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Suzuki GS 500 E Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Treuer, aber langweiliger Begleiter
ein Testbericht von freshmaik2005-09-05 19:12:24vom 05.09.2005Empfehlung: ja
Vorteile: niedriger Gebrauchtpreis, hohe Haltbarkeit, niedrige Ersatz/Verschleißteilkosten, gutmütiges Fahrverhalten...Nachteile/Kritik: Steht an jeder Ecke, Krümmer rosten flott, Gabel zu weich, Motor zu lasch
Auch wenn es ein sehr mutiges Vorhaben zu sein scheint, dass mein zweiter Bericht gleich ein Fahrzeugbericht ist, möchte ich versuchen euren Ansprüchen gerecht zu werden:
Als ich im Frühjahr den Auto- und Motorradführerschein machte, dachte ich nicht im Traum daran, mir neben dem Auto noch ein zweirädriges Spaßgerät leisten zu können. Als mir mein Fahrlehrer dann eine 98er GS für 1400€ anbot, konnte ich nicht ablehnen.
Gemeinsam haben wirbisher zum einen die Mosellandschaft, die Eifel, das Saargebiet, das Sauerland und viele weitere Landschaften erkundet. Zum anderen ist die kleine mir stets ein treuer Begleiter auf dem täglichen Weg zur Schule und im innerstädtischen Großstadtverkehr gewesen.
Zunächst möchte ich aber die touristischen Fähigkeiten der GS beleuchten:
Auf Tagestouren bis zu 450km und Wochenendtouren von über 1000km habe ich ausführlich die Vor- und Nachteile des 'Sporttourers' kennengelernt. Vorab sei vielleicht noch bemerkt, dass meine GS mit einem Superbikelenker ausgerüstet ist, was das Handling zwar stark begünstigt, auf langen Etappen jedoch zu starken Nackenschmerzen führen kann. Desweiteren habe ich im Zuge des Lenkerumbaus die vordere Bremsleitung durch eine Stahlflexleitung ausgetauscht, was in der Theorie einen besseren Druckpunkt und eine bessere Dosierbarkeit bringt. Im direkten Vergleich mit der GS eines Freundes merkte man jedoch keinen Unterschied. Bei beiden Maschinen verbeißen sich die beiden Kolben kontrolliert und sicher in der 310er Scheibe, ohne dabei überraschend oder gar übertrieben bissig zu reagieren. In Gefahrensituationen reichte die Bremsperformance bisher immer vollkommen aus. Die hintere 240er Scheibe, die man eigentlich nur in Extremsituationen bemüht, verzögert besser als ich es in dieser Klasse erwartet hätte. Im Vergleich zu anderen Mittelklassebikes glänzt sie durch hervorragende Dosierbarkeit und ausreichende Bissigkeit.
Da ich kein vollkommener Motorradneuling bin/war (Hatte vorher 2 Jahre den A1) hatte ich mit der GS niemals das Gefühl überfordert zu sein. Aufgrund der sehr dünnen Bereifung (vo.110-70/17 & hi. 130-70/17) fährt man Kurven eher mit Gedanken als mit tatsächlichem Lenkimpuls. Dieses spielerische und unproblematische Handling setzt sich vom Einlenken bis zum schleifen der Rasten fort. Trotz sehr weicher Gabel und veralteteter Fahrwerkstechnik fährt die GS sich aus Straßen erster und zweiter Ordnung super gutmütig. Auf Straßen dritter Ordnung passiert es jedoch häufig, dass das Hinterrad den Bodenkontakt verliert, beim Runterschalten stempelt oder die Federung durchschlägt.
Trotz alledem kündigen die nachträglich aufgezogenen Brisgestone BT045 ihre Haftungsgrenze ausreichend früh und anfängerfreundlich problemlos an. Die serienmäßigen Exedras sind da etwas ruppiger. Speziell auf nasser Straße ist der Exedra für so manche Rutschpartie bekannt. (Neben dem BT045 hat sich der Metzeler ME1 auf der GS bewährt. Leider leidet unter diesem Reifen die Handlichkeit. Dafür hielt er bei mir etwas länger)
Womit wir bei Hauptkriterium FÜR die GS angekommen wären: Der Haltbarkeit. Gsen sind bekannt für ihre exorbitant hohen Laufleistungen. 100tkm und mehr sind eher die Regel als die Ausnahme. Die übrigen Verschleißteile (wie Kupplung, Reifen, Kette, Bremsen,..) halten sehr lange und, wenn sie einmal verschlissen sind, findet man auf ebay spielend leicht und sehr günstig Ersatz. Juchu.. Wieder eine perfekte Überleitung! Ebay.. Alles erdenkliche (vom Tankpad, über Reifen, Bremsbeläge, komplette Kupplungen bis hin zu kompletten Maschinen) findet sich im
Internet. Auch die großen drei (Louis, polo, Gericke) bieten für dieses Motorrad viele Anbauteile. Einer der vielen Vorteile, wenn man ein unexklusives Motorrad fährt. Ein weiterer ist die Möglichkeit, jede beliebige Werkstatt aufzusuchen. Es ist egal ob man zu einem Duacti, Yamaha oder BMW Schrauber geht. Jeder hat wohl schonmal ne GS zerlegt. Und wer es noch nicht getan hat, bekommt es ohen großes technisches Verständniss problemlos selbst hin. Das Motorrad ist sehr simpel aufgebaut. Für gewöhnliche Wartungsarbeiten ist kein Spezialwerkzeug erforderlich. Die meisten Arbeiten (Verschleißteie wechseln, Ventilspiel kontrollieren, Kette spannen,..) gestalten sich deutlich leichter als bei anderen Maschinen.
Als einzigen Nachteil könnte ich die fehlende Exklusivität anführen. Auf Motorradtreffen ist die Verwechslungsgefahr riesig "bist du ních der mit der schwarzen GS?" "Ja, aber nich der den du meinst. Meine ist ncih die mit der schwarzen Scheibe; auch nicht die mit den weißen Felgen; auch nicht die mit dem Airbrush: meine ist die mit dem großen Tankrucksack; nein, nicht die mit dem kleinen...etc.."
Ein weiterer nicht zuordbare Aspekt der GS ist der, von Freunden der Maschine liebevoll "Träcker" getaufte Motor:
Der langweilige, temperamentlose Zweizylinder dreht im kalten Zustand unrund und lustlos. Wirklich erstaunlich ist dies in meinen Augen bei einer Konstruktion, die in den Grundzügen aus den frühen 80ern stammt und schon in der GSX 400 verwendung fand nicht wirklich. Bei wärmerer Öltemperatur immernoch lustlos, aber immerhin zügig und sauber durch das ganze Drehzahlband. Ein Hauch von temperament lässt sich ab 6000 u/min erahnen.Leider wird dieser Hauch ab 7800u/min bei mir von der mechanischen 34PS Drossel zerstört.
Der flach säuselnde, kraftlose Klang unterstützt das lasche Fahrgefühl. (Der Klang von früheren Modellen ist zwar etwas kerniger; von 'bollernd' aber auch noch weit entfernt)
Sicher denkt ihr mittlerweile "Warum schreibt der Kerl oben was von nicht zuordbar? Alles was da steht ist doch negativ"
Bisher ja. Das ändert sich aber im folgenden:
Zum einen die oben schon angesprochene extreme Haltbarkeit des Triebwerks, für das 100tkm keine Seltenheit sind. Meine, ehemals Fahrschul-gequälte, hat jetzt über 30tkm ohne Probleme absolviert.
Zum anderen der extrem niedrige Verbrauch von teils unter 4l. Bei sehr sportlicher Gangart und ohne Drossel sind jedoch auch Werte von über 6l keine Ausnahme.
Doch nicht nur der, mit Normalbenzin fahrbare Motor der GS glänzt durch Wirtschaftlichkeit: Verschleißteile bekommt man bei den großen drei fast nachgeworfen (zB Ölwechsel unter 10€!!)
Daten und Maße
Motor 2 Zylinder Reihen - Viertaktmotor DOHC
Bohrung 74 mm
Hub 56,6 mm
Hubraum 487 ccm
Verdichtungsverhältnis 9,0 : 1
Leistung 27, 34 oder 45 PS
Vergaser Mikuni BST 33
Schmierung Naßsumpf
Anzahl Gänge 6
Rahmen Doppelschleife (Stahl)
Bremse vorn 310 mm (GS500E) / 320 mm (GS500)
Bremse hinten 250 mm
Gesamtlänge 2180 mm
Gesamtbreite 755 mm
Gesamthöhe 1045 mm
Radstand 1410 mm
Bodenfreiheit 155 mm
Sitzhöhe 790 mm
Federweg vorn 120 mm
Federweg hinten 115 mm
Reifen vorn 110 / 70 - 17
Reifen hinten 130 / 70 - 17
Die wichtigsten Änderungen während der Baujahre habe ich hier mit freundlicher Unterstützung von Arne (aus dem größten GS-500 Forum) zusammengetragen:
Bis 1991 sind mir keine Änderungen bekannt.
1992
- Die Gabel ist jetzt durch andere Gabelkappen in der Vorspannung verstellbar, diese Kappen passen im Austausch auch in die älteren Modelle.
1994
- Das Ritzel hat jetzt auf der Rückseite eine Erhöhung, die Ritzel kann man zwar verstauschen, aber man bekommt sie nicht mehr fest. Die Getriebeausgangswelle, hat sich an der Ritzelhalterung geändert.
- Der Motordichtsatz ist nicht mehr voll kompatibel zu den älteren Modellen, eventuell wegen des neuen Ritzels.
1996
- Die Motorfarbe wechselt von schwarz auf silber.
1997
- Vordere Bremszange wurde geändert, andere Bremsbeläge. Tauscht man die komplette Bremszange, passt die auch an die älteren Modelle.
2001
- Komplett neue Lackteile. Tank(jetzt 20l), Sitzbank, Seitenteile und Rücklicht sind neu, passen wenn komplett getauscht auch an die älteren Modelle.
- Ein Tourenlenker, anstatt der Stummel. Oberste Gabelbrücke geändert.
- Spiegel neu
- Neue Instrumente
- Gabelprotektoren serienmäßig
- Grössere Bremsscheibe vorn
- Vorspannung in der Gabel durch Blöcke erhöht
- Sekundäre Abgasreinigung
2004
- Ölkühler
- Cockpitverkleidung
Meine subjektiven Angaben beziehen sich auf eine GM 51 B EZ: 1998 mit den o.g. Umbauten. Desweiteren wurden Fahrwerkstechnisch unbedeutende Teile wie Spiegel, Blinker und Gabelprotektoren geändert/angebracht. All dies selbstverständlich nach den Vorschriften der StVZO.
Hoffe euch mit meinem ausführlichen (vielleicht gar zu langem?) Bericht weitergeholfen zu haben.
...
ein Testbericht von Torre2010-04-14 16:07:49vom 14.04.2010Empfehlung: ja
Vorteile: für Fahranfänger, kleine Personen und Frauen geeignet...Nachteile/Kritik: nicht für übergroße Motorradfahrer geeignet
hier gibt es bei Interesse einen Bericht über ein Motorrad aus dem Hause Suzuki zu lesen.
Wer jetzt glaubt ich schreibe hier über eine Rennmaschine oder auch irgendeine riesige Tourenmaschine irrt. Ich möchte hier die
SUZUKI GS 500 EU
beschreiben. Eine kleine niedliche Maschine, die auch ideal für Anfänger oder kleinere Personen gedacht ist.
Warum habe ich diese Maschine gekauft?
Ganz einfach... es war eine Belohnung für meine Tochter. Meine Tochter hat im letzten Jahr ihr Abitur bestanden. Es war schon mit den letzten Zeugnissen / Beurteilungen abzusehen, dass sie es schaffen würde und so hatte ich ausreichend Zeit, mich um ein passendes Geschenk zu kümmern.
Ich habe also schon zeitig angefangen zu suchen und bin dann im Internet auf eine Suzuki GS 500 EU gestoßen. Die Verkäuferin wohnte keine 20 Kilometer entfernt und so konnte ich nach Terminabsprache die Maschine am nächsten Tag besichtigen.
Daten zum Motorrad
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Hersteller: Suzuki
Typ: GS 500 EU (interne Bezeichnung GM 51 B)
Motor: zwei Zylinder viertakt, 2 Ventile pro Zylinder, DOHC, luftgekühlt, 487 cm³, Normalbenzin über 2 Gleichdruckvergaser
Leistung: 35 kW (45 PS), 40 Nm bei 7900 U/min
Getriebe: 6 Gang,
Beschleunigung von 0 - 100 km/h in 5,5 Sekunden
Verbrauch ca. 4,6 Liter/100 km
Sonstiges: Leichtmetallfelgen, Doppelschleifenrohrrahmen, Leergewicht ca. 190 kg, Tankinhalt 17 Liter (ca. 3 Liter Reserve), Scheibenbremsen (vorn 310 mm, hinten 250 mm Durchmesser), Reifenbreite 110/130 mm
Das Objekt der Begierde
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Eine kleine niedliche rote Maschine, ein Naked-Bike, d.h. ohne Verkleidung. Eine stinknormale Maschine zum gemütlichen Touren und nicht irgendein amerikanischer Chopper, bei dem man glaubt, dass der Hinterreifen einem die Kerbe am Achtersteven weiter ausfräst. Ein Motorrad, auf dem man normal sitzen kann und nicht die Stiefelspitzen fast die Lenkergriffe berühren. Mit einer Lenkerbreite, die es einem auch erlaubt, das Motorrad durch eine Tür zu schieben...
Da stand ich nun mit der Verkäuferin vor der kleinen schnuckeligen Maschine. Die junge Frau wollte eigentlich die Maschine nicht verkaufen, aber aus Zeitgründen war sie in den letzten Jahren nur wenige Kilometer gefahren und nun stand Klein-Susi (das liebevollgenannte Motorrad) eigentlich nur im Weg und verursachte Kosten durch Steuern und Versicherung. Die Gelegenheit für Schnäppchenjäger...
Susi ist gerade 17 geworden (Erstzulassung 05.1992). Für ihr Alter hatte sie schon eine Superfigur mit tollen Kurven. Sie machte einen sauberen Eindruck, war top gepflegt aber nicht geschminkt.
Sicher waren im Laufe der Jahre ein paar kleine Kratzer im Lack, aber mit etwas Politur würde man die schnell egalisieren können. Die Batterie war gerade erst vor drei Monaten erneuert worden. Die Simmerringe in der Gabel waren sechs Monate alt. Bereifung und Bremsen waren so gut wie neu, die Bremsleitungen bereits auf Stahlflex umgerüstet. Die Laufleistung betrug gerade 35.000 Kilometer, 1.200 Kilometer in den letzten drei Jahren.
Da die Maschine bereits auf 20 kW (27 PS) gedrosselt war, schien sie für meine Tochter als Fahranfängerin ideal.
Nachdem ich ein paar hundert Meter gefahren war, war ich begeistert. Die Maschine erinnerte ich an meine Zeit mit meiner 50er. Diese kleinen kreischenden
Kettensägen von damals ließen sich ebenso leicht wie dieses Motorrad um die Kurve bewegen. Die Größe war mit meinem damaligen Moped ebenfalls vergleichbar, nur an dieser Susi war ein Motor mit 500 cm³ und kein kreischender Zwiebackzerhacker mit 50 cm³.
Bei einem Kaufpreis von 900,- Euro wurden wir uns einig.
Am nächsten Tag haben wir uns wieder zur Übergabe getroffen. Ich hatte sämtliche Papiere mit und die Formalitäten wie Kaufvertrag und Übergabeprotokoll waren schnell erledigt. Während meine Frau mit dem Auto heimfuhr, hatte ich einen Riesenspaß mit dem Motorrad. Trotz der geringen Leistung, war die kleine flink und verdammt wendig. In den zahlreichen Kurven hätte ich mit meiner schweren 1100er keine Chance. Dieses dumpfe Geknatter aus dem Auspuff klang unheimlich toll und nicht nach einem durchatmenden Kampfjet im Tiefflug.
Leider durfte ich die Maschine nicht behalten. So bleiben mir nur gelegentliche Probefahrten zum TÜV oder auch mal um den Luftdruck an der Tankstelle zu checken ;-)
Meine Tochter war natürlich über Ihr Geschenk begeistert. Mit einer Körpergröße von 1,65 m ist sie für diese Maschine nicht zu klein und kommt noch mit beiden Füßen auf den Boden. Meine Tochter hat ein Stück Freiheit mehr und braucht nicht jedesmal um das Familienauto betteln. Die Kosten für die Tankfüllungen (4 Liter/100 km) halten sich in Grenzen und belasten ihr Taschengeld nicht zu sehr.
Fazit
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Ich freue mich, wenn ich Susi mal ausführen darf. Die Maschine ist leicht zu handhaben und lässt sich unheimlich leicht um Kurven manövrieren. Fahrwerk und Bremsen vermitteln einen sicheren Eindruck. Trotz der gedrosselten Leistung (27 PS) ist die Maschine spritzig und läuft nach Tacho immer noch 145 km/h bei niedrigem Verbrauch.
Ein klasse Anfänger- oder auch Frauenmotorrad dank der geringen Sitzhöhe...
Einziger Wehrmutstropfen: die ersten Anzeichen von Flugrost an der Motoraufhängung
...
ein Testbericht von follio2005-09-08 21:14:56vom 08.09.2005Empfehlung: ja
Vorteile: günstiger Preis, großer Markt, robust, einfache Wartung...Nachteile/Kritik: a bisserl schwach motorisiert . . .
Hallo liebe Mopped-Fahrer!
Heute möchte ich euch meine Erfahrungen mit meiner Suzuki GS500E schildern.
Der Ausgangszustand
Vor 3 1/2 Jahren, ich war damals 23 Jahre jung und hatte gerade meinen druckfrischen Motoradlappen in der Tasche, stand ich vor der Entscheidung, ob und wenn ja was für ein Mopped ich mir denn jetzt zulegen sollte... Die Ratschläge gingen von "...hol dir bloß nicht gleich so was schnelles..." (Zitat: mein Daddy und Mummy) bis hin zu "...mach keine halben Sachen, gleich ne richtige Rennsemmel, darauf lernst du am schnellsten..." (Kumpels).
Tja, da war guter Rat teuer,
und Geld hatte ich keins. Deshalb war dann auch die Auswahl schon etwas eingeschränkt auf Modelle, die sich im unteren Preissegment bewegen.
Also, fleissig Kleinanzeigen gestöbert, ein bißchen was probegefahren und schliesslich auf eine GS500E (violett-metallic mit einer Riesenbeule im Tank) gestossen. Der vierte Besitzer sollte ich sein in immerhin schon 9 Jahren, aber wenig Kilometer (ca. 15.000), optisch außer dieser Delle ok, und vor allem in Anschaffung und Unterhalt gnadenlos günstig! THAT´S IT, dachte ich nur, und schon war die Kiste gekauft.
Die Erfahrungen
Nun, seitdem hat mich meine Susi, zu großen Teilen auch zusammen mit meiner Freundin als Sozia, auf vielen kleinen und größeren Touren begleitet. Unvergessen unsere Tour zu zweit auf dem kleinen Bike mit damals 34 PS mit vollem Campinggepäck quer über die Alpen an den Gardasee, und 48 Stunden später dasselbe wieder zurück... (mein Hintern beschwert sich heut noch...)
Um das Fazit vorweg zu nehmen: Diese Investition hat sich wirklich schon mehrfach bezahlt gemacht! Mit Ausnahme eines defekten Lagers am Vorderrad (1000 km lang der ewige Gedanke: "Was knackt denn da so!???"), das ohne Probleme auszuwechseln war und mich ca. 5 EURO gekostet hat, ist die Maschine die Zuverlässigkeit in Person!
Die Ersatzteilversorgung
Wie schon gesagt war mein Untersatz bisher sehr geldbeutelfreundlich, was Werkstattkosten angeht (hört man aber allgemein von dieser Marke, daß die Zuverlässigkeit sehr ansprechend ist!).
Allerdings ist hier ein weiteres Plus dieses Moppeds zu sehen. Die E-Teile sind preislich absolut moderat. Auch und vor allem weil natürlich bei einem solchen kleinmotorisierten Bike nicht unbedingt die breitesten Reifen montiert sind und man auch beispielsweise ganz bescheiden mit jeweils einem Bremssattel vorne und hinten klarkommt. All das drückt natürlich die Kosten.
Die Technik
Die Technik der GS500 ist auf einem recht einfachen Niveau. Elektronik und sonstige teure und fehlerträchtige Geschichten wird man hier vergeblich suchen. Eine Kette überträgt die Kraft des 500ccm-Zweizylinders ans Hinterrad.
Für die nötige Haftung zum Asphalt sorgen ein 110/70-17er Vorderreifen sowie sein 130/70-17er Mitstreiter an der hinteren Achse. Eine Markenbindung ist nicht gegeben, und meine Erfahrungen zeigen, daß alle namhaften Pneu-Hersteller etwas im Angbot haben.
Ich bin beim Goodyear-Modell hängengeblieben, bei dem ich sowohl vom Grip als auch von der Standzeit (hinten 5000-7000 km, vorne etwa das doppelte) zufrieden bin.
Die Leistung beträgt laut Papieren 46 PS, bzw. meist bekommt man dieses typische Anfängermotorad fertig gedrosselt auf 34 PS.
Das 6-Gang-Getriebe lässt sich in jeder Situation recht weich und flüssig durchschalten, und die Übersetzung erlaubt recht schaltfaules Cruisen.
Der Tank fasst genügend Sprit für mindestens 250km. Der Verbrauch auf 100 km ist meiner Erfahrung nach nur schwer bedeutend über die 5l-Marke zu treiben, beim gemütlichen Sonntagsausflug mit Landschafts-Gucken reichen auch 4,5l.
Die Gemischaufbereitung erfolgt über Vergaser.
Vorn und hinten sorgt jeweils ein Bremssattel auf einer Scheibe für die notwendige Verzögerung, was auch bei voller Beladung immer ausreichend ist.
All dies macht die GS500 natürlich sehr wartungsfreundlich; wenn man der Kette regelmäßig ein paar Tropfen Schmiermittel gönnt und das Öl, dessen Verbrauch zumindest bei meinem Exemplar gegen Null geht, zu den angegebenen Intervallen austauscht, hat man schon viel für eine langjährige Freundschaft mit dem Bike getan.
Anhand eines guten Werkstattbuches und etwas handwerklicher Grundbegabung kann man sich den Weg zur Werkstatt in den meisten Fällen sparen.
Das Fahrverhalten
Hier fehlt mir natürlich etwas der Vergleich, um wirklich definitive Aussagen treffen zu können.
Wie schon gesagt wurde und wird die Susi bei uns in allen möglichen Lebenssituationen von der mehrtägigen Tour bis zum lustigen Kurvenkratzen sonntags mittags rund ums Johanniskreuz mit abschliessendem Smalltalk und Mopped-Kucken am gleichnamigen Kult-Treff für Motoradfahrer aus nah und fern. Dies alles erfolgte in der Vergangenheit meist zu zweit.
Und da lernt man dann die Grenzen dieses Low-Cost-Bikes schon kennen.
Die Bremsen sind wie schon erwähnt in jeder Situation Herr der Lage, der Druckpunkt ist klar spürbar, kommt aber nicht, wie ich bei Probefahrten auch schon erlebt habe, sofort knallhart.
Das Fahrwerk hingegen ist bei Soziusbetrieb und sportlicher Fahrweise bei nicht allzu gutem Strassenbelag doch an seinen Grenzen. So mußte ich nach einer 3-tägigen Schwarzwaldtour, bei der wir hinter meinem Kumpel auf seiner 1000er GSX-R herhechelten, und nach zugegeben sehr, sehr vielen und vor allem recht flott gefahrenen Kurven entsetzt feststellen, daß ich von meinem vorher gerade mal eingefahrenen Hinterreifen die Außenkanten fast komplett irgendwo im Schwarzwald gelassen habe...
Da ist die Bodenhaftung dann wohl doch am Ende und dadurch der Abrieb recht hoch.
Es war aber nie so, daß man das Gefühl hatte, man bewegt sich im Grenzbereich, das Bike blieb immer gutmütig.
Ich denke, dieses Fazit kann man in Sachen Fahrverhalten auch ziehen, es ist alles recht gutmütig und verzeiht dem Anfänger viele Fehler. Dies geht natürlich nur auf Kosten der absolut sportlichen Fahrweise. Aber das die GS dafür nicht gebaut wurde, das ist wohl jedem klar.
Die Sitzposition
Die Sitzposition für den Fahrer ist, sofern er nicht größer ist als meine 1,85m, recht entspannt. Deutlich größere Fahrer werden sich wohl am dann doch recht spitzen Kniewinkel stören, der bei mir auf längeren Fahrten doch fast schon etwas grenzwertig ist. Der untere Grenzwert dürfte so etwa bei 1,60m liegen, für noch kleinere Personen wirds dann wohl doch etwas wacklig. Die Polsterung gibt aber noch einiges her, was man abpolstern könnte.
Ansonsten wird Fahrer sowie Sozius eine recht einladende und Po-schonende Unterlage geboten. Nur der Original-Bezug der Sitzbak verleiht zu wenig Halt, da er doch aus einem sehr glatten Material besteht. Hier kann man aber zu einem vertretbaren Preis durch neubeziehen Abhilfe schaffen.
Bei der "nackten" Version ohne Verkleidung und Scheibe, wie ich sie fahre, muß jedem klar sein, daß er voll im Wind sitzt. Ich vermiss es auf anderen Maschinen, aber nicht jeder mag´s.
Die Kosten
Wie schon eingangs erwähnt, sind die laufenden Kosten sehr moderat.
Steuer und Versicherung verschlingen zusammen weniger als 100 EURO jährlich, die Teile sind recht günstig, sofern man welche benötigt, und die Anschaffung bewegt sich auch im unteren Preissegment.
Fazit: Viel Motorad für wenig Geld!
Und wenn ich doch mal eine Panne habe...
...dann hilft sicherlich eine der zumindest in Westeuropa dicht gestreuten Suzuki-Werkstätten weiter, und vor allem ist die GS500 ein "Allerweltsmotorad", für das sich wohl jedes Ersatzteil irgendwo auftreiben lässt.
Also, allen Lesern meines bisher längsten Berichtes ein Dankeschön für das Lesen, und viel Spaß im nächsten Sommer. Vielleicht begegnet man sich ja mal irgendwo... (wie gesagt, GS500, nackt, violett-metallic mit Beule im Tank (... an die ich mich schon so gewöhnt habe, daß ich sie auch nicht mehr wegmachen werde ;-)))
...
ein Testbericht von westwind832002-11-03 16:53:17vom 03.11.2002Empfehlung: ja
Da dies ebenfalls einer meiner ersten Berichte war und ich
zu meiner Schande wohl gestehen muss, dass ich für ein so
gutes Bike mir wohl nicht genügend Zeit zu schreiben genommen habe möchte ich das heute durch eine Überarbeitung meines Berichts wieder
wett machen!
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Suzuki GS500E
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Vorgeschichte:
========= =====
Zu meiner Fahrschulzeit habe ich die GS500E
gefahren. Von Anfang an hat mich vor allem das leichtgängige,
gut übersetzte Getriebe, der für den relativ schwachen Motor guten Durchzug und ihr leichtes Gewicht beeindruckt.Ich muss sagen ich kam auf Anhieb mit ihr gut zurrecht.
Getriebe:
=========
Das Getriebe der GS500E
ist in 6 Gänge eingeteilt, es verzeiht einem sogut wie alles (nagut im Leerlauf hochdrehen und dann in ersten schalten hörts aber auch auf ;) ). Es ist hervorragend abgestuft, die ersten beiden Gänge sind relativ kurz übersetzt, so kann man trotz des kleinen Motors einen relativ guten Start haben ;)!
Der dritte Gang ist gut für die Stadt geeignet, er hält sie bei 50-60 km/h im niedrigen Drehzahlbereich und spart dadurch natürlich auch Sprit!
Der 4. Gang ist jedoch wiederum kurz übersetzt und ermöglicht auf eine gute Beschleunigung auf 100, bzw. bis 140 km/h im gedrosselten Zustsand.
Der 5. Gang ist länger übersetzt und dient der haltung einer beschleunigten Geschwindigkeit und hält die Maschine ähnlich wie der 3.
eine niedrige Drehzahl.
Der 6. Gang ist im gedrosselten Zustand kaum zu gebrauchen, allerhöchstens auf der Autobahn, da er als "Schongang" zu verstehen
ist.
Motorisierung:
============= =
Der relativ "kleine" Motor hat mich wegen seiner verhältnismässig guten Beschleunigungswärte angenehm überrascht, ein sauberes Anziehen im unteren Drehzahlbereich ist sehr löblich. die 46 PS, die der kleine Tourer verfügt, reichen durchaus aus um diesen auf etwas über 190 km/h
zu bringen.
Gedrosselt auf 34 PS liegt die Endgeschwindigkeit um 160 km/h,
für einen Tourer dieser Größe wirklich optimale Werte!
Komfort, Handling:
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Der Komfort ist durchaus OK. Ich mit 1,87m größe habe eigentlich keinerlei Probleme mit dem Rücken, lediglich meine Handgelenke haben die erste Zeit im Stadtverkehr gelitten, aber ich vermute mal, dass dieses die Gewöhungssache ans Motorradfahren war. Die Sitzbank ist ausreichend ausgepolstert und bietet ausreichenden Komfort für das Gesäß ;).
Ihr geringes Gewicht von lediglich 170 kg ist sehr leicht zu beherschen, Kurven lassen sich sehr leicht nehmen und sie liegt (fährt!) optimal auf der Fahrbahn! Gutes Handling!
Das Fahrwerk ist sportlich abgestufft, d.h. man bekommt Fahrbahnunebenheiten recht deutlich zu spüren, aber wer gerne sportlich fährt nimmt dieses gut und gerne in Kauf. Das Fahrwerk eines Tourers kann nunmal nicht so "komfortabel" wie das eines Choppers sein,
das wiederspricht schon dem ganzen Geist des "Touren" bzw. "Heizens"
*grins*!
Preis/Leistung:
===============
Ein weiterer großer Vorteil ist ihr günstiger Preis.
Neu kostet sie beim Vertragshändler zwischen 3500-4000 € (7000-8000DM).Gebraucht sind gepflegte Maschinen mit niedrigem km-Stand sind bereits ab 1500 € (3000 DM) erhältlich.
Ich habe für meine GS BJ 91 mit einem Kilometerstand von 27.000 km
für 1650 € bei einem regionalen Händler erstanden.
Der Motor an sich gilt als sehr robust und (fast!)
unverwüstlich.Trotz seiner vergleichsweise "nur" 46 PS liefert er gute Resultate,optimal ausgenutzt.Ich habe Leute kennengelernt die ihre GS500E´s teilweise deutlich über 100.000 km gefahren sind und diese keine nennenswerten (üblicher Verschleiß halt) Probleme hatten.
Verbrauch:
==========
Der Verbrauch ist mit 4,5 bis 5,5 Litern auf 100 km
auch ok,(kommt natürlich auf die Fahrweise an) der
Tank umfasst inkl. Reserve 18 Liter und somit sind längere Fahrten ohne häufiges Nachtanken möglich.
Sie ist sparsam aber spritzig zugleich, ein weiteres pro auf der Liste!
Fazit:
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Sie wirkt im Vergleich zum großen Bruder, der
weitbeliebten Bandit, vielleicht ein wenig klein,
doch das bringt das Model mit sich aber als Anfänger,
würde ich mir auch keine größere Maschine zulegen,
da man doch schon ein gewisses Maß an Erfahrung
in Sachen 2-Räder benötigt.
Ich kann nur sagen, dass ich voll und ganz von dieser Maschiene
begeistert bin, sowohl optisch als auch technisch finde ich sie
absolut traumhaft. Der verhältnismäßig kleine Preis ist für mich als Schüler durchaus erschwinglich.
In der Versicherung ist sie ebenfalls relativ günstig.
Ich bezahle vierteljährlich 60,66 €, also im Jahr 242,64 € für Haftpflicht + Teilkaso mit 153 € Selbstbeteiligung.
Einziger Makel an dieser Maschiene ist, dass der Rahmen etwas Rostanfällig ist, aber ansonsten hat sie mich qualitativ voll und ganz überzeugt.
Fahre meine Suzi jetzt seit einem Jahr und ich muss sagen, ich bin echt super zufrieden mit ihr, ist einfach ein kleines Maschienchen was einfach superviel Spass macht!
Breton, 22.02.2002
Schoumln geschrieben! Stimmt, sie ist schon stabil und guumlnstig. Gruszlig aus Berlin!
Deianira, 30.10.2002
schoumlner Bericht, hab die leider noch nicht gefahren, aber eben die grosse Schwester..oder Bruder- die Bandit, ist mir aber zu quotgedrungenquot und das Laufgeraumlusch ist auch irgendwie houmlher bei der Bandit, meine brummt schoumln tief ..
falke, 26.04.2005
dieses Bike faumlhrt sich sehr gut. Es liegt wirklich optimal auf der Strasse und das Handling ist auch klasse. Ich besitze diese Maschine seit 2001 und hatte sie neu zum Preis von 9600.-DM erworben. Leider habe ich wenig Zeit und so steht mein quotMop
ein Testbericht von NetzMaster2002-02-18 14:27:46vom 18.02.2002Empfehlung: ja
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Meine Erfahrung
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Ich habe mir die GS 500 vorletzten Herbst gekauft - nicht wie man jetzt vermuten mag, weil ich da gerade einen Führschein gemacht hatte, sondern weil ich die ganz schick fand und vor allem sie billig war.
Als erstes Problem zeigte sich ein extrem unregelmäßiger Leerlauf - GS 500 Krankheit wurde mir gesagt. Nach Überholung der beiden Vergaser war das im Griff (200 DM in der Werkstatt)
Erste Fahrtest habe gezeigt, dass sich meine 50 PS zunächst als lahme Ente entpuppte. Hier gibt es aber einen
kleinen Trick: Ordentlich am Gas reißen, denn im hohen Drehzahlbereich sind die Fahrleistungen recht ordentlich. In der Spitze bringt das gute Stück etwa 180 km/h. Das ist dann aber nicht mehr die rechte Freude, da der optisch ansprechende Verzicht auf jegliche aerodynamische Verkleidung doch für eine recht unruhige Straßenlage sorgt.
Insgesamt ist Sie aber von der Motorleistung recht ordentlich. Bei den weiteren Funktionen wie Bremsen, Elektrik oder Schaltung steht Sie den wesentlich teureren Exemplaren aus dem Hause Suzuki in nichts nach. Bezüglich der Luftkühlung konnte ich da auch noch keinen entscheidenden Nachteil entdecken.
Das Handling in der Stadt (z.B. beim Stau sich durch die Mitte schieben) ist der sportlich ausgerichtete Lenker nicht ganz so toll. Insgesamt dient er wohl eher dem Outfit als dem Fahrspaß.
Den niedrigen Preis kann man tatsächlich erst nachvollziehen, wenn man bei Exemplaren ab 5 Jahren etwas genauer auf den Rahmen schaut. Da findet man nämlich - für Motorräder in dem alter recht ungewöhnlich - starke Ansätze von Rost. Hier sollte man schnell handeln und sei es nur Hämmerit draufpinseln.
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Technische Daten der aktuellen Version
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Unverbindliche Preisempfehlung DM 8270.00
2 Zylinder, 4-Takt, luftgekühlt
487 cm³, 25 KW, DOHC
Höchstgeschwindigkeit ca.150 km/h
6 Gänge, Elektro-Starter
Sitzhöhe 790 mm
Trockengewicht 173 kg
Tankinhalt inkl. Reserve 20 Liter
Farben: Blau, Gelb, Dunkelblau
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Mein Fazit
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Wahre Begeisterung ist bei mir nicht aufgekommen. Trotzdem habe ich den Kauf nicht bereut. Wer so wie ich nur ab und zu mal fährt und sich nicht unbedingt mit dem Fahrzeug identifizieren muss, ist damit ganz gut bedient.
Als Anfängerfahrzeug erscheint es von daher geeignet, weil man mal so davon ausgeht, dass ein Anfänger erst mal wenig ausgeben möchte. In der Tat lassen sich aber andere Motorräder in der Klasse etwas leichter fahren, nicht zuletzt wegen dem kleinen Lenker.
... ach ja und für die, die gerne noch mehr Sparen: gebraucht Bj. 90 bis 92 sind die Karren technisch auf dem gleichen Stand wie die aktuellen, kosten aber nur noch etwa 1500 bis 2500 DM... und gegen den Rost kann man leicht was machen.
...
Deeenis, 28.05.2002
Ein einfach feines, wenn auch kleines Motorrad...Das Problem der fehlenden Aerodynamik laumlsst sich per nachruumlstbarer Verkleidung loumlsen, die nach meiner Meinung dem Bild der GS aber nicht grade entspricht
falke, 26.04.2005
uumlber dieses Bike. Habe ein Modell der Baureihe 2001. Bin damit sehr zufrieden. GRuumlszlige,Falke