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Bewertung
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Vorteile
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Nachteile/Kritik
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![]() Eine Zeitschrift für die ganze Famillieein Testbericht von fitz_geraldo2004-05-14 17:44:39 vom 14.05.2004 Empfehlung: jaIch habe den Stern von der Schule aus. Dort gab es mal das Angebot 13 Ausgaben vom Stern für 3.25 Euro, natürlich habe ich da gleich Zugegriffen. Die Zeitschrift Stern erscheint wöchentlich zum Normalpreis von 2.50 Euro. Zusätzlich ist noch eine kleine Fernsehzeitschrift enthalten. ----------Inhalt------- Editorial: Hier schreibt der Chefredakteur Thomas Osterkorn was einen in dieser Ausgabe erwartet. Luftblasen: Hier sind Bilder von bekannten Politikern dehnen eine Sprechblase mit einem Text angehängt wird. Briefe: Hier können die Leser ihre Meinung zu bestimmen Artikeln äußern. Haderer: Hier ist eine Karikatur von Haderer/ Umfangreiches Archiv: www.stern.de/haderer Bilder der Woche: hier sind auf 6 bis 8 Seiten die Bilder der Woche, von Protesten oder vom Irakkrieg, mit dabei ist dann noch ein kleiner Text. News: Hier sind die News der Woche, zu Themen der Politik, Terroranschlägen und ähnliches. Außerdem gibt es hier noch eine Umfrage von RTL und Stern zu den Themen aus der Politik, wie z.B. Welche Partei würden sie wählen wenn jetzt Bundestagswahl wäre. Politik: Dann kommt eines der Hauptthemen des Sterns nämlich der Politik. Hier wird auf 6 bis 8 Seiten über aktuelle Politische Themen geschrieben, wie z.b. der Agenda 2010, der Lüge vom Sozialstaat usw. Deutschland: hier wird über verschiedene Themen in Deutschland berichtet. Zum Beispiel einem Bericht über Siamesische Zwillinge, zu dem Mann der die Spielsachen für die Überraschungseier entwickelt oder zu dem Amokgelaufenen Robert Steinhäuser. Diese Sparte hat wieder ca. 6 bis 8 Seiten. Titel: Hier wird über das große Titelthema Bericht. Dies ist meist aus der Politik aber es kann auch andere Themen enthalten. Einige Titelthemen sind: Wie Amerika die Welt betrog, Job Ade? , u.a. Diese Sparte hat 8 bis 10 Seiten. Til Mette: Ein lustiger Cartoon von Til Mette/ www.stern.de/mette Serie: Von der Serie habe ich erst ein Thema da dieses 5 bis 10 Ausgaben lang geht und ich den Stern noch nicht so lang habe. Das Aktuelle Serienthema ist „Das Neue Europa“. Hier werden in 7 Stern Ausgaben über die neuen Beitrittsländer der EU berichtet. Die einzelnen Ausgaben: Teil1 Faszination Europa, Teil2 Estland Lettland Litauen, Teil3 Ungarn, Teil4 Tschechien Slowakei, Teil 5 Polen, teil6 Slowenien, Teil7 Zypern Malta. Im ersten Teil der Serie (Faszination Europa) gab es als Extra ein Poster von der EU. Jeder Teil hat ca. 15 Seiten. Davon sind aber die Hälfte mit riesigen Bildern. Reise: Dieses Thema ist zur zeit immer mit der Serie verbunden und es wird über das Jeweilige Thema berichtet. Diese Sparte hat unterschiedlich viele Seiten. Style: Hier geht es um Mode zu der jeweiligen Jahreszeit. Lebensart: hier gibt es Rezepte und andere Sachen rund ums Essen. Rätsel: Auf dieser Seite ist ein Kreuzworträtsel bei dem es leider keine Preise zu gewinnen gibt. Sternchen: Das sind die Kinderseiten vom Stern. Hier gibt es leichte Rätsel, Basteltipps, Mandalas zum Ausmalen und immer ein kleiner Bericht wie man z.B. Zahnpasta oder Smarties herstellt. Tetsche: Witze, Cartoons und ähnliches von Tätsche. www.stern.de/tetsche Gesundheit: Wie das Thema schon sagt hier geht es um Gesundheit. Horoskop: hier gibt es für alle abergläubischen das Horoskop auf einer Seite. Multimedia: Hier geht es auf 1 bis 2 Seite um Multimedia. Themen sind die CEBIT, Computerspiele, Handys und anderes. Auto: Hier wird über neue Autos berichtet. Es sind allerdings keine Tests mit Noten. Ein Thema waren z.B. Cabrios. Sport: Hier wird über aktuelle Themen im Sport berichtet wie zum Beispiel Fußball, Boxen und andere Sportarten. Außerdem gibt es manchmal Interwies mit bekannten Sportlern wie z.B. Oliver Kahn. Unterhaltung. Hier wird über Fehrnsehen, Musik und Kino berichtet. Ein Thema war z.B. 50 Jahre Rock. Die Bestseller der Woche: Hier gibt es eine Hitliste zu den Themen:Belletristik, Sachbücher, Taschenbücher, Kino, DVD, CD. Leute: Hier wird über Prominente berichtet. Zum Beispiel zu Sir Peter Ustinov oder Charlize Theron. -------Fernsehzeitschrift--------- D ie Fernsehzeitschrift hat ca. 30 kleine Seiten und erscheint wöchentlich und liegt dem Stern bei. Im TV Magazin gibt es zu jedem Tag 2 Seiten auf dehnen das beste Vorgestellt wird. Das TV Magazin hat das Programm für 43 Sender. --------Werbung--------- Ein großer Nachteil ist die Werbung den gut ein Drittel der ca. 250 Seiten ist Werbung. Meist sind es Autowerbungen. Aber ohne die Werbung würde das Magazin sicher noch mehr kosten. Layout: Das Layout ist meiner Meinung nach sehr gut den es gibt große Bilder und die texte sind gut Lesbar. Seitenanzahl: ca. 250+30 von TV Magazin Preis: 2.50 Euro ----------------Fazit--------------- Ich bin mit dem Stern sehr Zufrieden. Der Preis ist für die Seitenzahl und die hervorragenden Texte mehr als gerechtfertigt. Die Texte sind gut zu verstehen und werden mit schönen Bildern aufgelockert. Die Themenwahl ist auch super, so ist für jeden der Familie etwas dabei. Der einzige Kritikpunkt ist die Werbung, aber die muss jede Zeitschrift haben um zu konkurieren. Abschließend kann ich jedem den Stern entfehlen der auf dem laufenden Stand sein möchte. ©Fitz-geraldo ... |
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![]() Der Stern macht nicht nur Laura Mutein Testbericht von Knuddelbaer402005-11-13 16:02:51 vom 13.11.2005 Empfehlung: jaein neuer Bericht ist wieder vor euch. Und wieder ist es ein Bericht über ein Buch, ein Kinderbuch. Wieso, weshalb, warum erfahrt ihr jetzt natürlich, ich spanne euch nicht auf die Folter. Viel Spaß beim Lesen. --- Einleitung --- Nachdem ich „Zonga, der zornige Zauberer“ von meiner Schwester ausgeliehen habe und gelesen habe, fand ich einfach, dass ein viel schöneres Buch her musste, vielleicht etwas, das mich anregt, einfach nur fasziniert und glücklich zu sein. Und obwohl ich eine Menge Bücher habe, die das bewirken können, habe ich doch zwischen neuen Büchern gesucht und auch gefunden. Und weil ich natürlich mein Glück mit euch teilen will, sollte ich euch das neue Buch vorstellen. Es ist das Buch „Laura kommt in die Schule“. --- Wege zum Buch --- Da ich mir selten Kinderbuch ausleihe in der Bücherei und auch keine mehr kaufe, habe ich es von meiner Schwester geliehen, die es in der Bücherei gesehen hat und begeistert mit nach Hause brachte, da sie Laura schon kennt aus einer Hörspielkassette namens „Lauras Stern“. Sicher kennen einige von euch „Lauras Stern“, da diese Geschichte auch im Kino war. --- Inhalt --- Laura darf in die Schule gehen. Sie freut sich schon sehr auf ihren ersten Schultag. Doch bevor es soweit ist, kauft sie mit ihrem Papa und ihrem Bruder einen Schulranzen. Nachdem sie endlich das passende Modell gefunden haben, ist Laura unheimlich stolz und kann sich kaum einkriegen, so froh ist sie. Ihr Bruder Tommy ist sogar etwas eifersüchtig, weil er noch nicht in die Schule gehen darf, dafür erlaubt ihm Laura den Schulranzen solange anzubehalten, bis sie zu Hause sind. Auf dem Weg nach Hause gehen sie am Spielplatz vorbei und Lauras kranker Papa erlaubt ihnen, dass sie noch kurz zum Spielplatz gehen, damit sie ihrer Freundin Sophie den Ranzen zeigen kann. Doch auf dem Spielplatz ist auch Harry, der Nachbarsjunge, der immer gemein ist und er erzählt allen, dass die neue Lehrerin von Laura und Sophie sehr böse ist, weil sie viele Hausaufgaben aufgibt und dazu mag sie auch keine Mädchen. Als Laura und Tommy sich wieder auf den Weg machen, ist ihnen gar nicht nach Lachen zu Mute und Tommy will auch noch gar nicht in die Schule und gibt Laura den Ranzen schnell wieder. Laura hat nun Angst, wie es in der Schule sein wird. Am schlimmsten ist es auch noch, dass Mama in London ist und Papa Fieber hat. Wird er sie begleiten können? Und ist die neue Lehrerin wirklich so schlimm? Zum Glück ist Lauras Stern da, der sie am Abend besucht und ihr verspricht, ihr beizustehen und mit in die Schule zu kommen. Mutig versteckt er sich im Ranzen... Trotzdem ist Laura noch nicht ganz beruhigt. --- Fakten --- Preis: 9,90 Euro Erschienen: März 2005 Seiten: 60 Seiten Autor: Klaus Baumgart Verlag: Baumhaus Bücherverlag GmbH ISBN: 3833901004 --- Der erste Schultag --- Die Thematik des Buches ist der erste Schultag. Was kommt auf mich zu? Bekomme ich wirklich so viele Hausaufgaben, wie mein/e große/r Bruder/Schwester es gesagt hat? Wird es wirklich so schwer? Und dann anstatt der Sorgen gibt es noch schöne und erfreuliche Aspekte, an die man denkt, wenn man in die Schule kommt: Man wird ein Stück größer, erreicht eine neue Hürde und man wird ernster genommen, man gehört zu den Großen, kann lesen, rechnen und schreiben und man trifft gleichaltrige Kinder. Wer erinnert sich nicht gerne an die Zeit zurück, in der man noch klein war, ins erste Schuljahr gekommen war und seine ersten komischen As und Es eher gemalt als geschrieben hat? Also, Grundschule war für mich immer eine schöne Zeit und auch eine wichtige und ich finde, dass das Buch einem Kind wirklich Mut macht, wenn es Angst hat. --- Fazit --- Ein richtig liebes Buch, bei dem man vor Entzücken ab und zu, total umgehauen wird. Hier lernt das Kind wirklich was und wer Laura schon kennt, wird sowieso schon wissen, wie toll es ist, mit ihr Dinge zu erleben. Die Kinder können sich sicher total gut in Laura hineinversetzten und ich finde dieses Mädchen einfach nur niedlich. Und die Geschichten sind ebenso anrührend, wie es Laura ist. Das Buch ist lehrreich, süß und einfach geschrieben. Der Thematik zu entnehmen spricht es Kinder an, die kurz vor der Einschulung stehen. Mein Tipp: Mit den angehenden Schulkindern vorher zusammen lesen, damit ihnen die eventuelle Angst genommen wird. Das einzige, was ich etwas negativ finde, ist der recht hohe Preis von knapp 10 Euro, aber vielleicht kann man das Buch ja dem Kind schenken, deshalb gibt es auch keinen Stern Abzug :-). Liebe Grüße, Cicila ... |
Dr.Claudia, 13.11.2005
SH LG von Claudia
modschegibbchen, 01.07.2005
magazin trifft es besser als zeitschrift. bei zeitschriften denke ich immer an quotdas goldene blattquot, quotfrau im spiegelquot, quottinaquot und wie die ganzen glatsch- und tratschzeitschriften heiszligen.
der spiegel ist ein echter kla
Volker111, 17.06.2007
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![]() Der Stern – eines der beliebtesten Magazine in Deutschlandein Testbericht von milchtussi2004-04-11 13:13:35 vom 11.04.2004 Empfehlung: ja Vorteile: gigantische Bilder auf Doppelseiten, sehr informative Berichte...Nachteile/Kritik: etwas zu viel WerbungWas mir außerdem gefällt ist, dass dort wirklich (fast) nur Fakten drin stehen. Der Stern ist also nicht mit einem Klatschblatt zu vergleichen. Es gibt jedoch eines, dass mir am Stern nicht so gut gefällt. Diese ständige Werbung – an jedem Seitenrand, am ungünstigsten Ort – immer Werbung. Doch trotz der Unmengen an Werbung rate ich jedem zum Kauf an. ... |
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![]() Einen Stern vom Himmel geholt? Nicht ganz...ein Testbericht von marenmoon2003-09-21 17:49:56 vom 21.09.2003 Empfehlung: jaich habe mir schon lange überlegt, diesen Bericht zu schreiben, fühlte mich aber selbst zu wenig informiert dazu... Das habe ich jetzt nachgeholt und präsentiere ihn euch hiermit feierlich....*trommelwirbel* ****************** ******************** Politische Zeitschriften in Deutschland ************************************* * Schon seit geraumer Zeit gibt es in Deutschland eine Reihe politischer Zeitungen und Zeitschriften, die meist wöchentlich erscheinen. Hierzu gehören z.B. „Der Spiegel“, „Die Zeit“, „Focus“ und auch der „Stern“, wobei ich hierbei den „Stern“ und „Spiegel“ als die etabliertesten ansehen würde. Alle genannten Schriften beschäftigen sich mit aktuellen politischen Themen aus dem In- und Ausland, mit ihrer Darstellung und kritischen Bewertung. Worin sie sich allerdings unterscheiden, ist der „Stil“: Jede Zeitschrift und sogar jede normale Tageszeitung, hat einen zeitungseigenen Stil, der im Idealfall die ganze Zeitung durchziehen sollte. ************************************** Die Stilfrage ************************************** Jede Zeitung erscheint für eine bestimmte Leserschaft, keine wird es schaffen, jedem Menschen zu gefallen. Dieses ist einerseits natürlich eine Frage des Anspruches der Artikel (Was wird als bekannt vorrausgesetzt? Welchen Bildungsgrad braucht der Leser, um die Artikel zu verstehen?) und andererseits des Stils. Die meisten politischen Magazine sehen ihre Leserschaft eher in der gebildeten Schicht und richten auch ihre Artikel danach aus. Natürlich gibt es auch innerhalb der verschiedenen Magazine noch große Unterschiede, was das Niveau und den Stil anbelangt, aber dazu komme ich später noch. ************************************** * ************************************* Der STERN ************************************** *** *********************************** Das von Henri Nannen gegründete Magazin erscheint einmal wöchentlich donnerstags zum Preis von derzeit 2,50 €. Das circa 200 Seiten starke Heft wird vom Gruner & Jahr Verlag herausgegeben. Chefredakteure sind derzeit Andreas Petzold und Thomas Osterkorn. ************************************** Der STERN - Titel ************************************** D a es den Stern mehr als fünfzig Jahren gibt, prägte er das Land schon bevor ich ihn das erste mal in den Händen gehalten habe. So erregte die Schlagzeile „Ich habe abgetrieben“ und die dazugehörigen Fotos von fünfzig Frauen, in den 70er Jahren große Aufregung. Dieses war nicht der einzige provozierende Titel, mit dem der Stern erschienen ist. Immer wieder fanden öffentliche Auseinandersetzungen um Inhalt und Wahrheit statt. So deckten Stern-Redakteure immer wieder Politikerskandale auf, berichteten über die verschiedensten Menschen und Themen und schafften es des öfteren (und schaffen es auch immer noch), mit ihren Titelbildern und –aufschriften große Aufmerksamkeit zu erregen. ************************************** Das Editoral ************************************** Jedes Stern-Heft beginnt mit dem Editoral, welches von einem der beiden Chefredakteuren verfasst wird. Hierbei handelt es sich um die erste Seite des Magazins, auf der sich der Redakteur direkt an den Leser wendet. In seinem Text nimmt er Stellung zu den Themen des Heftes, zu Dingen, die sich in der vergangenen Woche ereignet haben und zu internen Angelegenheiten. So erfährt der Leser hier z.B. auch Details der Entstehung mancher der Reportagen und Berichte im Heft. Oft sind das auch witzige oder kuriose Nachrichten, z.B. wie sich ein Politiker bei einem Interview verhalten hat oder was am Rande eines Fotoshootings passiert ist. Für mich ist diese Seite immer eine recht interessante Einstimmung auf das Magazin: Man bekommt so schon einen Einblick in das, was einen erwartet... *********************************** *** Das Inhaltsverzeichnis ****************************** ******** Auf der auf das Editoral folgenden Seite gibt es dann das Inhaltsverzeichnis. Wie der Name schon sagt, ist hier auf zwei Seiten der ganze Inhalt des Heftes aufgelistet, wobei sich jeweils am rechten und linken Rand der Doppelseite das wirkliche Inhaltsverzeichnis befindet und in der Mitte Bilder mit kurzen Begleittexten. Diese Bilder machen den Leser auf besonders interessante Berichte, Reportagen oder Interviews aufmerksam, die durch die Bilder natürlich dann noch besonders hervorgehoben werden. Ich werde im folgenden die einzelnen Ressorts im Stern einmal vorstellen: *********************************** *** Titel ************************************** Ganz oben im Inhaltsverzeichnis finden sich die Seitenzahlen der Titelgeschichte. Eine ziemlich clevere Lösung, denn so muss man nicht erst lange nach der Titelgeschichte suchen, sondern findet sie sofort...Die Titelgeschichten sind sehr unterschiedlich, weshalb ich sie jetzt hier auch nicht näher bewerten kann. Sie gehen von politischen Themen (oder Skandalen) über Medizin, gesellschaftlichen Problemen bis hin zu Sport. Der Titel orientiert sich meistens am aktuellen Geschehen, kann jedoch auch ein Thema aufgreifen, dass gar keinen aktuellen Bezug hat. Dieses ist wohl vorwiegend dann der Fall, wenn z.B. im Sommer „Nachrichtenflaute“ herrscht... Der Titel hat natürlich die Aufgabe, die Menschen dazu zu bringen, die Zeitschrift zu kaufen. Somit sind auch an den Artikel hohe Anforderungen geknüpft. Ich für meinen Teil muss sagen, dass mich der Titel nicht immer interessiert. Da ich aber keine Laufkundschaft bin, um die mit jedem Titel neu geworben werden muss, ist das für mich nicht von Bedeutung... ********************************** **** Leserbriefe / Bilder der Woche / News ************************************** Au f der Leserbrief-Seite sagt die „Zielgruppe“ Auf den nun folgenden Seiten gibt es erst mal Bilder...doppelseitige Aufnahmen von bewegenden, erschreckenden, lustigen Ereignissen. Man weiß nie, was einen erwartet und das kann teilweise auch etwas schockierend sein. Auf weiteren Seiten gibt es kurze Nachrichten zu verschiedenen Themen, sozusagen eine „Bunt-Gemischt“ - Seite. Oft erfährt man hier kurioses zu den verschiedensten Themen aus Politik und Gesellschaft. ************************************** Weit ere Rubriken ************************************** Wenn man sich weiter am Inhaltsverzeichnis orientiert, kann man die tatsächliche Reihenfolge der Artikel natürlich nicht mehr einhalten...ich werde deshalb jetzt die einzelnen Rubriken beschreiben. ********************************** **** Politik und Wirtschaft ************************************** Hier finden sich Berichte zu aktuellen innenpolitischen Themen, aber z.B. auch Finanztipps. Themen waren z.B. Parteiaffairen, Interviews mit Politikern, Baufinanzierungtipps etc. Gerade das Abwechslungsreiche an dieser Rubrik macht sie für mich interessant. Das eigentlich gute daran ist, dass die Berichte interessant und auch recht gut verständlich geschrieben sind, d.h. man muss kein riesiges Vorwissen haben, um die Berichterstattung zu verstehen. Gerade das ist es, was bei einigen Magazinen (z.B. auch dem „Spiegel“) viele Menschen abschreckt. Die Gefahr, dass man einen politischen Stern-Artikel aufgrund mangelnder Kenntnisse nicht versteht, ist nicht so hoch wie z.B. beim „Spiegel“. ************************************** Deutsc hland ************************************** H ier finden sich die verschiedensten Themen aus dem Land. Diese könne sich teilweise auch mit der Rubrik Gesellschaft überschneiden, sind aber im allgemeinen recht interessant und umfassen aktuelle Geschehnisse, die sich in der vergangenen Woche im Land ereignet haben. ************************************** Ausland ************************************** Diese Rubrik wird von den zahlreichen Auslandskorrespondenten des Magazins bestückt. Neben aktuellen Geschehnissen werden hier auch Themen aufgegriffen, von denen man normalerweise vielleicht nicht viel mitbekommen würde, z.B. über das Leben in einem Land, von dem man nicht einmal genau weiß, wo es liegt. Auch hier runden Interviews die Berichterstattung ab. ************************************** Wissen schaft ************************************** Wie der Name schon sagt, neues aus dem Bereiche der Forschung. Diese Rubrik ist allerdings eher klein, umfasst circa zwei Heftseiten. Für mich persönlich nicht sehr interessant, aber da sie auch nicht so einen großen Raum im Heft einnimmt, lässt sich das verschmerzen...;-) **************************** ********** Computer **************************** ********** Ebenfalls für mich nur bedingt interessant. Hier werden neue Spiele vorgestellt und Themen rund um das Thema Multimedia und Computer aufgegriffen. Die Spielkritiken sind teilweise amüsant zu lesen und man gewinnt einen ziemlich guten Eindruck, wie das Spiel denn wirklich sein könnte...jedenfalls in fast keinem der Fälle so wie in der Werbung versprochen. ********************************** **** Kultur und Unterhaltung ************************************ ** Diese Kategorie ist einer meiner Favoriten. Die Themen sind meist interessant und überschneiden sich nicht selten mit dem Bereich Gesellschaft. Hier gibt es Artikel über Musik, Kunst, Literatur, Theater und Kino. Ich würde jetzt mal so behaupten, dass für jeden etwas dabei ist. Während sich also der Familienvater die Kritik zur neusten Inszenierung am Berliner Theater durchliest, interessiert sich seine Frau für die Grand Prix Verleihung, seiner 13jährige Tochter für den Bericht über Bro’Sis, sein 18jährigen Sohn für die Kinokritik und seine Mutter für die CD-Kritik zu André Rieu... ************************************** Leute ************************************** Berichte über herausragende Personen, die in den meisten Fällen Prominentenstatus haben. Außerdem zählen zu dieser Rubrik noch noch die Seite „Personalien“, auf der kurze Berichte über die verschiedensten Personen des öffentlichen Lebens zu finden sind. Für mich eine sehr interessante Rubrik, da dort z.B. auch über Politiker oft Dinge zu erfahren sind, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren... ************************************** Weitere Rubriken ************************************** Zusätzlich zu diesen gibt es auch noch andere Bereiche, die sich in jedem Stern finden. Da wäre z.B. der Haderer, Tetsche und Til Mette, die Seiten, die für die Unterhaltung sorgen. Aus den Federn dreier unterschiedlicher Comiczeichner entstehen politische und unpolitische Comics. Natürlich gibt es in jedem Stern ein Rätsel, Horoskop und eine Kochecke. Hier finden sich jede Woche Rezepte aus einem anderen Gebiet...die Seite wird von mir jedoch meist einfach überblättert, da ich eh nicht koche und die Rezepte meist doch recht anspruchsvoll sind... Oft wird das Heft noch durch eine Serie zu einem bestimmten Thema ergänzt, z.B. Amerika, Geschichte Deutschlands oder Clever einkaufen. ************************************ ** Meine Bewertung ************************************** Der Stern ist meiner Meinung nach ein recht gutes Magazin. „Recht“ schreibe ich deshalb, weil es doch einige Kritikpunkte gibt, weshalb ich es nicht für das Beste Magazin halte. Zum einen wären da die immer aufreißerischer werdenen Titelbilder und Überschriften der Berichte. Das ganze erinnert teilweise schon an Bildzeitungs-Stil und ist meiner Meinung nach im Stern eher fehl am Platz. Natürlich setzten die Herausgeber auch auf Erotik und schockende Bilder, übertreiben dabei aber manchmal auch... Das gleiche gilt für die Überschriften. Warum muss eine Überschrift eine ganze Seite füllen? Noch vor ein paar Jahren fand sich so etwas im Stern nicht, denn es ist einfach nicht nötig. Für viele Menschen wird ein weiterer Kritikpunkt sein, dass sich der Schwerpunkt des Magazins verlagert hat. War es früher hauptsächlich politisch, so nehmen heute gesellschaftliche Themen einen weitaus größeren Stellenwert ein. Für viele ist dieses allerdings sicherlich auch ein Anreiz, sich das Magazin zu kaufen, das immerhin seine Auflage halten bzw. sogar noch steigern kann. Die Frage ist jedoch, ob das Niveau das gleiche bleibt... Abschließend: Ich lese den Stern oft und gerne, würde mich aber mit dem, was ich dort erfahre, nicht wirklich „zufrieden geben“. Zusätzlich lese ich noch andere Zeitungen und Zeitschriften, denn in manchen Bereichen sind die Informationen und Themen einfach nicht so umfangreich (z.B. schrumpft der Bereich Politik immer mehr). Als Bettlektüre und auch mal so für zwischendurch ist der Stern aber durchaus empfehlenswert. So, ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr strapaziert. Bin mal auf eure Reaktionen gespannt. Keep smiling! eure maren ... |
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![]() Ende des Magazinjournalismus?ein Testbericht von TurboFranky2002-11-05 16:10:53 vom 05.11.2002 Empfehlung: jaTurboFranky war mal wieder am Kiosk und hat Euch etwas mitgebracht.! *********************************** ******************* ABSCHIED VOM MAGAZINJOURNALISMUS? **************************** *************************** Nach lange Zeit habe ich mir in dieser Woche mal wieder den „stern“ gekauft (heute kostet er 2,50 Euro). Und ich muss Euch sagen: Ich war ziemlich enttäuscht. Warum? Das möchte ich Euch im folgenden ein bisschen aufdröseln. Nebenbei habe ich noch ein paar aktuelle Daten zum „stern“ zusammengetragen, die Ihr am Ende dieses Textes findet. Wie bestimmt viele von Euch kenne ich die Zeitschrift bereits seit meiner Jugend. Der „stern“ lag immer bei meinen Eltern rum, später habe ich ihn meist beim Arztbesuch gelesen – privat gehört er nicht mehr zu den Zeitschriften, die ich regelmäßig kaufe. Und das – wie ich beim heutigen kritischen Hinsehen festgestellt habe – auch mit gutem Grund. Ich bin ziemlich enttäuscht vom „stern“, dem Blatt, das in der jungen Bundesrepublik eins für richtig Wirbel gesorgt hatte (Beispiel Barschel-Affäre) und dabei gelegentlich auch mal voll daneben lag (z.B. die angeblichen Hitler-Tagebücher) ****************************** ********** DAMALS, ALS ICH EIN KIND WAR ***************************************** To ll fand ich früher am „stern“ vor allem die Fotos. Da wurden Kinderaugen groß, wenn man beim Durchblättern in fremde Länder streifen konnte, „unbekannte Welten“ entdecken durfte. Als Jugendlicher begann ich mich dann langsam für die Texte zu interessieren. Hier und da schnupperte ich auch mal in die Inlandsberichterstattung rein und schaute mit den „stern“-Reportern „hinter“ die Kulissen der Macht (damals noch in Bonn). Im Laufe der Zeit ließ mein Interesse allerdings nach, ich entdeckte den „Spiegel“, den ich früher eher „zu trocken“ fand, las Tageszeitungen und guckte Nachrichten im Fernsehen. Seitdem kam mir der „stern“ eher zufällig in die Finger. *********************** EIN PRAXISTEST *********************** Bevor ich Euch sage, was sich meiner Meinung nach verändert hat, möchte ich Euch ein paar Informationen über die aktuelle Ausgabe geben, auf die sich meine hier beschriebenen Eindrücke stützen. Es handelt sich um den „stern“ vom 31.10.2002. TITELSEITE – „Die Tragödie von Moskau“ wird in der Hauptschlagzeile angekündigt, man sieht eine weinende Frau, Schlagworte versprechen „Bilder, Augenzeugen, hintergründe“. Darunter werden noch drei weitere Themen angekündigt: 1) Das große Abba-Revival 2) Christopher Reeve - Wie Supermann sein Schicksal meistert und 3) Kurse bei den Spitzenköchen. DAS HEFT – diesmal 254 Seiten dick – etwa ein Viertel davon ist entweder eine Werbeseite oder mit kleineren Anzeigen versehen. Auf Seite 6 und 7 prangt das Inhaltsverzeichnis. Wie früher ist immer noch von allem etwas drin. Ein bisschen Irak (Saddams Geheimwaffe), ein bisschen Politik (Interview mit Superminister Clement), ein bisschen Nazi-Deutschland (der eiskalte Vollstrecker, ein bisschen Sport (Interview mit Effe), neues aus der Wissenschaft (diesmal zur Querschnittslähmung) und natürlich Autos (James Bonds neuer Dienstwagen) – sowie vieles mehr. Ein kunterbunter Mix, ganz wie ich ihn vom „stern“ aus Jugendzeiten kenne. DIE FOTOS – Da fängt das Problem schon an. Natürlich gibt es beeindruckende Fotos vom Moskauer Geiseldrama – allerdings habe ich ähnliche bereits massenhaft im Fernsehen gesehen. Ebenso wenig sensationell finde ich die alten Abba-Fotos oder die Bilder vom Kochkurs. Und wie Super-Clement aussieht, überrascht mich auch nicht wirklich. Damit Ihr mich nicht falsch versteht: Ich finde auch, ein gutes Foto ist immer noch etwas besonderes, aber so bedeutend wie früher ist es meiner Meinung nach nicht mehr. DIE TEXTE – Solider Journalismus. Gut geschriebene Berichte und Hintergrundstories. Der über Moskau liest sich hervorragend und spannend, kleine Grafiken verdeutlichen, wie alles abgelaufen ist. Aber: Neu ist das nicht! ********************************** PROBLE ME DES „STERN“ ***************************** **** Ich glaube, die größte Konkurrenz des „sterns“ ist heute einfach das Fernsehen. Rund um die Uhr können wir auf vielen Kanälen die Bilder sehen, die der „stern“ früher oft exklusiv verbreiten konnte. Sogar von den entlegensten orten der Welt, wenn’s brennt natürlich live. Und spannende Reportagen versuchen uns auch viele TV-Magazine zu liefern. Das ist vielleicht der gravierendste Unterschied zu „früher“. So richtig aufregend sind auch die politischen Geschichten nicht mehr. Vorbei die Zeiten, als der „stern“ zum Beispiel mit der Barschel-Affäre Furore machte und große Aufmerksamkeit erregte. Politik lesen die meisten heute im SPIEGEL oder schlichtweg in den Tageszeitungen, die mit ihrer „Seite 3“ zunehmend auch eigene Hintergründe liefern. Nicht zuletzt macht dem „stern“ bestimmt auch die Konkurrenz im eigenen Markt, beispielsweise durch Blätter wie FOCUS Schwierigkeiten. *************** MEIN FAZIT *************** Den „stern“ kann man nach wie vor gut lesen – allerdings kann man es auch sein lassen ohne etwas zu verpassen. Vieles von dem, was in dieser Zeitschrift präsentiert wird, hat man heute bereits in anderen Zeitungen, Zeitschriften oder im Fernsehen gesehen. Als leichte Lektüre „zwischendurch“, zum Beispiel für eine Zugfahrt oder im Urlaub eignet sich diese auflagenstarke Zeitung aber immer noch. Ganz gut gefällt mir, dass der „stern“ im Gegensatz zu vielen Konkurrenzblättern im Laufe der Jahre nicht reißerischer geworden ist – zumindest im Rahmen der Toleranzgrenze. ************************** FAKTE N ZUM „STERN“ *************************** EIN BISSCHEN STATISTIK: - Der „Stern“ erscheint bei Gruner & Jahr. - Fragt man Menschen, welche Zeitschriften sie kennen, wird der „stern“ in Deutschland am häufigsten genannt. 85 Prozent der Bevölkerung kennen diese Zeitschrift (Anmerkung: Mich hat das ziemlich überrascht, ich hätte eher auf den „Spiegel“ getippt) - Mit derzeit knapp 7,9 Mio Lesern ist der „stern“ die meistgelesene Kaufzeitschrift im Bereich „Gesellschaftsjournalismus“ (Quelle: Mediadaten). Da eine Zeitschrift von mehreren Menschen gelesen wird, wird der „stern“ allerdings „nur“ drei Millionen mal verkauft. - Insgesamt erreicht der „stern“ 12,3 Prozent der Menschen, die Zeitschriften kaufen, unter den „stern“-Lesern sind etwas mehr Männer als Frauen. - Der „stern“ wird am häufigsten in der Altersgruppe der 20 bis 50jährigen gelesen, die meisten Leser sind dabei 40 bis 49 Jahre alt. - Die meisten „stern“-Leser haben Abitur und einen Hochschulabschluss. ... |
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![]() Wenn ich solche Meinungen schreiben könnte...ein Testbericht von __fachmann__2002-08-01 08:59:12 vom 01.08.2002 Empfehlung: jaJa, wer hat so viel Zeit, wöchentlich einen Stern komplett zu lesen, und das vielleicht sogar noch zusätzlich zur Tageszeitung. 300 Seiten hat ein normales Exemplar des Sterns. Fragt sich nur, wieviele davon alleine mit Werbung gedruckt sind. Ich habe die Werbeseiten noch nie gezählt, aber es sind sehr sehr viele. Und am meisten stört mich die Werbung, wenn ich bei einem längeren Artikel die Spalten zusammensuchen muss vor lauter Werbung, und wenn ich erst mal seitenweise blättern muss, um überhaupt das Inhaltsverzeichnis zu finden. Ich weiß zwar, dass der Stern mit den Seiten 2 und 3 (und folgende) am meisten Werbeeinnahmen einnimmt, da doch einjeder an dieser Stelle das Inhaltsverzeichnis erwartet; aber wenn das Inhaltsverzeichnis irgendwann mal auf Seite 10 landet, dann kann man sich diese zwei Seiten auch sparen. Wo wir gerade beim Inhaltsverzeichnis sind. Eine Sache werde ich beim Stern nie verstehen: Warum ist der Aufbau des Magazins so kompliziert bzw. durcheinander? Das Inhaltsverzeichnis ordnet zwar die einzelnen Artikel und Reports schon nach Kategorien wie Politik, Wirtschaft, Ausland etc. Aber nehmen wir mal an, ich möchte in der nächsten halben Stunde lang nur die Berichte über Kultur lesen. Es ist nicht etwa so, dass ich dann Seite 187 folgende lese; nein, ich muss nach jedem Artikel den Weg übers Inhaltsverzeichnis gehen, um den nächsten zu finden. Liebe Stern-Redakteure, oder besser gesagt, lieber Herr Osterkorn (der Chefredakteur vom Stern), bringt doch ein bisschen Ordnung rein in Euer Magazin. Das dürfte doch im heutigen Computerzeitalter nicht so schwer sein, oder? OK, genug Kritik, zum Inhalt. Wo rangiert eigentlich der Stern in Deutschlands Medienmarkt? Die Meinungen gehen bei dieser Frage sicher auseinander. Ich würde den Stern in einer Ebene tiefer als Spiegel und Focus ansetzen, jedoch noch vor Magazinen wie "Die Bunte". Die Stern-Artikel sind in der Regel sehr gut recherchiert, worin ich die Gemeinsamkeit zu Spiegel und Focus sehe, jedoch ist die Aufmachung etwas sensationslustiger. Es gab eine Zeit, in der ich sehr an der Seriosität des Sterns und seines zugehörigen Fernsehmagazins (Gruß an Günther Jauch) gezweifelt habe (ich denke, ihr wisst, was ich meine); in den letzten Jahren gab es allerdings keine großen und niederschmetternden Skandale um den Stern. Was mir am Stern immer wieder sehr gut gefällt sind die Fotos, insbesondere die Großaufnahmen. Der Stern ich für mich nicht nur eine Zeitschrift zum Lesen sondern auch zum Ansehen. Ich kann zum Teil minutenlang eine Bilderserie zu einem aktuellen Ereignis in Ruhe anschauen. An dieser Stelle muss ich den Stern wirklich in Bezug auf seine Fotografen loben. Die liefern wirklich sensationelles Bildmaterial aus allen Winkeln der Erde. Und mich freut es jedesmal, wenn der Stern einer Bilderserie mal 6 Seiten hintereinander schenkt, ohne einen kleinen Werbeabschnitt dazwischen. So konstant gut mir die Fotografen des Sterns erscheinen, so unterschiedlich bewerte ich die einzelnen Redakteure und Autoren. Von manchen Artikeln bin ich so fasziniert, dass ich sie zweimal lese. Es gibt Verfasser, die so gut berichten und dies sprachlich so gut ausdrücken, dass das Lesen einfach tierisch Spaß macht. Andere Redakteure schreiben die Informationen einfach danieder, so dass man sie liest wie einen Bericht aus der Tageszeitung – einfach eben um die Infos herauszusaugen. Klar, dass ich erstere viel lieber mag. Und bei manchen Reports denke ich wirklich: Wenn ich nur so (Meinungen) schreiben könnte, so gut aufgebaut, sprachlich so rund und elegant... Der Stern kostet wöchentlich 2,50 Euro ich finde absolut fairer Preis. Dafürmmt man eine Menge geliefert, wie schon gesagt: fantastische Bilder aber auch interessante und gut recherchierte Berichte. Immer wieder gibt es Sonderbeilagen, wie zum Beispiel im Herbst 2000 eine Serie über die Bundesländer Deutschlands mit tollen Großformatfotos. Erwähnenswert ist auch die jeweils mitgelieferte Fernsehzeitschrift, die sich hinter den großen Fernsehzeitschriften nicht zu verstecken braucht. Jedem Wochentag sind 8 volle Seiten gewidmet; einige Spielfilme sind näher beschrieben und bewertet – so wie man das von echten Fernsehzeitschriften auch kennt. Und das Beste: Das Stern TV Magazin ist werbefrei (bis auf die Rückseite); was für ein Traum für TV Spielfilm und TV Movie Geplagte. Für sehr viele Leute wäre eine Fernsehzeitschrift wie die des Sterns völlig ausreichend; aber wer weiß schon, dass in jedem Stern ein TV-Magazin enthalten ist. ... |
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![]() DER STERN bringt Interessantes und Aktuellesein Testbericht von quedlinburgerin2002-02-23 16:09:27 vom 23.02.2002 Empfehlung: jaAuch 2,50 € für eine Zeitschrift sind Geld, da sollte sie auch schon etwas enthalten was mich interessiert. Ihr alle kennt den Stern, die etwas einfacher gehaltene politische Illustrierte, die eigentlich fast immer mit als erster am Ball ist, und sich, wie alle merken können, auch durch ihre stets hektische Überaktualität schon einige male in Verlegenheit gebracht hat, nämlich immer dann, wenn sie etwas zu schnell oder vorwitzig war. Doch darauf kommt es gar nicht an, so glaube ich. Mir geht es nicht um wissenschaftlich fundierte Superberichte, ich möchte einfach zu einem Thema wissen was da so los ist. Und das ist es, wofür der Stern, wie ich glaube, einzigartig klar und unmissverständlich steht: Der Stern will, glaube ich, nicht belehren, er will schlicht aufklärend informieren, nicht mehr und auch nicht weniger. Und das ist es , was mir auch daran so gut gefällt. Z.B. habe ich hier gerade die Nr. 8 aus 2002, wie immer geht es um die verschiedensten Themen. Mich interessierte hier der Bericht Risiko Naturmedizin, wie gefährlich sind Gingko, Johanniskraut, Teebaumöl & Co? In einer Zeit, wo alle Welt vorprogrammiert zu sein scheint endlos und unbegrenzt an die Wunderkräfte dieser Naturmedizinischen Kräuter und Wirkstoffe zu glauben wird doch immer mehr verdrängt, dass zu jeder positiven Wirkung irgendwie, spätestens wenn sie zu massiv wirkt, auch negative Erscheinungen gehören. Dieser Leitartikel scheint mir ein gutes Beispiel für die Klasse und die Qualität der Berichte und Zusammenstellungen des Stern. Unter dem Titel „die grüne Gefahr“ setzt man sich detailliert auseinander mit den negativen Ausfallerscheinungen und Ausnahmen mit schlechten Ergebnissen für die Gesundheit, sowie zu der Mehrzahl der so hoch gelobten Mittel und Mittelchen deren jeweiligen negativen Seiten. So bei Erkältungshelfer Eukalyptus der Eigenschaft als auch gefährlich schädliches ätherisches Öl, bei dem beruhigenden Johanniskraut die Wechselwirkungen z.B. auf die Pille, bei dem das Denken anregendem Gingko die möglichen Blutungen und Blutgerinnungsstörungen die vorkommen können. Da lese ich auch, dass das pflanzliche Mittel Rava Kava, was beruhigen sollte erhebliche Gefahr von Leberschäden mit sich bringt, so gefährlich ist, dass es ruck zuck verboten werden soll in Deutschland. Weiter setzt man sich auseinander mit der Wirkung z.B. der fernöstlichen Exoten. Da soll es vorkommen, und Insider wissen das sogar seit langem, nur spricht eben keiner drüber, dass Arsen, Blei oder Quecksilber diese ziemlich giftig machen, - mag ja sein, dass Chinesen und andere Asiaten resistenter sind gegen derlei Gifte, wir Europäer und Deutschen sind es noch nicht, so dass es leicht zu mittleren Vergiftungserscheinungen und Wirkungen kommen kann. In diesem Sinne stellt auch eine zweiseitiige, sehtr gut gelungene „Wald- und Wissen-Medizin“ Doppel-Seite eingehend. Jeweils mit Pflanze und Pflanzenname, Hauptanwendung, anderen Anwendungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen 21 der führenden Gesundmacher-Pflänzchen vor, darunter so prominente wie Baldrian, Eukalyptus, Grüner Tee, Hopfen (und Malz, Gott erhalt’s), Ingwer, Kamille, Knoblauch, Melisse, Pfefferminze, Rosskastanie und last but not least der so berühmt gewordene Teebaum. Das war der Artikel, wegen dem ich diesen Stern gekauft habe. Ich fand ihn wirklich gut, da er eingehend auf alle möglichen und eventuellen Gefahren hinweist und diese erklärt. Nur wer weiß, wo eine Gefahr ist, der kann sich auf diese einstellen, und gerade darum ging es mir ja, rechtzeitig gewarnt zu sein, - und da wären wir wieder bei dem eigentlichen, eigentümlichen Sinn, den der Stern seit vielen Jahren hatte, hat und weiter haben dürfte. Das ist es eben, was ihn für normale Menschen so wertvoll macht. Dass da auch über andere interessante und aktuelle Themen berichtet wird, so wie hier von den Olympischen Spielen in Salt Lake City, etwas reißerischer über des Kanzlers neue Kleider, äh ... neues Reihenhaus in Hannover, oder Tipps gegeben werden zum Geldverdienen mit der Börse in den derzeit schwereren Zeiten, interessiert mich derzeit weniger, vielleicht aber einige andere. Auch ein attraktiver Bericht über den Schriftsteller und Nobelpreisträger Grass, der sich mit den heutigen Entwicklungen auseinandersetzt, ist nicht schlecht. Erwähnen sollte ich noch, die gefällt mir nämlich gut, eine aktuelle Serie zur Geschichte der vereinigten Staaten von Amerika und deren aufstieg von der Englischen Kolonie zur Großmacht die heute die fast die ganze Welt beherrscht, - hier geht es um den Zeitraum vom 1800 bis 1865, d.h. die Kämpfe gegen die Indianer und das Unrecht an diesen, sowie den großen Sezessionskrieg zwischen Nord- und Südstaaten von 1861 bis 1865, wobei interessanterweise ziemlich einseitig Partei für die später siegenden Nordstaaten genommen wird. Dennoch wird aber das Thema der Indianer- und der Negerproblematik eingehend dargestellt und diskutiert. Da jede Ausgabe der Illustrierte einen anderen, stets neuen Inhalt hat, außer eben den Serien, denke ich kann dieses Beispiel gut helfen, sich eine Meinung zu bilden, der Stern liegt fast immer richtig im Wind und greift gute Themen mutig an bzw. auf und behandelt sie wirklich so, dass auch ein normaler Mensch sie verstehen und, wenn er will, daraus seinen eigenen Nutzen ziehen kann. Wer das sucht, der sollte ruhig von Zeit zu Zeit nach dem Stern greifen und prüfen ob dieser gerade ein Thema bringt, das ihn interessieren könnte. Da kann man nichts falsch machen, oder irre ich mich?! ... |
Maeuschen21, 23.02.2002
Wuumlnsche dir noch einen schoumlnen Samstag!! VLG Mandy o
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![]() KAMPFSTERN GALACTICA: ein Kampfstern namens STERNein Testbericht von newsboard2002-02-15 17:42:39 vom 15.02.2002 Empfehlung: jaDa gibt es mal Pannen, da kommen Fehler vor, falsche Tagebücher werden veröffentlicht, das sind so die Streiflichtes eines massiven, aktiven Kampfes um die erste Reihe in der moderne, aktuelle Informationswelt. Genau so, wie ein schönes Modell immer wieder etwas dafür tun muss, dass sie im Gespräch und wirklich attraktiv bleibt, so muss das auch ein tagtäglich neu von nachrückender Konkurrenz herausgefordertes Massenmagazin wie der Stern. Mit Inhaltslosigkeit und Langeweile kann sich nichts und niemand dort oben, in der Spitzenposition, halten. So wie mit der Geschichte des Spiegels der Name Rudolf Augstein verbinden ist, so war es all die Jahrzehnte der Name Henry Nannen, der für den Stern stand, stand für brandaktuelle, knallharte Recherche zu den heißesten Themen des Tages, Berichten aus dem umkämpftesten Punkten dieser ständig kleiner werden Welt. Dabei war der Stern nie ein Sternchen, so nannte sich allenfalls die Kinder-Beilage, oder eine Sternschnuppe, - der Stern war und ist noch immer ein großer, mächtiger Kampfstern, jederzeit bereit sich auch für ein ungeliebteres Thema mehr Feinde als nötig zu schaffen. Einen Vergleich mit dem Spiegel braucht der Stern dabei ebenfalls nicht zu scheuen, - ist doch seine Vergleichbarkeit mit diesem äußerst begrenzt: Während der Spiegel immer um die Rolle als des Bildungsbürgers liebste Apostille bemüht war, so sah man das beim Stern schon von Anfang lockerer. Der Stern hatte nie den Ehrgeiz der Deutschen führendes politisches Bildungs-Magazin zu sein oder zu werden. Der Stern wollte immer nur hervorstechenden, aktuellen Journalismus, Informationen brandheiß, aus erster Hand, der Stern wollte immer nur gut informieren und gut unterhalten dabei, zum Lehrer der Nation wollte er sich jedenfalls nie aufschwingen. Wer den Stern liest, der will sich nicht bilden, der will sich informieren, das macht den Unterschied. Wer immer mit erhobenem Zeigefinger durch die Landschaft redaktiert, der tut sich da auch mit Fehlern, Pannen und Pleiten schwerer, - wer wie der Stern das alles nicht ganz so ernst nimmt, der kann auch leichter die bei aktiven, manchmal aggressivem Journalismus nicht ausbleibenden Tiefschläge der Irrtümer und falschen Berichterstattungen besser, leichter verdauen. Der Stern ist eben, Gott sei dank, immer menschlich und damit fehler-berechtigt geblieben, - dem Stern fällt kein Zacken aus der Krone, wenn er einmal wieder zugeben muss, dass er einer Fehlinformation einer seiner vielen weltweiten Quellen aufgesessen ist. An ausreichend vielen, interessanten und inhaltsreichen Reportagen hat es ihm dabei nie gemangelt, auch gehört es zu den Markenzeichen des Stern, dass er dafür bekannt ist, für seine Ideen und seine Ideale einzutreten, - der Stern kann, wenn er will, auch nachhaltig für ein Thema oder eine Sache kämpfen, da unterscheidet er sich von anderen, neutraleren und meinungsloseren Blättern, - der Stern zeigt Flagge, wenn er sich einmal entschieden hat, Partei zu ergreifen weil er meint, auf dieser Seite stehe das Recht. Andererseits hat er sich nie auf das wirklich primitivere Niveau mancher konkurrierender Boulevard-Blättchen begeben, die oft nur jeden Unsinn schreiben, nur weil sie glauben damit ihre Auflage steigern zu können. Schauen wir doch mal in die aktuelle Nr. 4 vom 24.1.2002, die es für 2,50 € an jedem Kiosk zu kaufen gibt. Leitartikel: wieder ein heißes Eisen: Wie viele Arbeitslose suchen wirklich eine Jon, wie die Statistik lügt, Trickser und Drückeberger zählen mit. Sven Hannawald, der Mann der Stunde, seine Triumphe, seine Ängste, Reise-Artikel-Serie: zehn Ziele zwischen Alpen und Meer, Mode: Yves Saint Laurent nimmt Abschied mit großem Bahnhof, mögliche Affäre: Geld aus Deutschland für Bin Laden? Anderes Thema: der berühmte einäugige Löwe von Kabul. Die Rubriken sind einfach: Titel und Titelstory, hier zum Thema Arbeitslosigkeit, News / Bilder der Woche, hier berichte zum Vulkanausbruch im Kongo, dem Torroristen-Internierungs-Camp Guantanamo auf Kuba, dem Damentennis-Turnier in Australien, sterbenden Walen in der Nordsee, und einem ersten Kombilohn-Versuch in Münster. Aus Deutschland frisch auf den Tisch: Unterstützte der Baukonzern Philipp Holzmann unwissentlich Bin laden? Aus dem Ausland: der einäugige Löwe von Kabul, anderes Thema: Geburtenkontrolle in Reich der Mitte: ist ein Kind wirklich genug, zwei Kinder zu viel? Serie: attraktive Urlaubsziele in Deutschland, hier u. a. Vorpommersche Boddenlandschaft, Schloß Herrenchiemsee und Helgoland als tolle Ziele. Politik und Wirtschaft: Thema Geld: Krankenversicherung kassiert ab, Thema: Konjunkturtief auch Börsenhoch? Consors Online-Broker der Furore machte wird verkauft als Schnäppchen-Angebot. Wissenschaft / Medizin: Verunstaltungen durch Laserbehandlungen nehmen zu, Sport und Auto: Hannawald, peppig-poppige neue Polizei-Dienstwagen, der neue BMW- 6-er Cabrio stellt sich vor, Computer: Roboter als automatischer Staubsauger, Kultur und Unterhaltung: Yves Saint Laurent und Peter Handke und seine schlaflosen Nächte mit und ohne schöne Frauen, zum Film: neuer Hollywood-SunnyBoy Josh Hartne, Fakts zu Vanilla Sky und Tom Criuse, Multimedia: Internet Fehlersucher am Werk, News Online über stern.de, Leute: vom Deutschen Filmball und Superstar Ede Stoiber dort, Drama eine Palästinensers im israelischen Kugelhagel, daneben Humor, und ein recht ordentliches Rezept: Schmalzgebäck zur fünften Jahreszeit. Klassisch auch jeweils zu Beginn der Hefte die Seite „Politikern in den Mund gelegt“, diesmal Kurt Biedenkopf und Bernhard Vogel, Biedenkopf zu Vogel: Will Wintergarten anbauen, meine Frau sucht schon zwei oder drei Freimaurer. Alles in allem vielleicht nicht alles zu bierernst, jedoch voller Leben und Aktualität, manches heiße Eisen locker angepackt, kurz: für mich ist der Stern ein ziemlich solides Nachrichtenmagazin der Extraklasse, das darüber auch nicht die lockere Flockigkeit der Unterhaltung vergisst. ... |
madhead, 15.02.2002
Gehoumlrt ab und zu auch zu meiner Lektuumlre. Schauacute bitte in Dein Gaumlstebuch! Madhead
mayamaus, 16.02.2002
ordentliches Blatt
Volland, 15.02.2002
sehr anschaulich
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