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Suzuki SV 650 S Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Suzuki SV650S
ein Testbericht von Harris2007-10-17 21:10:30vom 17.10.2007Empfehlung: ja
Vorteile: -Motor
-Preis/Leistung
-Wertstabilität...Nachteile/Kritik: -Weiches Fahrwerk
-Standardbereifung
Seit etwas mehr als einem Jahr fahre ich nun meine Suzuki SV650S K6. Ich habe sie mir damals neu gekauft und mittlerweile sind 9000km auf dem Tacho.
Gekauft habe ich mir das Motorrad nach mehreren Probefahrten mit verschiedenen Modellen, wobei letztlich auch der sehr günstige Anschaffungspreis der SV ein entscheidendes Kriterium war.
Zu den einzelnen Bereichen des Motorrads:
Design:
Seit 2003 hat die SV ein sehr kantiges Design. Ihr halbverkleidetes Äußeres gefällt mir persönlich sehr gut, jedoch ist sowas aber immer Geschmackssache. Ein Hingucker sind auf jedenfall die LED Rücklichter in V-Anordnung.
Motor:
Der V2-Motor der SV überzeugt in ganzer Linie. Es gibt wohl kaum einen Motor mit einem so schönen Drehmomentverlauf wie der SV-Motor. Er geht in jedem Drehzahlbereich gut ans Gas, und dreht mit konstanter Power bis zum Begrenzer. Leistungslöcher bei gewissen Drehzahlen? Fehlanzeige.
Desweiteren hat der Motor dank computergesteuerter Einspritung ein exzellentes Kaltstartverhalten und einen erfreulichen Spritverbrauch (4,5-6l/100km).
Das Getriebe ist manchmal etwas hakelig zu schalten, und zu meinen Anfangszeiten ist mir manchmal ein "Zwischengang" reingerutscht. Mittlerweile komm ich aber damit gut zurecht.
Und noch am Rande bemerkt: Der Sound ist bei einem V2 natürlich auch stark ;-).
Fahrverhalten:
Die SV ist dank ihres geringen Gewichts ein sehr agiles Motorrad. Das Fahrwerk ist eigentlich sehr gutmütig und eignet sich für flotte Landstraßentouren. Jedoch sollte es nicht zu uneben werden. Für relativ schwere Fahrer nämlich sind Gabel wie Fedebein zu weich, und das ganze wirkt bei holprigen Strcken dann manchmal doch nicht mehr so souverän.
Die Standardbereifung (Dunlop D220) lässt leider auch zu wünschen übrig. Empfehlenswert sind Reifen wie der Metzeler M3, Metzeler Z6, Michelin Pilot Power oder Michelin Pilot Road.
Über die Bremsen kann ich persönlich auch nicht klagen, jedoch hat meine noch kein ABS. Dies wurde erst 2007 eingeführt.
Verarbeitung:
Mit der Verarbeitung bin ich eigentlich sehr zufrieden. Für den Preis lässt die SV eigentlich hinsichtlich Qualität und Verarbeitung nichts zu wünschen übrig. Jedenfalls sind mir noch keine Bereiche aufgefallen, in denen extrem gespart wurde.
Zuverlässigkeit:
Auch hier kann ich nicht klagen. Bisher gab es noch keinen Garantiefall oder ähnliches. Noch nie ist sie stehen geblieben oder ähnliches. In der Werkstatt war ich bisher auch lediglich zu den Inspektionen.
ein Testbericht von Benniere212010-05-27 12:39:44vom 27.05.2010Empfehlung: ja
Vorteile: -Preis
-Zuverlässigkeit
-Händling...Nachteile/Kritik: -Weiches Fahrwerk
Letztes Jahr im Mai habe ich meinen Führerschein für mein Motorrad gemacht und ich war natürlich fleißig auf der suche nach einem günstigen für Fahranfänger guten Bike.
Als erstes viel mein Auge natürlich beim Suzuki-Händler auf die Superbikes ala GSX-R
Nach unzähligen Gesprächen mit Motorradfahrern und Händlern habe ich doch dann eingesehen das vielleicht ein 120ps Superbike für den Anfang nicht das richtige wäre und habe den Tip bekommen mir doch mal eine Suzuki SV 650s (Vollverkleidet) anzuschauen. Gesagt getan im Internet nach dem richtigen Angebot geschaut und sofort am nächsten Tag zu einem Privatverkäufer hingefahren.
Aussehen:
Die SV als mit einer Vollverkleidung sieht finde ich schon recht sportlich aus Kantiger als der Vorgänger und mit einem total geilen Rücklicht ( LED)
Sitzhaltung:
Die Sitzhaltung bei der "S" ist schon etwas sportlicher doch nicht so extrem wie bei den Supersportlern kräftige Handgelenke sind trotzdem nicht schlecht.
Motor/Technik
Der Motor ist ein V2 mit 71PS und hat ein Max. Drehmoment von 65nm bei 650 ccm.
17 Liter Tank ( Reichweite max 230km)
Mit einem Zuberhörauspuff kann man einen schönen Ducati Sound hinbekommen.
Instrumente:
Das Tacho der SV ist zwar etwas eigenartig (Digital) aber gut ablesbar. Das einzigste was vielleicht fehlt ist eine Tankanzeige . Es gibt nur eine Signalleuchte die anzeigt das nicht mehr viel Sprit im Tank ist
Fahrwerk:
Das Fahrwerk ist vielliecht nicht so gute wie bei der großen Schwester der "1000" da es etwas weich ist aber man kann sich da mit Zubehör (Anderes Federbein) abhelfen.
Vom fahren her:
Die Sv fährt sich sehr leicht und man ist als Anfänger keinesfalls überfordert und die 71 Ps reichen für die Stadt und Landstraße alle mal aus. Das Leergewicht von 167 KG sprechen natürlich auch dafür.
Der Motor hat schon im unteren Drezahlbereich ausreichent kraft und hat auch ein gutes Ansprechverhalten .
Für Fahranfänger die noch eine 25KW Drossel brauchen ist die Drossel auch kostengünstig zu bekommen .
ein Testbericht von Pusteblume222002-07-19 16:01:01vom 19.07.2002Empfehlung: ja
Nachdem das Prachtstück, die Suzuki SV 650 S, nun drei Wochen in meiner Garage steht, sehe ich gewisser Maßen gezwungen, einen Bericht über sie zu schreiben. Was jetzt natürlich nicht heißen soll, dass es mir keinen Spaß macht, denn allein schon der Gedanke an die kleine Flitzmaschine lässt das Herz springen.
*~*~*~* Warum die SV? *~*~*~*
Diese Frage ist im Grunde sehr einfach zu beantworten. Ich bin leider nicht einer der hochgewachsenen Menschen. Im Gegenteil eher. Manchmal habe ich das Gefühl, ich werde von Tag zu Tag kleiner. J Wie dem
auch sei. Aus diesem Grund erwies es sich für mich als sehr schwierig, ein passendes Motorrad zu finden. Natürlich, jeder wird nun sagen, dass er mir auf Anhieb eine Menge zweirädriger Gefährte aufzählen könnte. Ja, gut, kann ich auch, nur mein zweites Problem wäre dann an dieser Stelle, ein Gefährt zu finden, dass auf mich zugeschnitten ist UND welches noch einigermaßen gut aussieht. Mal im Ernst, jeder Shopper ist doch nur mehr oder weniger eine überdachte Zündkerze. Wer tut sich das schon gern an ?!? Aus diesem Grunde bin ich also sehr kritisch auf Suche gegangen.
*~*~*~* Die erste Begegnung *~*~*~*
Aufgrund eines guten Rates eines Freundes begab ich mich auf meiner Suche also zu einem Suzuki-Vertragshändler. Gesagt getan. Da standen sie nun. Aufgereiht und alle irgendwie sehr durchschnittlich aussehend. Mh, sollte das alles sein. Ich schlenderte die Reihen entlang und blieb nach wenigen Schritten wir angewurzelt stehen. Was war das? Ein Exot unter den Naked-Bikes? Vorsichtig nahm ich Kontakt auf. Das konnte doch nicht wahr sein. Sie gefiel mir auf den ersten Blick. Wer sie kennt, wird wissen was ich meine. Sie sieht einfach nicht nach einem langweiligen Serienmotorrad aus. Sie ist ein Exot. Jetzt stellte sich nur noch die letzte kritische Frage: Passe ich drauf? Ok, schnell ein schneller Blick in die Runde. Da war er, der Mann, der mir wohl gleich weiter helfen könnte. Also auch zu ihm schnell Kontakt aufgenommen und die alles entscheidende Frage: „ Entschuldigung, welche Sitzhöhe hat den die schwarze SV?“ Mit einem Lächeln auf dem Gesicht erzählte mir mein persönlicher Held in diesem Zusammenhang, dass es für die SV sogar einen Tieferlegungssatz gibt. Also alles kein Problem. Mein Traum ging in Erfüllung. Nach dem dann alles formelle erledigt war, sollte es nur noch wenige Tage dauern, bis ich mein Schmuckstück abholen durfte.
*~*~*~* Die erste Fahrt *~*~*~*
Da stand sie, bereit, mich überall hinzutragen. Also aufgestiegen und den Motor angelassen. Hierbei ist zu erwähnen, dass die SV sich ausschließlich unter folgenden Bedingungen starten lässt: 1. Der Zündschlüssel muss natürlich umgedreht sein. 2. Kupplung muss gezogen sein und 3. der Seitenständer hochgeklappt. Das sollten allerdings alles Dinge sein, die dann in Fleisch und Blut übergehen, nicht weiter kompliziert, wie ich finde. Selbst für eine Frau. Stand die Suzuki ein Zeit länger, so ist es sehr ratsam den Choke zu ziehen um unnötiges Georgel am Gashahn zu vermeiden. Es hört sich zwar schön an, ist aber sehr sinnlos eigentlich. Alle Dinge beachtet, springt die Susi freudig blubbernd an. Der satte Klang des V-Twin ist bestechlich. Typisch hierfür der tiefe Sound. Er lässt es mir jedes Mal eiskalt den Rücken runter laufen. Klack - und der erste Gang ist drin. Stolz und glücklich mache ich mich mit meiner neuen Suzuki auf die erste Reise. Schnell fällt auf, dass sie SV bei jeder Drehzahl spontan am Gas hängt. Anfängliche Schaltfehler verzeiht sie und auch im unteren Drehzahlbereich lässt sie mich nicht hängen.
*~*~*~* 1000 km Dauertest * ~*~*~*
Nachdem ich nun schon die ersten eintausend Kilometer auf meiner Susi verbracht habe ist mir folgendes aufgefallen.
Lasst Euch sagen: Niemand braucht mehr als eine SV. Ehrlich! Der V-Twin brennt wie Feuer. Und das bei „nur“ 71 PS. Beachtenswert ist, dass die Susi ihren Piloten vor ganz wenige Problem stellt und das macht sie sympathisch. Natürlich trägt hierzu der wassergekühlte V-Zweizylinder-Motor bei. Das klingt nach Spaß und Freude.
Das Fahrwerk ist handlich und kompakt. Gerade richtig für kleine Menschen, wie mich zum Beispiel. Sie wird nicht umsonst die Kurvenkönigen genannt. Und auch bei einer Endgeschwindigkeit von 210 km/h gibt einem die Suzuki immer noch genügend Sicherheit und lässt nichts wackelig oder unsicher erscheinen.
Die Bremsen sind ein wenig gewöhnungsbedürftig, denn sie greifen nicht so hart wie vielleicht andere, aber sie sind sicher. Ich persönlich habe mich schnell daran gewöhnt. Und mir sind solche Bremsen auch weitaus lieber, als solche, die beim ersten feinen Anticken zugreifen, als ginge es darum, eine Notbremsung hinzulegen.
Das Fahrgefühl ist im Grunde unbeschreiblich. Man sitzt sportlich nach vorn gebeugt und kleine Menschen finden hinter dem kleinen Windschutz genug Platz um auf langen Strecken auf der Autobahn zum Beispiel Schutz zu suchen. Ich habe die Probe auf der Autobahn gemacht. Mit dem Hintern bis ans letzte Stückchen der Sitzbank gerückt, also bis an die Soziusabdeckung und dann auf dem Tank ganz lang gemacht. Von Fahrtwind hab ich eigentlich kaum noch was gemerkt. Es war die reinste Freude. Der Durchzug der sich bei der SV bietet lässt so manchen übermotorisierten Supersportler blass aussehen. So habe ich auch hier die Probe gemacht, und mich mit einer Fireblade angelegt. Logisch hierbei natürlich, dass ich dem Piloten in der Endgeschwindigkeit nicht das Wasser reichen konnte. Doch auf dem Weg dahin bin ich mit meiner SV, fast platzend vor Stolz, sehr locker am Hinterrad geblieben. Im kurvigen Terrain ist die Susi klarer Sieger, denn sie wirft sich freudig von einer in die nächste Kurve.
Der Verbrauch der SV ist auch recht akzeptabel. So verbraucht sie bei „normaler“ Fahrweise rund 4,5 bis 5 Liter. Und das sollte ein durchaus akzeptabler Wert sein. 350 Kilometer am Stück stellen für den 16 Liter Tank selten ein Problem dar.
*~*~*~* Fazit *~*~*~*
Da es bei mir eh Liebe auf den ersten Blick war, bestätigten sich meine heißen Gefühle nur noch mehr nach den ersten tausend Kilometern. Jedes Mal wenn ich auf meine feurige, schwarze Begleiterin hüpfe und ihr alles aus dem Gashahn hole freue ich mich über diese Anschaffung. Ich kann nur jedem empfehlen mal eine Probefahrt auf ihr zu machen. Ihr werdet es mir danken.
...