Sony MZ-N505 gelb
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Sony MZ-N505 gelb
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Sony MZ-N505 gelb

 Minidiscplayer
Platz 45 in der Kategorie "Portable MD-Player (Minidiscplayer)". Edit-Funktionen: vorhanden / Gewicht: 142 Gramm / Optischer Digital-Eingang: vorhanden / Fernbedienung: vorhanden / Jog Dial: nicht vorhanden / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)

Sony MZ-N505 gelb Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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Mini in my Pocket :-)

ein Testbericht von 2007-01-31 09:21:45 vom 31.01.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Guter Klang, PC - Transfer, Robust...
Nachteile/Kritik: unausgereifte Software, Transferlimitierungen
Sony Minidisc MZ-N505


Vorwort

So! Es geht hier um meinen ersten portablen Minidiscrecorder. Ich habe mir dieses Gerät zugelegt, weil ich einen kleinen, robusten, unkomplizierten Wegbegleiter für – wie heißt es so schön – „Sport und Fun“ gesucht habe.
Als Alternative standen noch diverse MP3-Player auf dem Plan. Warum ich dann aber doch zur Minidisc griff, wird sicherlich im Folgenden klar.

Produktausstattung (weitestgehend von www.Sony.de abgeschrieben)

- NetMD Technologie (Download Musik vom PC auf MiniDisc)
- USB Anschluss am Gerät MP3/WMA/WAV Kompatibel
- "Group"-Funktion
- ATRAC Type-R DSP
- G-Protection Jog Proof (200 Sek.)
- MDLP (2x/4x Longplaymodus)
- AA-Batterie im Gehäuse
- "Pop-Up" MD-Lademechanismus
- Batteriezustandsanzeige
- Bis zu 53/16 Std. Wiedergabe/Aufnahme
- Sampling Rate Converter
- Digital Mega Bass
- AVLS (autom. Lautstärkebegrenzung)
- Anschlüsse: Line In/Out, optischer Digitaleingang
- Bedienung: verschiedene Wiedergabemöglichkeiten (Repeat, Shuffle, etc.)
- Editfunktionen (Move, Erase, etc.)
- Rec. Syncro für zeitgleiche Aufnahme
- LCD Anzeige am Gerät
- Zubehör: Kabelfernbedienung
- Open MG Jukebox Software 2.2
- USB-Kabel
- optisches Digitalkabel
- Ohrhörer
- Netzteil
- AA-Akku
- Gürteltasche


Erster Eindruck

„Erstaunlich viel Um- und Werbeverpackung bei einem so kleinen Gerät“, das war mein erster Gedanke, als ich die Schachtel in der Hand hielt. Der Karton ist etwa halb so groß, wie ein Schuhkarton, der Minidiscman hingegen genau 81,0x27,7x74,4 mm. Wie sich dann aber herausstellen sollte ist die Verpackung randvoll mit Gerät und Zubehör. Man findet alles (siehe auch Produktausstattung) was man braucht um direkt loszulegen – quasi „Plug’n Play“.

Der Player selber wirkt auf den ersten Blick edel-silbrig (es gibt auch andere Farben!), wie sich aber schnell herausstellt ist es einfachster Kunststoff und kein gebürstetes Aluminium. Nichts desto trotz robust genug, um auch mal einen kleinen Sturz zu überleben; aber man sollte so ein Gerät eh nicht fallen lassen, ne?
Ein Mini-LC-Display ziert den oberen Rand des Geräts und Stecknadelkopf große Knöpfchen umringen ein halbmittig angeordnetes Navigationspad für grundlegende Abspielfunktionen.
Anschlüsse für Line-In, Kopfhörer, Netzteil und USB (verborgen hinter einer Gummiabdeckkappe) findet der Benutzer an den Seiten des Gerätes.
So weit, so gut. Schlecht siehts nicht aus, richtig gut aber auch nicht; alles ein bisschen klein geraten, aber das liegt nunmal in der Sache der Natur.

Die beigefügte Kabelfernbedienung hingegen ist wirklich schlecht designt. Sie ist pechschwarz und birgt ebenfalls pechschwarze Knöpfchen, die man schwer auseinanderhalten kann. Man sollte sich schnell mit ihr vertraut machen um die Bedienung blind zu beherrschen.
Einziger Lichtblick im „Pechschwarzen“ ist, dass man die Fernbedienung mit jedem handelsüblichen Walkmankopfhörer verbinden kann. Man kann so Geld sparen, indem man Kopfhörer ohne eigene Fernbedienung erwirbt und diesen einfach an die Sony 505-eigene anhängt.


Bedienung

Die Bedienelemente am MD-Walkman selber sind – wie oben beschrieben – sehr klein, aber trotzdem gut angeordnet.

Abspielen von MDs:

Die Bedienung via Navigationspad beim reinen Abspielen der MDs erfolgt simpel, wie man es von CD-Playern, Tapedecks etc. gewohnt ist (Play, Pause, Stop, Vor, Zurück).

Aufnahme:

Die Aufnahme ist ungleich komplizierter. Man kann zwischen zwei grundsätzlichen Aufnahmemodi wählen. Zum Einen direkt per „Line-In-Kabel“ von der jeweiligen Aufnahmequelle, wie bspw. CD-Player, zum Anderen über einen PC mit USB-Anschluss.

Per Line-In wurschtelt man sich doch recht umständlich durch diverse Menüs des MD-Walkman, hat man aber einmal den Bogen raus geht die Aufnahme locker von der Hand, zumal einem diverse Automatikversionen eine Menge Arbeit ersparen. Der Player erkennt z.B. automatisch, mit erstaunlicher Genauigkeit, wann ein CD-Track zu Ende ist und ein neuer beginnt. Er setzt dann Trackmarkierungen, so dass man beim Abspielen, wie bei einem CD-Player, später direkt einen Song anwählen kann.
Die eigentlich Schwerstarbeit ist das Benennen der einzelnen Tracks. Das Minidisc-Medium bietet die tolle Möglichkeit, den Tracks Titel zu geben, die dann später beim Abspielen auf dem Display angezeigt werden, doch müssen diese Titel in mühevoller Kleinstarbeit dem Player erst beigebracht werden. Das Problem ist schlicht und ergreifend die fehlende Tastatur. Man blättert sich also Stück für Stück durchs Alphabet, bis man entsprechenden Buchstaben gefunden hat...
Für solche Gewaltaktionen wählt man dann besser...

...die Aufnahme per PC:
Sony liefert eine Jukebox-Software („openMD“)mit, die schnell auf dem heimischen Rechner installiert ist. Nun brauch man nur noch den MD-Walkmann mit ebenfalls mitgeliefertem USB-Kabel an den PC anzuschließen und schon geht es los. Man hat nun Zugriff auf (natürlich!) den Inhalt der PC-Festplatte, das PC-CD-ROM-Laufwerk und den MD-Walkmann, sprich auf den Inhalt der eingelegten MD. Transferieren lassen sich Audio-CDs, WAV-Files und MP3s.
Nun geht das Kopieren von Songs sehr viel zügiger und komfortabler von der Hand. Songs können verschoben, betitelt werde und in Gruppen zusammengefasst werden.
Apropos „Gruppen“: Ein sehr feines Feature, wenn man mehrere CDs auf eine MD kopiert. Man kann mit Hilfe dieser Gruppen ganze Alben auf der MD von einander separieren.
Beispiel: Zwei unterschiedliche Alben X und Y werden auf eine MD gepackt. Nun erstellt man eine Gruppe „X“, eine andere Gruppe „Y“ und verteilt entsprechende Songs auf entsprechende Gruppe. Möchte man nun nur die Songs von „Y“ hören, so wählt man einfach diese aus und überspringt so komplett die Gruppe, sprich das Album, „X“. Vergleichbar vielleicht mit einer Ordnerstruktur bei einem PC.
Nun haben sich vielleicht schon einige gefragt „Moment mal! Zwei CDs auf eine MD kopieren? Seit wann geht denn das?“... Tja, das geht schon einige Zeit bei den neueren MD-Recordern.
Im normalen Aufzeichnungsmodus (SP=Shortplay) passen je nach Medium ca. 73 bis 80 min Musik auf eine Minidisc. Zusätzlich unterstützt der Recorder die Modi LP2 (LP=Longplay) und LP4. Bei diesen verdoppelt bzw. vervierfacht sich die Aufnahmekapazität bei allerdings verminderter Klangqualität (dazu später mehr).
Und nun führt eines zum anderen...und zu den Nachteilen des PC-Transfers: Es lassen sich hier nur die Modi LP2 und LP4 nutzen! Sony erlaubt es nicht (warum auch immer...) über das USB-Kabel die höchste Klangqualität an den MD-Walkman zu schicken. Der Benutzer wird sich aber wundern, dass er trotzdem als Übertragungsart „SP“, also die maximale Klangqualität, wählen kann. Hier wird LP2-Qualität im SP-Modus übertragen, damit die Disc auch auf Playern abspielbar ist, die LP nicht unterstützen. Wenn man’s weiß...
Der zweite Nachteil ist, dass man lediglich dreimal ein und den selben Song transferieren kann, ein viertes Mal ist erst dann wieder möglich, wenn entsprechender Song zuvor wieder vom MD-Walkman auf die Festplatte des PCs zurückgesichert wurde. Sony nennt dieses Überspielen von PC zu MD-Recorder deshalb „Ein- und Auschecken“. Diese Sperre hat Sony implementiert, um wildes Vervielfältigen zu verhindern.
Als letzten Nachteil der Software ist deren Instabilität zu erwähnen. Vielfach stürzt das Programm ohne ersichtlichen Grund ab. Abhilfe ist aber schnell gefunden: Im Internet lässt sich schnell eine Alternativsoftware namens „SonicStage“ finden, die ebenfalls von Sony entwickelt wurde, offensichtlich frei downloadbar ist, deutlich stabiler läuft und zu dem noch einen Tick einfacher zu bedienen ist.


Technik

Die Minidisctechnologie ist mit nunmehr gut 10 Jahren nicht mehr die jüngste, aber dennoch relativ leistungstark. Eine Minidisc ist wiederbeschreibbar (Sony spricht von ca. 1.000.000x !!!), aber anders als die bekannten CD-RWs (wiederbeschreibbare CDs) wird als Basis die Magneto-Optische-Technik verwendet, ähnlich der des Massenspeichermediums WORM.
Rein von der Datenmenge betrachtet kann eine MD ca. 150 MB (Megabyte) aufzeichnen. Da aber Minidiscs mittlerweile wohl nur im Audiobereich genutzt werden (es gab mal für PCs MD-Laufwerke, diese konnten sich aber nie wirklich durchsetzen) spricht man nicht von MB, sondern rechnet lieber in Minuten. Gebräuchlich MD-Medien fassen 74 bzw. 80 Minuten im normalen Aufzeichnungsmodus „SP“.
Die Audiotracks werden im Format ATRAC (Adaptive Transform Acoustic Coding) auf der Minidisc abgelegt. ATRAC kann man in etwa mit MP3 vergleichen. Grob gesagt: Hier wird das original Audioformat um gewisse Frequenzen, die das menschliche Gehör nicht wahrnehmen kann, reduziert und so in komprimierter Form auf der MD aufgezeichnet. Die normale Komprimierungsrate im „SP“-Modus liegt hier bei ca. 1:10. Nicht von der Hand zu weisen ist, dass eventuell auch Audiodetails verloren gehen, die so manch ein geübter Hörer tatsächlich noch hätte hören könnte. In der Praxis wird der Normalhörer keine Unterschiede feststellen. Anders sieht das bei den Modi „LP2“ und „LP4“ aus. LP2 verdoppelt die Kapazität einer MD, halbiert aber quasi die Datenmenge von SP und somit auch die Klangqualität. Aber trotzdem ist der Unterschied nicht so deutlich. Gerade im Mobilen Bereich, wenn man also draussen unterwegs ist, ist die Klangqualität immer noch sehr gut und nahe an der CD. LP4 nun macht aber deutlich, wie sich Komprimierung auswirkt. Die Datenmenge wird im Vergleich zu LP2 nochmals halbiert, zu SP geviertelt, die Aufnahmekapazität vervierfacht. Der Klang leidet aber nun doch deutlich. Von LP4 würde ich abraten. In Zeiten von CDs (und DVDs) sollte man sich nicht mit „schlechter Kassettenqualität“ zufriedengeben. Lediglich Hörspiele sind in LP4 gut anzuhören.
Anmerkung zum Transfer von MP3s vom Computer auf Minidisc: Da MP3s bereits datenreduzierte Audiofiles sind, also theoretisch schon schlechter sind als das Original, kann bei dem Transfer ins ATRAC-Format (und nur in diesem zeichnet ein MD-Recorder auf) zwangsläufig als Resulat nur ein noch schlechteres Audiofile entstehen. Das ist natürlich alles nur Theorie.


Sonstiges und Fazit

Ich wollte einen kleinen, robusten Wegbegleiter mit guter Klangqualität, einfacher Bedienung und der Möglichkeit MP3s einfach zu übertragen. Da ich viel Joggen gehe und durchaus auch den ein oder anderen Crosslauf wage, war wichtig, dass der Player mich auch dann anstandslos mit Musik versorgen kann, ohne zu leiern (Kassettenwalkmann) oder zu springen (CD-Walkmann). Zuerst kam nur ein MP3-Player mit Speicherkarten in Frage. Die Geräte haben keine mechanischen Bauteile, fallen so nicht durch Erschütterungen aus und lassen sich problemlos an einen PC anschließen. Dann viel mir beim Händler ein MD-Walkman ins Auge. Einige Geräte konnte man mittlerweile ebenfalls an PCs anschließen, bliebe also nur noch die Stossfestigkeit zu überprüfen. Und diese ist trotz Mechanik sagenhaft! Ich habe es bisher nicht geschafft mit aller Gewalt meinen MD-Walkman aus der Ruhe zu bringen.
Letzten Endes war das K.O.-Kriterium für den MP3-Player die teuren Medien. Eine 64MB-Speicherkarte ist am ehesten mit einer MD zu vergleichen: Bei akzeptabler Klangqualität fast diese Karte ca. 64 Minuten Musik (1 MB= 1 min) und kostet ca. 25-30 €uro. Eine MD fast ca. 74-80 Minuten Musik und kostet ca... 1,50 €uro
Da fiel die Entscheidung leicht.
Viele Leute verweisen dann gerne noch auf die Größe eine MD-Walkman. Dieser ist, wie ich finde klein genug. Ob nun Feuerzeuggröße (kleinster MP3-Player) oder Zigarettenschachtel (MD-Walkman) ist schon fast egal. Passt beides in die Hosentasche.
Außerdem hat eine Minidisc mehr Stil... ;-)

Das Gerät hat sicherlich einige Mängel (undurchsichtige Kabelfernbedienung, schlechte Software, Limitierung beim Datentransfer), aber im Gesamten gesehen ist das Gerät eine klasse Investition für den mobilen Bereich gewesen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Sony MZ-N505 gelb  Minidiscplayer: 5,0 ausgezeichnet
Verarbeitung:Verarbeitung von Sony MZ-N505 gelb  Minidiscplayer: 4,0 gut
Ausstattung:Ausstattung von Sony MZ-N505 gelb  Minidiscplayer: 4,0 gut
Design:Design von Sony MZ-N505 gelb  Minidiscplayer: 5,0 ausgezeichnet
Tragekomfort:Tragekomfort von Sony MZ-N505 gelb  Minidiscplayer: 5,0 ausgezeichnet
Bedienkomfort:Bedienkomfort von Sony MZ-N505 gelb  Minidiscplayer: 4,0 gut
Bedienungsanleitung:einfach & übersichtlich
Service:gut
Akkulaufzeit:Akkulaufzeit von Sony MZ-N505 gelb  Minidiscplayer: 4,0 lang
Klang:Klang von Sony MZ-N505 gelb  Minidiscplayer: 4,0 gut
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Kommentare
eisengelchen
eisengelchen, 14.03.2007
Liebe Grüße :o
hemasch
hemasch, 31.01.2007
sh
indra
indra, 31.01.2007
SHLiebe Grüße, Indra
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Produktbeschreibung Sony MZ-N505 gelb

 
Allgemeine Informationen Sony MZ-N505 gelb
gelistet seit: 22.09.2003
Hersteller: Hersteller: SonySony, www.sony.de
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Produktbewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00
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