In den letzten Monaten habe ich Euch ja schon einiges über einzelne für mich sehr wichtige Elektronikgeräte berichtet, dies betraf sowohl Technikprodukte in meiner Praxis als auch meiner Privatwohnung.
Nachdem ich Euch unter anderem von Drucker, Fax, Digitalkamera, Handy, CD- und DVD-Rohlingen, Brennprogramm, Mouse, Fernseher und Videorecorder erzählt habe, ist nun mein Monitor in der Praxis an der Reihe, den hätte ich doch fast vergessen.
Erneut werde ich nun den Versuch starten, mich für meine Verhältnisse kurz zu fassen, um den ein oder anderen von Euch nicht allzu sehr zu langweilen, das letzte Mal ist meine Meinung wieder (zu) lang ausgefallen, aber irgendwann einmal schaffe ich das schon noch, lächel.
EINLEITUNG
Vor wenigen Monaten war es dann soweit, mein alter Belinea-Monitor in der Praxis fing nicht nur an zu flimmern, sondern begann auf einmal, sich je nach Tagesform kurzzeitig oder manchmal auch etwas länger zu verdunkeln.
Würde ich bei mir zu Hause diese bedenkliche Entwicklung erst einmal noch in Ruhe verfolgen, kann ich mir das natürlich im Beruf nicht leisten und daher musste ich möglichst schnell handeln.
Ich habe mich dann Anfang November 2002 für diesen 19er-Monitor von Sony entschieden, der genaue Name dieses Modells heißt Sony CPD-G 420.
DESIGN
Wie bei fast allen Produkten ist die Bewertung des Aussehens natürlich sehr subjektiv und sollte bei technischen Geräten nicht im Vordergrund stehen.
Doch da ich mir, ob ich will oder nicht, 5 bis 6x wöchentlich diesen Monitor anschauen darf, sollte er zumindest nicht abstoßend auf mich wirken.
Glücklicherweise ist ein ziemlich gutes Bild des Monitors hier vorhanden, daher kann ich mir eine detaillierte Ausführung sicherlich ersparen.
Meines Erachtens sieht er ein bisschen besser aus, als es die Abbildung hier vermuten lässt, ganz so trist wirkt er auf mich nicht.
Zumindest wenn ich diesen Monitor mit dem alten Modell von Belinea vergleiche, ist dieser doch erheblich schlanker geformt und nimmt dadurch auch weniger Platz für sich in Anspruch.
Die hellgraue Farbgebung ist naturgemäß nichts Besonderes, allerdings wäre es aus meiner Sicht auch nicht so wahnsinnig ratsam, einen Bildschirm in beispielsweise knallrosa direkt an der Anmeldung in der Praxis aufzustellen.
Ich beurteile das Design dieses Sony CPD-G 420 insgesamt als ansprechend und bewerte es somit als gut.
VERARBEITUNG
Ganz kurz kann ich mich hier fassen, den die Verarbeitung ist edel, viel mehr brauche ich eigentlich kaum noch zu sagen, meine ich.
Ganz sicher hätte ich diesen Monitor schon nach wenigen Tagen wieder umgetauscht, sollten das Gehäuse oder die Verarbeitung der Tasten am Monitor mich beunruhigen.
Die Garantie beträgt übrigens drei Jahre, dies noch als kleine Randbemerkung.
Meiner Meinung nach weist der Sony CPDG 420 eine sehr gute Verarbeitung auf.
TECHNIKDATEN
Ganz kurz möchte ich an dieser Stelle die wichtigsten technischen Daten für die Interessierten von Euch auflisten, um dann aber auch schnell wieder (den für einen persönlichen Erfahrungsbericht doch sehr trockenen) Bereich wieder zu verlassen.
Der CPD-G 420 von Sony ist ein 19-Zoller, somit für mich schon eine Steigerung zu meinem alten 17er.
Maximale Auflösungsrate: 1920 x 1440 (ich benutze allerdings 1280 x 1024) Pixel
Bildröhre: Trinitron-Bildröhre, 19 Zoll
Gewicht: 28 kg
Umfang: 45 x 47 x 46 cm
Bildschirmdiagonale: 48 cm
Anschlüsse: 2x Video, 4x USB
Farbe: (nur)
hellgrau
Besonderheiten: flache Bildröhre + Antireflexions-Schicht + verstellbarer Sockel
Dies nur als kleine Übersicht und jetzt schnell weiter.
INSTALLATION
Wie bei Sony oft so üblich, ist auch dieses Gerät nicht gerade von geringem Umfang und ganz bestimmt ebenfalls kein Leichtgewicht.
Habt Ihr diesen G420 aber einmal auf die Schreibplatte gewuchtet, steht meiner Meinung nach einem sehr komfortablem Umgang nichts mehr im Wege.
Ihr habt nämlich die Möglichkeit, den Winkel des Bildschirms zu verändern und dies sowohl nach oben und entsprechend nach unten als auch nach rechts und links.
Dies war für mich völlig neu und ich habe diese Möglichkeit direkt als sehr angenehm empfunden.
Ihr könnt Euch somit Euren Blickwinkel sozusagen selbst maßschneidern, sehr schön.
Wie ich schon kurz erwähnte, wähle ich nicht die maximale Auflösung, meine beträgt exakt 1280 x 1024 bei 85 Hertz.
Die Installation beziehungsweise das Auf- und Einstellen des Sony G-420 verlief problemlos.
BILDQUALITÄT
Dies ist natürlich ein sehr maßgeblicher Punkt, gar keine Frage.
Was die Qualität des Bildes angeht, kann ich eigentlich nur die volle Punktzahl vergeben, ich bin von dieser jedenfalls absolut begeistert.
Zunächst dachte ich, dass mir diese nur so toll vorkäme, da ich von meinem älteren Monitor eventuell gegen Ende nicht gerade verwöhnt worden war, doch inzwischen bin ich mir doch ziemlich sicher, dass die Bildqualität allerhöchsten Ansprüchen genügt, vergleiche ich diese nämlich mit anderen Monitoren bei Kollegen oder Freunden.
Natürlich gibt es hier bei diesem Gerät nirgendwo ein Flimmern zu beobachten, Verzerrungen an den Rändern oben, unten, rechts und links sind hier ein Fremdwort.
Allerdings hatte ich auch eigentlich nichts Anderes erwartet, wenn ich ehrlich seindarf.
Die edle Trinitron-Röhre sorgt für ein farbintensives und sehr detailliertes Bild, auch nach einer längeren Dauer schmerzten meine Augen nicht.
Eben dieses Trinitron-Verfahren sorgt dafür, dass Ihr, auch wenn die Sonne auf den Bildschirm scheint, nicht geblendet werdet, eine Reflektion findet eben nicht statt und das ist für meine Arbeit sehr wichtig.
Genau so hatte ich mir die Bildqualität gewünscht, hier werdet auch sicher Ihr keinen Grund zur Beanstandung finden, da bin ich mir sicher.
ANSCHLÜSSE
Bei den zahlreichen Möglichkeiten beziehungsweise der Vielfalt an technischen Geräten heutzutage, darf dieser Punkt sicher nicht mehr unterschätzt werden.
Die schon vorhin erwähnten beiden Video- und vier USB-Anschlüsse lassen für mich keine Fragen offen.
Zwei unterschiedliche Rechner könntet Ihr zum Beispiel an die einen und solche (für mich inzwischen sehr wichtig gewordenen) Geräte wie Drucker, Fax, USB-Mouse oder Scanner an die anderen Einbuchtungen anschließen.
Was habe ich von dem tollsten Monitor, wenn die Anschlüsse nicht ausreichen, doch auch hier hat Sony anscheinend mitgedacht und ich habe wiederum nichts zu meckern, okay.
MENÜFÜHRUNG
Ohne mich hier lange aufhalten zu wollen, kann ich Euch sagen, dass das Monitormenü nahezu selbsterklärend ist, problemlos solltet Ihr sämtliche Einstellungen wie Farbe, Sprachauswahl, Kontrast, Helligkeit usw. vornehmen können.
Die beim Sony G420 vorhandene sogenannte Funktion "Picture-Effect" ermöglicht Euch die Auswahl zwischen "Standard", "Professionell" und "Dynamisch", dies war mir bislang völlig unbekannt und somit ganz neu für mich.
Je nachdem, wo Euer Schwerpunkt liegt (ob zum Spielen, für Tabellen oder Texte oder hochauflösende Grafikprogramme), stellt Ihr das entsprechend gewünschte "Niveau" ein.
Ich habe Standard gewählt, da in der Praxis selten Grafikanwendungen und schon gar nicht Spiele in Betracht kommen.
Solltet Ihr doch wider Erwarten einmal Probleme haben, leistet das meiner Meinung nach sehr gut strukturierte Handbuch nützliche Hilfe.
Die Menüführung des G-420 ist somit auch top.
PREIS
Wie so oft, wenn ein technisches Produkt von hoher Qualität ist, wirkt sich dies (wenig erstaunlich) auf den Preis aus, ähnlich ist es auch hier.
Im November 2002 zahlte ich bei Saturn exakt 599 Euro.
Damit kann ich aber, ehrlich gesagt, gut leben und das nicht nur, weil ich diesen Kauf von der Steuer absetzen kann.
Einen nagelneuen, hochqualitativen großen 19er Monitor von Sony mit Trinitron-Röhre für unter 500 Euro zu bekommen, halte ich für eher unwahrscheinlich.
Ich möchte natürlich in diesem Fall nicht von einem Schnäppchen reden, doch für besonders überteuert halte ich diesen Sony-Monitor nicht.
FAZIT
Mein Gesamturteil, was den Monitor Sony CPD-G 420 betrifft, fällt schließlich durch und durch positiv aus.
Es sind für mich (zumindest bislang) nach nunmehr vier Monaten des Gebrauchs keine negativen Punkte ersichtlich.
Sollte sich dieser Monitor als nicht robust zeigen, die Langlebigkeit fragwürdig sein, werde ich diesen Bericht selbstverständlich entsprechend updaten.
Die Bildqualität ist meiner Ansicht nach fantastisch, zusätzlich verstärkt durch die antireflektierende Trinitron-Röhre, so dass diese flache Röhre nicht nur gut aussieht, sondern ich zudem auch nicht geblendet werden kann.
Die Menüführung gestaltet sich kinderleicht, die Anschlussmöglichkeiten sind sehr zahlreich und die Verarbeitung in gewohnter Sony-Qualität.
Noch nicht einmal der Preis konnte mich auch nur annähernd abschrecken, so dass einer Top-Bewertung meiner Meinung nach überhaupt nichts im Wege steht.
Somit gibt es für diesen Sony-Monitor von mir die volle Punktzahl.
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