Ich dachte mir es wird mal wieder Zeit einen Bericht zu schreiben und was wäre nicht passender als ein Klinikbericht aufgrund meiner Schwangerschaft.
Also möchte ich euch heute über die St. Hedwig- Klinik in Mannheim berichten.
Wer sagt, es gibt sieben Wunder auf dieser Welt, hat noch nie die Geburt eines Kindes erlebt.
Wer sagt, Reichtum ist alles, hat nie ein Kind lächeln gesehen.
Wer sagt, diese Welt sei nicht mehr zu retten, hat vergessen, dass Kinder Hoffnung bedeuten.
Wir sind stolz und überglücklich, uns für dich entschieden zu haben.
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λ 3;Adresse und Personal:
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Theresie nkrankenhaus
und
St. Hedwigklinik GmbH
Schwerpunktkrankenhaus und
Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Heidelberg
Bassermannstr. 1
68139 Mannheim
Ärztlicher Direktor: PD Dr. med. B. Öllers
Geschäftsführer: K. Hipp
Pflegedirektorin: G. Holzschuh
Betriebsteil St. Hedwig Klinik
A2, 3-7, 68159 Mannheim
Ärztliche Leitung Gynäkologie und Geburtshilfe
Chefarzt: Dr. med. Horst Job
Anästhesie: Fr. Dr. med. U. Winnewisser
Fr. Dr. med. M. Kübler
Hr. Dr. med. L. Lächele
Pflegedienstleitung: Schwester B. Käser
Konsiliarisch tätige Kinderärzte:
Fr. Dr. med. I. Armbruster
Hr. Dr. med. R. Bless
Die Gründung der St. Hedwig-Klinik geht auf das Jahr 1928 zurück. Die damaligen Ladenburgvillen wurden von Herrn Geheimrat Heinrich Lanz und seiner Gattin Julia bewohnt. Zu Lebzeiten hatte sich Frau Lanz gewünscht, dass nach ihrem Tod die Häuser einem caritativen Zweck zur Verfügung gestellt werden. Auf Anregung von Frau Maria Schmitt und Frau Elisabeth Rottmann vom Fürsorgeverein der katholischen Wohlfahrt in Mannheim begannen die Verhandlungen mit Herrn Prälat Josef Bauer, Stadtdekan und Herrn Prof. Dr. Lemmle, Frauenarzt, unter deren Regie der Umbau der beiden Häuser in A2, 6-7 erfolgte. Es entstand die St. Hedwig-Klinik für Frauenkrankheiten mit Wöchnerinnenheim.
Im März 1928 übernahmen die Schwestern der katholischen Schwesternschaft Veronika aus München die Pflege der Kranken. Am 13. Januar 1929 erfolgte der erste operative Eingriff, am 16 Januar 1929 die erste Geburt in der St. Hedwig- Klinik. AM 1. Mai 1929 übernahmen die Ordensschwestern der Wohltätigkeitsgesellschaft " Kloster Maria Hill" in Brühl auf Bitten von Prälat Bauer die Krankenpflege. Am 1 März 1930 Wurde die Klinik von den Niederbronner Schwestern in Brühl käuflich erworben. Im Jahre 1933 erfolgte die Anstellung des Chirurgen Dr. Zacherl und damit die Eröffnung einer Chirurgischen Abteilung der St. Hedwig- Klinik, Der Zusatz Wöchnerinnenheim entfiel, da in der Chirurgischen Abteilung auch Männer behandelt wurden. Die Klinik war bis zum 31.12.1995 eine Fachklinik für Frauenheilkunde und Chirurgie bzw. Proktologie. Die Abteilung Geburtshilfe und Gynäkologie stand von 1929 bis 1952 unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Lemmle. Von 1952 bis 1973 wurde sie von Herrn Dr. Schreck geführt und von 1973 bis 1995 war Herr Dr. Lenz der leitende Arzt der Gyn.- geburtshilflichen Belegabteilung. Seid 1.1.1996 wird die Gyn.- geburtshilflichen Abteilung der St. Hedwig - Klinik wieder aus Hauptabteilung mit Chefarzt Dr. Job geführt und erfüllt die Funktion der Gyn.- geburtshilflichen Abteilung der Theresienkrankenhaus und St. Hedwig- Klinik GmbH. Die Abteilung umfasst derzeit 70 Betten. Im Rahmen der zuletzt durchgeführten ausgedehnten Neu- und Umbaumaßnahmen wurde die Klinik in vorbildlicher Weise an zeitgemäße, pflegerische, technische und medizinische Erfordernisse angepasst. Nach dem Wegfall der Proktologischen Abteilung ist
seid Okt. 2002 die Belegabteilung für Plastische- und Wiederherstellungschirurgie unter der Leitung von Herrn Dr. med. Joachim Grab ebenfalls in der St. Hedwig- Klinik etabliert. Durch die gemeinsame Trägerschaft mit dem Theresienkrankenhaus stehen sämtliche medizinische Einrichtungen eines Krankenhauses der Zentralversorgung zur Verfügung.
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& #9553;Infos rund um die Geburt
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So beschreibt es die Klinik im Klinikführer:
Jeden Sonntag um 11 Uhr findet für interessierte werdende Eltern eine Kreißsaalführung statt. Hier werden Informationen zur Schwangerschaft vermittelt und die geburtshilfiche Abteilung vorgestellt.
Man findet reichlich Zeit und Gelegenheit auf Fragen und Probleme einzugehen und diese beantwortet zu bekommen. Soweit von Dienstablauf möglich besteht auch die Gelegenheit sich im Einzelgespräch mit der diensthabenden Hebamme oder dem diensthabendem Arzt über persönliche Fragen zu unterhalten.
Am 1. Dienstag eines jedem Monats findet ein Informationsabend für Schwangere im Foyer der historischen Räume der alten Lanz- Villa statt. Nach einer kurzen Videoeinführung bekommt man die Klinik und insbesondere die Gyn.- geburtshilfichen Abteilung vorgestellt. Einer der Konsiliarisch tätigen Kinderärzte ist anwesend und steht speziell auch für Fragen bezüglich der Betreuung und Versorgung des Neugeborenen zur Verfügung. Auch hier ist reichlich Gelegenheit gegeben auf individuelle Fragen oder Probleme einzugehen.
Meine Erfahrung:
Die Schwestern und Ärzte wenn man welche findet die Zeit haben gehen kaum auf Fragen ein und man wird rumgeschoben von Hebamme zu Hebamme. Kinderärzte habe ich im gesamten Haus nicht gesehen und konnte mir daher kein Bild davon machen.
So beschreibt es die Klinik im Klinikführer:
Ärzte und Hebammen der Klinik führen jeden Donnerstag um 9 Uhr eine Akupunkturbehandlung ab der 36. Schwangerschaftswoche zusätzlich zur Geburtsvorbereitung durch.
Eine Voranmeldung ist für diese Veranstaltung nicht notwendig. Geburtsvorbereitungskurse werden auch von den Hebammen durchgeführt. Der günstigste Zeitpunkt, einen solchen Kurs zu beginnen, ist die 26. bis 28. SSW. Hierzu ist jedoch eine frühzeitige Anmeldung bei der jeweiligen Hebamme erforderlich.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhält man im Kreißsaal unter der Nummer: 0621/ 1074 236
Meine Erfahrung:
Hierfür habe ich mich nicht angemeldet bzw. interessiert da ich von vornherein wusste das ich eine Kaiserschnittgeburt bekomme und dies daher nicht notwendig ist. Leider kann ich deswegen keine eigene Erfahrung hier beifügen.
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9553;Anmeldung und Aufnahme im Kreißsaal:
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So beschreibt es die Klinik im Klinikführer:
Eine Anmeldung zur Geburt in der Klinik ist nicht unbedingt erforderlich. Allerdings erleichtert eine Voraufnahme, bei der die Stammdaten bei der Verwaltung bereits registriert werden, die Formalitäten insbesondere Nachts und am Wochenende. Bei Risikosituationen oder Unklarheiten wird der Frauenarzt oder Ärztin bereits vor der Geburt zu einem Geburtsplanungsgespräch überweisen. Hierzu ist eine Terminvereinbarung im Sekretariat bei Frau Lippert erforderlich Tel: 0621/1074 107
In einem solchen Geburtsplanungsgespräch können Einzelheiten vorab geklärt werden z.B. ob ein Kaiserschnitt geplant werden soll, oder ob bei einer Beckenendlage eine normale Geburt angestrebt werden soll, usw.
Selbstverständlich kann man auch kommen wenn man nicht angemeldet ist. Der Kreißsaal ist und um die Uhr mit Hebammen und Frauenärzten/innen besetzt.
Nicht vergessen: Mutterpass, Waschzeug, Bademantel, Hausschuhe/Badeschuhe, alle Medikamente die eingenommen werden müssen sowie die Versicherungskarte.
Meine Erfahrung:
Hierzu muss ich leider folgende Erfahrung berichten: Als ich wegen Flüssigkeitsverlust und Verdacht auf Fruchtwasserabgang in die Klink kam wurde ich erst einmal 45 Minuten sitzen gelassen bis jemand für mich Zeit hatte. Danach musste ich weitere 30 Minuten warten bis ein Ultraschallraum frei wurde damit ich untersucht werden konnte. Man machte einen Fruchtwasserteststreifen und als der negativ ausfiel meinte die Ärztin sie müsse einen andern machen der wäre eh unzuverlässig. (da dachte ich mir nur: Warum macht sie ihn dann wenn er doch eh unzuverlässig ist? ) Sie ging aus dem Raum mit den Worten sie käme gleich wieder müsse das mit der Oberärztin absprechen und dann sah ich sie wiederum eine halbe Stunde nicht mehr. Nachdem ich ca. 25 Minuten nackt im Untersuchungsraum saß kam eine Schwester und meinte ich solle mich anziehen die Ärztin hätte in eine Geburt gemusst und hätte nun keine Zeit mehr für mich. Ich ging mit ihr nach oben zum Kreißsaal um ein CTG zum abhören der Herztöne des Kindes machen zu lassen. Nachdem sie endlich ein CTG gefunden hatte setzte sie mich auf einen Stuhl ( CTG ´s werden normal im Liegen gemacht) im Flur und meinte 30 Minuten müsse ich jetzt dran sitzen. Als ich nicht mehr sitzen konnte durch den Druck meines Sohnes auf den Ischias meinte eine Hebamme zu mir ich solle doch aufstehen. 40 Minuten später erbarmte sich endlich eine Hebamme und machte mich vom CTG los und man sagte mir das man nicht wisse was ich für Flüssigkeit verliere aber ich doch mal zum Frauenarzt solle einen Schwangerschaftsdiabetestest machen zu lassen da ich " einen zu großen Bauch hätte" ( mein Frauenarzt meinte darauf hin nur ob die noch ganz dicht wären da man das nicht an der Bauchgröße ausmacht sondern an der Größe des Kindes und der Menge des Fruchtwassers.) Mit den Worten wenn was wäre solle ich wiederkommen wurde ich dann heimgeschickt und war für das kommende Wochenende erst mal fertig mit den Nerven da ich weder wusste was ich hatte und mich zusätzlich noch auf eine eventuelle Schocknachricht einstellen durfte.
So beschreibt es die Klinik im Klinikführer:
Wer sich für eine Ambulante Geburt entschieden hat, kann je nach Tageszeit etwa 3-6 Std nach der Geburt die Klinik verlassen. Man sollte jedoch vor der Entbindung wissen welche Hebamme die Nachsorge durchführt, und zu welchem Kinderarzt man geht wenn die U2 und das Neugeborenenscreening fällig wird. Der Frauenarzt/Ärztin sollte ebenfalls informiert sein damit auch zu Hause eine optimale Betreuung gewährleistet ist.
Meine Erfahrung:
Dies sollte mittlerweile Standart in Deutschland sein und bedarf deswegen keiner Eigenmeinung von mir. Zumal ich leider noch nicht in den Genuss einer solchen Geburt kommen durfte.
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_ 53; Kreißsaal und Geburt:
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So beschreibt es die Klinik im Klinikführer:
Ziel der Geburtshilfe ist es, persönlichen, individuellen Bedürfnissen und Wünschen der werdenden Eltern entgegenzukommen und gleichzeitig eine optimale Sicherheit für Mutter und Kind während und nach der Geburt zu gewährleisten.
Bei Aufnahme in den Kreißsaal erhält jede Mutter ihr eigenes Gebärzimmer, in dem sie sich mit ihrem Partner nach ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen bewegen kann. Betreut wird sie gemeinsam von einer Hebamme und einem Arzt / Ärztin. Im Kreißsaal stehen ihr Variable, runde Entbindungsbetten - Vitalux- sowie eine Gebärwanne zur Verfügung. Die Gebärhaltung selbst ist oft nicht primär planbar. Vielmehr soll die werdende Mutter zusammen mit der Hebamme die für sie optimale Gebärhaltung herausfinden. Man richtet sich nach den Bedürfnissen der Mutter ein mit Hocker, Seil, Matte, Gymnastikball, Wanne, Bett und Sprossenwand. Zur Schmerzerleichterung und Entspannung stehen neben den herkömmlichen Medikamenten auch Homöopathische Mittel, Akupunktur zur Verfügung. Die Peridualanästhesie kann ebenfalls jederzeit erfolgen. Nach der Geburt bleibt man noch zwei Stunden im Kreißsaal und werden anschließend auf die Wochenstation verlegt.
Meine Erfahrung:
Wie ich oben schon beschrieben hatte ist es nicht so das jede Mutter ihr eigenes Zimmer sofort bekommt sondern viele auf dem Flur abgestellt werden wenn sie nicht sogar wie eine Junge Mutter in der 17. SSW mit Blutungen einfach weggeschickt wird. Partner werden erst mal links liegengelassen und selbst mit Termin muss man ewig warten bis man an die Reihe kommt oder sich jemand um einen kümmert. Auch erlebte ich das bei einer Mutter die in den Wehen lag 5 verschiedene Hebammen rumrannten und keine wusste was die andre machte. Ich habe auch nur 4 Zimmer gesehen die sehr klein waren und man sich kaum drehen und wenden konnte nicht wie auf den Bildern im Klinikführer angegeben.
So beschreibt es die Klinik im Klinikführer:
Im Wochenbett soll die Mutter sich erholen und die Zeit nutzen, ihr neugeborenes Kind mit seinem Bedürfnissen und individuellen Eigenheiten kennenzulernen, genauso wie das Kind sich bei seiner Mutter geborgen und wohlfühlen soll.
Rooming- in ist in der St. Hedwig- Klinik üblich. Dabei bestimmt die Mutter selbst, wann und wielange ihr Kind bei ihr im Zimmer ist : Rund um die Uhr oder nur einige Stunden am Tag.
Für die Pflege und Versorgung des Neugeborenen findet man im Zimmer alles Notwendige. Kinderschwestern und Hebammen beraten gerne bezüglich des Stillens, das die Klinik uneingeschränkt befürwortet.
Man soll sich verwöhnen lassen mit Frühstücksbuffet, Abendbuffet, auch mit Partner. Auf individuelle Wünsche wird eingegangen..
Man sollte nur soviel Besuch empfangen wie Mutter und Kind gut tun, die Mutter sollte die Zeit vor allem ihrem Kind widmen.
Besuchzeiten sind täglich von 10 bis 20 Uhr, berufstätige Partner haben nach vorheriger Absprache auch die Möglichkeit außerhalb dieser Zeiten zu kommen. Die Schwestern leiten Mutter und Partner bei der Betreuung des Kindes ein.
Bei der täglichen Visite soll man alles fragen was einem wichtig erscheint und den Schwestern und Ärzten jede Unregelmäßigkeit mitteilen.
Ein kleiner Crashkurs für frischgebackene Väter bezüglich der Säuglingspflege ist möglich.
Zusätzlich zu üblichen Stillanleitung bietet die Klinik 3 mal wöchentlich eine Stillsprechstunde durch die Kinderschwestern bzw. kompetente Stillberaterin. Die Zeiten sind auf Station ausgehängt.
Täglich findet unter Anleitung unserer Physiotherapeutin Frau Schuster die Wochenbettgymnastik statt. Frauen, die unmittelbar nach der Kaiserschnittentbindung noch nicht ausreichend mobil sind, werden im Bett Physiotherapeutisch behandelt. Für Frauen im Spätwochenbett, die bereits entlassen sind, wird eine Rückbildungsgymnastik einmal pro Woche angeboten.
Meine Erfahrung:
Hierzu muss ich sagen das ich diese Station nur einmal gesehen habe als ich eine Freundin von mir nach der Geburt ihrer Tochter besucht hatte. Die Station ist groß und gemütlich eingerichtet und die Schwestern sind sehr freundlich und hilfsbereit.
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║Kinderärztliche Versorgung:
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So beschreibt es die Klinik im Klinikführer:
Während des Wochenbettaufenthaltes wird das Kind von den konsiliarisch tätigen Kinderärzten, Frau Dr. Armbruster und Herrn Dr. Bless mitbetreut. Jedes Neugeborene wird innerhalb der Ersten 24 Lebensstunden nach der durch den Geburtshelfer durchgeführten U1 kinderärztlich untersucht. Am 3. bis 5. Lebenstag folgt ebenfalls durch die Kinderärztin bzw. den Kinderarzt die zweite Vorsorgeuntersuchung, die U2.
Risikokinder, u.B. nach operativer Entbindung, werden sofort nach der Geburt Kinderärztlich betreut. Ein Test zur Früherkennung einer frühkindlichen Hörschwäche erfolgt routinemäßig bei jedem Kind zusätzlich zu dem ges. vorgeschriebenen Stoffwechselscreening.
Ebenfalls erfolgt die Diagnostik und Therapie, z.B. der Neugeborenengelbsucht sowie eine eventuell notwendige medikamentöse Behandlung nur auf Anordnung und nach Untersuchung durch die Kinderärzte. Zur zweiten Vorsorgeuntersuchung ist selbstverständlich die Mutter dabei und kann hier individuelle Fragen bezüglich ihres Kindes mit dem Kinderarzt besprechen- Hierunter fallen z.B. Ernährungsfragen sowie Fragen zur Impfprophylaxe, Hüftsono, Schädelsono, usw. Bei entsprechender Indikation werden auch Ultraschalluntersuchungen von Schädel oder Hüfte von den Kinderärzten durchgeführt. Wenn ein Kindlicher Notfall während der Geburt auftritt, steht der Klinik, der Kinderärztliche Notfalldienst der Universitätsklinik Mannheim zur Verfügung. Der sog. " Baby- NAW" ist jederzeit abrufbar und kommt mit komplettem Einsatzteam, d.h. einem neonatologisch erfahrenen Kinderarzt und erfahrenen Schwestern direkt in den Kreißsaal oder in den Operationssaal.
Meine Erfahrung:
Wie oben schon erwähnt habe ich keinen Kinderarzt in der ganzen Klinik gesehen und als es zu Schwierigkeiten bei einer Geburt während meines CTG ´s im Flur kam bei einem Kind wurde der Vater nur rausgeschickt aber kein Kinderarzt kam um sich darum zu kümmern. Ich sah nur herumrennende Hebammen die eindeutig überfordert mit der Situation waren und die Frauenärztin suchten.
Ich wollte eigentlich in dieser Klinik entbinden aber so wie mein Mann und ich dort empfangen wurden, was ich mitbekam und wie sich andre Mütter beschwerten ist dies mittlerweile für mich ausgeschlossen das ich dort entbinden werde.
Mir wurde auch klipp und klar gesagt das wenn ich eine Frühgeburt gehabt hätte, ich eh weggeschickt worden wäre da sie so was nicht machen können und ich dazu in die Universitätsklinik müsse. Mein Mann wurde einfach stehen gelassen und keiner Informierte ihn was nun los ist bzw. gemacht wird. Ich weiß von andern Müttern das diese Klinik einmal sehr schön und qualifiziert war, aber sich dies in den letzten zwei Jahren, schwer geändert hat und sie nicht mehr zu empfehlen ist. Auch ich würde der Klinik was Entbindungen angeht nicht mehr ohne reines Gewissen eine Empfehlung aussprechen aufgrund meiner Erfahrungen. Mein Fazit sind grade mal 2 Sterne für die Wochenstation und deren Schwestern.
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doelau, 30.08.2008
Ein schöner Bericht, Gruß doelau
Lici17, 13.09.2008
klasse beschrieben! sh und lg
claremuc, 29.08.2005
Da wuumlrde ich auch kein Kind bekommen wollen, in der richtigen Klinik ist eine Entbindung das tollste Erlebnis uumlberhaupt. In dieser Klinik wage ich das aber zu bezweifeln!