Sturmland-Saga: Die Stahlkönige - John Robert Maddox
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Sturmland-Saga: Die Stahlkönige - John Robert Maddox

Platz 120 in der Kategorie "Medien & Unterhaltung Bücher - S-Z". Band 4 ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)

Sturmland-Saga: Die Stahlkönige - John Robert Maddox Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • zwei Bücher in einem
Nachteile/Kritik
  • also, diese Art der Kriegsführung bereitet mir Kopfzerbrechen – ernsthaftes!!!
mima007

Ungewöhnliche Fantasy: Der König als Spion

ein Testbericht von 2003-02-22 11:38:24 vom 22.02.2003
Empfehlung: ja
Im 4. und vorletzten Sturmland-Band versucht König Hael einer zweifachen Bedrohung zuvorzukommen: die Umklammerung durch König Gasam einerseits und das Reich Mezpa andererseits.

Das Buch zeichnet sich wie die Vorbände durch zahlreiche interessante Beobachtungen und abenteuerliche Action aus.

Handlung

König Hael hat die nächste Bedrohung seines Reiches von Steppennomaden erkannt: Das Reich Mezpa jenseits des ehemaligen Mississippi dehnt sich immer weiter nach Westen aus und erscheint unbesiegbar: Seine Armeen sind als einzige auf der Welt mit Feuerwaffen ausgestattet. Um deren Geheimnis zu ergründen, reist Hael selbst in die Mezpa-Hauptstadt Felsenstein.

Verkleidet als Kaufmann, verkauft er den Adeligen Schätze aus edlem Metall. Dabei macht er unliebsame Bekanntschaft mit dem gefährlichen Herrscher Mezpas: Graf Todesmond. Doch zum Glück hält dieser grausame Tyrann ihn für einen Spion, den Königin Larissa geschickt hat. Denn diese verfügt angeblich über Shasinn-Krieger, wie Hael einer ist.

Daheim in Haels Königreich glaubt man ihn verschollen, doch als eine Katastrophe passiert, macht sich Haels jüngerer Sohn Kairn auf die Suche nach seinem Vater. König Gasam hat Haels Stahlmine erobert und kann nun die stärksten Waffen der Welt – außer denen Mezpas – produzieren. Kein Zweifel, dass er bald die kleinen Königreiche zwischen seinem Territorium und Mezpa überrennen und dann mit Mezpa zusammen Hael angreifen wird.

Doch Kairn wird von Flusspiraten schwer verwundet und muss erst bei einer heilerin genesen, bevor er Felsenstein erreicht. Dort verhaftet ihn bereits in der ersten Nacht die Stadtwache. Zum Glück hat ihn schon sein Vater erspäht und holt ihn aus dem Knast. Doch werden die beiden einem Angriff Mezpas und Gasams rechtzeitig zuvorkommen können?

Fazit

"Die Stahlkönige" macht den Leser mit einem weiteren Herrschafts- und Gesellschaftssystem bekannt: Mezpa entspricht in etwa den Nordstaaten der USA im 19. Jahrhundert, trägt aber auch Züge der Südstaaten. Das System ist politisch relativ despotisch, wirtschaftlich auf Sklaven, Plantagen und Fabriken aufgebaut – etwas ganz anderes als das, was Hael, Gasam oder das Reich Neva zustandegebracht haben.

Dies gibt dem Autor Gelegenheit, zahlreiche mehr oder weniger scharfsinnige Beobachtungen und Überlegungen anzustellen, besonders was die Vor- und Nachteile des Mezpa-Systems anbelangt.

Freunde von Abenteuer und Action müssen sich dennoch keine Sorgen machen: Es gibt auch hier wieder Zweikämpfe, Feldzüge und eine massive Schlacht als Höhepunkt. Die Erotik steht diesmal nicht im Vordergrund, wie dies noch an ein paar Stellen des dritten Bandes der Fall war.

Einziger Kritikpunkt ist die Verherrlichung des Schönheitsideal des blonden, blauäugigen Barbaren: den Shasinn. Das klingt doch zu sehr nach Ariertum und weckt unangenehme Erinnerungen. Allerdings hat der Autor diesen blonden Hirtenkriegern Züge der ostafrikanischen Massai verliehen und das Bild dadurch etwas relativiert. So konnte ich mir diese Kämpfer stets dunkelhäutig vorstellen, wie man sie in Hollywoodfilmen sieht, etwa in "König Salomons Diamanten".

Mit dem 5. Band namens "Fremde Schiffe" schließt der Zyklus um das Sturmland.

Michael Matzer © 2001/2003ff

Info: The Steel Kings, 1993; Heyne 7/2000, Nr. 06/9073, München; 382 Seiten, DM 16,90, aus dem US-Englischen übertragen von Birgit Oberg; ISBN 3-453-17223-X


Pro: Action, Spannung, unterhaltsam, sinnlich
Kontra: kaum über Genre-Niveau
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Greifenklaue

Hael, der Stahlbarbar

ein Testbericht von 2003-04-23 11:39:57 vom 23.04.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: zwei Bücher in einem...
Nachteile/Kritik: also, diese Art der Kriegsführung bereitet mir Kopfzerbrechen – ernsthaftes!!!
Grüßt Euch, welcome back im Bücherapril und Teil IV der Sturmlandsaga.

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John Maddox Roberts lernte ich als Autor des AD&D-Dragonlance-Fantasy-Krimis Mord in Tarsis kennen, welches mir so erstklassig gefiel, dass ich schnell Ausschau nach weiteren Bänden dieses Autors Ausschau hielt. Neben rund 10 erfolgreichen Romanen zur historischen Krimiserie SPQR im alten Rom um den „Detektiv“ Decius Caecilius Metellus sowie rund 5 Beiträgen zum Conan-Zyklus, wurde ich bei der Sturmlandsaga fündig, nachdem mir 5 der 10 SPQR-Romane schon blendend gefallen haben.

Da die Hefte im Handel nur noch schwer zu bekommen ist, empfiehlt sich das Suchen bei eBay, etwa unter den Stichwörtern „Roberts“ oder „Sturmland“. Das hat zudem den Vorteil, dass man recht günstig davonkommen kann, dass Quintett für etwa 15 Euro maximal. Die Sammlerpreise bei Amazon hingegen sind ABSOLUT lachhaft!!!

Sturmlande, in die verwandelt sich die Küste und die Inseln zur Herbstzeit, gewaltige Stürme sausen über die Meere und machen sie bis in das Frühjahr hinein unschiffbar.

Es berichtet vom Zweikampf zweier Brüder, dem grausamen Eroberer Gasam und dem vom Volk verstossenen Hael, der in seiner neuen Heimat die Völker der Steppe vereint und ihr prophezeiter Führer geworden ist.

Trotzdem will ich nicht verschweigen, dass der Genuß der Rezis zu den Vorteilen von Vorteil sein kann.

Die Sturmlandsaga:
1. Der Insulaner
2. Schwarze Schilde
3. Brüder des Zorns
4. Die Stahlkönige
5. Fremde Schiffe

[Dieser Teil wurde ausnahmsweise copy- und pastet. Mögen mich dafür 1000 Dämonen piesacken und mich gar schröklichen weiteren Romanserien quälen.]

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Ansa erreicht schwer verwundet seine Steppenheimat, aber sein Vater, König Hael, ist unterwegs in eigener Mission, möchte ich sagen. So kann er ihn nicht warnen, dass Gasam von dem Standort seiner Stahlminen weiss.

So macht sich Kairn, sein zweiter Sohn auf nach Mezpa, welches Hael wegen seiner unheimlichen Feuerrohre, Musketen aus Porzellan (!), ausspionieren will. Übrigens beide mal wieder inkognito, ich kommentierte das ja schon bei Band 3.

Kairn reißt über die Flüße und bleibt Hael an den Fersen, hat dann jedoch eine massive Auseinandersetzung mit Flußpiraten, der er knapp lebendig entkommen hat. Sein Pferd trägt ihn auf eine einsame Waldlichtung, auf der die Heilerin Sternenauge wohnt. Schicksal? Denn beide verlieben sich erneut (wie Ansa und Fyana).

Hael hingegen taucht in die Gesellschaft Felsensteins, der Hauptstadt Mezpas ein, und sein Plan sich als Händler exquisiter, erlesener Stücke auszugeben und in die höchsten, informierten Gesellschaftkreise vorzustoßen, scheint zu gelingen.

Natürlich geht das ganze schief, wieso diese Typen andauernd darauf kommen, unerkannt reisen zu können, wenn es genau zwei Exemplare ihrer Spezies auf diesen Kontinent gibt, bleibt mir ein Rätsel.

Wie Hael und Kairn aus Mezpa entkommen und welche Konsequenzen es hat, müsst ihr schon selber lesen, dass sie es konnten, steht außer frage, denn schließlich gibt es noch einen zweiten separaten Buchteil.

Hier passiert endlich mal etwas, was man schon seit Band eins erwartet. Nämlich, dass die Inselbarbaren mal kräftig gemoppt werden.

Hael will sich seine Stahlmine zurückholen – sein congenialer Plan besteht darin, diese Mine zum Schluß eines feldzugs zu erobern und Gasams Reich von hinten aufzurollen. Die hilfsbedürtigen Nevaner dürfen die Burgen belagern, während seine Reiter alles niedermachen, was auf freien Felde kreucht und fleucht.

Eigentlich will ich es dabei belassen und mich der eigenen Meinung widmen, würde ich mich spätestens hier in Sarkasmus verlieren!!!

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Der erste Buchteil, „Todesmond“, ist durch den ständigen Perspektivwechsel zwischen Hael und Kairn immerhin recht gelungen, wobei ein dunkel-verrückter Graf Todesmond im Hintergrund steht.

Das sich beide Brüder in eine Heilerin verlieben, klingt nach Schicksal. Leider spielt es im weiteren Verlauf der Bücher keine Rolle und so bleibt das Lesen dieser Szenen ein hartnäckiges Erdulden von Cora-Liebesromanszenen (zumindest wie Klaue sie sich vorstellt...), GZSZ-Sadomasochismus (dort als Romantik tituliert) und 60er-Jahre-Aufklärungsfilmen (BILD hat bewiesen: Ja, Frauen haben Brüste! Manchmal sogar zwei!).

Buchteil zwei „Die Stahlkönige“, gleichnamig zum Buchtitel, hinterläßt in mir das deutliche Gefühl in einem phantastischen Roman zu sein, so realitätsfremd sind die Feldzugplanungen. Vortruppen, die SÄMTLICHE Flüchtlinge wegfangen, tausende Kilometer in einem Monat durch Dschungel, Bergkuppen etc.

Auch das friedliche Miteinander zwischen Nevanern und den Steppenvölkern, die strunzendverschiedend sind (, selbst die Steppenvölker waren vor 20 Jahren noch Todfeinde), kann einfach nicht so reibungslos verlaufen.

Da die Steppe zu Neva keine Grenze hat, durchquert Hael dabei Omia. Dazu hat er seit Jahren wiesen bei einem omianischen Adeligen Land gepachtet. Sichi! Vermutlich hat der omnische König angrenzend noch einen turm gebaut, um den Reiterheeren anfeuernd zuzuwinken.

Immerhin, durch ständige Perspektivenwechsel zwischen Gasam, Larissa, Shazad (Königin von Neva), Hael und seinen Söhnen liest es sich flüssig, aber teilweise braucht man echt drei Hände: eine zum Buch halten, eine zum umblättern und eine zum am Kopf fassen...

Es wird erwähnt, dass Hael eine Tochter hat, aber sie taucht nichteinmal auf, spielt keine rolle, das briungt doch nix.

Auch das Nichtvorhandensein einer Karte, jedes Buch kommen ja etwa drei neue Länder hinzu, ist schlecht. Was liegt wo neben wem. Gerade wenn man Feldzüge nachvollziehen will...

Dementsprechend platt lassen sich die Völker charakterisieren, die Unterschiede zwischen den einzelnen Steppenvölkern sind schlicht nicht vorhanden.

Roberts kann es wesentlich besser und das hat er bewiesen, zu dieser Reihe kann ich einfach nicht raten!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Sturmland-Saga: Die Stahlkönige - John Robert Maddox

Technische Daten und Produkteigenschaften
Band 4
Allgemeine Informationen Sturmland-Saga: Die Stahlkönige - John Robert Maddox
gelistet seit: 16.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00
Allgemeine Informationen
Autoren von A-Z:
Autor: John Robert Maddox 
Kategorie: Science Fiction & Phantastische Literatur 
Sturmland-Saga: Die Stahlkönige - John Robert Maddox im Vergleich
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