Platz 94 in der Kategorie "Dreamcast Spiele". Bei diesem Motorradrennspiel, das zwar prächtige Naturlandschaften zur Kulisse hat, bleibt der erwartete Geschwindigkeitsrausch leider aus. Obgleich das Spiel ...mehr
Suzuki Alstare Racer Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (2.5 von 5)
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Sehr realistisches Hochgeschwindigkeitsgefühl, nicht uninteressanter Meisterschaftsmodus, drei Schwierigkeitsgrade, kaum vergleichbare Titel auf dem Dreamcast, immer wieder gut für ein Anspielen zwischendurch
Nachteile/Kritik
Schwacher Soundtrack, Zweispielerduell ohne Computerfahrer, nur kurzzeitig motivierend, simple Steuerung auf die anspruchsvollen Strecken nicht richtig abgestimmt
Dreamcast-Motorräder am Start
ein Testbericht von Yasmeen2005-03-01 12:00:37vom 01.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr realistisches Hochgeschwindigkeitsgefühl, nicht uninteressanter Meisterschaftsmodus, drei Schwierigkeitsgrade, kaum vergleichbare Titel auf dem Dreamcast, immer wieder gut für ein Anspielen zwischendurch ...Nachteile/Kritik: Schwacher Soundtrack, Zweispielerduell ohne Computerfahrer, nur kurzzeitig motivierend, simple Steuerung auf die anspruchsvollen Strecken nicht richtig abgestimmt
Ein weiteres Dreamcastspiel ist nun an der Reihe, wobei das Videospiel, über was ich auch nun berichten werde, ein Motorradrennspiel ist und von der bekannten Firma Ubi Soft im Jahr 2000 für den Dreamcast entwickelt beziehungsweise dann auf den Markt gebracht wurde. Wer sich im Übrigen über meine Einseitigkeit, was Berichte über ausschließlich ältere Videospiele wundert, dem sei noch einmal gesagt, dass ich zu Hause nur die alte Playstation, das Nintendo 64, den Sega Saturn und Sega Dreamcast „herumfliegen“ habe, dies quasi in eigener Sache zur Erklärung am Rande. Jedenfalls gibt es im Gegensatz zu Autorennspielen nur relativ wenig, die sich mit Motorrädern beschäftigen, auf Spielkonsolen kommen diese vergleichsweise selten vor, sehr selten sogar. Insofern hat eigentlich jedes Spiel, was aus diesem Genre eine leicht überdurchschnittliche Qualität hat, gleich eine besondere Beachtung verdient und genau das ist bei „Suzuki Alstare Racing“ (in Japan übrigens als „Redline Racer“ erschienen) der Fall.
Und auch ansonsten ist „unsere“ europäische Version deutlich verbessert im Vergleich zur wesentlich mäßigeren japanischen Variante, was sich auch gleich in den deutlich hochauflösenderen Grafiken bemerkbar macht, doch dazu später an anderer Stelle noch mehr. Eines ist klar, wir haben es hier mit einem betont actionreichen Raserspiel zu tun, bei dem es auf ein hohes Maß an Geschicklichkeit, Konzentration, Reaktionsvermögen, Feinmotorik und manchmal auch auf eine enorme Ausdauer und Geduld ankommt. Wer nicht glaubt, diese Anforderungen erfüllen zu können, sollte sich mit diesem Motorradrennspiel gar nicht erst befassen, alle Anderen von Euch, die einen Dreamcast besitzen oder ihn sich möglicherweise aufgrund des nunmehr doch sehr attraktiven Preises zulegen wollen, dürfen jetzt genau aufpassen.
Zur Auswahl stehen erst einmal unterschiedliche Spielmodi, was ja durchaus nicht ungewöhnlich ist. Zunächst einmal empfehle ich Euch, ein ganz gewöhnliches Einzelrennen zu fahren und dies gleich mehrere Male, um Euch in aller Ruhe mit den grundlegenden Dingen, die mit der Steuerung zu tun haben, vertraut zu machen. Hier dreht Ihr schließlich ohne Druck mit anderen Konkurrenten, die vom Computer gesteuert werden, in einem 8er-Starterfeld Eure Runden. Fühlt Ihr Euch halbwegs fit, könnt Ihr Euch in den Zeitrennen versuchen, um eine möglichst schnelle Rundenzeit hinzulegen und sollte Euch das nach einer Zeit zu langweilig sein, tretet Ihr wahlweise im Duell mit einem menschlichen Kontrahenten im sogenannten Splitscreen Modus, also auf einem geteilten Fernsehbildschirm, gegeneinander an. Schade finde ich hier allerdings, dass Ihr dann nur zu zweit um die Wette rast, Computerfahrer geben sich hier leider nicht die Ehre, was das Ganze dann doch ziemlich schnell etwas eintönig macht.
Kernpunkt dieses Rennspiels ist aber eindeutig der Meisterschaftsmodus, welche insgesamt zwölf verschiedene Rennstrecken aufweist, wobei erfreulicherweise Abwechslung hier ganz groß geschrieben wird. Zunächst einmal müssen wir unser Können in der Anfängerklasse unter Beweis stellen, gelingt uns dies, gelangen wir immerhin in das Reserveteam, womit wir endgültig natürlich noch nicht zufrieden sind. Unser Ziel ist es selbstverständlich, eine eigene Werksmaschine zu erhalten, um mit dieser dann früher oder später den Meisterschaftstitel erlangen zu können.
Bis dahin ist es allerdings ein steiniger Weg, denn es existieren insgesamt neun Ligen, in welcher Ihr jeweils
drei Rennen bestreiten und in der Schlussbewertung unbedingt den ersten Platz belegen müsst. Unterteilt sind diese Ligen in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, um genau zu sein drei an der Zahl, so dass für jeden Videospielertypen etwas dabei sein sollte. Bevor Ihr Euch dann in eines der zahlreichen Rennen stürzt, dürfen wir sogar selber Hand an unsere Maschine legen, wir nehmen individuelle Einstellungen im Hinblick auf Lenkung, Bremsen und Beschleunigungsvermögen unseres Motorrads vor, dann aber geht es endlich los.
Ich erwähnte ja schon bereits, dass „unsere“ europäische Pal-Version deutlich besser ist als die japanische namens „Redline Racer“. Denn „Suzuki Alstare Racing“ läuft deutlich flüssiger beziehungsweise in einer erstaunlich hohen Geschwindigkeit, hier kommt wirklich phasenweise ein tolles Renngefühl auf, was sicherlich die ganz große Stärke dieses Spiels sein dürfte. Die Optik ist in der Pal-Version nun deutlich verbessert worden, denn ich kann mich noch an meinen Bruder erinnern, welcher im Besitz der japanischen Dreamcastkonsole war und der sehr erstaunt über die doch deutlich bessere Grafik „bei uns in Europa“ war, zumindest was dieses Spiel betrifft. Außerdem hatte er auf seiner Version zwei Strecken weniger, die er befahren konnte und fand bei der Pal-Version die städtische Nachtfahrt wirklich beeindruckend gut, insofern haben wir es hier also mit einer deutlichen Verbesserung zu tun.
Doch damit Ihr mich bloß nicht falsch versteht, insgesamt reißt dieses Rennspiel in grafischer Hinsicht trotzdem keine Bäume aus, sie ist jetzt durchschnittlich, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das liegt vor allem daran, dass die Strecken zwar besser, die Fahrer aber immer noch etwas merkwürdig aussehen, irgendwie ziemlich klobig, so muss ich das leider sagen. Und Schwächen hat dieses Spiel leider auch, denn allein schon der Soundtrack ist derart langweilig und wirkt einfach nur müde, dass ich mich schon sehr wundern musste. Auch von Soundeffekten kann im Grunde kaum die Rede sein, alles klingt sehr spartanisch oder unmotiviert und wirkt mehr als nur eintönig, drückt demzufolge die Spielatmosphäre in einem nicht unerheblichen Maße. Außerdem ist die Steuerung doch etwas zu simpel ausgefallen, sie ist nicht richtig auf das teilweise doch sehr schwierige und wirklich anspruchsvolle Design der Kurse eingestellt beziehungsweise abgestimmt worden. So hatte ich dann im weiteren Verlauf des Spiels auch weniger mit den Gegnern zu kämpfen als mit den oft sehr schwer anzugehenden Kursen. Und außerdem laufen die Rennen, so unterschiedlich die Strecken auch aussehen mögen, immer irgendwie gleich ab, es passiert einfach nichts Spektakuläres, wirklich nie.
Trotz der erwähnten Schwächen empfehle ich Euch den Kauf dieses Motorradrennspiels, da es vor allem nicht so wahnsinnig viele Konkurrenztitel für den Sega Dreamcast gibt. Da der Preis ja mittlerweile auch extrem niedrig sein dürfte, geht Ihr mit dem Kauf von „Suzuki Alstare Racing“ ja eigentlich auch kein allzu großes „finanzielles Risiko“ ein, denn die klar verbesserte Optik und die rasante Geschwindigkeit während der Rennen, die auch sehr realistisch rüberkommt, sorgt phasenweise schon für richtigen Spielspaß, nur eben nicht für lange Zeit, denn dann wird es irgendwann einmal doch zu langweilig. Alles in allem motiviert der Meisterschaftsmodus und aufgrund der drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade ist ja eigentlich auch für eine ziemlich große Zielgruppe gesorgt, so dass Ihr relativ beruhigt bei diesem Rennspiel zugreifen könnt.
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Brennender Asphalt, oder mieses Gameplay?
ein Testbericht von Scoopexx2002-08-02 14:31:17vom 02.08.2002Empfehlung: nein
Suzuki Alstare Racing war einer der ersten Titel der Dreamcast. Auf 12 Strecken rast man mit Suzuki Rennmaschinen am Strand, auf verschneiten Bergen, durch Städte und tropische Gebiete. Dabei stehen einem sechs Motorräder zur Auswahl, die sich durch geringe optische Details und eine bessere Leistung unterscheiden. Gefahren wird in drei Meisterschaften à drei Rennserien, die man jeweils als erster beenden muß. Zur Auswahl stehen, dem Schwierigkeitsgrad nach geordnet, Novice, Reserve und Team.
Gameplay
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Die Steuerung ist nicht besonders komplex und schnell zu erlernen, es wurde hier kein Wert auf Realismus gelegt. Die Maschinen bremsen sehr schnell ab und beschleunigen sogar für Motorräder zu schnell. Das, was mich allerdings am meisten gestört hat, ist, dass sich das Fahrerfeld der Gegner nie besonders weit entfernt. Das hat zwar den Vorteil, dass man schnell wieder aufholt, wenn man einen Unfall hatte, bewirkt aber auch, dass man die Gegner immer im Nacken hat. man kann eine ganze Strecke perfekt fahren, kurz vor dem Ziel einen Unfall haben und wird währenddessen von ein, oder zwei Konkurrenten überholt. Hier fliegt das Joypad schon einmal vor lauter Frust gegen
die Wand.
Die Grafik
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Die Strecken sind durch die Reihe weg zwar ganz nett und abwechslungsreich, können aber nicht wirklich überzeugen. Die Texturen sind zwar schön und passen zu dem Spiel, das Streckendesign wirkt jedoch unausgeklügelt und nicht besonders einfallsreich. Ein weiteres großes Manko ist, dass die Bodenbeschaffenheit nicht beachtet wurde, so macht es keinen Unterschied, ob man auf einer vereisten Straße, oder durch ein Waldgebiet fährt. Außerdem wird die Kollisionsabfrage nicht so genau genommen. Rammt man einen Mitspieler, oder Computergegner bleibt dieser Zusammenstoß weitgehend ohne Folgen.
Sound / Musik
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Was das ganze Spielgefühl noch einmal herunterzieht, ist der Sound der Motorräder. Würde man die Maschine nicht vor sich haben, würde man meinen, mit einem Mofa zu fahren. Kollisionen, Schlittern, usw. wurden jedoch in einer vernünftigen Art und Weise auf die Lautsprecher übertragen. Die Musik im Hintergrund besteht in den meisten Fällen nur aus einem Technobeat. Etwas mehr wäre aber auch hier wünschenswert gewesen.
Fazit
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Ich kann Suzuki Alstare nur bedingt empfehlen. Zuviel zieht das Spiel herunter. Auch die Langzeitmotivation ist schwindent gering. Hat man das Spiel einmal geschafft, landet es im Schrank und wird höchstens zu einer Multiplayer-Session noch einmal herausgekramt. Allerdings sieht man in einigen Punkten, dass sich die Entwickler Mühe gegeben haben, weshalb das Spiel nicht in der untersten Riege vergammelt. Ich habe es bei Ebay für 5 Euro ersteigert und das kommt dem Preis, den das Spiel wert ist schon sehr nahe.
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Produktbeschreibung Suzuki Alstare Racer
Technische Daten und ProdukteigenschaftenBei diesem Motorradrennspiel, das zwar prächtige Naturlandschaften zur Kulisse hat, bleibt der erwartete Geschwindigkeitsrausch leider aus. Obgleich das Spiel mit einigen der schönsten Szenerien und interessantesten Fahrern aufwartet, die es je bei einem Videospiel gegeben hat, kann von "extremem" Fahrgefühl, wie der Titel verspricht, keine Rede sein. Die Kollisionen sind vergleichsweise sanft -- anstatt gegen Zäune und andere Objekte zu knallen oder von ihnen abzuprallen, gleitet das Motorrad daran hoch. Die Steuerung in Suzuki Alstare Extreme Racing ist schnell gelernt, sodass auch Neulinge gleichmäßige Kurven mit hoher Geschwindigkeit nehmen können, während man für die dann doch in die Eisen steigen muss. Wer einen Checkpoint erreicht, wird mit einem Turbo Boost belohnt.
Bei all den extremen Ambitionen dieses Spiels fehlt irgendwie doch eine wichtige Komponente. Beim Entwurf der Rennumgebung ist es den Spieldesignern von UBI Soft nicht gelungen, die Geschwindigkeit und das Gefühl eines echten Rennens zu vermitteln. Anstatt am Spieler vorbeizurauschen, bewegt sich die Landschaft, als werde sie zum Spieler hingezogen. Die Tachoanzeige und der Motorlärm laufen zwar auf Hochtouren, die Bewegung auf dem Bildschirm kommt da aber irgendwie nicht ganz hinterher. In puncto Ästhetik ist Suzuki Alstare Extreme Racing sicher eine Augenweide; empfehlen können wir es aber höchstens den Fans wirklicher Motorradrennen. --Jeff Young
Pro:
Klasse Grafik
Ständig neue Leistungsmerkmale
Solide Steuerung
Kontra: