Star Trek - Enterprise: Das Rätsel der Fazi - Dean Wesley Smith & Kristine Kathryn Rusch
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Star Trek - Enterprise: Das Rätsel der Fazi - Dean Wesley Smith & Kristine Kathryn Rusch
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Star Trek - Enterprise: Das Rätsel der Fazi - Dean Wesley Smith & Kristine Kathryn Rusch

Platz 119 in der Kategorie "Medien & Unterhaltung Bücher - S-Z".
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)

Star Trek - Enterprise: Das Rätsel der Fazi - Dean Wesley Smith & Kristine Kathryn Rusch gebraucht & neu

Star Trek - Enterprise: Das Rätsel der Fazi - Dean Wesley Smith & Kristine Kathryn Rusch Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • spannend, humor, gute Nebenhandlung
  • STAR TREK routiniert und punktgenau ...
Nachteile/Kritik
  • Out of Charakter Szenen
  • ... aber auch nach Schema F und ohne echten Pfiff.
susperia

LIES MICH, LIES MICH!

ein Testbericht von 2003-05-25 09:15:54 vom 25.05.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, humor, gute Nebenhandlung...
Nachteile/Kritik: Out of Charakter Szenen
Die Rubrik ist jetzt nun schon solange bei Ciao und bis jetzt kam ich noch nicht dazu einen Bericht über das Buch zu schreiben. Nun aber. Mein Bericht bewertet heute den ersten Enterprise Roman „Das Rätsel der Fazi“ und ich muß sagen, dass es das erste Buch ist, welches ich mir zu einer Star Trek Serie gekauft habe. Aber ich denke, es wird nicht das letzte sein. Aber erst mal zum Inhalt:

****Story****

Mal wieder ist es soweit, ein Erst-konatakt mit einer intelligenten, humanoiden Spezies. Doch erst muss die Enterprise Crew erkennen, dass es kein leichter Erstkontakt sein wird. Die Kultur der Fremden Spezies ist sehr kompliziert und absolut streng strukturiert. Nichts darf auch nur von ihrem durchgeplanten Alltag abweichen.
Doch irgendwann möchte Archer mehr als nur Daten sichten, er beschließt den Fremden einen Besuch abzustatten, obwohl T`Pol davon abratet, das sie noch nicht genug über deren Kultur und ihre Entstehungsgeschichte wissen.
Sie hätten auf die Vulkanierin hören sollen, denn der Erstkontakt verlief nicht nach Plan. Archer muss versehentlich die Fazi beleidigt haben, so dass sie den Besuch abbrechen müssen.
Schließlich entdecken sie eine zweite Spezies auf demselben Planeten, nur auf einem anderen Kontinent. Sie scheinen im Wasser zu leben, haben aber auch unbewohnbare Behausungen an der Küste. Auch hier entschließt sich Archer mehr über diese geheimnisvollen Spinnenartigen Wesen herauszufinden, doch die diese Begegnung bringt das Außenteam in Gefahr. Denn die Wesen besitzen unbeschreibliche Fähigkeiten einen Menschen außer Gefecht zu setzen oder wollen sie nur kommunizieren?
Lest selbst.

Kommentar:

Nun, ich habe zuvor noch nie ein Buch zu Star Trek gelesen, nur mal ein paar zu Akte X, deshalb war ich ganz besonders interessiert.
Die Geschichte fängt ganz unspektakulär an. Dennoch fand ich die
Einführung der Nebenhandlung mit dem Rollenspiel klasse. Die einzelnen Erklärungen und Hervorhebung von Nebencharakteren wie Cutler, Novakowich u.s.w. waren erfrischend. Auch das man Novakowichs Beamunfall wieder aufgegriffen hat, fand ich sehr unterhaltend, aber auch gruselig. Wie Cutler das Aussehen von ihm beschreibt, dass sich überall Eiterblasen gebildet haben auf seiner Haut, weil der Sand noch durch den Beamvorgang darin eingebettet ist. Eklig und grausam. Aber so wird die Technik nicht immer hoch gejubelt, sondern auch mal die Schattenseiten gezeigt. Das bringt ein wenig Realismus in die Serie, ganz angenehm.
Was ich ein bißchen Out of Charakter fand, war die Tatsache, dass Jonathan zu unvorsichtig und ungeduldig war und sogar T´Pol anmacht, sie soll ihn vor der Crew nicht kritisieren. In der Serie ist es ihm meiner Meinung egal, ob sie ihn alleine oder vor der Crew kritisiert, er kann sich auch so wehren. Deshalb fand dich die Gespräche zwischen dem Captain und seinen Wissenschaftsoffizier zu kühl und angespannt. Liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass ich schon die Hälfte der 2. Staffel kenne und sich dort die Beziehung sehr freundschaftlich entwickelt hat.
Die Idee mit den Spinnanartigen Wesen und ihren mißlungenen Kommunikationsversuchen zeigt uns, dass nicht jeder Kontakt leicht ist und dass auch nicht jede Spezies menschenähnlich ist und nur dann intelligent sein kann. Sonst sind die bei Star Trek sehr menschlich, was ja eigentlich nicht unbedingt sein muss. Diese Tatsache fand ich daher spannend und abwechslungsreich.
Naja, und natürlich hat das Rollenspiel auch viel Spannung eingebracht und auch Humor. Besonders weil der eine Crewman immer gestorben ist.
Witzig auch der Aspekt mit dem Universellen Translator, der im Spiel eine Fiktion ist, jedenfalls noch zur Zeit von der Enterprise. Echt cool gemacht, wir denken jetzt manche Dinge werden nie gehen und irgendwann gibt es sie doch.

****Fazit****

Ein Muss für jeden ENT Fan witzig, spannend, aber ein paar Out of Character Sachen.
Entscheidet am besten selbst. Ich werde mir auf jeden Fall weitere ENT-Romane kaufen.

Buchinfos:

Enterprise. Das Rätsel der Fazi.
von Dean Wesley Smith, Kristine Kathryn Rusch
Preis: EUR 7,95
ISBN: 3453865367




Lies mich, lies mich
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Hindenbook

Retten, retten, koste es was es wolle!

ein Testbericht von 2003-07-28 22:37:13 vom 28.07.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: STAR TREK routiniert und punktgenau ......
Nachteile/Kritik: ... aber auch nach Schema F und ohne echten Pfiff.
I. Kurzkritik für Ungeduldige

Wieder einmal kommt dem Raumschiff "Enterprise" ein unentdeckter Planet in die Quere. Der übereifrige Captain nimmt mit beiden dort ansässigen Intelligenzen Kontakt auf. Dabei lässt er den gesunden Menschenverstand beiseite, spielt sich als Heilsbringer auf und löst durch sein Unwissen gleich zwei Katastrophen aus, deren Behebung nur ein glücklicher Zufall möglich macht. - "Star Trek"-Abenteuer nach Schema F, d. h. handwerklich und politisch korrekt, aber franchiseüblich nach dem größten gemeinsamen Lesernenner und ohne Abweichung vom Üblichen oder gar Überraschung gefertigt.

II. Inhalt

Gerade als sich Jonathan Archer, Captain des noch fabrikneuen Erd-Raumschiffs "Enterprise", wieder einmal zu langweilen beginnt (was schnell geschieht), stolpert er über einen neuen Planeten im All, der nicht nur besiedelt, sondern vor allem den eher tolerierten als geschätzten Lehrmeistern der Menschen, den Vulkaniern, noch unbekannt ist. Gleich zwei Zivilisationen leben auf Fazi - d i e Möglichkeit für Archer, einen Erstkontakt in Szene zu setzen wie er ihn für richtig hält!

Mindestens doppelt so eifrig wie Porthos, sein ins All mitgeführtes Hündchen, drängt Archer auf die Landung. Die Warnungen seines vulkanischen Subcommanders T'Pol und seiner Kommunikationsspezialistin Hoshi Sato, noch zu warten und sich mit den Verhältnissen vor Ort besser vertraut zu machen, schlägt er, dem Zaudern ein Gräuel ist, in den Wind.

Das hätte er besser nicht getan, denn den menschenähnlichen Fazi, die er zuerst beglückt, gehen Regeln und Protokoll über alles. Sie sind nicht flexibel und können Abweichungen kaum ertragen. Mit dem ungestümen Archer sind sie völlig überfordert. Mehrere Besuche auf dem Nordkontinent enden daher im Eklat.

Macht nichts, denkt Archer, versuchen wir es eben auf dem Südkontinent. Dort wohnen zu Wasser und zu Lande die spinnenähnlichen Hipon, die nicht so beschränkt zu sein scheinen. Trotzdem hätte es auch hier nicht geschadet sich vorab besser zu informieren. Dieser Kontaktversuch endet sogar in einer Katastrophe: Das Landungsteam wird von den Sipon attackiert, ein Besatzungsmitglied von einer unsichtbaren Macht lahmgelegt. Schlimmern noch: Die überstürzte Rettungsaktion mit dem noch unerprobten Materietransmitter beamt nicht nur den Verletzten, sondern auch einen Sipon an Bord der "Enterprise", wo sich die Zahl der menschlichen Opfer in der Folgezeit weiter erhöht ...


III. Handlung

"Star Trek"-Romane gehören nicht gerade zu den innovativsten des Science Fiction- Genres. Sie sind Bestandteil eines Franchises, dessen Zweck es weniger ist zu unterhalten. Statt dessen soll multimedial so viel Geld wie möglich verdient werden. Dies funktioniert nach Ansicht der "Star Trek"-Geschäftsstrategen am besten, wenn möglichst kein Zuschauer oder Leser (= zahlender Kunde) verwirrt oder vor den Kopf gestoßen wird. Der größte gemeinsame Nenner wird daher in Kino und Fernsehen und auf dem Buchmarkt angestrebt. Streng achtet die Franchise-Zentrale auf Einhaltung dieser Regel. Sie ist der Grund dafür, dass "Star Trek" heute zwar handwerklich recht perfekt, aber eben auch langweilig ist.

"Star Trek"-Romane sind Teil des Franchises. Sie werden von fixen, aber sicherlich nicht genialen oder übermäßig talentierten Routiniers verfasst und in die Buchläden gepumpt. "Das Rätsel der Fazi" passt in Handlung und Charakterführung präzise ins gerade skizzierte Bild. Die Stimmung der TV-Serie "Enterprise" wurde genau getroffen - so war es schließlich auch mit dem Auftraggeber vereinbart. Beim Leser sieht man die filmische Umsetzung vor dem inneren Auge. Das Ergebnis ist Lesefutter für den Feierabend nach einem harten Arbeitstag. Manchmal ist das ja völlig ausreichend.

Freilich gibt es - womöglich unabsichtlich - einige interessante Untertöne. "Das Rätsel der Fazi" mutet (jawohl, Ihr Rezensent hat keine Furcht vor Übertreibungen) über weite Strecken wie ein Kommentar zur US-amerikanischen "Außenpolitik" der Gegenwart an. Mit ehrenvollen Motiven, aber eben auch übereifrig, unbelehrbar, arrogant und bald überfordert fallen die Mannen (und Frauen) der "Enterprise" über die Bewohner von Fazi her. Binnen kurzer Zeit haben sie das Chaos importiert, verstoßen "zum Besten" der Einheimischen stetig gegen deren Sozialkodex - und wundern sich, dass man ihren guten Willen einfach nicht anerkennen möchte. Jeder Versuch zu retten, was noch zu retten ist, verschärft die Krise, bis sich endlich die Einsicht durchsetzt, dass es so nicht geht und "Kontaktaufnahme" eine zweiseitige Angelegenheit ist. (Selbstverständlich wird Archer diese Lehre beim Anblick des nächsten bunt funkelnden Planeten wieder vergessen haben.)

Dramaturgisch ungeschickt ist die Entscheidung der Autoren, die Handlung auf Fazi mit dem SF-Rollenspiel einiger "Enterprise"-Besatzungsmitglieder zu konterkarieren. Das wird in epischer Breite durchgezogen und hat mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun, auch wenn dies schließlich sehr vorhersehbar an den Haaren herbei gezogen werden soll.. Außerdem strafen Smith/Rusch die eigene Aussage Lügen, wonach Rollenspiele für Zuschauer denkbar langweilig sind. Damit haben sie völlig Recht, halten sich leider aber selbst nicht daran.

Sehr zu loben ist wieder einmal die kompetente Übersetzung eines "Star Trek"-Romans durch Andreas Brandhorst. Er gehört zu den Besten seiner Zunft. Schade, dass er sein Talent so zu Markte tragen muss, statt wie noch in den 1980er Jahren mit selbst verfassten Werken an die Öffentlichkeit zu treten. Er ist nämlich selbst ein fähiger Autor, was uns Lesern leider in einer Gegenwart verborgen bleibt, in der "deutsche Science Fiction" primär in Gestalt endloser "Torn"-, "Maddrax"- oder "Rhen Dark"-Aufgüsse daher zu kommen scheint.

IV. Personen

Jonathan Archer hat wohl selten so schlecht ausgesehen wie in dieser Geschichte. Ein Botschafter für die Erde soll er sein. Statt dessen ist er ein hirnloser Heißsporn, der mehr Schaden anrichtet als nützt. Zwar lernt er dazu - und dieser Prozess ist offenbar ein Handlungsstrang -, aber nur langsam und ohne jemals die Frage vergessen zu machen, wieso man ausgerechnet ihn in den Weltraum geschickt hat. Mit Wehmut denkt man an die Jahre der Captains Piccard oder Sisko zurück, die das All mit Menschenverstand bereisten. Archer muss dagegen den im realen 21. Jahrhundert gerade wieder aktuellen US-Pionier mimen, der seinem Land am besten dient, indem er ihm neue Grenzen absteckt bzw. die alten hinausschiebt.

T'Pol = die NATO? Ist dieser Vergleich zu gewagt? In der "Enterprise"-Serie verkörpert die Vulkanierin aus US-Sicht eher die besserwisserische, zauderliche Spielverderberin, die Repräsentantin einer vielleicht klugen, aber kleingeistigen und mit ihren Informationen knausernden Macht, welche den unternehmungslustigen Menschen den frischen Wind aus den Segeln nehmen will. Immerhin: Man trifft sich auf der Mitte, auch wenn es wieder einmal T'Pol ist, die dafür die größeren Zugeständnisse machen muss.

Die übrige "Enterprise"-Besatzung: Außerhalb der Kommandobrücke bleibt alles wie gehabt gesichtslos und damit ersetzbar, wenn die Dramaturgie wieder einmal ein Opfer erfordert. Unsere Rollenspieler, hier aufwändig eingeführt, werden rasch in der Anonymität versinken. Aber auch "Enterprise"-Prominenz wie Dr. Phlox, "Trip" & Co. bleiben seltsam gesichtslos, was allerdings auch daran liegen mag, dass diese Figuren tatsächlich zeittypisch profilarm sind und so gar nichts mehr mit den lästigen Individualisten von "Deep Space Nine" zu tun haben ...

V. Impressum

Originaltitel: By the Book (New York : Pocket Books/Simon & Schuster, Inc. 2002)
Star Trek - Enterprise, Bd. 2
Übersetzt von Andreas Brandhorst
Deutsche Erstausgabe: Oktober 2002 (Wilhelm Heyne Verlag/Science Fiction & Fantasy Nr. 06/6801)
250 Seiten
ISBN 3-453-86536-7

(Copyright 28.07.2003/Dr. Michael Drewniok)
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Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Star Trek - Enterprise: Das Rätsel der Fazi - Dean Wesley Smith & Kristine Kathryn Rusch

 
Allgemeine Informationen Star Trek - Enterprise: Das Rätsel der Fazi - Dean Wesley Smith & Kristine Kathryn Rusch
gelistet seit: 16.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00
Allgemeine Informationen
Autor: Dean Wesley Smith 
Kategorie: Science Fiction & Phantastische Literatur 
Autoren von A-Z:
Star Trek - Enterprise: Das Rätsel der Fazi - Dean Wesley Smith & Kristine Kathryn Rusch im Vergleich
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