Skigebiet Sankt Johann
Abbildung vergrößern: Skigebiet Sankt Johann
Skigebiet Sankt Johann
Skigebiet Sankt Johann
Skigebiet Sankt Johann

Skigebiet Sankt Johann

Platz 1 in der Kategorie "Sankt Johann (Salzburg)". Typ: Skigebiet / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,20 / 5,00 (3.2 von 5)

Skigebiet Sankt Johann Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,20 / 5,00 (3.2 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Gemütliche familienfreundliche Pisten
  • Für Anfänger sind die Pisten sehr gut geeignet
  • viele Hütten, Preise, familienfreundlich
Nachteile/Kritik
  • Ungemütliche und familienfeindliche Preise
  • T-E-U-E-R!
  • Parkplatzanbindung, teilweise veraltete Anlagen
Mr.Beka

Am Hintern von Kitzbühel ...

ein Testbericht von 2003-05-22 10:21:33 vom 22.05.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Gemütliche familienfreundliche Pisten...
Nachteile/Kritik: Ungemütliche und familienfeindliche Preise
Weiter geht es bei mir mit den Skigebieten. Als nächstes stelle ich Euch im wahrsten Sinne den "Arsch" von Kitzbühel vor:

St. Johann/Tirol.

Warum der Hintern? St. Johann liegt unterhalb Rückseiten des Kitzbühler Horns. Und das auf den Menschen übertragen: Was liegt unterhalb des Rückens? Aber genug gescherzt. Die

ANFAHRT

kann mit dem PKW auf zwei Arten erfolgen. Entweder man fährt westlich oder östlich um den Wilden Kaiser. Wir haben beide Strecken ausprobiert und wenn man aus Richtung München kommt, schenken Sie sich nichts. Das Beschilderung zum Skigebiet finde ich etwas unglücklich gemacht, weil man leicht irritiert werden kann, dass es so weit um St. Johann rumgeht. Einfach nicht beirren lassen, dann klappt das schon. An dieser Stelle wollte ich mal erwähnen, dass es durchaus reizvoll sein kann, mit dem Zug anzureisen. Leider macht unsere Deutsche Bahn gerade eine mehr als unglückliche Figur, vor allem wenn es darum geht, vernünftige Preisauskünfte zu erhalten. Auf jeden Fall sollte man es sich der Umwelt zuliebe doch auch mal überlegen. Wie auch immer angekommen interessieren uns jetzt primär mal die

LIFTANLAGEN.

Gibt es in St. Johann 18 Stück, davon sind 10 Schlepplift. In Worten: ZEHN. Darauf lästere ich nachher noch ein bisschen ab. In St. Johann kommt es zu Stoßzeiten doch zu recht heftigen Wartezeiten. Da lohnt es sich unter Umständen, nicht den "Direktaufstieg" an der Hauptkasse in St. Johann zu wählen sondern lieber vom Eichenhof gen Gipfel zu schleppern oder in Penzing sein Glück in der Gondel zu versuchen. Insgesamt sind die Liftanlagen, in denen man sitzen kann, relativ neu, und (warum wundert mich das nicht?) die Schlepper doch etwas betagter. Wenn wir das Liften/Gondel hinter uns haben, wollen wir natürlich auf die

PISTEN.

60km sind es laut offiziellem Pistenplan. 28km davon mit Kunstschnee gesegnet, was eine gute Schneesicherheit garantiert. Die Pisten sind sehr gut präpariert, sehr breit ausgelegt und nahezu überall nicht allzu schwierig. Nur eine Stelle direkt nach dem Gipfel ist doch relativ steil und so sieht man an diesen ersten Hängen unterhalb der Gipfelstation schon den ein oder anderen überforderten Anfänge. Ganz groß ist eine schwarze Piste eingezeichnet und die war natürlich sofort ein Objekt meiner Begierden. Um es kurz zu machen: Völliger Blödsinn. Schwarz ist da nur der Humor des Planzeichners oder die Seele der Liftbetreiber, die auch ein Stück anspruchsvolle Piste haben wollten. Kommen wir wieder zum "Casus Cnactus", den

PREISEN.

Kinder unter 6 sind kostenlos, der Kindertarif gilt für alle unter 16, bis einschließlich 18 kann man einen Jugendtarif bekommen. Soweit so gut, aber was habe ich bezahlt? 28 Euro für die Tageskarte, und das bei mehr als die Hälfte Schlepplifte. Das ist schlicht unverschämt und beim besten Willen nicht wert. Ich möchte Euch aber hier nicht mit alten Preisen langweilen, sobald ich Informationen für die neue Saison 2003/2004 habe, werde ich hier ein Update machen, habe aber wenig Hoffnung, dass es besser wird. Einen Tarif möchte ich aber zum Abschluss bei den Preisen erwähnen, weil er ungewöhnlich ist und jeder Frau das Herz höher schlagen lässt. Jeden Mittwoch kostete in der vergangenen Saison die Tageskarte für Frauen nur 18,00 Euro. Das ist ein Superschnäppchen, Frau müsste man sein und Zeit sollt man haben.

SONSTIGES

Besonders erwähnt werden im Prospekt 18 gemütliche Skihütten. Um es klar zu stellen, unter gemütlicher Skihütte stelle ich mir etwas anderes vor. Die Mehrzahl sind große Selbstbedienungsrestaurants mit exorbitanten Preisen. Leider ist das heute fast überall so und als (Groß-)Familie hat man da leider das Nachsehen, wenn man nicht gerade Rockefeller heißt.

Für Ski- und Snowboardschulen sind die Pisten optimal.

Wenn man Glück hat und es nicht zu voll ist, dann kann man hier Carven (lernen) bis zum Kollaps. Als wir dort waren, hatten wir einen Tag unter der Woche wirklich Glück und konnten unzählige Abfahrten im oberen Geschwindigkeitsbereich und extremster Kurvenlage fahren, da es an Platz nicht mangelte und so gut wie niemand unterwegs war.

Geheimtipp:
6a Penzing – 1a Harschbichel – 2b Schneiderberg – 2a Pointen - 2c Metzgerkreuz. Am Stück 10-12 mal hintereinander und das Abendessen schmeckt gewiss.

Aktuelle Infos: http://www.bergbahnen-stjohann.at

FAZIT

Alles in allem nicht schlecht, aber der Preis drückt die Sterne.

© 2003 Beka
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
mousebear

Das Skigebiet am Fuße des Kitzbühler Horns

ein Testbericht von 2012-05-09 13:01:30 vom 09.05.2012
Empfehlung: ja
Vorteile: viele Hütten, Preise, familienfreundlich ...
Nachteile/Kritik: Parkplatzanbindung, teilweise veraltete Anlagen
Hallo zusammen,
auch wenn die Skisaison jetzt bereits vorbei ist, möchte ich Euch heute über ein Skigebiet berichten, in das es uns in der abgelaufenen Saison verschlagen hat. Hier sind auf aufgrund des Hotels, was wir uns ausgesucht hatten, in St. Johann in Tirol gelandet. Was wir dort erlebt haben, werde ich Euch nun im folgenden Bericht versuchen wiederzugeben.


Allgemein

Das Skigebiet von St. Johann liegt auf der Rückseite vom bekannten Kitzbühel. Unterhalb des Kitzbühler Horns sind die Pisten des Wintersportgebietes angelegt. Außer dem Ort St. Johann wurde auch noch Oberndorf in den Skizirkus mit angeschlossen. Der Ort selbst liegt auf 670 m, während das Skigebiet auf eine Höhe von 1700 m hinaufführt. Die Bergbahnen und die dazugehörigen Parkplätze befinden sich quasi direkt im Ort. Des Weiteren verfügt der Urlaubsort über eine Anzahl von 4500 Betten in den verschiedensten Kategorien.


Infrastruktur

a) Lifte & Pisten
Der Skiort selbst verfügt über 60 km Pisten, die mit 17 Bergbahnen erschlossen werden. Hinzu gehören 1 8er Kabinenbahn, 2 6er Kabinenbahnen, 1 4er Sessellift, 1 3er Sessellift, 2 2er Sessellifte und 10 Schlepplifte.
Hier ein Überblick über die einzelnen Lifte und über die angeschlossenen Pisten:
Eichenhof 1 und 2 -> Schlepplifte -> rote & blaue Piste
Jodlalm -> Sessellift -> rote & blaue Piste
Baumooslift -> Schlepplift -> blaue Piste
Harchbichl 1 + 2 -> Gondelbahn -> rote und blaue Pisten
Hochfeld 1 + 2 -> Sessellift -> blaue und rote Pisten
Penzing -> Sessellift -> rote und schwarze Piste
Bauernpenzing -> Gondelbahn -> rote und schwarze Pisten
2 Übungslifte -> Schlepplifte -> blaue Pisten
Tannlift -> Schlepplift -> blaue Piste
Anfängerlifte -> blaue Piste
Das soll auf jeden Fall einmal zum kurzen Überblick auf die Lifte und Pisten reichen. Wer sich genau informieren möchte wo und wie jede einzelne Piste verläuft, kann sich auf der Homepage des Gebietes gerne informieren.

Wir persönlich haben uns eher immer weiter oben aufgehalten, da die Schlangen an der Gondelbahn in St. Johann an den Wochenenden und natürlich bei schönem Wetter eher länger waren. Wir sind dann auf die Pisten beim Bauernpenzing ausgewichen, die nicht ganz so überfüllt waren bzw. auch etwas schwieriger waren. Somit waren natürlich die Wartezeiten dort auch nicht so lange. Auch die Pisten an der Jodlam sind bei schönem Wetter zu empfehlen. Auch die Talabfahrt ist nicht schlecht, auch wenn mich persönlich die Wanderung zum Parkplatz nervt. Das kommt natürlich immer darauf an wo man geparkt hat. Was mir etwas negativ auffiel sind die einzelnen Verbindungswege der Teilbereiche des Gebietes. Des Weiteren ist der Schwierigkeitsgrad der Pisten insgesamt nicht so hoch. Die eine schwarze Piste wird erst im unteren Teil etwas anspruchsvoller. Auch die Anlagen hätten teilweise eine Renovierung nötig. Beispielsweise die Doppelsessellifte "Hochfeld" kann ich gar nicht empfehlen, da die einfach zu langsam sind.

b) Hütten

Mehr als 20 Einkehrmöglichkeiten hat das Skigebiet zu bieten. Hier ist wirklich alles dabei. Es gibt diverse Apres Ski Schirme, die sich überwiegend im Tal befinden. Außerdem gibt es natürlich urige Almhütten, die sehr gemütlich sind. Wir haben bei schönem Wetter an einem großen Schirmbar mitten im Skigebiet gesessen haben bei Sonnenschein ein Zwischenbier genossen. Der Preis für die Getränke war wirklich noch in Ordnung, wobei ich mich nicht mehr genau erinnere, was wir dafür bezahlt haben. Solange man keinen Glühwein oder Jagatee nimmt, ist das in Ordnung.

c) Apres Ski

Wer den zünftigen Apres Ski sucht, ist wohl in diesem Gebiet nicht unbedingt an der richtigen Adresse. Meiner Meinung nach richtet sich das Angebot auch eher an Familien mit Kindern. Wie bereits oben bei den Hütten erwähnt, gibt es den einen oder anderen Schirm, auch im Skigebiet, aber es hält sich in Grenzen.

d) Skiunterricht

Das Skifahren kann man selbstverständlich auch in St. Johann erlernen. Mehr als 130 Skilehrer sorgen dafür, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene die Schwünge auf den Brettern erlernen. Wir hatten unseren Sohn 1 Tag in einem 2 stündigen Kurs und haben 32 Euro dafür bezahlt. Hier waren die Kinder die ganze Zeit draußen, allerdings nicht die ganze Zeit auf den Brettern. Trotzdem eine schöne Möglichkeit die Kleinen spielerisch an den Schnee zu gewöhnen.

e) Sonstiges

Sowohl in St. Johann als auch in Oberndorf, was ja auch zum Gebiet dazugehört, gibt es eine Rodelbahn. Die Bahn in St. Johann hat eine Länge von 2,5 km und die Bahn in Oberndorf ist mit 1 km deutlich kürzer. Beides sind Naturbahnen und sind natürlich nur bei ausreichender Schneelage in Betrieb.


Preise

Die Bergbahnen St. Johann haben sich mit anderen Skigebieten in der Region zu Großraum Schneewinkel zusammengeschlossen. Dieser umfasst insgesamt 10 verschiedene Skigebiete. Somit gibt es ab 3 Tagen nur den Großraumskipass. Dieser kostet in der Hauptsaison für Erwachsene 110 Euro. Für Kinder sind immerhin noch 55 Euro fällig. Für eine Woche Skivergnügen muss man 209 Euro bzw. 105 Euro ausgeben. Des Weiteren hat man natürlich die Möglichkeit eine Tageskarte zu erwerben, die nur in St. Johann gültig ist. Diese kostet 37 bzw. 18,50 Euro. Außerdem gibt es eine Vormittagskarte, die mit 28,00 Euro bzw. 14,00 Euro zu buche schlägt. Diese gilt am entsprechenden Tag bis 12:30 Uhr.

Winterwanderer können natürlich auch Einzelfahrten lösen. Hier werden 15,50 Euro für die Harschbichlbahn und 12,50 Euro für den Bauernpenzing fällig. Die Talfahrt ist an den besagten Tagen dann kostenlos dabei.


Schneesicherheit

Aufgrund der Höhe würde ich im ersten Moment erst einmal behaupten, dass das Gebiet aufgrund der geringen Höhe nicht ganz so schneesicher ist wie manch anderes in den Alpen. Allerdings sind ein Grossteil der Pisten gemäß Betreiber extra so angeordnet, dass die Sonne nur flach einfallen kann. Des Weiteren liegt die durchschnittliche Schneemange bei 2,5 Meter im Tal und 8 Meter am Berg, was sich durchaus sehen lassen kann. Für Winter mit geringeren Schneemengen stehen Bescheinungsanlagen bereit, die das Gebiet fast komplett mit Schnee versorgen können.


Erfahrungen

Da die Bergbahnen in St. Johann mitten im Ort liegen, gestaltet sich die Anfahrt als etwas schwieriger. Nicht jedes Auto wird durch den Ort gelotst, wo die Urlauber untergebracht sind oder einkaufen wollen. Hierfür wurde eine Umgehungsstraße gebaut, die weit um den Ort herumführt. Auch die Parkplätze sind nicht unbedingt zum Vorteil angelegt, denn je nachdem wo man parkt, hat man einen kleinen Gewaltmarsch vor sich. Dieser kann mit Skiern und Skischuhen bewaffnet schon ganz schön schwerfällig werden. Je nachdem wie die Temperaturen sind, ist das erste Hemd ggf. schon durchgeschwitzt. Wenn das Schifahren beendet ist, steht der gleiche Marsch bevor, denn man kann teilweise nicht mit den Skiern zum Parkplatz abfahren.

Die Qualität der Pisten war schon Ordnung, allerdings war ich wegen der Schwierigkeitsgrade etwas enttäuscht. Leider gibt es nur 1 schwarze Piste, was für sportliche Fahrer natürlich etwas wenig ist. Im Gebiet auf der Rückseite des Kitzbühler Horns überwiegen blaue und rote Pisten. Somit ist es meiner Meinung nach eher für Familien mit Kindern und Anfänger geeignet. Der Vorteil ist sicherlich, dass es sehr übersichtlich ist und man sich sehr gut orientieren kann. Die Beschilderung ist gut und man findet sich gut zurecht. Nur die verbindenden Ziehwege können etwas nervig sein, wenn man von der einen auf die andere Seite wechselt. Von den Skihütten her waren wir zufrieden obwohl wir nicht unbedingt der Maßstab sein können. Wir hatten im Hotel HP gebucht und mussten somit mittags auch nichts essen. Haben stattdessen nur ein Getränk zu uns genommen. Die Anzahl war durchaus ausreichend für ein Gebiet in dieser Größe und die Preise waren, zumindest dort wo wir waren in Ordnung und nicht überzogen.

Auch die Preise sind an die üblichen Preise anderer Gebiete angepasst. Vielleicht sind die Preise hier noch etwas günstiger, da man nicht die Anzahl von Pisten und Liften aufzuweisen hat. An der Qualität der Lifte müsste man meiner Meinung nach unbedingt etwas tun. Im Tal befinden sich 2 klapprige Sessellifte, die sehr langsam laufen. Hiermit sind wir aufgrund der Geschwindigkeit nicht gefahren. Außerdem sind mir zu viele Schlepplifte in dem Gebiet, die man zwar umgehen kann, aber ich persönlich liebe die Abwechslung, die hier leider nicht so gegeben ist.


Kontakt

Bergbahnen St. Johann in Tirol/Oberndorf
Hornweg 21,
A-6380 St. Johann in Tirol
E-Mail: info@bergbahnen-stjohann.at
Telefon: +43 5352 62293
Telefax: +43 5352 62293-12
Internet: http://www.bergbahnen-stjohann.at


Anreise

Das Skigebiet liegt nicht weit von der Grenze zu Deutschland entfernt und ist somit natürlich sehr interessant, da die Fahrten nicht ganz so weit sind. Mann kann es über die A93 an der Ausfahrt Kufstein erreichen oder man fährt bereits in Oberaudorf ab. Bei beiden Routen muss man ca. 30 km Landstraße fahren und sind relativ kurvenreich. Beide Strecken kann man ohne die Vignette benutzen. Aus Richtung Innsbruck kann man das Gebiet bzw. den Ort über die Ausfahrt Wörgl gut erreichen. Hier sind es knapp über 30 km. Auch mit dem Flugzeug kann man anreisen. Hier ist man gleich mit 3 größeren Airports im Umkreis von 200 km versorgt. Hierzu gehören München, Innsbruck und Salzburg. Die einzelnen Flughäfen sind dann wiederum mit Shuttle - Verkehren mit der Urlaubsregion verbunden. Auch die Anreise per Bahn ist möglich, da St. Johann über eine Schnellzughaltestelle verfügt. München ist von hier in 2,5 Stunden zu erreichen und Innsbruck in 80 Minuten.


Fazit

Für uns war das Skifahren in diesem Gebiet ausreichend, da wir sowieso nur vormittags bis 13 Uhr gefahren sind. Danach haben wir uns um die Kinder gekümmert bzw. waren mit der Familie spazieren. Allerdings war ich trotzdem enttäuscht von der Qualität der Anlagen und die teilweise schlecht Anbindung der Parkplätze. Hier war, wie ich eben schon erwähnte, ein Gewaltmarsch nötig, der mit Skiern und Skischuhen nicht so einfach zu bewältigen ist. Ich habe mich hier nur gefragt, wie man erst in der Hauptsaison Herr über die Autos werden kann. Von den Preisen her kann ich nichts Negatives sagen, denn Skifahren ist eben ein nicht ganz günstiges Hobby. Hervorheben kann ich die Anzahl der Hütten, die im Gebiet verteilt sind. Außerdem liegt das Gebiet geografisch recht gut, da es eines der ersten ist, wenn man aus Deutschland kommt. Somit ist die Anreise nicht sehr weit. Ich vergebe 3 von 5 Punkten und eine Empfehlung an Familien mit Kindern oder Anfängern. Ich danke Euch, wie immer fürs Lesen und Bewerten, und würde mich freuen wenn ich den einen oder anderen auch bei meinen nächsten Berichten begrüßen dürfte.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Tweety30
Tweety30, 09.05.2012
BW und liebe Grüße!
morla
morla, 09.05.2012
lg. petra
Lale
Lale, 09.05.2012
Allerbesten Gruß
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Bleach

Schweine teuer (!!)

ein Testbericht von 2004-11-12 23:17:23 vom 12.11.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Für Anfänger sind die Pisten sehr gut geeignet...
Nachteile/Kritik: T-E-U-E-R!
Ich war 2 Jahre hintereinander in St. Johann und habe erst letztes Jahr bemerkt wie teuer alles da ist. Ein Beispiel, Eistee kostet da so in etwa 2-3 €. Wohl gemerkt, ich war NICHT in der Schweiz sondern in Österreich. Naja, ich konzentrierte mich hauptsächlich auf die 9 Tage, die ich in einem verwesenen Bauernhof verbringen musste. Wir brauchten kein Wecker, nein, denn jeden morgen um 7 Uhr stand Alm- Öhi mit seinem verfluchten Köter auf dem Hof und machte gar nichts, wobei der Köter damit beschäftigt war alle aufzuwecken, sogar die dummen Hühner und den Hahn (Fazit: nichts ist mehr so wie es einmal war auf einem Bauernhof. Heute weckt ein Hund einen Hahn auf.) Mysteriös...
"DIE ANFAHRT"
Mit dem Auto wär es empfehlenswert, man möchte in St. johann ja auch die Gegend unsicher machen. Ausserdem, wer will schon sein Gepäck und seine skier einen Berg hoch schleppen. Besonders lustig wird es, wenn der Weg vereist ist, dann rutscht man den Weg wieder runter und fängt nochmal von vorne mit der Bergsteiger- Mission an. Die Fahrt empfand ich als eine qual. Sehr sehr sehr langweilig, nur Berge sonst nichts. Wer ein Berg- Natur- Fan ist, schnappt euch das Auto und fahrt in richtung München, Salzburg und dann Botzen (?) ect.
Zug wäre eine schlechte auswahl:
1. Genauso teuer wie St Johann (ein dankeschön an die Deutsche Bahn)
2. Wie will man einkaufen gehen? Oder mal ins Nachbar "Dorf" fahren? Bus?! Tja, noch eine schöne Nachricht: Bus kostet so ungefähr 2-4€ (ich bin mit meinem skipass im skibus immer mit gefahren...)
3. denkt an die Berge, die ihr besteigen müsst, und an den Köter den man mit dem Auto, ausversehen, überfahren muss (irgendwie ist mir das damals misslungen...)

Jetzt die Unterkunft:
Wie ich schon erwähnt habe, blieb ich 9 Tage auf einem Bauernhof. Zu mir waren sie lieb und nett und ich habe pro Tag 45€ für eine 4 Zimmer Wohnung bezahlt (selbstverpflegung). Wahrscheinlich stecken die Supermärkte und die Bauernhöfe zusammen unter einem Hut, die kriegen dann von den Supermäkrten prozente. (dies basiert nur auf meine theorie) ingesamt kosten die unterkünfte nicht so viel: pro person kostet es meist 11-21€.
Wer es billiger haben will, wäre ein Bauernhof empfehlenswert. (tipp: wenn ihr den Köter los werden wollt dann versucht es nicht wie ich, ihn zu überfahren, irgendwie rennt der dann immer ins Haus... mischt ihm was in sein essen.)

Die Pisten:
Ich war nur auf dem Klausberg und auf dem Speikboden, wobei ich den Klausberg überhaupt nicht gut fand (begründung: langweilig und die atmosphäre hat mir nicht so gefallen) Speikboden war wiederum viel viel besser, aber nach 3 Tagen wurde das auch langweilig.
Speikboden ist für Anfänger und für Fortgeschrittene sehr gut geeignet, aber die Pisten sind zu kurz und das Skigebiet ist einfach zu klein. Nach einem Tag bist du schon überall runtergefahren und konntest die namen der ganzen skifahrer auswendig (was besseres kann man da ja nicht machen)
Pro tag habe ich 12 € bezahlt. Und alle die über 18 waren haben 18€ bezahlt.

Specials/ das "DORF":
Am letzten Tag entdeckten wir den "shuttle bus". Das war für uns, die sich nach 9 tagen mit Kuhmelkerin und Hühnerzüchterin angesprochen haben, etwas revolutionäres.
Nochmal kurz was zu "Kuhmelkerin und Hühnerzüchterin": Das "DORF" und die location haben uns verrückt gemacht, wir konnten weit und breit nichts Abends machen.
Jetzt fragt man sich: "was zum teufel ist der shuttle bus??" der shuttle bus ist sowas wie ein party bus. Er holt einen ab und bringt einen wieder zurück und das KOSTENLOS (!!!!!!). Leider haben wir das erst spät abends bemerkt und konnten nicht so lang weg bleiben, da wir am morgen, früh aufstehen mussten. Also haben wir den shuttle bus angerufen sind zu party gefahren, sind noch nicht mal rein gegangen, und sind dann direkt wieder nach hause. Egal, hauptsache mal im shuttle bus drin gewesen...
Die menschen in dem "DORF" waren wirklich sehr sehr nett, besoners die Feuerwehrmänner ;) es hat einem eigentlich an nichts gefehlt.
Man konnte schön spazieren gehen und es gab wunderschöne Aussichten (die ich mir aber nur aus dem Skibus aus angeguckt habe da ich sowas langweilig find).
Die Pizza war schlecht...

Zusammengefasst: Ohne den köter wär alles besser gewesen, aber sonst war es eigentlich ganz in ordnung.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-3 von 3  Sankt Johann (Salzburg)
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Informationen zu Skigebiet Sankt Johann

 
Allgemeine Informationen Skigebiet Sankt Johann
gelistet seit: 27.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,20 / 5,00
Allgemeine Informationen
Typ: Skigebiet 
Kategorie: Sport & Freizeit 
Skigebiet Sankt Johann im Vergleich
Sankt Johann (Salzburg)
Testsieger & Top 10
  • 1.
  • Skigebiet Sankt Johann
  • Skigebiet Sankt Johann

Home > Reisen > Europa Reisen > Österreich > Sankt Johann (Salzburg) > Skigebiet Sankt Johann > Überblick