Nun ein Bericht über meinen treuen Begleiter: Den tragbaren Sony MiniDisc Recorder MZ-R70.
Ich habe ihn nun schon seit etwa zwei Jahren und habe zu guten alten D-Mark Zeiten 399 DM bezahlen müssen, um ihn mein eigen nennen zu dürfen.
Bekommen habe ich für das Geld:
MD-Player
Kabelfernbedienung
Kopfhörer
Optisches Kabel
Tragetasche
Akku
Ladegerät
Mein Kaufgrund:
Ich habe mir diesen Player gekauft, weil mir portable CD-Player zu groß sind. Man kann die nicht eben mal in die Hosen- oder Jackentasche stecken. Ein Walkman benutzt das meiner Meinung nach veraltete Medium Kassette. Bei Kassette stört mich, dass man oft lange suchen muss, um ein bestimmtes Lied zu finden. Außerdem ist die Qualität nicht so gut wie bei einer MiniDisc (MD). Vor zwei Jahren gab es auch schon die ersten MP3-Player. Doch ich habe mich letztendlich doch für einen MD-Walkman entschieden, da ich damit auch in Urlaub wollte. Auf einen MP3-Player mit 128 MB Speicher passen nur etwa 35 Lieder. Bei einem MD-Walkman kann ich mir beliebig viele MDs kaufen, bespielen und mit in Urlaub nehmen. Ein weiterer Kaufgrund: MD-Walkman sind einfach cool und praktisch.
Meine Kaufkriterien:
Ich hatte mich also für einen MD-Walkman entschieden. Doch welcher sollte es sein?
Er sollte:
gut aussehen
aufnehmen können
mit AA Batterien betrieben werden können
eine Kabelfernbedienung haben
einen optischen Line-In haben
weniger als 400 DM (ca. 200 Euro) kosten
All diese Kriterien wurden vom MZ-R70 erfüllt. Da kam es mir grad recht, dass dieser Player zum Kaufzeitpunkt von 599,- auf 399,- reduziert wurde. Den aktuellen Preis weiß ich leider nicht. Im Solinger Saturn gibt es den gar nicht mehr zu kaufen.
Der Walkman sollte aufnehmen können, weil ich zuhause keinen MD-Recorder habe. Auch heute ist es noch mein einziges Gerät, das MDs aufnimmt und abspielt.
Es gibt MD-Walkmans, die mit "normalen" AA Batterien betrieben werden und welche, die einen speziellen viereckigen Akku haben, der dann weniger Platz einnimmt. Der Eckige Akku hat den Vorteil, dass der MD-Walkman dann keine Ausstülpungen für eine runde AA Batterie hat, da AA Batterien einen größeren Durchmesser haben, als die Player normalerweise dick sind. Ich wollte unbedingt einen, der mit AA Batterien betrieben wird, damit ich auf langen Reisen Ersatzbatterien mitnehmen kann, wenn der Akku leer geht. Ein zweiter spezieller viereckiger Akku wäre mir zu teuer gewesen.
Eine Kabelfernbedienung wollte ich haben, damit ich nicht immer den Player aus meiner Tasche kramen muss, um etwas umzustellen.
Den optischen Line-In brauche ich, um die Musik digital aufzunehmen. Ich habe eine Soundkarte mit Digitalausgang und den nutze ich zur Aufnahme.
Der MD-Walkman:
Ich habe den Walkman in blau gekauft. Erhältlich ist er aber auch in silber. Er ist nur ca. 81 x 74 x 26,2 mm (B/H/T) groß und ohne MD und Batterie nur 115 g schwer.
Um den Deckel zu öffnen muss man auf einen Knopf drücken und der Deckel, bestehend aus der kompletten oberen Hälfte des Walkmans klappt auf. Das finde ich besser als ein Schiebeöffner, da man bei einem Schiebeöffner schon etwas hantieren muss, um ihn mit einer Hand zu betätigen. Den Knopf kann man auch einhändig leicht drücken und behält den Walkman dabei fest in der Hand. Es ist also mehr Sicherheit geboten und man lässt den Player
nicht so leicht fallen
Um die MD reinzuschieben braucht man dann aber doch 2 Hände. Mit einer Hand geht das nur sehr schwer.
Die Bedienelemente sind übersichtlich und klar gekennzeichnet. Im großen und ganzen sind es Knöpfe, wie sie auf jedem Kassetten-Walkman oder Discman zu finden sind. Es gibt zusätzlich noch Knöpfe zur Bedienung des Menüs und zur Aufnahme.
Mir gefallen die Knöpfe sehr gut, da sie gut angeordnet sind und man sie auch blind findet. Der Druckpunkt ist gut gewählt und ein Klicken signalisiert, dass der jeweilige Knopf betätigt wurde.
Display:
Das Display ist etwa 50 x 9 mm groß und zeigt alle wichtigen Informationen wie Zeitanzeige, Wiedergabemodus, Pegelanzeige, Bass, Batteriestand, MD-Status (ob sie sich dreht) und Titel/Fehlermeldungen/Status/Titelnummern. Das Display ist leicht abzulesen und kontrastreich. Leider ist es nicht beleuchtet.
Es stehen vier Anschlüsse zur Verfügung:
- 2x Kopfhöreranschlüsse
- Line-In (Optisch)
- Microfoneingang
Die Kopfhöreranschlüsse:
Die zwei Kopfhöreranschlüsse gefallen mir sehr gut. Denn so kann ich an einem die Fernbedienung anschließen und am anderen die Kopfhörer. Das ist sehr praktisch, denn so habe ich keine schwere Fernbedienung an den Kopfhörern hängen und sie ziehen nicht unangenehm nach unten.
Wenn man die Anschlüsse so nutzen möchte, muss man sich allerdings andere Kopfhörer holen, als die die standardmäßig dabei sind. Denn diese sind zu kurz, da sie dafür ausgelegt sind an der Kabelfernbedienung angeschlossen zu werden.
Line-In (Optisch) / Aufnahme:
Kommen wir nun zur Aufnahme. Ich schließe dazu den MZ-R70 mit dem optischen Kabel an meinem PC an. Die digitale Aufnahme bietet die beste Tonqualität und ein großes Maß an Komfort. Denn der Recorder erkennt so automatisch, wann ein Lied beginnt und aufhört. Man stellt den Walkman auf Aufnahme und er beginnt genau dann mit der Aufnahme, wenn man das aufzunehmende Lied abspielt. Außerdem markiert er automatisch, wo ein Lied aufhört und das nächste beginnt. So kann man später komfortabler von Lied zu Lied wechseln. Das Aufnehmen geschieht in Echtzeit. Die Aufnahme dauert also so lange, wie das aufzunehmende Lied.
Hinweis: Optische Kabel sind Glasfaserkabel. Nicht knicken, da sie sonst zerbrechen und unbrauchbar werden!
Mikrofoneingang:
Um diese Aufnahmefunktion auszuprobieren habe ich mal ein Mikro angeschlossen und etwas aufgenommen. Die Aufnahmequalität hängt hier sehr stark auf die Qualität des Mikrofons ab. Der Recorder nimmt in Echtzeit auf. Wenn auf die MD z.B. 75 min. draufpassen, kann man auch 75 min. mit dem Mikrofon aufnehmen.
Die Tonqualität:
Die Tonqualität fand ich bis jetzt immer sehr gut. Ich hör keinen Unterschied zu einer CD. Dabei ist es egal, ob ich von CD oder MP3 auf MD aufnehme. Der MZ-R70 schafft eine Frequenz von 20-20.000 Hz plus/minus 3dB. Die Höhen sind klar und die Bässe satt. Wem der Bass nicht genügt, kann ihn in 2 Stufen digital erhöhen.
Funktionen:
Die Tracks lassen sich betiteln, so dass der Titel durch das Display läuft, wenn man das Lied anwählt. Das betiteln ist jedoch sehr mühselig, da man jedes Zeichen einzeln eingeben muss, indem man die ganze Zeichenliste durchgeht. Es lohnt sich, wenn man viele MDs hat, die man nur selten löscht. Es lassen sich sowohl die einzelnen Lieder betiteln, als auch die MD. Der MD-Titel läuft durch das Display, sobald man die MD eingelegt hat.
Titel lassen sich einzeln löschen, oder verschieben, so dass sie die gewünschte Reihenfolge haben.
Der MZ-R70 besitzt einen 40 sek. Anti-Shock Speicher. Dieser kompensiert durch Stöße verursachte Aussetzer. In den zwei Jahren ist erst einige Male die Musik ausgesetzt und dann auch nur für etwa 1-2 Sekunden.
Man kann sich die Zeit anzeigen lassen, die ein Lied schon läuft, die Zeit, wie lange ein Lied noch laufen wird (also rückwärts) und die Zeit, die die ganze MD noch laufen wird.
Dann bietet der Player noch AVLS (Automatic Volume Limiter System). Durch diese Funktion wird ein Limit gesetzt, damit man die Lautstärke nicht ganz so hoch stellen kann. Ich habe diese Funktion eingeschaltet, da ich mein Gehör schützen möchte und mir die mit AVLS einstellbare Lautstärke reicht.
Akku:
Es ist ein Nickel-Cadmium Akku dabei, der nach Betriebsbeschreibung 6,5 std. halten soll. Diesen Wert kann ich nur bestätigen und muss sagen, dass der Akku sogar schon mal länger gehalten hat. Es kommt auf die Umgebungstemperatur an. Als ich Urlaub in Laos gemacht habe, wo es etwa 32 °C im Schatten waren, hat der Akku ca. 8 std. gehalten.
Ist der Akku einmal leer, braucht man nur das Ladegerät am MD-Walkman anschließen und die "Stopp-Taste" drücken. Schon fängt der MZ-R70 an, den Akku aufzuladen. Die Ladezeit beträgt etwa 3 std.
Auch nach 2 Jahren Gebrauch funktioniert mein Akku noch. Allerdings merke ich, dass die Leistung langsam nachlässt. Die Betriebsdauer beträgt jetzt nur noch etwa 5 std.
Kabelfernbedienung:
An der Fernbedienung befinden sich fast alle Knöpfe, wie am Player selbst. Nur aufnehmen kann man nicht über die Fernbedienung. Nach einigem Gebrauch kennt man alle Tasten sowie Menüfunktionen auswendig und kann die Fernbedienung blind bedienen. Wie der Player hat auch die Fernbedienung eine "hold-Taste", mit der man die Knöpfe vor ungewolltem Betätigen schützen kann.
Die Fernbedienung ist aus Plastik, leicht und sehr handlich. Allerdings zeigt sie nun nach 2 Jahren einige Verschleißerscheinungen. Ich muss manchmal etwas fester auf die Knöpfe drücken, damit der Player reagiert. Die wichtigsten Knöpfe sind oben angebracht und lassen sich leicht mit dem Daumen bedienen.
Einziger Nachteil ist, dass die Fernbedienung kein Display hat, wie es viele neuere MD-Walkmans haben.
Fazit:
Ich habe nie bereut mir den MZ-R70 gekauft zu haben. Vor allem die zwei Kopfhöreranschlüsse gefallen mir sehr gut. So kann man auch mal zu zweit hören. Ich hab mich mal umgeschaut und finde nur sehr selten andere Player mit 2 Anschlüssen. Einziges Manko ist das fehlende Display bei der Fernbedienung.
Dieser Player bietet alles, was ein Normalverbraucher benötigt. Wenn man auf Long-Play und ein High-End Gerät verzichten kann, ist dieser MD-Walkman von Sony genau der richtige! Ich spreche hiermit eine klare Kaufempfehlung aus.
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Ic h danke allen Lesern, Bewertern und Kommentarschreibern. Bei schlechten Bewertungen bitte eine Begründung als Kommentar hinterlassen, damit ich den Bericht verbessern kann.
So ihr lieben, eigentlich bin ich in elektrischen Sachen überhaupt nicht so on Top und kann da glaub ich auch nicht so toll drüber schreiben, aber ich wird es jetzt einfach mal versuchen. Mein Bericht soll um einen Mini Disc Player gehen, den ich vor 2 oder 3 Jahren zu Weihnachten bekommen habe. Die Rede ist vom MZ-R70 von Sony.
_/ _/ _/ DESIGN _ _ _
Die Farbe meines Mini Disc Players ist silbern. Oben links steht Sony und darunter befindet sich das schmale Display und rechts findet man die Bedienungsknöpfe.
Auf der linken Seite findet man den OPEN-Knopf und auf rechten Seite vier Buchsen und das Batteriefach. Auf der Unterkante ist dann noch die Buchse für den Netzstecker und hinten kann man noch einen Regler für Hold finden.
Die Größe beträgt ca. 81x74x26.2 mm (B/H/T) und mit MD und dem Akku 155 g.
_/ _/ _/ DIE GANZEN KNÖPFE _ _ _
1. MENÜ KNOPF
Ist der MD Player angeschalten, braucht man nur diesen Knopf zu betätigen und schon ist man, welch Wunder, im Menü. Hier kann man die Lieder vor bzw. zurück drücken außerdem ist der Knopf im Zusammenhang mit dem Enter Knopf auch noch sehr, sehr wichtig ;)
2. ENTER KNOPF
Wenn man auf den Enter Knopf drückt, kommt man ins Hauptmenü, welches sich mit dem Menüknopf bedienen lässt. Dort findet ihr folgende Unterpunkte:
a) EDIT
Unter Edit könnt ihr die einzelnen Lieder beschriften, sodass man den Songtitel sieht, wenn man sich den Song anhört. Um die Songs zu betiteln kann man mit Hilfe der Rewind und FWD Tasten den Namen eingeben. Gut, dass ist ein bisschen aufwendig, da man jeden Buchstaben einzeln eingeben muss und dazu immer das komplette Alphabet durchdrücken muss bis man den gewünschten Buchstaben hat, aber dafür ist es danach ja auch gespeichert.
Außerdem kann man hier noch die bereits bespielten Mini Discs löschen und unter Move kann man die Reihenfolge der Lieder so verschieben, wie man sie gern hören möchte.
b) DISPLAY
Hier kann man die einstellen, ob man die LapTime sehen möchte, das heißt, man sieht die Zeit, welche bereits verstrichen ist. Zudem kann man noch entscheiden ob man ein Lied auf Remain haben will oder alle.
c) PLAY MODE
Unter diesem Punkt, kann man entscheiden, ob man ein, keins oder alle Lieder wiederholt haben möchte. Auch kann man hier entscheiden, ob man die Shuffle Funktion in Anspruch nehmen möchte, was bedeutet, dass die Lieder in einer unbestimmten Reihenfolge abgespielt werden.
d) MEGA BASS
MEGA BASS, das sagt ja wohl schon alles lol Hier kann man den Bass verstellen, so dass der Bass Booster den Bass verstärkt, welche die tieferen Frequenzen stärker regelt als die normalen.
Man kann zwischen den Stärken Bass 0, Bass 1 und Bass 2 wählen.
e) AVLS
AVLS bedeutet soviel, wie automatische Lautstärkenbegrenzung. Was man unter dieser Funktion also einstellen kann ist, ob man das Schützen der Hörfähigkeit schützen oder eben nicht schützen will. Ich finde diese Funktion sehr wichtig, da es wirklich so ist, dass die meisten Jugendliche ihre Musik immer auf volle Lautstärke drehen und ich denke,
dass beeinflusst das Hörvermögen schon ziemlich.
d) BEEP
Heißt glaub ich Signal sound Funktion und gibt somit einen Piepton von sich, wenn ein Lied zu ende ist und zum nächsten übergeht, aber ganz sicher bin ich nicht. Im Handbuch hab ich leider auch nichts dazu gefunden, im Internet stand auch nicht gerade viel und meine Speziallisten auf diesem Gebiet haben mir auch nicht mehr sagen können.
3. END SEARCH KNOPF
Sobald man diesen Knopf gedrückt hat gelangt man an das Ende der Mini Disc und der Minidisc Player schaltet sich nach ein paar Sekunden von selbst aus.
4. REC KNOPF
Mit Hilfe von dem REC Knopf kann man Mini Discs aufnehmen, indem man den Mini Disc Player einfach mian einen CD-Player (oder ähnliches) schließt, den Knopf drückt bzw. schiebt und schon geht’s los.
5. PLAY, STOP, VOL., FWD, REW, PAUSE
Ich glaube diese Begriffe müsste man eigenlicht nicht mehr erklären, aber trotzdem noch mal kurz:
Play ist dafür da, dass man die Disc zum Abspielen bringt und sich die Songs anhören kann.
Der Stop Knopf hält die Mini Disc an der Stelle an, wo man sich gerade befindet und mit diesem Knopf kann auch der Mini Disc Player ausgeschalten werden.
Vol +/- ist zur Lautstärkeregelung da, hier merkt man auch den Unterschied, wenn man AVLS angeschalten hat.
FWD ist dafür da, um ein Lied weiter zu schalten.
REW ist genau das Gegenteil von FWD, also heißt das, dass es ein Lied zurück springt.
PAUSE ist ja wohl klar, man hält einfach an der Stelle an, wo man gerade ist und schaltet dabei den Mini Disc nicht aus.
Außerdem kann man mit diesen Knöpfen, wie bereits erwähnt, auch die Titelbeschriftung vornehmen.
6. HOLD
Tja, da hab ich schon einmal gedacht das mein Mini Disc Player nicht mehr geht. Ich bin aus versehen auf diesen Knopf gekommen und konnte über den Mini Disc Recorder nichts mehr bedienen. Also hab ich mal eben die Anleitung rausgeholt und musste feststellen, dass der Knopf dazu da ist, die Knöpfe zu sperren.
Ich find das ist eine geniale Idee, weil ich halte meinen Player sicherlich nicht die ganze Zeit in der Hand und in der Tasche kann es leicht mal passieren, dass man auf irgend einen Knopf kommt, von daher ist so eine Sperre echt gut.
7. OPEN
Das müsste ja wohl jedem sonnenklar sein. Mit diesem Knopf schafft man es, das Fach für die Mini Disc zu öffnen.
_/ _/ _/ DIE BUCHSEN _ _ _
Jede der 4 Buchsen, neben der des normalen Kopfhörers, hat eine andere Farbe. Die Untere Buchse ist zum Anschließen des Netzgerätes, mit welchem man den Nickel-Cadmium-Akku aufladen kann, und hat die Farbe gelb.
Die Buchse für ein zweites Paar Kopfhörern ist schwarz und befindet sich auf der rechten Seite gleich neben der Buchse für das normale Kopfhörerpaar.
Dann gibt es noch eine rote Buchse für MIC (Plug in Power), an die kann man ein Stereomikrophon anschließen und somit aufnehmen.
Die letzte, weiße Buchse ist für Line In (optical) und ist dafür bestimmt, mit einem digitalen Kabel Musik von einem CD-Player auf die MD zu übertragen.
_/ _/ _/ BATTERIE BZW. AKKU _ _ _
Die Lösung die hier angeboten wird, ist wirklich klasse. Es ist eine Nickel-Cadmium-Akku Batterie dabei, welche man immer wieder mit dem Netzteil aufladen kann. Diese Akku-Batterie hält bei Aufnahmen ca. 3 Stunden und bei Wiedergaben ca. 6.5 Stunden.
Wer aber diese Akku-Batterie nicht benutzen will, hat noch die Möglichkeit, dass Gerät mit einer Alkali-Trockenbatterie LR6 Größe AA zu betreiben. Diese hält genau bei Aufnahmen ebenfalls ca. 3 Stunden und bei Wiedergaben ca. 17 Stunden.
_/ _/ _/ KLANGQUALITÄT _ _ _
Die Klangqualität kann meiner Meinung nach kaum besser sein. Wenn man die MD’s von CD bespielt bemerkt man so gut wie keinen Unterschied zwischen CD und MD.
Man merkt überhaupt nicht das es aufgenommen worden ist und auch wenn man eine MD öfters überspielt bleibt die Klangqualität gleich gut, was bei Kassetten beispielsweise nicht unbedingt immer so sein muss, wie ich schon festgestellt habe.
_/ _/ _/ ZUBEHÖR _ _ _
Bei meinem ‚Paket’ was ich zu Weihnachten bekommen habe war folgendes Zubehör dabei:
Auf der Fernbedienung sind die fast alle Knöpfe wie auf dem MD Player selbst, zumindest die wichtigsten. Die Fernbedienung ist direkt am MD Player durch ein Kabel angeschlossen und am anderen Ende der Fernbedienung werden dann die Ohrenstöpsel angeschlossen.
Die Fernbedienung an sich ist eigentlich ziemlich klein und handlich, gerade einmal so lang wie mein Mittelfinger und 1,5 mal so breit ungefähr g da könnt ihr euch jetzt ein schönes Bild von machen ;)
Die Ohrstöpsel sind wirklich von guter Qualität. Ich hab schon einige andere ausprobiert, welche allerdings immer wieder nach kurzer Zeit kaputt gegangen sind. Entweder konnte man auf einem Stöpsel nichts mehr hören oder das Kabel war fast durchgerissen. Mit diesen Ohrstöpseln geh ich genauso um wie mit den anderen, aber man merkt das es Topstöpsel sind, sonst wären sie schon längst wie die anderen kaputt gegangen.
_/ _/ _/ PREIS _ _ _
Tja, da kann ich wohl nicht so viel drüber sagen. Wie gesagt, hab ich den MD Player zu Weihnachten bekommen und meine Eltern wollten mir nicht den Preis verraten. Auch im Internet habe ich nichts gefunden, was mich sogar ein bisschen geschockt hat weil ich nicht einmal meinen MD Player dort gefunden habe!
Aber zu der Zeit, wo ich ihn bekommen habe waren die Dinger nicht gerade billig und ich schätze mal auf 300-350 DM, es kann sein, dass es zu hoch geschätzt ist, aber damals sind die Dinger ja noch nicht so billig gewesen wie heute. Jetzt würde ich sagen bekommt man den MD Player für vielleicht 125 Euro.
_/ _/ _/ DIE WICHTIGSTEN FUNKTIONEN _ _ _
Wie man schon herauslesen konnte, kann der MD Player aufnehmen und ist so klein, dass er locker in die Hosentasche passt. Dadurch muss er natürlich kompakt sein, was ich nur bestätigen kann, da ich das Gerät jetzt schon zwei Jahre besitze und es mir schon ein oder zweimal runter gefallen ist.
Das Gerät hat zudem noch einen Speicher zur Schockkompensation was optische Lesefehler bis zu 40 Sekunden ausgleicht.
Man kann direkt auf mit dem MD Player die MD’s löschen, ob nun die ganze oder nur einzelne Lieder, wie man eben möchte.
Außerdem kann man die Liedreihenfolge beliebig umgestalten und die einzelnen Lieder sogar noch beschriften.
Das AVLS ist wohl eine super Zusatzfunktion, welche eigentlich jeder der dieses Gerät benutzt, in Anspruch nehmen sollte.
Die vielen Aufnahmemöglichkeiten sind natürlich auch noch ein großer Pluspunkt und auch wenn das Gerät schon ein bisschen älter ist, ist es immer noch nicht veraltet.
_/ _/ _/ MEINE MEINUNG _ _ _
Ich finde den MD Player wirklich klasse und bin wirklich happy, dass ich den zu Weihnachten bekommen habe. Das einzig schlechte ist meiner Meinung nach, dass das Kabel was man normalerweise zum aufnehmen über CD-Player dabei ist, nicht in jeden CD Player auch einsteckbar ist wie zum Beispiel bei meinem. Man kann sich das passende Kabel zwar kaufen, aber das kostet ja auch wieder eine Stange Geld, nehme ich an.
Ansonsten ist es wirklich ein tolles Gerät, schön leicht und klein, wiegt genauso viel wie die meisten Handys und die Klangqualität ist auch noch super. Probleme hatte ich mit dem Sony MZ-R70 auch noch nicht. Das Aufladen des Akkus geht super schnell, einfach das Netzteil anstöpseln einmal auf Stop drücken und schon wird’s geladen, leichter kann man es doch gar nicht haben!
_/ _/ _/ FAZIT _ _ _
Ich empfehle das Produkt auf jeden Fall weiter, aber wegen dem optischen Kabel ziehe ich einen Stern ab, weil das hätte man schon anders machen müssen, meiner Meinung nach. Alles andere ist super und wenn ich den MD Player noch nicht hätte, würde ich mir den auf jeden Fall kaufen. Das Design ist zeitlos und schlicht, der Player ist nicht dick und auch nicht sonderlich groß. Einfach perfekt.
...
ein Testbericht von JuleG2002-09-17 17:18:43vom 17.09.2002Empfehlung: ja
Vor 2 Jahren bekam ich zu Weihnachten eine MD-Anlage, weil meine alte Anlage kaputt gegangen war. Über diese werde ich euch auch bald berichten, der Antrag auf Produktaufnahme ist schon gestellt.
Dazu brauchte ich natürlich aber auch einen tragbaren MD, damit ich auch unterwegs Musik hören könnte.
Bei Media-Markt fand ich dann, was ich suchte. Der MD Walkman MZ-R70 von Sony.
Sein Vorteil war, dass er so keine war und man mit ihm trotzdem (durch Line-Out) aufnehmen konnte. Es gab ihn in metallicschwarz und in grau. Blau gibt es auch noch,
ist auch wirklich schön, aber der war ausverkauft.
Er kostete damals um die 450DM, Wucher! Heute bekommt man ihn schon für um die 130 Euro.
Trotzdem entschied ich mich für ihn und trug stolz eine kleine Kiste nach Hause.
+Aussehen und Zubehör+
Der kleine Süße ist quadratisch, ca. 7cm lang und nur 1-1,5 cm hoch. Sehr klein also.
Er hat ein Display, auf dem immer die aktuelle Liednummer angezeigt wird und mehrere edle silberne Knöpfe (Die normalen Funktionen wie Play, ect und Menüeinstellungsköpfe...).
Ein Kopfhörerset mit Knopfsteckern und einer „Fernbedienung“ dran war dabei. Das sind zwar nicht die besten, aber sie erfüllen ihren Zweck. Leider hat jedoch die Fernbedienung kein Display, schade.
Außerdem ein Akku, den man statt Batterie immer wieder aufladen kann.
Das Batteriefach befindet sich unter dem Gerät. Es bildet eine kleine Auswölbung.
Unter dem Gerät kann man an 2 kleinen Schaltern noch Hold und Syncro Rec einstellen, dazu gleich mehr. Wie bei einem Disc- oder Walkman auch, gibt es seitlich Öffnungen für die Kopfhörer und Line-out.
Außerdem war noch ein Netzstecker und ein Lichtleiterkabel zum Aufnehmen dabei.
Insgesamt ist der MD sehr klein und leicht, also ideal für unterwegs. Er ist der (im Packet dabei) kleinen schwarzen Tasche von Sony am besten aufgehoben.
+Was ist überhaupt eine MD?+
Eine MD verbindet alle Wertvollen Eigenschaften von CD und MC in einem. Man kann mit einer MD aufnehmen und wieder löschen und wieder aufnehmen, wie bei einer Kassette. Jedoch erspart man sich das lästige spuhlen. Man kann, wie bei einer CD, von Track zu Track springen. Außerdem braucht man sich nicht mehr für teures Geld CD´s zu kaufen, sondern kann sie sich ausleihen und überspielen. Die MD´s gibt’s einzeln oder in Päckchen mit mehren zu kaufen. Eine kostet ca 2 Euro.
+Funktionen+
Aufnehmen:
Das Lichtleiterkabel kann man an eine neuere Anlage anschließen und ohne Qualitätsverlust bis zu 80min Musik aufnehmen. Z.B. von CD auf MD.
Titel benennen:
Eine lustige aber sehr aufwendige Funktion.
Nach dem Aufnehmen kann man der MiniDisc einen Namen geben und jeden einzelnen Titel benennen (bis zu 250 Zeichen) Dann kann man wenn man einen Titel sucht ihn leichter finden. Mir persönlich ist das jedoch viel zu viel Aufwand, weil man jeden einzelnen Buchstaben mit dem Recorder oder der Fernbedienung eingeben muss.
Abspielen:
Die wichtigste Funktion!
Mit der Playtaste kann man (wenn eine MD eingelegt und der Deckel geschlossen ist) die MD oder einzelne Titel abspielen. Man kann auch eine Reihenfolge einprogrammieren, in der man die Titel abgespielt haben möchte. Dazu steht genaueres in der Gebrauchsanweisung.
Wiederholen:
Man kann den Player so einstellen, dass alle Titel wiederholt werden, also die MD immer wieder von vorne gespielt wird.
Außerdem kann man die Wiederholung nur eines Liedes einstellen.
Sobald mal eine neue MD einlegt, oder den Deckel öffnet, muss man diese Einstellungen jedoch wieder neu machen.
Shuffle:
Ebenfalls möglich ist eine Shuffle Funktion, der nächste Titel wird also per Zufall ausgewählt. Funktioniert gut, aber ich benutze sie nicht so oft. Das wechseln der Titel dauert hier nämlich eine ganze Weile, oft ein paar Sekunden. Muss also nicht sein.
Löschen/Verschieben von Titeln:
Man kann mit dem Gerät direkt von der MD Titel, oder die ganze Tracklist, unwiederuflich löschen. Dann ist die MD wieder völlig verwendbar, bis zu über 100 mal-
Einfach den Song abspielen und im Menü unter "Erase" löschen.
Weg isser. Man kann jedoch auch die MD sichern. An jeder MD ist ein kleiner Hebel, um sie zu sichern. Dann kann es einem nicht passieren, dass man ausversehen etwas löscht, was man behalten will.
Das Verschieben von Titeln ist eine Zusatzfunktion, auf die ich auch verzichten könnte, aber gut zu wissen, dass man es machen kann.Einfach nur den zu verschiebenden Titel markieren und dann auf die gewünschte Postion verschieben. Die nachfolgenden Lieder werden dann neu nummeriert.
Hold:
Eine Tastensperre. Gibt es sowohl für Player, als auch eine für die Fernbedienung. Sehr nützliche Sache und zuverlässig. Ist eigentlich unmöglich sie ausversehen zu lösen. Man kann den MD dann also ohne Probleme in den Rucksack stecken, ohne das etwas passiert.
AntiShock:
Die AntiSchock Funktion gewährleistet für 40 Sekunden, dass das Abspielen bei Erschütterungen nicht unterbrochen wird.
+Klangqualität+
Die Klangqualität ist einwandfrei.
Eine einzige Sache: Der Player gibt von Zeit zu Zeit ein brummelndes und rasselndes Geräusch von sich, während er Titel abspielt. Dies jedoch ist nur für die Umwelt hörbar. Wenn man selbst die Kopfhörer in den Ohren hat, hört man gar nix.
Nachteilig ist es außerdem, wenn man nicht über Kopfhörer zuhört, sondern über Lautsprecher. Denn nun hört man das komische Geräusch (das übrigens normal ist, also kein Fehler) sehr wohl.
Ansonsten ist die Qualität von Md´s nicht schlechter als bei Cd´s. Beim kopieren geht also nichts verloren, meiner Meinung nach. Beim Abspielen der MiniDisc konnte ich keine Verschlechterung feststellen. Der Sound ist sehr kraftvoll.
Die Lautstärke lässt sich problemlos regulieren, jedoch bei den letzten beiden Lautstärke-Stufen kratzt es etwas. Um dauerhafte Hörschäden zu vermeiden, gibt es eine sogenannte "AVLS-Funktion" (heißt soviel wie: Automatisches Lautstärkenbegrenzungssystem). Diese Funktion kann man jedoch auch ausstellen.
Durch den 40sek Anti-Shock wird nur in wenigen Fällen die Wiedergabe gestört.
+Bedienungsanleitung+
Die Anleitung ist in Deutsch und Niederländisch. Habe mich etwas gewundert, dass es sie nicht in z.B. Englisch noch gibt, aber mir persönlich hat Deutsch vollkommen ausgereicht!
Sie ist mit vielen Bildern ausgestatten und sehr leicht verständlich. Mich hat sie sehr gut in die, an sich schon sehr einfache, Technik des Players eingeführt.
Ich kann den MD-MZ-R70 nur empfehlen. Ich habe ihn nun seit 2 Jahren und kann mich noch nicht über großere Mängel beschweren. Er ist sehr leicht, kompakt und hat einen schönen Klang. Die Nebengeräusche stören mich persönlich nicht und wer möchte kann sich ja noch neue Kopfhörer dauzukaufen.
ein Testbericht von Anonym1032002-05-25 03:30:39vom 25.05.2002Empfehlung: ja
Nach wirklich kurzer Überlegung und einem kurzen Besuch im Fachgeschäft war ich mir sicher:Hm Weihnachten steht vor der Tür..her das Ding!!
Von Anfang an gefiel mir das klasse Design,das Aussehen (in schwarz) gefiel mir einfach, aber auch in blau war er einfach Klasse. Nun ja, viel Ahnung hatte ich ja nicht..Was kann man mit dem Ding den machen...wo kann ich Aufnehem...? Hierzu mehr weiter unten.
Das Gerät hat ein super-Design und ist sehr handlich. Es wird auch nach 1 1/2 Jahren nicht langweilig. Das Aufnehmen ist sehr unkompliziert und das Gerät ist
einfach zu bedienen.Ich habe es ohne Beschreibung hingekriegt(und ich bin BLOND). Durch die vielen Funktionen ist einiges möglich(sehr schlau). Man nimmt zB die Lieder auf und bestimmt später erst die Reihenfolge, das geht nicht überall. Bei Kassetten musste man aufnhemen, wie die Reihenfolge nun mal war. Hier kann man die Reihenfolge ganz einfach verändern ohne irgendwelche Lieder aus Versehen zu Überspielen.
Nehmen wir ein Bsp: Aufnehmen vom Radio
Bei der Kassette kann es gut sein dass davor noch etwas vom Moderator drauf ist, das man ohne den Liedanfang zu löschen, eigentlich nicht weg bekommt, ausser man hat den ganzen Tag Zeit und die Geduld dazu dies hinzukriegen. Ausserdem fehlt dann da ein Stück. Auch zu spät Stop gedrückt?Nun ja, bei dem MD-Player MZ-R70 kein Problem: Man benutzt einfach die
T-Mark-Taste. Durch die kann man einzelne Stücke des Liedes oder des Aufgenommenen wegschneiden und dies ist dann ein einzelner Titel auf der Disk den man dann ganz einfach ohne etas zu zerstören löschen kann.
Der Sony MZ-R70 hat ein leicht zu bedienendes Menü.
Der einzige NACHTEIL ist, dass das Display nicht beleuchtet ist....aber wer braucht das schon. Schlecht wäre es sicherlich nicht, aber unbedingt notwendig ist es auch nicht.
Fragen über Fragen:
Was kann man mit dem Ding alles machen??
Ein MD-Player ist ein Art Walkman,nur eben mit Mini-Discs. MD gibt es fast überall zu kaufen und es lohnt sich echt. Eine Md kostet zwar so ca. 2-3€ , wenn man nicht gerade die teuersten nimmt, doch man kann so oft aufnehmen wie man will. Bei Kasetten war oft der Nachteil dass man nach 20-fachem Bespielen einfach nur noch Gerausche gehört hat, doch bei den MD`s bleibt die Qualität und der Klang gleich, somit lohnen sich die MD`s und man muss nicht dauernd nachkaufen.
Von wo oder wie kann ich Aufnehmen??
Man kann von allem aufnehmen was Lautsprecher oder Kopfhörer-Buchsen hat. Doch dazu ist ein kleines Zusatzkabel erforderlich, das es aber auch für ca. 5€ im Fachhandel gibt. Ausserdem gibt es hier beim MZ-R70 (bei den andern kenn ich mich net aus) einen Mikrofon-Anschluss, somit ist eigenes singen erlaubt oder man kann es auch als eine Art Diktiergerät benutzen. Zum Kabel: Man steckt einfach eine Seite zB beim Kopfhörer-Ausgang und die andere in den vorgesehenen Eingang beim MD-Player und schon kanns losgehen...VIVA oder MTV?? Man kann alles aufnehmen was man will.Nun gut.
Zubehör
-Kopfhörer
-Eine wiederaufladbare Batterie,die als Art Akku dient.
-Ein Ladegerät um den "Akku" aufzuladen,somit muss nicht ständig die Batterie zum Laden entfernt werden.
-Ein kleines Täschchen um den MD-Player sicher zu transportieren
-Kabel für einen Line-In oder Line-Out ausgang,somit kann auch aufgenommen werden.
-Bedienungsanleitung
Funktionen
-Aufnahmefähiger MD-Player in einem kompakten Gehäuse
-Leichte Auswurffunktion zur Erleichterung der Handhabung der Mini-Disc..einfach per Knopfdruck raus damit
-Speicher zur Schockkompensation-Gleicht optische Lesefehler bis zu 40 Sekunden lang aus.
-ZWEI Kopfhörerbuchsen so kann man auch zu zweit optimalen Stereo-sound hören.
-Fernbedienung-damit können die Namen der Lieder eingegeben werde..dies erscheint dann ab sofort immer,auch wenn die MD erneut eingelegt wird.
-Namen können WÄHREND der Aufnahme eingegeben werden
ein Testbericht von Ingwer2002-04-30 18:27:29vom 30.04.2002Empfehlung: ja
Der MD-Player, das unbekannte Wesen.
Ein treuer Gefährte, mit dem man seine Musik immer bei sich tragen kann- die Ablöse des ehemals treuen Walkmans.
Ich besitze den MDPlayer von Sony seit etwas mehr als einem Jahr und ich muss sagen; meine Begeisterung hat an keinem Tag nachgelassen.
Im Gegensatz zu vielen anderen unbekannten Dingen (oder Lebewesen ;-)), die es auf der Welt gibt, hat mein kleiner Freund den Vorteil, direkt eine recht gut verständliche Bediehnungsanleitung mitzubringen.
Nun werde ich Euch mal ein bisschen über die Vorteile des Kleinen erzählen:
*Die Größe:
Klein,
handlich, kompakt... wäre er aus Schokolade könnte man glatt "quadratisch, praktisch gut" sagen. Kann problemlos in der Hosentasche transportiert werden.
*Das Gehäuse:
Erhältlich ist der MD-Player in drei verschiedenen Modefarben. meiner ist jedenfalls schlicht und einfach glattschwarz, gesehen habe ich ihn auch noch in hellblau... Was die letzte modische Farbe ist, weiß ich leider nicht... aber dies sollte bei einer Kaufentscheidung auch die unwichtigste Frage sein, oder?
*Aufnahme von MDs:
Die Aufnahme ist auf zwei Arten möglich, einmal analog (das Kabel ist allerdings nicht mitgeliefert), und außerdem auch digital. Das dazu benötigte optische Kabel ist im Lieferumfang enthalten. Bei der digitalen Synchronaufnahme synchronisiert der Recorder Start und Stop der Aufnahme automatisch mit dem digitalen Gerät.
Außerdem verfügt der MD-Player über einen Abtastratenwandler: Diese Einrichtung ermöglicht es, Programme von einem digitalen Gerät aufzunhemen, das andere Abtastraten verwendet, z.B. ein Satellitentuner oder ein DAT-Deck.
Der digitale REC LEVEL-Regler ermöglicht eine manuelle Einstellung des Lautstärkepegels auch bei digitaler Aufnahme.
*Fernbedienung (mit Nachbearbeitungsfunktionalität)
An der Kopfhörerfernbedienung kann man nicht nur die normalen Funktionen (Play etc.) einstellen, sondern auch Titel und MDs benennen, die Totelreihenfolge ändern etc.)
*Zwei Kopfhörerbuchsen:
Denn was ist schöner, als zu zweit Musik zu hören?
Microphonbuchsen zur Sprach- oder Gesangsaufnahme sind natürlich auch vorhanden.
*Speicher zur Schockkompensation:
Optische Lesefehler der MD werden bis zu 40 Sekunden lang ausgeglichen... gut für alle, die gern beim MD-Hören sporteln... endlich ungestört und ohne Störung in der Musik joggen gehen!!!
Natürlich gibt es auch die normalen CD-Funktionen:
Wiedergabe mit verschiedenen Repeat-Arten (One, All) etc.
Zum Schützen der Hörfähigkeit lässt sich die sogenannte AVLS-Funktion (Automatic Volume Limiter System- Automatischees Lautstärkebegrenzungssystem) aktivieren. Dieses verringert die maximale Lautstärke, um die Hörfähigkeit zu schützen.
Obwohl ich in technischen Fragen nun wahrlich kein Genie bin, kann ich doch diesem MD-Player mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Ich bin jedenfalls rundum zufrieden mit meinem neuen kleinen Freund!
ein Testbericht von InterCeptor2002-03-04 19:39:22vom 04.03.2002Empfehlung: ja
Seid einem Jahr bin ich auf den Bürgersteigen Deutschlands nicht mehr alleine. Mein treuer Begleichter von Sony lässt keine Langeweile aufkommen und tut immer noch sein bestes.
Euch erwartet ein Erfahrungsbericht über den MiniDisc-Player Sony MZ-R70 in Chromblau, indem ich sowohl über das Gerät an sich einiges verlieren werde, auch aber auf viele persönliche Erfahrungen eingehen werde.
Um meine Meinung (wie ihr sie hoffentlich von mir gewohnt seid) so übersichtlich wie möglich zu gestalten, unterteile ich sie in bestimmte Stichworte:
1) Ausstattung, Qualität Bestandteile basierend auf eigener Erfahrung
2) Funktionen, und ihr einjähriger
Nutzen für mich
3) Design
4) persönliche Erfahrungen
5) Fazit
1) Ausstattung , Qualität der Bestandteile basierend auf eigener Erfahrug
Der Verpackung lagen ein Netzteil, eine etwas groß geratene Walkmantasche, ein Sony-Akku, der Kopfhörer mit Fernbedienung, ein optisches Digitalkabel (lobenswert), Handbücher in verschiedenen Sprachen, eine Garantiekarte und natürlich das Gerät selber bei.
Vermisst habe ich lediglich ein analoges Kabel - da ich keine Anlage geschweige denn eine Soundkarte mit einem optischen (!!!) Digitalausgang bestitze und so ein analoges Kabel beschaffen musste.
Das Netzteil erledigt seinen Job bestens - auf die Spezifikationen werde ich nicht näher eingehen. Die Walkmantasche hat sich inzwischen ziemlich aufgelöst, und ist an den Seiten eingerissen, von innen bröselt eine komische Kunststoffmasse heraus. Dem Fernbedienung geht es selbst nach einem Jahr noch besten - der Kopfhörer hat die härtesten Bass-Dauertests von teilweise bis zu 4 Stunden am Stück gut überstanden. Die Handbücher liegen immer noch in der Verpackung die ich gerade nicht finden kann, die Garantiekarte ist abgeschickt. Das optische Digitalkabel konnte ich bis heute nicht nutzen - schade, denn zumindest kostete es einmal ca 40DM. Dem blau verchromten Gerät selber geht es nicht mehr so hervorragend, aber hierzu später mehr.
2) Funktionen
Auf der Rückseite des Gerätes befinden sich zwei Schiebeschalter, und zwar der "Hold"knopf (Tastensperre) und der Schalter für Synchronaufnahmen welcher soweit ich weiss nur bei einer digitalen Aufnahme von Bedeutung ist.
Der Hold-Knopf war bei mir in Dauerbetrieb. Ich habe den Player nämlich immer in der Tasche gehabt und die Fernbedienung zum steuern verwendet. Äußerst sinnvoll!
Auf der Vorderseite befindet sich oben ein relativ kleines Display (ohne Beleuchtung :() auf welchem eine Batterieanzeige, eine sich drehende Minidisc (falls der Player denn gestartet ist - beim recording ist noch ein REC Zeichen daneben), gegebenfalls der Songtitel, die verbliebene bzw. schon abgelaufene Spielzeit und zuletzt die Basstufe angezeigt wird.
Im Dunklen hatte ich hier immer Probleme etwas zu erkennen - wen wunderts das das Feuerzeug oder die nächste Straßenlaterne herhalten musste. Je nach Zustand in dem ich mich auf dem Nachhauseweg an einem Sonntag Morgen befand musste ich den Player immer herausholen, und auch mal hinwerfen. Bei der Nachfolgeversion bekommt man eine Fernbedienung incl. Digitaldisplay dazu. Sinnvoller...
Mit 3 Knöpfen kann man ein kleines Menü bedienen, welches die Punkte "Display" (Lap Time -> welche Zeit soll angezeigt werden), "Play mode" (Shuffle, Repeat, Repeat all, no Repeat -> Spielmodus), "Mega Bass" (3 Bassstufen auswählbar), "Edit" (die Songs und die MD Selber lassen sich einen Namen geben), "AVLS" (Lautstärkebegrenzung -> damit die Ohren nicht leiden müssen ;)) und zuletzt noch der Menüpunkt "Beep" (der Piepton der ertönt wenn man ein Lied weitergeht o.ä. kann an und ausgestellt werden). Bestätigen tut man die vorgenommenen Einstellung bzw. Auswahlen mit einer Entertaste.
Die Lap Time ist das a und o bei einem Musikspieler jeglicher Art. Gute Dienste hat mir der Shuffle Modus geleistet - die MD wurde abwechslungsreicher. Der Megabass wirkte bei den Meisten Aufnahmen auf höchster Bassstufe etwas kratzig. Aber laute Musik hören ist ohnehin ungesund - Basstufe 1 reicht vollkommen aus.
AVLS ist etwas für Weicheicher bzw. die Vernünftigen unter uns. Jeder sollte selbst wissen, was er seinen Ohren zumuten kann.
Die Edit Funktion habe ich kein einziges Mal benutzt. Soo viel liegt mir nicht daran jeden Titel auf dem Display abrufen zu können wenn ich dafür stundenlang, weitaus umständlicher als auf einem Handy, jeden Titel einzeln eingeben muss.
Das Beepen ist äußerst nützlich. Besonders nervtötend ist der mir sehr wohl bekannte Piep wenn der Akku mal wieder leer ist und es noch eine halbe Stunde dauert bis der Bus endlich kommt.
Die Menüführung ist simpel, und man hat sich schnell daran gewöhnt.
Ansonsten sind auf der Vorderseite halt die üblichen Tasten vorhanden, wie die Taste "End Search" (der Suchvorgang auf der Minidisc wird beendet), die Play- Stop- Vor- Zurück- Pause- und Lautstärkeknöpfe und noch ein rot hervorgehobener Recordingknopf der nach rechts geschoben werden muss, was aber erst möglich ist wenn man einen kleinen Pin auf dem Knopf während des Schiebens eindrückt.
Diese Tasten wurden von mir fast nie benutzt, da ich, wie oben schon angesprochen, fast ausschließlich über die Fernbedienung Vor- Zurück- und abgespielt habe. Jedoch wirken sie solide verarbeitet!
An der linken Seite findet man den Eject Knopf zum Öffnen des Players und den T-Mark Knopf, mithilfe dessen sich Markierungen setzen lassen (man kann beispielsweise ein Lied in mehrere unterteilen.
Leider ist mir das Gerät einmal hingefallen. Nun befindet sich eine kleine aber feine Beule genau an der Stelle, wo der Eject-Knopf seine Wirkung ausübt. Ich höre seid Monaten die gleiche MD- irgendwie werde ich das Problem aber wohl auch in den Griff bekommen. Ist wohl auch eigene Dummheit, wenn mir ein damals 400DM teures High-Tech-Gerät auf den Boden fällt.
Auf der rechten Seite befinden sich (sehr lobsam) ein Mikrofonausgang, ein analoger und optischer Eingang (beides in einem) und noch 2 Kopfhöreranschlüsse, wobei der beigelegte Kopfhörer mit Fernbedienung nur in einen hiervon passt.
Mit einem Mikrofon habe ich nie etwas aufgenommen - der Akku hällt hierbei glaube auch nur 15-30Minuten.
Das Aufnehmen von Minidiscs von der angeschlossenen digitalen/analogen Quelle hat bestens funktioniert. Allerdings habe ich mir einen stationären MD-Spieler zugelegt, wo das Kabel anlegen nicht immer so frimmelig ist.
Natürlich kann der MD Player nicht nur MiniDiscs abspielen (die es schon so für ca 3DM gibt), sondern auch welche aufnehmen. Man verbindet einfach die Ausgabequelle mit dem Eingang des Recorders, schiebt den Recording Knopf nach rechts und los gehts.
3) Design
In meinen Augen ist das Design des MZ-R70 ganz gut gelungen. Etwas komisch sieht zwar die Wölbung nach aussen aus, die wegen der relativ großen Batterie vorhanden ist - stört aber auch nicht weiter, da er so auch nicht so flach auf dem Tisch liegt. Der MD Player passt problemlos in nahezu jede Tasche und die Fernbedienung am Kopfhörerkabel sorgt für den nötigen Kompfor.
Ich bestitze das Gerät in Metallic-blau, habe es aber auch schon in schwarz und silber gesehen und denke einmal das es noch weitere Farben gibt.
Mir gefällt das Gerät an für sich in allen Farben!
Die metallene Oberfläche des Gerätes ist nicht glatt, sondern etwas rauh.
Das Display erscheint zwar auf den ersten Blick etwas klein - jedoch passt alles wichtige darauf (nur wie gesagt die fehlende Beleuchtung ist etwas nervig).
Die Knöpfe auf der Vorderseite des Gerätes sind bis auf den Recording Knopf in edlem Silber gehalten (Plastik). Schade nur, dass ich sie nie wirklich zu Gesicht bekomme wenn ich den Player immer in der mitgelieferten Tasche trage (zusammen mit Batterien für lange Buswartezeiten und einer AuswechselMD die ich leider nicht wechseln kann s.o. *g*).
Anders als bei einem Walkman, öffnet sich das Gerät nur ca 1cm, was aber völlig ausreicht um die MD einzulegen bzw auszuwechseln. So kann es auch nicht passieren, dass die Klappe auf irgend eine Art und Weise abgebrochen werden könnte.
Das Gerät ist so ca 1,5-2cm hoch, und 7 bzw 8 cm lang und breit, eigenen Messungen zufolge jedenfalls.
Was gibt es noch großartig zum Design zu sagen? Ich bin kein Künstler, und somit muss euch das hier reichen ;)
4) persönliche Erfahrungen
Wo fange ich mal an?
Die beigelegte Batterie hat bisher beim Abspielen immer so 5-6 Stunden gehalten (rechargeable), es gibt allerdings bessere Akkus die dann nocheinmal eine Weile länger halten (ich habe ihn schoneinmal ca 10 Stunden ohne Wechsel betrieben - nur abgespielt).
Beim Recordings sollte man das Netzteil verwenden (wenn man nicht gerade eine Mikrofonaufnahme macht und keine Steckdose in Sicht ist), da der Akku sonst nichtmal eine Stunde lang hällt.
Die Aufnahmen sind bisher immer gelungen - wobei man aufpassen sollte, dass die Tonquelle auch laut genug eingestellt ist. Ich persönlich mache alle Aufnahmen über den Rechner (MP3 rulz).
Besonders gestört hat mich hier die Tatsache, dass ich den Player über das eigens gekaufte analoge Kabel anschließen musste, und der Klang schwer einwandfrei zu bekommen war. Dies liegt ganz einfach daran, dass sich der analoge Stecker verdreht und dadurch Knackser hinzukommen, nur ein Kanal aufgenommen wird und ähnliche Spässe. Hat man dann alles gut angeschlossen und legt das Gerät hin geht der Ganze Sch**** wieder von vorne los.
Prinzipiell ist aber nichts gegen eine solche Aufnahme einzuwenden- schon gar nicht wenn sie digital geschieht.
Das Gerät hat bei mir bisher in JEDE Tasche gepasst, das ungeschütze Display weist allerdings schon ein paar Kratzer auf (aber das passiert wohl mit jedem Handy usw. auch) die aber nicht weiter stören sollen.
Besonders glücklich macht mich der MD-Spieler, wenn ich zur Schule gehe, spät Nachts auf dem Nachhauseweg bin und mich ablenken möchte (z.B. wenn es wirklich Arsch-Kalt ist), irgendwo auf irgendwen warte, ja sogar im Auto hatte ich ihn schoneinmal angeschlossen. Die Tatsache, dass die MDs ziemlich klein sind, macht den Player unheimlich mobil und überall einsetzbar. Nur bei Regen musste ich die Fernbedienung unter der Jacke verstecken - von Wasserfest ist nirgendwo die Rede.
Das Anti-Shock funktioniert bedingt. Bei weiten, nicht sehr enganliegenden Hosentaschen kann das Rappeln beim Gehen schoneinmal einige Aussetzer provozieren. Dennoch ist irgendwann bei jeder Anti-Shock Technology das ertragbare Maß erreicht. Auch hatte ich selten, aber immerhin einige Male, Probleme mit Sprüngen in Liedern.
5) Fazit
Zum Abschluss kann ich den MD MZ-R70 Player von Sony wirklich nur empfehlen. Es ist zwar nicht mehr das neueste Modell von Sony, dies hat allerdings den netten Beigeschmack, dass es mit der Zeit auch günstiger werden wird. Inzwischen mag es schon Technologien geben, bei denen bis zu 4 CDs auf eine MD passen - mir egal. Ich bin mit dem Player immer bestens zurecht gekommen und wenn er seinen Saft hatte, dann gab er auch immer ordentlich die Musik über den qualitativ äußerst hochwertigen Kopfhörer ab (auf den ich nicht weiter eingangen bin).
Ich hoffe euch jedenfalls mit meiner Meinung geholfen zu haben. Das Grundgerüst dieses Artikels ist schon ein Jahr alt - habe ihn nun aber generalüberholt und viele hoffentlich hilfreiche Erfahrungen von einem Jahr Mz-r70 Geschichte hinzugefügt :))
ein Testbericht von Evil_Duke2002-02-22 20:23:31vom 22.02.2002Empfehlung: ja
Nach langem Überlegen habe ich es getan. Ich habe mir einen MiniDisc-Walkman gekauft (mit Recorder-Funktion). Der Preis: "schlappe" 200 EUR - ohne Discs (ca. 10 EUR). So stand ich vor der Vitrine in der die ganzen Player aufgereiht waren. Von Aiwa bis Sony war alles vertreten.
"Welchen soll ich nun nehmen?", habe ich mir da gedacht. Doch ich ging nicht unvorbereitet in den Kampf. Nein, am Abend zuvor hatte ich mich bei Ciao erkundigt, welche Player denn gut sind. Es gab nur ein Ergebinis - Sony! Doch die Top-Player waren
mir einfach zu teuer (bis zu 350 EUR). Also habe ich mir den "SONY MZ - R70" gekauft und war total glücklich mit diesem winzigen Wunderwerk!
--allgemeine Informationen--
So machte ich mich auf den Weg nach Hause! Dort packte ich den Walkman aus und erschreckte mich zu erst, denn er war kleiner, als er im Laden aussah (81 x 74 x 26,2mm). "200 EUR für so wenig?", dachte ich da, aber als ich ihn das erste Mal anmachte lief mir vor Freude eine kleine Träne die Wange herunter (ich weiß, dass sich das dumm anhört, es war aber so).
Dann fiel mir beim Auspacken auch schon der "Sony Akku" entgegen und ich packte ihn erst einmal in den Player. Voila, er war sogar voll.
Es gibt den Palyer in drei Farben (blau, silber und schwarz) - ich habe den blauen, weil der am besten aussieht.
In der Verpackung war dann noch viel Zubehör dabei (dazu aber später mehr).
--Funktionen--
Der "SONY MZ - R70" hat wircklich unglaublich viele Funktionen. Ich werde euch mal die Wichtigsten vorstellen!
Aufnehmen:
Natürlich kann man mit dem Gerät auch MiniDiscs aufnehmen. Dafür hat man ein Lichtleiterkabel (kann man bei neueren Anlagen anschließen). Damit entsteht kein Qualitätsverlust. Wenn man es mit Chinch-Ansluss macht, könnte das nämlich passieren. Jedenfalls ist es möglich bis zu 80min Musik mit dem Recorder aufzunehmen (länger ist eine CD auch nicht). Wenn ihr mit Batterie aufnehmen solltet, reicht der Strom nur für 3 Stunden. Deshalb empfehle ich den Netzstecker anzuschließen, denn mit dem könnt ihr ewig lange aufnehmen.
Titel benennen:
Wenn ihr dann mit dem Aufnehmen fertig seid, gibt es noch ein besonderes "Schmankerl". Ihr könnt der MiniDisc einen Namen geben und die einzelnen Titel bennen (bis zu 250 Zeichen). Das spart sehr viel Zeit beim Suchen und außerdem sieht das noch cool aus. Die Eingabe der Namen erfolgt entweder direkt über den Recorder oder mit der Fernbedienung (wird auch mitgeliefert). Ich bevorzuge die Fernbedienung, denn das geht viel schneller.
Abspielen:
Das ist natürlich die wichtigste Funktion von allen. Und sie ist auch die einfachste von allen (muss ja auch so sein). Einfach die MiniDisc einlegen und ab die Post. Nach dem Schließen der Klappe wird der Player automatisch gestartet. Jetzt könnt ihr den Titel der Disc sehen (falls sie benannt worden sie). Nun braucht ihr einfach nur noch auf "Play" drücken und los geht's. Auch hier könnt ihr den jeweiligen Titel des Songs sehen. Wenn ihr zu einem anderen Titel wollt, müsst ihr die Wiedergabe des Liedes nicht unterbrechen. Nein, ihr braucht einfach nur während der Wiedergabe auf "Menu" drücken und schon erscheint eine kleine Übersicht aller vorhanden Titel auf der MiniDisc. Ich finde, dass das eine gute Funktion ist!
Löschen/Verschieben von Titeln:
Auch dies ist eine gute Funktion, denn man kann hier einzelne Titel löschen. Einfach den Song abspielen und im Menü unter "Erase" löschen. Das ist ein riesen Vorteil gegenüber einer herkömmlichen CD, denn da ist eine ganze CD im A..., wenn nur ein falscher Titel drauf ist. Eine MiniDisc ist im Grunde nur eine CD-RW, aber viel kleiner und praktischer.
Das Verschieben von Titeln ist eine Zusatzfunktion, auf die man auch verzichten kann, aber gut zu wissen, dass man es machen könnte. Einfach nur den zu verschiebenden Titel markieren und dann auf die gewünschte Postion verschieben. Die nachfolgenden Lieder werden dann neu nummeriert.
--Klang--
Beim Abspielen der MiniDisc konnte ich keine Verschlechterung feststellen. Besser als eine CD kann sie aber auch nicht sein, denn dann müsste es ja ein DVD sein! Der Sound ist sehr kraftvoll, aber von dem angepriesenen Mega-BASS ist nicht viel zu bemerken, denn von Mega würde ich nicht sprechen. "Gut" ist treffender.
Die Lautstärke lässt sich problemlos regulieren, jedoch bei den letzten beiden Lautstärke-Stufen kratzt es etwas. Um dauerhafte Hörschäden zu vermeiden, gibt es eine sogenannte "AVLS-Funktion" (heißt soviel wie: Automatisches Lautstärkenbegrenzungssystem). Ich schalte diese Funktion aber immer aus, da ich meine Lieblingslieder in voller Lautstärke hören will. Taub bin ich jedenfalls noch nicht geworden und werde das bestimmt auch in nächster Zeit nicht!
Durch den 40sek Anti-Shock wird nur in wenigen Fällen die Wiedergabe gestört.
--Aussehen--
Als ich im Laden vor der Vitrine stand und mir die MD-Player ansah, hat mich nur einer angesprochen und das war der "Sony MZ - R70", denn er ist wircklich nicht groß und die Farbe war auch passend. Außerdem sind nicht so viele Knöpfe auf der Front vorhanden. Das macht den Player auch schöner.
-MiniDisc-Walkman "Sony MZ - R70"
-Netzadapter
-Optisches Kabel (die Enden sind mit einer Schutzkappe versehen)
-Nickel-Cadmium-Akku
-Tragetasche für den Player
-Sony-Kopfhörer
-Fernbedienung
--Mängel und Fehlerbehebung--
Es ist gibt nicht nur Positves! Ich habe drei kleine Punkte, die mich doch etwas stören.
1. Die mitgelieferten Kopfhörer sind das Letzte. Sie sehen zwar gut aus, aber wenn man sie trägt wird man nach ca. 30min merken, dass es der letzte Schrott ist, denn sie tun dann richtig weh, weil sie viel zu breit sind und sich deshalb nicht richtig im Ohr "befestigen" lassen. Ich habe wieder meine Alten angeschlossen, denn die sind noch ganz normal geformt.
2. Manchaml springen die Discs bei der Wiedergabe ohne, dass ich ewtas gemacht habe. Das kann manchmal schon nervig sein, aber ich denke, dass es an den MiniDiscs liegt. Auch kommt es mal zu Aussetzern, d.h. der Titel wird unterbrochen und der Player braucht etwas Zeit bis er den Titel wiederfindet.
3. Die Ladezeiten der einzelnen Lieder sind manchmal relativ lang. Das ist aber nicht immer so. Wie gesagt kommt das nur selten vor, aber dann kann es schon einmal bis zu 30sek dauern!
Nach längerem Testen habe ich nun herausbekommen, warum diese Fehler entstehen. Die Lösung ist eigentlich ganz einfach. Wenn sich euere Anlage in der Nähe (ca. 2m) des Fernsehers befindet, kann es während der Aufnahme zu Fehlern kommen, da der Fernseher ein sher großes Magnetfeld aufbaut und das das Bespielen der MD stört. Schaltet also den Apparat aus und die Fehler werden auch nicht mehr auftreten (jedenfalls ist es bei mir so).
--Fazit--
Trotz der kleinen Mängel kann ich euch den MD-Walkman nur empfehlen. Ich weiß, dass er mit 200 EUR nicht gerade billig ist, aber er ist es wircklich wert. Ich habe viel Spaß mit dem "Sony MZ - R70". Ich verwende nur noch die MiniDiscs von "BASF", denn die sind wircklich gut!
Am besten ihr testet ihn mal selber, dann werdet ihr sehen, dass es gut ist.
...
ein Testbericht von weedoweelst2002-02-13 20:43:31vom 13.02.2002Empfehlung: ja
Sony Mz-R 700 Pc
Lieferumfang: MD-Player, PC-Kit, Kopfhörer mit Kabelbedienung, zugehöriges Netzteil. Mit dabei ist auch noch eine Tragetasche mit Gürtelclip die allerdings überflüssig ist.
UVP: 290 Euro
Besonderheiten:
Der MD-Player kann über den USB-Port an den Computer angeschlossen werden. Über den PC-Kit werden die Audio-Daten dann digital auf den Recorder überspielt, so kann man mit z.B. dem Media Player eine PlayList erstellen, die dann beim Abspielen direkt übernommen wird. Das erspart lästiges Suchen der Titel. Durch verschiedene Aufnahmefunktionen kann man auf eine normale MD bis zu 360 Minuten aufnehmen.
Zusätzlich besitzt der Player ein G-Protektion Anti-Schock-System welches auch die Luftsprünge - wegen der guten Aufnahmequalität - locker wegsteckt.
Allgemeines:
Aufgenommen wird über den Line In Eingang an dem man ein optisches, digitales Kabel oder den mitgelieferten PC-Kit anschließen kann. Während der Aufnahme kann man den aktuellen Titel, den Autor und den Namen der MD eingeben. Dies ist etwas umständlich, man gewöhnt sich aber mit der Zeit an diese Art der Eingabe. Ausgewählt können auch noch verschiedene Kompressionsstärken (Mono, LP2, LP4), wobei ich keinen Klangverlust feststellen konnte. Bei Aufnahmen von Konzerten oder über den Radio gibt es noch die Funktion Trackmark über die man eine Aufnahme in mehrere unterteilen kann. Beim löschen bzw. wieder Zusammenfügen von Titel muss man allerdings sehr darauf achten, dass man nicht aus Versehen die falsche Markierung löscht. Über die „Edit-Taste“ gelangt man in das Menü wo man verschiedene Einstellungen wie Bass, Namensänderung, Löschen usw. vornehmen kann. Sehr gut ist auch die Option „Manuelle Aufnahmelautstärke“ , mit der man bei der aktuellen Aufnahme die Lautstärke nach eigenem Wunsch leiser oder lauter stellen kann.
Installation/Aufnahme über den PC-Kit
Nachdem der PC-Kit an die USB-Schnittstelle angeschlossen worden ist, erschien auf dem Bildschirm ein Fenster „Nach aktuellen Treibern suchen“. Durch die Bestätigung wurde nach einem Treiber gesucht, welcher dann auch gefunden und per Mausklick installiert war. Dann nur noch PC mit dem Rekorder verbinden und los geht’s.
Anschlüsse:
An der Seite des Players befinden sich die Anschlüsse: Mikrofon, Line In, Kopfhörerausgang mit integriertem Ausgang für die Kabel-Bedienung.
Über eine spezielle integrierte Anschlussbuchse an der Vorderseite kann der Akku innerhalb von 3 Stunden vollständig aufgeladen werden.
Negatives:
Bei Aufnahme über den PC-Kit kann es bei langsameren Computern vorkommen das die Aufnahme kurz aufhört, und dieser Sprung dann auch auf der MD verzeichnet wird.
Nach kurzer Zeit gelangten bei meinem Player unter die LCD-Anzeige Staubteilchen die man nicht mehr wegbekommt. Etwas nervend ist auch das Geräusch, welches kurz auftritt wenn man einen anderen Titel anwählt.
Positives:
Durch die sehr gute Verarbeitung des Produkts konnte ich noch keine Kratzer auf der Oberfläche feststellen. Sehr gute Klanqualität. Der Rest steht sowieso im Bericht.
ein Testbericht von x6210x2002-02-12 21:16:14vom 12.02.2002Empfehlung: ja
Ich hab letzte Woche mit einem Freund MD- Player getauscht und konnte so seinen MZR70 mal für 2 Tage testen. (Eine Liste mit Leistungsmerkmalen findet ihr unten.)
Ich finde ihn optisch sehr ansprechend, er wirkt auch ziemlich robst und als ich erfahren habe, dass der kleine Player nur 370 Mark gekostet hat, war ich ganz schön erstaunt. Immerhin kostet mein MZR91 regulär satte 800. Im Gegensatz zu diesem wird der MZR70 aber mit normalen Akkubatterien betrieben und nicht mit dem neuen Flachakku. Daher hat er auch eine richtige Beule an
der oberen Rückseite.
Beim ersten Probehören habe ich schon gleich das typische Anfangsbrummen beim Starten der MD gehört.
Eigentlich komisch, denn mein alter MZR50 hat diese Geräusche absolut nicht gemacht. Aber anscheinend ist das jetzt so der Trend bei Sony`s Neuen.
Die Funktionen sind die gleichen, wie bei eigentlich allen anderen auch, z. B. Shuffle, Repeat, Deleting, ...
Die Steuerung der Funktionen ist gut, nicht so kompliziert, wie bei den alten, aber nicht so gut wie beim MZR91.
Was jedoch ein riesieger Nachteil am 70er ist, ist die völlig veraltete Fernbedienung. So eine hängt mittlerweile schon an jedem Billigdiscman. Man kann mit ihr weder Menüfuktionen betätigen, noch hat sie überhaupt einen Display. Und dafür ist sie sehr, sehr breit! Außerdem kann man die Tasten nicht richtig gut erfühlen, was umständlich ist, wenn man den Player bequem unterm Pulli steuern möchte.
Alles in allem ist der Player aber ziemlich gut und für den Preis ist er so ziemlich unschlagbar.
So, das war mein Bericht, unten folgt noch die versprochene Detailliste. Machts gut, Tommy
Produktausstattung
Metallgehäuse
40 Sek. Anti-Schock-Speicher
Zweite Kopfhörerbuchse
"Pop Up" MD Lademechanismus
Sampling Rate Converter
Bis zu 3/17 Std. Batterielaufzeit bei Aufnahme/Wiedergabe (mit Mignon Batterien)
integriertes Batteriefach mit Ladefunktion
Batteriezustandsanzeige
Bis zu 80/160 Min. digitale Stereo-/Monoaufnahme
Digital Mega Bass
AVLS (automatische Lautstärkenbegrenzung)
Anschlüsse: Line In/Out, externer Mikrofoneingang, optischer Digitaleingang
Verschiedene Wiedergabemöglichkeiten (Repeat, Shuffle, etc.)
Editfunktionen (Move, Erase, etc.)
Texteingabe während der Aufnahme
LCD Anzeige am Gerät
...