschlossen.
6er-Sesselbahn 900 m Sessellift rote + blaue Piste
Doppelsesselbahn 800 m Sessellift rote Piste
Kinderlift Resi I + II 313 m Tellerlift rote + blaue Piste
Zeiger 550 m Schlepplift blaue Piste
Zeller I 550 m Schlepplift rote + blaue Piste
Zeller II 610 m Schlepplift rote + blaue Piste
Grafenmatt I 990 m Schlepplift blaue Piste
Grafenmatt II 431 m Schlepplift blaue Piste
Silberwiese I + II 1000 m Schlepplift rote, blaue + schwarze Piste
Hebelwiese 1000 m Schlepplift blaue Piste
Rothausbahn 1500 m Sessellift rote + schwarze Piste
Doppelsesselbahn 800 m Sessellift rote + schwarze Piste
Die Pisten im Gebiet sind eher von einfacher bis mittelschwerer Natur. Lediglich im Gebiet Grafenmatt befinden sich 3 schwarze Abfahrten, die allerdings während unserem Aufenthalt, bis auf eine, gesperrt waren. Wir konnten somit nur die Weltcup - Abfahrt ausprobieren, die auch künstlich beschneit werden kann. Diese lässt die Herzen von Könnern schon etwas höher schlagen.
Viele der Abfahrten, besonders diese im Teilgebiet Seebuck sind eher kurz. Die längeren Abfahrten befinden sich dann eher im Teilgebiet Grafenmatt, die die eben angesprochenen schwarzen Pisten beheimatet. Außerdem startet hier auch die Rothausabfahrt, die ca. 3 km lang ist. Hier kommt ein wenig das Flair von österreichischen Gebieten auf, deren Berge meistens höher liegen.
Aufgrund der Überschaubarkeit und der größtenteils leichten bis mittelschweren Pisten mit eher geringem Gefälle kommt das Gebiet vor allem für Familien und Anfänger in Frage.
b) Hütten
Im Skigebiet werden ca 13. Einkehrmöglichkeiten betrieben. Fast alle können direkt von der Piste erreicht werden und somit kann das Skifahren auch meistens nach der Stärkung weitergeben. Hier sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein. Von der kleineren Schirmbar, über ein Fast Food Restaurant bis hin zum Hotelrestaurant mit Buffet ist alles da.
c) Apres Ski
Ich bin der Meinung, dass man den wilden
Apres Ski hier nicht finden wird obwohl es einige Schirmbars am Fuße der Lifte gibt. Ich kann dies allerdings nicht ganz beurteilen, da wir nicht während der Hauptsaison dort waren. Außerdem befinden sich am Skigebiet nicht sehr viele Hotels und Pensionen, so dass ich der Meinung bin, dass die meisten Leute mit dem Auto anreisen würden. Viele Gäste sind außerdem Familien mit Kindern, die sowieso den großen Apres Ski nicht brauchen.
d) Skibusse
Gemäß dem Pistenplan verkehren Skibusse samstags, sonntags und in der Ferienzeit im Halbstundentakt von Bärental aus nach Feldberg und von Feldberg - Caritas nach Feldberg Heuchlhof und zurück. Jedoch ist mir aufgefallen, dass täglich Busse gefahren sind, aus denen auch Skifahrer ausgestiegen sind und wieder weggefahren sind. Den Fahrplan habe ich mir allerdings nicht näher angeschaut.
e) Rodelbahn
Von einer längeren Rodelbahn konnte ich leider nichts erfahren. Allerdings gibt es einen Hang, der hervorragend für das Rodeln geeignet ist. Hier haben sich regelmäßig Familien mit ihren Kindern eingefunden um mit Schlitten zu fahren. Der Nachteil ist allerdings, dass der hang relativ kurz ist und man den Rodel immer wieder nach oben ziehen muss. Hier wäre die Errichtung eines Rodelliftes, wie sie zum Beispiel in Winterberg und Willingen vorhanden sind, von Vorteil. Nach mehreren Fahrten hintereinander kann man ohne Lift nämlich ganz schön aus der Puste kommen :-).
f) Parkplätze
An der Feldbergbahn im Teilgebiet Seebuck stehen genügend Parkplätze zur Verfügung. Dieser Bereich stellt sich meiner Meinung aber als nicht vorteilhaft heraus, denn auf dieser Seite des Gebietes befinden sich zum einen weniger Pisten und zum anderen die weniger interessanten Pisten. Wer beide Seiten des Gebietes nutzen möchte, sollte im Ort Feldberg parken. Hier stehen auch Parkplätze zur Verfügung, wobei sich die Situation etwas schwieriger gestaltet. Ein Teil der Parkplätze befindet sich direkt an der gut befahrenen Bundesstraße. Vor allem beim Ausladen der Skier und mit Kindern und Kleinkindern kann es zu gefährlichen Situationen kommen. Hier besteht meiner Meinung nach dringend Handlungsbedarf damit diese Gefahrensituation gebannt wird.
Preise
Über die Kosten hatte ich mich vorab bereits im Internet informiert und hier fand ich vor allem sehr gut, daß es neben Tageskarten und Mehrtageskarten auch Vormittags- bzw. Nachmittagskarten und Punktekarten gibt, die, wenn man mit Kleinkindern reist, sehr vorteilhaft sein können. Eine Vormittags- bzw. Nachmittagskarte kostet 18 Euro für Erwachsene und 9,50 Euro für Kinder. Die Tageskarte schlägt mit 26 Euro bzw. 14 Euro zu buche. Wer eine 6 - Tageskarte erwerben möchte, muss 120 Euro bzw. 65 Euro berappen. Positiv finde ich, daß die Saison nicht in Haupt- und Nebensaison unterteilt ist und somit die Preise über den ganzen Winter hinweg gelten. Hervorzuheben wären noch die Winter-Werbe-Wochen, die dieses Jahr im Januar vom 11.1 bis 31.1 stattfinden und vom 22.2 bis 11.4. In diesem Zeitraum kostet die 7-Tageskarte nur 106 Euro für Erwachsene und für Kinder 50 Euro.
Schneesicherheit
Durch eine Höhe von nur 1448 m ist das Gebiet leider nicht sehr schneesicher. Auch die wenigsten der Pisten sind beschneit. Lediglich die Weltcuppiste, ein Teil der Rothausabfahrt und die Pisten an der Feldbergbahn können technisch beschneit werden.
In Wintern, die nicht sehr schneereich sind, kann es zu Problemen kommen und die meisten der Lifte werden nicht laufen. Das haben wir während unserem Aufenthalt auch gemerkt, denn einige Lifte liefen nicht und die Qualität ein Teil der Pisten waren nicht so berauschend. Gemäß den Meldungen lagen zwischen 60 und 70 cm Schnee. Außerdem liefen nachts teilweise die Schneekanonen.
Die Anreise erfolgt entweder über die A5 Karlsruhe - Basel oder über die A81 Stuttgart Singen. Hier können die Abfahrten Freiburg oder Donaueschingen benutzt werden und der Feldberg ist bereits ausgeschildert. Nach den Ausfahrten erfolgt die Anreise dann über die B31. Wer aus Basel kommt, kann auch direkt die B317 benutzen und muss nicht aussen herum über die Autobahn.
Wer nicht mit dem Auto sondern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchte kann dies über die Höllentalbahn tun. Diese führt von Freiburg aus bis nach Schluchsee. Vom Bahnhof Bärental gibt es allerdings eine weiterführende Busverbindung bis zum Feldberg.
Unsere Erfahrungen
Ich fand das Skigebiet trotz der eher kurzen und nicht so anspruchsvollen Pisten okay. Da wir als Familie mit Baby angereist sind und im Hotel vor ort übernachteten, war es für unsere Bedürfnisse genau richtig. Allerdings sollten einige Verbesserungen im Gebiet vorgenommen werden. Wie bereits angesprochen sollte sich an der Parkplatzsituation, vor allem an der Bundesstrasse zwischen beiden Gebieten, verbessern. Des weiteren sollte man die Verbindung zwischen den Gebieten ändern. Man kommt auf Skiern zwar vom Teilbereich Seebuck über eine Skibrücke hinüber zum Bereich Grafenmatt, aber nicht automatisch wieder zurück. Hierzu muss man sich der Skier entledigen und über die stark befahrene Bundesstrasse mit geschulterten Skiern laufen. Übrigens existiert hierfür kein Zebrastreifen oder eine Ampel. Meines Erachtens sollte man eine zweite Skibrücke errichten über die ein kleiner Schlepplift oder längerer Sessellift geführt wird. Das würde zum einen die Verbindung zwischen den einzelnen Teilbereichen und zum anderen natürlich die Gefahrensituation verbessern wenn nicht sogar ganz beheben.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Beschilderung in den Gebieten. Diese könnte teilweise etwas großzügiger ausfallen. Als wir Schildern gefolgt sind, haben wir uns plötzlich mitten im Wald wieder gefunden und mussten einen Teil der Piste wieder hinaufsteigen, da plötzlich keine Beschilderung mehr vorhanden war.
Fazit
Jetzt habe ich aber lange genug berichtet und möchte zum Fazit meines Erfahrungsberichtes kommen. Die Vorteile sind ganz klar die Familienfreundlichkeit aufgrund der Größe und der Schwierigkeit der Pisten. Außerdem ist das Gebiet auch relativ freundlich für den Geldbeutel. Viele österreichischen Skigebiete, die allerdings auch oftmals mehr Abwechslung bieten, langen dort ganz schön hin. Die Nachteile sind der gefährliche und schwierige Weg zurück zum Teilgebiet Seebuck und die Parkplatzsituation an der stark befahrenen Bundesstraße. Außerdem könnte die Beschilderung in manchen Teilbereichen etwas großzügiger ausfallen, damit man sich nicht verfährt. Insgesamt vergebe gibt es 3 von 5 möglichen Punkten von mir, aber eine Empfehlung für Familien. Ambitionierte Fahrer, die die Abwechslung und schwierige Pisten lieben, sollten lieber in die Alpen fahren oder eben nur einen kurzen Aufenthalt am Feldberg buchen. Ich hoffe, dass ich Euch wieder einmal weiterhelfen konnte und danke wie immer fürs Lesen und Bewerten.
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ein Testbericht von Wagimen2005-07-11 19:40:48vom 11.07.2005Empfehlung: nein
Vorteile: teilweise gute Abfahrten...Nachteile/Kritik: Wartezeiten, Parkplätze
Knapp 1400 Meter hoch liegt der Feldberg, da wir an diesem Wochenende zwei Tage dort zum Skifahren waren hier meine Erfahrungen auf dem "höchsten Berg des Schwarzwaldes".
Allgemein
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Wenn man sich den Liftplan ansieht wird man zunächst etwas verwirrt sein. A, B, C, D, hä? Nun, die Skigebiete des Feldberges "gehören" verschiedenen Betreibergesellschaften, dazu später mehr.
Auffallen tut vor allem eines: Schlepper ohne Ende, ganze zwei Sessellife findet man im gesamten Skigebiet.
Die Abfahrten
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Hier bietet der Feldberg von Kinderkram bis zur Weltcup Abfahrt für jeden etwas. Insgesamt überwiegen die blauen (leichten) Strecken, zumindest in
den Gebieten B und C, es gibt dort zwar auch einige rote (mittelschwer), diese sind allerdings nicht viel schwere als die vorhandenen blauen Pisten.
Für mich interessant waren die schwarzen (schweren) Pisten, zum einen das "Fahler Loch" und die Weltcup-Piste, beide im Gebiet D zu finden. Diese Pisten fordern einen von Anfang an, den selbst der Lift hinauf (auch hier dämliche Schlepper...) haben es in sich, denn es geht verdammt steil hinauf, da sollten wirklich nur geübte Skifahrer raus. Snowboarder dürfen übrigens, angeblich aus Versicherungsgründen, die Weltcup-Abfahrt nicht befahren.
Insgesamt war die Pistenpflege eher durchschnittlich, auf die Idee, dass man nachmittags mal eine Liftspur etwas glätten könnte ist keiner gekommen. Auch die Pisten waren morgens nicht gerade perfekt präpariert, das Fahler Loch glich einem Streuselkuchen: hier ein großer Eisklotz, da noch einer und alles nur, weil nicht gescheit gewalzt wurde.
Die Abfahrten an sich sind ok, nicht besonders lang, aber gerade Anfänger wird das freuen. Die genannten schwarzen Piste fordern einiges, so haben auch Profis ihren Spaß, allerdings nicht uneingeschränkt.
Warum? Nun, am Wochenende meint man echt es gibt Freibier auf dem Feldberg, alle aus der Umgebung fallen in das Gebiet ein und bevölkern die Pisten. Tja, und was passiert? Genau, die Wartezeiten an den Schleppern werden länger und länger, an dem 6er-Sessellift sind sie allerdings mit Abstand am längsten. Empfehlen kann ich hier den Zeiger-Lift (unterhalb von Gebiet B), die Abfahrt liegt morgens etwas im Schatten, weshalb kaum jemand hier fährt, wobei die Abfahrt sehr schön ist.
Sehr schlecht finde ich die Verbindungen zwischen den Gebieten, um von B nach D zu kommen muss man sehr geschickt fahren, wenn man nicht ständig die Lifte benutzen will, zudem muss man selbst innerhalb des Gebietes C über die Straße, sehr schlecht. Gebiet A liegt auf der anderen Seite des Berges, nicht über die Pisten zu erreichen, auch irgendwie Blödsinn.
Preise
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Der Tagespass kommt in einem Gebiet (also nur A, nur B, etc.) auf 18 EUR, im Verbund (alle vier Gebiete) auf 21 EUR. Der 2-Tages-Pass (den wir hatten) kam auf 40 EUR, akzeptabel wie ich finde.
Es gibt aber noch viele andere Möglichkeiten um auf dem Feldberg ein paar Runden zu drehen, das lest ihr euch am besten unter http://www.sbo.de/feldberg/liftver/preise/liftprei se.htm durch.
Sonstiges
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Hier habe ich noch zwei Dinge:
Parkplätze
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Es ist wirklich nicht zu glauben wir groß die Blechlawine ist, die am Wochenende den Feldberg rauf und wieder runter rollt. Unser Hotel war 300m vom nächsten Lift entfernt, als wir gegen 15:30 wieder einen Parkplatz vor dem Hotel gesucht haben, mussten wir feststellen, dass das ein Ding der Unmöglichkeit war. Der gesamte Ort war zugeparkt, teilweise waren die Parkpläte über einen Kilometer vom nächsten Lift entfernt.
Laaaaaaangweilig
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Wer an Après-Ski denkt sollte sich den Feldberg aus dem Kopf schlagen, abends ist dort überhaupt nichts los, tote Hose hoch drei, Langeweile pur.
Sehr empfehlen zum Abendessen kann ich allerdings den Italiener im Ort, dort kann man dann ja etwas Zeit verbringen, ansonsten bleibt nur die Fahrt nach Titisee oder nach Freiburg.
Internet
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Infos im Web findet ihr unter http://www.feldberg-das-hoechste-im-schwarzwald.de
FAZIT
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Alles in allem ist mein Bild vom Feldberg nicht so positiv. Ich war noch nie in einem Skigebiet, dass dermaßen überlaufen war, die Wartezeiten an den Liften (selbst an der schwarzen Piste) waren sehr lange, so dass gerade geübte Fahrer mehr am Lift stehen als den Hang runterfahren. Auch die Parkplatzsituation ist eine Katastrophe, wenn man früh genug ist sollte man den kostenpflichtigen Parkplatz am Gebiet B wählen (3 EUR kostet der Spaß dort), dann hat man realistische Chancen nicht zugeparkt zu werden.
Auch nicht gefallen hat mir das wechselnde Bild des Ortes: um 16:00 vollgepackt mit Menschen, um 19:00 weit und breit keine Menschenseele zu sehen.
In nächster Zeit wird es mich mit Sicherheit nicht mehr in die Nähe des Feldberges ziehen, da kenne ich bessere Skigebiete...
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ein Testbericht von heinuun2002-06-25 18:43:19vom 25.06.2002Empfehlung: nein
Der Feldberg liegt im Südschwarzwald und ist der höchste Berg des Schwarzwaldes mit 1448 Metern.
Ich komme aus Lörrach und somit liegt der Feldberg nur eine knappe Stunde von mir entfernt. Allerdings gehe ich nicht mehr dorthin zum Skifahren, denn ich finde das Gebiet einfach nur langweilig. Deshalb war ich auch nur 1 oder zwei mal dort. Aber ich war dort einen ganzen Winter stationiert und habe da so einiges mitbekommen.
Ich finde es einfach nur schlecht, wenn man eine halbe Stunde am Lift ansteht um dann irgendeine flache breite Piste
in ein paar Minuten runterfährt und dabei abartig aufpassen muss, dass man niemanden umfährt, denn die Pisten sind anschönen Wochenenden gerammelt voll. Die Straße zum Feldberg hoch ist zugeparkt mit Skifahrern aus Mitteldeutschland und sehr vielen Holländern.
Die einzige Piste, die noch etwas anspruchsvoll ist, ist das Fahler Loch, aber auch dort hat man keine Bewegungsfreiheit an Sonnentagen, denn man schlägt sich auf den wenigen Pisten fast tot.
es wird zwar einiges gemacht, damit mehr Skifahrer transportiert werden können (neue 6er Sessellift z.B.), aber auch diese Maßnahmen werden dem wahnsinnigen Ansturm nicht her.
Man kann die Leute schon verstehen, die aus Mitteldeutschland kommen, denn im Vergleich zu den Skigebieten im Harz oder so hat der Feldberg schon etwas zu bieten, aber ich fahre dann doch lieber nach Engelberg oder nach Grindelwald, dort bin ich auch in 1 bis 2 Stunden, aber dafür habe ich lange Pisten, viele Lifte und es ist auch nicht so abartig viele los, man muss also nicht so ewig stehen.
Deshalb kann ich es auch nicht verstehen, dass man am Feldberg Skiurlaub macht, denn wenn man eine Stunde länger fährt, ist man schon in tollen Skigebieten der Schweiz. Für einen Tag kann ich die Mitteldeutschern verstehen, da macht ein bis drei Stunden schon etwas aus.
Außerdem finde ich die Preise am Feldberg auch recht unverschämt für ein solches Skigebiet. 21 EURO für das bisschen Skifahren ist schon etwas teuer.
In der Schweiz zahlt man vielleicht 25 bis 30 EURO, hat dafür aber ein viel größeres Angebot mit mehr Liften und Pisten.
Ein sehr großes Problem am Feldberg ist, dass er nur 1448 m hoch ist und somit die Schneelage sehr schlecht ist und somit die Saison auch sehr kurz.
Was ich sehr gut finde, ist der jährliche Slalomweltcup der dort statt findet. Das zieht viele Touristen an und sorgt für einen Internationalen Flair, auch wenn dieser nur für ein Wochenende ist.
Zum Apresski gibt es auch ein paar Möglichkeiten. Entweder in Fahl, Brandenberg, Todtnau oder direkt am Feldberg.
In Todtnau kann ich die Pfeffermühle sehr empfehlen. Da kann relativ gut essen und die Preise stimmen auch. Mittwochs ist dort auch Happyhour bis 22 Uhr, dann sind alle Getränke sehr billig und die Stimmung ist auch sehr gut.
Insgesamt kann ich allerdings den Feldberg nicht so empfehlen. Für Skifreunde aus Mitteldeutschland vielleicht schon, aber nicht für einen ganzen Urlaub, da sollte man schon die 2-3 Stunden längere Fahrt auf sich nehmen und in die Schweiz fahren.
Wenn an allerings au Stop and Go Skiing steht, das heißt fünf Minuten Skifahren und 30 Minuten am Lifte anstehen, dann sollt man weiterhin zum Feldberg fahren.
Sehr gut ist allerdings, daß man als Skilehrer, wie ich einer bin nur 14 EURO zahlen muß, allerdings gehe ich doch dann lieber nach grindelwald, da muß ich nur 20 SFR zahlen oder nach Engelberg, da zahle ich nur 34 SFR und habe ein weitaus besseres, schöneres und schneesichers Skigebiet.
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