Vorwort:
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Seit 22.06.01 bin ich nunmehr in der renomierten Berlitz Sprachschule – wie es mir bisher ergangen ist und vor allem wie es weitergeht lest ihr nachfolgend.
Was ist Berlitz?
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Berlitz ist eine weltweit aktive Sprachschule. Es wird nach dem Prinzip ausgebildet, wie wir unsere Muttersprache auch gelernt haben. Es soll nicht mitgeschrieben werden, sondern „Learning by Doing“ ist die Devise. Es werden Schulbücher, Sprachlabore und Videos angeboten. Sprachreisen sind ebenfalls im Sortiment.
Wenn man einen Sprachkurs bei einer Filiale begonnen hat, kann man ihn an jeder gewünschten Filiale in der Welt beenden, dass klingt erst mal vielversprechend.
Sinn und Zweck der Geschichte, der Lehrer spricht die Sprache als Muttersprache, so gibt es beim Englisch z.B. Briten, Australier, Amerikaner, etc.
Das Berlitz - System unterteilt sich in 13 Stufen, wobei ein Ausländer die Stufen 11 und 12 nie wirklich erreichen kann, da man dann schon die Sprache wie die eigene kennen müsste, mit allen Redewendungen, etc. Ich denke man kennt alleine in Deutsch nicht alle Begriffe, da man sie nie verwendet.
Zum besseren Verständnis ist hier die Auflistung mit einfachster Erläuterung der Stufen:
Level 0 – Kompletter Anfänger
Level 1 – False Beginner /man versteht simpelstes Englisch
Level 2 – Elementary / kann sich simpelst verständigen
Level 3 – Elementary+ / man ist in den meisten Situationen fähig die normalen Zeitformen zu verwenden
Level 4 – Treshold / Komfortables Unterhalten
Level 5 – Treshold+ / Effektives Unterhalten
Level 6 – Intermediate / in den meisten Situationen nahezu keine Probleme mehr
Level 7 – Intermediate+ / Steigerung von Level 6
Level 8 – Post Intermediate / Professionelles Sprechen auch auf Meetings und Treffen
Level 9 – Post Intermediate+ / Verbesserung des Level 8
Level 10 – Advanced / sicher im Umgang
Level 11 – Post Advanced / verbesserung des Levels 10
Level 12 – Bi –lingual / man ist perfekt zweisprachig
Was kostet Berlitz-Unterricht?
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Ein Level kostet ca. 1226,- DM bzw. 626,34 Euro. Man kauft ein Paket mit Stunden, bei diesem Preis sind es 48 Stunden Unterricht.
Normalerweise wird 2x die Woche unterrichtet mit jeweils 3 Stunden, sprich der Betrag ist na ca. 1 ½ Monaten verbraucht.
Schulbücher/Videos/Sprachlabor
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In diesem doch recht heftigen Preis, sind die Schulbücher nicht enthalten! Diese kosten für zwei Level 70,- DM. Es gibt aber verschieden schwere Reihen, dieses Buches. Bei mir war die Frechheit das ich ein Level ¾ Buch kaufte, im Level 4 angekommen aber ein neues Level 4/4 Buch kaufen musste... pure Geldabzocke!
Die Bücher an sich sind aber sehr verständlich aufgebaut, und am Ende befinden sich die Lösungen zur eigenen Korrektur. Das hätte ich mir als Kind in den Schulbüchern gewünscht ;-)
Das Sprachlabor ist ein echter Witz, man setzt sich an einen völlig verranzten alten 486er PC und lädt eine CD-Rom von 1994. Mit einer völlig billigen Aufmachung und schlechten Steuerung soll man dazu motiviert werden englische Aufgaben zu lösen. Bei mir hat´s nicht gewirkt und nach einmaliger Sitzung von 30 min. bin ich entnervt nachhause gegangen. Einziger
Vorteil die Nutzung ist kostenfrei, wenn man für einen Kurs angemeldet ist.
Nach dieser schlechten Erfahrung habe ich mir das Video erst gar nicht angeschaut, wozu auch? Da guck ich lieber BBC, NBC oder CNN...
Wie läufts ab? Meine bisherige Erfahrung
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Nachdem man einen ersten Termin vereinbart hat, erhält man einen kostenlosen Sprachtest vom „Filialleiter“ von Berlitz. In diesem werden in der jeweilig gewünschten Sprache Fragen gestellt auf die man mehr oder weniger richtig antwortet. Am Ende dieses Gespräches stuft einen dieser Lehrer ein in welche Gruppe man passt. Bei mir war das Damals zwischen Level 3 und 4. Sicherheitshalber ging ich in Level 3.
Während meines Kurses wechselten permanent die Lehrer. Es handelt sich um junge Leute die in Deutschland studieren und sich bei Berlitz ein kleines Zubrot verdienen. Da ging die Vielfalt vom „Peter Pim und Billy Ball“-Verschnitt bis zum „well well“ Amerikaner. Die Schule behauptet auf die Weise würde man besser lernen, weil man sich immer neu auf die Leute einstellen müsste. Ich finde es schlicht und einfach sch*!!
Teilweise haben die Lehrer irgendwie keine Motivation beziehungsweise der Unterricht zieht sich wie Schuhsohle, ätzend. Dafür ist die Kursgebühr zu hoch!!
Mein Problem war noch ein anderes, in meiner letzten Gruppe hat ich ein Mädel die grundsätzlich aus dem Musstopf kam. Die Vokabel wurde erklärt, 5 Minuten später stellte sie die selbe Frage noch mal. Folglich verlangte ich eine Splittung der Gruppe in Schnelllerner und Langsamere. Mein Willen bekam ich, aber nach zähen Verhandlungen. Gewonnen habe ich trotzdem nicht, den der besten Lehrer aus dem letzten Kurs ist bei denen geblieben. Dabei hätte bei denen Peter Pim und Billy Ball locker ausgereicht.
Im neuen Kurs habe ich nun in 4 Wochen = 5 verschiedene Lehrer gehabt, die meisten waren einfach nur schlecht. Es im Detail auszuführen würde aber zu weit führen, da ich meinen Frust nicht sachlich genug schriftlich wiedergeben könnte...
Ich kann nur sagen das Berlitz den Preis nicht wert ist, wenn es nicht besser wird bis zum Ende dieses Levels werde ich die Sprachschule wechseln, was schade ist! Schließlich hatte Berlitz nach außen immer einen guten Ruf... Aber gute 2.500,- DM in drei Monaten, ist mir etwas zu heavy, schließlich muss ich das Geld auch erst mal nach Hause bringen...
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Berlitz Infos zum Sprachkurs und zur Firma, Fazit sehr sehr teuer
ein Testbericht von svenner_renner2004-05-06 12:19:42vom 06.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: muttersprachliche Lehrer...Nachteile/Kritik: teuer, teuer zu teuer bei relativem Ergolg
Hallo, ich freue mich, dass ihr an meinem Bericht interessiert seid.
Heute möchte ich euch gern etwas über meinen Sprachkurs bei Berlitz in Leipzig erzählen. Dazu gliedere ich folgend meinen Bericht:
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Inhalt:
Wa rum Sprachkurs?
Warum Berlitz?
Berlitz an sich (Konzept, Daten und Fakten)
Meine Sprachkurs und die Kosten
Das Buch „Doing Business“
Fazit
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Warum denn ein Englischsprachkurs?
Mein Englischvorwissen war doch recht begrenzt, nein stimmt nicht, ich hatte ja bis zur Klasse 12 Englischunterricht am Gymnasium und auch noch Englischunterricht während der Berufsschule. Da mein Englisch trotzdem irgendwie eingerostet war, habe ich überlegt nun nach meiner Sprachreise (1996), die mein Englisch um einiges verbessert hatte, wegen des Sprechens mit Muttersprachlern, wieder Kontakt mit diesen zu suchen. Nun finde aber mal welche, die freiwillig mit dir üben. An der Uni klappt das vielleicht, aber damals, Juli- August2002 hatte ich noch nicht mit dem Studium angefangen.
Ich habe damals meine Berufsausbildung sehr erfolgreich abgeschlossen, so bekam ich ein Stipendium. Mir wurden je 3800 DM für 3 geförderte Jahre zur Verfügung gestellt. Jedoch musste ich dieses Geld, was ich nur für ein Jahr in Anspruch nahm ( gilt nicht mehr während des Studiums), für Berufsbildung nutzen. So entschied ich mich für einen Sprachkurs. Hätte auch Sprachreisen, IHK-Ausbildung zum Betriebswirt… machen können.
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Warum die Firma Berlitz?
Nun hatte ich ein Gespräch mit dem Weiterbildungsberater der IHK, welche mir das Stipendium vermittelten. Dieser meinte, dass man das Geld nicht für Volkshochschulkurse oder andere Dinge nutzen soll, es sei für hochwertige Weiterbildung gedacht. Ich habe ihm von einem Sprachkurs erzählt und er nannte mir einige Firmen, wo ich einen Sprachkurs, laut seiner Meinung machen könnte. Nun Berlitz war die erste Firma mit der ich Kontakt aufnahm und sie kümmerten sich intensiv um einen Termin mit mir, so dass ich schneller involviert war, als mir lieb war.
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Berlitz : das Konzept, das Angebot, Details:
Die Berlitz-Deutschland GmbH hat in Deutschland mehrere Filialen. Ebenso ist das Berlitzkonzept schon recht alt, aber nicht veraltet, denn es finden in vielen Ländern der Welt ähnliche Sprachkurse statt, was die Sache schon etwas interessanter macht.
Bei Berlitz gibt es folgende Auswahlmöglichkeiten einen Fremdsprachenkurs in Englisch, Französisch, Spanisch und noch vielen anderen Sprachen (in jeder Berlitzschule variabel) zu belegen:
Kurse unterscheiden sich nur nicht wie folgend dargestellt nach der Gruppenstärke, sondern auch nach dem Lernziel. So werden zum Beispiel Geschäftsenglischkurse angeboten und man kann auch eine Langzeitausbildung mit internationalem Sprachzertifikat machen.teuer!!!!
Kurz zum Unterricht:
Jede Stunde umfasst kurze 40 Minuten.
Die Kurspreise variieren, je nach Gruppenstärke oder Einzelcoaching. (Näheres später)
Es gibt das Gruppentraining: Die Kosten staffeln sich nach Teilnehmeranzahl. (Näheres später) und es gibt das Einzeltraining (Beschreibung unter mein Sprachkurs und Kosten)
Das Konzept des Gruppentrainings ist es, dass Englischlaien mit einem muttersprachlichen Trainer ein Buch zum gewählten Thema Kapitel für Kapitel durcharbeiten, viel Sprechen üben, so die Sprache lernen, recht wenig schreiben!! (nur in den Hausaufgaben) und ein Wenig die Grammatik bearbeiten.
Die Sprachlehrer sind teils jung teils alt, haben entweder nur Studiert oder auch schon pädagogische Grundlagen und kommen von überall her, wo muttersprachlich zum Bsp. Englisch gesprochen wird: Afrika, USA, Kanada, China(gute Englischsprecher, natürlich nicht Muttersprache außer in Hongkong), England, Schottland,
Irland…
Am Ende des Kurses bekommt ihr ein Fortschrittszertifikat. Zum Bsp.: Englisch Stufe 1 heißt, der jenige kann hello und good morning, aber viel mehr nicht. Stufe 12 bedeutet, der Jenige kann Englisch über die durchschnittlichen Sprachkenntnisse eines Muttersprachlers hinaus.
Mehr dazu im Abschnitt zum Buch.
Man kann während der Periode des Sprachkurses jeden Tag, so oft man will das Sprachlabor nutzen. Dort kann man Bücher lesen, Kassetten zu Büchern durcharbeiten und CD zu bestimmten Themen anhören. Diese Option ist richtig gut, wenn man Zeit hat. Bin damals nur abends schnell nach Leipzig gefahren und habe mich nur für die Zeit des Kurses aufgehalten.
Wenn ihr Interesse an einem Sprachkurs habt, dann hier ein paar Infos:
Das Berlitzcenter (unklimatisierte Räume) befindet sich in der Straße von Karstadt und man muss einen Durchgang zwischen Fischladen und Hauseingang benutzen. Dann mit dem Fahrstuhl in den zweiten Stock fahren und nach links durch die große Tür direkt zur Rezeption gehen. Dort wird man gut beraten.
Für deutschlandweiten Kontakt benutzt ihr jeweils für das Berlitzcenter in eurer Nähe die allgemeine Homepage
www.berlitz.de
Dort findet ihr Telefonnummern, das überregionale Kursangebot (unterscheidet sich mit dem vielfältigeren Kursangebot im Berlitzcenter selbst) und könnt auch Anfragen stellen. Ihr werdet dann zurückgerufen oder bekommt recht fix eine Mail.
Wichtig: Berlitz hat mit vielen Firmen, die Mitarbeiter schulen lassen, Verträge. Arbeitet ihr in einer größeren Firma, dann fragt bei Berlitz nach Rabatt. Vielleicht habt ihr Glück.
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Mein Sprachkurs und die Kosten:
Ich habe 57 Unterrichtseinheiten dort belegt. Davon waren 28 UE Einzeltraining und die Anderen Gruppenunterricht mit 4 bis 6 Personen, es schwankte halt. Die anderen Teilnehmer waren meist Cheffinnen und Chefs großer Firmen oder halt Außendienstler, wer sonst.
Die Kosten dafür beliefen sich auf:
55 Euro als Einschreibegebühr
36 Euro für das Buch
und 1440 Euro für den Kurs und inbegriffen die Nutzung des Sprachlabors
teuer oder???
Ich habe am Ende das Berlitz proviciency level 6 zertifiziert bekommen. (hätte noch ein Buchkapitel benötigt bis zum Level 7, siehe Buch)
Wir haben uns zu 21 Terminen getroffen. Das Einzeltraining fand individuell am Tag statt und das Gruppentraining zweimal in der Woche, abends für je 3 Unterrichtsstunden.
Zum Einzelunterricht:
Hier ging es manchmal um den Inhalt des Buches, mehr aber habe ich Geschäftsverhandlungen auf Englisch mit meinem Teacher geübt, die Aussprache verfeinert und eingeenglischt.(man sollte halt nicht hören das ich deutsches Englisch spreche) Wir haben viel gelacht und trotzdem viel erreicht. Jedoch kann man das für 75 Euro pro 40 Minuten auch verlangen, oder?
Zum Gruppenunterricht:
Wir haben uns auf den Inhalt des Buches konzentriert und diesen systematisch abgearbeitet, laut gelesen, Hausaufgaben dazu gemacht und darüber diskutiert. Danach sind wir auf die Grammatik eingegangen und haben trotz Anspannung viel Spaß gehabt. Habe dort auch einen Tankstellengebietsbetreuer von BP kennen gelernt, der hatte in Göttingen BWL studiert und konnte mir einige Tipps geben, jetzt studiere ich ja Wirtschaftspädagogik hier.
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Das Berlitzbuch „Doing Business“
ISBN: 2-8315-2159-9
Nun wie ich ja schon geschildert habe, jenes Buch, hergestellt in den USA, kostete 36 Euro, ich finde das ziemlich teuer für einen Wappeleinband und dicke 450 Seiten mit Schriftgröße 13. Jedoch halte ich den Inhalt des Buches für sehr wertvoll. Nach und nach steigt man tiefer in die Materie des Wirtschaftsenglisch ein. Das Buch ist geeignet für die Kenntnisstufen 5 bis 8, man kann sich sozusagen bis 8 steigern.
Das Buch erzählt in 24 Kapiteln eine Wirtschaftsgeschichte. Die Kapitel sind nach Englischkenntnissen abgestuft. Schafft man während des Kurses den Stoff mehrere Kapitel, steigt man in der Englischkenntnisstufe auf dem Abschlusszertifikat.
Die Geschichte des Vorstands einer Firma ist inhaltlich ansprechend und umfangreich gestaltet. Man bekommt nach und nach einen guten Wirtschaftsenglischwortschatz und kann zusätzlich noch ein wenig Managementkenntnisse erlangen. Im Buch sind auch fiktive Briefe, Mails, Telefonate und Faxe passend zum Text abgedruckt. So kann man sich den Aufbau eines Briefes… anschauen.
Die Texte werden nach dem durcharbeiten noch einmal in einem Zusammenfassungstest rekapituliert und anschließend findet man in jedem Kapitel grundlegende Grammatik, Begrüßungsformeln und Übungen zur Geschäftssprache. Übungen zur Grammatik und zu Vokabelanwendung sind enthalten. Leider findet man keine deutschen Übersetzungen für die neuen Wörter. Es ist mühsam und zeitraubend, wenn man ein Kernwort nicht kennt und der Teacher es versucht zu umschreiben. Einige Vokabeln werden im Anschluss an den Text umschrieben, aber die Lautschrift steht nicht dabei.
Hinten im Buch gibt es viele Seiten Gespräche und Telefonate als Text. Man kann ihn im Sprachlehrzentrum bei Berlitz auf Kassetten mithören und die Aussprache üben.
Das Buch ist OK. Besser als die Schulbücher die ich hatte.
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Fazit:
Das Belitzkonzept funktioniert bedingt. Man kann als völliger Sprachanfänger wenig aus solchen Kursen mitnehmen, denn die Muttersprachler dürfen kein Deutsch mit den Teilnehmern sprechen.
Für Personen, bei denen die Fremdsprache eingerostet ist, oder für Personen mit guten Sprachkenntnissen ist das Konzept klasse. Man kann relativ schnell alte Sachen wieder beleben und neue dazulernen. Jedoch fehlt es mir an Schreibarbeit bei Berlitz. Fast jeder, der so viel Geld für einen Kurs ausgibt, benötigt die Fremdsprache beruflich, dort muss man aber auch Schreiben können, was man bei Berlitz nicht lernt und auch die Grammatik wird nur recht lapidar durchgenommen.
Um von schlechten Englischkenntnissen auf gute zu kommen, benötigt man mindestens ein Jahr mit wöchentlichem Training. Das ist zu teuer, die Volkshochschule bietet und günstigere Kurse an. Sonst hatte ich viel Spaß und habe interessante Menschen kennen gelernt.
Also: WER DAS GELD ÜBRIG HALT HAT / DER BEKOMMT COACHING SATT
ein Testbericht von JustOliver2003-10-22 19:25:23vom 22.10.2003Empfehlung: nein
Vorteile: Unterlagen, Kurs ausschließlich in Englisch
...Nachteile/Kritik: Gruppenzusammensetzung, geringer Gesprächsanteil
Nun, meine Leidenszeit bei meinem derzeitigen Arbeitgeber neigt sich mit der Abgabe der 1. Fassung meiner Doktorarbeit immer mehr dem Ende zu. Aus diesem Grunde wollte ich die letzten Monate schon mal ein wenig nutzen, Schwächen in meinem Qualifikationsprofil ein wenig auszumerzen. Als eine dieser Schwächen musst ich bei meinem Kanada-Urlaub im letzten Jahr mein doch sehr eingerostetes Englisch identifizieren. Zwar ging es noch ganz gut, für den beruflichen Umgang sah ich jedoch Handlungsbedarf. Also wollte ich dies in einem Sprachkurs intensiver angehen. Nach einigem Umschauen kam ich auf Berlitz,
die zu den Großen in Deutschland gehörten.
KURZE UNTERNEHMENSINFO
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B erlitz gehört nach eigenen Angaben zu den führenden Sprachschulen weltweit. Es existiert sein 125 Jahren und hat seinen Hauptsitz in New Jersey. In Deutschland ist Berlitz eigentlich in jeder größeren Stadt mit einer Filiale vertreten. Die angebotenen Dienstleistungen umfassen im wesentlichen Sprachkurse für die unterschiedlichsten Sprachen, die sich sowohl an Privat- als auch an Geschäftskunden richten. Zusätzlich werden Übersetzungs- und Dolmetscherdienstleistungen angeboten. Wer mehr über das Unternehmen erfahren möchte, kann seinen Wissensdurst unter www.berlitz.de stillen.
ANMELDUNG
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Zunächst suchte ich ein persönliches Gespräch in der Filale in Dortmund, um mich über die Möglichkeiten bei Berlitz zu erkundigen. Hier klärte man mich über die unterschiedlichen Kurse auf. Ein Intensivkurs mit mehrmaligen Stunden die Woche, kam für mich nicht in Frage, da ich nebenher ja noch meine Diss schreiben musste und auch nicht ganz auf private Aktivitäten verzichten wollte. Also wählte ich einen Kurs mit einem Zeithorizont von 7 Monaten. Dies erschien mir angemessen und mit einmal die Woche und zusätzlichen Hausaufgaben sah ich mich einem überschaubaren Aufwand konfrontiert. Mein Fokus lag auf Wirtschafts-Englisch und ich wurde in den Kurs Englisch for the office eingeteilt.
Nun ging es noch darum, meinen aktuellen Stand im Englischen zu eruieren. Hierzu wurde ein kurzer Test gemacht. Test ist schon fast zu viel bezeichnet. Denn es wurden mir 15 Fragen gestellt, die in 10 Minuten abgefrühstückt wurden. Ob man sich basierend auf dieser Einschätzung einen Eindruck machen kann, wage ich einmal kräftig zu bezweifeln.
Kosten sollte mich der Spaß für 96 Unterrichtseinheiten a 45 Minuten 1533,-- Euro. Darin waren Bücher sowie CD-Roms zum Lernen enthalten. Obwohl die Kosten recht hoch waren, meldete ich mich an.
Der Kurs sollte Ende Juni anfangen. Eine Woche vorher teilte man mir dann mit, dass sich der Beginn verschieben würde, weil man nicht genügend Teilnehmer zusammen hatte. Die Gruppe sollte zwischen 4 und 6 Teilnehmer haben. Bislang existierten nur 2. Beginn sollte nun Ende Juli sein. Und dieser Termin wurde auch gehalten.
DER KURS
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Der Kurs baute im wesentlichen auf drei Bausteinen auf. Zum einen wurden grundlegende grammatikalische Inhalte wiederholt, des weiteren wurde das Telefonieren und das Schreiben von Briefen geübt.
In der ersten Stunde meines Kurses musste ich dann erkennen, dass es bei zwei Teilnehmern geblieben ist. Nun, mir war das grundsätzlich recht, bot dies doch Gelegenheit, aktiv am Unterricht teilzunehmen und so wirklich was von dem Kurs abzubringen. Der Lehrer war Südafrikaner, der in den USA aufgewachsen war. Von vornherein wurde durchweg Englisch gesprochen. Die ersten beiden Stunden (es wurden immer Doppelstunden unterichtet), waren auch durchaus interessant, man hat viel gesprochen und ich freute mich bereits auf den weiteren Kursverlauf. In den folgenden Stunden stießen zwei neue Teilnehmer zu uns, was grundsätzlich noch nicht negativ war. Schlecht war jedoch, dass diese meines Erachtens nicht annähernd das Niveau hatten, das wir beiden ersten Teilnehmer hatten. Dies offnebarte sich nicht nur in eklatanten Vokalschwächen sondern auch in einer kaum existierenden Grammatik. Die folgenden Stunden sollten dann jedoch noch einigermaßen erfolgreich über die Bühne gehen. Nicht zuletzt deshlab, weil ich zweimal alleine Unterricht hatte, weil die anderen Teilnehmer abgesagt hatten und bei weiteren Stunden jeweils einer der beiden Bremser fehlte, so dass insgesamt doch ein gutes Vorankommen zu konstatieren war. Dies änderte sich jedoch, als alle Teilnehmer regelmäßig anwesend waren. Hier wurde der Kurs richtig in die Länge gezogen. So wurde über einen Text, der max. ¾ einer DIN A 5 Seite füllte, 45 Minuten lang gesprochen, um sicherzustellen, dass alle ihn verstanden hatte und um etwaige Vokabelfragen zu klären. Hierbei wurden Vokal wie „streaming“ diskutiert. Für mich und den Teilnehmer, der seit der ersten Stunde dabei war, war das Langeweile pur, da ich weder Probleme mit dem Verständnis des Textes hatte noch irgendeine Vokabel darin nicht kannte. Diese Vorgänge wiederholten sich, so dass ich zunehmend sauer wurde. Schließlich ist das ja schon nen Batzen Geld und dafür möchte ich dann auch vernünftigen Unterricht.
Nach einer Weile sprach ich das Problem bei der Leitung der Niederlassung an. Ich sagte ihr, dass ich den Eindruck hätte, dass die beiden Nachzügler nur in den Kurs aufgenommen worden seien, um den Kurs voll zu machen. Sie verneinte dies jedoch und ging auf diese Kritik nicht ein. Somit habe ich nun meinen Kurs gekündigt, da ich so zwar noch zwei Monatsraten bezahlen muss, aber immerhin ein bisschen Geld sparen kann, um vielleicht einen vernünftigen Sprachkurs nachzuschieben.
NEGATIVES
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Negat iv war schlicht die Zusammensetzung des Kurses. Hier wurden unterschiedliche Leistungslevel blindlings zusammen gewürfelt, was schlicht dazu führte, dass die Leistungsfähigeren deutlich ausgebremst wurden.
Unglücklich fand ich auch, dass der Gesprächsanteil deutlich zu gering war. Zu Beginn der Stunde wurde ein wenig über die vergangene Woche geplaudert, das war jedoch alles. Hier finde ich jedoch, dass man hieraus am meisten lernt. Mir haben die beiden Einzelstunden am meisten gebracht, weil der Trainer meinen Erzählungen zugehört hat. Nach 15-20 Minuetn Gespräch wurden dann die Fehler diskutiert und mit konkreten Übungen angegangen. Dies ist in der Gruppe nicht mehr gemacht worden.
Die Technik, die zur Unterstützung eingesetzt wurde, war schlichtweg veraltet. Die Kassatenrekorden funktionierten teilweise nicht, so dass wertvolle Unterrichtsminuten damit vergeudet wurden, neue Geräte, die funktionierten zu suchen. Moderne Medien, wie CDs oder CD-ROMs waren unbekannt.
Die Aussagen des Lehrers gingen meines Erachtens teilweise an der Realität vorbei. So meinte er beim Verfassen eines Briefes, dass die Form nicht so wichtig sein. Wenn er an einen Freund schreiben würde, würde das eh nicht so aussehen, wie wir das hier lernen. Netter Einwand, nur wollte ich ja nicht lernen, wie ich Briefe an einen Freund schreibe sondern wie ich Business-Briefe schreibe. Der Kurs hier schließlich „English for the office“.
POSITIVES
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Nun will ich nicht alles schlecht machen. Gut sind auf jeden Fall die Lehrbücher und die CD-ROMs, die mann bekommt. Hiermit kann man gut eigenständig arbeiten. Die Dinge sind weitgehend selbsterklärend und ich kann sie auch nach meiner Abmeldung gebrauchen.
Gut ist auch, dass die ganze Zeit Englisch gesprochen werden musste, obwohl das wohl selbstverständlich ist.
Positiv ist auch zu beurteilen, dass man außerhalb der eigenen Stunden in einen Computerraum bei Berlitz gehen konnte und hier eigenständig ergänzende Übungen machen konnte, bei denen man auch betreut wurde. Für Berufstätige sind die hier angebotenen Zeiten jedoch weitgehend unerreichbar.
FAZIT
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Nun, es dürfte klar sein, wie mein Fazit aussieht. Ich kann nur jedem empfehlen, sich bei anderen Anbietern umzuschauen. Ich hab von Berlitz die Nase ziemlich voll. Das zusammenwürfeln unterschiedlicher Niveaus ist schlicht schlecht und Verarsche am Kunden. Sollte dennoch jemand sich für Berlitz entscheiden wollen, so sollte er auf jeden Fall das Individualtraining nehmen, da hier solche Fehler, wie ich sie beschrieben habe, nicht passieren können.
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ein Testbericht von jjbbii2002-05-22 09:25:37vom 22.05.2002Empfehlung: ja
Ich habe bei Berlitz Duisburg Einzelunterricht in Englisch genommen. Die Absprache war unkompliziert und ich konnte mir die Termine so legen, wie sie mir passten. Auch noch einen Tag vor einem vereinbarten Termin waren Änderungen noch möglich.
Durch immer wieder andere Lehrer habe ich gelernt, auch verschiedene Aktzente zu verstehen. Ich bin mit dem Ergebnis, was ich in dieser kurzen Zeit erreicht habe, sehr zufrieden und überlege, ob ich demnächst wieder einen Kurs belegen werde.
Durch das Lernkonzept von Berlitz war es mir auch möglich, über Kasetten zu Hause noch
das gelernte wieder zu hören und nicht nur im Buch mir angucken zu müssen.
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FrauNeedle, 22.05.2002
Das sind zu wenig Infos - Sorry
Infinity2000, 01.06.2002
Mmh...sorry, aber der Bericht ist insgesamt zu kurz und enthaumllt kaum Infos!Kannst ihn ja nochmal uumlberarbeiten und mir dann ins Gaumlstebuch schreiben.Kann ja dann meine Bewertung aumlndern!
Liebe Gruumlszlige, Isa
LaMagra, 22.05.2002
ich erfahre ja kaum was - schon gar nix uumlber den Unterricht...
ein Testbericht von Lautlose_Steppdecke2002-03-19 19:58:11vom 19.03.2002Empfehlung: nein
Wie das halt so ist im Urlaub. Man kommt ins Land und guckt wie ein Blubberfisch, weil man die Sprache nicht versteht. Die Händler freuen sich ihrer Dinge, weil sie den Touristen (meist) ihren größten Kaufkiller andrehen können.
Also muß man sich selbst helfen und versuchen, wenigstens die Anfangsbrocken der Grammatik und Vokabeln erlernen. Doch wo? Da ich von Berlitz schon viele Infoblätter im Briefkasten hatte, bin ich kurzum mit meiner Mutter dahingestiefelt, um meinem traurigen Auslandswortschatz ein Ende zu bereiten.
Schon im Treppenhaus kam uns das Personal entgegen, welches
einen sprachlich sehr ausländischen Eindruck auf mich machte. Dank der wenigen Beschilderung (besser gesagt: keine) fanden wir das Büro schon nach einer halben Stunde des herumirrens im Treppenhaus. Nachdem wir wiederum 10 weitere Minuten etwas ratlos bei Berlitz standen, kam doch endlich mal jemand und drückte mir einen Ausfüllbogen in die Hand, welchen ich später wieder ablieferte.
Wieder wurden wir auf den Flur verwiesen, wo wir uns eine Viertel selbstständig beschäftigen konnten. Genug leere und weiße Wände gab es ja zum bestaunen. Obwohl das Büro leer war, kümmerte sich kein "Schwein" um uns. Ganz im Gegenteil: Die Sekretärin schlürfte gemütlich ihren Kaffee und durch die Tür konnten wir die Chefin sehen, die ein sehr ausgeprägtes Privatgespräch mit einer Freundin zu führen schien.
Nach der langweiligen Viertel Stunde wurden wir ins Büro gerufen, wo man endlich zum wesentlichen kam. Eine Frau holte wieder ein paar Formulare und Hefte und versuchte mir zu erklären (in gebrochenem Deutsch, denn die Frau war Schottin), wie die Lernmethoden dort funktionieren. Klang alles wunderbar:
Es gibt 3 Lernstufen: Anfänger, Fortgeschrittener und Profi. Je nach diesen 3 Sprachkategorien wird man eingeordnet. Auch der Rest klang nicht schlecht. Freundliche Lehrer, Intensivtraining und nettes Arbeitsklima. Meinem Türkischkurs konnte nichts mehr entgegenkommen. Für dieses 3 Punkte brauchte sie eine weitere Stunde, wo sie sich immer wieder wiederholte. Stolz unterstrich sie ihre "Präsentation", indem sie auf 2 Diplome und Auszeichungen an der Wand verwies.
Hätte ich aber die Frau beobachtet, hätte ich nach einiger Zeit bemerken müssen, dass sie ganz schön um den Preis rumdruckst. Nach dem Motto: "Das beste zum Schluß". Auf unsere Preisfrage antwortete sie erst einmal gelassen mit: "Wieviel können sie denn ausgeben." Eine sehr interessante Frage, auf die ich am liebsten "30 DM" geantwortet hätte, aber ich hielt es für besser, meinen Mund zu halten. Da man uns gesagt hat, dass es viele Sprachschulen gibt, die 800 DM für Intensivkurse verlangen, hab ich mich schon darauf eingestellt, aber glücklich war ich über diesen Preis nicht.
Schön wär es gewesen, wenn dieser Preis wirklich gestimmt hätte. Sage und schreibe genau 3000 DM wollte sie für diesen 2½ Wochenkurs, denn unter dem ginge überhaupt nix. Als ich dagegen sagte, dass ich dafür schon für 2 Wochen in die Türkei hätte fliegen können, bekam ich ein schon etwas erzorntes Gesicht zurück und wurde dann kurz und bündig gefragt: "Wollen sie nun oder nicht?!"
Nachdem wir schweigend das Berlitzbüro verlassen hatten, informierten wir uns im Bekanntenkreis, wer denn schon einmal bei Berlitz gelernt hatte. Und ehrlich gesagt, so schlecht, wie mir Berlitz berichtet wurde (Lehrer sind zu streng zu den Anfängern und vermitteln auch teilweise den Lernstoff falsch!), hätte ich nie geglaubt, dass diese Leute sich mit ihren Kursen über Wasser halten können. Ich glaube, es gibt allemal bessere Sprachschulen als Berlitz und bin heilfroh, dass ich nie in diesen Unterricht gegangen bin, denn meine Freundin hat diesen sogar mittendrinnen abgebrochen, da der Lehrer "echt das Letzte" sei und sie mit diesen Lernmethoden überhaupt nicht klarkommt.
Da hol ich mir das lieber das Deutsch-Türkisch - Türkisch-Deutsch Lexikon raus :o)
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ein Testbericht von fraggle792002-03-15 20:40:00vom 15.03.2002Empfehlung: ja
Ich hatte bei Lingaphone den Japanisch Kurs belegt. Der Kurs ist ist bei Linguaphone wie folgt aufgebaut:
Hoeren und Verstehen: bei dem man sich den Text auf den mitgelieferten Kassetten anhoert. Erst ohne, dann mit Textbuch.
Anschliessend werden die Vokabeln und die Grammatik erarbeitet, anhand der Vokabel- und Grammatikhefte.
Sprechen: Wie der Name schon sagt, wird der Text nun nachgesprochen. Bei den Minilab Kursen ( bei denen man einen Sprachrekorder mitgeliefert bekommen), hat man nun die Moeglichkeit auf den Kassetten sich selbst aufzunehmen zwischen den Texten der Sprecher auf der
Kassette und kann so seine Aussprache vergleichen. Bei den Standardkursen hat man nicht diese Moeglichkeit.
Schreiben: In meinem Fall, wie gesagt, Japanisch, beschraenkte es sich darauf, die Hausaufgaben zu schreiben. Extra schriftliche Uebungen gab es nicht.
Da ich in der Schule schon Japanisch Unterricht hatte und dort auch die Schrift gelernt hatte, war ich eher enttaeuscht, dass diese bei diesem Kurs nicht mitunterrichtet wird, zumindest die beiden Kana-Schriftarten.
Also kann man nach diesem Kurs sich zwar etwas unterhalten, das Lesen einer Zeitung bleibt einem aber verwehrt. ( Bei durchschnittlich 3000 - 5000 Schriftzeichen, die man fuer das Lesen einer Zeitung allerdings beherrschen muss, sollte man aber fairerweise sagen, dass das allerdings zuviel verlangt waere, von einem Kurs, den man in 6 Monaten bei einer halben Stunde taeglich durcharbeiten koennen soll) .
Meiner Meinung nach, ist diese Zeitspanne allerdings viel zu kurz bemessen. Dafuer bekommt man aber noch ein extra halbes Jahr Zeit um Hausaufgaben einzuschicken, macht also eine Betreuungszeit von einem Jahr.
Hat man genug Zeit um mit diesem Kurs zu beginnen, sollte man auf jeden Fall abwarten und nicht auf das erste Angebot eingehen. Nach diversen "Erinnerungsschreiben" werden einem dann verlaengerte Zahlungsziele angeboten, oder man hat z.B. die Moeglichkeit am Ende des Kurses einen Fragebogen auszufuellen, woraufhin man dann DM 150 erstattet bekommt ( allerdings nur, wenn man den Kurs auch wirklich zuende gefuehrt hat).
Dieser Kurs war eher fuer Touristen geeignet, man bekommt aber ein Vokabular angeboten, das teilweise ueberaltet scheint.
Im Grossen und Ganzen ist diese Methode schon interessant, wenn man einen ersten gruendlichen Einstieg in diese Sprache braucht.
Ausserdem ist es auch die einzige Fernschule, die diesen Kurs anbietet, soviel ich weiss, sowie auch andere "normale" und exotische Sprachen, meist dann aber mit englischer Unterrichtssprache.
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