Sturmland-Saga: Brüder des Zorns - John Robert Maddox
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Sturmland-Saga: Brüder des Zorns - John Robert Maddox

Platz 54 in der Kategorie "Medien & Unterhaltung Bücher - S-Z". Band 3 ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,90 / 5,00 (3.8 von 5)

Sturmland-Saga: Brüder des Zorns - John Robert Maddox Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,90 / 5,00 (3.8 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • gelungener Konflikt zwischen Ansa und Larissa, Perspektivwechsel, nettes Cover
Nachteile/Kritik
  • trotzdem, zuviele Lücken, Ungereimtheiten, Unstimmigkeiten
Greifenklaue

ANSA, Sohn des Steppenbarbaren (SLS III)

ein Testbericht von 2003-04-18 18:57:34 vom 18.04.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: gelungener Konflikt zwischen Ansa und Larissa, Perspektivwechsel, nettes Cover...
Nachteile/Kritik: trotzdem, zuviele Lücken, Ungereimtheiten, Unstimmigkeiten
Gorion wäre stolz auf Euch, tut ihr abseits der Wege laufen ;-)

Yepp, im Bücherfrühling sind Wachmacher angesagt und werden Bücher gnadenlos durchgePOWERT!

Und: „Den Weichmeier können se sich in die Haare schmieren!“, bei Klaue ist Hardcore-Fantasy bis die Augen bluten angesagt!!!

Und so heiß ich Euch willkommen zum dritten Teil des Sturmlandsaga, Brüder des Zorns. Zum korrekten Einstieg in die Handlung kann ich nur die Rezis zu den ersten Teilen, Der Insulaner sowie Schwarze Schilde, empfehlen!

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John Maddox Roberts lernte ich als Autor des AD&D-Dragonlance-Fantasy-Krimis Mord in Tarsis kennen, welches mir so erstklassig gefiel, dass ich schnell Ausschau nach weiteren Bänden dieses Autors Ausschau hielt. Neben rund 10 erfolgreichen Romanen zur historischen Krimiserie SPQR im alten Rom um den „Detektiv“ Decius Caecilius Metellus sowie rund 5 Beiträgen zum Conan-Zyklus, wurde ich bei der Sturmlandsaga fündig, nachdem mir 5 der 10 SPQR-Romane schon blendend gefallen haben.

Da die Hefte im Handel nur noch schwer zu bekommen ist, empfiehlt sich das Suchen bei eBay, etwa unter den Stichwörtern „Roberts“ oder „Sturmland“. Das hat zudem den Vorteil, dass man recht günstig davonkommen kann, dass Quintett für etwa 15 Euro maximal. Die Sammlerpreise bei Amazon hingegen sind ABSOLUT lachhaft!!!

Sturmlande, in die verwandelt sich die Küste und die Inseln zur Herbstzeit, gewaltige Stürme sausen über die Meere und machen sie bis in das Frühjahr hinein unschiffbar.

[Dieser Teil wurde ausnahmsweise copy- und pastet. Mögen mich dafür 1000 Dämonen piesacken und mich gar schröklichen weiteren Romanserien quälen.]

Es berichtet vom Zweikampf zweier Brüder, dem grausamen Eroberer Gasam und dem vom Volk verstossenen Hael, der in seiner neuen Heimat die Völker der Steppe vereint und ihr prophezeiter Führer geworden ist.

Trotzdem will ich nicht verschweigen, dass der Genuß der Rezis zu den Vorteilen von Vorteil sein kann.

Die Sturmlandsaga:
1. Der Insulaner
2. Schwarze Schilde
3. Brüder des Zorns
4. Die Stahlkönige
5. Fremde Schiffe

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Erneu t springt Maddox in der Zeit voran: Gasam wurde gen Ende des zweiten Bandes aus Neva vertrieben, hat sich davon aber längst erholt und den Nachbarn Chiwa längst erobert und setzt nun zu einem erneuten Zug gegen seine südlichen Nachbarn an – so ist Sono in sein Visier geraten.

Währenddessen bricht der Sohn seines Adoptivbruders und Erzfeindes Hael, Ansa, gen Süden auf, zum einen, um was von der Welt zu sehen, zum anderen, um sich im Süden umzuschauen, bevor Gasam ihn erobern kann.

Zwar gibt es bei den Steppenvölkern kein Adelssystem und erst recht kein Geburtsrecht auf (An-) Führerschaft, trotzdem möchte er nicht als Sohn Haels erkannt werden, ohne aber seinen Namen abzulegen. Um den mißlichen Plan noch klarer zu machen, er ist der einzige Festlandbewohner neben Hael, der wie ein Shasinn aussieht, und ist er nicht der Sohn Haels wäre er wohl Feind aller freien Länder...

Doch als erstes gelangt er in die Schlucht, jenes geheimnisvolle Land am Rande der Wüste, deren Bewohnern unsagbare Kräfte und magische Fähigkeiten nachgesagt werden, und wie es der Zufall, das Schicksal, die Götter und geister so wollen, wird er dort nicht nur als der erkannt, der er ist, sondern auch seine Mission, Informationen über den Süden zu beschaffen, unterstützt. So soll er Fyana, eine hübsche Schluchttochter, auf den Weg gen Süden begleiten.

Während Gasam schon weit vorgestoßen ist gen Süden, weilt Larissa in der (neuen) Hauptstadt Chiwas, Hirma, um sich um die Verwaltung des Landes zu kümmern, als Spione ihr die Nachricht herantragen, den Standort der Stahlmine (! – s.u.) Haels, des wertvollsten Materials überhaupt, herausgefunden zu haben. Sofort beschließt sie, ihm auf dem Fuße zu folgen.

Ansa und Fyana stoßen derweil nach Gran, dem anderen Nachbarn Sonos, vor und gelangen gar dank Fyanas außergewöhnlicher heilerischer Fähigkeiten bis zum Königspalast vor, um das Intrigenspiel des Hofes entwirrend einzugreifen. Wer hat den König vergiftet? Wer oponiert gegen die Königin? Sind schon Gasams Vasallen und Larissas Spione in den Hof vorgedrungen?

Gasam belagert schon die Hauptstadt Sonos, als Larissa ihn endlich einholt. Er beschließt, die Stadt weiter zu belagern, um gleichzeitig seine Frau als Unterhändlerin einzusetzen, um Gran zu beruhigen und Haels Stahlminen erobern zu können.

Doch in der Gesandtschaft des Königreich Grans befindet sich auch unser junger Protagonist und es kommt zum Showdown zwischen Ansa und seiner grausamen Stieftante...

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Aus meiner Sicht ist es der beste Band (ja, ich habe alle durch) der Sturmlandsaga. Durch das ständige Wechseln der Perspektiven von Ansa. Larissa und Gasam kommt Spannung auf und beim Zusammentreffen fiebert man förmlich mit.

Leider gibt es trotzdem einige Kritikpunkte:

Den ersten möchte ich gleich widerlegen: Stahlminen. Manchem Leser wird es sauer aufgestoßen sein, denn wenn es etwas nicht gibt, sind es Stahlminen. Da kein Eisen erwähnt wird, mutmaßte ich evtl. einen Übersetzungsfehler, bis ich in Band 4 die Erklärung fand. Da wunderte sich jemand darüber, warum der Stahl in so seltsames Gestein (Beton) eingeschlossen ist und ob wohl die Menschen es so schützen wollten. STAHLBETONRUINEN... Die Sturmlandsaga spielt nämlich in der Zukunft der Erde, schade nur, dass es keine rolle spielt in den Romanen und ich den Hinweis nur auf dem Backcover gefunden habe.

Auch erinnert die Kriegsführung an frühgrüne Politik der 80er oder Oppositionspolitik heutzutage, irgendwo zwischen utopisch und undurchführbar. Nein, so kann man nicht in die Schlacht ziehen, die angewandten Taktiken sind meist haarsträubend und verhelfen höchstens dem Gegner zum Sieg.

Das keine Karten abgebildet werden, ist ärgerlich – insbesondere wenn es auf einer künftigen Erde spielt. Irgendwann hat man den Überblick über die zich Nationen verloren und wundert sich von Band zu Band, was für neue dazukommen. So bleiben auch die einzelnen Völker blaß und charakterlos. Ein Beispiel mögen Grams Wachen sein, welche aus einem loyalen Volk generiert werden und der Herrscherfamilie seit Generationen dienen. Punkt. Mehr weiß man nicht, mehr wird nicht gesagt, geschweige denn, dass sie nochmal auftauchen. schade! Da wirkt eine Welt wie Midkemia bunter, farbiger und individueller trotz der Umkehrung von „Winke, winke, Kontinent versinke!“ (Übrigens ein LARP-Zauber, den man nach Möglichkeiten auf seinen Con ausschließen sollte) – in Form von einer Parallelwelt und einem neuen Kontinent allein in der ersten Saga...

Die Beschreibung der Liebesszenen sind der Zeitschrift bella, Tina oder Laura (Grüße an alle Leserinnen) entkommen und aus Sicht eines halbwegs erwachsenen Mannes Kitsch. Naja, lassen wir das, Hauptsache nicht in meinen Fantasyromanen.

Da er sich jedoch von den anderen Romanen stilistisch und auch inhaltlich, insbesondere vom Spannungsniveau, abhebt, komme ich zu einem knappen überdurchschnittlich!

Wir lesen uns ;-)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Gering

Brüder des Zorns

ein Testbericht von 2009-07-26 12:31:05 vom 26.07.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: s.o...
Nachteile/Kritik: s.o
„Brüder des Zorns“ ist der dritte band der sog. Sturmland – Saga von John Maddox Roberts. In den Bänden 1 (Der Insulaner) und 2 (Schwarze Schilde) wurde beschrieben, wie Hael, ein junger Shasinn, das Leben auf den Inseln bestreitet, wie er aus dem Stamm wegen eines Tabu-Bruchs ausgeschlossen wird (Band 1) und wie er auf dem Festland König wird und sich seinem brutalen und skrupellosen Stiefbruder gegenüber sieht, der die bekannte Welt mit seinen Kriegern unterjochen möchte (Band 2).
Shasinn sind ein Hirten und Nomadenvolk, dass Kaggas hält und verstreut auf verschiedenen, dem Festland vorgelagerten Inseln lebt.
Im dritten Band „Brüder des Zorns“ nun spielt ein Sohn Haels die Hauptrolle, sein Name lautet Ansa.
Der Stiefbruder Haels, Gasam, beherrscht einen großen Teil des Südens, nachdem er das Königreich Chiwa durch eine List unterwerfen konnte. Gasam herrscht mit großer Grausamkeit, an der sich auch seine Königen Larissa zu ergötzen weiß.
Und Gasam strebt noch immer danach, alle Länder unter sein Joch zu bringen.
Hael wiederum hat in seinem Steppenkönigreich für Frieden gesorgt und er hat die einzig bekannte Eisenerzmine unter seine Kontrolle gebracht, nachdem er diese zuvor auch entdeckt hatte.
Seine beiden Söhne, darunter auch Ansa, verrichten regelmäßig ihren Dienst als Wächter an der Mine, denn Eisen ist das seltenste Metall der bekannten Welt und somit auch das wertvollste.

Hael hat seinen Völkern nicht nur beigebracht, Cabos als Reittiere zu nutzen. Angemerkt sein muss hier, dass Cabos Pferde mit vier Hörnern sind. Er hat auch neue Taktiken, neuen Waffen etc. eingeführt, die sein Heer gefürchtet machen.
Ansa wiederum ist von Abenteuerlust erfüllt und macht sich, ohne seinen Vater um Erlaubnis zu fragen, auf den Weg gen Süden, um die andere Art des Lebens, so Städte, feste Straßen, die Kultur etc., kennen zu lernen. Wissbegierig ist er, kämpferisch, hat aber auch die überlegende Art seine Vaters geerbt.
Auf den Weg in Richtung Süden trifft er in dem Land des Schluchtvolkes, die angeblich mächtige Magie beherrschen, Fyana, mit der ihn der weitere Weg eng verbinden wird.

Auf dem weiteren Weg in Richtung Süden mehren sich die Nachrichten, wonach Gasam wieder in den Krieg gezogen ist. Noch existieren im Süden zwei Dschungelkönigreiche und diese sind das Ziel der neuesten Expansion Gasams.
Ansa hat sich zum Ziel gesetzt, Informationen zu sammeln über die Kriegszüge und die Absichten Gasams, um seinen Vater davon berichten zu können.
Durch einen Zufall erhält Ansa Zugang zum Herrscherhaus von Gran und im weiteren Verlauf der kriegerischen Auseinandersetzungen trifft er auf Larissa, Königin und Frau von Gasam, dem Stiefbruder und Erzfeind seines Vaters.

Und trotz aller guten Vorsätze geschieht das, was auch seinem Vater geschah: Er verfällt der schönen Larissa und gefährdet damit die Freiheit der restlichen bekannten Welt....

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Meinung
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Sich ein Bild von der Welt der Helden aus den Bänden zu machen, fällt nicht leicht: Es werden Königreiche und Inseln und viele mehr aufgezählt, ohne dass eine Karte dem Leser Hilfen gegeben könnte,sich jeweils zu orientieren.
Die Welt, in der die Bücher spielen, besteht aus einem Kontinent, der neben Ebenen auch hohe Gebirgszüge aufweist, sowie vorgelagerten Inselgruppen.
Die Kulturen und Zivilisationen haben sich den jeweiligen Begebenheiten angepasst. So leben die Shasinn als recht primitive Nomaden, während in anderen Reichen ein Kulturniveau wie bei den klassischen Römern erreicht wird.
Stahl und nicht Gold oder Silber ist das seltenste Metall und vielfach Triebfeder von Krieg und Gewalt.
Dennoch kann die erfundene Welt des Sturmlandes nicht immer wirklich überzeugen, denn viel zu nah an der Geschichte großer Kulturnationen wie die Römer, die Griechen etc. strickt sich diese „frei erfundene Welt“. Ob das nun der – übrigens gar nicht so verbreitete – Kupferring um den Hals der Sklaven ist, die somit auch nach außen hin ihren unfreien Status signalisieren, ob das die Art und Weise der maritimen Kriegsführung ist, die Art und Weise das Land zu bebauen, die Verfall der Armee usw. usf.
Irgendwie kennt man das alles, wenn man sich z.B. mit der Geschichte des antiken Roms auseinander gesetzt hat, doch wieder. Einzig viele Namen sind neu. Die Rückübersetzung freilich in uns bekannte Vokabeln machen offenkundig, dass die Begeisterung von John Maddox Roberts für das antike Rom in dieser Fantasy mehr als nur durchschimmert.
Es kann nun durchaus sein, dass das nur mir so geht, der gerade hier etwas vorbelastet ist, ich finde es aber nicht wirklich prickelnd oder gar innovativ. Immerhin baut er mit seinen Vorgaben eine logische Leinwand auf, vor der die Geschichten erzählt werden.

Zumindest logischer und auch für mich spannender ist da die Art und Weise, wie die Handlung aufgebaut ist.
Aufstiege von Reichen und von Männern sind schon durchaus interessant, die Gegenpole – Hael als sanfter und vernunftorientierter Herrscher auf der einen, Gasam als brutaler Gewaltherrscher auf der anderen – waren in den Bänden 1 und 2 schon durchaus spannend.
Im dritten Sand kommt der Saga-Effekt dazu: Eine Familiengeschichte verfolgen zu können, zu lesen, wie es immer weiter geht mit den Helden und den Nachfahren, die Situationen in denen diese zu bestehen haben und in denen diese scheitern – ein Erfolgsrezept.
Roberts freilich zeigt in diesen Bänden, die zu seinen Frühwerken zu zählen sind, schon enormes erzählerisches Talent. Die Schwächen seiner erdachten Welt treten zurück, da er den Leser mehr als nur fesseln kann.
Überzeugend ausgestaltete Protagonisten und pfiffige Ideen für die Handlung wiegen die Schwächen fast alle wieder auf.

Zwar handelt es sich wohl kaum um innovative Fantasy-Literatur, für das Schmökern zwischendurch sind die Bände der Sturmland – Saga und auch der band 3 allemal empfehlenswert.
Dennoch: In seinen SPOR-Romanen und den aktuellen Erscheinungen, in seinen Sharpes – Bänden ist Roberts deutlich besser.


Michael
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
crazy_angel
crazy_angel, 26.07.2009
Viele liebe Grüße
morla
morla, 26.07.2009
wünsche dir einen schönen sonntag abend lg. petra
Zzaldo
Zzaldo, 26.07.2009
liebe Grüße sendet dir Stephan
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mima007

Abenteuer mal nicht nach CONAN-Schema

ein Testbericht von 2003-02-20 23:03:58 vom 20.02.2003
Empfehlung: ja
Dies ist der 3. Band der "Sturmland"-Saga des bekannten CONAN- und SPQR-Spezialisten. Ebenso wie die Conan-Romane bietet diese Saga farbige Abenteuer an exotischen Schauplätzen - diesmal in fernster Zukunft auf der Erde, genauer an der amerikanischen Westküste und im Südwesten. Es lohnt sich weiterzulesen - wer die ersten Bände mochte, wird mit weiteren Abenteuern gleicher Qualität verwöhnt. Deutlich ist die positive Wirkung von Roberts' Geschichtskenntnissen zu verzeichnen - gut gemacht. Bislang sind 5 Bände erschienen.

Handlung

Haels Söhne Kairn und Ansa sind grundverschieden, und so kommt es, daß sich Ansa dem Wunsch seines Vaters widersetzt und auf der Suche nach Abenteuern gen Süden zieht, natürlich getarnt. Und so kommt es - Zufall oder nicht? - daß er sich dem neu eroberten Gebiet des Erzfeindes seines Vaters, Gasam, nähert. In Begleitung einer neuen Bekanntschaft, der Heilerin Yasha, begibt sich Ansa in den Nachbarstaat des von Gasam eroberten Landes, um dort mit ihrer Kunst den siechen König zu heilen.

Auf einer diplomatischen Mission zu Gasam wird er allerdings gefangengenommen, und seine Tarnung fliegt auf. Schon bald sieht er sich den Verfügrungskünsten von Gasams ebenso schöner wie grausamer Königin Larissa ausgesetzt. Um seine Haut wie auch seine Zukunft bzw. Tugend zu retten, taucht zum Glück in letzter Sekunde die mutige Yasha auf. Die beiden haben Ansas Vaters sicher eine Menge zu erzählen.

Ansas Abenteuer stehen denen Conans in nichts nach, nur daß Ansa sich nicht so sehr auf seine Muskelkraft verlassen kann, sondern mehr seinen Verstand anstrengen muß - was ihm aber im Falle von Larissa auch nicht viel nützt. Roberts läßt die beiden Handlungsstränge um Ansa/Yasha und Gasam/Larissa eine ganze Weile parallel laufen, bis sie sich schließlich zum Finale hin vereinigen. Das ist eine recht routinierte Erzähltechnik, mit dem Zweck, die beiden Figurenpaare wirkungsvoll zu kontrastieren und Abwechslung in die Erzählung zu bringen. So ist denn die Lektüre recht kurzweilig. Mehr darf man wohl von einem Abenteuerroman nicht verlangen.

Michael Matzer ©2003ff

Info: The poisoned land, 1992; Heyne 2000, Nr. 06/9072, München; 349 Seiten, aus dem US-Englischen übertragen von Birgit Oberg, ISBN 3-453-17214-0

Pro: gut gemacht, spannend, stilsicher, gute gezeichnete Charaktere, überraschend
Kontra: philosophischen Tiefgang sollte man hier nicht erwarten
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Sturmland-Saga: Brüder des Zorns - John Robert Maddox

Technische Daten und Produkteigenschaften
Band 3
Allgemeine Informationen Sturmland-Saga: Brüder des Zorns - John Robert Maddox
gelistet seit: 16.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,90 / 5,00
Allgemeine Informationen
Kategorie: Science Fiction & Phantastische Literatur 
Autor: John Robert Maddox 
Autoren von A-Z:
Sturmland-Saga: Brüder des Zorns - John Robert Maddox im Vergleich
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