Birra Peroni

No-product-image
Leider kein Preis
verfügbar
Auf yopi.de gelistet seit 08/2003

Produktbeschreibung

Birra Peroni

gelistet seit 08/2003

Tests und Erfahrungsberichte

  • Ein gutes empfehlenswertes italienisches Bier

    Pro:

    Geschmacklich gut gelungenes Bier

    Kontra:

    Normalpreis etwas hoch, keine Zutatenliste

    Empfehlung:

    Ja

    Schon lange wollte ich Peroni testen. Und einmal, aber da dachte ich nicht an yopi, als ich mit Angelica an einem Kiosk war, da hatten die \'nur\' Peroni oder Nastro Azzurro, da hab ich es getrunken. An Preis und genauen Geschmack erinnere ich mich nicht mehr, denn Angelica war dabei, und die ist wichtiger.

    Als jetzt das Bierfest beim G78 war, wurde auch wieder u.a. Peroni angeboten, die 0,66-Liter-Glasflasche (ich muss meine Schreibweise um das Wort Glas ergaenzen, fiel mir heute auf: in Deutschland gibt es jetzt Bier in PET-Flaschen habe ich gelesen) war fuer Euro 0,79 angeboten. Da aber Peroni oft hier zu sehen ist, griff ich noch nicht zu (Normalpreis im Supermarkt uebrigens 1,02 Euro). Haette ich vielleicht doch machen sollen denn die Woche darauf bei Spar fuer 0,89! Nein, das war mir zuviel.

    Doch was hat der Mensch manchmal Glueck: jetzt bei Sma in Rahmen der Tiefstpreisaktion Peroni statt 1,02 nur 0,68 Euro! Zwei Testflaschen erstanden und schon, wie mir auf dem Kasenzettel ausgewiesen wird, 0,78 Cent gespart!

    Das Bier, wie die meisten italienischen in Flaschen zu 0,33 und zu 0,66 Liter erhaeltlich. Die Flasche von Peroni ist braun, was mir irgendewie besser gefaellt als gruen (bei Bierflaschen). Ein recht schlichtes Etikett und eine Halskrause schmuecken die Flasche, die mit einem Kronkorken verschlossen ist.

    Auf dem Etikett das Weiss ist mit Rot und wenig Gold bedruckt, Schwarz noch dazu fast als \'Schmuckfarbe\', und das eine unregelmaessige Forma hat, also fast ein Oval das oben und unten abgeschnitten oder gestaucht ist, aber nicht gerade geschnitten sondern abgerundet, und rechts und links nochmal verbreitert ist, also Ausbuchtungen hat.

    In der Mitte steht auf roter Flaeche quer ueber das ganze Etikett bis zu den Verbreiterung recht gross PERONI. Die Schrift selbst negativ in weisser Farbe, umrahmt mit schwarz und goldenem Rand auf rotem Grund, der wiederum weiss und goldfarben umrandet ist.

    Darueber steht in Schwarz und einer Art Schreibschrift Birra und darunter dal 1846 (seit 1846) und darunter wiederum in Gold zwei Aehren, soll wohl Gerste sein. Alles auf weissem Grund. Das ganze wieder umrandet insgesamt erst Gold, dann duenn Weiss dann Rot.

    In der roten Flaeche steht oben Qualità Peroni, dazwischen ein Wappen, und unten steht Tradizione e Naturalità. Die Uebersetzung ist wohl nicht noetig?

    Die Halskrause in den gleichen Farben, ich verzichte auf die Einzelheiten, in der Mitte wieder eine Art Wappen, diesmal gebildet aus den beiden Aehren und dem Schriftzug PERONI mit den gleichen Angaben wie genannt, Birra dal 1846. Darunter allerdings in Grossbuchstaben LA BIRRA ITALIANA, also DAS italienische Bier!

    Die technischen Angaben BIRRA, 66cl, 4,7% vol. Haltbar bis 10/06, gebraut in Bari, Flasche nicht in die Landschaft schmeissen, produziert und abgefuellt fuer
    S.p.A. Birra Peroni, Roma. www.peroni.it. Und nutuerlich der Kassencode.

    Endlich aufmachen, die Flasche: das Bier riecht gut. Es schaeumt nicht heraus wenn man den Kronkorken entfernt, obwohl es nicht sehr gut gekuehlt ist (direkt aus dem Laden, der allerdings ein Klimaanlage hat). Das Bier riecht nicht nur gut, es schmeckt auch gut. Es schmeckt wie ein durchschnittlich gutes Bier, nein besser. Dabei denke ich immer an Diebels, eines der verbreiteten Altbiere in NRW, das man immer trinken konnte, wenn man seine Lieblingsmarken (Schuhmacher, Fuechsschen, Uerige in Duesseldorf z.B.) nicht kriegen konnte.

    Ja, etwas fuer jeden Geschmack, leicht hopfig, leicht malzig, und eine Spur von Herb. Daran hat der Braumeister lange gearbeitet und versucht, da bin ich sicher. Oder ist etwa Chemie drin (vgl. Amstel?).

    Naja, die Angaben dazu fehlen, also glauben wir mal der Angabe Tradition und Natuerlichkeit. Weiter Schlucke, das Bier schmeckt, aus der Flasche, noch ein Schluck, es schmeckt immer noch (die zweite Flasche liegt derweil im Kuehlschrank).

    Erste Vergleiche: besser als Moretti, sueffiger, und weniger Kohlensaeure, also weniger \'Ruelpsdrang\'. Kann man dabei bleiben. Flasche leer, jetzt die zweite aus dem Kuehlschrank auf und den Inhalt in ein Glas gegeossen: Milde schaeumend, die Farbe es Bieres geringfuegig dunkler als andere Helle, Geruch weiterhin serh gut, sogar eher kraeftig vom Schaum kommen und jetzt der Geschmack des etwas keuehleen Beraeus: ja, gut, besser oder anders als beim ungekuehlten kaum, aber natuerlich besser zu trinken.

    Beim Nachdenken: ich werde bewerten mit sehr gut!

    Fazit: Bei diesem Preis durchaus ab und zu nehmen, da kann man nichts falsch machen. Besser als Bijork ist es sicher, besser als Moretti (das zudem preislich noch hoeher liegt) auch, also, was will man mehr.

    Negative Auswirkungen: Bisher keine.

    Gozo-Bernie
    06.09.05