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Suzuki GSX 1300 R Hayabusa Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Suzuki GSX 1300 R Hayabusa
ein Testbericht von Nils19632002-02-14 19:53:48vom 14.02.2002Empfehlung: ja
Der erste Kontakt mit der Hayabusa fiel dann eher unspektakulär, ja fast enttäuschend aus. Das Design ist Geschmackssache, aber wie an jeden neuen Golf wird man sich auch daran gewöhnen. Der Auftritt der Maschine erinnert an einen Sporttourer vom Schlag einer Kawasaki ZZR 1100 oder der Honda Doppel-X, die Sitzposition fällt jedoch sportlicher aus. Die flache Sitzbank ermöglicht es dem Fahrer weit nach hinten zu rutschen und das Kinn auf den Tank zu legen. Wozu das nötig ist, wird jedem beim Anblick der Tachoskala klar sein. Sitzt man auf der Hayabusa so aufrecht wie möglich, werden die oberen Kontollleuchten und die Oberkante der Instrumente von der Verkleidungsscheibe verdeckt. Ansonsten liegen die Be- dienelemente und Anzeigen gut im Blickfeld. Lediglich die Digitalanzeigen hätten etwas größer ausfallen können.
Nach einem kurzen Druck auf den Starterknopf nimmt der 1300er Motor seine Arbeit auf. Der Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor wird über eine Einspritzanlage befeuert, die theoretisch einen geregelten Katalysator ermöglichen würde. Suzuki beließ es allerdings bei einem ungeregelten Kat plus Sekundärluftsystem.
Die hydraulische Kupplung lässt sich leicht betätigen, und im ersten der sechs Gänge rolle ich langsam vom Hof. Vor den Fahrspaß haben die Städtebauer leider die Stadt gesetzt, und so quäle ich mich zunächst durch die von Baustellen blockierten Ausfall- straßen. Die Sitzposition wird ermüdend, die Handgelenke flehen um Entlastung und der Motor pustet mir die warme Abluft gegen die Stiefel. Das Klima in deren Inneren beschreibe ich lieber nicht näher.
Schließlich erreiche ich die freie Landstraße und steigere das Tempo der Hayabusa. Auch hier gibt sich die Maschine völlig unspektakulär. Trotz ihres breiten 190er Hinterradreifens lässt sie sich leicht und zielgenau durch die norddeutschen Kurven steuern. Die Schräglagenfreiheit wird dabei nicht durch aufsetzende Fahrzeugkomponenten gestört, und der Fahrer kann die Landstraßenfahrt trotz des recht hohen Fahrzeuggewichts von rund 250 Kilogramm genießen. Die Federelemente sind sportlich, aber nicht unkomfortabel abgestimmt und der Oberkörper wird durch den Winddruck angenehm entlastet. Für letzteren Punkt ist die flache Verklei- dungsscheibe verantwortlich, die den Fahrer bei aufrechter Haltung nur wenig schützt. Bei einer Körpergröße von 176 Zentimetern liegt der Helm voll im Fahrtwind. Die Belästigung durch Turbolenzen ist entsprechend gering.
Die anfängliche Befürchtung, eine 175 PS-Rakete ließe sich nur unter ständiger hoher Konzentration bewegen, wurde glücklicherweise nicht bestätigt. Die Leistungsabgabe der Hayabusa geschieht gleichmässig und im Landstraßenbetrieb - hier ist es schon wieder, dieses Wort - unspektakulär. Erst wenn man zügiger am Quirl dreht, bekommt man einen vagen Eindruck von den schlummernden Kräften. Eine Beschleunigungsmessung von null auf 100 km/h könnte man im ersten Gang absolvieren, denn der reicht locker bis 120. Otto-Normalfahrer wird die zur Verfügung stehende Motorleistung aber kaum auf den Asphalt bekommen und eher mit aufsteigendem Vorderrad oder durchdrehendem Hinterrad kämpfen. Inte- ressanter, zumindest im tourensportlichem Einsatz, ist da schon der gute Drehmomentverlauf der GSX. Die Hayabusa lässt sich ausgesprochen schaltfaul fahren. Die 30 Kilometer, die ich jeden Tag zur Redaktion fahre, ließen sich fast vollständig im sechsten Gang fahren, eine 30 km/h-Zone eingeschlossen. Praxisgerecht ist der Versuch zugegebenermaßen allerdings nicht, dazu macht das Wechseln der Gänge im leicht schaltbaren Getriebe
einfach zu viel Spaß, und echter Punch steht einem bei 30 im sechsten natürlich auch nicht zur Verfügung.
Positives lässt sich auch über die Bremsanlage berichten. Zwei Sechskolben-Zangen vorne und eine Zweikolben-Zange im Hinterrad bringen die Hayabusa jederzeit sicher zum Stehen. Spötter werden jetzt anmerken „ja, solange noch Platz zum Anhalten da ist”.
Mit dieser eleganten Überleitung komme ich zu dem, was den ganzen Alarm um die Suzuki überhaupt erst ausgelöst hat - die 300 km/h. Den Lästereien und Befürchtungen der Redaktionskollegen und Freunden zum Trotz wollte ich es wissen. Wie fühlen sich 300 km/h an und sind sie ein Kaufargument für die Hayabusa?
Die Stunde der Wahrheit begann an einem lauen Sommerabend gegen 21 Uhr. Ziel war die in der Nähe liegende Versuchsstrecke - auch bekannt als A29. An einer Ampel gesellte sich ein ZZR 1100 - Fahrer zu mir. Wir nickten uns zu und ich wusste, er würde mich begleiten. Irgendwie kam ich mir vor wie der Heizer Eugen Wendmann, dessen Buch „Am Limit” ich vor gar nicht langer Zeit erst gnadenlos verrissen habe. Auf der A29, ab Ahlhorner Dreieck, begann der Tanz. Die Bahn war relativ frei und so ließen wir die Maschinen laufen. Der erste Adrenalinschub kam bei Tempo 250, als uns ein kleiner Raubvogel nur knapp verfehlte. Lange Zeit, um über die potentielle Gefahr nachzudenken, hat man nicht - zum Reagieren noch viel weniger. Ich schalte in den sechsten Gang. Bei 270 nach Tacho gerate ich in einer Linkskurve, die man sonst kaum wahrnimmt, auf den Mittelstreifen. Die Maschine schwänzelt ganz leicht, die Nackenhaare kräuseln sich bis zu den Wurzeln, sonst passiert nichts. Auf der langen Geraden versenke ich meinen Kopf vollständig hinter der knappen Scheibe und gebe Vollgas. Der ZZR - Fahrer bleibt aufrecht sitzen und wird alsbald im Spiegel kleiner. 285 km/h zeigte sein Tacho zu diesem Zeitpunkt, wie er mir später verriet, die Nadel der Hayabusa etwa zehn weniger. Recht schnell klettert sie bis auf 320 km/h. Der Winddruck presst mir das Kinnteil meines Helmes bis an den Mund, obwohl ich auf dem Tank liege, und die Windgeräusche sind ohrenbetäubend. Bei am Horizont auftauchenden LKW’s bleibt nur der Wunsch, sie mögen doch bitte nicht ausscheren. Die Turbolenzen beim Passieren bringen erneut Unruhe ins sonst stabile Fahrwerk. Das gleiche passiert bei Bitumenstreifen, die längs der Fahrbahn aufgebracht sind. Der nicht unerhebliche Schlupf am Hinterrad, den man sonst nicht bemerkt, wird nun spürbar. Schnell wird einem bewusst, dass man der Maschine und der Umwelt ausgeliefert ist. Ein Grund die Geschwindigkeit zu drosseln - getreu dem Motto „mir passiert schon nichts” - ist es allerdings nicht. Die 340 km/h nach Tacho erreiche ich nicht mehr. Leid tut es mir nicht, denn so viel imposanter können die letzten 20 km/h auch nicht mehr sein.
An der Autobahnraste Huntetal treffe ich mich mit dem ZZR - Fahrer und wir unterhalten uns lange über Suzukis neuen Knaller, der leise vor Hitze tickernd neben uns steht. Auf der Lauffläche des Hinterradreifens haben sich eine Menge Gummiwürste gesammelt, die von der ungeheuren Belastung des 190ers zeugen. Der Verschleiß wird im wahrsten Sinne des Wortes spürbar. Die Endgeschwindigkeit, da sind wir uns einig, kann als Kaufargument ausgeschlossen werden. Die echten 300 km/h haben eher theoretische Bedeutung, denn alles jenseits der 250 km/h kann auf deutschen Autobahnen nur selten gefahren werden und ist außerordentlich anstrengend. Bewußtes Motorradfahren - mit Körper und Geist - ist jenseits dieser Geschwindigkeit kaum möglich. Allerdings hat das Gefühl, der Geschwindigkeit gnadenlos ausgeliefert zu sein, auch einen gewissen Reiz. In unserer Redaktion konnte und wollte diese Sinnesanwandlung allerdings niemand mit mir teilen. Unvorhersehbare Einflüsse - man stelle sich eine reissende Antriebskette oder einen platzenden Hinterradreifen vor - würden zu schnell das Ende von Ross und Reiter besiegeln. Wesentlich beeindruckender und als Kaufargument plausibler ist die Kraft, die dem Fahrer vom Motor in jeder Lage zur Verfügung gestellt wird. Wahrscheinlich ist es mit der Hayabusa so wie mit einem schnellen Sportwagen. Man könnte ja richtig schnell fahren, wenn man wollte - aber man will nicht. Unter diesem Aspekt werden die Käufer der rund 21.500 DM kostenden Suzuki GSX 1300 R Hayabusa sicherlich auch glücklich mit ihrer Maschine werden.
In meinen Augen wäre sie ein schöner Sporttourer vom Schlag der schon eingangs erwähnten Kawasaki ZZR 1100 und Honda Doppel-X, wenn Suzuki ihr nur eine andere Verkleidungsscheibe und einen höheren Lenker verpasst hätte. Der Zubehörhandel wird wahrscheinlich schnell reagieren und wenn die Hayabusa dann aufrecht sitzend keine 300 mehr läuft - was soll’s?! Schnell genug ist sie allemal und im nächsten Jahr will Kawasaki ja eh einen Hayabusa-Killer bringen. Wer sich auf das Wettrüsten einlässt, ist selbst schuld. Dass es am Ende nichts bringt, haben die Russen und die Amis ja schon bewiesen.
...
Deeenis, 04.06.2002
Klasse Bericht...Vielleicht waumlre eine Aumlusserung uumlber die Haltbarkeit der 190er Pelle in Kilometern noch interessant gewesen..
haesevol, 13.05.2002
Guter Bericht auch wenn er etwas zu emotional ist. Allerdings finde ich, dass der quotechtequot Biker eher die Kurvenfahrten in den Bergen geniesst und weniger am Tempo jenseits von 140 interessiert ist, aber das ist Ansichtssache!!!
Importretter, 10.05.2002
Nur weiter so! Organspendeausweis aber bitte nicht vergessen!
Über die Optik lässt sich ja ein wenig streiten. Im Windkanal entwickelt steht sie wohl als eines der cw-niedrigsten Bikes auf dem Asphalt...Der Austausch der Originalscheibe gegen eine höhere von MRA oder PUIG finden auch die etwas grösseren Fahrer ein wenig Windschutz.
Grosse Verkleidungsteile bis hin zu einem fast das Vorderrad einschließenden Kotflügel machen das Seitenprofil perfekt. Der Hauptständer fehlt ganz, ob ebenfalls aus aerodynamischen Gründen sei' anheim gestellt.
Motor
Am Anfang der Geschichte des Falken wurde ja viel kritisiert über den Durchbruch der 300 km/h Marke.....Der Motor ist kraftvoll, durchzugsstark ohne Drehzahllöcher und dreht sauber bis in den oberen Bereich....Der Fahrer allein bestimmt die Grenze..
Ein dahingleiten im 6. Gang bei 60 km/h macht dem Motor auch keine Probleme, die er mit Ruckeln o.ä. quittieren müsste.
Verbrauch
Der Verbrauch leigt je nach Fahrweise zwischen 5 und 8 Litern Superplus und ist für das Leistungspotenzial und das Gewicht der Diva durchaus angemessen.
Sicherheit
Grosse Bremsscheiben vorne und hinten, die dringend empfohlene Nachrüstung mit Stahlflex-Leitungen, verzögern das Gefährt ohne Probleme auch aus höheren Geschwindigkeiten.
Der lange Radstand gepaart mit dem Gesamtkonzept vermittelt dem Piloten, ob auf der Landstrasse im Kurvengetümmel oder bei langen Autobahnetappen, immer ein sicheres Gefühl für das Fahrzeug. Überlegenheit macht sich unwiederuflich breit...
Praxis
Der Fahrer über 180cm kommt um eine höhere Verkleidungsscheibe nicht herum. Die Fussrastenanlage könnte diesbezüglich auch ein wenig tiefer liegen. Insgesamt aber eine erträgliche Sitzposition, die bei höheren Geschwindigkeiten durch den Winddruck auf den Oberkörper zunimmt.
Der Beifahrer sitzt bequem, vorausgestetzt der Pilot hat den Gasgriff unter Kontrolle. Sonst sitzt er wohl an der nächsten Ampel wieder allein auf dem Bike. Haltebügel ist selbstverständlich vorhanden und auch gross genug.
Der Tank lässt sich hochklappen und unter dem Heck vesteckt sich ein relativ grosses Staufach für Werkzeug und eine klein zusammengerollte Regenkombi.
Kosten
Einstandspreis ca. 12.000 €.
Haftplicht ca. 100 €.
Vollkasko (wird wohl nicht benötigt nach einer abrupten Fahrtunterbrechung jenseits der 300km/h)
SeriousError, 30.05.2006
Ein quotsehr hilfreichquot von mir für diesen tollen Beitrag. :o Gruß SeriousError!
topfmops, 30.05.2006
er Bericht für fans freaks und Betroffene, seit Jahrzehnten lasse ich fahren, einen dicken Mercedes von einem livrierten Chauffeur, ja gut, andere sagen Bus dazu . . .
ein Testbericht von Schwabenduebel2006-02-16 22:34:47vom 16.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Ein Spaßbike wie kein anderes...Nachteile/Kritik: teure Reifen
Der Zufall meint es manchmal sagenhaft gut mit mir. Mein alter Kumpel Georg musste seinen Führerschein für einige Monate nach Flensburg in Urlaub schicken und da Sommer war durfte ich für diesen Zeitraum seine Hayabusa nutzen. Für 6 lange Monate...
Da stand sie vor mir gelb und 251 kg schwer. Ein Geschoss!
Mir fiel als erstes auf, dass George die 13.000 € nicht schlecht angelegt hatte. Eine gute Verarbeitung und die schnittige Form reizten mich geradezu die erste Fahrt zu starten.
Also Lederkombi an, Helm auf, Handschuh angezogen und los ging es mit
der Hayabusa in Richtung Ulm und dann auf der A7 gen Norden. Schon beim Anfahren merkt man deutlich die 175 Pferde die Auslauf wollen. Was aus dem Teil herauszuholen ist merkt man aber erst wenn man die Autobahn unter sich hat. Die Beschleunigung auf 200 km/h ist ein Kinderspiel, denn Suzuki hat sich gegenüber der Heidewitzka von BMW nicht die Blöße gegeben nur ein 5 Gang-Getriebe einzubauen. Sechs Gänge lassen sich Mühelos durchschalten und machen dem Fahrer glauben er würde fliegen.
Bei 220 km/h ist es schon nicht mehr so einfach als ungeübter Fahrer das Fahrzeug unter Kontrolle zu halten und so wurde meine erste Probefahrt beinahe schneller beendet als mir lieb sein konnte.
Der Fahrer des Lasters, der mich überholte, zeigte mir an das meine Hinterradbremse glühte. Na Herzlichen Glückwunsch das kann ja toll werden. An der Raststätte Riedener Wald fuhr ich raus. Bremsen ließ sich die Suzuki erstaunlich gut und schnell. Erst besorgte ich mir einen Kaffee. Danach an die Tankstelle ran und gefragt ob ein Mechaniker da wäre. Zufälligerweise kam in diesem Moment der ADAC und ich erkundigte mich dort was für ein Fehler die Maschine hätte.
Der gelbe Engel war im wahrsten Sinne des Wortes einer. Seine Antwort war eine Wohltat. Das ist alles richtig so, das „Motorradl“ wie er es sagte sei wohl schon länger nicht mehr bewegt worden und das seien ein paar Ablagerungen die verbrennen würden nichts ungewöhnliches.
Was ein Glück dann konnte die Fahrt ja weitergehen.
Wieder auf der Bahn konnte ich wieder Gas geben. Der 1,3 Liter vier Zylinder Motor röhrte satt. Das er auch gefräßig war erfuhr ich bei der nächsten Rast. An einer Tankstelle neben der Autobahn hielt ich an um dem durstigen Powerpaket einen Drink zu spendieren. Etwa 8 Liter rechnete ich aus verbrauchte das Bike auf 100 km. Im Vergleich zu einem Auto das eine Endgeschwindigkeit von 280 und mehr bringen sollte ein Scherz.
Inzwischen hatte es das Wetter leider umgeschlagen und hier macht das japanische Spaßmobil zum ersten Mal eine schlechte Figur. Die breiten Reifen sind nicht gerade Aquaplaningfreundlich und bieten dementsprechend wenig halt auf regennasser Straße. Mehr als 190 konnte ich nicht fahren weil auch die Sicht durch den starken Hagel sehr eingeschränkt war. Aber nur wenige Kilometer später kam die Sonne wieder zum Vorschein, als wäre nichts gewesen und so endete nach vierhundertsiebenunddreißig Kilometern meine erste Tour mit dem Schlachtschiff von Suzuki.
Noch einige, um genau zu sein rund 70 Mal, schwang ich mich in den bequemen Sattel. Anders als z.B. bei der Honda Hastewaskannste oder der Hayasafari von Moto Guzzi ist es ein wahres Erlebnis die mit 138 Nm bei 7000 U/min ausgewiesene Rennmaschine fahren zu dürfen. Die Sitzposition ist für klein- wie großgewachsene Fahrer angenehm und auch der Beifahrer kann sich nicht beklagen. Meine Freundin zumindest hatte keine Probleme. Wer in den Genuss dieses Traums auf zwei Rädern kommen kann sollte es sich nicht entgehen lassen.
An das Cockpit mit seinen relativ vielen Anzeigen gewöhnt ich mich immer besser und auch den Verbrauch konnte ich auf knapp sieben Liter bringen. Das es sich hier nicht um eine Reiselimousine handelt, sondern um ein Sportgerät bemerkt man wenn man Gepäck mitnehmen will. Der Stauraum ist nicht besonders groß.
Einige Hayabusa Fahrer erzählten von Fahrwerksmängeln aber ich hatte zum Glück keine Beanstandungen zu machen. Mein Kumpel Georg erzählte mir aber das die Reifen sehr teuer seien, so um die 300 € pro Paar muss man schon berappen. Daran muss ich mich beim nächsten Mal beteiligen, immerhin habe ich in der Zeit mehr als 10.000 Kilometer zurückgelegt. Sonstige Verschleißteile hat er nicht sonderlich erwähnt. Selbstverständlich muss man auch hier die von Suzuki vorgegebenen Inspektionsintervalle einhalten.
Mein Fazit***
Für den gehobenen Anspruch des Bikers kenne ich kein besseres Motorrad als die Suzuki GSX 1300 R Hayabusa. Anzugstark bis in die Fingerspitzen bietet sie jeden erdenklichen Komfort und erzeugt ein Kribbeln das man sich nur wünschen kann. Einzig der recht hohe Preis und das etwas umständliche Anmelden des Boliden (weiß ich auch von Georg) schreckt mich ab auch ein solches Rennmaschinchen zu kaufen.
Die 300 km/h die der Hersteller angibt habe ich mich nicht getraut, denn da rast die Landschaft nicht mehr vorbei sondern man verliert jeden bezug dazu. Trotzdem ist es auch so ein fast unbeschreibliches Gefühl.
Ich hoffe das euch mein Einblick gefallen hat. Wenn ihr fragen habt bitte ich um einen Kommentar.
Gruß Anton
Den Bericht habe ich vor urzeiten mal bei Ciao eingestellt.
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