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Skoda Felicia Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Abschied vom Forman
ein Testbericht von Bluebirdunfa2005-04-22 00:48:34vom 22.04.2005Empfehlung: ja
Vorteile: verbraucht wenig Diesel,Bisher nicht sehr anfällig (21.4.2005...Nachteile/Kritik: hohe Steuern, hohe LAdekante,
Eigentlich dachte ich, dass ich beim Abschied ein paar Tränen vergießen würde. Aber ich hatte mich getäuscht. Nachdem wir alles ausgeräumt hatten, stellte ich mein altes Auto, Marke „Skoda Forman“, Baujahr 1992, beim Autohändler auf dem Hof ab. Dann stieg ich ins neue Auto und fuhr los.
In meinem Bericht werde ich euch kurz mein altes Auto vorstellen, den Skoda Forman. Und dann mit dem Skoda Felicia Kombi etwas vergleichen. Weil, ja der Forman ein Vorgängermodell vom Felicia Kombi ist.
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Skoda Forman
Ich kaufte den Forman 1994. Da war er 2 Jahre alt und ein Unfallfahrzeug. Ich war der Zweitbesitzer. 1996 riet mir eine VW Werkstatt den Wagen zu verschrotten. Da hatte er ca. 80000 Km hinter sich. Der VW Händler erzählte mir etwas von einem Motorproblem.
Was für einen Mist, die Leute einem erzählen, um ihre Autos zu verkaufen. Denn seitdem ist dieser Wagen noch 170000 Km gefahren. Der Tacho hatte 2001 seinen Geist aufgegeben. Seitdem wurden keine Kilometer mehr mitgezählt. Da stand der Tacho auf 160000 Km. Da ich als Pendler für das Finanzamt aber die gefahrenen Kilometer aufschreiben musste, weiß ich, dass er am Ende ungefähr 250000 Km hinter sich gelegt hatte.
Es war ein Benziner mit 55 KW Leistung.
Die HU wäre jetzt im April 2003 fällig gewesen. Mein 11 Jahre alter Wagen rollte und rollte. Fahrmässig hatte ich nichts auszusetzen. In seinem Leben ist er 2 x auf der Strecke liegen geblieben. Ansonsten gab es nur Verschleißteile zu wechseln (mehrmals den Auspuff, Stoßdämpfer, Bremsen, Reifen, Querlenker, Anlasser nach 10 Jahren, 3 Batterien in 9 Jahren)
Aber einige Teile hatten jetzt doch ihre Altersprobleme.
2 Monatelang schätzte ich schon die Geschwindigkeit, weil der Tacho jetzt vollkommen auseinander gefallen war. Ein Fenster gab furchtbare Geräusche beim öffnen von sich. So das ich annahm, es würde beim nächsten öffnen auseinander fallen (Fensterheber). Einige Schalterverblendungen waren abgefallen. Irgendwie hatte sich der Lack auf der Motorhaube in ein sehr stumpfes, mattes Rot verwandelt. Der Beifahrer musste immer öfter meine Fahrertür von Innen öffnen, weil sie klemmte. Ich wusste, das die Bremsanlagen vor der HU sicher auch überholt werden mussten.
Vom katastrophalen Innenraum einmal abgesehen. Ich habe 2 Gärten, 3 Hunde und in den letzten 6 Jahren, war ich gependelt zwischen Berlin – Elsterwerda, und Berlin – Prenzlau.
Mein Auto roch furchtbar nach Hund. Und eine Komplettreinigung hätte Monate in Anspruch genommen, denke ich.
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So brachte ich es vor 2 Wochen durch Zufall einmal in die Werkstatt um abschätzen zu lassen, was mir die HU kosten würde.
Wie immer erntete ich den mitleidigen Blick, meines Autohändlers.
Wie ich so wartete, während mein Auto in der Werkstatt stand, begann ich mit dem Verkaufspersonal etwas zu plaudern.
Aus Spaß, meinte ich, wenn Sie einen guten Gebrauchtwagen hätten, würde ich ihn ja gegen meinen austauschen.
Niemals hätte ich erwartet, dass
ein gebrauchter Skoda Kombi dort irgendwo herumstand. Ich hatte auch keinen gesehen. Ich kenne nun 3 Skoda Vertragshändler, in Berlin, Elsterwerda und Prenzlau und habe in den letzten 9 Jahren nie einen gebrauchten guten Kombi herumstehen sehen. Es scheint so, als gäben die Besitzer dieser Autos ihren Wagen ungern wieder ab.
Aber das Wunder geschah. Diesmal war gerade ein Wagen abgegeben worden. Wieder ein Unfallfahrzeug. Jemand war hinten aufgefahren. Da stand er auf dem Werkstatthof.
Schmutzig, die Stoßstange angeschlagen und mutterseelenallein.
Innerhalb von 1 Minute stand mein Entschluss fest. Das wird mein neues Auto.
Lange hätte er da nicht gestanden. Die Nachfrage nach preiswerten Kombis ist ganz gut.
Ich ging wieder ins Autohaus, gab Bescheid, dass sich die Reparatur meines Oldies erledigt hätte und begann die Formalitäten zu regeln.
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Ich habe den Neuen am Dienstag abgeholt. Mein altes Auto, stellte ich meinem Skodahändler vor die Tür. Nun ist mein Oldie schon in der Tschechoslowakei. Mein Händler hat Beziehungen dorthin. So spare ich die Verschrottungskosten. Gefahren, ist er ja bis zum Ende. Ich nehme an, er wird auch im Ausland noch ein paar Jahre fahren.
Gestern fiel mir dummerweise ein, dass mein neues Abschleppseil und das teure Starthilfekabel noch im Auto lagen. Pech gehabt. Beim nächsten Mal schaue ich genauer nach, ob ich alles ausgeräumt habe.
Die 11 Jahre alten Fußmatten liegen jetzt im neuen Auto. Die sind noch gut.
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Skoda Felicia Kombi
Mein neuer hat die Farbe weiß. Das ist zwar nicht meine Lieblingsfarbe, aber bei einem Gebrauchtwagen kann man sich das ja nicht aussuchen.
Sein Preis betrug 5000 €. Dazu kam die Zulassungskosten von 150 €.
Die Skodabank finanziert den Kredit. Wie vor 9 Jahren habe ich darum gebeten, Zahlscheine zu bekommen. So kann ich, die Raten selber einzahlen. Sollte ich einen Monat einmal mehr Geld haben, kann ich da durch auch die Raten vorziehen. Wenn ich die Raten schneller abzahle, werden mir die Zinsen zurückerstattet. Das geht aber nur mit Zahlscheinen.
Vor 9 Jahren habe ich dadurch einen 2 Jahreskredit in einem Jahr abgezahlt. Das spart Zinsen.
Erstzulassung: 10.2.1999
Dieselmotor 1,9 l
Leistung kW bei 1/min: 47/4300
Größtes Drehmoment: Nm bei 1/min : 124/2500 – 3200
Zylinderzahl: 4
Hubraum cm3 : 1896
Verdichtung: 22,5
Höchstgeschwindigkeit Km/h: 156
Beschleunigung 0-100 Km/h: 17,5 Sekunden
(Das kommt mir zu gering vor. Oder ich war im falschen Gang)
5- Türer
Kraftstoffverbrauch: in Liter/100Km: bei folgenden Geschwindigkeiten:
90 Km/h = 4,2
120 Km/h = 6,2
Stadtzyklus: 6,3
1/3 mix = 5,6
Die angegebenen Werte kann ich aus eigener Erfahrung jetzt bestätigen.
Zugelassenes Gesamtgewicht: 1520 Kg
Leergewicht: 1135 Kg
Zulässige Dachlast: 50 Kg (Der Wagen besitzt eine Dachreling)
Schadstoffarm, Eu Norm 2
KFZ Steuer: 240 €, ab 2.2004 = 304 €
Versicherung: ca. 50 € Teilkasko
Ölwechsel: nach 7500 Km
Zulässige Anhängelasten :
Gebremst: 750 Kg
Ungebremst: 350 Kg
Fahrzeuglänge: 4237 mm
Breite: 1635 mm
Höhe: ca. 1400 mm
Bodenfreiheit: 110 mm
Radstand: 2450
Wendekreisdurchmesser: 11,2 m
Gepäckraum- Fassungsvermögen: 447 dm/3
Kraftstoffbehälter ca. 42 Liter
Fahrgeräusche: 73 Dezibel
Sitzplätze: 5
So das waren erst einmal die Technischen Daten.
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Als Fahrer habe ich reichlich Platz hinter dem Lenkrad. Allerdings bin ich recht klein (1,60 m). Ich denke Personen bis 1,80m haben reichlich Platz. Der Fahrer- und Beifahrersitz ist höhenverstellbar. Endlich. Das war im Forman noch nicht. Das Lenkrad ist griffig und wirkt kleiner als im Forman. Es gibt einen Fahrer und Beifahrer Airbag. Seitenairbags sind nicht vorhanden.
Die hintere Sitzbank ist geräumig. Aber bei einem großen Fahrer gibt es für die hinteren Mitfahrer wenig Beinfreiheit. Da ich meinen Sitz recht weit nach vorne schieben muss, haben meine hinteren Mitfahrer genügend Platz.
Die Sicherheitsgurte vorne sind jetzt Höhenverstellbar. Endlich entfällt das lästige zurechtrücken meines Sicherheitsgurtes.
Kopfstützen gibt es leider nur 4 Stück.
Ablageflächen sind doch recht wenig vorhanden, finde ich. Im Forman gab es schon keine.
Jetzt haben die Vordertüren, eine Ablagemöglichkeit. Mist wie beschreibt man denn diese? Ich hoffe ihr wisst was ich meine.
Im Gegensatz zu meinen Forman gibt es keine Taschen auf der Rückseite der vorderen Sitze. Diese vermisse ich doch sehr. Durch den Beifahrerairbag entfällt auch das Handschuhfach.
Dafür gibt es ein offenes Ablagefach unter dem Airbag. Ähnlich wie früher in meinem Trabant.
Zwischen dem Fahrer und Beifahrer vor dem Schalthebel befindet sich ein geschlossenes Ablagefach. Das ist technisch nicht sehr gut ausgereift. Man kann es an einem Hebel herausziehen. Das wiedereinschieben ist aber recht mühsam und kompliziert. Auch wird die Plastiktechnik, hier wohl nicht lange halten. 2 Vertiefungen für Coladosen sind zwischen den Vordersitzen vorhanden.
Im Kofferraum gibt es noch 2 Ablagen links und rechts. Man kann sie mit Plastikklappen verschließen. Auch hier hat Skoda wieder gespart. Ich fand die schon im Forman grauenvoll. Schnell war das Plastik zerschlissen und abgerissen. Mühevoll versuchet ich damals die Klappen mit Plastikfolie zu befestigen. Aber irgendwann landete die Abdeckung im Müll.
Allerdings gibt es im Felicia diese Klappen jetzt mit einem besseren Verschluss. Aber irgendwie gebe ich dem auch keine lange Lebensdauer. In den Seitenfächern kann man seinen Sanikasten verstauen. Da meiner aber zu lang ist (eine Kombination aus 1 Hilfe Kasten und Warndreieck, passt er nicht hinein und liegt wieder im Kombi herum.
Polster:
Hervorragend, finde ich, weich und angenehm. Ich denke ich schaffe meine Hunde ab. Wenn ich denke, wie viel Schmutz die da reinschleppen werden.
Wir haben heute deswegen neue Schonbezüge auf die Sitze aufgezogen.
Dadurch haben wir gleich einmal das halbe Auto auseinander genommen.
Die Rückbank kann man praktisch teilen. Man kann einen Sitz umklappen, 2 Sitze oder alle 3.
Beim Kauf von Schonbezügen muss man aber an die geteilte Rückbank denken.
Die hintere Sitzbank lässt sich leicht umklappen. Man kann dann die Bank an die Vorderen Sitze lehnen und hat einen riesigen Stauraum. Ich denke, wenn ich alleine fahre, werde ich davon Gebrauch machen. Im Interesse meiner Hunde und der Polster.
Beladungshöhe:
Immer noch sehr Hoch. Mein alter Collie schafft den Sprung in den Kombi nicht mehr. Auch die kleinen Shelties sitzen deswegen auf der Rückbank. Wer da einen Kühlschrank hinein heben möchte, hat eine ganz schöne Höhe zu überwinden.
Reserverad: Befindet sich im Kombi, abgedeckt durch eine Abdeckplatte.
Kombiteil:
Von außen kann man gar nicht erkennen, wie groß der Wagen eigentlich ist. Der Kombiteil ist ca. 10 – 15 cm größer als beim Forman. Allerdings habe ich das Gefühl, das im Forman auf den hinteren Plätzen dafür mehr Platz war.
Es fehlen, wie üblich, vernünftige Staufächer. Die graue Plastikabdeckung ist anfällig und leicht zerkratzbar. An der hinteren Kombikante, innen gibt es immer noch die 2 Verstrebungen. Ich finde sie praktisch, weil ich mitfahrende fremde Hunde daran immer anbinden kann, damit sie nicht durch den Wagen springen können.
Mein großer Collie kann jetzt lang ausgestreckt im Kombi liegen und es passen locker noch 2 Collies daneben.
Irgendwo habe ich gelesen, dass 2 Koffer hintereinander Platz haben. Das kommt auf alle Fälle hin, denke ich.
Als Gartenbesitzer weiß ich den Kombi zu schätzen. Ich hab da schon mal 8 Plastikregentonnen mit je 200 Litern ineinander gesteckt transportiert. Nur im Kombiteil.
Meine Faustregel besagte früher, dass ich alles, was ca. 2 m lang ist, problemlos in das Auto bekomme. Da kann ich dann noch die Kofferklappe schließen.
Wenn ich Bretter von hinten nach vorne über den Beifahrersitz schiebe, schaffe ich sogar bis zu 4 m. Allerdings bleibt da die Kofferklappe etwas geöffnet. Natürlich muss man diese Ladung richtig sichern und ein Fähnchen dranhängen.
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Der Wagen besitzt:
- Servolenkung (endlich, im Forman musste ich mächtig rudern mit dem Lenkrad.)
- Zentralverrieglung
- 2 Sonnenblenden
- ABS
- Getönte Scheiben
- Heckscheibenheizung und beheizte Rückspiegel
- Die Fenster muss man noch mit Hand kurbeln
- Die Außenspiegel sind elektrisch vom Fahrersitz einstellbar.
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Fahrverhalten:
An das Vorglühen des Diesels musste ich mich kurz gewöhnen. Der Wagen springt dann aber schnell und gut an.
Der Dieselmotor ist etwas geräuschvoller als ein Benzinmotor. Ich hoffe es ist wirklich normal, wenn der Schalthebel beim stehen etwas vibriert, wegen dem Motor.
Der Motor ist durchzugsstark. Endlich kann ich wieder Überholmanöver machen. Mein alter hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 135 Km/h.
Die Straßenlage hat mich echt beeindruckt. Der Wagen liegt sicher auf der Straße.
Beim Forman musste ich da manchmal doch vom Gas gehen, damit er in den Kurven nicht ins wanken gerät.
Auf der Autobahn waren die Innengeräusche bei 140 Km/h noch gut zu ertragen. Schneller konnte ich aber noch nicht fahren: Denn ich liebe meinen Führerschein und es gab überall ein Tempolimit von 120 Km/h. Aber schon bei den 140 Km/h merkte ich, das der Wagen noch Reserven hat
Beim Forman lag die beste Reisegeschwindigkeit bei 90-100 Km/h. Im Interesse des Dieselverbrauchs werde ich den Felicia wohl auch so ähnlich fahren.
Allerdings lag der Spritverbrauch beim Forman bei dieser Geschwindigkeit bei ca. 7,5 Litern Superbenzin.
Der Felicia liegt bei 4,2 Dieselkraftstoff.
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Fazit:
Ich hoffe ich habe keine wichtigen Infos vergessen. Wenn ja, gebt mir bitte Bescheid.
Also, ich denke ich hab für wenig Geld, viel Auto erstanden. Wenn der Neue solange hält, wie mein Alter (250000 Km) bin ich glücklich. Bisher macht er einen sehr guten Eindruck.
Allerdings muss man beim Skoda doch mit vielen billigen Plastikverkleidungen zurechtkommen. Einiges an den Verkleidungen, wird nicht lange halten, denke ich.
Da ich aber mit solchen Schönheitsfehlern leben kann, stört es mich nicht besonders.
Was ich brauche ist ein robustes langlebiges Auto. Ich hoffe, dass mein Neuer, meine Erwartungen erfüllt.
ein Testbericht von blkumpusch@gmail.com2009-12-21 09:50:31vom 21.12.2009Empfehlung: nein
Vorteile: verbrauchsarmer Motor, Platzangebot...Nachteile/Kritik: sehr schlechte Qualität, man merkt dass man in einem billigen Auto sitzt
Immer wenn ich etwas Platz brauche leihe ich mir den Felicia Kombi eines Bekannten. So bin ich damit schon einige Kilometer gefahren. Angetrieben vom braven 1,9 Saugdiesel mit 47Kw, aus dem VW Regal, liegt hier natürlich der geringe Verbrauch im Vordergrund wobei mich die Fahrleistungen für einen nicht aufgeldadenen Diesel doch positiv überraschten. Aber all der geringe Verbrauch und die Fahrleistungen trösten nicht über die mangelhafte Qualität hinweg. Die beginnt schon beim Schlüssel welcher sich auf einmal in all seine Bestandteile aufgelöst hat. Wobei ach der Chip für die Wegfahrsperre verlorenging und sich der Wagen nicht mehr starten lies. Auch nach längerem suchen fand ich dieses kleine schwarze Teil nicht mehr und musste etwa 2 Stunden auf meinen Bekannten mit dem Reserveschlüssel warten. Ich gab ihm den Rat diesen gleich mit Tixo zu fixieren damit er nicht ganz ohne Schlüssel dasteht. Abgesehen davon wie unangenehm es ist wenn man sich ein Auto leiht und dann etwas kaputt geht möchte ich nicht wissen was es kostet einen Schlüssel nach zubestellen. Gott sei Dank war ihm das Auto recht egal und er verlangte nichts von mir. Ausserdem freute er sich schon immer wenn ich seinen Kombi benötigte da er dann meinen Wagen fahren durfte. Diese miese Qualität zog sich im Innenraum weiter fort. So löste sich der Kunststoff am Lenkrad vom Kranz und dies bei gerade mal 150tKm. Der Schalthebel war so abgegriffen das man das Schaltschema fast nicht mehr erkennen konnte. Die Zentralverriegelung machte was sie wollte. Mal waren alle Türen auf und manchmal nur 2 oder 3 oder auch keine. Dass man auf das Handschuhfach für den Beifahrerairbag verzichten muss kann ich noch nachvollziehen aber auch hier gibt es bessere Lösungen - siehe BMW bei der E32 und E34 Reihe - wo man den Airbag am Amaturenbrett angebracht hatte. Natürlich kann man keinen Skoda mit einem BMW vergleichen dass gelingt auch heute noch nicht. Gefährlich wurde es mit dem Gaspedal welches gerne mal stecken blieb, leider half hier alles sprühen nichts auch der Tausch des Gasseils änderte nichts an diesem Problem. Wenn wir schon bei den Pedalen sind, das Bremspedal blieb, bei gleichzeitiger Betätigung der Kupplung auch drinnen, erst mit lösen der Kupplung kam es wieder raus. Auch hier wurde viel versucht und keine Lösung gefunden. Insgesamt machte der Innenraum einen solch derart verbrauchten Eindruck als hätte der Wagen bereits 300tKm gelaufen. Man erkennt schon auf den ersten Blick welch billiger Kunststoff hier verwendet wurde. Das System mit dem Lichtschalter hätte auch mit einem Drehschalter gelöst werden können, da in diesem Fahrzeug nie ganz klar war ob das Abblendlicht auch brennt. Am Abend ja leicht erkennbar aber am Tag musste ich immer das Fernlicht betätigen und wenn die Kontrolllampe leuchtete wusste ich das Licht ist an. Eigentlich kein Problem aber da ich auch öfter nach Slowenien fuhr und dort bekanntermasen Licht am Tag Pflicht ist brauchte ich keine Probleme mit dem Licht.
Positiv erwähnen muss ich das Platzangebot, ich habe fast 190 und denoch hatte ich immer genügend Platz, hinter
mir sah es dann zwar schon etwas anders aus aber für ein relativ kleines Auto war ich recht zufrieden.
Das Fahrgefühl ist eher so naja, man hat eigentlich das Gefühl als würde man eine Seifenkiste fahren. Alles wackelt und macht Geräusche der Motor ist laut und das Fahrwerk schwammig. Ich kann mir nicht vorstellen das man mit diesem Auto zu schnell fahren kann denn ich freute mich schon immer auf das nächste Ortsgebiet um nur 50 fahren zu müssen. Ab 100 Km/h fühlte ich mich nicht mehr wirklich sicher zumal im Cockpit die Airbag Lampe dauerleuchtete.
Die Bremsen konnten an meinem mulmigen Gefühl auch nichts ändern da sie bedrohlich flatterten und die Verzögerung mehr als traurig war. Beide Halbachsen machten in engen Kurven Geräusche und würden wohl bald ihren Geist aufgeben.
Die Karosserie aussen, abgesehen davon dass es schönere Autos gibt, hatte an Skoda typischen Stellen Rostansätze. Um nur einige aufzuzählen: Beide hinteren Radläufe stark befallen, unter Scheibengummi Heckscheibe unterkante, sowie an den Kanten der Heckklappe. Die Einstiege zeigten auch schon erste Rostspuren.
Nachdem ich mir den Wagen ein letztes mal geliehen hatte gab ich meinem Freund den guten Rat das Auto so schnell als möglich zu verkaufen. Der Winter kam und es war eine gute Zeit billige Autos los zu werden da viele ein Winterauto suchen.
Fazit:
Positiv:
Verbrauchsarmer Motor mit ausreichend Leistung
Platzangebot dank Kombi sehr gut
bekommt man für ein Butterbrot
Mängel:
Schaltgestänge ausgeschlagen
Flexibler Teil am Auspuff durch
Lenkrad löst sich auf
Rost am ganzen Fahrzeug
Schlüssel auseinder gebrochen
Gaspedal steckt
Bremspedal steckt
Heckscheibenheizung ohne Funktion
Heckscheibenwischer ohne Funktion
eigensinnige ZV
Airbag kontrolle leuchtet
beide Halbachsen vorne
Bremsscheiben vorne
...
ein Testbericht von Volker.D2002-06-24 10:13:33vom 24.06.2002Empfehlung: ja
Seit fast 6 Monaten haben wir als Zweitwagen diesen quietschgelben Skoda Felicia Fun (Pick-Up) mit Verdeck.
Genutzt wird der Wagen in erster Linie für den Weg zu Arbeit und für alle möglichen Transporte.
Es ist schon fantastisch, was man alles auf der Ladefläche unterbringen kann. Angefangen bei 20 Getränkekisten, gefällte Bäume und Sträucher, acht Winterreifen, diverse Umzugskartons... und wenn man Skoda glauben kann, sogar eine EURO-Palette. Praktisch sind auch die Zurrösen auf der Ladefläche.
Ein echter Hingucker ist der Wagen, wenn er innerhalb von einer Minute von Zwei- zum Viersitzer
umgebaut wird: Rückwand aushaken, nach hinten ziehen, einrasten, Sitzbank vorklappen - fertig!
Dann heißt es hinten "Wir müssen draußen bleiben" - wenn man kein Verdeck hat. Daß Verdeck (Preis ca.1000 DM) ist recht fummelig anzubringen (nach üben: ca. 5 Minuten), hält aber einigermaßen dicht. Der Wind pfeift doch immer noch 'rein, aber der Regen bleibt draußen.
Zu dem Verdeck gehört auch noch eine Abdeckung für die Ladefläche. Leider wird die nur mit einem Reißverschluß und drei Klettbändern gehalten. So ganz traue ich dem nicht über den Weg, obwohl bei uns noch alles gut gegangen ist.
Es ist unschön, daß die schwarzen Klettbänder stumpf auf die Karosserie geklebt werden. Dadurch sieht der Wagen ohne Verdeck, aber mit Klettbändern merkwürdig aus.
Die Fahrleistungen und der Verbrauch sind akzeptabel (165 km/h; 7,5 l/100km), das Fahrwerk geht so. Gerade auf schlechten Landstraßen merkt man die geringe Spurbreite, die dünnen Räder und die harte Federung. Es ist eben doch ein Umbau eines Nutzfahrzeuges.
Im Innenraum ist alles so wie im alten Polo. Jedenfalls findet man sich sofort zurecht. Allerdings sind die Sitze nur für Leute bis 1,70 m ausreichend. Die Lehnen und Sitzflächen sind sehr kurz; die Kopfstützen reichen nicht aus.
Trotz dieser kleinen Macken ein Hingucker für Leute mit Transportbedarf.
Aber eine Vollkasko sollte schon drin sein. Wir haben bei Glätte mit der vorderen Stoßstange einen Poller gerammt. Das Teil besteht aus GFK und ist gebrochen. Eine neue Stoßstange kostet mal eben 2.442 DM plus Lackieren plus Arbeitslohn. Unsere Versicherung hasst uns jetzt wahrscheinlich....
Die Rechnung für Stoßstange + lackieren + ein neuer Nebelscheinwerfer + Arbeitlohn lag mal eben bei 3.891.54 DM.... zum Glück zahlt die Vollkasko, und die lassen wir auch stehen.
...
Skoda-Felicia ist genauso schlecht wie der Favorit
ein Testbericht von uwe21072002-02-12 17:39:58vom 12.02.2002Empfehlung: nein
Der Skoda Felicia ist der Nachfolger des Favorit aus der Skoda Serie.
Da die VW Gruppe die meisten Anteile an Skoda hat sollte man eigentlich erwarten das, das Auto um vieles besser ist als sein Vorgänger der Favorit.
Aber leider ist das nicht der Fall, denn die Reparaturanfälligkeit hat sich nur geringfügig gebesset. Das alte Skoda Problem die vorderen Bremsscheiben und Beläge sind noch immer nicht verbessert worden.
So ist wie beim Vorgänger dem Favorit nach jeden 10-15 Tausend Kilometern Fahrleistung damit zu rechnen das die Bremsbeläge gewechselt werden müssen
und nach ca 30 Tausend kommen die Bremscheiben.
Die Bremsen halten bei gewöhnlichen anderen Autos dieser Preisklasse wesentlich länger. Ebenso anfällig ist auch wieder der Anlasser und der Auspuff, sowie die schlechte Lakierung der Karosserie.
Ansonsten ist der Felicia schon besser in der Verarbeitung auch was die Durchzugskraft betrifft.
Leider ist noch immer viel verbesserungsbedürftig, was den jezt höheren Preis ( kostet schon genausoviel wie ein japanisches Modell der gleichen klasse)nicht rechtfertigt.
Also wenn der Skoda mit seinen bekannten Makken endlich verbessert wird dann ist er auch ein Auto das man empfehlen kann- aber das ist im Moment nicht so.
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